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M- Jahrgang Nr. 158
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ygrnsvrechanschlufr 2251 5 »htanschrtft:„Anzetger Kstscheck 11686 Franks J M.
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Gietzener Anzeiger
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t n einzelnen Nummern («folge höherer Gewalt
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Oer Wehrmachtbericht
DNV. Aus dem Führer Hauptquartier.
drm rumänischen Staatsverbonde ausfch'eo, wn dem sie an sich wenig gehabt hatte.
Das rumänische Volk hat damals, vor einem „ Mr, die Folgerungen aus der verfehlten PoUM vrn zwei Jahrzehnten gezogen, die btr englischen Garantie erkannt und sich Deutschlano
Vormarsch in Bessarabien
Bon Kriegsberichter Walter Enz.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
J Bukarest, Anfang Juli 1941. Dreimal im Laufe der Geschichte hat Rußland
türme, die der Gegner ins Gelände gebaut hat.
Der Angriff der Infanterie ist schwer, weil das Gelände am Pruty zwei, drei Kilometer breit mit Sumpf und Schilf durchzogen ist, uiib nur über Brücken vorwärts zu kommen ist, die vom
Heues Veweismalenal für die AngriffsabWen der Sowjets haust sich.
benfreffer. Tages- und Nachlangriffe von Kampfflugzeugen richteten sich gegen Hafenanlagen im Südweslen und Südosten der Insel.
Bei Angriffsversuchen britischer Flug- zeuge an der Kanalküste schossen Jäger und Flakartillerie am gestrigen Tage elf feindliche Flugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermiet.
Der Feind warf in der letzten Nacht an verschiedenen Orken West- und Nordwestdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. 3n Bremen entstanden unbedeutende wehrwirtschaftllche Schäden. Dachsluhl- brände. vor allem in Dortmund, konnten bald gelöscht werden. Jäger und Flakartillerie schossen zehn der angreifenden britischen Kampfflugzeuge ab.
Der Kommandeur eines Infanterie-Regiments, Oberst hipp, und der Kommandeur eines Artillerie-Regiments. Oberst welcker. sowie der Oberleutnant h a ck e n s ch m i l t, der Oberfeldwebel P e - t c r m a n n und der Schütze A n s i n u eines Krast- rad-Schützen-Bataillons zeichneten sich durch hervor- ragende Tapferkeit aus.
In Luftkämpfen der letzten Tage errang Hauptmann Oefau seinen 54., Oberleutnant Fran- ziskot seinen 21. Luftsieg.
Neue englische Niederlage bei Einflugsversuchen.
V e r l i n , 4. Juli. (DNB. Funkspruch.) Angriffs- versuche britischer Flugzeuge am heutigen Tage an der Kanalküste führten abermals zu einer schweren Niederlage für den Feind. In Luflkämpfen wurden 8 Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire, durch Flakartillerie 3 Kampfflugzeuge vom Muster Bristol Blenheim und eine weitere vom Muster Spitfire ab geschossen, zwei eigene Flugzeuge werden vermibt. Mit den Verlusten in der ver-
Anter dem am gestrigen Tage gesichteten Beute- material befinden sich auch Generalstabskarten, die den letzten Aufschluß über die An- grisssabsichten der sowjetrussischen Wehrmacht ergeben. Diese Angriffsabsichten werden auch dadurch belegt, dah nunmehr ein genauer Ueberblick über die in letzter Zeit vorgenommene gewaltige Vermehrung der sowjetrussischen Flugplätze an unserer Ostgrenze vorliegt, während vor der Besetzung durch die Sowjetwehrmacht in Bessarabien, Polen, Litauen, Lettland und Estland insgesamt nur 90 Flugplätze vorhanden waren, ist diese Zahl in der kurzen Zwischenzeit auf 814 zum Teil bestangelegter Flugplätze angewachsen.
Eine durch besonders beauftragte Offiziere vor- genommene Untersuchung der eroberten sowzetrussi- schen Flugplätze hol ergeben, daß die am 22. Juni als am Boden vernichtet gemeldete Zahl von Flugzeugen um 20 bis 25 v. h. höher ist, als zunächst durch Luftbeobachtung feslgeslelll werden konnte.
Im Kampf gegen G r o ß b r itan n ie n versenkte die Luftwaffe vor der britischen O st k ü st e! zwei Bewacher mit zusammen 1000 und befchechlgte bei Landsend ein größeres Handelsschiff durch Bom-
nische Truppenverbände gestellt, seinen Soldaten znrufen konnte: „Ueberschreitet den Pruth und und nehmt das alte rumänische Land wieder in
Zwischen prüft? und Dnjestr
Von unserem K. Lch.-Berichterstatter.
cii'yn vumuuiiliv ......... < —, ,
rrgeschlossen. Zwei Monate später wurde der letzte Schritt getan, der hauptverantwortliche, König Tirol, mußte das Land verlassen, und General Aüonescu nahm die Zügel der Regierung m ferne l&iTfe Hand. Das Eintreffen einer deutschen Milv törmission war einige Zeit später der sichtbare Aus- druck für bie neue Grenzgarantie, die Deutschlano Ad Italien dem rumänischen Staat gegeben hat-
1 tm, eine Garantie, die nicht, wie die engltsche ©a- rmtie, eine leere Phrase bleiben sollte. Der• ni- manische Soldat konnte sich an seinem deutschen Kameraden schulen und vorbereiten auf die Stunde, bie vom ganzen Volke ersehnt wurde. Niemand kcimte die Schmach vom Juni 1940 vergessen, durch bi? sich der rumänische Offizier „in seiner Uniform m befleckt vorkam", wie damals der rumänische hstoriker Georg Bratianu bitter feststellte. Em Mr später ertönte die Fanfare des Staatssuyrers, her, als Oberbefehlshaber über deutsche und ruma-
Unter den Gefangenen sind auch Rumänen, die in Bessarabien zur Sowjetarmee eingezogen und jetzt im Kampf gegen die Deutschen und Rumänen eingesetzt worden sind. Sie suchten die erste beste Gelegenheit, um überzulaufen. Ausgezeichnet ist das Zusammenarbeiten der rumänischen und deutschen Truppen. Man sieht deutsche und rumänische Pioniere gemeinsam ihre Floßsäcke zum Wasser des Pruth tragen, deutsche und rumänische Artilleristen auf einem Acker gemeinsam ihre Geschütze bedienen, deutsche und rumänische Infanteristen gemeinsam mit Granatwerfern, Infanteriegeschützen und Maschinengewehren die jenseitigen höhen am Pruth erkämpfen. Nach vierstündigem Kampf bis zum späten Abend hinein sind die höhen genommen, der Gegner beginnt bereits, Ausweichstellunw gen zu beziehen, sein Gewehrfeuer wird schwächer, der deutsche Vormarsch in Bessarabien vom Pruth zum Dnjestr beginnt zu rollen.
DNB. 4. Juli. (PK.) Zwischen Maiskraut, im Schilf und auf dicht belaubten Bäumen sitzen die Bolschewisten am jenseitigen Ufer des Pruth. Ihre 'Tarnung ist ausgezeichnet, ihre Truppenbewegungen können nur des Nachts festgestellt werden. Ihre Batterien sind sehr wendig und schießen exakt, hier und am Pruth sind vor Tagen schon Brückenköpfe gebildet worden. Deutsche und rumänische Batterien feuern zur gl ei-
Oer Sowjetaufmarsch ausgesprochen offensiv.
Stockholm, 5. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der militärische Mitarbeiter von „Stockholms Tid- ningen" schreibt zu der Entwicklung des deutsch-sow- jetilschen Krieges, welcher Operationsplan auf der Sowjetseite vorlag, entzieht sich aller Beurteilung. Aber der Aufmarsch der Hauptstreitkräfte so nahe 'an der Grenze war ausgesprochen offen- s i v. Wenn man auf sowjetischer Seite auf Verteidigung eingerichtet gewesen wäre, dürften die Hauptstreitkräfte nicht so gruppiert gewesen fein, daß sie schon von Anfang an von dem Gegner angegriffen werden konnten, denn von dem Gegner wußte man ja, daß er besonders leicht beweglich ist. Für einen sowjetischen Angriff aber war die Gruppierung ausgezeichnet geeignet.
Verfolgung.
Eine Entscheidung von weltgeschichtlichen Ausmaßen nannte am Mittwoch die Sondermeldung des Oberkommandos der Wehrmacht den deutschen Sieg in der Vernichtungsschlacht ostwärts Bialystok. Die Ereignisse der folgenden Tage haben diesen Eindruck verstärkt. Der Wehrmachtbericht vom Donnerstag stellte sest, daß die Vernichtungsschlacht ost- wärts Bialystok im wesentlichen abgeschlossen sei und die Verfolgung ausgenommen wurde. Aber er ließ auch durchblicken, daß die Vernichtung der hier eingeschlossenen sowjetischen Angriffsarmeen auf die ganze Sowjetfront von weittragender Auswirkung gewesen sein mußte. Der Plan der sowjetischen Kriegführung, den deutschen Vormarsch in Grenznähe aufzufangen und ihrerseits zum Angriff über- zugehen, ist mit der furchtbaren Niederlage der sowjetischen Waffen ostwärts Bialystok zerschlagen, ja die Widerstandskraft der Sowjetarmee scheint nunmehr gebrochen zu sein. Auf der ganzen Front zeichneten sich bereits rückläufige Bewegungen des Feindes ab. Die deutschen Truppen stoßen nach und gestern konnte der Wehrmachtbericht schon eine trotz chwieriger Wegeverhältnisse unaufhaltsam fortschreitende Verfolgung der sowjetrussischen Wehrmacht auf der ganzen Front melden. Das herausbrechen des als Stoßkeil gegen Deutschland gedachten Kern- stücks der sowjetischen Front hat also eine Erschütterung von solchen Ausmaßen zur Folge gehabt, daß auch die anderen Frontabschnitte, durch den Ansturm der deutschen Truppen einmal im Süden an Lemberg vorbei aus Luck und Dubno, zum anderen im Norden aus Richtung Kowno—Wilna über die Düna in erbitterten Kämpfen weit zurückgeworfen, den Ausfall der Mitte nicht mehr auszugleichen und noch weniger die Lücke zu schließen vermochten, die hier nördlich der Pripjetsümpfe entstanden war und durch die Schnelle deutsche Truppen, noch während die Schlacht bei Bialystok tobte, weiter ostwärts vor- stießen, bis, in den Raum von Minsk. Welch stürmische Formen diese Verfolgung des auf der ganzen Front abziehenden Feindes schon in der zweiten Woche des Ostfeldzuges angenommen hat und welche Entfernungen dabei die deutschen Truppen aller Gattungen, vor allem natürlich die deutsche Infanterie als das Gros und der Kern der deutschen Armeen, zurückgelegt haben, wird besonders augenscheinlich im baltischen Kampfabschnitt. Der 1 gestrige Wehrmachtbericht meldete bereits, daß hier die lettisch-russische Grenze erreicht sei. Litauen und Lettland sind also in ganzer Breite durchschritten und damit der Kampf nun auch auf dem linken deutschen Flügel wie vorher schon im Zentrum bei Minsk über die alte russische Grenze in eigentlich russifches Land hineingetragen.
Die Weite des osteuropäischen Raums hat für den deutschen Soldaten ihre Schrecken verloren. Nicht nur Luftwaffe und motorisierte Verbände als wahrhaft raumüberwindende Kräfte der modernen Heere finden ouf diesem neuen Kriegsschauplatz Aufgaben, die ihre ganze Einsatzfähigkeit zur vollen Auswirkung bringen, wenn auch die unbeschreiblich schlechten Wege namentlich im östlichen Teil des ehemaligen Polen vor allem von den Fahrern der motorisierten Verbände Höchstleistungen an Fahr
grab e n haben in dem unwirtlichen Fluhgelände, sehr gut und reichlich ausgerüstet sind mit modernen Waffen und modernem Gerät und zudem sich hartnäckig verteidigen. So müssen sich unsere Bataillone jeden Meter Boden schwer erkämpfen. In einem einzigen kleinen Ort am Pruth beispielsweise sitzen noch nach vierstündigem Kampf und nadybem die deutschen Kompanien das Dorf längst burdy- schritten haben, Sowjetsoldaten i n d e n Baumkronen und i n den Schilfdächern der versteckt liegenden Häuser und setzen den Kampf bis zum Letzen fort. Vor allem haben sie sich im jenseitigen Schilfgelände festgenistet und beschießen die vormarschierende Infanterie.
lowic, der 22 Jahre alt ist und einem Infanterieregiment angehört, erklärte weiter, daß sie seit etwa zwei Wochen kriegsmäßig aus- ?e r ü st e t worden wären und u. a. auch ihre Er- ennungsmarken erhalten hätten. Sein Regiment hgt für den Angriffsbeginn den Auftrag erhalten, Deutfch-Przemysl von Westen und Osten zu umfassen, während die Heeresgruppe Kiew dazu bestimmt gewesen war, in das Gebiet der ehemali- Tsche cho -Slaw akei d u rchzust oß en.
chen Zeit unter einheitlicher Leitung auf die jenseitigen Stellungen des Gegners, vor allem auf feine Batterien und die hölzernen Beobachtungs-
gangenen Nacht, die sich auf 12 Kampfflugzeuge erhöht haben, verlor die britische Luftwaffe demnach in den letzten 24 Stunden bei Einflügen in das Reichsgebiet und an der KanalkÜfte insgesamt 24 Flugzeuge.
20000 tteberläuser bei Minsk
DNv. AusdemFührerhauptquartier. 4. Juli. Das OKW. gibt bekannt: Nachdem sie ihre politischen Kommissare erschossen hotten, sind heute 20 000 der bei Minsk noch ringe- schlossenen Teile der Sowjetarmee übergelaufen. ' /
Oie Aalands-Fnseln beseht.
Der erste finnische Heeresbericht.
Helsinki, 4. Mi. (DNB.) Am Freitag früh gab das sinnische Hauptquartier seinen ersten Heeresbericht heraus. Er hat folgenden Wortlaut: Seitdem die bolschewistischen Armeen zum offenen Krieg gegen Finnland geschritten sind und mit Bombenüberfällen gegen zivile Wohnzentren begonnen haben, hoben sich die Operationen des .Heeres folgendermaßen entwickelt: An den Landesgrenzen gab es kleinere Kämpfe an mehreren Stellen im Zusammenhang mit Ausklärunastätigkeit, wobei der Versuch des Feindes, über unsere Grenzen zu dringen, überall zurückgewiesen wurde. An einigen Stellen lyaben sich unsere Truppen wichtiger Punkte in dem Gebiet jenseits her Grenz e bemächtigt. Seitdem die deutschen und finnischen Truppen die Ostgrenze i m nördlichen Finnland überschritten haben, ist das Vorrücken planmäßig vor sich gegangen. In der Gegend von H a n f o gab es ständige beiderseitige Artillerietätigkeit. An der Süd front handelt es sich vorzugsweise um Minierungen, Patrouillen- und Erkundungstätigkeit. Um die Verteidigung der Aalands-Inseln durckzuführen, wurde die Inselgruppe besetzt. Ein feindliches Unterseeboot ist in unserer Minenzone gesunken. Unsere Luft- ftreitfräfte haben die Eisenbahnlinie und Wohnzentren gesichert und feindliche Transportzüge, Flugplätze und Knotenpunkte bombardiert. Unsere Jiäger und Luftabwehr haben bis zum Abend des 2. Juli 48 Maschinen ab geschossen.
Ungarische Truppen bereits in der galizischen Ebene.
B u d a p e st, 4. Juli (DNB.) Der Heeresbericht des ungarischen Generalstabes vom 4. Juli besagt, daß die ungarischen Truppen den im Rückzug befindlichen Feind bereits in der galizischen Ebene verfolgen. Die ungarische Luftwaffe hat roiebernm erfolgreich militärische Ziele in der Sowjetumon bombardiert.
si/da7 wischen den Flüsstn Dnjest/ und Pruth euren Besitz, auf daß es niemals wieder von Ruß- ud dem Schwarzen Meeer gelegene, etwa 45 000 land uns geraubt werde!
Oiadratkilometer große B e \ j a r a b i e n angceig- n-, das bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein- btüig ein Bestandteil der rumänischen Moldau war, d also nicht nur, wie man heute meistens sagt, do, Gebiet zwischen Karpaten und Pruth umfaße, sondern zwischen Pruth und Dnl e st r. N ch einem russisch-türkischen Kriege gelangte 1812 Bsiarabien an Rußland, um erst in den Jahren 1 56 und 1857 durch zwei Pariser Konserenzen ytnigstens teilweise an Rumänien zuruckzufallen. Hmals behielt Rumänien den ganzen fumidyen
Dil, den sogenannten Budjak, weil die führenden eftopäischen Mächte nicht wollten, daß Rußland Mne Macht bis an die Donaumündung ausdehnte. 3t! Jahre 1877, als Rumänien sich gegen die Tür- ttv feine Unabhängigkeit erkämpfte, stand es an bl- Seite Rußlands, das.die Gelegenheit benutzte, un seinem Bundesgenossen nun auch das südliche Ässarabien abzunehmen. Der Berliner Kongreß von 1678 stimmte dieser Abtretung zu und gab Ruma- ni n zum Ausgleich die Dobrudscha. Von 1878 bis, - •
l!l8 war dann Bessarabien ein Gouvernement Ruß- Gegner stark beschossen werden. Es erweist sich, lübß 2toer nod) t)ie ru^dyen ©tatiftiten biefer Seit M sich die Sowjets ausgezeichnet ein ge- flhnen nicht umhin, die Bevölkerung des Gebietes ch vorwiegend rumänisch zu bezeichnen. Die ruf- fifije Natiönalitätenzählung von 1897 gab 47,6 v.h. OJ ahooaner an, wie die Rumänen dieses Gebietes scannt werden, 19,6 v. h. Ukrainer und sogar nur 8; v. h. Großrussen. Die Zahl der Rumänen war um russischer Seite aus durchsichtigen Gründen zu ffcin eingesetzt worden. Im Jahre 1819 hatte näm- - . ., .. ..
li> bie rumänische Volkszählung noch 64 o.H. Ru> Berlin, 4 IM. (DNB.) Ber ihrem siegreichen
«inen ergeben Vorbringen auf Minsk hob eine deutsche Truppen-
B Jahre 1917 als das zaristische Rußland zu- emheit in einem WaDstück bei Olieniki einen G c - enbrach fefete in Bessarabien zuerst eine sechtsstand der Sowjets aus. Mehrere ändigkeitsbewegung ein, später verstärkte sich höhere Ofsiziere der Sowjetarmee wurden gefangen- idytung, die den völligen A n s ch l u ß a n R u - genommen. Unter ihren Ausrüstungsstücken und ie n wollte. Am 10. Dezember 1918 beschloß I auf dem Gefechtsstand fanden die deutschen Sol- bessarabische Landesrat, die bedingungslose baten zahlreiche Generalstabskarten
NSchmelzung mit Rumänien zu vollziehen. Die von den deutschen Ostgebieten: Mehrere
etentemädyte zögerten einige Jahre mit der An- dieser Karten waren mit taktischen Zeichen und Stoß,
trmnunfl dieses neuen Zustandes, wobei ihre Be- Pfeilen versehen, die weit nach Ostpreußen Übungen zum bolschewistischen Rußland eine Rolle und Pom m er n Hinei nrei ch t e n. Dieser
Igelten Das bolschewistische Rußland bekämpfte Fund wirft em bezeichnendes Licht auf die bolsche-
hi tig die neue Entwicklung. Der Goldschatz, den wistischen Angriffsabsichten.
Wirnämen 1916 nach Rußland gebracht hatte, Bei den Kämpfen im mittleren Abschnitt im Wirbt beschlagnahmt und ist niemals zurückgegeben Osten geriet mit Tausenden von Bolschewisten aller Drden. Die Moskauer Machthaber weigerten sich, Waffengattunaen auch der Kommandeur des Ui Entscheid des bessarabischen Volkes anzuerken- 4. sowjetischen Schützen ko rps in deutsche nm, und sie gingen gemäß den ihnen eigenen Me- Gefangensdyaft. In seinem Gepäck wurde neben tjl»den zu Gewaltmaßnahmen über. wertvollen Auszeichnungen in Tagebuchform und
So kamen im Februar 1924 Gruppen von Bol- anderen Dokumenten eine G.eneralstabskarte
Microiften über den Dnjestr herüber und betätigten I gefunden. Diese Karte enthält roidytige Einzeichnun- fic> als Agitatoren mit dem Ergebnis, daß es im gen, aus denen die Anariffsabsichten der 6 ptember 1924 runb um den Marktflecken Tatar- Sowjets gegen Deutschland heroorgehen.
Sjmar in Südbessarabien zu regelrechten Kämpfen Der bolscheroistische Leutnant Kosaouchoch Alex Wischen den bolschewistischen Banden und der an- Pawlowic erklärte bei seiner Gefangennahme, gsigen Bevölkerung kam, wobei gerade die deut- daß in der sowjetischen Armee seit langem die tye Volksgruppe mit der Waffe in der chand Gewißheit über einen deutsch-russischen Krieg be- fir ihren Heimatboden eintrat und dafür aus m- standen hätte. Die Sowjetunion hatte die bestimmte »mischem Munde großes Lob erfuhr. Absicht, Deutschland noch vor Einbringung
Auch in den 30er Jahren ließ die Unsicherheit, b e r Ernte anzugreifen. Leutnant Paro-' bh auf dem rumänischen Besitz Bessarabiens lastete,
•? ünauftaMfame Verfolgung der Sowiei-Anneen
UMLLU-LLLK • aus der ganzen Front.
im Beresina an mehreren Stellen überschritten. - Sensationelle Dokumenten- Laufe von zwei Jahrzehnten hat die rumänische - erhärten deutsches Beweismaterial über Sowjet-Angrlffsabstchten. Valizei genug Beweise für ihre umstürzlerische Tatrg. I v 1
leit sammeln können.
Als Moskau in der Nacht vom 26. zum 27. Juni
1M0 Bukarest mit einem Ultimatum bedroht« und a u 9 o e m i u n r « iu „ F. M u u ... . ..
-Uli. r>°- vt-erk—da der Wehrmacht gibt
als „Schadensersatz" für bie 20jährige rumänische bekannt:
Herrschaft über Bessarabien auch die Uebergabe der Trotz schwieriger MegeverhäUnlsse schreitet die Worbbutoroina forderte, Rumänien sich aber von^^^^otgungdersowjetrussischenWehr- ie nen bisherigen Bundesgenossen Frankreich und I t auf der ganzen Front unaufhaltsam vor- friglanb verraten sah (beim die englische ©arautte Der abstehende Feind erleidet durch den Hteb auf dem Papier), da waren es bie be sarabi- ’ b Hinterland eingreifenden
dcß sie in diesen schwersten Stunden ihres solba- lbie lettisch-russische Grenze erreicht, tichen Lebens sich dankbar ber deutschen Bevolke-1 .. . . *—
nmg erinnern, die Erfrischungen herbeibradyte und ji: erkennen gab, mit welchem Bedauern sie aus drm rumänischen Staatsverbande ausschied, von


