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ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die dafür vorgesehene Abteilung der Hausliste.
Die Beerdigung findet am Samstag, dem 8. Februar, vormittags 11.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Theodor Bäulke und Frau Luise, geb. Porth.
non 10-11 llbr'J.'r 1001-1050 Rtädt. Schlachthof. Gießen.
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Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und lieber- landgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung gn deu Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom und Gasgelder noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 277 07 oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins müssen die Beitreibungskosten berechnet und ent-
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Adreßbuch Stadtkreis und Landkreis Gießen 1941
Die Hauslisten werden jetzt bei den Hausbesitzern abgegeben, gur Erlangung einer einwandfreien Einwohnerausnahme ist es erforderlich, datz jeder selbständige Hausbewohner oder sein Vertreter den Eintrag eigenhändig vornimmt. Nach einigen Tagen werden die Listen wieder eingefordert. — Es wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freunolichst zu unterstützen. Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Genauigkeit des auch wahrend des Krieges wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden.
Die Geschäftswelt
wird davon benachrichtigt, datz neben der Hausliste eine Firmenliste abgegeben wird, die den geschäftlichen Notwendigkeiten für die neue Adreszbuchausgade eingehend Rechnung trägt. Der eigene Vorteil aller Geschäftsleute ist es, datz sie diese Sonderliste sofort und vollständig ausfüllen ; sie wird gleichzeitig mit der Hausliste nach einigen Tagen wieder abgeholt werden.
Vereins- und Kassen-Dorstände
sowie andere am Vereinswesen Beteiligte wahren die Be-
Heute vormittag entschlief unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater und Bruder
Theodor Bäulke
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Die Mitglieder des Goethe-Bundes und der Kulturellen Vereinigung (fr. Kaufmännischer Verein haben auf Mitgliedsausweis (G.B. Nr. 2, K. V. Nr. 8 bis zu 3 Platzen freien Eintritt. Ebenso haben die Mitglieder des Vortragsringes der KdF. gegen Vorlegen des Mitgliedsausweises freien Eintritt. Die Mitglieder dir Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontrollabschnitt Nr. 9 und die Mitglieder der Kor- diseken Gesellschaft gegen Vorlegen des Mitgliedsausweises Karten zum ermäßigten Preise von 50 Pf. Mitglieder der M S.-Franenschaft und des Landschaft»- bundes Volkstum und Heimat erhalten Eintrittskarten zum Preise von 75 Pf., Nichtmltglieiler zu KM. 1 25 bei Challier, Neuen weg. Die Angehörigen des Veras- staltnngsrinpes der HJ. erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von 30 Pf., Studenten, Militär und die übrigen HJ.- und BDDI.-Angehörigen zu 40 Pf.
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gelegt und nach herzlichem Abschied klettern wir über die Steine des Landungssteges auf das Der» deck des „Sv. Kliment", der uns nach Ohrid rückbringt.
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der den See aufwühlt, bewegen „Majstor" Ioco zu dem offenbar nicht ungern gefaßten Beschluß, im Kloster zu übernachten und erst am nächsten Tag die Heimfahrt nach Ohrid anzutreten. Also müssen wir den. Abt ersuchen, uns über die Nacht aufzu. nehmen. Das stößt auf keine Schwierigkeiten, da das Kloster über eine Reihe von Fremdenzimmern verfügt. Lange sitzt man noch beim herben Klosterwein. Es geht schon gegen Mitternacht, als wir über den mondbeschienenen Hof und durch lange, düstere Gänge in die gastlichen Räume geleitet wer. den, die uns für den Rest der Nacht aufnehmen sollen. Am nächsten Morgen hat sich der Sturm
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XDie Deutsche Arbeitsfront NSG. »Kraft durch Freude«
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muß, um am Motor etwas zu richten, der auch seine Mucken hat. Wir haben Zeit und es tut nichts, wenn wir eine halbe Stunde später ans Ziel kommen. Im Gegenteil, so hat man wenigstens Muße, die einzigartige Schönheit der Landschaft voll in sich aufzunehmen. Man könnte den Ohrider See, scheint mir, am besten dem Achensee vergleichen. Wie dieser ist er rings von hohen Bergen umschlossen. Nur ist der Ohrider See unvergleichlich größer als der bekannte Tiroler Gebirgssee, wodurch das Bild an Weite und Großartigkeit ge- winnt. Auch fehlen die freundlichen Dörfer, Wiesen und Obstgärten, die den Achensee umsäumen. Unwirtlich sind die Gestade des Ohrider Sees: Fels und Wald. In ihrer Unberührtheit spricht hier die Natur viel unmittelbarer zum Betrachter. Hinter uns versinkt der Uferfelsen, auf dem sich die mächtigen Ruinen der alten Festung von Ohrid erheben, immer mehr in den Wellen des Sees. Zur rechten Hand schließen den Horizont die hohen Berge Albaniens ab. „Majstor" Ioco zeigt, wie die Grenze verläuft. Auf einer bewaldeten Kuppe, die sich hart am See erhebt, leuchtet weiß, mit unbewaffnetem Auge kaum zu sehen, die Karaula der jugoslawischen Grenzwache. Die Häuser von Podgradec oerschwim- rmen in der blauen Ferne. Zur linken Hand wieder Berge. Ein kleines Fischerdorf am Gestade. Der Steuermann hält genau Kurs auf die Türme des Klosters Sv. Raum, die, je länger wir fahren, immer höher aus dem See emporsteigen. Bon Ohrid aus ist das Kloster mit bloßem Auge kaum zu sehen. Nun zeichnen sich immer deutlicher die Konturen der Kirche und der Gebäude ab, die auf
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Das Kloster des Heiligen Raum
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
Sveti Naum, im Januar 1941.
Etwa zweieinhalb Stunden fährt man mit dem „Sv. Kliment", einem alten Motorboot, von Ohrid nach Sveti Naum. Eine wundervolle Fahrt! Spiegelglatt liegt die Fläche des weiten, adriablauen Ohrider Sees da, über die der plumpe Rumpf des Motorbootes gleitet, leichte Wellen aufwerfend. Man will den Worten „majstor" Jocos gar nicht glauben, daß dieser friedliche See seine Tücken habe. „Majstor" Ioco, das ist der Kapitän und Ehef- ingenieur des „Sv. Kliment" in einer Person. Er bildet mit zwei Gehilfen die ganze Besatzung des Motorbootes, das täglich von Ohrid über Svetl Raum nach dem albanischen Städtchen Podgradec verkehrt. „Majstor" Ioco erzählt: Im Winter besonders gehen die Wogen des Sees so hoch, daß sich oft wochenlang kein Motorboot aus dem Hafen wagt. Die Stürme setzen häufig so plötzlich ein, das Motorboot manchmal vierzehn Tage in SveSi Raum oder in Podgpadec liegen und warten muß, bis sich der See wieder beruhigt. „Majstor" Ioco macht das nichts aus. Er weiß sich in Podgradec zu helfen und im Sveti Raum ist er Gast der freundlichen Mönche.
Die Fahrt ist wundervoll, wenn auch „Majstor" Ioco mehrmals seine Erzählungen unterbrechen und durch eine Luke in den Schiffsrumpf hinabsteigen
einem tn den See vorspringenden gewaltigen Fel. sen aufragen.
Das Kloster des hl. Raum ist das ansehnlichste aller Klöster, die sich am Gestade des Ohrider Sees erheben. Gleichzeitig das am schönsten gelegene. Wie die meisten der süüserbischen Klöster reicht die Geschichte von Sveti Raum in das erste Jahrtausend zurück. Es ist wahrscheinlich, daß Raum, ein mährischer Mönch, um das Jahr 900 das Kloster auf dem Boden einer alten byzantinischen Festung erbaute. Das erschließt man wenigstens aus spärlichen Resten einer Festungsmauer, die einst das Kloster umgeben haben muß, und anderen Ueber- bleibseln aus längstvergangenen Tagen. Die Hauptsehenswürdigkeit von Sveti Raum ist die alte Klo- sterkirche, die sich mitten im Klosterhof erhebt und die Gebeine des Klostergründers birgt Sie ist im byzantinischen Stll erbaut und enthält wundervolle Schnitzereien und neben neueren Bildwerken herrliche alte Fresken. Köstlichste Schnitzarbeit ist das riesenhafte Kreuz, das über dem Ikonostas im Hauptschiff emporragt. Die Betstühle rings an den Wänden wunderlich geformt, jeder einzelne mit anderen Schnitzereien geschmückt. In einer kleinen Seitenkammer ruhen die Gebeine des hl. Raum. Unzählige Lampen und Lämpchen verschiedenster Form und aus verschiedenstem Material hängen von der niedrigen Decke herab, kostbare Tücher bedecken den Stein, der das Grab des Heiligen deckt.
Bon der Glockengalerie des Turmes genießt man einen wunderbaren Rundblick auf den See und die ihn umrahmenden Berge. Die Klosterbibliothek ist in der sturmbewegten Zeit der Balkankriege und des Weltkrieges in alle Winde zerstreut worden.
Statt um 2 Uhr nachmittags trifft der „Sv. Kll- ment", der uns nach Ohrid zurückbringen soll, erst gegen 6 Uhr von Podgradec in Sveti Raum ein. Die Verspätung und der Umstand, daß sich im Lauf des Nachmittags ein heftiger Wind erhoben hat.
Dom 15. Februar 1941 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat Dezember 1940 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre gehen zu Lasten der Säumigen.
Gießen, den 3. Februar 1941.
Direktion der Stadtwerke Gießen.
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B u d a p e st, 5. Febr. (Europapreß.) Am Mitt« woch hat das ungarische Abgeordnetenhaus in erster Lesung eine Gesetzesvorlage angenommen, die dos Nationalitätenempfinden der im Staate lebenden fremden Volksgruppen strafrechtlich schützt. Das Gesetz besagt, daß derjenige mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft wird, der durch Ausdruck oder Handlung das Nationalitätenempfinden verletzt. Wird die Tat auf dem Wege über die Presse oder auf einem sonstigen öffentlichen Wege begangen, so ist die Strafe höher.
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