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schulunterricht gesetzlich festgelegt ist, also ein ge­

wisser Zwang besteht, so muß sich doch der junge Mensch darüber klar sein, daß die Berufsschule mit ihren Einrichtungen nicht dazu da ist, um einigen Lehrern Beschäftigung zu geben, sondern daß sie seinem eigenen späteren Fortkommen dient. Es ist bedauerlich, wenn immer wieder aus den Kreisen der Berufsschullehrer Klagen darüber kommen, daß die jungen Arbeitskameraden nicht immer den not­wendigen Eifer, den Drang, etwas zu lernen, haben, sondern vielfach durch unangebrachtes Benehmen das schwere Amt der Berufsschullehrer noch weiter

erschweren. So hat der junge Mensch hinreichend Gelegenheit, ein guter Facharbeiter zu werden. Be­trieb, Berufsschule, Deutsche Arbeitsfront und noch andere Stellen kümmern sich um ihn, und es muß dann auch erwartet werden, daß diese Bemühungen anerkannt werden.

Die erwachsenen Gefolgschaftsmitglieder haben die Pflicht, ihre beruflichen Leistungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es sage keiner, er habe dies nicht nötig, er könne alles. Das gibt es nicht, so vollkommen ist kein Mansch. Die Technik schreitet immer weiter fort, es gibt immer neue Erkennt­nisse und Erfahrungen zu sammeln, und der Tüch­tigste und Fähigste kann immer noch etwas dazu­lernen. Wieviel mehr muß aber erst der Avbeits- kamerad an sich arbeiten, der früher vielleicht eine schlechte ober überhaupt keine Ausbildung bekom­men hat. Mit der Lehre ist die Ausbildung nicht

sprechen. In diesem Zusammenhang sei auch auf die von der Deutschen Arbeitsfront in den Reichs­schulen für Arbeitssührung laufend durchgeführten Lehrgänge für Betriebsführung hingewiesen.

Für die Gefolgschaftsmitglieder ergeben sich aus dem bestehenden Mangel an Menschen in allge­meinen und guten Fachkräften im besonderen eben­falls Pflichten. Diese sind a) für den Berufsnach- wuchs, während der Lehrzeit alle Anstrengungen zu unternehmen, ein guter Facharbeiter zu werden. Es ist nicht damit getan, die tägliche Arbeit, weil es verlangt wird, zu tun, es 'tommt vielmehr darauf an, wie sie getan wird. Dom Berufsnachwuchs muß in erster Linie Einordnung in die Gemein­schaft und damit Anerkennung der Autorität des Vorgesetzten verlangt werden. Diese Einordnung in die Gemeinschaft muß sich sowohl in der Einstellung zur Arbeit als auch im Benehmen gegenüber den älteren Arbeitskameraden zeigen. Die Fugend muß in erster Linie zunächst dienen, gehorchen lernen, denn nur dann kann sie später selbst führen. Es muß vom Berufsnachwuchs weiter verlangt werden, daß alle gebotenen Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung, sei es nun innerhalb oder außerhalb des Betriebes, ausgenutzt werden. Die betriebliche Ausbildung kann nicht so vollkommen sein, daß nicht doch noch Lücken auszufüllen wären. Es muß vom Berufsnachwuchs weiter verlangt werden, daß die Berufsschule regelmäßig und mit dem Willen, etwas

Leistung groß geworden unb hat Weltgeltung er­rungen. Äuch diesmal gilt es, durch unsere Arbeits­leistung, unser Können und unseren Einsatz die Erfolge, die unsere Soldaten mit der Waffe in der Hand erringen, zu sichern. Hier liegt die Verpflich­tung für den schaffenden deutschen Menschen.

(Schluß.)

2. Die Betriebe haben die Pflicht, die bereits aus der Lehre herausgewachsenen Gefolgschaftsmit­glieder berufserzieherisch zu betreuen, und zwar einmal, um Sünden der Vergangenheit und deren Auswirkungen zu beseitigen, und zum anderen, um die Gefolgschaft als Ganzes gesehen zum höchsten Leistungsstand zu bringen. Die Gefolgschaft der Be­triebe setzen sich ja in vielen Fällen aus Menschen zusammen, die in früheren Fahren eine schlechte oder überhaupt keine Ausbildung genossen haben und die daher jetzt auf den notwendigen Leistungs­stand gebracht werden müssen. Die Erziehung zum nationalsozialistischen Arbeitsmenschen setzt aller­dings das Vorhandensein eines Führerkorps vor­aus, welches in der Lage ist, die Gefolgschaft im wahrsten Sinne des Wortes zu führen. Meister, Abteilungsleiter, Betriebsingenieure, Vorarbeiter, Lehrmeister, Ausbildungsleiter und Lehrgesellen müssen Menschenführer sein, denen die Gefolgschaft willig und freudig folgt, so daß der Betriebsfriede gesichert ist und auf Grund der Arbeitsfreudigkeit die Leistung des Betriebs wächst. Ehe daher die Gefolgschaft ausgerichtet werden kann, muß eine Ausrichtung der betrieblichen Unterführer erfolgen. Die Deutsche Arbeitsfront hat in ihren Reichsschulen für Arbeitsführung laufend Lehrgänge eingerichtet, in denen die Ausrichtung der betrieblichen Unter­führer vorgenommen wird. Jedem Betriebsführer, der Wert darauf legt, daß seine Gefolgschaft von der menschlichen Seite her richtig geführt wird, kann daher nur empfohlen werden, seine Unter­führer, soweit dies nicht bereits geschehen ist, durch einen derartigen Lehrgang laufen zu lassen.

Der Betriebsführer als Spitze des Betriebs muß natürlich in erster Linie in Ordnung fein. Er soll durch seine Haltung, seine Leistung und seine Ein­stellung zur Volks- und Leistunasgemeinschaft Vor­bild sein. Rur bann, wenn er selbst bereit und in ber Sage ist, seiner Gefolgschaft bas von ihr Ver­langte vorzuleben, ist er als Betriebsführer, Führer einer menschlichen unb sachlichen Gemeinschaft anzu-

Serusserziehulig, Verpflichtung für die Gegenwart und Zukunft

Vom Kreisberufswalter der DAF. Müller, Gießen

beenbet. Die Lehrabschlußprüfung weist ja auch nur bas erforberliche Minbestwissen und Mindestkönnen noch. Auf dieser Grundlage gilt es dann weiter aufzubauen. Im Leben wird sich immer nur der Könner durchsetzen, und die Gemeinschaft des deut­schen Volkes braucht jetzt und in Zukunft Könner. Die Deutsche Arbeitsfront gibt den erwachsenen Volksgenossen in den Uebungsstätten hinreichend Gelegenheit, die beruflichen Kenntnisse zu erwei­tern und zu vertiefen. Der im gestrigen Anzeigen­teil erschienene Arbeitsplan kann jedem Arbeits- zu lernen, besucht wird. Wenn auch der Berufs- Kameraden zur Durchsicht dringend empfohlen werden.

So wie die Leistungen der einzelnen Gefolg­schaftsmitglieder zusammengefaßt die Leistung des Betriebes ergeben, ersteht darüber hinaus als Zu­sammenfassung der betrieblichen Leistungen der deut­schen Wirtschaft die Gesamtleistung des deutschen Volkes. Deutschland ist schon einmal durch feine

tion für unseren städtischen Kleinwolsnungsbau, statt, nachdeiN eine Sitzung des Aufsichtsrats vor­ausgegangen war. Fm Mittelpunkt der Beratungen standen der von dem ehrenamtlichen Geschäfts­führer, Derwaltungsamtmann Gilbert vorge- legte Geschäftsbericht über das 5. Geschäftsjahr der Gesellschaft (1940), ferner die Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung 1940 unb ber Haushaltsvor­anschlag für bas Kalenberjahr 1941. Es ergab sich aus bem Bericht unb der Bilanz, daß die wirt- fchastliche Lage der Gesellschaft gesund ist und da­mit die Grundlage für ihr weiteres gedeihliches Schaffen im Wohnungsbau in unserer Stadt be­steht. Die Gesellschafterversammlung nahm mit Be­friedigung von diesem guten Stand Kenntnis.

Betriebssporttag bei Bänninger.

Am Samstag hielten die Gefolgschaftsmitglieder der Firma Bänninger G. m. b. H. in Gießen auf ihrem schön gelegenen Sportplatz ihren diesjährigen Sommersporttag ab.

Rach der Flaggenhissung begrüßte D r. Bud­de n s i e k die angetretenen Teilnehmer, wobei die männlichen Mitglieder der Belegschaft mit 43 v. H. und die Frauen mit 24,5 v. H. angetreten waren. Wegen dringender Erntearbeiten konnte ein großer Teil der auswärtigen Gefolgschaftsmitglieder nicht antreten.

Der sportliche Wettbewerb unterstand der Leitung des altbewährten Turners Fs heim. Es wurden durchweg gute sportliche Leistungen gezeigt, beson­ders von den jugendlichen Gefolgschaftsmitgliedern, die im Frühsport jeden Morgen unter der bewähr­ten sportlichen Leitung des Turners Bettin ihren Körper üben unb kräftigen. Es sei nebenbei er­wähnt, baß Turner Bettin auch ben wöchent­lichen Sportabenb der Gefolgschaftsmitglieber leitet. Eine gute sportliche Leistung zeigte ein 63jähriges Gefolgschaftsmitglieb, ber in ber Klasse ber Teil­nehmer über 50 Jahre noch ben 4. Preis erringen konnte.

Nachstehend die Sieger der verschiedenen Alters­klassen: 1416 Jahre Hans Pitz,. 1618 Jahre Walter Quast, 1830 Jahre Ernst Haas, 3040 Fahre H. Deibel, 4050 Jahre Fritz Huttel, über 50 Fahre Heinrich Vogel. Frauen aller Klassen: Frau Liselotte Lauer.

Eine große Fröhlichkeit lag über der ganzen Ver­anstaltung, unb es war eine Freube zu sehen, wie die Gefolgschaftsmitglieber sich mit Begeisterung ber Sache Hingaben. Von ber Firma gestiftete wertvolle Preise würben an bie Sieger verteilt. Mit bem Gruß an ben Führer beschloß Betriebsobmann Ä i e h l ben fröhlich verlaufenen Sporttag.

*

NSG. Verbraucherhöch st preise für Speisefrühkartoffeln, (a) Kleinoerteiler­preise ab Laben unb Marktverkaufsstelle; b) Abgabe­preis des Erzeugers an den Verbraucher ab Hof.) A d so fort bis 10. September: Weiße, rote, blaue Sorten, je Vi kg: 1. Sortierung a),05 RM., b),04 RM.: 2. Sortierung a),037 RM., b),023 RM. Gelbe Sorte, je XA kg: 1. Sortierung a),05V? RM., b),04% RM.; 2. Sortierung a),04 RM., b),026 RM.

Ortssporttag in Großen-Linden.

# Großen-Linden, 2. Sept. Am Sonntag fand der Ortssportgemeitlschaftstag statt. Nach der Morgenfeier mit einer Ansprache des stell­vertretenden Vereinsführers Georg Klingel- Höfer, Fahnenspruch und gemeinsamem Lied, be­

gannen die Wettkämpfe. Um 17 Uhr erfolgte die Siegerehrung durch den Ortsgruppenleiter Dr. Karl Römer. Ergebnisse: Mannschafts-Drei­kamp s: SA. 232 Punkte, HI. 201, Pol. Leiter 178. H I., Klasse A, Zwölfkampf: 1. Hans Weiß, 2. Heinz Funker, 3. Werner Happel. H F., Klasse B, Zwölfkampf: 1. Rudi Weinandt, 2. Kurt Röhn, 3. Erwin Brandenburger. H I., Klasse A, D r e i k a m p7 : 1. Walter Quast, 2- Werner Happel, 3. Hans Weiß. H F., K l a s s e B, Dreikampf: 1. Willi Menges, 2. Erwin Faber, 3. Kurt Röhn. D F., Klasse I, Dreikampf: 1. Hanz Langsdorf, 2 Rudi Schorge, 3. Heinz Weber. D I., Klafse.il, Dreikampf: 1. Erwin Weinandt, 2. Ludwig Hedrich, 3. Willi Weiß. B D M., Klosse Ä. Dreikompf: 1. Luise Faber. B D M., Klasse B, Dreikampf: 1. Loni Schmelz, 2. Hilde Funker, 3. Ilse Faber. BDI M, Jahrgang 1927/1928: 1. Martha Happel, 2. Ilse Degen, 3. Jrmqord Leun. BDFM., Jahrgang 1 929/1 93 1: 1. Ma­rianne Bokes, 2. Ida Velten, 3. Gisela Gümbel.

Taubstummes Kind überfahren.

LPD. Friedberg, 4. Sept. In der Frankurt^r Straße lief ein sechsjähriges taubstummes Mädchen in ein Pastauto, dessen Fahrer keine Ausweichmöglichkeit mehr hatte. Dos Kind wurde so schwer verletzt, daß es kurz darauf st a r b.

Lebensmittelkarten durch Einbruch gestohlen.

LPD. Wetzlar, 4. Sept. Beim hiesigen Lebens­mittelamt stellte man in der letzten Zeit dos Fehlen von Fett- unb Nährmittelkarten fest, ohne baß man sich beren Verschwinben erklären konnte. Die Ermittlungen haben jetzt zu ber Fest­stellung geführt, baß ein 50jähriger Mann mit einem Nachschlüssel einen Schrank im Lebensmittel­amt geöffnet unb daraus Fett- unb Nährmittelkar­ten entwendet hat. Er konnte sich um so leichter Zutritt verschaffen, als feine Ehefrau dort nach Büroschluß Putzarbeiten vornimmt, wobei er ihr gelegentlich behilflich war. Die Polizei beschlag­

nahmte noch 26 Karten, die sich im Besitz des Die­bes befanden.

Kind in heißem Wasser tödlich verbrüht.

LPD. Marburg, 4. Sept. In einem Hausgar. ten in der Danziger Straße fiel bas 2 Vr j ä h r i g e Töchterchen ber Familie Peter Klee in einen mit heißem Wasser gefüllten Behälter, den eine Anwohnerin dorthin gestellt hatte, ohne an etwa dort spielende Kinder zu denken. Das schwer verbrühte Mädchen ist trotz ärztlicher Bemühungen g e st o r b e n.

TNufchenheim 1. Jgd. Großen-Buseck 1. Jgd. 2:6.

Am Sonntag trafen sich die Mannschaften zum fälligen Rückspiel in Muschenheim. Vom Anstoß ab entwickelte sich ein schnelles Spiel. Großen-Buseck spielte leicht überlegen. Nach dem Wechsel kamen die Platzbesitzer innerhalb drei Minuten zu zwei Gegen- treffern. Großen-Buseck nahm dann mehr unb mehr bas Spiel fest in die Hand.

Was verflecht und fettig war, machte iMi frifch und klar!

iMi roäfcht stark verschmutzte ßerufekkiöung ohne Seife und Waschpulver.

Ferdinand Heller Joseph Heller Wilhelm Heller Reinhold Roschnlk.

Marlechen Großmann Lotte Roschnlk, geb. Großmann

Karl Heller

WetzJar, Berlin, Gießen, Königsberg, Essen, Kassel, den 4. September 1941.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 6. September, vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Wetzlarer Friedhofes aus statt.

__3695 D

Versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche nahm Gott der Herr unsere liebe Mutter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Maria Grofemann

geb. Heller

nach kurzem schweren Herzleiden zu sich in die Ewigkeit.

In tiefem Schmerz:

Am 1. September 1941 wurde unsere liebe, gute Mutter, Großmutter und Urgroßmutter

Maria Hausrath

geb. Daube

von ihrem langen Leiden erlöst.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung fand auf Wunsch der Ent­schlafenen in aller Stille statt.

Für die erwiesenen Beileidsbezeugungen und Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Gießen, Löberstraße 19 II.

02951

Ab 5. September 1941 findet die

Familien Sprechstunde

für Angehörige aktiver Soldaten (Berufs­soldaten) im Reservelazarett I Gießen (Stand­ortlazarett/ werktäglich, außer Samstags, von 16 bis 17 Uhr statt. Der Standortarzt.

3712D

Sterbefälle.

Am 17. 8. Hüttenarbeiter Heinrich Kurz, 64 Jahre, Greifenstein, Kr. Wetzlar. 18. 8. Schleifer Paul Scheid, 17 Jahre, Atzbach, Kr. Wetzlar,-Hilfsarbeiter Christian Volk, 21 Jahre, Wetzlar, Kirchgasse 8; Eli­sabeths Röhrich, geb. Schneider, 53 Jahre, Gießen, Ederstraße 30.19.8. Gastwirt Robert Meuser, 81 J^ Gießen, Wernerwall 1; Landwirt Karl Nern, 71 I., Lang-Göns, Kr. Gießen, Hundstatenstr. 25. 20. 8. Lisette Bellersheim, geb. Schäfer, 58 I., Ehrings­hausen, Kr. Wetzlar, Saarstr. 38. 21. 8. Wilhelmme Weber, geb. Deibel, 43 Jahre, Gr.-Linden, Kreis Gießen, Frankfurter Straße 27; Metzgermeister Wilhelm Sommer, 56 Jahre, Allendors, Kr. Wetz­lar; Luise Stadler, geb. Schäfer, 32 Jahre, Wetzlar, Friedensstr. 39. 22. 8. Reichsbahnobersekretär a. D. Andreas Ehmer, 85 Jahre, Gießen, Marktstraße 23; Hilfsarbeiter Wilhelm Carl, 54 Jahre, Tiefenbach, Kr. Wetzlar, Hohlstr. 50a; Christine Bink, geb. Bergk, 63 Jahre, Lang-Göns, Kr. Gießen, Neugasse 11; Gisela Weigand, 9 Jahre, Watzenborn-Steinberg, Goetbeitraße 12. 23. 8. Prakt. Arzt, Sanitätsrat Dr. Hermann Fritz, 81 Jahre, Gießen, Memeler Straße 4. 24. 8. Landwirt Wilhelm Schevv, 61 I., Ebersgöns, Kr. Wetzlar; Kaufmann Karl Roden­hausen, 47 Jahre, Gießen, Bismarckstraße 30. 25. 8. Bahnhofsaufseher i.R. Johannes Ullrich, 91 Jahre, Gießen, Marktstraße 19; Anna Lenz, geb. Gimbel, 64 Jahre, Wetzlar, Wiegandstraße 1. 28. 8. Maria Schad, geb. Luft, 80 Jahre, Gießen, Ludwigstr. 24; Karin Büttner, 3 Monate, Gießen, Sonnenstraße 7. 29. 8. Hilfsarbeiter Karl Müll, 47 Jahre, Watzen­born-Steinberg. 30. 8. Bäckermeister Georg Zissel, 57Jahre, Gießen, Walltorstr. 19; Bauunternehmer Christian Fey I., 63Jahre,Lich,Kr. Gießen, Menges- straßo 19; Reichsbahnfchlosser i. R. Emil Kolbe, 711., Gießen, Wernerwall 5. 31. 8. Leoni Reitz, 1 Jahr, Lich, Kr. Gießen, Butzbacher Str. 13; Landwirt Wil­helm Möglich, 58 I., Volpertshausen, Kr. Wetzlar.

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