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Die Opposition gegen Roosevelts Außenpolitik

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Bevor die Sirene heult

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Ueberall, wo die Flußbrücken von dem fliehenden Feind sinnlos gesprengt wurden, sind unsere Pioniere an der Arbeit. Es wird abgeräumt und mit modernen Hilfsmitteln entstehen dann in kurzer Zeit neue feste Brücken. (PK.-Grimm. Scherl°M.)

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punkt der genossenen Gastfreundschaft. Die Verwun- Seien sind bis zu ihrer Weiterfahrt in die Stand­orte in Münchener Neservelazaretten untergebracht worden.

Bau eines Kanals Mailand-Cremona

Rom, 5. Jan. (Europapreß.) Der italienische Ministerrat beschloß den D<iu eines Kanals von Mailand nach Cremona. Don der Presse wird dieser Beschluß als ein entscheidender Schritt zur Verwirk­lichung des Planes einer großen Schiffahrtsstraße von der Adria nach Mailand und dem Lago Maggiore begrüßt. Für den großzügigen Plan h<iben sich besonders die Provinzverwaltun^en von Mailand und Cremona eingesetzt, die auch zu­sammen mit einem staatlichen Konsortium die Kosten übernehmen werden. Der Kanal von Mai- land nach Cremona wird 76 Kilometer lang und für 6 00-Tonnen-Schiffe befahrbar sein. Der gesamte Wasserweg VenedigMailand wird eine Hange von 380 Kilometer haben. Mit den Bauarbeiten wird sofort noch Beendigung desKrie- aes begonnen werden. Man rechnet damit, daß der Schiffsverkehr auf dem neuen Kanal in wenigen Jahren eine Höhe von 3 bis 4 Millionen Tonnen jährlich erreichen wird.

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Kleine politische Rachrichten.

In Vertretung des Reichskommissars Gauleiter Bürckel übergab Gauleiter Kuptfchera die Jugend­herbergeS a a r p f a l z - H a u s" am Faaker-See in Kärnten ihrer Bestimmung.

Der französische Staatschef Marscholl P 6 t a i n hat das Rücktrittsgesuch des Staatsministers ohne Portefeuille bei der französischen Präsidentschaft Paul B a u d o i n angenommen.

Präsident Roosevelt teilte mit, daß er den frühe« ren Handelsminister Harry Hopkins als seinen persönlichen Vertreter nach Großbritannien senden wird, bis der neue Botschafter als Nachfolger Kennedys ernannt ist.

Wie römische Blätter aus Neuyork melden, ist der Botschafter der Vereinigten Staaten von Nord­amerika beim Quirinal, Phillips, mit dem Clipper nach Lissabon abgereist, um seinen Posten in Rom wieder zu übernehmen.

Nach einer amtlichen Mitteilung des USA.- Staatsdeparteme nt's ist das USA - Konsulat in Southampton wegen dervölligen Geschäfts­losigkeit Southamptons" geschlossen worden.

Aus aller Welt.

Rudi Godden gestorben.

Der durch Bühne und Film bekannte Schauspieler Rudi Godden ist in der Nacht zum Samstag a n einer Blutvergiftung gestorben. Rudi Godden, der stets aufs neue durch feinen prächtigen Humor erfreute, hat nur ein Alter von 33 Jahren erreicht.

Elf Tote bei einem. Flugzeugabsturz In Kalifornien.

In der Nähe von San Diego (Kalifarnien) stürzte ein Transportflugzeug d e r Marine ab. Unter den Trümmern des abgestürzten Flugzeuges wurden die Leichen der elf Insassen, vier Offizieren und sieben Mann der Luftwaffe, aufgefunden.

Verbrecher und Volksschädling hingerichtet.

Am 4. Januar ist der 1901 in Dombrowa ge­borene Kasimir B u g s j n y hingerichtet worden, den das Sondergericht Dortmund als Gewaltver­brecher zum Tode verurteilt hat, weil er einen Bauer, bei dem er als landwirtschaftlicher Arbeiter beschäftigt war, ohne jeden Anlaß niedergestochen und durch Schläge und Stiche schwer verletzt hatte. Bei seiner Festnahme hat er weitere schwere Ge­walttaten begangen. Ferner ist der 1920 in Braun­schweig geborene Alfred Oberg hingerichtet wor­den, den das Sondergericht in München als Volks- schädling zum Tode verurteilt hat. Oberg, der sich in letzter Zeit ziel- und planlos in mehreren Groß- stabten umhertrieb, hat nach Begehung mehrerer Diebstähle in München unter Ausnutzung der Ver­dunklung einen Raubüberfall auf eine Kinoange­stellte begangen

Zwei volksschadlinge hingerichtet.

Am 4. Januar sind der 30 Jahre alte Georg Chlebowski aus Offenbach a. M. und der 33 Jahre alte Heinrich T e n - E l s e n aus Krefeld hingerichtet worden, die das Sondergericht in Nürn- berg als Volksschädlinge zum Tode und dauernden Ehrverlust verurteilt hat. Beide, häufig vorbestrafte Verbrecher, unternahmen im Frühjahr 1940 eine i Diebesfahrt kreuz und quer durch Deutschland. Da- i bei begingen sie zahlreiche Verbrechen, darunter - ,19 Diebstähle unter Ausnutzung der Verdunkelung

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39 Jahre alt, zuerst Schiffskapitän und Marine­offizier, 1924 wurde er Flieger und nahm an allen großen Flugunternehmungen Balbos in Europa und Amerika teil. Er beteiligte sich auch an der. Rettung der Schiffbrüchigen der Nordpolexpedition Nobiles. Cagna hat sich im Abessinienfeldzug aus- gezeichnet und wurde 1936 Brigadegeneral und stell- vertretender Generalstabschef der Luftwaffe in

Finnlands neue Regierung

Helsinki, 4. Jan. (Europapreß.) Präsident Ryti hat die neue -finnische Regierung ernannt. Zum M'nisterpräfidenten wurde der Direktor der der Bank von Finnland, R angell, bestellt, der bereits während der letzten Tage die Vorbespre­chungen mit den Reichstagsparteien führte. Die neue Regierung setzt sich in ihrer überwiegenden Mehrheit aus den Mitgliedern des abgetretenen Kabinetts zujammea, Sie stützt sich aus sämtliche

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zu verstricken. Es sei ein großer Unterschied zwischen einer Sympathie für England und der Entschlossen­heit,die große USA.-Nation in den Krieg und den grausigen europäischen Strudel" zu stoßen. Der re­publikanische Senator Gerald N y e (Norddakota) sprach die Uederzeugung aus, das die interventio­nistische Gefühlswelle, von der die Nation noch vor kurzem erfaßt gewesen sei, bereits im Ab­ebben begriffen sei. Ein erheblicher Teil der Oeffentlichkeit werde sich jetzt zum erstenmal dar­über klar, wie nahe Roosevelts Außenpolitik die Nation an den Rand des Krieges gebracht habe. Jeder, der mit energischer Haltung für den Frieden und die Neutralität der USA. eintrete, werde zweifellos der Zustimmung des Oeffentlichkeit begegnen.

Trotz dieser wachsenden Opposition gegen seine gefährliche Außenpolitik fährt Roosevelt mit der eindeutigen Unterstützung Englands fort. Auf einer Pressekonferenz gab der Präsident bekannt, daß Maßnahmen ergriffen werden, um 200 Han­delsfahrzeuge von je 7500 BRT. bauen zu können. Die Neubauten werden etwa 300 bis 350 Millionen Dollar kosten. Die Frage, ob diese Bau­arbeiten direkt oder indirekt für England durch- geführt würden, ließ Roosevelt unbeantwor­tet. Er erklärte lediglich, bafe sie amerika­nisches Eigentum bleiben würden. Die Schiffe werden in neuen Werften auf Kiel gelegt. Die ersten Einheiten sollen in einem Jahre fertig werden.

«Berlin, 4. Jan. (DNB.) Der zusammenfassende Bericht des Oberkommandos der Wehr­macht über die Kampfereignisse seit dem Eintritt der Waffenruhe mit Frankreich hat das Gebäude der amtlichen englischen Lügen und Vertuschungen derarttg über den Haufen geworfen, daß die Eng­länder sich gezwungen fühlen, schleunigst neue Lügen und Verdrehungen in die Welt zu setzen, um das für sie peinliche Bild wieder zu ver­wirren. Reuter macht daher einen krampfhaften Versuch, die Darstellung des Oberkommandos der Wehrmacht zu widerlegen, der jedoch so verlogen, plump und dürftig ist, daß seine Unwahrhaftigkeit deutlich zutage tritt.

Unbekümmert um Tatsachen behauptet Reuter ein- ach frech, zum er st en Male gebe das deutsche )berfommanbo in einem allgemeinen Rückblick die- er Art einige Verluste an Kriegsschif- en zu. Das sagt Reuter, obwohl auch ihm ganz genau bekannt ist, daß der Bericht des OKW. vom 2. März über b*e er ft en sechs Monate Seekrieg mitteilte:Gemessen an diesen Er­folgen waren die eigenen Verluste gering. Sie betragen ein Panzerschiff, zwei Zerstörer, sechs Vorposten» oder Minensuchboote und elf U-Boote, im Monatsdurchschnitt also zwei U-Boote." Ebenso wurden die Verluste der Kriegsmarine im näch. ft e n zusammenfassenden OKW.-Bericht vom 13.6. angegeben, während der nach Waffenstreckung Frankreichs gegebene Bericht derartige Angaben nicht enthält, einfach eben darum, weil die Kriegs­marine an dieser Front nicht besonders stark ein­gesetzt worden war. Schon dieses eine Beispiel zeigt, wie leichtfertig Reuter mit der Wahrheit umgeht, und unterstreicht nur von neuem die Lügenhaftig­keit und Ungloubigwürdigkeit Reuters und der da­hinterstehenden englischen Amtsstellen.

Moskau dementiert üble britische Brunnenvergiffung.

England fehlt es an Seeleuten und Schiffen.

Stockholm, 5. Jan. (Europapreß.) In Eng­land macht sich eine wachsende Knappheit an Seeleuten für die Handelsfchiffahrt bemerkbar. Als Urfachen hierfür wurden in zuständigen eng­lischen Kreisen die Unsicherheit des Geleit- zugsystems angegeben, weiter die Tatsache, daß sehr viele Seeleute, die früher für englische Rech­nung fuhren, jetzt in nichtenglischen Häfen an Land gegangen seien. In London wurde daher die Frage aufgeworfen, ob es nicht wichtiger fei, für die Handelsflotte eineM atrojen- dienstpflicht" einzuführen.

Der Londoner Korrespondent vonRya Dagligt Allehanda" meldet, Kanada, in dessen Schiffs­register zu Beginn des Krieges 1250 000 BRT. eingetragen waren, müsse heute für Rechnung der britischen Regierung 18 große Handels- schiffe bauen, A u st r a l i e n , wo vor dem Kriege nur eine verschwindend kleine Anzahl Schiffe gebaut wurden, müsse jetzt seine Schiffsindustrie ver­größern. Eine neue Werft solle weitab von den deutschen Flugstützpunkten der gefürchteten Stukas in Südaustralien erbaut werden, die Schiffe von 12 000 BRT. bauen soll. In Queensland sind Bestellungen von Schiffsmaschinen im Werte von 250 000 Pfund vergeben worden.

Reuterlügen.

Reichstagsparteien und verfügt im Parlament übef 196 von 200 Stimmen.

Adolf Hitler rettet Europa.

Eine Neujahrsbetrachtung Leon TcgrelleS.

B r ü f s e l, 4. Jan. (DNB.) In dem Rexistenblatt Pays Reel" richtet Leon De grelle, von dem man im vergangenen Jahr die Befürchtung hegte, daß er in französischer Gefangenschaft umgekommen fei, einenGruß an das Jahr 1941". Es handelt sich, so schreibt er, bei dem gegenwärtigen Kriege um einen weltanschaulichen Kampf, worin sich M 11° Honen von jungen Menschen, welches auch immer ihr Heimatland sein möge, solidarisch fühlen. Alle sind von dem gleichen politischen und sozialen Ideal ergriffen. Sie alle laufen mit der­selben leidenschaftlichen Begeisterung Sturm gegen eine veraltete, egoistische und verfaulte Welt und gegen ihre Unordnung. Ungerechtigkeit und verkalkte Ausführung. Sie alle zusammen wollen diese über­lebte Welt zu Fall bringen, um sie in Europa durch die glühende Solidarität der Herzen zu er­setzen. Das wird das höchste Werk Adolf Hitlers, dieses armen und unbekannten Arbei­ters sein, der zum größten politischen und sozialen Bauherrn aller Zeiten geworden ist, dieses einfachen Gefreiten, der von der Weichfei bis zur Gironde die eingebildetsten Generale und Marschälle hin­wegfegte, und dieses Volksführers, der in so einzig­artiger Weife vollendet ist: Staatsmann. Stratege, grandioser Gestalter. Er hat sein Land gerettet, Zentraleuropa reorganisiert, Frankreich von der politischen Tyrannei befreit und für Europa un­begrenzte Möglichkeiten eröffnet. Morgen wird es ganz Europa fein, das durch sein Genie geformt wird. Wir haben Vertrauen zu feiner Kraft, seiner Menschlichkeit und der Größe feiner Gedanken. Wir wissen, daß er Sieger sein, und daß das Europa, das aus feiner Hand hervorgehen wird, grandios fein wird. Ihm gelten unsere besten Wünsche, unser Vertrauen, unsere Hoffnung. Indem er Europa rettet, rettet er uns!

Das Attentat gegen Lbn Saud

Rom, 5. Ion. (Europapreß.) Die Untersuchung über das vom englischen Secret Service vor­bereitete Attentat gegen das Leben König Ibn Sauds von Arabien ist. wie ,/Popolo di Roma" aus Jedda erfährt, noch nicht abgeschlossen. Weitere . Verhaftungen seien erfolgt. Eine Reihe von Fäden führe in die britische Gesandtschaft. Die Engländer müßten durch den Besuch des Earl o f A 1 h l o n e , den dieser vor zwei Jahren zusammen mit seiner Frau, der Prinzessin Alice von Groß­britannien abgeftattet hat, in den Besitz von Infor­mationen über d i e Lebensgewohnheiten Ibn Sauds gekommen sein. In dem Gefolge habe sich damals ein Mann befunden, der den Auftrag gehabt habe, Aufzeichnungen über das Leben im Palast und am Hofe Ibn Sauds zu machen.

Belagerungszustand in Jerusalem.

Beirut, 4. Jan. (Europapreß.) Nach der Er­mordung des in englischen Diensten gestandenen Arabers Fakhri Nashashibi ist der Belage­rungszustand in der Altstadt von Jerusalem erklärt worden. Im Großen Bazar wurden Flugblätter verteilt, in denen es heißt, die Anhänger Englands würden das gleiche Los wie Nashashibi erleiden. In ganz Jerusalem herrscht große Spannung.

Wieder unbekannte Flugzeuge über Gibraltar.

Algeciras. 4. Jan. (Europapreß.) Am Freitag überflogen wiederum zwei Flugzeuge unbekannter Nationalität Gibraltar, ohne von der heftigen Lust­abwehr getroffen zu werden. Auch die britischen Kriegsschiffe eröffneten erfolglos das Feuer. Herab­fallende Sprengstücke beschädigten die 5^afenmole, den Hafenbahnhof sowie das Hafenpolizeiamt. Auch in Algeciras fielen Granatsplitter nieder. Die Flug­zeuge verschwanden in Richtung Mittelmeer und Meerenge. Der englische SchlachtkreuzerR e - nowm befindet sich im Dock von Gibraltar, um Reparaturen größeren Umfanges am Vorderschiff vorzunehmen, wie Meldungen aus Gibraltar be­sagen. Die Schäden sind von beträchtlichem Um* fange und anscheinend durch feindliche Ar- tillerieeinschläge entstanden.

Oie goldene Tapferkeitsmedaille für General Cagna.

M a i l a N d . 4. Jan. (SuropapreB.) Mit der Der- leihung der goldenen Tapferkeitsmedaille wird der Absturz des Brigadegenerals der Flieger Stefano Cagna, des langjährigen Flügeladjutanten Luftmarfchatts Balbo, bekannt- geqeben. Cagna war der Befehlshaber der ualteni» schen Luftstreitkräfte im westlichen Mittelweg An der Spitze seiner Bomber griff er am 1. Waguft 1940 südlich der Balearen einen Flottenverband an, feine Maschine wurde dabei von der Flak getroffen und stürzte ins Meer, Stefano Cagna fl?a$ erst

Neuyork, 5. Jan. (Eurypapreß.) Am Freitag­mittag trat in Washington der ne-u gewählte 7 7. Kongreß der USA. zusammen. Die feierliche Eröffnung in gemeinsamer Sitzung des Repräsen­tantenhauses und des Senats wird am Montag mit der Verlesung einer Roosevelt-Botschaft erfolgen. Zum Sprecher des Repräsentantenhauses wurde, entsprechend dem Beschluß der Mehrheitspartei, der demokratische Abgeordnete Sam Rayburn wie­dergewählt. Der Senat, dessen Vorsitz laut Verfas- fungsbeftimmung in den Händen des Vizepräsiden­ten der USA. liegt, nahm in der kurzen Eröffnungs­sitzung den neugewählten Mitgliedern den Schwur ab und vertagte sich hierauf bis Montag.

Eine Kampagne gegen den interventionistischen Kurs der Außenpolitik Roosevelts kündet sich an. Der mehr und mehr als Leiter des Kamp­fes gegen die Intervention hervortretende demo­kratische Senator Buxton W h e e l e r (Montana) erklärte, daß die Senatsgruppe, die den gegenwär­tigen, zum Kriege führenden außenpolitischen Kurs des Präsidenten ablehne, unter Ausbietung aller Energie versuchen werde, die Oeffentlichkeit der Ver­einigten Staaten über b i e Gefahren auf- zuklären, die den Frieden der USA. bedrohen, und daß sie hoffe, im Senat eine Mehrheit gegen die Fortsetzung Der gegenwärtigen Methoden Roose­velts zustandezubringen. In gleicher Weise sprach sich der Senator Hiram W. Johnson (Kalifor­nien) aus, der die Jnterventionskräfte alsa m e rikani fche Fremdenlegion" bezeichnete, deren Ziel es sei, das USA.-Dolk in den Krieg

faßt. Hier werden ankommende Flugmelbungen aus­genommen, ausgewertet und das Ergebnis mit Fernsprecher oder Flugmeldefunkspruch an die Dienststellen der Luftverteidigung, Luftschutzwarn- zentralen und Nachbarflugwachkommandos weiter- gegeben. Vom Augenblick des Einfliegens in deut­sches Reichsgebiet wird jedes feindliche Flugzeug erfaßt. Bei den Dienststellen der Luftverteidigung wird der Flugweg eines jeden Flugzeuges mit ge­nauer Uhrzeitangabe auf Karten eingezeichnet. Die Führer der Luftverteidigung können somit zeitge­recht, je nach Beurteilung der Lage, ihre Entschlüsse über Alarmierung der Luftverteidi­gungskräfte und Benachrichtigung der Luftschutzwarnzentralen zur Warnung der Bevölkerung treffen. Zur Verhinderung der irr­tümlichen Bekämpfung eigener Flugzeuge wer­den durch die Flugwachkommandos Start und Flug­wegmeldungen der eigenen Verbände und Ein­heiten an die in ihrem Bereich liegenden Flieger­horste, Flugplätze, Flakartillerie sowie an benach­barte Flugwachkommandos gemeldet. Schnellste Zu­führung der im Luftspähdienst gewonnenen Aufklä­rungsergebnisse durch den Flugmeldedienst an die Dienststellen der Luftverteidigung ist die Voraus­setzung für den Erfolg. Dieser Aufgabe ist der Flug­meldedienst jederzeit gerecht geworden. Kein einzi­ges feindliches Flugzeug hat bisher das deutsche Reichsgebiet unerkannt und unangemeldet über­flogen.

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Was geschieht, bevor die Sirene heult? Wie der Einflug feindlicher Flugzeuge erkannt und weiter verfolgt wird bis zu dem Zeitpunkt, in dem es notwendig wird, den Knopf der Alarmsirene zu drücken ist Ausgabe des Flugmeldedienstes. Die vom Oberkommando der Wehrmacht heraus­gegebeneWehrmacht" bringt eine Bilderserie, die diese Aufgabe eindrucksvoll veranschaulicht. Erläu­ternd führt Hauptmann Schröter dazu aus, daß über das ganze Reichsgebiet, dis weit über das Meer hinaus zu den Dorpostenbooten, ein Netz von Flugwachlinien gezogen ist. Mit Auge und Ohr überwachen die Männer der Flugwachen lückenlos den deutschen Luftraum, bei jedem Wetter, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Häufig befinden sich die Flugwachposten in sog. Horchgruben, da in dunklen Nächten das Beobachten des Himmels überflüssig ist. Die Horchgruben reichen bis zwei Meter tief in die Erde, da die Erde den Schall schneller fortpflanzt als die Luft, so daß heran­nahende Flugzeuge unter Umständen in der Tiefe der Grube früher wahrgenommen werden können als draußen. Ständige Hebung und Gewöhnung befähigen die Flugwachpoften, lediglich nach dem Gehör Entfernung, Höhe und Richtung von Flugzeugen mit überraschender Genauigkeit anzu­geben. , _

Jede Flugwache ist durch eine unmittelbare Fern- sprechleitung mit dem Flugwachkommando verbunden, das einen Flugmeldebereich um-

Berlin, 4. Jan. (DNB.) Der Londoner Rund­funk hatte am 2. Januar die Meldung verbreitet, daß in der Neujahrsnummer der parteiamtlichen Moskauer ZeitungPraw da" ein Artikel Stalins erschienen sei. Dabei wurde als wört­liches Zitat ein gegen Deutschland gerichteter Satz wiedergegeben, der tatsächlich in dem fraglichen Ar­tikel nicht enthalten war und eine grobe Fi­schung des Londoner Rundfunks darstellte. Die sow jetamtliche TelegraphenagenturTASS" brand­markt diese Fälschung wie folgt:In der auslän­dischen Presse wird eine Nachricht verbreitet, wo nach am 1. Januar in derPrawda" ober in irgend­einer anderen Sowjetzeitung ein Artikel ober eine Neujahrsbotschaft Stalins veröffentlicht worben fei, die eine Analyse ber internationalen Lage enthalten habe. DieTASS" ist ermächtigt, diese Nachricht als e r f u n d e n zu dementieren. '

Britische llebergriffe gegenüber Japanern aus den Bermudas

Tokio, 4. Jan. (Europapreß.) Acht japanischen Korrespondenten an Bord eines USA.- Schifses wurden auf den Bermudas von den bri- tischen Behörden alles Geld sowie persön­liche Papiere fortgenommen, wie ath Samstagmorgen der Korrespondent ber Zeitung Asahi" einer der ausgeplünderten acht Reisen­den seiner Redaktion aus Lissabon meldet. So­fort nach ihrem Eintreffen in der portugiesischen Hauptstadt ersuchten die japanischen Korresponden­ten ihren dortigen Gesandten, gegen den britischen Hebergriff zu protestieren. Der Gesandte informierte das Außenministeriumm in Tokio, wo man den Zwischenfall als einen untragbaren englischen (Ein­griff in Japans Rechte bezeichnete und eine genaue Untersuchung ankündigte.

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Britische Kriegsschiffe vor der norwegischen Küste.

Berlin, 4. Jan. (DNB.) In der Nacht vom 2. zum 3. Januar 1941 versuchten britische Kriegs-1 schisse die norwegische Küste südlich Stavan­ger zu beschießen. Sie hielten sich jedoch soweit v o n d e r K ü st e e n t f e r n t, daß ihr Feuer viel zu kurz lag. Es entstand keinerlei Schaden.

Deutsche Verwundete kehren von der Riviera zurück.

München, 4. Jan. (DNB.) Auf Einladung des italienischen Außenministers Graf Ciano verbrach ten 400 deutsche Schweroerwundete einen vier­wöchigen Genesungsurlaub an ber italienischen Riviera. Mihrenb ber erste Transport bereits vor Weihnachten zurückkehrte, trafen am Samstagmit- tag bie letzten 200 Verwunbeten in München em. Sie alle sind voll des Lobes über bie ausgezeichnete und herzliche Aufnahme, die ihnen Staatsbehör­den, Wehrmacht, Parteiorganisationen und Bevöl­kerung Italiens bereiteten. Das Weihnachtsfest, das die in ersten Hotels von Rapallo und Santa Mar qherita untergebrachten verwundeten Deutschen zu­sammen mit Reichsdeutschen aus der Umgegenb und btt italienischen Bevölkerung feierten, war der Höhe-