S.Jl-tfporf
Dahlqvist (Schweden) Langlauf-Weltmeister
Gustl Berauer führt in der Kombination
18 Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
Es kommt mir nicht auf die Kosten an, unk
LHim
15?
J»>)
r—----------*---------------------------*---"71
Schloff erjacken und -holen, IRalerkittcl, ßäckcr= und TRctigcrldciöung -
fest- Der» von
in Ne be W l?21 H Vresl Agners
21 Zill« werben vi Inges et I minbeur
Itiftfil
be» als
„Gut. Wir fahren zusammen. Ich will doch sehen, ob es mir nicht gelingt, meinen Schwiegersohn von seinen verrückten Planen abzubringen."
„Ich sagte Ihnen bereits, daß die Geldfrage nebensächlich ist, Herr Hufland. Bitte nehmen El« diesen Betrag als Anzahlung. Sollte Ihr Berichti meinen Wünschen entsprechen, werde ich nochmal«
„Bitte, laß das setzt, lieber Richard. Ich muß mit dir eine wichtige Familienangelegenheit besprechen."
„Nanu, was ist denn los?"
„Es handelt sich um Brigitte und ihren Mann." „Ist etwas passiert?"
„3a. Und zwar sehr unangenehme Dinge."
„Wenn ich helfen kann, dann —"
.helfen wohl kaum, aber ich muß dich um deinen Rat bitten, Richard."
Er sah verwundert auf die Mutter. Ihn um Rat bitten? Das war noch nie geschehen. Er war gewohnt, daß sie selbstsicher aus Erziehung, Klugheit und Instinkt stets zu entscheiden verstand.
„Mein Rat steht dir natürlich gern zur Verfügung, aber ich verstehe nicht, warum du ihn überhaupt einholst."
„Weil es sich um Dinge handelt, die auch deine Ehre und die deines Vaters angehen."
Die Gestalt des früheren Offiziers straffte sich trotz seines Gebrechens. Er richtete sich in seinem Sessel hoch „Bitte, Mutter."
Sie berichtete knapp, doch unter Beachtung der wesentlichsten Einzelheiten alles, was sie eben von ihrer Tochter gehört hatte. Besonders ausführlich ging sie auf Gittas Vermutung ein, daß Koßmann entschlossen sei, im Falle einer Verurteilung des verhafteten Wilderers sich dem Gericht zu stellen, um dem Mann zu helfen. Ohne ihre eigene Meinung darzulegen, fragte sie den Sohn:
„Was hältst du von diesem Entschluß, Richard?"
„Es gibt keinen anderen."
„Was? Aber das ist doch Wahnsinn!"
„Nein. Es ist die einzige Möglichkeit, damit Hannes vor sich selbst und uns bestehen kann. Ich würde nn seiner Stelle ebenso handeln und bin überzeugt, daß Vater nicht einen Augenblick zögern würde, jich ebenfalls dafür zu entschließen."
„Aber das gibt ja einen Riesenskandal. Und alles,
Hufland war noch erstaunter und machte einiges Einwendungen, die aber nur das Ziel verfolgtem Herrn Brauer begreiflich zu machen, wie schwer ea in seinem Büro zu entbehren sei, und welche Veo- lüfte es zur Folge haben könne, wenn er in höchst* eigener Person einer so nebensächlichen Angelegenheit nachgehe. Koßmann bestand aber hartnäckig aufs seinem Wunsch und legte schließlich, um die Beo- Handlungen zu beenden, fünfhundert Mark al« Kostenvorschuß auf den Tisch.
„Ein Geständnis liegt nicht vor, und das Gerichlt wird das letzte Wort zu sprechen haben. Meim Auftrag hat außerdem mit der Frage, ob Korn Öen Täter ist, nichts zu tun. Ich bitte Sie nur um folgendes. Ermitteln Sie die Familien- und Ver- mögensverhältniffe dieses Korn bis ins einzelne« wieviel Kinder er hat, wo diese leben, was sie vorn Beruf sind, wie seine Familie wirtschaftlich geftedtt ist, wie der Ruf des Mannes, wie Frau und Kinder die Verhaftung hinnehmen und alles, was damiit in Zusammenhang stehen könnte."
Hufland war verwundert. Er vermochte nicht deu kleinsten Zweck in diesem Auftrag zu entdecken. Sein Besucher machte nicht den Eindruck, als ob en irgendwelche Beziehungen zur Familie Korn unterhalte.
„Das ist eine ganz einfache Angelegenheit, Hern Brauer. Sie können den Bericht in einigen Tagen haben."
„Willst du einmal mit Brigitte sprechen?" „Nein, wozu? Ich sehe sie ja Nachher im Wagen.
Außerdem habe ich mit ihr nichts mehr zu sprechen und möchte es vermeiden, daß ich ihr ihr Bruder sagen muß, wie ich sie verachte." „Das ist dein letztes Wort?" „Ja, Mutter."
Munn 7°> 3" «'lletf
Sret
Spiele der 1. Mannschaft und konnte dabei stellen, daß nur ein geringer Teil der Spiele lorengegangen ist. Bei einem Torverhältnis 181:81 kann der Verein von extern guten Erfolg seiner 1. Mannschaft sprechen. Jugendleiter Degen berichtete über den Jugendbetrieb im vergangenen Jahre und Über die DJ.-Sportdienstgruppen. Der Dereinsführer gab anschließend seine Mitarbeiter für das neue Jahr bekannt. Stellvertretender Der-
ich noch, in dem Wohnort Korns jedes Aufsehen vermeiden."
„Selbstverständlich, Herr Brauer." Hufland schrieb eine Quittung aus und reichte sie Koßmann herüber.
(Forttetzung folgt.)
kurz, alles, was besonders stark verölt oder befchmuht ift, verlangt nach iMi. iMi macht die Verwendung von Seife und Wafchpulvcr tibcrflüffig 1 i
Umwege -es Herzens
Roman von h.H. hänfen
Copyright by Prometheus »Vertag Dr. Ei di acker • Grobenyen
4. Cranz (D.) 2:02,3; 5. Rominger (Schwz.) 2:03,1
6. Jennewsin (D.) 2:03,5; 7. Lacedelli (I.) 2:05,1
8. Scheuing^ (Schwz.) 2:07,6; 9. Sörensen (Norm. 2:08; 10. Isberg (Schwd.) 2:13,4; 11. Perssor (Schwd.) 2:13,7; 12. Lantschner (D.) 246,3 (12 Strafsekunden).
B jjfi
iW' 8
Vie>
0'
Sttli'
Der ve (jebrunr ,50 Kami
M der Mver i0D Jener
fijunj wlt vor l Mln j-ck em Migl
Sin Aei inih ein t. u Las! 1 griffe der ich gegen Zahlreiche (in« äüsl
Angestellten betrauen, sondern selbst die Erledigung übernehmen würden. Es liegt mir viel baraiu daß außer Ihnen niemand von diesen Ermittlungen erfährt." . -
,$<£. Teuionia- Watzenborn-Steinberg
Am Samstagabend hiett der F. C. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg unter Leitung von Vereinsführer Harnisch seine gutbesuchte Jahreshauptversammlung ab. Der Dereinsführer gedachte zunächst unserer Wehrmacht und ihrer großen Taten im vergangenen Jahre, ferner ehrte er die in diesem Freiheitskampfe gefallenen Helden. Anschlie- ßend erstattete er den Bericht über das verflossene Geschäftsjahr, wobei er u. a. die Erringung der 1. Kriegsmeisterschaft 1939/40 und der Kriegs-Erinnerungsplakette heroorhob, gleichzeittg dankte er allen Spielern. Dereinsrechner Schneider derich- tete sodann über den Stand der Kasse, der einen kleinen Uederschuß aufwies. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Mannschaftsführer Fett sprach über die im vergangenen Jahre ausgetragenen
Steuererklärungen bis zum 28. Februar
>on Steuerberater Dr. Wuth, Berlin.
einsführer ist weiterhin A. Pitz, dem auch die Ge- schäftsführuna des Vereins wieder übertragen wurde, als Rechner verblieb K. Schneider L, Iugendleiter wurde H. Fischer, Beisitzer K. Schneider II. Md Ernst Harnisch , Kassenprüfer O. I u n a und K. Feller. Nach Erledigung einiger kleiner Angelegenheiten wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen.
1:08,13; 4. A. Compagnoni (Italien) 1:08,15' 5. Forssell (Finnland) 1:08,23; 6. Pahlin (Schm., den) 1:08,28 ; 7. Iohannsson (Schweden) 1:08,Zß 8. Matsbo (Schweden) 1:08,58,4; 9. Serauer (Deutschland) 1:09,08; 10. ßauronen (Finnlandl 1:09,14,2; 11. Gerardi (Italien) 1:09,22; 12. Brünn, ström (Schweden) 1:09,23; 13. Demetz (Deutschland 1:09,27; 14. Hansson (Schweden) 1:09,30; 15. fiautj (Schweden) 1:09,57; 16. Back (Schweden) 1:10,21 17. Sippilä (Finnland) 1:10,24; 18. Jalkanen (Finn! land) 1:10,25; 19. Jammaron (Italien) 1:10,54; 20. S. Compagnoni (Italien) 1:11,06 Std.
Kombinationswertung: 1. Berauer (D । 1:09,08,2; 2. Gstrein (D.) 1:12,33,4; 3. Gamni: (Schweiz) 1:12,41,1; 4. Salonen (Finnland» 1:13,25,1; 5. Franz Kraus (D.) 1:12,29,2; 6. Mohlis (Schweden) 1:14,48; 7. Simon (D.) 1:15,50,3; 8. Tot sotti (Italien) 1:15,54; 9. Fuchs (Schweiz) 1:1605,5: 10. Mosele (Italien) 1:16,18,2; 11. Nikunen (Finnland) 1:16,35; 12. Kaplas (Finnland) 1:16,41,4; 13. Mäkinen (Finnland) 1:16,55; 14. Muranic (Finnland) 1:17,02; 15. Albert Burk (D.) 1:17,20 Sid
Zwei Ski-Wettmeister im Torlaus.
Die Ueberprüfung der Ergebnisse des Torlauf« der Männer bei den Ski-Weltmeisterschaften in Cor tina d'Ampezzo machte dem Kampfgericht viel Arbeit, noch schwieriger war die Errechnung der Kom.- binationsergebnisse, die schließlich erst in den Morgenstunden des Mittwoch bekanntgegeben werde» konnten. Im Torlauf der Männer wurde der Italiener Dittovio C h i e r r o n i zusammen mit Alber: Pfeifer (Deutschland) auf den ersten Platz gesetzt (Zeit 2:01,5 Minuten), so daß also in diesem. Wettbewerb zwei Weltmeistertitel vergeben wurden. Pech hatte Helmut Lantschner (Deutschland), dem 12 Strafpunkte angerechnet wurden, wodurch t: seinen siebten Platz verlor und auf den zwölfte, zurückf-iel. Das amtliche Ergebnis der Torlauf! lautet:
Torlauf (Männer): 1. Pfeifer (D.) uni Chierroni (I.) 2:01,5 Min.; 3. Marcellin (I.) 2:09,1
„Und ich bin überzeugt, daß du Hannes nicht beeinflussen kannst."
Koßmann hatte einen Wea gefunden, um wenigstens etwas für den verhafteten Korn und seine Fanstlie tun zu können. Alle Wege amtlicher Art, selbst der zu einem Rechtsanwalt, schienen ihm nicht gangbar oder doch verfrüht. Als rettender Gedanke überkam ihn in der Nacht wahrend des Grübelns die Erinnerung an .ein Ermittlungsbüro.
Ehe er morgens den Weg zur Fabrik antrat, wollte er ein solches Institut, dessen Name ihm bekannt war, aufsuchen. Er gab seiner Sekretärin telephonisch Nachricht, daß er eine Stunde später kommen werde und betrat um acht Uhr das An- meldezirnrner einer Detektei in bür Friedrichstraße. Ein junger Mann nahm ihn in Empfang und geleitete den nach Geld aussehenden Kunden direkt zum Chef selbst, der Koßmann mit zuvorkommender Höflichkeit empfing. Dieser war beruhigt darüber, daß alles in den Räumen von nüchterner Sachlich, keit zeugte und auch der Inhaber Hufland» nicht im mindesten versuchte, sich aufzuspielen.
„Womit können wir Ihnen dienen, Herr ...?"
Hannes verbeugte sich kurz. „Brauer ist mein Name."
„Herr Brauer." Husland musterte sein Gegenüber genau. Er witterte, daß es sich um eine diskrete Angelegenheit handelte und hatte auch den allerdings nicht zu begründenden Eindruck, als wenn der Name Brauer nicht stimme. „Sie können absolutes Vertrauen zu uns haben. Es liegt im Wesen unseres Berufs, diskret zu fein, denn nur davon hängt unser Ruf und damit unsere Existenz ab."
Koßmann hatte sich alles, was ^er vorbringen wollte, genau zurechtgelegt. Er begann daher knapp und klar. „Der Auftrag erfordert die größte Umsicht und Verschwiegenheit, Herr .Hufland. Ich habe gute Gründe, wenigstens vorläufig im Hintergrund zu bleiben. Sie werden aus den Zeitungen von der Mordsache Kühlitz gelesen Haden, ebenso von der Verhaftung des Wilderers Korn als des mutmaßlichen Täters."
Hufland lächelte. „Natürlich, Herr Brauer. Nur scheint mir der Ausdruck mutmaßlich etwas unzutreffend, denn soweit die Blätter berichten, besteht kaum noch ein Zweifel qn der Täterschaft dieses Korn."
was er vermeiden wollte, die Oeffentlichkeit, die Schande auf unseren Namen, alles wird bann erst recht der Fall fein."
„Es gibt Augenblicke, liebe Mutter, in denen ein Mann sich von keiner Rücksicht hindern lassen darf, das zu tun, was ihm fein Gewissen befiehlt. Es ist bedauerlich, höchst bedauerlich für uns alle, für die ganze Familie, mögen wir nun Koßmann ober d'Oleron heißen, aber es geht nicht anders. Falsch für mein Empfinden hat Hannes gehandelt, als er diesen Schuft ohne Zeugen zum Duell zwingen wollte. Aber vielleicht hat er auch recht gehabt, wenn er eine Ahnung hatte von der Feigheit des Burschen. Ein Mensch, der hinterrücks schießt, stellt sich der Waffe nicht. Seine Genuatuung mußte Hannes jedoch haben. Er hat sie sich genommen. Daß jetzt die Entwicklung einen anderen, nicht vorauszusehen- den Weg ging, ist schrecklich. Aber Hannes könnte nicht froh werden und müßte die Achtung vor sich selbst verlieren, wenn er einen Unschuldigen für feine eigene Tat sterben ließe. Die Frage, ob dieser Unschuldige sonst ein Verbrecher und nichtswürdiges Suchekt ist, spielt keine Rolle."
„Da kann ich nicht mehr mit. Das ist Wahnsinn." Zum erstenmal in feinem Leben sah der Sohn die Mutter fassungslos. „Ich habe schon manches gehört von der starrsinnigen Auffassung einiger Männer, das aber setzt allem die Krone auf. Unsere Namen, unsere Ehre, Hannes' Zukunft, die Zukunft feiner Kinder, alles wegzuwerfen, nur um einen Menschen zu retten, der ein Ende so ober so verdient hat, das ist der Gipfel des Unsinnigen."
„Mutter, es hat keinen Zweck, wenn wir beide uns darum streiten. Ich muß dich nur bitten, wenn du Hannes deine Auffassung vorträgst, mich auch zu Wort kommen zu lassen."
„Ich fahre noch heute zu ihm."
„Dann fahre ich mit."
Nach den Deutschen, Finnen und Italienern haben sich jetzt auch die Schweden in die Ehrenliste der Ski-Weltmeister 1941 einschreiben können, denn A l f Dahlqvist, der sich schon am Montag im Stas- fellaus als ein Läufer großen Formats entpuppte, gewann am vierten Wettbewerbstag den Langlauf über 18 Kilometer und ließ dabei den finnischen Titelverteidiger Iuho Kurikkala um zwei Minuten hinter sich. Der Sieger kam in der vorzüglichen Zeit von 1:05,25 Stunden ein, während der Titelverteidiger Kurikkala 1:07,35,2 benötigte. Aus den dritten Rang kam mit Silvennoinen ebenfalls ein Finne, dichtauf gefolgt von dem Italiener Aristtde Compagnoni, der sich in dem Riesenfeld von 90 Teilnehmern als der beste Mitteleuropäer erwies und in die Phalanx der Nordländer eine Dresche schlug. Forstel (Finnland), Pahlin (Schweden), Jo- hannsson (Schweden) und Matsbo (Schweden) stehen in der Ergebnisliste auf den nächsten Plätzen,
Zu der
ron ui : ■ Seit I, ■ ihre beft i'kn Ueb I Djfenjiüe i.Cufttrieg i linflug e . IMtraun • liiilloien r ilmebr ’iirnommi
&
Mn
Die Steuererklärungen für die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Wehrsteuer und Umsatzsteuer für 1940 sowie die ©emerbefteuererflärung für 1941 sind bis zum 28. Februar 1941 einzureichen, falls nicht eine Fristverlängerung erfolgt. Zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung ist verpflichtet, wer vom Finanzamt — durch Ueberfenbung eines Vordrucks — dazu aufgefordert wird, oder wer seinen Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses ermittelt. Abgabepflichtig ist auch jeder Steuerpflichtige, dessen Einkommen 1940 mehr als 8000 RM. betragen hat oder dessen Einkommen zwar niedriger, aber höher als 1000 RM. war, wenn darin nicht lohn- ober kapitalertragsteuerpflichtige Einkünfte von mehr als 300 RM. enthalten waren. Das Finanzamt kann die Steuererklärungsfrist im einzelnen Fall verlängern, bei Steuerpflichtigen mit umfangreicher Buch- sührung gleich mit Wirkung für spätere Jahre. Mr die Einkommensteuer ist das Finanzamt zuständig, in dessen Bezirk der Steuerpflichtige feinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Alle in dem Vordruck gestellten Fragen sind zu beantworten. Die genaue Beantwortung der einzelnen Fragen, z. B. nach dem Geburtsdatum, Familienstand, Anzahl der Angehörigen usw. ist für die tarifmäßige Höhe der Steuer von wesentlicher Bedeutung. Das Finanzamt muß prüfen können, was steuerpflichtig ist und was nicht. Der Steuerpflichtige ober ein bevollmächtigter Vertreter muß die Steuererklärung selbst mit der Versicherung ihrer Richtigkeit unterschreiben, andernfalls sie als nicht abgegeben gilt. Bei verspäteter Einreichung kann das Finanzamt einen Zuschlag bis zu 10 v. H. der endgültig festgesetzten Steuer erheben, der jedoch bei entschuldbarer Versäumnis unterbleibt oder zurückzunehmen ist. Zweckmäßig wird der Steuerpflichtige sich einen zweiten Steuererklärungsvordruck vom Finanzamt beschaffen und ihn ausqefüllt für die spätere Nachprüfung des Einkommenfteuerbefcheides zurückbe- halten.
Gewerblicher Gewinn und GewerbesteuererklSnmg.
Neben der Einkommensteuererklärung ist eine besondere „Erklärung über den Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Kalenderjahr 1940" auf dem gleichen Vordruck abzugeben wie die Gewerbesteuererklärung für das Rechnungsjahr 1941 (vom 1.4.1941 bis 31.1.1942). Zur Abgabe einer Gewerbesteuererklä- rung ist außer den ausbrütflH) vom Finanzamt dazu aulgeforderten Unternehmern jeder gewerbe- steuerpflichtige Unternehmer verpflichtet, dessen Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln ist oder ermittelt wird, ober dessen Gewerbeertrag 1940 4000 RM. bzw. dessen maßgebendes Gewerbe- kapital 20 000 RM. überstiegen hat. Als G e w erbe e r t r a g wird der im Jahre 1940 erzielte Gewinn zugrundegelegt. Für das Gewerbekapital ist der zuletzt festgesetzte Einheitswert des Betriebsvermögens vom 1.1.1940 anzugeben. Außerdem kommt ein Antrag auf Neufeststellung (Fortschreibung) des Einheitswerts des Betriebes auf den 1.1.1941 in Betracht, wenn der Wert von diesem Zeitpunkt um mehr als Vs, mindestens 1000 RM, oder mehr als 100 000 RM. von dem Ein- heitswert 1940 abweicht, insbesondere niedriger ist. Für die Gewerbesteuer vom Kapital ist auch gegebenenfalls der Betrag der zurechnungspflichtigen Dauerschulden vom 1.1.1941 zu berücksichtigen.
Bleibt der ausaewiesene Gewinn, was zweckmäßig festzustellen ist, wesentlich hinter den amtlichen Richtsätzen zurück, so ist eine Nachprüfung der Gründe für die Abweichung ratsam. Nach Möglichkeit sind die letzteren in dem Anschreiben zur Steuererklärung gegenüber dem Finanzamt mit anzugeben.
dann folgt auf dem neunten Rang der deutsche Meister Gustl Berauer, der das erwartete feine Rennen lief und sich als bester Kombinations- läufer erwies. Die Aussichten, den Titel in der nordischen Kombination erfolgreich zu verteidigen, sind also recht gut
Gustl Berauer bleibt an der Spitze der Kombination, seine genaue Zeit wurde mit 1:09,08,2 errechnet. Auf dem zweiten Platz der Kombination liegt Josef Gftrein (Deutschland), der den 29. Platz belegte, mit 1:12,33,4. Dann folgt als Dritter der Schweizer Gamma mit 1:12,41,1. Der ursprünglich an zweiter Stelle genannte Albert Burk hatte mit 1:17,20 eine wesentlich schlechtere Zeit als ursprünglich veröffentlicht, fiel also in der Wertung weit zurück.
18-km-Langlauf: 1. und Weltmeister: Alf Dahlqvist (Schweden) 1:05,25 Std.; 2. Kurikkala (Finnland) 1:07,35,2; 3. Silvennoinen (Finnland)
find. Del volljährigen Kindern und sonstigen Ange- hörigen unter 25 Jahren ist für die Inanspruchnahme der Kinderermäßigung stets erforderlich, daß der Angehörige überwiegend auf Kosten des Steuer- pflichtigen unterhalten und für einen Beruf aus. gebildet wird. Der Haushaltzugehörigkeit bei Min- derjährigen, wie auch der überwiegenden Tragung der Berufsausbildungskosten bei Volljährigen steht u. a. die Zugehörigkeit zur Wehrmacht bis zum Gefreiten, bei einem höheren Dienstgrad bis zum Un- teroffizier, soweit der Wehrmachtangehörige nicht Gehaltsempfänger der Wehrmacht ist, gleich. Entsprechendes gilt für die Zugehörigkeit zur Waffen- M) (bis zum Unterscharführer), zum Reichsarbeits. menst (bis zum außerplanmäßigen Truppführer bzw. zur Gehilfin, schließlich bei Ausbildung in der Hauswirtschaft gegen Lehr- und Schulgeld, (nicht Landhilfe).
Ist ein bereits im väterlichen Betrieb tätig gewesener Sohn zur Wehrmacht einberufen, so können die Lohnzahlungen, die früher als Betriebsausgaben anerkannt worden sind, seitens des Vaters weitergewährt und vom Einkommen abgxsetzt werden, wie sich aus einem Bescheid des Reichsfinanz. Ministers, vom 6.11. v. I. ergibt. Auch lohnsteuer, freie Arbeitgeberunterstützungen werden dem Sohne wie einem fremden Arbeitnehmer gezahlt werden können.
Kinderermäßigung und Elnkommensteuererklärung.
Für die tarifmäßige Kinderermäßigung kommen neben den Kindern sonsttge nahe Angehörige des Steuerpflichtigen, wie Enkel und andere Abkömmlinge, Geschwister, Neffen, Nichten, Stiefkinder und sonstige Verschwägerte in gerader Linie, Schwäger und Schwägerinnen in Betracht. Es genügt, wenn das Verhältnis zu einem Ehegatten besteht. Die Kinderermäßigung, die hiernach u. U. zwei Steuerpflichtigen zustehen kann, setzt bei Minderjährigen Haushaltszugehörigkeit oder Tragung der überwiegenden Kosten des Lebensunterhalts und der Erziehung voraus. Für die Gewährung der Kinder- ermäf3igung wegen Kostenübernahme ist, wenn bereits einem anderen Steuerpflichtigen (z. B. den Eltern) eine Kinderermäßigung wegen Haushalts- Zugehörigkeit zusteht, Voraussetzung, daß ein wirt- schastliches Bedürfnis für die Uebemahme der Unterhalts- usw. -kosten durch den Steuerpflichtigen besteht. Dies ist nach der Rechtsprechung im allge- meinen nicht der Fall, wenn die Eltern das Kind selbst unterhalten können, [ofern nicht ausnahmsweise Ausbildungskosten über das regelmäßige Maß oder Krankheitsaufwendungen erforderlich
h Deut M die ( Wb des unten A M I ’-mmenge jHffl gezi Alle dii Jii schn «am 5. ' h,d)inen rt Spi E" etei !it
killtet. 2 Muis «t deutslt J4i entr Miative <L1® Sä
„us lumrni mir niajr aus oie Höften an, uiwv » deshalb wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie (einen T^slr 1
CT i
E^ri
fünfhundert Mark zahlen. Die entstehenden Spesen R^euj können besonders liquidiert werden. Und bann bitte > ffwf| ' * ‘ - - - -- -......"H
I L^ten
Torlauf (Frauen): 1. Seghi (I.) 2:05,6: Cranz (D ) 2:10; 3. A. Proxauf (D.) 2:17,4; 4. 9t Proxauf (D.) 2:20,1; 5. Grasegger (D.) 2:25,9; 6 Fuchs (Schwz.) 2:36,4; 7. Keller (Schwz.) 2:44^: 8. Boulaz (Schwz.) 3:02,7; 9. Nilsfon (Schwd.) — Josef Zennewein und Christel Cranz.
In der alpinen Kombination fielen, wie schon 51- mefbet, beide Titel an Deutschland. Bei den Mannern siegt« Josef Iennewein, bei den Frauen Christel Cranz, die beide am ersten Tage muß schon die Abfahrtsläufe gewonnen hatten. Die arrti- lichen Kombinattons-Ergebnisse lauten:
Kombination (Männer): 1. Ienneweirn CD.) 404,4 P.; 2. Marcellin (I.) 405,1 P.; 3. Chm°. roni (I.) 407,4 P.; 4. Cranz (D.) 407,6 P.; 5. R°- nringer (Schwz.) 412,8 P.: 6. Pfeifer (D.) 413,0 P- 7. Sörensen (Norw.) 421,0 P.; 8. Scheuing (Lchwzj) 423,9 P.; 9. Lacedelli (I.) 424,6 P.; 10. Lantschne- (D.) 426,8 P.; 11. Sertorelli (I.) 438,8 P.; 12.. Hansion (Schwd.) 441,1 P.
Kombination (Frauen): 1. Christel Cranfi CD.) 406 P.: 2. Seghi (I.) 424,7 P.; 3. Ä. Prorauß (D.) 430,1 P.: 4. K. Grasegger (D.) 432,6 P; 5. R. Proxauf (D) 445.7 P.; 6. Fuchs (Schw^.) 475,Ä P.; 7. Keller (Schwz.) 474,0 P.; 8. Boulaz (Schwz.)« 502,8 P.'. ;
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen.


