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für Migetti uns Brotary-Nahmng.

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hmalz nicht schnitte der Nährmittelkarte 21 abgetrennt. Aauvtoereiniqunq der deutschen Getreide-

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Durch die Ausgabe von Butterschmalz in der 23. Iuteilungsperiode sind die restlichen Bestände bei 6sn Auslieferungslägern und dem Großhandel zur V erteilung gelangt. An einzelnen Plätzen befinden sch jedoch beim Einzelhandel noch Restmengen an Sutterschmalz, die in der 21. Zuteilungsperwde t: stlos verausgabt werden sollen. Die Karten enthalten brher auch in der 21. Zuteilungsperiode einen Bestell- syein über 100 g Butterschmalz nebst dem dazu­gehörigen Einzelabschnitt. Soweit Butterschmalz nicht ii.ehr bei den Kleinverteilern vorhanden ist, kommen "" t teile von 100 g Butterschmalz 125 g P"*-

Gemeinsame Bekanntmachung irr Land röte des Landkreises Alsfeld, Vüdingen, riedberg, Gießen, Lauterbach, sowie deS Ober» bürgermeifterS der Stadt Gießen.

Die Rieitw erteilet haben die gesammelten Abschnitte : N 27 der Nährmittelkarten 21 zu ordnen und vor- ' läufig aufzubewahren. Bestimmungen über die end- 1 gültige Abrechnung der Kleinverteiler mit den Karten­ausgabestellen bleiben vorbehalten. Juden sind auch in der 21. Zuteilungsperiode vom Bezug von Reis ausgeschlossen.

B. Verteilung von Kunsthonig.

Alle Verbraucher, die im Besitz der rosa Nähr- mittelkarten sind, erhalten in der 21. Zuteilungs­periode eine Sonderzuteilung von 125 g Kunsthonig je Person. Da nach der letzten Sonderzuteilung von Kunsthonig besondere Nährmittelkarten für Selbst­versorger eingesührt worden sind, erfolgt die Ausgabe des Kunsthonigs nicht mehr wie früher auf die Fleisch- karten, sondern auf die Abschnitte N 26 der rosa Nährmittelkarten für Normalverbraucher sowie für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren. Diese Ab­schnitte haben zur Erleichterung des Warenbezuges den Aufdruck125 g Kunsthonig Sonderzuteilung­erhalten. Die Verteiler haben die Abschnitte beim Verkauf des Kunsthonigs abzutrennen und nach Be­endigung der Zuteilungsperiode bei den Ernährungs­ämtern (Kartenausgabestellen) gegen Bezugscheine über Kunsthonig mit dem ZusatzN umzutauschen. Die blauen Nährmittelkarten für Selbstversorger (Normalverbraucher sowie Kinder und Jugendliche) berechtigen nicht zum Bezüge der Sonderzuteilung an Kunsthonig. Die Abschnitte N 26 dieser Raden sind demgemäß nicht mit einem entsprechenden Ausdruck versehen.

Durch diese Sonderzuteilung wird die über die Reichsfettkarten für Kinder vorzunehmende laufende Verteilung von 125 g Kunsthonig je Kind nicht be­rührt. Jedes Kind bis zu 14 Jahren erhält mithin, soweit es int Besitz der entsprechenden Karten ist, in der 21. Zuteilungsperiode 250 g Kunsthonig, und zwar je zur Hälfte aus seine Fett- und Nährmittelkade.

Juden erhalten die 125 g Kunsthonig-Sonder-

zur Verteilung. Die Kleinvedeiler dürfen jedoch Margarine nur dann abgeben, wenn sie Butterschmalz nicht mehr vorrätig haben.

III.

Warenabgabe auf die Nähnniitelkarten.

A. Bezug von Reis.

Wie bereits angekündigt, erhalten alle Verbraucher, die nicht Selbstversorger sind, auch in der 21. Zutei­lungsperiode eine Sonderzuteilung von 125 g Reis je Person. Die Abgabe erfolgt auf den entsprechend gekennzeichneten Abschnitt der rosa Nährmittelkarte 21. Da die Sonderzuteilung nicht für Selbstversorger be­stimmt ist, enthalten deren Raden den zum Bezüge von Reis berechtigenden Abschnitt nicht.

Die Dersorgungsberechtigten müssen den Reis von demselben Verteiler beziehen, der die Vorbestellung von Hülsenfrüchten entgegengenommen und den Stammabschnitt der Nährmittelkarte 17 mit ferner Firma und dem Zusatz28" oderHulsenfruchte versehen bat. Dieser Nachweis ist bei der Waren- abqabe auf Verlangen des Kleinverteilers durch Vor­lage des Stammabschnitts der Nährmittelkarte 17 zu erbringen.

Personen ohne ständigen Aufenthaltsod können gegen Vorlage der Wanderpersonalkade Reis aus ihre Nährmittelkarte 21 beziehen, ohne daß es der Vorlage des Stammabschnittes der Nahrmittel- Eade 17 bedarf.

Dersorgungsberechtigte, die aus einer Sammel- verpflequng entlassen (nicht nut vorübergehend be­urlaubt) worden sind und deshalb nicht in der Lage sind, den anläßlich der Vorbestellung von Hülsen- früchten für die 18. Zuteilungsperiode abgestempelten Stammabschnitt der Nährmittelkarte 17 vorzulegen erhalten vom Ernährungsamt (Kartenausgabestelle) auf Antrag Berechtigungsscheine, die zum Bezug von 125 g Reis innerhalb der 21. Zutellungspenode

Bett.:

Lebensmitielbewirtschastung.

Nach dem Erlaß des Herrn Reichsministcrs für «nährung und Landwirtschaft vom 3. Februar 1941 md die dem Verbraucher zustehenden Lebens- »ittelmengcn für die Zeit vom 10. März bis 6. April Uli wie folgt festgesetzt worden:

berechtigen. ..... x

Das gleiche Verfahren gilt bei zugezogenen und neugeborenen Dersorgungsberechtigten. ön diesen j Fällen werden auf Antrag Berechtigungsscheine aus­gestellt und die entsprechend gekennzeichneten Ab-

Lebenmittelzuteilungen.

Die laufend gewährten Rationen an Brot, Mehl, klleisch, Schweineschlachtfetten, Butter, Butterschmalz, Aargarine, Quark, Getreidenährmitteln, Teigwaten, radoffelstärkeerzeugnissen, Kaffee-Ersatz- und Zusah- titteln, Vollmilch, Zucker, Marmelade, Kunsthonig rib Kakaopulver bleiben gegenüber der 20. gutei- t ngsperiode bis auf eine Erhöhung der Räferatton unverändert. , , .

Jeder Versorgungsberechtigte erhält auch in der 2L. Zuteilungsperiode eine Sonderzuteilung von 1»5 g Reis, ferner eine Sonderzuteilung von 125 g rmnsthonig (vgl. Ziffer 111 B). Außerdem wird die 5«aseration um 1 * * * V. VI./J0 kg erhöht, beträgt also % kg in Zuteilungsperiode.

II.

Abgabe von Butterschmalz und Margarine.

Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirt­schaft durch die am 18. Januar 1941 in Kraft getretene Anordnung vom gleichen Tage RNVbl. S. 22 die Kartenpflicht für Migetti und Brotary-Nahrung eingeführt. Migetti darf nach dieser Anordnung nut auf die zum Bezüge von Teigwaren bestimmten Abschnitte der Nährmittelkarten, der Reise- und Sast- stättenmarken für Nährmittel, der Nährmittelabschnitte der Udaubedaden sowie die auf Teigwaren ausgestell­ten Bezug- und Srohbezugscheine bezogen oder ab­gegeben werden. Brotary-Nahrung ist an Stelle von je 100 Gewichtseinheiten Brot mit 75 Gewichts­einheiten auf die Einzelabschnitte der Reichsbrot­karten, der Brotzufahkarten für Schwer- und Schwerst­arbeiter, der Brotabschnitte der Zulagekarten für

Lang- und Nachtarbeiter und der Urlauberladen

sowie auf die Reise- und Saststättenrnarken für Brot

abzugeben.

V.

Abgabe

der Bestellscheine für Eier und Marmelade.

Die Verbraucher haben die Bestellscheine ein­schließlich der Bestellscheine 21 der Reichseierkade und der Reichskade für Marmelade (wahlweise Zucker) in der Woche vom 3. bis 8. März 1941 bei den Verteilern abzugeben.

VI.

Fischvollkonserven.

Die Verbraucher haben die Nährmittelkaden für den 20. Versorgungsabschnitt auch noch über den 9. März hinaus aufzubewahren, da gegebenenfalls die auf den Abschnitt N 38 zu liefernden Fischvoll­konserven erst im Laufe des Monats März ausge- liefed werden können. U43D

Gießen, den 3. März 1941.

Für die Laudräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Ober­bürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat deS Landkreises Gieße«.

Dr. Lotz.

Zuteilung nicht.

Kartenpflicht

AM Mdesch öpfUMll auf der Leipziger Messe

Die Beteiligung der Textilfirmen auf der Leip« ziger Frühjahrsmesse bestätigt, daß die maßgebenden Firmen durch den Krieg in ihrem Modeschaffen nicht beeinträchtigt wurden. Die Modekünstler haben größte Anstrengungen gemacht, die neuen Werkstoffe recht vielseitig zu verwenden. Unser Bild links zeigt ein zweiteiliges Kostüm mit gestreifter Kasackjacke: daneben ein Kamelhaarkomplet aus Jersey mit Sämischledersattel in weiter weicher Form gearbei- tet, dazu ein weinroter mit blauem Angora durch- wi'rkter und gestreifter Pullover. Auf dem zwei­ten Bild sehen wir einen Regenmantel aus neu­

artigem Werkstoff. Das linke Muster ist ärmellos und fällt bequem und weich über, bietet also Be­wegungsfreiheit. Die gezeigten Regengamaschen sind aus gleichem Stoff gefertigt und vorn mit einem Reißverschluß versehen. Der rechte Mantel, der auch als Folienmantel allein getragen werden kann, ist für kühle Tage gedacht. Das Futter ist aus Zellwoll- Astralaine. Der Futtermantel ist mit Knöpfen mit dem Folienmantel verbunden. Zu diesem Kleidungs­stück gehört eine Kapuze, die man in verschieden­artiger Form tragen kann. (Scherl-Bilderdienst-M.)

feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.

3n Nordafrika haben Stukas und Bomber des deutschen Fliegerkorps Truppenansammlungen des Feindes sowie einen Flugplatz in der Nähe von Agedabia bombardiert.

In Ostafrika Spähtruppunternehmen im Ab­schnitt von Keren.

Unsere Flugzeuge haben Schiffe und Hafenanlagen in der S u d a b u ch t (Kreta) bombardiert, weitere Feststellungen haben ergeben, daß das unter dem Befehl von Korvettenkapitän Adalberts Giovannini stehende Unterseeboot außer den im Vehr- machtbericht vom Montag erwähnten Dampfern Im Atlantik noch zwei weitere Dampfer ver­senkt hat.

Abgetriebene englische Sperrballone über Südschweden und Finnland.

Stockholm, 5. ®iär$. (DNB.) Unoesähr rv britische Sperrballone trieben mit einer Geschwindig­keit von 35 Kilometer pro Stunde über West­schweden. In Ucklum legte ein Sperrballon, der mit seinem 1500 Meter langen Schleppseil an einem Fabrikschornstein hängen blieb, diesen um. Andere Sperrballone zerstörten mit ihren nachschlei­fenden Schleppseilen die Takelagen von Fischerboote n. 2m Schärengebiet von Gote­

erwidert der Kommandant, indem er die Unterlippe ein wenig vorschiebt,denn Helpt bat nix: Heim- marsch antreten, Kurs grab." So ist bas Boot im Stützpunkt eingelaufen. Bier Wimpelchen am ausfahrenden Sehrohr: 24 000 Tonnen. Run ar- beiden schon die Werftmänner an der Ausbesserung, und in kurzer Zeit wird wieder ausgelaufen zur nächsten Unternehmung.

Oer Wehrmachtbericht

Vertin, 5. März. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Bewegungen der deutschen Truppen In Bul­garien verlaufen weiterhin planmäßig.

In den Vormittagsstunden des 4. März versuchten britische leichte Seestreitkräfle einen Handstreich gegen eine unbefestigte Insel in den Schären 71 o r dn o rw e g en s. dem einige dort liegende Fischereifahrzeuge zum Opfer fielen. Einige deutsche und norwegische Fischer ge­rieten in Gefangenschaft. Noch vor dem Einsehen deutscher Gegenmaßnahmen verliehen die feindlichen Kriegsschiffe in voller Fahrt wieder die norwegi­schen Gewässer.

3m Mittelmeerraum wurden wahrend des Tages erneut feindliche Truppenansammlungen und ein Flugplatz bei Agedabia von Sturzkampf, ftugzeugen und leichten Kampfflugzeugen mit Bom­ben belegt.

Kcimpsfliegerverbände griffen in der letzten Nacht erfolgreich verschiedene militärische Ziele in Süd­en g l a n d an, darunter Hafen- und Industrie­anlagen in Eardiff und London.

Der Gegner flog weder bei Tag noch bei Nacht in deutsches Reichsgebiet ein.

Oie Antwort der Verteidiger von Giarabub.

Rom, 5. März. (DNB.) Oberstleutnant (Ta­ft a g n a, der Verteidiger der Oase Giarabub, hat om 2. März gegen 11 Uhr gefunkt, baß die feind­liche Artillerie von 7 bis 9 Uhr schweres Feuer auf die italienischen Stellungen in der Oase' sowie auf die Sperrposten gelegt habe, das von italienischen vorgeschobenen Geschützen lebhaft erwidert worden sei. Bon 9.15 bis 9.45 Uhr über­flogen feindliche Flugzeuge Giarabub und warfen Flugblätter ab, in denen die Bc- satzung zur Ueb.ergäbe aufgefordert wurde, da jede Hoffnung auf Rückzug zerstört, )ede Verbindung abgeschnitten und dadurch keine Hoffnung auf Entsatz mehr vorhanden sei. Die Antwort sti dem Feind nach dem Funkspruch Castagnas durch das im Morgengrauen aufaufhör- lich wütende italienische Artilleriefeuer erteilt worden.

Oer italienische Bericht

Rom, S.März. (DNV.) Der italienische wehr- Machtsbericht vom Mittwoch hat folgenden Wort­laut:

An der griechifchen Front haben Verbände unserer Luftwaffe feindliche Truppenanfammlungen und Verteidigungsstellungen wirksam mit Splitter­und Sprengbomben belegt. Einheiten unserer Kriegsmarine haben längs der albanischen Küste feindliche Ziele beschossen. Ein starker feind­licher Fliegerverband, der unsere Einheiten anzu­greifen versuchte, wurde durch heftiges Abwehr­feuer unserer Schiffe sowie durch schnelles Eingreifen eines Hägerverbandes, der einen Ueberwachungs- ftug ausführte, zurückgeschlagen. 3n kühner Ent­schlossenheit nahm der Zägerverband den Kampf gegen eine mehr als doppelte Uebermacht auf. Sechs

is. Die Leuchtspurfarben zeigen, daß er zu schießen k-rsteht. Der Engländer wagt sich nicht tief herunter, itib so liegen auch beim zweiten Anflug seine Gar° I n, die er aus allen Rohren heruntersendet, neben im Boot imBach".

Allmählich hat inzwischen der Kommandant den Spieß umgedreht: Nun ist er es, der d i e Sonne im Rücken hat, als die große Diene zum dritten Stale ansliegt. Wütend spukt das U-Boot-MG. los. Kommandant und Wachoffizier haben den Engländer fiFt im Glas. Fünf, sechs Treffer in Bugkanzel und fabine, der Tommy schießt plötzlich nur noch aus dm Heckgewehr. Seine Bugrohre schweigen. Um ihn hin zischen die Leuchtspurgeschosse des Bootes Da, jigt schießt er aus seiner Heckkanzel, klack, kladderack läppern einige Treffer ins Brückenschanzkleid.Der I); t was weg", sagt der Kommandant. In diesem Augenblick meldet der Unteroffizier das schwere fft®. klar. .Prima, vielleicht holen wir ihn noch h runter." Aber der Tommy zieht ab. Enttäuscht st ht ihm der Unteroffizier nach. Der leitende Inge- rueur macht Meldung über die Beschädigungen. Der fommanbant dankt:Da hat der liebe Gott noch- nol wieder den dicken Daumen dazwischen gehalten. -Jawohl", kommt die Antwort,aber wir wer- d n noch mit einem Bein laufen können."Na",

Mrr, Detonationen um Detonationen drüben. Da­mischen einmal ein Kurzschluß, der eine im Feuer- Lin rosa schimmernde Gischtsäule emporjagt, dann «eder das blitzende kurze Gelb der Detonation auf fom Schiss. Die U-Bootbesatzung arbeitet mit Hellem Ger. Jetzt endlich kann jeder 'einmal aktiv in den A:mpf eingreifen! Jetzt braucht man einmal mehr nur zu sitzen und angespannt auf den Befehl zu klier wenn auch wichtigen, so doch ganz kleinen ümdlung abzuwarten. Nacheinander läßt der Kom- nnndant Mann für Mann auf die Brücke kommen, Lrmit jeder den brennenden, allmählich tiefer faden» ton Dampfer einmal zu sehen bekommt. Wie selten Ach das! Sie alle haben schon viele Schisse Der- üiten Helsen, aber kaum hat einer eines sinken

borg waren einige Inseln ohne elektrischen Strom, da Sperrballone die Ueberlandleitungen zerstört hatten. Zugverspätungen bis zu sechs Stunden traten ein, da an vielen Stellen die Oberleitungen der in Schweden saft völlig elektrifi­zierten Eisenbahn zerrissen waren. In der Nähe von Grohed wurde die Hochspannungsleitung der Kraft­werke Trollhaetta beschädigt. Wie finnische Blätter melden, sind zwei englische Sperrballone in der Nähe von Helsinki angetrieben worden, wo- durch Störungen in der elektrischen Leitung hervor- gerufen wurden. Straßenbahnlinien setzten aus, einige Jndustriewerke erhielten keinen Strom, und auch die Rundfunksendungen mußten aussetzen.

Japanische Truppenlandungen an der Kwantungküste.

Schanghai, 6. März. (DNB.) Japanische Streitkräfte landeten am Montagmorgen längs der 400 Kilometer langen Küste der Kwantung-Provinz von Macao bis Pakhoi und besetzten fünf größere HafenPlätze. Don den japa- nischen Operationen überrascht, ergaben sich die chi­nesischen Garnisonen ohne nennenswerten Wider­stand. Gleichzeitig verschärfte die japanische Manne die B l o ck a d e gegen die Küste der Provinzen Tsche- kiang und Fukien durch Luftangriffe auf Hafen- vlätze und Bombardierung ihrer Verbindungen mit oem Hinterland.

Wieder vergehen Tage, an denen nichts in Sicht ftmmt. Sonne und Sterne wechseln, regnerische Dge stürmisches Wetter und dann wieder einmal ch Tag mit srühlingswarmer Sonne und weiter 4cht. Da schickt ihnen eines Mittaas der Eng- linder einen bösen Sendboten. Mitten aus der mne, geschickt anfliegend, nähert sich ein Born- J?r dem Boot. Als der AusgucksmannAlarm! diullt, ist der Engländer schon auf wenige tausend Mer heran. Blitzschnell verschwinden die Männer WN der Brücke, das Turmluk knallt dicht, aus den Men entweicht die tragende Luft, und mit hart Auder jagen die elektrischen Maschinen das Boot u ter Wasser. So schnell das alles ging, sind sie doch Jft wenige Meter tief, als zwei gellende De­in a t i o n e n unmittelbar am Doot losgehen. Das ümze Boot schüttelt sich in ungeheuren Stößen. Las bricht, Wasser spritzt. Aber im letzten Augen- 6. cf gelingt es dem leitenden Ingenieur, das Boot Hufangen. Dann gelingt der Ausgleich, das Boot Hat steigt so schnell, daß der Kommandant aufzu- cuch'en befiehlt. Hinter ihm stürzt die Bedienung ir das schwere MG. ans Gewehr! Aha, da kreist ie Biene!Ziel gut auffassen, nicht zu früh schie- m, Ruhe bewahren", ermahnt der Kommandant den 'iterofsizier am Gewehr. Ob das Biest noch Bom- in hat? Denkt rr bei sich und: Ob unser MG. es n wird?Baubau ..." Die ersten Schüsse. Dann chts mehr. Gleichzeitig ist der Engländer vorüber- donnert und hat einen MG.-Streifen neben das lot ins Wasser gepflanzt.

^.Ladehemmung Aus!" Die Meldung des chüßen überschneidet sich mit dem Befehl des Rom» Mandanten:Leichtes MG. auf die Brücke!" Der iachoffizier ist schon da. Unten im Boot beginnt h fieberhaftes Arbeiten, um eines der Reservegs- ^»hre nach oben zu bringen und einzumontieren, »r Wachoffizier hinter dem leichten Gewehr faßt m Engländer auf, der schon wieder zum neuen ;nflug herbeikurot. Und nun rattert sein Gewehr

für fchmuGigc bcrufsklci- öung gibt es nichts Geeigneteres, ini löft jede Aufgabe spielend und macht die Verwendung von Seife und Wafchpulver überflüssig!