Blei- du im ew'gen Leben
Von Oberleutnant Nerger, Oberkommando der Wehrmacht, Berlin.
Der deuffche Siegeszug im Osten
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Nachwuchses ebenso wie sein Bestreben um geschlafenen Einsatz bei den kriegswirtschaftlichen Aufgaben. Ueber die Gowinnabschöpfung und die Aufrechterhaltung des Preisgefüges sprachen der Haupt- abtcilungsleiter im Neichsftand des Deutschen Handwerks, 'Siedbürger und Ministerialrat Dr. Will von der Hessischen Landesregierung.
stehenden V dem zweiten Stockwerk
dienstes.
Zunächst sollen durch den Kriegshilfsdienst mann- liche Arbeitskräfte in Dienststellen der Wehr-
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Verlin. 4. Aug. (DJIB.) 3n Anerkennung I der Erziehungsarbeit des Reichsarbeitsdlen-1 ftes hat der Führer dem Reichsarbeits- dienst der weiblichen Jugend neue Aufgaben auf dem Gebiet des kriegseinfahes der Frau gestellt. Durch Führer-Erlaß rour- den die zum Reichsarbeitsdienst eingezogenen Mädchen nach Ableistung ihrer Reichsarbeits- dienstpflicht auf weitere sechs Monate zum Kriegshilfsdienst ver- p f l l ch t e t. Der Kriegshilfsdienst des Reichs- arbeitsdienftes wird abgeleistet im Büro- betrieb bei Dienststellen der Wehrmacht und bei Behörden, bei gesundheitlichen und sozialen Linrich- tun gen. z. V. Linderlandverschickung. Krankenhäusern und in Linzelfällen auch b e i hilfsbedürftigen, insbesondere kinderreichen Familien. Gleichzeitig hat der Führer eine Lrhohungder Stärke des Reichsarbeitsdienstes der weiblichen 3u- gend a u f 130000 Arbeitsmalden
Die im gleichen Maßstab auf das Gebiet der Sowiets übertragene Karte des Deutschen Reiches ermöglicht einen Vergleich mit den gewaltigen Entfernungen im Kampf- gebiet im Osten. — (Zeichnung: Scherl-Bilderdieckst-M.)
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Kn'egshilssdienst der Maiden.
Verstärkter Kriegseinsatz des Reichsarbeitsdienstes der weiblichen Iugend.
Von Generalarbeitsführer Dr. Deiker.
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'•Warschau.
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M «eschmückt ist. Um die Notwendigkeit einer Um- tijtiir g gerade dieser Gräber zu verstehen, muß b ilic t werden, daß die Gräber in dem außer- °Tir lief) trockenen Herbst des Jahres 1939 angelegt niebin, die Kameraden also in trockener Erde nln. Später ließ anhaltender Regen das Grund- D°°e- so steigen, daß die Ruhestätten nicht mehr alig sichert angesehen werden konnten. Männer des k-inu-tungskommandos waren zur Stelle, togten 7. L-tn Körper in schlichte schwarze Holzsarge, die m L^cpier ausgelegt waren, und betteten sie- aus •tot entfernteren, etwas höher gelegenen Krieger
uns Weisungen gibt. Das Vaterland, das uns der Führer neu geschenkt, wird alle Hilfen und Erleich. terungen gewähren, damit die Angehörigen die ihnen heilige Stätte nach dem Kriege werden b e. suchen können. Dort wird ein Mahnmal, nach den Gedanken und Wünschen des Führers von dem dazu bestellten Generalbaurat errichtet, sie grüßen. Und dieses Mahnmal wird künden, daß Deutschlands Söhne nach ihrem Opfertod als treue Wächter an Deutschlands Grenze stehen. Sie bilden den unüberwindlichen Schutzwall, hinter dem sich deutsches Wesen entfalten kann. So leben unsere Toten und dienen unserm Volk für alle Zeiten. Aus dieser Erkenntnis heraus tritt der An- «der deutschen Frau und deutschen Mutter auf örper ihres toten Mannes oder Sohnes bescheiden zurück hinter ein heiliges Gefühl stiller, stolzer Dankbarkeit.
Und noch ein letztes haben uns die gefallenen Brüder und Kameraden zu sagen. Wie wir auch das, was jenseits des Todes liegt, nennen — wir wissen alle davon, daß der Tod nicht das Ende, sondern diegroßeWandlung bedeutet. Wollen wir darum der Toten würdig sein, kann es für uns mit dem Worte des Dichters nur die Bitte geben um große Gedanken und ein reines Herz. Wem dieses heilige Verpflichtung ist, dem leistet der Sol- dat bleibenden Dienst über den Tod hinaus. Wo auch des Gefallenen letzte Ruhstatt sein mag, ob bekannt oder unbekannt, ob in kühler Erde oder I auf dem Grund des Meeres — unser Gruß findet
befohlen.
Die Einführung des Kriegshilfsdienstes in der vom Führer befohlenen Form bedeutet für die Eltern der Kriegshilfsdienstverpflichteten die beruhigende Gewißheit, daß sie ihre Töchter weiter unter der Aufsicht und Betreuung durch den RAD. wissen. Für die Arbeitsmaiden aber bedeutet der Kriegshilfsdienst die Fortfuh- rung der schönen Lagerkameradschast mit all ihren vielen kleinen und großen Freuden.
Ueber die praktische Durchführung des Kriegshilfsdienstes kann heute bereits folgendes gesagt werden: Der Einsatz erfolgt lediglich im Gebiet des Großdeutschen Reiches. Die Einsatzorte sollen möglichst nahe am bisherigen Lager liegen. Die an den Einsatzstellen eingesetzten Kriegshüfsdlenstver- pflichteten werden in der Regel zu Unter- kunftsgruppen zusammengefaßt und gemeinsam unteraehracht und verpflegt Jede Unterkunftsgruppe ist einer beaufsichtigenden Dienststelle des RAD. unterstellt, die die Kriegshilfsdienstverpflichteten besonders in der Freizeit betreut. Außer freier Unterkunft und Verpflegung erhalten die Kriegshilfs- dienstverpflichteten Taschengeld, Beklei- dungsgeld und Sozialversicherung. Sie tragen zu ihrer Zivilkleidung in und außer Dienst das besondere Abzeichen des Kriegshilfs-
Verwundeter bet einem Vootsunfall ertrunken.
In Nassau vergnügten sich zwei verwundete Soldaten aus einem Reservelazarett mit einem Kahn auf der Lahn. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache kenterte das Boot und die beiden Soldaten stürzten in das Wasser. Da sie nicht genügend schwimmkundig und durch ihre Verwundung auch behindert waren, gingen beide unter, bevor Hilfe gebracht werden konnte. Die Bergungsmaßnahmen hatten zwar Erfolg: aber bei den Wiederbelebungs- versuchen gelang es nur, einen Soldaten wieder ins Leben zurückzurufen, während bei seinem Kameraden alle Anstrengungen vergeblich blieben.
ein weit sichtbares Birkenwäldchen den in Hintergrund, dort ist es ein Krüzifx, das peile des Weges das Grab des deutschen Solin Schutz und Obhut nimmt. Ueberall sind n und Angaben kenntlich angebracht. Es
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SowieiwÄWi kaum noch vor, daß einmal „em unbekann- unb bah i-i-M teutscher Soldat" zur rechten Ruhe gebettet . in tüntfuBto Die Erkennungsmarke ist Mittel genug zur . Munitv- Heniisizierung: darüber hinaus geben meist noch 1 muß. foDtirfdi ebene andere Merkmale Handhabe für ein- pus-See lilMttlreie Festststellung der Persönlichkeit des ge- en Kameraden. Wo aber trotz aller Be-
Mnn unsere tapferen Truppen sieareich vor- tjiftürmen, werden die nicht vergessen, die in ahaftem Einsatz für Volk und Vaterland ihr p gelassen haben. Erst das Volk ist überhaupt zu toben, Idas feine Toten nicht vergißt. Alles ..nfe und Gewaltige wird aus Opfer und ti) geboren. Maßstab aber für die innere Würde 'ftrnft eines Volkes ist der Grad der Dankbar- t tenen gegenüber, die um dieses Volkes willen Intet haben und gefallen oder gestorben find, rinn ist es der deutschen Wehrmacht vornehmste ifajbe, die Ruhestätten der toten Ka- eraden in ihre besondere Obhut und Pflege zu
6aubl|tf)riftlefter: Dr.Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« Haichtichristleiter«: Dr. Han« Thyrlot. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr.W. Lange; für da« Feuilleton: Dr. San» Dhnriot; für Ltadt Gießen, Provinz, Wtrtichast u. Sport: Ernst Blumschein (beurl.), t.B.: Dr.Han« Thyrlot. „
Druck und Verlag: BrÜhljche Universttüt-dmckerei R. Lange K. G. VerlagSlciicr: Dr.-Jng. Erich Hamann; An-etaenletter: Han« Beit. Verantwortlich fOt den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. fßl.WiA
macht und bei Behörden soweit wie möglich durch geeignete weibliche Arbeitskräfte ersetzt und für einen anderweitigen Kriegseinsatz freigemacht werden. Außer bei Dienststellen der Wehrmacht und der Behörden wird der Kriegshilfsdienst abgeleistet in Krankenhäusern und anderen gesundheitlichen ober sozialen Einrichtungen. Die hierdurch mögliche Entlastung der Aerzte- und Schwestern- schäft wird einen wesentlichen Beitrag für die Volks- gefundheit bedeuten.
Weiterhin ist in Einzelsällen die Möglichkeit gegeben, daß aus dem aktiven Reichsarbeitsdienst aus. fcheidende Maiden Kriegshilssdienst in hilfsbedürftigen, insbesondere kinderreichen Familien, leisten. Auch dieser Kriegshilfsdienst ist von höchster volkspolitischer Bedeutung Wenn aud) zur Zeit Hausgehilfinnen nicht zum Reichsarbeitsdienst herangezogen werden, so ist durch den Erlaß des Führers andererseits die Möglichkeit geschaffen, für besonders hilfsbedürftige kinderreiche Familien neue Hilfskräfte zu gewinnen.
Für den Reichsarbeitsdienst der weiblichen Juaend ist der Erlaß des Führers eine ehrenvolle Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit. Er wird zur Folge haben, daß die erneut einsetzende notwendige Führerinnenwerbung ein starkes Echo findet, weil die ebenso kriegswichtige wie schöne Aufgabe die tüchtigsten Menschen anziehen wirb.
Die zum 1. Oktober ausnahmslos im Kriegshilfsdienst weiterdienenden jetzigen Arbeitsmaiden werden das Vertrauen des Führers ebenso rechtfertigen, wie die Soldaten dieses Krieges es gerechtfertigt haben. Denn über den persönlichen Wünschen des einzelnen steht das Wohl des Volkes. Ihm zu dienen soll jeder Arbeitsmaid die höchste Ehre sein. Auch aus dieser Arbeit wächst der Sieg!
Arbeitstagung
des hessischen Handwerks.
RSG. Auf einer Arbeilslaauna der Führerschaft des hessischen Handwerks behandelte Landeshandwerksmeister Gauamtsleiter Garner besonders eingehend den Einsatz des Bauhandwerkes zur Behebung der starken Unwetterschäden wie auch der Schäden, die auf Fliegerangriffe zurückzufuhren sind. Darüber hinaus hat sich das Handwerk in Ge- meinschaftsarbett immer stärker in wichtige Rüstungsaufaaben eingeschaltet. Gauleiter S p r c n » g e r dankte für die Leistungen des hessischen Hand, werks in der Kriegswirtschaft. Der Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen behandelte die Nachwuchslenkung, an der das Handwerk durch die Ausbildung so vieler Juaendlicyer beteiligt ist. Die Arbeitsbehörden unterstützen die Bemühungen des Handwerks um Erhaltung eines leistungsfähigen
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friedhof zu den anderen Kameraden zur letzten Ruhe.
Wenn die Angehörigen in der Heimat aus Dor- stehendem ersehen können, wie gut ihre für das Vaterland gefallenen Männer und Söhne, Brüder und Väter in fremder Erde Schoß gebettet find, können sie wohl trotz allen Leides innerlich ruhiger und ausgeglichener werden. Und der Wunsch, den lieben Gefallenen in die Heimat überführen lassen zu wollen, weicht einer gefaßteren und tieferen Empfindung, wie sie etwa in dem Briese einer Frau zum Ausdruck kommt: „Ich habe gesehen, wie wunderbar mein Mann über den lieblichen Tälern auf dem Berge von Auberville lag, und daß er auch nach der Umbettung so schön in Frieden liegt, daß ich in dem Gedanken beruhigt bin, daß mein lieber Mann unter seinen Kameraden gut aufgehoben ist." Oder aus dem Schreiben eines Vaters: „Ich ziehe meinen Antrag zurück, da ich es für richtiger halte, daß mein Junge bei seinen Kameraden, mit denen er gekämpft hat und auch gefallen ist, ruht."
Aus aller Wett.
Maria kahle 50 3ahre all.
5m Sauerland-Städtchen Olsberg, der Heimat des Vaters, beging die in Wesel am Niederrhein geborene Dichterin Maria Kahle den 50. Geburtstag. Eine Reise 1913/1920 nach Brasillon wurde bestimmend für ihr Leben: sie erfuhr, wie chwer der Kampf um deutsches Volkstum ist. Sie wurde zur Künderin und Verfechterin dieses Volkstums. Sie schrieb und hielt Vorträge und über- reichte 1920 Hindenburg 350 000 Goldmark für die Notleidenden in der deutschen Ostmark, griff durch zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen in den nnerpolitischen Kampf ein und fuhr wieder zu den Volksdeutschen in Ungarn, in der Tschechoslowakei, im Baltenland, im Banat, Siebenbürgen, Polen und Südamerika. Ihre Bücher künden von der deutschen Volksgemeinschaft, vom deutschen Glau- ben an die Zukunft und dem gemeinsamen Schick- sal. 1937 erhielt sie den westfälischen Dichterpreis.
Reger-Felec in Südamerika.
Aus Anlaß des 25. Todestages von Max Reger veranstaltete das Dresdener Fritzsche-Quartett (Gu- taiv Fritzsche, Lothar Gebhardt, Johannes Oelsner, Volkmar Kohlschütter) in Sao Paulo ein Konzert mit Werken des Meisters. Genesio de Almeida Moura gab einen Ueberblick über das Schatten des Kompomsten. Zur Aufführung kamen das Streich- guartett Es-dur, die Vwlinsonate fis-moll und das Kiovierguintett a-moll. Die pianistische Mitwirkung hatte Souza-Lima. Das Konzert fand vor ausver- kauftem Saale statt. Herzlichster Beifall dankte den Künstlern: auch die Presse berichtet begeistert in langen Artikeln über diese erste Reger-Feier in Südamerika.
Der Erwin-von-Sleinbach-Preis für zwei Elsässer.
Das Kuratorium vom Erwin-von-Steinbach-Preis der Johann-Wolfgang-Goethe-Stif- t u n g hat den Preis des Jahres 1941 zu gleichen Teilen an zwei Elsässer verliehen, an den Komponisten Professor Jos. Simon und an den Schriftsteller Paul C. Ettighoffer. Professor Simon starb wenige Tage vor dem Einmarsd) der deutschen Truppen in Kalmar. Er erwarb sich besondere Verdienste auf dem Gebiet der Volkskunde und der Kammermusik. Der aus Kalmar stammende Schriftsteller Ettighoffer ist vor allem durck; seine Kriegsbücher bekannt. Die Ucbergabe des Preises durch den Rektor der Albert - Ludwig - Universität Freiburg wird zu Beginn des Wintersemesters erfolgen.
Gebt acht auf die kleinsten!
In Eibach bei Dillenburg fiel das nicht ganz vierjährige Töchterchen des Bergmanns Gail i n ein Gefäß mit kochendem Wasser. Mit schweren Verbrühungen wurde es dem Dillenbur- ger Krankenhaus zugeführt, wo es aber schon nach wenigen Stunden starb. — Als ein zweieinhalbjähriges Kind in Mittelsdorf bei Aschaffenburg einer Mutter über die Straße nachlau -
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tengraib — wie ist es in Wirklichkeit und llefin der Vorstellung, die Menschen sich darüber n? Hat hart der Kampf getobt, sind die Opfer rer gewesen, dann werden die gefallenen Ka- en in einer den Tod überdauernden Gemein- nebeneinanber gebettet am Waldesrand, in ©arten unter weil schützenden Bäumen oder n stillen Friedhof des nahen Dorfes. Für eil ein Kreuz mit Namen und sonstigen näheren geben ober ein großes gemeinsames Kreuz, dazu e Lasel, auf der diese Angaben aufgezeichnet sind.
[ legt den Blumengruß der Treue und des s auf der Gefallenen Ruhestatt, Kameraden still die Hände zum Gebet.
Stt das Grab soll nicht nur gekennzeichnet und nur einmal zu Anfang mit Blumen geschmückt .es muß auch gesichert werden, damit es erben bleibt für alle Zeilen und niemals ver° fer. werden kann. Darum wird ein Zaun gezogen, len von weither Birkenstämme herbeigetragen In. Mit viel Liebe und manch künstlerischem ck und Geschmack werden sie xufammengefügt, ch ziert noch ein besonders schöner Eingang mzäunung. So leuchtet das Kameradengrab in sichtbar über das Land.
Mt alle Gefallenen ruhen in einer Gemein- nebeneinander, manch einer hat fein eigenes engrab. Wenn hier oder da die Lieben in Heimat besorgt sind, daß er einsam und ver- Itlfei sein und mit der Zeil vergessen werden je, so sei ihnen grundsätzlich gesagt, daß fein s ch e s Soldatengrab von der deutschen macht vergessen wird und fein toter Ka° ) einsam und verlassen ist. Schon das Feld- b — das ist die erste Beisetzung, die meist von dämpfenden Truppe vorgenommen wird — unter diesen Gesichtspunkten ausgesucht. Hier
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en wollte, wurde es von einem Lastauto über- ahren und auf der Stelle getötet. — In Sulzbach (Saar) starb im Krankenhaus das IVi Jahre alte Kind des Bergmanns Wagner aus Hühnerfeld. Das Kind mar im Treppenhaus dem offen- Fenster nahe gekommen und aus Stockwerk in den Hof gefallen.
Bei dem Besuch des brasilianischen Staatspräsidenten Vargas in Paraguan wurden mehrere Wirt- chaftsabkommen abgeschlossen. Auch wurde Präsi- jent Vargas Doctor honoris causae der National- universilät von Asuncion:
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üMes Wehrmacht-Gräberoffiziers noch nicht ent- h ib, ist. Selbstverständlich wird unter diesem . N'tt! einfach ein „unbekannter Soldat" angenom- cighrni^1 . nie- mb verzeichnet; der Gräberoffiziere muh eln- fa(it ju clP,3 Diftl'rei feststellen, was es mit diesem Grabe auf 1.. Schau.' fiiiijat und wer der tote Kamerad da ist. Darum ?>aufe öjr'. Ditbbie Stelle behutsam aufgegraben und — die nie QWfung gemacht, daß hier überhaupt kein Ge- [56Ä.r bXigeW ift Weiter- Ermittlungen er- ^henNCr ?lbT dann folgendes: Bewohner des nahen Dor- A.U)'ndr' r 3 jinben hier einen Stahlhelm und sahen da- । n th eine Anzahl Patronenhülsen; sie meinten, h ie nüßle ein Soldat gefallen sein, bauten darum - ^Z reuz zusammen und errichteten es als 2111s-
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Kleine politische Rachrichten.
Der Führer Hal den Obergeneralarbeitsführer Konteradmiral Busse, als Nachfolger des ver- torbenen Admirals Staatsrat v. Trotha zum Zetter des Reichsbundes deutscher Seegeltung berufen.
Der Reichsminisler für Ernährung und Landwirtschaft Darr4 empfing eine unter Führung des Präsidenten des Oberrates für Landwirtschaft und Forsten Dr. Mariani stehende italienische Delegation, die in Durchführung des deutsch-italienischen Agrarabkommens in Deutschland weilt.
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Flakeinheiten an der belgisch-nordfranzösischen Küste haben am 3. August ihren 2 0 0. Abschuß erzielt. Eine Spitfire-Maschine, die sich vom Kanal her dem Lande zu nähern versuchte, wurde von einer Flakbatterie durch die erste Salve zum Llbslurz gebracht.
In der Nacht zum 1. August stießen deulsch-ita- ttenisd;e Spähtrupps vor der Festung Tobruk mit britischen Truppen zusammen, die sich ins Nie« mandsland vorzulaslen versuchten. Nach kurzem Feuerwechsel zogen sich die Briten zurück. Acht gefallene Briten, die alle einem australischen Regi- ment angehören, wurden geborgen.
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Der italienische Kommissar für das Wanderwesen ist auf Einladung von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Reichsarbeitsminister Seldle zu Besprechungen über den Einsatz weiterer italienischer Arbeitskräfte in Industrie, Ackerbau uhb Handel des Reiches nach Deutschland abgereift. Er wird auch Gebiete besuchen, in denen die schon jetzt im Reich arbeitenden über 300 000 Italiener beschäftigt sind.
Neben dem Bewußtsein, daß der Gefallenen tote Körper wohlgeborgen sind und ihre Ruyestätten mit Liebe betreut werden, sind aber noch tiefere. —( —.. ----- - - -- - - ., -
Gründe bestimmend da ür, daß unsere Kameraden keinen schöneren Ausdruck als mit dem Soldaten- über den Tod hinaus in einer Kameradschaft ruhen, lied: Bleib du im ero gen Geben, mein guter Kame- die klar und deutlich zu uns Lebenden spricht und s rad!
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i noch kemM- r sorgsam hergenchtete Ruhestätte.
1 L||8i entspricht dem Empfinden des deutschen Men- daß auch die Gefallenen, die uns im Kampf Endliche Soldaten geaenübergestanden haben, 1 ceEolbatengrab von deutscher Hand gegraben be° 'boäwiffiflKw- Zur weiteren Pflege und Betreuung die- iKöräber werben von bem beutschen Wehrmacht- । $ii »roffidier die jeweiligen Gemeinden ange- Eickaelck 'ten die Truppe ihre im Gefecht gefallenen Ka- M rwien der Erde Schoß übergeben hat, gehen die . ^ihmacht-Gräberoffiziere mit ihren Stäben an 1: e rbeit, um festzustellen, ob auch alle Gräber oeschert sind. Hat sich z. B. für die erste Bei- s tzu a kein anderer Platz als vielleicht ein 2lcker- limoer eine nicht glückliche Lage in einem Obst- — • . Baches ergeben, wird
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wurden t t n? J m b e 11 u n g vorgenommen. Dazu wird das Moni:rab geöffnet, die Personalien werden noch |t 2000 Ü)ia fMl( gewissenhaft nachaeprüft, und der Körper jermagen d >r oas Vaterland gefallenen Kameraden wird je Anzahl f ii: eiien Holzsarg gelegt und an einen geeigneteren ib, besgleffjHlch umgebettet.
Die M Lecht haben es die Männer, die für diese Aus- iriicfgeiW.-gih bestimmt sind, nicht. Aber sie tun die Arbeit an ilnem Gefühl heiliger Ehrfurcht vor dem Tode uil hem toten Kameraden. Damit statten sie einen ' 7 2:>es Dankes ab, ben das ganze beutsche Volk chrers. b>n betreuen, die ihre Treue mit ihrem Herzblut , fr b ifiiclt haben, schuldet. ...
I9e^e";r t (y'tematisch wird das Gelände nach Grabern r . v il etwa noch nicht beigesetzten Soldaten abge- zu M7, sich. Alle Gräber, die nicht umgebettet zu werden lyflh Krvtzen, werden genau in die Karle eingezelchnet, 1 eu Mfassendes Verzeichnis wird aufgestellt eine ) hab 11111 Ilcmhek angelegt, damit auch jeder Nachfolger L e« i iräberoffiziers alle vorhandenen Ruhestätten rü,Leichtigkeit finden und betreuen kann.
,itt, W Air sorgfältig und gewissenhaft unsere Wehr- HW-Wäberftäbe draußen arbeiten, das mögen nur mbiLki s 1 lde zwei Beispiele zeigen: Da stoßen die p ^ker bei ihrer Durchforschung eines Waldge- lU2.7t' i ‘Kes auf ein Kreuz, das in der Lifte und Karto- li®011 tiiel Ua ■TOphrmnrhf--mräberoffi3iers noch nicht ent


