)ere auf die am 17.
verk bringt daher nicht nur von der modernen italie-
Ungarns neuer Außenminister.
Kleine politische Nachrichten
Deutsch-norwegische Jugendarbeit.
chluß hieran besucht Lriegslazarett in S>
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Oie größte Bibliothek der Welt zur Zudensrage.
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Der englische Kolonialminister Lord Lloyd 'st in der Nacht zum 5. Februar nach dreiwöchiger Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben Er folgte am 10. Januar d I. dem zum Botschafter in Washington ernannten Lord Halifax als Leiter des Oberhauses. Lord Lloyd, ehemaliger Gouverneur
vicht zwischen Tradition und Revolution. Die jeren. Bücher des Zivilgesetzbuches werden U. April 1943 in Kraft treten.
Aschen Rechtsschule und der Rechtswissenschaft verengte technische Verbesserungen, sondern lübrt die Grundsätze der faschistischen und forporati» ?en Lehre in das System des positiven Rechtes ein.
Neues Zivilgesetzbuch in Italien.
seine Glückwünsche übermittelt.
Der Führer hat dem Ordentlichen Professor em. Dr. med. Ferdinand Hoch st etter in Wien aus Anlah der Vollendung seines 80. Lebensjahres in Anerkennung seiner Verdienste um die ärztliche Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Anatomie und Embryologie, die Goeth,e - Me - daille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
Der Stabschef der SA. hat den SA.-Mann Hans Rohr, Sturm 25/0)7, jetzt Oberleutnant in einem Gebirgsjägerregiment, in Anerkennung seines vorbildlichen Einsatzes bei den Kämpfen um Narvik zum Sturmführer befördert. Oberleutnant Rohr war für seinen Einsatz in Nar» vik vom Führer das Ritterkreuz verliehen worden.
Dem Gouverneur a. D. Dr. Schnee haben zu seinem 70. Geburtstag Reichsminister von Ribben» trop, Großadmiral Dr. Roeder, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsminister Dr. Frick, der Bundes» führer des Reichskolonialbundes, Reichsleiter General Ritter von Epp, und zahlreiche weitere führende Persönlichkeiten aus Staat, Wehrmacht und Partei ihre Glückwünsche ausgesprochen.
Das ungarische Abgeordnetenhaus hat die Gesetzesvorlage über den Beitritt Ungarns zum Dreimächtepakt sowie über den Abschluß des ungarisch - jugoslawischen Freundschaftspaktes ohne Debatte unter großem Beifall angenommen.
Oas Geheimnis manchen Erfolges Ist die Entschlußkraft zur rechten Zeit. Wer die Seinen durch eine Lebensver, sicherung gesichert weiß, wird Entscheidungen treffen, wie es der Augenblick erfordert. Lebensversicherung gibt Entscheidungskraft bis ins hohe Alter.
die JJyj!
In der Schweiz wird für Hotels und Restaura- tionsbetriebe die Mahlzeitenkarte eingeführt. Bei jeder Mahlzeit muß der Gast einen Kontrollabschnitt abgeben, der als Grundlage zur Berechnung der monatlichen Bezugsmengen der Hotels und Restaurationsbetriebe, dienen soll.
Der Ministerpräsident von Paraguay, Sasa Bälde, der nach der Ministerkrise im November auch das Amt des Innen» und des Arbeitsmini- steriums bekleidet hatte, ist z u r ü rf g e t r e t e n. Arz seiner Stelle hat der Präsident den Oberst Mu - c u c a , bisher Oberkommandierender des Heeres, zum Regierungschef ernannt; er hat fein Amt sofort angetreten.
An« aller Welt.
Kältewelle über Spanien.
Spanien ist nach kurzer Zeit zum zweiten Mols von einer starken Kältewelle heimgesucht, die sich über den Süden der iberischen Halbinsel bis auf die Kanarischen Inseln erstreckt, wo Mittwoch früh eine Temperatur von sechs Grad unter* Null verzeichnet wurde. Die Pflanzungen laufen Gefahr, schwere Frostschäden zu erleiden. In Nordspanien hält seit Montag ununterbrochener ft o r • k e r Schneefall an. Die Fischerei ist durch die Wetterunbilden außerordentlich behindert und die Küstenschiffahrt teilweise lahmgelegt. Ueber das kaftiliamsche Hochplateau fegen derart heftige Stürme hin, daß in der Landwirtschaft starker Schaden angerichtet und zahlreiche Bäume entwurzelt wurden
Zugunglück durch Hochwasser in der Türkei.
Der zwischen Germenzik und Erikli verkehrende Nachtzug ist am Montagabend auf der durch Hochwasser beschädigten Brücke bei Germenzik ent« g I e i ft. Die Lokomotive und zwei Waggons 'ind umgestürzt. Aus den Trümmern wurden 11 Tote und 7 Schwerverwundete und 8 Verletzte geborgen. Einer der Schwerverwundeten starb nach seiner Einlieferung in das Spital von Aydin.
Hinrichtung eines Volksfchädlings.
Am 4. Februar ist der 1915 in Danzig geborene Kurt Iurtschick hingerichtet worden, den das Sondergericht in Danzig als Volksschädling zum Tode verurteilt hat. Iurtschick, ein vielfach vorbestrafter Hochstapler, hat außer anderen Betrügereien oon einem Sparkassenbuch, das ihm ein Soldat vor seinem Einrücken ins Feld zur Aufbewahrung übergeben hatte, um es — wenn er nicht zurückkehre — feiner Mutter zu geben, unter Fälschung der Unterschrift des Soldaten den größten Teil abgehoben und für sich verbraucht.
Auch wir....
Von Leutnant Walter Müller.
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in ihrer Horschgrube. ,
Schwarz ist nun der Hügel, schwarz die Gestalten, finster die Tannen nebenan, ein schwarzer, fast senkrechter Strich das Kanonenrohr. Alles, wie für einen schönen Scherenschnitt geschaffen, eine wunderbare Silhouette.
Es mutet so sonderbar an, daß gerade dort im Westen der Himmel noch blau ist, so daß diese Silhouette zu sehen ist. Doch immer blasser wird der rötliche Streifen, als letzter Rest der untergegangenen Sonne und immer drohender schiebt sich eine schwarze Wolke vor. Ihre Ausläufer strecken schon ihre gierigen Finger nach all den Dingen aus, die ich soeben beschrieben habe und noch nach etwa 25 Menschen, die im Bauch dieses Hügels wohnen, die Soldaten der Kommandogerätbedienung, die Fernsprecher in der Vermittlung und der Ches und Meßoffizier in der Befehlsstelle. Sie sitzen wohl jetzt um den Tisch, hören Radio, lesen oder schreiben, oder liegen schon auf ihren Strohsäcken im Unterstand, um schnell noch eine Stunde zu schlafen, bevor die Engländer kommen.
Nun hat sich der ganze Himmel überzogen, es ist überall dunkel. Nur der Lichtschein aus einer Tür- palte und Funken aus den schmalen Ofenrohren, die als Schornsteine aus den Dächern der Unterstände herausragen, zeigen an, daß im Hügel Men- chen wohnen, daß Dort Soldaten wie Zwerge in der Mutter Erde hausen. Das Ganze mutet wie ein Märchen an, doch es wird nicht mehr lange dauern, dann wird dieses Märchen ein anderes Gesicht erhalten. Die Unterstände werden dunkel fein, ihre Bewohner stehen draußen an den Waffen.
Dann bellen unsere Kanonen wieder und die Granaten treten ihre gekrümmte, zischende Bahn zum Himmel an, zu dem allnächtlichen, schaurigschönen Feuerwerk. Vor allem, wenn rundum die Scheinwerfer-Dome wandern, das helle Summen der Maschinen über uns kreist, eine Fallschirmleuchtkugel nach der anderen sich auf uns nieder senkt, so daß wir und alles um uns taghell beleucht sind, und ... wenn es zwischen den hellen Schlägen unserer Kanonen auf einmal ganz in der Nähe dumpf rümpft, glühendes Eisen und schwarze Erde ausspringt, so daß dieser Segen den Bedienungsleuten um die Ohren fliegt, ... dann halten wir einen Augenblick den Atem an, dann ist aus dem märchenhaften Schauspiel bittere Wirklichkeit ge»
gewöhnt. Das unheimliche und zugleich schöne Bild ahen wir jede Nacht: Dfe Mündungsseuer der 8,8-cm-Geschütze, das Zischen der Granaten durch die Lust bis zu den kleinen Sprengdlitzen, das langsame Hinausklimmen der 3,7» und 2-cm-Leucht- purgeschosse. Auch unser Ohr hatte sich gewöhnt an das Knattern der leichten Waffen, das Donnern der schweren Geschütze, oder den hellen Schlag einer leichten Bombe, als wenn einer ganz in der Nähe ein Brett in der Mitte zusammenschlägt, oder den dumpfen Rumps, wenn ein schwerer Brocken niederging.
Schon zweimal wurde während der Gesechtstätig- keit von den Scheinwerfern ein Ziel aufgefaßt, doch das einemal nur ganz kurz gehalten. Beim zweitenmal gelang es ihnen, das Ziel einen gan» zen Vorbeiflug lang zu halten. Für uns war leider die Entfernung zu groß.
Rom, 5. Fedr. (DNB.) Das Gesetzblatt veröf- entlicht das Dekret, daß das dritte Buch des Zivil- Gesetzbuches (Sachenrecht) im Oktober 1941 in traft tritt. Das Sackenrecht gründet sich insbeson- )ere auf die am 17. Januar 1934 vom Duce ausge- Jprod)enen Worte: „Die korporative Ordnung a ch - iet den Grundsatz des Privateigen- lums, das die menschliche Persönlichkeit ergänzt. Eigentum ist ein Reckt, aber auch eine Pflicht, mithin nichts Passives, sondern Aktives, das sich nicht darauf beschränkt, die Früchte des Reichtums zu genießen, sondern sie durch Entwicklung noch zu vermehren und zu vervielfältigen." Das neue Gesetzes»
Der Führer hat Seiner Majestät dem Kaiser von Bombay, späterer Oberkommissar In Aegypten von Mandschukuo zum Geburtstag drahtlich und Mitglied des Kronrates, ist in letzter Zett als -...... -- ...... Agent der Londoner Kriegstreiber auf dem Balkan
aufgetreten, wo er im November 1939 versuchte, gegen die Achsenmächte Stimmung zu machen.
worden. .
Am Abend vertiefe ich mich in mein Tagebuch. Jedesmal, wenn ich in den Aufzeichnungen blättere, bleibe ich an Dem Erlebnis hängen, das mich immer wieder von neuem packt. Es ist die Nacht, in der wir den ersten Engländer abfchoffen. In den Aufzeichnungen heißt es: „Es ist heute Sonntag. Ich sitze in der Befehlsstelle unserer Heideftellung. Die Sonne meint es feit langem wieder einmal gut. Durch die offene Tür kann ich dqs Leben draußen auf der Straße, die zwischen der Stellung und der Siedlung vorüberführt, beobachten. Auf der Sttaße gehen die Leute spazieren. Viele bleiben stehen und deuten zu uns herein.
„Dort steht die Flak", werden sie sagen. Sie betrachten unsere nach Norden gerichteten Geschützrohre, sie blicken nach unseren Höhlenwohnungen in der Heide. Ob sie wissen, welche Gefühle die Soldaten dort in ihr^n Unterständen bewegen, wenn sie sehen, wie jung und alt im Sonnenschein wandert, wie junge Mädchen in sonntäglich-bunten Kleidern lachend und plaudernd vorüberkommen und ihnen im Vorüberhuschen hinüberwinken? Die Soldaten können nicht ausgehen. Sie stehen bereit, warten auf den Befehl, an die Waffen zu treten und zu kämpfen. Ob die Leute, die unbekümmert vorübergehen, daran denken, daß wir unser bestes tun, um sie zu beschützen?
... Dies dachte ich am Nachmittag, am anderen Tag schrieb ich weiter:
„Auch in dieser Nacht kam der Befehl für uns. Pünktlich um 12.30 Uhr heulten die Sirenen, schrillte bei uns die Alarmklingel und holte uns vom Sttohsack. Wieder, wie immer, geisterte es an allen Ecken des Horizontes. Es steht so kurz tm Kriegstagebuch der Batterie: Verschiedene Meldungen und Beobachtungen über Flugzeuggeräusch, Scheinwerfertätigkeit und Bombenabwurf. Sonst hatten wir auch meistens nichts Besonderes erlebt. Wir waren schon an das allnächtliche Feuerwerk
öhlshaber in Norwegen, Generaloberst von F a l • I e n b o r ft, hatte den Reichsjugendführer zu einer Zusammenkunft von 350 in Norwegen unter den Soffen stehenden HI.-Führern eingeladen. Im An- chluß hieran besuchte der Reichsjugendführer das
ämpic Grüße der deutschen Jugend. h M r sollet j
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Mit einem kleinen Bericht will ich die Heimat grüßen. Da ich dieses Erleben schreibe, denke ich an sie.
Mitten in einem hügeligen Heidestück, zwischen niedrigen Tannen und Fichten, Buschwerk, Heidekraut, Sand, See und Sumpf, liegt unsere Stellung In die einzelnen Hügel hinein liegen die Unterstände wie Höhlenwohnungen der Vorzeit etnge» graben. Jeder Unterstand ist hier ein kleines Reich Die ganze Stellung ist im Lause des Einsatzes ein Stück der sie umgebenden Natur geworden.
Wir alle haben unsere Heidestettung kennen und lieben gelernt, einmal nach dem Aussehen in den verschiedenen Jahreszeiten und dann nach den mannigfachen Erlebnissen des täglichen Dienstes, Appellen, Feiern und ... wenn des Nachts Feuer» kommandos schallen, die Geschütze donnern und aus unserem friedlichen Höhlendors ein feuersprühender Hexenkessel wird.
Heute, während es draußen Abend wird, habe ich feit langem wieder einmal eine Stunde für mich. Ich kann oon meiner Stube aus fast die ganze Stellung überblicken.
Nach Westen, die Richtung, aus der wir nachts die Angriffe der Engländer bekommen, ist es noch hell. Eines unserer Geschütze reckt dort sein Rohr wie einen ausgeftredten Zeigefinger zum Himmel Ich lasse meine Augen weiter wandern Sie bleiben an dem Hügel hängen, auf dessen Rücken Geräte stehen und die Umrisse von Gestalten zu sehen sind. Es find die Wächter der Batterie, die Flugmeldeposten, die Leute, die still Und unermüdlich, Tag und Nacht, bei jedem Wetter,. ihre verantwortungsvolle Pflicht erfüllen. Schon über ein Jahr lang gehen sie nun, im bestimmten zeitlichen Wechsel stets den gleichen Weg hinauf zum „Befehlshügel"
Zum Nachfolger des verstorbenen ungarischen Außen» ninifters Graf Stefan Cfaky wurde der bisherige ungarische Gesandte in Bukarest, Laszlo pon Bardossy, ernannt. Er wurde 1890 in Eteinamanger als Sohn des Obergespans des Ko- Zitats Saros und späteren Staatssekretärs im llderbauminifterium geboren. Bardosiy studierte in Budapest und Berlin und promovierte 1912 in 8ubapeft. 1913 trat er als Konzipist in /das ungarische Kultusministerium. 1922 wechselte er in len auswärtigen Dienst und wurde 1924 Pressechef im Außenministerium. 1930 wurde er dem Ge- lanbten in London zugeteilt unb 1934 Gesanbter in Bukarest. — (Associctted-Preß-M.)
Geschütze schweigen. Die Scheinwerfer l)aben nun auuj abgeblenbet.
Der Feind verschwindet am Boden. Eine helle Stichflamme unb Rauch steigt an ber Absturzstelle auf. Wir atmen auf, es hat lange gebauert. Das finb aufregenbe Minuten gewesen. Nun ist er wirklich erlebigt. Das Flugzeug brennt lichterloh, eine s Iwarze Rauchfahne zieht sich nach Norden hin. Sie reicht schon bis zum Horizont, neue Rauchwolken schieben ständig nach. Der lodernde Flammen» schein, die ziehenden Rauchwolken, das Aufblitzen der explodierenden Leuchtbomben und Kraftstoffbehälter, sowie das Knattern der immer von neuem explodierenden MG -Munition sagen uns deutlich, daß wir gewonnen haben
Fünf Engländer hatte die Besatzung gezahlt. Nur zwei davon sind mit dem Leben davongekommen. Der eine vollkommen heil, der andere mit einer Fußverletzung, die er sich beim Aufprall auf dem Boden zugezogen hatte. Drei waren mit dem Fall- schirm ausgestiegen. Die beiden ersten kamen lebend auf der Erde an, beim dritten konnte sich ber Schirm nicht mehr öffnen, da das Flugzeua schon zu tief heruntergekommen war Er war in den Tob gesprungen. Auch wenn er in ber Maschine ge- bleiben wäre, hätte ihn bas Schicksal ereilt. Seine beiden Kameraden, die bas Flugzeug nicht verlassen konnten, fanden in der Kiste ihr Grad.
Der riesige Bombenvogel war ein Wrack Das hohe Seitenleitwerk (das ©eitenfteuer) reckte sich noch als Gerüst senkrecht hoch und war schon von weitem als schmale Spitze über den Flugzeugtrümmern und über dem wogenden Aehrenfeld zu sehen. In einem flachen Winkel war die Vickers-Wellington steuerlos in einem Kornfeld aufgeschlagen, hatte alles um sich her mitgeriffen und eine über 100 Meter lange Trümmerfpur in den Acker gezeichnet. Zu diesen Resten zogen vom frühen Morgen bis zum späten Abend die Menschen. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer in nicht endenwollendem Strom hin und zurück. Strahlende und freundliche Gesichter sahen uns an ..."
Die letzten Reste des englischen Bombenfliegers waren nach 2 Tagen beseitigt. Soldaten eines Flugplatzes haben das Gerüst zerschlagen. Das so gewonnene Metall wird nun gegen den Feind selbst gerichtet werden und dazu beitragen, seinem Kommen ein Ende zu bereiten.
Die drei Toten wurden in deutsche Erde gebettet Der Friedhof in A ... ist nun ihre letzte Ruhestätte. Deutsche Flaksoldaten erwiesen ihnen die letzte Ehre. Feierlich wurden die einfachen Särge zu den Grä» bern getragen und in die Gruft gesenkt. Andere legten Kränze davor. Zehn Flaksoldaten waren an getreten — dreimal krachten die Salven. Der Feind ruht in Ehren.
Dieses Flugzeug ist nicht das einzige geblieben, das hier oben an der Wasserkante am Baden zerschellt und verbrannt, ins Moor gesunken, oder in die Nordsee gestürzt ist.
Die Schlote der Fabriken rauchen weiter, unb die Menschen gehen ihrer Arbeit nach. Ich kann bes. halb meine Anfangsworte weiterführen unb sagen: Auch wir ... kämpfen und helfen siegen!
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Troß« ounbeten und kranken Soldaten die besonderen
Die Landesgruppe Italien der AO. der NSDAP übernahm die Betreuung der sich in Italien befindenden deutschen Truppen. Filmvorführungen, Soldatenheime sowie die Zustellung der neuesten beut» scheu Tageszeitungen und Zeitschriften sorgen bafür, daß die deutschen Truppen wissen, daß die Heimat an sie denkt.
Am Montag werben in ben Grüften bes Vatikans bie sterblichen Ueberrefte bes.im Jahre 1939 verstorbenen Papstes Pius XI. bestattet werben. Das Karbinalskollegiurn ist aufgeforbert war- den, sich zu der Feier vollzählig einzufinden. Auch wirb ber Hof unb,bas biplomatische Korps ber Beisetzung beiwohnen.
Die achte Session des Obersten Rates der Sowjetunion ist für ben 25. Februar nach Moskau einberufen worben.
Kurze Zeit barauf hatte unsere stunde geschla- gen. Wieber hörten wir Flugzeuggeräusch. Die Scheinwerfer roanberten am Himmel. Auf einmal chrieen die Flugmeldeposten wie aus einem Mund: „Ziel aufgefaht!" Wirklich, im Schnittpunkt der Scheinwerfer war die Maschine als kleiner, hell leuchtender Punkt zu sehen. Die Batterie war wie elektrisiert, alle Nerven spannten sich. Jetzt galt es.
Die Scheinwerfer halten den Feind, wie Silber glänzt er, er wird größer, weil er direkt auf uns zufliegt. Er ist noch ahnungslos, fliegt geradeaus und fein Helles Motorensingen wird immer lauter. Jetzt ist es Zeit.
Nach dem yeuerlommanbo zieht die erste Gruppe hinauf. Wir sehen es dicht vor der Maschine auf» blitzen. Dann donnern die Geschütze zum zweiten- mal und wieder zischen die Geschosse durch die Luft. Die zweite Gruppe sitzt mitten im Flugzeug Wir sehen eine Rauchfahne aus dem Rumpf kommen, die Maschine legt sich auf die Seite, der rechte Flügel sieht nach oben. Dann kippt sie nach vorn ab. Ein Ausruf in meiner Nähe: „Sie stürzt!"
Doch was ist das? Die Maschine fängt sich, zieht eine wunderbare Kurve, eine Schleife nach links. Wir schießen weiter, was aus ben Rohren geht. Ueber bem Gefechtsstanb der Untergruppe geht bie Maschine wieber in bie Kurve, dreht rechts unb geht sogar noch etwas hoch.
Der schwere englische Bomber hat gerabe gebreht, ba löst sich etwas aus dem Heck ber noch immer hellbeleuchteten Vickers Wellington. Etwas weißes kommt zum Vorschein. Ein Fallschirm öffnet sich, kurz barauf ein zweiter. Wir schießen weiter auf bas Flugzeug, das im Tiefergehen noch immer wie Silber im taghellen Streulicht ber Scheinwerfer leuchtet unb eine zweite Schleife zieht. Aber immer tiefer sinkt ber Tommy, so tief, daß er aus bem Scheinwerferlicht herauskommt. Er ist jetzt nur noch als unheimlicher, großer Schatten sichtbar Der Batteriechef befiehlt: „Feuer einstellen!" Die
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Oie Schulung-- und Erziehungsarbeit der Partei im Kriege.
Berlin, 5. Febr (DNB., Der Beauftragte des . Führers für die Ueberwachung der gesamten g-rft,. len und weltanschaulichen Schulung und Lrziehuna ter NSDAP., Reichsleiter Rosenberg, beruf •ie Reichsarbeitsgem-inschast für die Schulung der Flamten Bewegung ju einer Besprechung über Schulungs- und Erziehungsfragen tm Kriege und ib-r die kommende Arbeit nach Berlin Er unter -ichtete sich ausführlich Uber den Stand der -ugen »iicklichen Schulungs- und Erziehungsarbeft IN der Partei und ihren Gliederungen In einer emgehen kn Aussprache wurden die Richtlinien für die kam wende Ähuiunas. und Erziehungsarbeit der gan iten Bewegung festgelegt. ___________
Oslo, 5. Febr. (DNB.) Die Norwegenreise bes steichsjugendfiihrers ist ein großer Erfolg der Zu» am men arbeit beutscher unb norwegischer Jugenb. Sämtliche Filme ber deutschen Jugend werden in : Zukunft in Norwegen eingesetzt werden. Musikzüge ter Hitler-Jugenb und Spielscharen werden reael- näfeig Norwegen besuchen. Der Austausch deutschen tnb norwegischen Jugendschristtums ist ebenfalls in lie Wege geleitet worden. Besonders die in Norme» ten stehenden Soldaten und im besonderen bie $3.- | Whrer im Solbcttenrock widmen sich iy ihrer Frei» leit ber norwegischen Jugenb. Der Wehrmachtbe- ehlshaber in Norwegen, Generaloberst oon F a I •
Frankfurt a. M., S. Febr. (DNB) Im Zuge ter Vorbereitung ber Forschungsarbeiten der Hohen Schule hat Reichsleiter Rosenberg als Grund» läge für bie Erforschung der Jubensrage in Frankiert a. M. im Zusammenwirken mit dem Reichs» itqttbalter, Gauleiter Sprenger und Oberbürgermeister Dr. Krebs die Errichtung einer Spe- i ialbibliothek durchgeführt. Emen Grundstock - insbesondere Judaica und Hebraica — stellte Die ; Stabt Frankfurt zur Verfügung. Der Bestand würbe hurch Erwerbung wichtiger Werke großzügig ver» I so daß die Bibliothek- bereits heute $50000 Bände umfaßt unb bamit bie größte Bücherei ber Welt barfteU, die ber Jubenfrage ge- widmet ist. Mit der wifsenschastttchen Lettu^ Der Erforschung ber Jubensrage hat Reichsleiter Roseu- berg ben Parteigenossen Wilhelm Grau beauftragt.
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