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Der Führer ist stolz auf fein opferfreudiges Volk. Beweise auch Su ihm Deine Opferfteudigkeii erneut bei der ZLaussammlung für das Deutsche Bote Kreuz am kommenden Sonntag.

der Natur.

Tageskalender für Donnerstag.

statt.

Kreis Alsfeld.

Aus der Stadt Gießen

3m schönsten Wiesengrunde...

Wega zu uns'zu gelangen; den sie ist 1 600 OOOmal weiter entfernt als die Sonne. Wega gehört zu den sehr heißen Sternen mit hoher Leuchtkraft, in deren Spektrum die Wasserstoftlinien besonders stark her­vortreten. Bei einer Oberflächentemperatur von über 11 000 Grad (Sonne 5 900 Grad) besitzt Wega den 2'/-fachen Durchmesser und die 51fache Leuchtkraft 'ber Sonne, ist also ein Lichtriefe im Vergleich zu unserer Sonne.

Schräg links unter der Wega bemerken mir das kreuzförmige Sternbild des Schwans, deffen Schwanzfeder durch den Hellen Stern Deneb bezeich­net wird. Mit mächtigen'Schwingen und weit vor- gestrecktem Hals fliegt der Schwan südwärts. Wega und Deneb bilden mit Atair, dem Hauptstern im Adler, ein auffälliges gleichschenkeliges Dreieck, das dem Sommerhimmel fein befonderes Gepräge ver-

Verdunkelungszeit

5. Juni von 21.39 bis 5.02 Uhr.

höchste Ehre.

Der Wille zur Leiftun läufig auch bei den Mädeln

mäßige Arbeitseinführung, die die Wirkungsweise und die Gefahrenquellen der Maschinen den Jugend­lichen erläutert und sie langsam und planmäßig an die Arbeit gewöhnt, fast völlig nehmen. Außerdem murhe durch vlanmäkiae Grundausbildung der Ma­

land".

Dichterlesung ($. &. Kolbenheyer in Gießen. -

Die Berufserziehung der Mädel in der Industrie.

Gternscha« in der Iuninacht

Von Dr. Erwin Kofsinna.

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»Warten Sie nickst, bis so ein ..sanfter Druck" Sie art Ihre Hühneraugen erinnert! Besorgen Sie sich lieber gleich eine Schachtel Elast o- corn mit dem Filzring, danrt sind Sie bald die Plage los»

tergrund für alle Farben ....

Wenn wir so aus dem grünen Wald heraustreten auf die sonnenbeschienene Wiese, dann fühlen wir eine wohlige Betäubung. Wir können nicht vor­über. Wir müssen stillestehen und Hinschauen in die Pracht. Der Mittagswind flüstert im Gras, und wir hören das Lied des Sommers. Unwillkürlich sum­men wir das alte schöne Volkslied:3m schönsten Wiesen gründe ..." H.

Vornotizen.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

Dutenhofen, 3. Juni. Die (Sauft Anstelle Hessen-Nassau brachte dieser Tage den © p i o nage filmFeind hört mit" zur Vorfüh­rung, wozu die hiestge Ortsgruppe der NSDAP, eingeladen hatte. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, und der Film hinterließ allenchalben einen tiefen Eindruck. Anschließend fand unter dem Vorsitz des Ortsgrupvenleiters, Lehrer So^n n e» dorn, eine Mitglieoeroersammlung der NSDAP.

hie umliegenden prächtigen Waldungen sowie das hochgelegene Königsberg. Den gelben Rechtecken folgend wanderte die stattliche Schar dann zur Obermühle, von dort zur Rehmühle und schließlich über Rodheim an der Bieber zum Ausgangspunkt an der Lahnbrücke zurück. Voll reicher Freude an der herrlichen Natur wurde die genußreiche Wan- derung von allen Teilnehmern als eine neue Stär­kung Tür das Schaffen im Alltag empfunden.

Dort mußte die Wanderschar leider feststellen, daß einige Ruhebänke durch Zerstörungen unbenutzbar gemacht worden waren. Hoffentlich wird es den berufenen Stellen bald möglich sein, diesen herr­lichen Ruheplatz wieder herzurichten, damit die na» Die ersten Frühlingsblumen sind verblüht, dielturfrohen Wanderer sich an dieser schönen Stelle

Pracht der Obstbäume ist vorüber. Aber wir Men- wohlfühlen können. Nach längerer Mittagsrast schen können nicht ohne Blumesti fein. Sie zaubern ging es weiter durch den Wald bis zum Hof Buben- und locken Ouellen hervor, die im Herzen heimlich rod mit schönen Ausblicken auf den Dunsberg und rauschen. Sie rühren an die tiefsten Tiefen unsrer Seele und wecken mit ihrer Farbenpracht und ihrem Duft die uralte Sehnsucht aller Menschen nach der

die Arbeit gewöhnt, fast volna nehmen, u wurde durch planmäßige Grundausbildung bei erwiesenermaßen in einer ganzen Reihe von Betrieben auch bei den einfachsten Arbeiten der bei der Arbeit gelieferte Ausschuß ober die Schlechtarbeit um nahezu die Hälfte herabgedrückt.

Das sind Ergebnisse, die, schon rein wirtschaftlich betrachtet, eine planmäßige Arbeitsein­führung auch beiden Mädeln geraten er­scheinen lassen. Hinzu kommt aber die menschliche Seite. Der ©tob auf die eigene Arbeit, die Liebe zur eigenen Arbeit wächst, wenn die Jugendliche spürt, daß der Betrieb diese Arbeit für so wesentlich hält, daß er sie planmäßig mit dieser Arbeit ver­traut machen läßt und es ihr überläßt, wie sie sich

Die Machtübernahme brachte mit der anderen Wertung der Frau auch eine andere Wertung ihrer Arbeitsleistung. Es ist heute selbst- verständlich, die Arbeitskraft des deutschen Voltes als feine größte wirtschaftliche Kraft anzusehen. Bei dem Mangel an Arbeitskräften ist es ebenso selbstverständlich, baß bie deutsche Frau und ins- besondere das deutsche Mädel, das nach dem Grund­satz erzogen ist, daß sich feine weltanschauliche Hal- tung in seiner Leistung für fein Volk auswirken muß, sich in bie Front der Schaffenden einreihen. Arbeiten zu können, gilt nunmehr wieder als

Gießener Wochenmarktpreije.

Nachstehende Preise sind Händlerpreife und verstehen I sich für A*3Bare. Für 6°Ware oder abfallende Ware sowie für ©elbsterzeuger liegen die Preise niedriger.

* Gießen, 5. Juni. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Molkereibutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, alte, 5 kg 47, neue, V» kg 25, Wirsing, grün, 20 bis 25, gelbe Rüben, Bund 24, rote Rüben 10, Spinat 10 bis 12, Spargel 34 bis 77, Rhabarber 15, Lauch 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 10 bis 15, Salat­gurken, das Stück 60 bis 70, Radieschen, Bd. 7 Rpf.

Wanderung des Wefferwaid-Dere ns

Am zweiten Pfingsttag unternahm der Zweig Gießen des Westerwald-Vereins von der Lahn­brücke aus eine Tageswanderung. Durch die Rod- Heimer Straße ging es zunächst bis zum Heuchel­heimer Mühlchen, von wo aus der Marsch in Rich­tung Kinzenbach fortgesetzt wurde. Nach der Früb- stücksrast in Kinzenbach ging bie Wanderung weiter durch üppige Wiesen und herrliche Wälber bis zur Grube Morgenstern und dann zur ,chicken Eiche"'.

. Homb er g (Ohm), 3. Juni. Der hiesige Spar» und Vorschußverein hielt unter Leitung von Direktor L a n g st r o f f im Saale des Gastwirts Helm seine Hauptversammlung ab. Direk­tor Langstroff gedachte zunächst des verstorbenen Mitglieds Friedrich, Deckenbach, dessen Andenken in üblicher Weise geehrt wurde. Die Kasse hat audfim abgelaufenen Geschäftsjahr eine gute Entwicklung genommen und einen erfreulichen Zuwachs an Mit­gliedern erfahren. Die Rivision der Kaffe und der Geschäftsfüyrung hat alle Verwaltungsgeschäfte in bester Ordnung befunden, so daß dem Vorstand Entlastung erteilt werden konnte. Die turnusmäßig ausscheidenden Vorstandsmitglieder und der Direk­tor wurden einstimmig auf drei Jahre wiederge- , wählt. Nach Erledigung einiger kleinerer Angelegen­heiten der Tagesordnung wurde die Versammlung in üblicher Weste geschlossen. Der hiesige Wan­derverein unternahm am zweiten Pfingsttage eine Frühwanderung nach dem herrlich gelegenen Goldborn, an der sich 30 Wanderer beteiligten. In froher Stimmung wurde am Wanberziel bei Kaffee unb Kuchen Rast gehalten. Der Wanberführer gab dabei der Wander schar einen interessanten lieber« blick über bie reiche Geschichte dieser Gegend. Die fesselnden Darlegungen wurden mit gespannter Auf- merksamkeit entgegengenommen. Erfreut von dem reichen Erleben der Wanderstunben wurde dann der Heimweg angetreten.

Unterseeboot verhinderte Vermögensverschiebung.

Frankfurt a. M., 5. Juni. Durch Zufall kam eine Vermögensschiebung heraus, die von dem Großhändler Israel Lewin in Frankfurt begangen worden war. Als er nach Palästina aus­wandern wollte, gelang es ihm durch Bestechung Gold- und ©ilbergegenftänbe sowie Umzugsgut im Werte von 5700 RM. heimlich ins Ausland zu schaffen. Die Sachen lagerten in einem auslän­dischen Hafen, um mit einem bestimmten Schiff nach Palästina befördert zu werden. Dieses Schiff wurde von einem deutschen U-Boot auf­gebracht. Die Sachen des Lewin blieben weiter lagern. Als der Jude die Lagerkosten, die stetig wuchsen, nicht mehr zahlen wollte, ließ er die Sachen eines Tages nach Deutschland zurückkom- men, diesmal nach Offenbach, offenbar weil er glaubte, dort vor Entdeckung sicher zu fein. Die Schiebung tarn aber trotzdem yeraus, und Lewin wurde jetzt von der Strafkammer Frankfurt wegen Bestechung und 'Devisenvergehens zu 2 Fahren 3 Monaten Gefängnis und 5000 RM. Geldstrafe verurteilt. Die sichergestellten Gegen­stände wurden eingezogen.

Sterne, bie wir sonst erkennen können, entzieht sich unseren Blicken. Gegen 23 Uhr Sommerzeit sehen wir hoch im Osten einen hellen, bläulich weißen Stern, die Wega in der Leier. Sie übertrifft an Glanz noch den Arktur, der jetzt den Südhimmel beherrscht, unb ist im Sommer, wenn Sirius nicht sichtbar ist, der hellste Stern unseres Fixsternhim­mels. 26 3obre braucht der Lichtstrahl, um von der

leiht. Dieses sogenannte Sommerdreieck ist aanz in den Hellen Grund ber Milchstraße gebettet, die wir vom Perseus im Norden über Kassiopeia, Kepheus, Schwan und Adler im ©üboften verfolgen können. Rechts von der Milchstraße steht in geringer Höhe über dem ©Übhorizont bas prächtige Sternbild bes Skorpions-, in ihm fällt besonders der rote Riesen­stern Antares auf,der strahlenförmig von weißen

dort zurechtfindet.'

Diese Erkenntnisie gelten für alle Arbeitsgebiete, in denen Mädel unb Frauen tätig sind. Zu ihnen gehören nicht nur bie Arbeiten, bie schon von jeher Arbeitsgebiet der Frau waren und es auch immer bleiben werben unb benen sie in bie Snbuftrie nachgewandert ist, wie z. B. die Textilindustrie, bie Bekleidungsindustrie, die 3ndustrie der chemi­schen Spinnfaserherstellun^ die kosmetische 3nbu- strie, sondern hierher gehören z. B. auch die Ar­beiten in ber Metallindustrie, die besondere Feinhandgeschicklichkeit, Ausdauer in der Kleinar­beit und Einfühlungsvermögen verlangen, wie z. B. die Elektroindustrie, Feinmechanik unb Optik, ©chmuckwaren- und Uhrenher­stellung, pharmazeutische 3 n b u ftrte. An diesen Arbeitsplätzen fühlen sich die Mädel selbst auch wohl. Eine gründliche Ausbildung trägt wesentlich zur Prägung ihres Berufsstolzes bei und läßt sie an ber einmal liebgewonnenen Arbeit fest­halten.

Das 3ugendamt der Deutschen ^Arbeitsfront hat gemeinsam mit ber Reichsjugenbführuna schon seit langem betont, baß auch für bie Mädel neben die soziale Betreuung im Betrieb die gründliche Berufsausbildung treten muß. Nicht nur, weil diese Berufsausbildung letztlich für die Wirt­schaft einen Gewinn und auch für die Mädel eine bessere Stellung verspricht, sondern weil sich das 3ugenbamt darüber klar ist, baß die Arbeit und bie Art und Weise, wie der 3ugenbliche an die Arbeit herangeführt wird, einen sehr wesentlichen erzieherischen Einfluß ausüben. Die, Prägung der Persönlichkeit geschieht nicht nur beim 3ungen, sondern auch beim Mädel zum großen Teil im Arbeitsleben. Es ist deshalb nicht gleichgültig, ob unsere Mädel durch eine planmäßige Arbeitsein- führung den Sinn ihrer Arbeit verstehen lernen, bie richtige Haltung zur arbeitenben Volksgemein­schaft gewinnen unb damit auch letztlich die richtige Einstellung zu ihrem späteren Beruf unb ihrer Stellung als Frau und Mutter und innerhalb ber Volksgemeinschaft. Damit ist nicht gesagt, daß das berufstätige Mädel sich nur mit Berufs fragen be­fassen soll. Die Freizeit des Mädels muß frei bleiben für bie weltanschauliche Schulung, bie kör­perliche Kräftigung, die hauswirtschaftliche Ertüch­tigung und die Beschäftigung mit den Kulturgütern bes beutschen Volkes. Die Arbeit im Betrieb aber soll auch für bas Mäbel sinnvoll und planmäßig gestaltet sein und nicht als Gegensatz, sondern dis notwendiger Teil des Ganzen empfunden werden.

i Am 21.3unt, 22 Uhr Sommerzeit, durchläuft die Sonne den nördlichsten Punkt ihrer jährlichen Bahn (Archiv-M.) am Himmel. Von biefem Zeitpunkt wendet sie sich

' ' I wieder nach Süden in absteigender Bahn, die Tage

3n einer Sonderveranstaltung des vom Goethe« werben kürzer Am längsten Tagc^bleibt die Sonne Bund, ber Kulturellen Vereinigung und der Volks- m Billldeutschland über 16 stunden, un nördlichen bilbungsftätte Gießen gebildeten Gießener Vortrags- Deutschlanb rund 17 s&turrben über bem Horizont, ringes wirb am Montag, 9. 3uni, der bekannte Wahrend der kurzen Nacht sinkt sie nur wenig Dichter Erwin Guido Kolbenheyer in Gießen unter den Horizont so daß rhre Strahlen noch die aus eigenen Werten lesen. Damit wird allen Schrift- höchsten schicksten der Atmosphäre erleuchten und turns- und Bücherfreunden unserer Stadt eine be° I ein Heller Dammerungsschein im Norden sichtbar deutsame Dichterstunde vermittelt werdeir. Kolben- ist; er wandert mit der norme vom Untergangs^ Heyer hat zahlreiche literarische Auszeichnungen er- ^punkt im Nordwesten zum Aufgangspunkr im halten, u. a. den Adalberi-Stifter-Preis, die Goethe-Nordosten. '

Medaille und die 'Bartburg=9iofe. 1927 wurde er Die Äurze der Äumnacht und d>- Aufhellung des von der Universität Tübingen zum Ehrendoktor der hMmetogrunder smd sur St-rnbeob°chtungen mcht Medizin ernannt. 1936 ehrte ihn München mit dem günstig. Erst spat dringt das Licht der Sterne durch Literaturpreis der Hauptstadt der Bewegung, 1937 »!- Dämmerung. Die große Menge der schwächeren erhielt er den Frankfurter Goechepreis. 1938 wurde 1 Kolbenheyer durch Verleihung des Adlerfchildes des Deutschen Reiches besonders geehrt. Diese Ehrungen gelten dem starken Gestalter deutscher Volkwerbung, ber in seinen großen epischen und dramatischen Schöpfungen stets verantwortungsbewußt für die Reinheit und Wiedergeburt des beutschen Wesens eingetreten ist.

Sternen umgeben wirb. Antares ist einer der größ­ten Himmelskörper, die wir kennen; er besitzt den 400fachen Durchmesser der Sonne. Wie bei allen roten ©fernen ist bie Außentemperatur mit 3200 Grab noch verhältnismäßig niebrig, aber die große Oberfläche bedingt, baß seine Leuchtkraft 2800mal so groß ist wie die der Sonne.

Rechts über dem Skorpion sehen wir die beiden hellen Sterne ber Waage, und folgen wir dem Tier­kreis weiter nach Westen, so gelangen wir zur weiß- funkelnden Spika in der Jungfrau unb zum Stern­bild bes Großen Löwen, dessen Hauptstern Regulus sich schon dem westlichen Horizont nähert. Tief im Norden hebt sich die Kapella als einziger Fixstern von dem hellen Himmelsgrunde ab. Die W-förmige Kassiopeia hat ihre tiefite Stellung durchlaufen und steigt nun wieder gegen Nordosten an. Umgekehrt befindet sich ber Himmelswagen im Großen Bären in absteigender Bewegung nach Nordwesten. Ver­längern wir den Bogen ber drei Deichselfter ne des Wagens nach Süden, so gelangen wir zum hell­strahlenden Arktur im Bootes. Den Raum zwischen Arktur und Wega erfüllen bie Sternbilder Herkules und Nördliche Krone. 3m Feldstecher betrachtet, bietet die halbkreisförmige Krone einen reizvollen Anblick; ihr Hauptstern ist ber Doppelstern Gemma, derEdelstein". Der Kugelsternhaufen im Herkules steht zwar recht günstig, nämlich hoch im Sübosten auf ber Linie WegaArktur, ist aber während der Zeit der hellen Nächte nur im Feldstecher gut zu erkennen.

Von den Planeten kann Merkur zu Anfang bes Monats tief im Westnordwesten gefunden werden; er steht links von der sehr viel helleren Venus unb geht IV2 Stunden nach der Sonne unter, ©eine Leuchtkraft nimmt jedoch rasch ab. Venus ist nur eine Stunde lang sichtbar. Mars bewegt sich an ber Grenze ber Sternbilder Wassermann unb Fische. Sein Aufgang verfrüht sich immer mehr, so baß er Anfang 3uni 2'/r ©tunoen, Ende bes Monats 4 Stunden vor der Sonne, also um Mitternacht, auf geht. Der Abstand bes Planeten verringert sich im Laufe des 3imi von 148 Millionen auf 129 Mil­lionen Kilometer, womit eine geringe Helligkeits- mnahme verbunden ist. 3n ber zweiten Juni Hälfte lösen sich auch 3 u p i t e r unb Saturn aus ber Morgendämmerung unb können am Osthorizont be­obachtet werben.

Der Mond zeigt folgenbe Hauptlichtgestalten: erstes Viertel am 2., Vollmonb am 9., letztes Viertel am 16., Neumond am 24.3-uni.

soll lediglich einer gesundheitlichen Schädigung der 3nsassen vorLeugen. Sie setzt daher immer voraus, daß diese warm gekleidet sind und daß möglichst auch ein wärmeisolierender Bodenbelag und eine wärmeisolierende Wandverkleidung vorhanden sind. Die ideale Temperatur im Luftschutzraum betragt 15 Grab Celsius. Dabei kann auf den Winter­mantel, auf warme Decken, Strümpfe usw. selbst­verständlich nicht verzichtet werden. Unstimmig­keiten entstehen auch häufig über die Frage, wann bie elektrischen Heizkörper eingeschaltet werden sollen. Die elektrische Heizung im Luftschutzraum ist frühestens zu Beginn des Fliegeralarms einzu- schalten und spätestens bei der Entwarnung wieder auszuschalten.

Leise und majestätisch rauschen die Bäume des nahen Waldes. Wir stehen still am Rande unb chauen in die sommerliche Landschaft. Das junge atte Grün der Wiesen, geschmückt mit der Far-, »enfulle der Blumen, leuchtet uns entgegen. Schmet- Von der Abteilung für Seirafser3iel)ung

terünge gaukeln im Sonnenlicht, Fliegen und Käfer und Betnebsfuhruna m der Deutschen Ar- summen, und die kleinen Bienchen sammeln den beitsfront, KreiSwaltung Wetterau, geljen

süßen Honig. Von den Bäumen erklingt Vogel- uns die folgenden Ausführungen zu.

gefang, unb die Grillen zirpen ununterbrochen. Rund eine Million 3ungen und Mädel haben

Der herrliche Farbenreichtum der Wiesen ent- Schule verlassen, um in das Berufsleben ein­zückt uns immer wieder. Die einfach blüt)enben dutreten. Bei der oorangegangenen Berufsberatung werden die meisten Eltern darüber erstaunt ge­wesen sein, welche vielseitigen Berufs- unb Aus­bildungsmöglichkeiten sich heute nicht nur dem 3ungen, sondern auch Dem Mädel bieten. Bekannt waren ihnen wahrscyeinlich lediglich die Tätigkeit im Büro und einige handwerkliche Berufe, die Wiefenblumen erfreuen unser Herz. Wohl blühen lchon immer als Frauenberufe galten, wie Damen- im Garten Rosen und Nelken in allen Formen schneidenn. Wascheschneidenn, Putzmacherin.

und Farben, aber bie Wiesenblumen in ihrer schlich- Entwickelt hat sich die außerhäusliche Frauen­ten Schönheit erzählen uns so viel von der sommer- arbeit mit der 3ndustrie. 3n dem gleichen Maße, lichen Pracht, daß mir nicht aufhören können, sie in dem das Gewerbe bie Arbeiten übernahm, bie zu betrachten. Zwischen den einzelnen Gräsern ftüher die Frau in ber Hausgemeinscheaft selber leuchten Die breiten Wucherblumen mit ihren ausführte, wie z. B. ©pinnen und Weben, wurde weißen Randblättern und dem goldgelben Blüten- die Frau in die Arbeit in den Betrieben hinemge- teller. So frisch und sauber sind die Farben abge- zogen. Das Einbauen der Frauenarbeit in tönt. Daneben grüßen die blauen Blüten des Wie- ben Betrieben geschah zunächst in der Zeit, sensalbeis, die weißen kleinen Sternchen des Lab- in der rein wirtschaftliche Denkweise Trumpf war. frautes, die gelben Hahnenfüße und die roten Köpfe Da man aus früheren Zeiten nicht wie bei Der des Ackerklees. Nur ein paar knallrote Mohnblüten Männerarbeit, Maßstäbe für eine Bezahlung der unb zartblaue Kornblumen stehen bazwischen. Frauen Halle, wurden sie demgemäß zu Aeblich

Die schönsten unb reichsten Tage des 3ahres er- niedrigeren Löhnen beschäftigt als die Manner, eben wir nun. Linden unb Holunder blühen bald. Verständlicherweise hat bei einer Derartigen Ten- Der Wald steht im schönsten Schmuck. Ueberall denz die Frauenarbeit reaelmäßia dann zugenom- leuchtet und glänzt es. Die junge ©aat ging hoch, men, wenn es darauf ankam, billige Arbeitskräfte unb überall singt es in Walb und Feld ... heranzuholen, also in wirtschaftlich schwierigen

Sind bie in neuem Grün duftenden Wiesen Nicht Zeiten. Besonders festzustellen ist das für Die Zell wie ein bunter Teppich? Alle Farben hat die Natur j nach dem Wellkrieg. hier in bie Gräser getupft Tausendfältig ist die Pracht der Blumen. Die unscheinbaren Gräser mit ihren zitternden Köpfchen schäften den zarten Hin-

g brachte zwangs- , ... -------- Len Wunfch v-ch

Gloria - Valalt (SelterswegsiU-Boote west-gründlicher Berufsausbildung imt sich, «ärtel - Lichtspielhaus CM*.):

baß Mädel aus einer Hilfsorbeiteriätigkell an Ar­beitsplätze aufrückten, bie ein größeres Maß an Wissen und Können erfordern. Aus dieser Erkennt­nis ging z. B. die Metallindustrie schon vor einiger Zeit dazu über, die bei ihnen in der Ausbildung der männlichen Fugend erprobten und aufs beste be­währten Lehrwerkstätten und Lehrecken auch in die Mäbelerziehung einzubauen. Der Er- Ifolg hat diesen Betrieben recht gegeben. Es zeigte isich, daß die Mädel, die in Lehrwerkstätten ober Lehrecken planmäßig in einer Ausbildungszeit, die mindestens mehrere Wochen dauerte, in die Arbeit eingeführt worden waren, sich im Betrieb an den Maschinen erheblich besser zurechtfanden als die Ar­beiterinnen, bei denen man derartige Maßnahmen versäumt hatte. Znsbesondere läßt' sich die Scheu vor ber Maschine, die dem Mädel vielleicht noch mehr anhaftet als dem 3ungen, durch eine plan-

Sammlung hessischer Auswandererbriefe.

Die Forfchungsstelle Reffen in aller 2BeU',. Me für die Erforschung und Betreuung der hefstschen Auswanderer und ihrer Nachkommen zuständige Stelle, sammelt Briefe ausgewanderter Hessen M denen Leistung und Zähigkeit, G uck und^ffheg, aber auch Not und Elend, Verfolgung und Unter- aana deutscher Menschen im Ausland geschildert sind. Die denkwürdigsten Briefe, bzw- Teile daraus, sollen in einem BucheBriefe deillscher 2lusroam derer" zusammengestellt werden und em Bild vom deutschen Leben im Ausland geben. Bei ledern Bries wird nach Möglichkell der Schreiber unb Der Empfänger genannt werben, doch wird vorher in jedem einzelnen Fall um die Genehmigung zur Veröffentlichung nachgesucht Alle Briefe werden sorgfältig und vertraulich behandelt unb wieder zu- rückgegeben. Die Forschungsstelle Hessen in aller Welt", Darmstadt, Pädagogstraße 1, Fernsprecher 7731, Nebenstelle 433, bittet alle Besitzer solcher Briefe um deren Einsendung und Ueberlaffung sur kurze Zeit.

Warm anzieden auch im geheizten r^ustschuhraum. Die Beheizung der Luftschutzräume verführt manche Hausbewohner, nun auf warme Kleidung zu verzichten, in der Annahme, daß bie Heizung ausreichend sei ober ausreichend gestaltet werden müsse. 3n DerSirene" wird deshalb Darauf bm- aewiesen, daß die Beheizung der Luftschutzräume nicht den Zweck hat, Temperaturen zu erzielen, wie sie in Wohnräumen üblich sind. Die Beheizung

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