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8reltag,5. Dezember 1941

Jahrgang Br. 289

Gießener Anzeiger

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General-Anzeiger für Oberhessen

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Zchriftleitung und SeschäftssteUe: Sietzen. Schulftratze 7-9

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tausend Namen.

Oie Clipper-Flugboote meiden die britischen Bermudas

Tonnen große sowjetische TruppentransporterSta­lin auf eine deutsch-finnische Minensperre und wurde durch drei Minentreffer beschädigt. Zwei deutsche Vorpostenboote mit einer Besatzung von zusammen 80 Mann nahmen den Transporter in Schlepp und brachte ihn mit den an Bord befind- lichen 6000 Soldaten aller Dienstgrade sowie reich­lichem Kriegsmaterial in einen deutschen Stützpunkt

als einen Dolch im Rücken Finnlands. ,Hufvadstads- bladet schreibt, die Bolschewisten hätten sich nicht begnügt, aus Hangö eine Flottenbasis zum Schutze Leningrads zu machen, sondern hätten es gleichzeitig als Bedrohung ganz F.nnlands ausgestaltet. Allge­mein ist das Lob für die geschickte finnische Führung, die durch ihre Taktik der Armee größere Blutopfer erspart habe.

Rom, 4. Dez. (Europapreß.) Der von den Eng­ländern aus den Reihen der Anhänger de Gaulle? in Syrien eingesetzte Kommissar bat die Aufstellung jüdischer Regimenter verfügt. Sie sollen in die englischen Truppenverbände im Rahen Osten ein- aegliedert werden. Der Beitritt soll Zwang sein. Wer ihn verweigert, soll schwer bestraft werden. Ferner hat der Kommissar die Verhaftung aller An-

Neue sowjetische Echiffsverluste im rjonischen Meerbusen.

Berlin, 4. Dez. (DNB.) Die Bolschewisten hatten am 3.12. erneut Schiffsverluste im Finnischen Meer­busen. Mehrere bolschewistische Schiffe liefen auf fin­nische Minen und sind gesunken. Finnische Küsten­artillerie nahm ebenfalls bolschewistische Schiffe, die den Finnischen Meerbusen zu passieren versuchten, unter Feuer und versenkte sie. An der karelischen Front setzten die finnischen Truppen ihr Vordringen nach Osten fort. Es gelang ihnen, bolschewistische ! Kräfte einzuschliehen und völlig zu vernichten.

Berlin, 4. Dez. (DRV.) Die britische Luft­waffe verlor seit Beginn der Kämpfe in

wie es heute dasteht.

Besonders der Gau Hessen-Nassau konnte auf diesem Gebiet von Anfang an vorbildliche Lei st ungen verzeichnen. Auf persönliche Veran­lassung des Gauleiters wurden bereits 1934 Vor- lehr Werkstätten geschaffen, um den Schulent­lassenen Beschäftigung zu geben und sie an die Be­rufsarbeit heranzuführen. Aus den Dorlehrwerk­stätten entwickelten'sich, als sich der erste Facharbei­termangel bemerkbar machte, die Grundlehrwerk­stätten. Aus ihnen entstanden ftn Laufe der Zeit Lehrlingserziehungsstätten in den Betrieben.

Eine Maßnahme, die bereits sehr früh vom Gau Hessen-Nassau begonnen wurde und sich sehr gut bewährt hat, ist die E i n f a ch st s ch u l u n g. Sie ist eine Berufseignungsuntersuchung, die den Schüler im letzten Schuljahr mit den Grundstoffen Holz, Eisen, Papier und Textilien vertraut macht und seine Fertigkeiten zeigt. Die einfachen Werkstoffe werden mit einfachsten Werkzeugen bearbeitet. So gibt die Einfachstschulung wertvolle Anhaltspunkte, die die richtige Berufswahl erleichtern.

Als Führung«- und Steuerunasmittel, schuf die Deutsche Arbeitsfront im Gau Hessen-Nassau in Zu- sammenarb"it mit den Industrie- und Hand-lsk^m« mern die L e h r l i n q s r o l l e. Durch die Einfüh­rung der Abschlußprüfung als Pflichtprüfung wurde diele Einrichtung in unserem Gau vervollständiat.

Mebr und mehr wurde so e:n einheitliches Werk geschaffen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit,

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Helsinki, 4. Dez. (DNB.) Die Besetzung des sowjetischen Stützpunktes Hangö ist von der finni­schen Bevölkerung mit großer Begeisterung ausge­nommen worden. Am Donnerstag wurde in ganz

stehenden Menschen durch die Berufser- z i e h u n a erfaßt werden, damit sie sich immer wei­ter entwickeln und zu stets besseren Le'si"nn-»n fähig färben. J"der Betri-bslührer hat die Aufgabe zu prüfen, welche betrieblichen Berulserzis^"-"'-,- maßnobmen er durchlübl-en kann, um ferner Pll'cht gegenüber unserem Volk und seiner Geso^lchast auch auf di-lem G"biet gerecht zu werden. Wo es irgend möglich ist, soll ein betriebsqebund-. nes Berufserriehungsmerk geor'in^et werden, das unter Führung der D"'ttsch"n Arbeits­front für die Berufserziehung im Betr'eb rur V"r- füquno stebt. Hier bestellt vor allem eine Verpflich- tu^n für die großen und arosi^"n Betri-be.

Aber nicht a^e Männ"r und Fronen können d"rch betriebliche Berufserziehungsmaßnahmen erfaßt

der Veränderung der Wetterlage in den Winter­monaten begründet, doch ist es ein offenes Geheim­nis, dah die Maßnahme wegen der Verzögerung der Cliope^-Flugboote auf den Bermudas erfolgt, die schon oft Gegenstand von Beschwerden in London war. Nicht nur die Passagiere wurden aut den Berumdas leibesvisitiert, forrb-m auch Me Besatzungen. Am schärfsten wurde die Dostkontrolle gehandhabt. Ott mußten Elipper-Flugboote deshalb tagelang aus den Bermudas lieaen bleiben. Die Pan-american Airways hot von portugiesischer und brasilianischer Seite die Versicherung erhalten, daß sämtliche Transitvolt und Transitfracht die Gebiete ohne Kontrolle passieren können.

500 Inder aus englischen Gefäng- n ssen entlassen.

Schanghai, 5. Dez. (Europapreß.) Wie aus Bombay gemeldet wird, wurden rund 500 Inder, darunter der indische Nationalistenführer Pandit Iawaharlal Nehru, von den englischen Be­hörden aus den Gefängnissen entlassen. Unter den Freigekommenen sollen sich zahlreiche führende in­dische Persönlichkeiten befinden. Etwa 10 000 in­dische Patrioten werden, wie man in indischen Na­tionalistenkreisen feststellt, immer noch in englischen Gefängnissen festgehalten.

Juden zur britischen Nahost-Armee rekrutiert.

Schwere Gowjetverluste bei Gegenangriffen im Donezbecken

Berlin, 4. Dez. (DNB.) Unter schweren Ver­lusten für die Bolschewisten brachen im Donezbecken gegen die deutschen Linien geführte Gegenan­griffe zusammen. Das zusammengesaßte Feuer der deutschen Artillerie zerschlug die Angriffe der Bolschewisten, die mit Unterstützung von Panzer­kampfwagen geführt wurden. Die Bolschewisten ver­loren in diesen harten Kämpfen 16 Pang er - k a m p f w a g en , die brennend vor den deutschen Linien liegen blieben. Deutsche Sturzkampfflugzeuge griffen wirksam in die Abwehr em. Ein f e in d - liches Kavallerieregiment, das zur Attacke anritt, geriet in schweres Abwehrfeuer von Infanterie und Artillerie und flutete nach dem ersten Ansturm in heilloser Verwirrung zurück. Bdm Bombenhagel der deutschen.Sturzkampfflieger er­faßt, verloren die Bolschewisten nahezu alle Reiter und Pferde. Feindliche Schützen, dje in langen Ketten gegen die deutschen Stellungen vorgingen, wurden gleichfalls unter schweren Verlusten von der Infanterie und der Artillerie zurückgewiesen. Die Sturzkampfflugzeuge griffen mit ihren Bord­waffen in die Abwehr ein. In diesen Kämpfen kam es zu Luftkämpfen, in denen die deutschen Jäger vier bolschewistische Flugzeuge abschossen.

Der Wehrmachiberichi.

DNB. Musbern FiihrerhauptquarNer, 4. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Donezbecken wurden stärkere feindliche Angriffe unter blutigen Verluste« für den Gegner abgewiesen.

Vor Leningrad scheiterte» erneute Ausbruchs­versuche des Feindes.

Die Luftwaffe zerstörte eine Teilstrecke der Murman-Bahn und bombardierte Lenln-

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Bei einem Seegefecht im Kanal ver­senkte ein Sperrbrecher zwei britische Schnellboote und beschädigte zwei weitere durch Volltreffer. Vorpostenboote griffen in den Kampf ein, versenkten ein britisches Kanonenboot und be­schädigten ein Schnellboot schwer.

In Nordafrika fanden gestern keine größeren Kampfhandlungen statt.

3n der Zeit vom 26. November bis 2. Dezember schossen Verbände bet beutschen Luftwaffe unb Ein­heiten bet beutschen Kriegsmarine 44 britische Flug­zeuge ab. Wahrend der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien sechs eigene Flugzeuge verloren.

127 Britenflugzeuge in Nordafrika verloren.

nctieuu tatmet) auuer mntag: und Feiertags

Beilagen:

Ebener Familienblätter fimat unBlld-DieScholle

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jmellgebühr... ,, -.25 ich ve' *)<ic6terfdiemen in einzelnen Nummern Folge höherer Gewalt nanvrelbaniiblusi 2251 iahranickrttt:,.Anzeiger" tirfdie-i 116^ Frantf. M

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wie nötig sei, um im Austausch die nötigen Roh­stoffe zu erhalten. Mit Süd- und Mittelamerika gestalte sich der japanische Handel infolge des Ranke- spiels der USA. und Englands äußerst schwierig, dagegen wickle er sich mit Thailand und Indachina recht befriedigend ab.

Eine neueSchwarze Liste" für Ivero-Am^rika

Neuyork, 5. Dez. (DNB. Funkspruch.) USA.-Regierung gab eine zusätzliche Schwarze Liste von Firmen und Einzelpersonen in Jbero-Amerika heraus, die angeblich eine achsenfreundliche Einstel­lung haben. Die neue Liste enthält 189 Namen, dar­unter eine japanische Firma in Mexiko. Die ursprüngliche Schwarze Liste gegen die Achsen­firmen und Persönlichkeiten enthüll über zwei-

Annahme von Anremeit für die Mittagsnummer btSS'Mlbr des Bormittags

Atnetgen-PreNe:

Anzeigenteil 7 .Nm ie mm bei 22 mm Zellenbrette, Wertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Seilenbreitc Nacbläfie:

Wiederholung Malsiallell AbicblüüeMengen'tanel B Plavvvfchnll t vorbei ge Berembarung > 25°/n mebr

ir haben in diesem Krieg von Hango wenig ge- hcht. Die Heimat weiß gar nicht, daß das ein gro-

Verdienst der deutschen Kriegsflotte ist. Hangö sitzt an der Spitze der südlichsten Landzunge des filmischen Festlands am Norde,ngang zum Finni- jchn Golf. Es liegt idyllisch in einem herrlichen brund an einer Bucht, die im Frieden von en, Gärten und Parks ausgefüllt war. Im Som- war es das modernste Seebad Finnlands; im nter der Hafen mit dem stärksten Verkehr, da

Innere des Finnischen Meerbusens noch leichter noch dauerhafter zufriert als die nördliche se. , \

Hangö hat auch eine eminent ft r a t e = h e Lage. Es sperrt vom Norden her den Fin- en Meerbusen wie Dago-Oesel, Ballisch-Port ia) Reval vom Süden her. Es sperrt aber auch vom Ofen her den Bottnischen Meerbusen, den nördlich­st i Ausläufer der Nordsee, wie Stockholm am

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die Umgebung beherrschenden Feuerstellungen^eig- ten, daß die Bolschewisten die Grenze des Pachtge­bietes mit großem Vorbedacht gezogen hatten. Als

Nordafrika 127 Flugzeuge. Angefichts dieser i da^ jeder Betrieb einen tüchtigen Nachwuchs beran- schweren Einbuße von einer taktischen Ueberlegen- i^ht. wobei die Ausbildung nach den R'cbl i"-en Helt der .britischen Luststreitkräfte zu sprechen, w,e! d-r Deutschen Arbe.tssront erfolgt. In g eichem

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Tokio, 5. Dez. (Europapreß.) Am Donnerstag ist in Tokio die dritte Konferenz des ostastatischen Wirtschaftsrates zusammengetreten. Das Programm sieht Aussprachen über die wirtschaftlichen Bezie­hungen zwischen Japan, Mandschukuo, China und der Mongolei vor. Besondere Beachtung fand eine Rede des Außenministers Togo, der von einer außerordentlich ernsten Loge im Paztfikraum sprach und erklärte. Ostasien stehe Schwiertgketten gegen­über wie nie zuvor. Besprechungen und Beratungen über eine Autarkie der fernöstltchen Länder seien daher am Platze.

Der japanische Handel mit China und Man­dschukuo habe sich derart entwickelt, daß man hier nickt mehr von einem Außenhandel sprechen könne, sondern von einem Güteraustausch innerhalb einer bestimmten Wirtschaftssphare, stellte der Sprecher des japanischen Handels- und Jnduftrieministeriums fest. Der künftige Außen- handel Japans werde sich konzentrieren auf China, Mandschukuo sowie auf die Gebiete Ostasiens ein­schließlich Thalland und Jndochina, wie auch im­mer die Verhandlungen in Washington ausgingen. Als Auswirkung der internationalen Lage und in­folge des wirtschafllichen Drucks gewisser Staaten befolge die japanische Regierung zwei Prinzipien in ihrer Handelspolllik: Einmal so viel Roh­stoff wie möglich im Lande zu behal­te S« und zum andern nur jo viel zu exportieren

ihre Fähigkeiten zu entwickeln.

Als die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter- ^j^M.partei im Jahre 1933 die Macht in Deutschland ißten vernahm und vor allem öaranging, dem deutschen Menschen wieder die Gelegenheit zu nützlicher Arbeit zu geben, da stand sie vor der Tatsache, dgß Mil­lionen nichts gelernt oder das einst Erlernte »wieder vergessen hatten. Die Partei und in ihrem Auftrag die Deutsche Arbeitsfront sahen hier­in die Verpflichtung, diesen Mißstand so schnell wie möglich zu beseitigen. So entw ckelten sich schnell die ersten Anfänge zu dem Berufserziehungswerk,

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Finnland geflaggt Die Presse unterstreicht erneut die Schlüsselstellungen zu dem Pachtgebiet sowie die die sowjetischen Angriffsabsichten, die jetzt nach der Insel Russaro zur Aufgabe bes^ Widerstandes ge- Einnahme Hangös noch viel deutlicher werden. S':e zwungen waren, drangen finnisch^ Moniere auf der bezeichnet den ehemaligen sowjetischen Stützpunkt I Halbinsel Hangö selbst vor. V

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es der Londoner Reuter-Dienst tut, ist kühn. Die deutsche Luftwaffe hat während dieser Kämpfe täg­lich ihre hervorragende Angriffskraft bewiesen. Ihre Sturzkampfflugzeuge sowie Jagd- und Zerstörer- oerbände zerivrengten britische Kolonnen und Panzerbereitstellungen und bombardierten erfolg­reich die Nachschubwege des Feindes. Eisenbahn­linien wurden wirksam mit Bomben belegt Sturz­kampfverbände brachten britische Truppenansamm­lungen zur Awlösung, vernichteten Pan^erkamyi- wagen und gepanzerte Fahrzeuge in großer Zahl und griffen mit Erfolg zur Unterstützung der Erd- truppen der Achsenmächte ein.

Lissabon, 4. Dez. (Europapreß.) Erstmalig wird im Dezember der Dienst der Clipper- Flugboote über Brasilien und Trinidad nach Neuyork in betrieb genommen. Die Flugboote be- v------ , -------. ..

rühren dabei Solamo (Portugiesisch-Guinea), gehörigen der arabischen Bevölkerung verfugt, die Para und Trinidad und sollen mehrmals in im Verdacht stehen, sich England und de Gauye der Woche verkehren. Die mue Regelung wird mit gegenüber ablehnend zu verhalten.

Wie aus dem finnischen Bericht hervorgeht, war die Feuertätigkeit der Bolschewisten in der letzten Zeit auffällig lebhaft gewesen. An verschiedenen Stellen konnten Explosionen und Brände beobachtet werden, die nicht von der finnischen Artillerie ver­ursacht waren. Unter den feikchttchen Schiffen, die in den Hafen einliefen, befand sich auch der große TransportdampferMolotow", was auf eine Eva­kuierung des Stützpunktes^fchließen ließ. Die sowjetische.Besatzung bestand atis etwa 30 000 Mann. Das Schicksal des' TransportdampserMcllotow" und anderer Transportschiffe, ^ie auf Minen liefen, zeigte, daß die Bolschewisten ihre Pjvrbe- * reitüngen zu spät getroffen hatten. Am 2. Dezember wurde Horsö eingenommen, die Schlüsselstellung der westlichen Inseln. Mittwoch nahmen die fijnik schen Truppen die Festung H ä ft ö. Holz-, GSKiiJ und Betonbunker und die der Natur angepaßten,

Facharbeiter gesucht!

Von Gauamtsleiter Walter O, komm. Gauobmann der DAF.

NSG. An allen Ecken, Straßen unb Plätzen un­serer Städte und Dörfer sahen wir in der trauriaen Zeit, da ein artfremdes System die ungeheure Ar­beitslosigkeit in Deutschland verschuldete, Jugendliche und junge Männer herumstehen, die ausgeschaltet waren aus dem lebendigen Arbeitsprozeß unseres Volkes, ja nicht einmal die Gelegenheit hatten, etwas zu lernen. Ein verblendetes Unternehmertum betete den Profit und die Maschine an und verabsäumte es, die menschlichen Fähigkeiten heranzubilden, um sie später zu nützlicher Arbeitsleistung einsetzen zu können. Angebliche Arbeiterorganisytionen wußten den Menschen weder Ziel noch Aufgaben zu geben und wollten es auch nicht; denn sie lebten von der Unzufriedenheit der Massen. So wurde wertvolle ^Arbeitszeit vergeudet und die schaffenskoilligen Männer und Frauen fanden keine Möglichketten,

senkt, 8 Transporter schwer beschädigt, unsere Kampfflugzeuge vernichteten nicht weniger als 22 Handelsdampfer mit zusammen 74 000 BRT. Dann wurde die bolschewistische Ostseeflotte im Raume von Kronstadt, der Seefestung von Leningrad, ein­geschlossen, wobei zahlreiche Schiffe entweder auf deutsche Minensperren liefen ober von unseren Flugzeugen versenkt ober schwer aetrof;en wurden. Das war wie ein Fanal für ben Untergang her mit so großen Hoffnungen geschaffenen bolschewistischen Dftfeeflotte. Wenn einmal bie Geschichte unseres Feldzuges im Osten geschrieben wird, wird der Tätigkeit unserer Kriegsmarine ein wichtiges Ka­pitel gewidmet sein.

Große Freude in Finnland.

! steingang des Bottnischen Meerbusens. Zwischen pgö unb Stockholm aber liegen bie Aalanbs - fein gerade in ber Mitte der Einfahrt zum fttnischen Meerbusen, ber zu ben reichen Erzlagern |: nördlichen Schwedens führt. Hangö sollte bas b r u n g b r e 11 zu ben Aalanbs-Jnseln fein, auf ;i öj-.en bie Sowjets ein vielköpfigesKonsulat" un« le hielten. Die offensive Waffe aber sollte bie sow- se jche Ostseeflotte sein, bie bestimmt wär, ben Erz- ti:n5Dort von Nordschweben nach Deutschland unb liiji Kohlentransport von Deutschland nach Schwe­ll zu unterbrechen.

uiw diesen Zukunftsträumen wurde nichts. Die stsche Kriegsflotte sperrte von Anfang an durch Minenfelder, die in verblüffend kurzer Zeit egt waren, den Finnischen Golf, schloß darin wjetflotte ein unb entkleidete damtt Hangö ber Norbsette, Baltisch-Port und Reval an der eite des Finnischen Meerbusens ihres offensiven orakters. Das war ähnlich so im Weltkrieg, nur Uch vollkommener wirksam. Die Schweben haben Zwischen ihren guten Tag gelebt unb sich bie noch '.edlich vorhanbenen Genüßlichkeiten eipesneu­nten" Lanbes schmecken lassen, währenb ber Sow- elteufel schon seine Krallen nach ihnen ausstreckte.

Unter ben 3,7 Millionen Einwohnern Finnlands een auch rund 350 000 finnländische Schweben L-. Zeugen jener Zett, da Schweben bie europäische hd)t an ber Ostsee gegen bas Moskowitertum i It. Einer ihrer Hauptsitze ist ... Hangö, dessen iid 8000 Einwohner zu drei Vierteln schwedi- czn Ursprungs sind. Sie mußten Hangö räumen, t> die Sowjets in dem Gewaltfrieden vom 3 März 1940 diepachtweise" Abtretung der Klbinfel Hongo mit ber Stadt verlangten. Alle kwobner würben ausgefiebclt. Die^^wjets qimen i Feuereifer daran, aus Hango das nordische )Braltar zu machen, das wie eine Pistole zugleich ait die schwedische Gegenküste mit Stockholm als t -

Mittelpunkt zielte. Durch die Tätigkeit der deutschen grab bei Tag unb NachL , - ,

$otie ift den Sowjets die Pistole aus den Händen | Ainuische Truppen haben Hango be- ,'chlagen worden: Ihre Ostseeflotte, in der vorletzt. Bei der Alucht aus^h a n go lief der^l2^0ll «lern die kleinen offensiven Einheiten, wie U-Boote O Schnellboote, zahlreich oertreten waren, kam ii5)t zum Einsatz. Die Finnen konnten Hango em- Meßen und seiner offensiven Bedeutung auch zu L-nds berauben.

2er deutsche Wehrmachtbericht aber bringt mit iHr Meldung über bie Besetzung Hangos durch i Nische Truppen die Meldung über einen beispiel- ; o» kühnen Husarenstreich unserer Kriegsmarine, der ü, würdig der Versenkung des australischen Kreu­tsSidney" durch ben deutschen Hilfskreuzer .C ormoran" an die Seite stellt. Bei ber glud)t aus 0 ngö benutzten bie Bolschewisten den 12 000 Ton« m i großen Truppentransporter ,^101111 , njf dem sich rund 6000 bolschewistische eolbaten rib zahlreiches Kriegsmaterial befanden. <,mei di.ttfche Vorpostenboote mit zusammen 80 (!) Deut­en nahmen diesen Truppentransporter, der auf ;ine Mine geraten war, kurzerhand ins^ «chlepptau »7» brachten ihn in einen deutschen Stutzpunkt ein.

Bolschewisten wurden also mit chrem Riesen- Idiff von zwei winzigen Dorpostenbooten und 80 d'-ttschen Seeleuten dingfest gemacht! Man mug ücy das vorstellen, um einmal bie ungeheure Ber- v genheit der Deutschen unb bann die bolschew^ !t che Tatenlosigkeit festzustellen. Es zeigt sich bi-rbet, daß die Deutschen aller Waftengattungen tiu individuelles Draufgängertum bekunden da» r Rahmen ber großen Linien dem Persönlichen jnug Spielraum bietet, währenb bie Bolschewisten Die Sklaven von dem Befehl Stallns und seiner Attischen Kommissare abhängen und versagen, D-nn es gilt, Initiative zu'bewei'en.

ZLmn auch eine genaue Uebersicht>er unsere 6 :olqe zur See gegen die bolschewistischen eee« t:eitkräfte in der Ostsee noch fehlt, sollst es och hsr, daß dort die bolschewistische Seemacht so b<5imiert ist, daß sie in Kronstadt mit dem Fall imingrabs aktionslos in deutsche fjanbe faUcn du-ö. Nachdem bereits zu Kriegsbeginn der Kreuzer a x i m Gorki", zwei Zerstörer, em Torpedo- btnt und ein Unterseeboot versenkt wurden, kam v. besonders bei der Flucht aus Reval zu großen ^llschewisttschen Verlusten. Allein 21 Transporte leiste mit zusammen 48 000 BRT, wurden ver-

Ae Besetzung Hangös und der Husarensireich deutscher Vorpostenboote

Bon unserer Berliner Schriftleitung.

Reval

ßaltischpori-

(Karte: Scherl-Bilderbienst-M.)

=Hango

0 25 S0Km\