Leistungen durch gesunde Sozialpolitik. Dr. Ley auf der Neichsmesfe Leipzig.
L e i p z i g, 5. März. (DNB.) Auf einem Empfang für die deutsche Presse sprach Reichsorganisations- leiter Dr. Ley über das Thema „Deutsche Leistungen durch eine vernünftige und gesunde Sozial- politit." Aller Handeln werde von der einen Aufgabe beherrscht, Deutschland so stark zu machen, daß es nach menschlichem Ermessen für alle Ewigkeit seine Existenz hat. Recht ist allein, was der Nation nützt. Was aber der Nation nützt, wird auch dem einzelnen nützen. Es ist deshalb Aufgabe der Führung, eine sinnvolle Ordnung des Volkes herbelßu- führen, die eben dieses Recht begründet. Das Recht beruht natürlich auch auf dem Anteil, den jeder Deutsche an den Werten, die er schafft, hat. Es muß dahin kommen, daß jeder das Gefühl hat, den gerechten Anteil an seiner Arbeit zu erhalten. Unter diesen Voraussetzungen werden 99 v. H. unseres Volkes so verständig sein, mitzugehen und den notwendigen Leistungswillen mitzubringen. Um den Leistungswillen in ein Le i.- stungskönnen umzusetzen, muß der Mensch beruflich gefördert werden, daß er auch das notwendige fachliche Können beherrscht.
In den Betrieben hat der Wettkampfgedanke geradezu Wunder gewirkt. Immer klarer hebt sich eine neue Sozialordnung ab. Die Partei und in ihrem Auftrage die DAF. betreut die Menschen im Betriebe. Die soziale Verwaltung ist Sache des staatlichen Arbeitsamtes, und der Treubänder ist der oberste soziale Richter. Das sind drei Faktoren, die dafür bürgen, daß der Arbeitsfrieden für alle
Zeiten erhalten bleibt. Sozialismus und Wirtschaft gehören zusammen. Sie sind keine Partner, die gegeneinanderstehen, um etwas auszuhandeln, sondern jeder hilft mit seinem Teil dazu, das Volk zur höchsten Leistung zu bringen. Die Wirtschaftsordnung muß daher der Sozialordnung entsprechen. Die Wirtschaftsplanung ist eine politische Planung, die mit der Raumordnung zusammenhängt. Daß rojr unsere neuen revolutionären Gedanken in die Tat umsetzen können, dazu schaffen uns dieser Krieg und unsere Wehrmacht die Voraussetzungen. Damit werden wir eine neue Welt bauen. Ein neues Jahrtausend löst ein altes ab. Europa wird ein neuer Erdteil zum Nutzen aller werden. Wir Deutsche ober haben das stolze Gefühl, dabei die Bannerträger in eine neue Zukunft zu sein.
Aus aller Welt.
Dr. Kilber-Frankfurl Bürgermeister von Schletlstadl.
Als Nachfolger von Stadtkommisfar Dr. Schweißer, der einige Monate interimistisch die Führung der Stadtverwaltung von Schlettstadt leitete, ist Dr. Karl K i l b e r, Magistratsrat der Stadt Frankfurt am Main, ernannt worden. Er ist aus Straßburg gebürtig und war bis 1919 im Elsaß ansässig.
Hans Rosbavd
Leiter des Straßburger Musiklebens.
Generalmusikdirektor Hans Rosbaud, der seit 1937 das Musikleben der westfälischen Provinzial- hauptstadt Münster mit großem Erfolg geleitet hat, wurde mit der Organisation und Leitung des Musiklebens der Stadt Straßburg beauftragt. Hans Rosbaud wurde 1895 in Graz geboren. Seine musikalischen Studien machte er hauptsächlich an Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt. Von 1921
bis 1929 war er Direktor der Städtischen Mufik- hochschule in Mainz, dann entfaltete er eine sehr segensreiche Tätigkeit als erster Kapellmeister des Reichssenders Frankfurt.
Beethovens „Fidelio" in Rom.
Als zweite Vorstellung des Gesamtgastspieles der Berliner Staatsoper in Rom wurde Beethovens „Fidelio" aufgeführt. Die musikalische Leitung Robert Hegers wahrte im Aufbau und Vortrag die sinfonisch-instrumentale Anlage des Werkes, wußte jedoch auch außerordentlich dramatische Steigerungen hervorzubringen. Die ungemein tonschön eingehenden Chöre, die von Regisseur Edgar Klitsch zugleich darstellerisch stark oufgelockert wurden, lösten Sonderbeifall aus. Mit den schwierigen Gesangspartien der Solisten zeichneten sich Franz Völker als „Florestan" und Maria Fuchs als „Leonore" aus.
Wiederaufnahme der Tätigkeit des Internationalen Tierseuchenamtes.
Das Internationale Tierseuchenarüt in Paris, das infolge des Krieges im Sommer 1940 geschlossen wurde, hat jetzt seine Tätigkeit wieder ausgenommen. Der Eröffnungssitzung wohnten der Leiter der Veterinärabteilung im Reichsministerium des Innern und Reichstierärzteführer Ministerialdirektor Dr. Weber und als Beauftragter des Militärbefehlshabers in Frankreich Oberstabsveterinär Dr. Bauer bei, ferner der Präsident des Internationalen Tierseuchenamtes Prof. Dr. F l ü ck i n - ger (Bern) und der Chef des französischen Deteri- närdienstes Dr. B o u s s a r d.
Zwillinge an Bord.
Auf dem jugoslawischen Dampfer „Paschman", der zwischen der Insel Dis und deO Hafen Split
verkehrt, brachte eine Reisende während der Fahrt Zwillinge zur Welt Obwohl es nur Sieben, monatskinder waren, find der Zwillingsbruder und das Zwillingsfch'westerchen als gesunde und kräftige Säuglinge zur Welt gekommen. Nach alter See- mannssitte wurde die Taufe der Kinder sofort an Bord durch den Kapitän des Schiffes oorgenommen.
Hinrichtung eines Gewaltverbrechers.
Am 1. März 1941 ist der am 12. Januar 1918 in Orzow (Kreis Olkusch) geborene Stanislaus Teper hin gerichtet worden, den das Sondergericht in Kattowitz als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Teper, der schon oft vorbestraft ist, hat sich einer Räuberbande angeschlossen und bei einem bandenmäßigen Raubüberfall den Ueberfallenen in dessen Wohnung durch Schüsse schwer verletzt.
USA.-Oangffer machen Mexiko unsicher.
Mehr als 100 USA.=@angfter machen Mexiko unsicher. Sie flohen nach Mexiko, da sie durch die im Zusammenhang mit der neu^ngeführten USA.« Wehrpflicht aufgestellten Identifikation s» l i st e n Entdeckung und Verhaftung in den USA. fürchteten. Gleichzeitig sind aus den USA. Agenten, die sogenannten G.-Männer, angekommen und haben den mexikanischen Behörden ihre Zusammenarbeit zur Bekämpfung dieser USA.-Verbrecher Angeboten. Zahlreiche andere USA.-Bürger sind in den letzten Monaten nach Mexiko gekommen, um d e r USA.- Wehrpflicht zu entrinnen.
vaupudjctrUeuer: Dl itrtet-n* SM beim Lange Eieliveraeier oet HaupNchri'^ttiers- <FntR Blumschein. »etantroortitrfi ür -Foitti un> Bilder Dr ilt. W. Lange für das sten'.ieion: Dr. Han« Thvrioh ,ür Stabi Gießen. Vromm, JSitiidia.. u. Sport: tfarn B,uni,che r.
Druck und Benag Ibrfihbdje Unirec'itattonirferet M. Lange « G. 8erUMfleitet Dr..Ing. iLNck Hamann Vlnieipenip ter Hanr Beck. 8?r vn‘rt'm'fi-rf> fh beit inhof' her >’ln e,oen- Tbeconr Äümmei Pi.Nr.g.
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Die glückliche Geburt ihres zweiten Sohnes zeigen in dankbarer Freude an
Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Wagner XL und Frau nebst allen Angehörigen.
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In tiefer Trauer: Wilhelmine Schmidt, geb. Schnepp nebst allen Angehörigen.
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Familie Karl Wagner Familie Adoit Högy
Am 5. März, morgens, starb nach längerem, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel. NeEte und Pate
Familie Herrn Kleinschmidt und alle Angehörigen.
In tiefer Trauer:
Familie Ludwig Warner Familie Willi Franz
Ernst Ludwig Wagner lrn Alter von 32 |ahien.


