General-Anzeiger für Oberhefsen
xrrnivrechanfchluß 2251 Dcahtanscyrift:„Anzeiger"
-ietzen, Schnlftrahe 7-9
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zum Stehen.
Eine Gruppe deutscher Kampfflugzeuge entdeckte am 31. Juli im Kampfraum von Wjasma mehrere Eifenbahnzüge der Bolschewisten, darunter vier Panzer und einige Guter- züqe. In kühnem Anflug wurden zwei Panzerzüge vernichtet. Die beiden anderen wurden durch Zerstörung einzelner. Wagen unbrauch-
antiquarischen Wert.
Mein natürlicher Neid gab dieser Skizze von Kopenhagen bisher einen Ton der Geringschätzung. Ich bin Berliner und weiß meine Gefühle hinter der Maske des Weltstädters gut zu verbergen. Dennoch gebe ich um Kopenhagens willen die Berliner Blasiertheit und Gelassenheit gern auf. Kennt ihr die Gotik der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche? So etwas gibt es hier nicht. Im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. Rosenborg, Amalienborg, Christiansborg. Klingen die Namen dieser Königsschlösser nicht allein schon wie dänische Märchen? Kraftvolle Kunst des Backsteins, zierliche Rondells, alte Parks, dcchin-
'Entf. Grenze- Wjasma SSO km
- Köln ’Lifzmannstadt
oberen Wolga und in der südlichen Ukraine.
3m Kampf gegen Großbritannien versenkte die Luftwaffe in der letzten Nacht vor der schottischen Ostrüste zwei Handelsschiffe, darunter einen Tanker, mit zufammen 16 000 VRT. und beschädigte einen Frachter sowie ein Vorpostenboot. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Hafen- anlagen an der Ostküste Schottlands und in Süb- westengland. sowie gegen einen Flugplatz. Flugzeuge, die bei Tage zur bewaffneten Aufklärung eingesetzt waren, trafen ostwärts der Faröer-3nseln eine größeres Handelsschiff schwer und erzielten Bombenvolltreffer in Barackenlager bei holy- 3sland. Lin Vorpostenboot schoß ein britisches Kampfflugzeug ab. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein.
Oie räumliche Ausdehnung des Operationsgebietes im Osten.
Entf. Grenze'Kiew MO km
= ßerlin - Frankfurt a.M
Druck und Verlag: vrühlscheUniversttArdruckereiR. Lauge
dämmernd im Grün der Buchen und des reichen Rasens. Mächtige Laubkronen in feuchter, kupfer- tichklarer Luft. Weihe Schwäne auf dunklen Teichen, deren Wasser an verschilften Ufern Birke, Esche, Weide und nachts die Sterne wie tausend goldene Fische in silberner Reuse fangen. Leibgardisten mit hohen Bärenfellmützen in blauen Uniformen, die von den Schultern her das Lederzeug weiß überkreuzt, gehen gemessen die Ronde von kleinen Schilderhäusern zu vornehmen Barockpor- taten, h. C. Andersens Welt. Wirklichkeit und Märchen. Gegenwart und Geschichte. Der König, der wirkliche König, schlank, groß, gemessen, verläßt das Schloß. Und der standhafte Zinnsoldat präsentiert das Gewehr.
Die Universität und die Regenz. An der hohen Schule Kopenhagens lehrte vor mehr als zweihundert Jahren der Herr Professor holberg, der in Mußestunden kleine, liederliche Volkskomödien schrieb, über die seine ernsten, pedantischen Kollegen die gepuderten Perücken schüttelten, daß es nur so staubte. Ein Schuldenmacher, dieser Ludwig holberg aus Bergen, der sogar auf Auslandsreisen in einem holländischen Gasthaus die Zeche wie ein Studiosus schuldig blieb und durch das Fenster seiner Schlafkammer vor der heiligen hermandad flüchtete!
Die stillen Stuben der Regenz. Seit Jahrhunderten blicken die Mauern des langen, schmalen Hauses auf skandinavische Studenten hinab. Norweger, Isländer, Schweden und Dänen, eine endlose Straße der Jugend durchschritt das eisenverwahrte Eichentor, eine Jugend, die nach Jahren als Arzt und Richter, Lehrer und Pfarrer in Stadt und Siedlung, Wälder, Einöden und Berge ihrer Heimat wieder zurückkehrte. Von der Rege«,,, :-ht eine unsichtbare Straße der Kultur bis an die ^elsen des Nordkap, die Täler Islands, die Küsten Grönlands und die Ufer des Ladoga.
Um die akademische Ruhe des Universitätsviertels flutet das Leben der Stadt. Der Verkehr dieses Jahrhunderts. Köbenhavn heißt Handelshafen. Der Stapelplatz, das Wirtschaftstor der Ostsee, ist die Hauptstadt Dänemarks.
Nördlich der Hafeneinfahrt auf weißem Strand, der meilenweit von grünen Buchenwäldern und Hellen Häusern umsäumt bis helsingör sich dehnt, steht die Plastik einer Badenden. Die blauen Wellen des Sundes benetzen fast ihren Fuß. Wie um Wasser zu schöpfen, streckt sie die Hand aus und gewahrt dabei, verwirrt und froh, in dem kristallenen Spiegel der See die Schönheit der eigenen Glieder. Ein Glanz südlicher Heiterkeit und Anmut liegt über ihrem Antlitz und der fließenden Bewegung ihres Leibes. Es ist das Märchen h. C. Andersens, das ewig junge dänische Märchen, dieses badende Mädchen, aber es könnte ebenso auch bloß ein Menschenkind sein. Denn für ihn, für h. C. Andersen selbst, hat es nichts Schöneres gegeben.
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In harten Kämpfen zerschlagen die deutschen Truppen die Sowjetheere. Unsere Soldaten v.^bringen dabei ungeheure Leistungen, denn es müssen hierbei Räume von gewaltiger Ausdehnung überwunden werden. — Unsere Karte veranschaulicht einige Entfernungen zu den wichtigsten Brennpunkten des neuen Geschehens und ermöglicht einen interessanten Vergleich mit Entfernungen innerhalb des Deutschen Reiches. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Hervorragende Taten an allen Frontabschnitten.
Berlin, 3. Aug. (DNB.) Im ständigen Vordringen nach Osten beweist die deutsche Pan- zerwaffe an der Spitze der deutschen Truppen Tag für Tag ihre Ueberlegenheit und Schlagkraft gegenüber den sowjetischen Waffen. So hat ein deutsches Panzerkorps in den ersten vier Wochen des Feldzuges gegen die Sowjets 5 66 sowjetische Panzerkampfwagen vernichtet und 233 Geschütze zum Schweigen gebracht. 151 Panzerabwehrgeschütze und 21 Flakgeschütze, die die deutschen Panzerkampfwagen an- zuqreifen versuchten, wurden ebenfalls außer Gefecht gesetzt. Ferner hat das Panzerkorps zahlreiche Infanteriewaffen und große Mengen von sow,eti- schem heeresgerät erbeutet und Tausende von Gefangenen eingebracht. Von einem einzigen deutschen Regiment wurden im nördlichen Abschnitt der Frönt am 1. 8. bei einem Kampf um einen Brückenkopf, den die Bolschewisten heftig angriffen, 19 Sowjet-Panzerkampfwagen vernichtet.
Drüben — statt bei uns.
Von Helmut Gundermann, Stabsleiter des Reichspressechefs.
Erinnern wir uns des 21 u g u ft 19 3 9 : Die Absicht Englands, Polen gegen das Reich ms Feld zu führen, wurde offenbar; die Entschlossenheit der Londoner Machthaber und ihrer jüdischen Hinter- männer, der Wiedererhebung des deutschen Volkes nunmehr entgegenzutreten, stand so fest, daß auch die Weigerung der Sowjets, sich sofort zu beteiligen, ihn nicht mehr änderte. Bis in die letzten entscheidenden Tage, ja, bis nach dem ersten Zusammenstoß der deutschen und polnischen Armeen gab es Wege zum Frieden. Aber England wählte den Krieg. Es wollte ihn, weil es nicht bereit war, das geeinte Deutschland anzuerkennen und dem deutschen Volk ein anderes Lebensrecht zuzusprechen, als in Versailles beschlossen war. Mit ernster Entschlossenheit nahmen wir damals den Londoner Ent- chluß zur Kenntnis. Es gab niemand, der sich des Ernstes der Entscheidung nicht bewußt war und vielen bei uns gab erst die Schnelligkeit des deut- schen Sieges Gewißheit über die.Stärke, mit der wir in diesen Kampf traten.
Gedenken wir des August 1940: Der Frankreichfeldzug war siegreich beendet. Die Kriegsentscheidung in Westeuropa war gefallen, und ein neuerlicher Ruf des Führers an die Vernunft hatte in der ganzen Welt Widerhall gefunden. Wir wissen heute, warum man nur in London nicht hören wollte. Es war die Sowjetkarte, auf der die plutokratischen Machthaber ohne Rücksicht auf ihr Volk und ohne jedes Bedenken gegenüber den Gefahren, die aus einem Eingreifen der Sowjets für Europa erwachsen würden, ihr kriegerisches Spiel weiterhin aufbauten. Ihr Haß gegen Deutschland ließ sie alle Vernunft vergesfen und skrupellos eine Entwicklung vorbereiten, von der sie eine Wandlung des Schicksals erhofften — und sei es auf Kosten des ganzen europäischen Kontinents.
Jetzt schreiben wir August 19 41: Der Plan der Briten ist inzwischen zum Tragen gekommen, wie vor zwei Jahren ihr Entschluß zum Kriege. Freilich ist es auch dabei anders gekommen als London hoffte. Der Entschluß des Führers, der aufmarschierten Sowjetarmee wenige Wochen vor dem beabsichtigten UeberfaU auf das Reich zuvorzukommen, hat uns die Gefahr von der Grenze fortgeschlagen. Die Ueberraschung des Gegners, der uns schon durch die Drohung eingeschüchtert glaubte, hat uns die Vernichtung der riesigen zum Angriff bereitgefteöten Sowjetarmeen, die Besetzung Rigas, Weißrutheniens und Bessarabiens ermöglicht und den Kampf weit in die Sowjetunion hinem- getraqen. . .
Daß die gleichen gewaltigen Kämpfe, die setzt im Raume von Smolensk, Kiew und anderen, f a st
Der Wehrmachibericht (vorn Gonntqg.
MB. AusdemFührerhauplquartier, IMug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bkkannt:
Bei der Vernichtung feindlicher Verbände westlich des Peipus-Sees wurden rund 10 000 Hianti gefangengenommen sowie zahlreiche Panzer- konpfwagen, Geschähe und anderes Kriegsgerät erbeutet. An den übrigen Teilen der Ostfront ver- laifen die Operationen erfolgreich. Stärkere Kampf- sliegerverbände bombardierten in der letzten Nacht mil guter Wirkung militärische Anlagen in Wos- ln u.
3m Kampf gegen die britische Versorgungsschiff- !°üt war die Luftwaffe am gestrigen Tage und in ter letzten Nacht besonders erfolgreich. Sie vernich- itr? aus stark gesicherten Geleitzügen »or der britischen Ostküste sechs Handels- Uffe, darunter zwei Tanker mit zusammen 40 000 ; S!7T. und beschädigte einen größeren Frachter j IHv er. Bei den Faröer-3nseln wurde ein handels- ßlhff in Brand geworfen.
I ^Erfolgreiche Angriffe deutscher Kampfflugzeuge | chteten sich in der letzten Nacht gegen ver- iä ied en e Flugplätze auf der britischen 3nsel. Der der holländischen Küste schossen zwei hafen- i schuhboote je ein britisches Kampsflugzeug ab. Der briische Flottenstützpunkt Alexandria wurde in ter Nacht zum 2. August von deutschen Kampfflug- jeigen bombardiert.
vrilische Kampsslugzeuge warfen in der letzten K°cht an einigen Orten Nordwest - und Nord- d < utschlands eine geringe Zahl von Spreng- itib Brandbomben. Schwache Kräfte drangen dis Berlin vor. 3nfolge der Flakabwehr konn- ler nur einzelne Flugzeuge den Stadtkern erreichen, dis Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Drei vri- !We Kampfflugzeuge wurden abgeschossen.
Der Wehrmachtbericht vom Gamstag.
B2tB. Aus dem I ü h r er h a u P t q u a r l i er, !. August. Das Oberkommando der Wehrmacht g»vi
ie Vernichtungsschlacht südlich Kiew
Von unserer Berliner Schriftleitung.
7 RUMÄNIEN , 7/1
PK. Dänen lachen nicht. Schweden, Norweger, Deutsche, Holländer mögen lachen. Dänen 1 ä d) ein. Das in ganz Skandinavien bekannte dänische Lächeln. Darum heißt Kopenhagen auch auf allen Reiseprospekten: die lächelnde Stadt am Oeresund.
Wie alle Berliner aus Breslau und Schlesien, so stammen alle Kopenhagener aus Aarhus und Jütland. Der im dänischen Witz so liebevoll und eingehend gewürdigte..jütische Pferdehändler ist m der Hauptstadt Hausbesitzer, Industrieller, Großkaus- mann geworden. Jeder Kopenhagener hat jütlan- dische Großeltern. Frech und gutmütig zugleich, pfiffig und verschlagen, verschönt sein Großstadt- qesicht ein stetes, breites Grinsen. Ein Grinsen, das auch über die Rotationswalzen der Kopenhagener Presse läuft. Es liegt etwas heitere Selbstgefälligkeit darin Die Selbstgefälligkeit des holländischen Ku- ponschneiders. (Im Frieden.) Die Heiterkeit des Schweizer Hoteliers. (Im Frieden.) Den ewigen Mijnheer van der ©trauten aus Amsterdam, Pfeffer und Gewürze en gros, den ewigen Francois Müller, Hotel Bellevue, aus dem Kanton Unterwalden gibt es auch, aber gottlob in bedeutend kleinerer Auflage, in dänischer Ausgabe. Es find die ewigen Neutralen mit dem satten Maaen und den milden Worten. Der Tag des göttlichen Weltgerichts, dies aber sei hier feftgefteüt, ist nicht, wie sie behaupten: der Krieg, sondern: die Inflation. Freilich ansonsten und auf anderen Gebieten zählen diese lieben Großen im Golde durchaus zu den lieben Kleinen.
Durch Jdeenverbindungen, die oft verschiedenartig aneinanderreihen, wie Platen sagt, fallen mir plötzlich die Radfahrer ein. Ueber die Radfahrer Kopenhagens will ich jetzt, besonders im Kriege, nicht schreiben. Das taten im Frieden schon die Feuilletonisten ganz Europas und der Vereinigten Staaten. Die Radfahrer Kopenhagens und das schwedische Butterbrot erschütterten sie jedesmal neu Nachmittags um 5 Uhr aber, bei Betriebsschluß der Büros und Fabriken, sind die Radfahrer auf der Desterbrogade oder aiji Rathausplatz keine Plage mehr. Sie sind eine Pest.
Das Tivoli Kopenhagens heißt in Wien Volksprater, in Berlin hieß es Lunapark. Es ist das Heiterkeitsmuseum des internationalen Kleinstädters. Jede weitere Zeile darüber besitzt historischen und
Kopenhagener Skizzen
Von Kriegsberichter Helmut Giese.
Der Wehrmachtbericht vom 31. Juli stellte zum lenmal eine neue wesentliche operative Aktion lf b e m Südflügel fest: „Bei der Verfolgung vj in der Ukraine geschlagenen russischen Armeen stießen deutsche Kräfte tief in d i e feindlichen ft ü rf 3 u g s 'b.e ro e g u n g e n hin- »ifl." Im Wehrmachtbericht vom 2. August wird bann gesagt: „Im ftaum 250 Kilometer südlich von IttjD ist eine weitere große Vernich- tungsschlacht im Gange." Damit ist der Schau- plctz dieses neuen wesentlichen Durchbruchs örtlich gerau umschrieben. Wenn wir von Kiew bis zur TÜepr-Mündung bei Cherson eine Linie ziehen, so liegt östlich dieser Linie der weite, hier fast 200 Kilometer tiefe Dnjepr-Bogen. Und westlich biter Linie liegt der Bug, der zwischen Odessa uit> Cherson bei Nikolajew in das Schwarze Meer InJnöet Statt nach Flüssen, können wir den unge-
। Jahrgang Nr. (83 Escheim täglich, außer ( onntags und feiertags
Beilagen:
Gießener ^amilienblätter Heimat unBild DieScholle
BerugSvreis:
Monatlich......RM1.80
Zustellgebühr... ,, -.25 (Hieb bei Nichterf ehernen
I Din einzelnen ftummern iifolge höherer Gewalt
Im Schauplatz dieser neuen großen Vernichsschlacht auch nach Eisenbahnknotenpunkten hreiben. Wir stoßen dann auf die Stadt O l - pol am südlichen Bug, die die Bolschewiki in oomaisk um getauft haben, was „Stadt des ai" bedeutet. Etwas weiter westlich davon liegt frühere Jelissawetgrad, eine Stadt, die die 100 000-Grenze überschritten hat. Diese )t hat sich gar zwei Umtaufen gefallen lassen en. Sie wurde zuerst Sinowjewsk nach dem beiten Sowjetagitator Sinowjew-Apfelbaum gelt. Als Sinowjew nach einem Schauprozeß liqui- : wurde, wurde auch Sinowjewsk, das frühere sawetgrow, in Kirow nach einem persönlichen mb Stalins umbenannt, der 1934 aus angeblich ischen Gründen, tatsächlich aber „wegen Weiberlichten" von einem eifersüchttgen Gatten nieder- allt worden war. Wir erwähnen diese zahl- ten Stadt-Umbenennungen deshalb, weil auf her Karten alle erwähnten Namen vorkommen, je imchdem es sich um ältere, neuere ober ... neueste Steden handelt.
} verschiedene, auch in ungarischen Wehrmachtbe- rchten hervorgehobene Anzeichen deuten darauf, duz die Sowjetführung in diesem südlichen Kampf- ad chnitt nicht nach Moskau, sondern nach S ü d - osien ihren Rückzug genommen hat. In dem viel- Iflenannten Kessel bei Smolensk ist der Imsselnde Umfassungsring der deutschen . Truppen vr ch enger geworden, von Moskau her wirft 21 m 0 s ch e n k 0 seit mehr als zwei Wochen im- jntr neue Massen in diese Abnützungsschlacht. W e ft- lit} vom Peipus-See ist ein weiterer Kessel jlinmehr endgültig erledigt. Die von hier gemel- |Klen 10 000 Gefangenen stellen nur einen Bruch- Ml der ursprünglichen Stärke der Sowjetdivisionen Mr, während andere Sowjettruppen nach Norden ifcen den Finnischen Golf abgedrängt worden sind.
b a r gemacht. Beim gleichen Angriff wurden Voll- , treffer in einem feindlichen Transport zug und auf zwei abgestellten Güterzügen erzielt. Aus dem Rückflug nahmen die deutschen Flieger motorisierte bolschewististsche Kolonnen mit Bordwaffen unter Feuer und brachten ihnen schwere Verluste bei.
Im Verlauf der Kämpfe im Norden der Ostfront brachte eine deutsche Panzer-Division in kühnem Vorstoß wichtiges Gelände in deutsche Hand. Alle Versuche der Bolschewisten, die verlorene Position wieder zu erobern, wurden mit den blutigsten Verlusten für die Sowjets abgewiesen. Ueber 2300 sowjetische Soldaten wurden getötet und Tausende gefangen genommen. Unter dem umfangreichen erbeuteten Kriegsmaterial befinden sich 71 schwere und schwerste Panzerkampfwagen und zwei Flugzeuge.
Nachlaffende Kampfkrast.
Berlin, 3. Aug. (DNB.) Von deutschen Truppen wurde an der Ostfront der Kommandierende General eines bolschewistischen Armeekorps gefangengenommen. Der Sowjetgeneral bestätigte, daß die Bolschewisten vor allem in den letzten Tagen überaus schwere Verluste an Menschen und Material erlitten hätten. Die K 0 p f st ä r k e der bolschewistischen Regimenter betrage im allgemeinen nur noch 250 bis höchstens 300 Mann. Bei zahlreichen Korps gebe es überhaupt keine Panzerverbände mehr. Es gebe Sowjetkorps, die nur noch aus einer Division bestehen. Mehrere bolschewistische Armeen seien nach den ungemein blutigen Verlusten der letzten Tage nur noch eine bis zwei Divisionen stark.
In Moskau werde versucht, die Divisionen durch Neuaufstellungen zu ergänzen. Bewaffnung und Ausrüstung der Bolschewisten sei durch die deutsche Luftwaffe in den Magazinen zum größten Teil vernichtet worden. Der Mangel an Munition und Benzin sei katastrophal. Es wurde versucht, durch scharf durchgesiihrte Zuteilung dem drückenden Mangel zu begegnen, doch sei es unmöglich, auch nur einigermaßen ausreichende Mengen an Benzin und Munition heranzubringen, weil die deutsche Luftwaffe die wichtigsten Nachschubstraßen sowie umfangreiche Lager zerstört habe. Die Versorgung der Truppe mit Nahrungsmitteln sei vollkommen unzureichend. Die Transportschwierigkeiten hätten sichsi in unvorstellbarem Maße verstärkt. Auch der Nachschub des M a n n s ch a f t s e r s a tz e s sei voll- sich in unvorstellbarem Maße verstärkt. Auch der bildung könne nicht gesprochen werden, da es nicht .nur an Ausbildungspersonal, sondern auch an Uniformen, Waffen und Gerät fehle. Kampfstärke und Kampfkraft der bolschewistischen Verbände hätten stark nachgelassen.
Am 1. 8., abends, fiel in der Ukraine eine deutsche Vorausabteilung überraschend in die Flanke der Sowjets und schoß eine im Rückzug befindliche Marschkolonne völlig zusammen.
Am 1. August brach ein Versuch der Bolschewisten, sich im mittleren Frontabschnitt Entlastung von dem starken deutschen Druck zu verschaffen, zusammen. Der Angriff, dessen Schwergewicht von Sowjetpanzern getragen war, wurde bereits in der Entwicklung von den deutschen Truppen unterbunden. In hartnäckigem Gefecht wurden die Sowjets zurückgeworfen. Zahlreiche vernichtete Panzer und eine große ^ahl gefallener Bolschewisten blieben auf dem Kampfplatz zurück. Eine deutsche Flakbatterie vernichtete bei einem mit schweren Waffen vvrge- tragenen sowjetischen Gegenangriff drei schwere sowjetische Panzerkampfwagen von über 50 Tonnen Diese kühne Waffentat der deutschen Flakkanoniere brachte den sowjetischen Gegenangriff
Petersburg
Peipus See
Entf. Grenze-Peipus-See I
550 km
* Berlin-Wien \ <
" ""MOSKAU
Wjasma
bekannt: ,, .
3n der Ukraine sind schnelle deutsche Truppen lief in die Rückzugsbeweaungen des Feindes gestoßen, il Jr. Raume 250 km südlich Si°w ist eme mei- grostevernichliingssch >» ch > >m Dange.
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Gießener Anzeiger
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