Fußballkampf Deutschland - Rumänien 4 :l (3:0)
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Watzenb.-Stbg. Naunheim 1900 VfB.-Rei'chsb. Burgsolms Luftwaffe Marburg
21—11
10—13
17—15
rung des slowakischen Schiedsrichters Bizik zum Länderkampf das Spielfeld. Die deutsche Mann« schäft hat die auf sie gesetzten Erwartungen voll« auf erfüllt. Die Abwehr hatte es nicht leicht, zumal Mittelläufer Rhode nicht ganz auf dem Posten war. In der Läuferreihe überragte Kupfer. Der Angriff zeigte zeitweise zwingendes Zusammenspiel, das jedoch oft der langsame Binder hemmte. Willimowski paßte sich großartig ein und bildete mit Kobierski den besseren Flügel. Walter lehnte sich stark an Binder an, ohne jedoch immer Verständnis zu finden, wodurch selbstverständlich auch Lehner nicht wie gewünscht zum Zuge kam. Der im Neuaufbau begriffene rumänische Fußballsport hatte es schwer, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu bringen. Die alten bekannten Außenstürmer Bogdan und Bindea waren die besten Spieler. Ein Talent ist zweifellos der junge Halb, linke Marian. Beide Außenläufer waren sehr fleißig, ein besonderes Lob verdient der Tormann Pavlovici, der an allen vier schuldlos ist.
Die Mannschaft Deutschlands: Klodt; Janes, Billmann; Kupfer, Rohde, Kitzinger; Lehner, Wal- ter, Binder, Willimowski, Kobierski.
Oer heimische Fußball an Pfingsten.
Vezirksklasse: VfQ-7Narburg — Luftwaffe 1:2.
Die Luftwaffe siegte in Marburg knapp, aber verdient und rückte dadurch auf den drittletzten
wundervoll zusammen, schießen jedoch zu ungenau. Als wieder einmal der linke Flügel der Luftwaffe durch ist, kann der Rechtsaußen aus nächster Entfernung zur l:0-Führung einköpfen. Bei diesem Stande bleibt es bis zur Halbzeit. In der zweiten Halbzeit zieht Harnisch seinen Bewachern immer wieder davon, und er ist es auch, der den Ausgleich und in einem Alleingang das Führungstor erzielen kann. Bei einem plötzlichen Vorstoß der Luftwaffe fällt der Ausgleich, der vermeidbar schien. Die Stadtmannschaft drückt, scheitert jedoch immer wieder an dem Schlußmann der Luftwaffe. Mit dem Schlußpfiff trennen sich die Mannschaften unentschieden.
VfB.'Reichsbahn — Reichsbahn Hanau 4:3.
Um es vorweg zu nehmen: die Gäste hielten nicht das, was.man sich von ihnen versprochen hatte. Es mag daran gelegen haben, daß der Hanauer Platz bedeutend kleiner als der Waldsportplatz ist und damit die engen Kombinationen der Gäste sich nicht auswirken konnten. Die Mannschaft spielte wohl einen gefälligen Fußball, war aber nicht besser als unsere Bezirksklassenmannschaften. Die überragenden Leute bei den Gästen waren der linke Dertei- diger, der Mittelläufer und der Mittelstürmer. Die Gießener Mannschaft war den Gästen im Felde wohl überlegen, spielte aber durch ihr steiles Spiel sehr gefährlich. Als Torschütze tat sich besonders Ehmann hervor, der zwei Eckbälle zu Toren verwandeln konnte. Schiedsrichter Gerhard hatte ein leichtes Amt.
Spielverlauf: Nachdem die Gäste die erste Viertelstunde sehr gefährlich sind, verschießen sie einen Elfmeter. Auf der Gegenseite kann Ehmann einen Elfmeter zur l:0-Führung einschießen. Bei zwei schweren Schüssen des Linksaußen ist die Torlatte der Retter. Eine Ecke verwandelt Ehmann direkt und stellt damit das Halbzeitergebnis her. Nach Wiederbeginn verkürzen die Gäste sofort auf 2:1 Toren. Einen erneuten Eckball durch Ehmann, und es steht 2:1. Nachdem die Gäste auf drei zu zwei Toren herangekommen sind, schießt der Linksaußen der Gießener das schönste Tor des Tages. Im Endkampf kommen die Gäste noch auf 4:3 heran, ohne jedoch den Ausgleich erringen zu können.
In einem fesllichen und herzlichen Rahmen wurde am Pfingst-Sonntag in Bukarest das 4. Fußball- Länderspiel zwischen Deutschland und Rumänien abgewickelt. Diese vierte Begegnung der Nationalmannschaften der beiden in Freundschaft verbundenen Länder endete mit einem sicheren 4:1(3:0)= Sieg unserer Elf. Die Anteilnahme an diesem Spiel war in der rumänischen Hauptstadt außerordentlich groß. Schon der Empfang der deutschen Spieler auf dem Bukarester Bahnhof gestaltete sich zu einem Akt von kaum noch zu überbietender Herzlichkeit. Einen imposanten Anblick bot dann am Spieltage selbst das flaggengeschmückte Anef- Stadion mit seinen rund 40 000 Zuschauern.
Einleitend gab es ein Handballspiel einer deutschen Soldatenelf gegen die Bukarester Stadtma,Inschrift, die sich in der Hauptsache aus Volksdeutschen Spielern zusammensetzte. Die wesentlich schnelleren Bukarester kamen hier mit 11:5 (4:2) zum Siege. Im folgenden Fußballspiel siegte dagegen die Mannschaft einer deutschen Jagdgruppe über die Auswahl der rumänischen Luftwaffe mit 3:2 (2:1) Toren.
Unter dem stürmischen Jubel der Zehntausende betraten dann die beiden Mannschaften unter Füh-
den Gerichten für 50 Gramm Fleischmarken abgegeben werden. Wenn für die 3Übereilung eines 50-Gramm-Gerichts Fett erforderlich ist, dürfen außer der Fleischmarke auch Fettmarken bis zu zehn Gramm genommen werden.
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Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. SM., 31. Mai. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a)> 49,5 bis 50,5, b) 44 bis 46,5, c) 40 bis 41,5, Bullen a) 47,5 bis 48,5, b)42,5 bis 44,5, c) 37 bis 39,5, Kühe a) 47 bis 48,5, b) 42,5 bis 44,5, c) 36,5 bis 38,5, d) 22 bis 29, Färsen a) 48 bis 49,5, b) 44 bis 45,5, c) 40 bis 40,5, Kälber (Sonderklasse) 65 bis 70, andere Kälber a) 59, b) 56 bis 59, c) 46 bis 50, d) 32 bis 40, Hämmel bl) 48 bis 51, Schafe a) 42 -bis 44, b) 38 bis 40, c)22 bis 30, Schweine a) 61, bl) 61, b2) 60, c) 58, d) 55, e) 53, gl) Sauen 61. Marktverlauf: alles zugeteilt.
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unter 70 unter 15 Jahren. In seinem Schlußwort dankte NSFK.-Obergruppenführer von Bülow den jungen Modellfliegern für ihre Begeisterung und ernsthafte Arbeit.
Sieger in der Gruppemvertuna des NS.-Fliegerkorps wurde die NSFK.-Gruppe I Ostland mit 8307 Pnkten. Sie cf hielt die goldene Plakette des Korpsführers des NS.-Fliegerkorps sowie einen Wanderpreis. Den zweiten Platz belegte die NSFK.- Gruppe XIV Hochland mit 6679 Punkten vor der NSFK.-Gruppe XVI Südweft mit 6029 Punkten und NSFK.-Gruppe XII Niederrhein mit 5998 Punkten.
In den Einzelwettbewerben siegte in der Klasse A der Jung genösse Hermann Schoetz, NSFK.-Gruppe IV Berlin-Brandenburg, mit 1061 Punkten. Er erhielt den Ehrenpreis des Reichsjugendführers und die silberne Plakette des Korpsführers. In der Klasse A I siegle der Hitlerjunge Ewald Weichers, NSFK.-Gruppe I Ostland, mit 1216 Punkten. Sieger der Klasse C H (nur Fliegermodelle) wurde der Hitlerjunge Georg Conrad, NSFK.-Gruppe XII Niederrhein, mit 1338 Punkten, und den ersten Platz in der Klasse D sicherte sich der NSFK.-Mann Joachim Mischte, NSFK.-Gruppe I Ostland, mit 573 Punkten.
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Wehrmacht — Zlgdlmannschaft 2:2 (1:1).
Man kann wohl sagen, daß die Erwartungen, die man an das Spiel gestellt halte, voll befriedigt wurden. Zwei Mannschaften kämpften mit ungeheurem Einsatz um den Sieg, ohne die Grenze des Erlaubten zu überschreiten. Wenn auch einzelne Spieler technisch noch v erb esse rungsbedürftia sind, so konnte doch auf jeder Seite die Mannschaftsleistung befriedigen. Alle Spieler setzten sich voll ein, und Versager gab es aus keiner Seite. Waren in der 1. Halbzeit die beiden rechten Flügel die treibenden Kräfte, so änderte sich dieses Bild zugunsten der linken Flügel in der zweiten Halbzeit. Beide Läuferreihen kämpften unentwegt, spielten jedoch streckenweise zu hoch. Die beiden Verteidigungen standen oft im Brennpunkt der Ereignisse und konnten mit ihren Leistungen befriedigen. Der beste Mann auf dem Felde war unstreitig der Tormann der Luftwaffe, der auch in scheinbar aussichtslosen Situationen immer wieder klärend eingreifen konnte. Die Stadtmannschast spielte ohne die Gebrüder Ziegler und Hederich.
Spielverlauf: Gleich zu Beginn kommt die Luftwaffe zweimal durch Fehler des rechten Verteidigers, der den Ball übertrat, gut durch, ohne jedoch die gebotene Gelegenheit ausnutzen zu können, Auf der Gegenseite spielen Ehmann und Kraft
Der Juni ist der „schwärzeste" Monat — im Jagdschein. Nur ein einziges Feld ist weiß. Aber das genügt dem Weidmann; denn es bedeutet, daß der Bock nun rot ist und ihn hinausruft ins grüne Waldrevier. Milte Mai hat der Bockabschuß schon eingesetzt mit einer Auslese der Schlechten. Sie ist schwierig und zeitraubend und muß im Juni mit Nachdruck fortgesetzt werden. Dies ist vor allem dort notwendig, wo Wald und Feld in gemischter Lage miteinander sich so abwechseln wie das in den meisten oberhessischen Revieren der Fall ist. Wenn es einmal richtig warm wird und das Getreide in den Halm schießt, dann stellt sich ein großer Teil des Rehwildes um und vertauscht den Wald mit dem Feld, wo es weniger Störung durch Menschen und blutgierige Insekten gibt. Bis dieses Wild wieder zurückkoMmt, wird es Anfang August, d. h. wird es Blattzeit, und mancher Kröpel hat sich noch einmal vererbt, der eigentlich schon im Mai aus der Decke liegen sollte.
Die vielen schwarzen Felder dagegen verraten uns, daß entweder das Wild zur Zeit keine begehrenswerte Trophäe trägt ober aber daß das weibliche Wild Mutterpflichten zu erfüllen hat. So freut sich der Jäger nur des guten Anblicks, wenn er sieht, wie seine Hirsche oder Schaufler schieben. Besondere Freude aber machen ihm die Hüterinnen der Zukunft seines Reviers, das Alitier mit seinem Kalb, die Richen mit ihren Kitzen. Ihrem Schutz gilt sein ganzes Trachten. Darum achtet er auf die menschlichen Besucher seines Waldes und vor allem auf ihre Hunde oder die nächtlichen Wächter des einsamen Hofes oder des Dorfes, die es gelernt haben, dank der Unachlsamkeft ihrer Besitzer des Nachts durch Feld und Wald $u hetzen. Was Hunde für größeres Jungwild bedeuten, sind Katzen für Junghasen und junges Federwild. So steht der Jagdschutz im Juni obenan.
Eine besondere Gefahr stellen gerade jetzt zur Zeit des Kleeschnittes oder der Heuernte alle Arten von Mähmaschinen dar. Leiber haben gerade die Ricken die dumme Angewohnheit, in weiten Wie- fengrünben zu setzen ober wenigstens bort ihren Einstanb zu nehmen. Die Zahl der hier mit Sense unb Maschine vermählen Kitze ist leiber sehr ins Gewicht fallenb. Es wirb vielleicht einmal nach bem Krieg dahin komme», daß gewisse einfache Dor- beugungseinrichlungen an jeder Maschine anzubringen sind, aber zunächst muß der Jäger selbst nach Wegen suchen, wie er helfen kgnn. Daß ein gutes Verhältnis zu dem Bauer dabei eine besondere Rolle spielt und am meisten verspricht, sei be- -sonders betont. Bereits im Mai wurde auf die Wichtigkeit der Auslobung v.on Belohnungen für die Erhaltung von Gelegen hingewiesen. Wo der Weg noch nicht beschritten wurde, ist es höchste Zeit dazu. Dem. so Belohnten macht es Freube, er unterzieht sich einer kleinen Mühe gern, bem Jäger aber wiegt bas erhaltene Jungwild seine Mehrkosten längst auf..
Aus Gründen der Menschlichkeit gegenüber bem Tier war in ben zurückliegenden Wochen ber Ab-
Dachs zu begegnen.
B^i der Auswahl der zu beschießenden Baue sei vor allem auf solche hingewiesen, die im Felb ober in Feld nähe und hier in der Nähe von Hafer- • ädern liegen. Wenn biefer Hafer etwa burch Regen vor bem Reifen umgelegt wirb, stellt sich Grimbart bestimmt ein, um bie milchigen Rispen zu „weiden" und dabei durch sein Geschleife noch mehr zu vernichten. Das> ffl ein Schaden, dem oorgebeugt werden kann, wenn man gerade diese Baue rechtzeitig besagt!
Für den Jagdschutz im Walde sei noch darauf hingewiesen, daß bas Holzlesen währenb der Monat Mai unb Juni im Interesse bes Waldes ver« boten ist.
Wilbäcker, bie noch nicht bestellt sinb, müssen jetzt bepflanzt werben. Vor allem bei Kuh kohl usw., ber gepflanzt wird, ist es immer unangenehm, wenn man in trockene Zeit hineinkommt unb zum Pflanzen Wasser fahren oder nachgießen muß. Verluste sind dabei trotzdem unvermeidlich.
Der Juni ist der beste Monat zur Werbung von Laubheu für die Winterfütterung. Junge Sprosse von Weichhokz ober Himbeeren, im Schatten getrocknet, geben ein gern genommenes, bekömmliches Winterfutter. \ Hubertus
schuß weiblicher, führender Stücke von Fuchs, Schwarzwild und Iltis verboten. Dieses Verbot endigt mit bem 15. Juni. Mit bem gleichen Tage enbigt auch bie Schonzeit bes Dachses, dessen Junge nun schon so groß sind, daß sie der Mutter nicht mehr unbedingt bedürfen.
Die Vermehrung des Dachses mit drei bis vier Jungen ist so groß, daß in den^meislen Revieren ber Abschuß nicht im rechten Verhältnis bazu steht. Das Graben im Herbst verlangt Zeit unb Erbhunde, die, zumal int Krieg, nicht immer zur Verfügung stehen. Anderseits ist ein Uebermaß voft Dächsen eine Gefcchr für den Niederwildbe-
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** Kranzniederlegung am Skager - rak-Ehrenmal. Zu Ehren ber Helben vom Skagerrak legten am Samstag Aborbnungen ber ' Marine-Kameradschaft, ber Marine-SA. unb ber Marine-HI. unter Führung bes Kamerabschasts- führers Lich einen Kranz am Skagerrak-Ehrenmal an ber Schlageterallek nieder.
stand, befonbers für bas Feberwilb, bessen Eier Grimbart liebt. Darum empfiehlt es sich, jetzt bie langen, Hellen unb warmen Abende zum Ansitz am Bau zu benutzen unb dabei einen Teil der meist früh bei gutem Büchsenlichl ausfahrenden Dachse abzuschießen. Natürlich hat man auch bei der »j > m e g ( Früh- oder ber Abendpirsch oft Gelegenheit, dem
Rund 270 junge deutsche Modellflieger traten an den Pfl"9sffeiertagen auf bem beutschen Flieger- berg, ber Wasserkuppe in ber Rhön, zu ihrem trabi= ttonellen Reichswettbewerb für Segelflugmodelle an. Erstmalig erschienen in den Ausscheidungswettbe-. wenden ber NSFK.-Gruppen Teilnehmer aus allen Gauen Großdeutschlands am Start. An ber Spitze ber zahlreichen Ehrengäste konnte ber Inspekteur des NS.-Fliegerkorps, Ritterkreuzträger Obergruppenführer von Bülow, General ber Flieger Kühl und Ministerialrat Arndt vom Reicysluftfahrtminfflerium begrüßen.
Die dem fliegerischen Wetfftreit voraufgehenbe Bauprüfung der in vier Klassen eingeteilten Segel- flugmodelle ergab die unentwegte Vervollkommnung der Flugmodelle, wie auch den Beweis des unablässigen Forschens und Planens der jungen Konstrukteure. Wie überaus vielversprechend dieser fliegerische Nachwuchs ist und wie drängend seine Be- aeifterung und Triebkraft, bewies bann auch ber fliegerische Wettbewerb, in welchem die Flugmodelle fast ausnahmslos vorzügliche ärobynämische Eigenschaften aufwiesen, über 1200 Starts vollzogen unb Flugzeiten von über 20 Minuten erreicht wurden. Unter ben 270 Wettbewerbsteilnehmern befanden sich allein 233 Angehörige der Hitler-Jugend, bar«
Tabellenplatz oor. K
Nachdem Watzenborn-Steinberg zu Gunsten von Sportfreunde Wetzlar auf die Punkte verzichtet hat, ist der Tabellensland folgender: Wetzlar 05 16 12 1 3
— ' — — 1 5
1 ' 6
--- : bie also
Vorbeugen ist besser als heilen y
Deshalb sollte ein jeder die Forderung nach rich- n Lause' tiger Zahnpflege immer erfüllen, denn er spart sich ^nmbbt
dadurch Zeit, Geld und Schmerzen und erhält sich ®i gesunde und schöne Zähne. Zur richtigen Zahn- Uk°?das pflege gehört außer der täglichen, aewrffenhaften Reinigung der Zähne mit Zahnpaste und Bürste eine vernünftige Ernährung, gründliches Kauen und die regelmäßige Überwachung der Zähne.
ÄteNamelmPetz.
Vornan von Elisabeth Holt.
auf die Spitze des Berges gesetzt ist. Kempf wartete, aber es kam nichts mehr.
Es folgte eine Pause.
„Gehen Sie gern nach Hause?" fragte Gerda bann plötzlich.
„Ja, natürlich", sagte er zerstreut, „bas heißt.
„Ich kann alte Herren aut leiben."
„Möglich", sagte Kempf friedlich, „aber es hat keinen Sinn, Gerda, sich zu vergraben. Wie alt ist Ihr Detter Paul?"
„Dreiundbreißig", log Gerda verwirrt.
.„Er flunkert gern, wie?"
33. Fortsetzung. , (Nachdruck verboten.)
„Aber", sagte sie verwirrt, „wieso denn im Hause? Erstens war doch bas Fenster offen unb zweitens --."
„Es gibt kein zweitens. Denken Sie nach — am Mordabend hat man alle Männer untersucht und nachher, da können Sie sich auf die Polizei ver- lassen, ist nicht einmal eine Schaufel Kehricht unkontrolliert aus bem Hause gekommen. Mühsam rechnet mit zwei Möglichkeiten) Entweder ber Täter war mit einer Frau im Bunbe, die bie Juwelen in ihren Kleibern versteckt hinausgebracht hat, oder aber, sie sinb noch im Haus. Die Möglichkeiten stehen halb zu halb. Es ist mir fein angenehmer Gebaute, baß es bem alten Birinsky eingefallen ist, gerade Sie vorzuspannen. Hätte nicht jemand anbers die Schränke ausräumen können?"
„Ich tu's, gern?', sagte Gerba mit beschattetem Gesicht.
Kempf warf seine Zigarette fort und roenbete sich plötzlich zu ihr. „Gerba, wer ist bei Ihnen in bem großen Haus?"
Er bekam eine etwas kurzatmige Antwort, deim Gerdas Herz fing wieder an, ungebärdig zu werden. Das Hausmeifterehepaar ist noch da, die Frau kommt abenbs aus ihrer Wohnung in ben ersten Stock herauf und schlaft in einer Kammer neben
ich werbe in ber nächsten Zeit überhaupt nicht in Deutschland sein — eine endlos hinausgezögerte Geschäftsreise muß jetzt endlich erledigt werden."
„Ach — bleiben Sie lange fort?"
„Ich rechne mit vier oder fünf Monaten. Der Winter wird mir nicht viel anhaben in Brasilien."
„Schön muß das sein, so lange zu reifen", sagte Gerda konventionell und hatte dabei einen ziehenden Schmerz in der linken Brustseite. Sie sah ihn schon auf einem Schiff in tropischen Gewässern, sie sah ihn in Korkhelm und Shantung in der unerträglichen Lichtfülle einer breiten, schreienden südlichen Straße, sie sah ihn auf der mondbeglänzlen Terrasse eines grell weißen Hauses — die Phantasie einer echten Frau ist jederzeit bereit, sich zu verströmen wie Wasser aus einem geplatzten Rohr.
Clemens Ksempf beachtete ihre Bemerkung nicht. Er fing noch einmal an, während er bie Hände in den Hosentaschen, mit langen, schlendernden Schritten neben ihr herging, „ich bin Ihretwegen wirklich beunruhigt, Gerda, selbst auf die Gefahr hin, daß Sie mich lächerlich finden. Natürlich will ich Sie nicht ängstlich machen, aber es wäre mir lieb, wenn Sie mir versprechen wollten, recht vorsichtig zu fein."
„Ich bin gerührt, danke, Clemens Kempf."
„Jedenfalls ist es gut, daß die Polizei noch Interesse für die Parkstraße sechzehn hat. Auch die kriegerische Hausmeisterin mit dem Revolver wirkt
Apfelstrudel als auch ben alten Brix. „Sie werben
„Ich bleibe auch nicht hier." Sie schaute zu ben ,
grünpatinierten Zwillingskuppeln der kleinen Kirche an Frische unb Schwung einbüßen, wenn Sie sich I auf bem Leopolbsberg hinüber, die feingebrechselt 1 mit so vieler häuslicher Altbackenheil umgeben." 1
mehr Tage
beruhigenb. Aber Spaß beiseite, bleiben Sie mit niemand allein. Denken Sie an Pola Luckner."
Kempf schlug vor, für den Rest des Weges einen Wagen zu nehmen. „Wir können draußen in einem netten Döblinger Restaurant miteinander essen."
„Ich weiß ein sehr nettes in der Parkstraße Nummer sechzehn. Es gibt heute gesottenes Rindfleisch mit Spinat und nachher Apfelstrudel von gestern abend. Professor Brix kommt auch."
Dr. Kemps lehnte sofort ab — sowohl ben alten
Vetter ihres Mannes. Aber das wird nicht lange dauern. Er bleibt nur noch ein paar in Wien, bann geht er nach Bulgarien.
„Unb Sie?" fragte Kempf ausdruckslos.
Gerbas Zimmer. Sie ist eine kräftige, energische Person — viel jünger als ihr fahriger Gatte und besitzt sogar einen Revolver. Was will man mehr? Manchmal kommen affe Freunde zu Besuch; Pro- tfessor Brix, hie unb da auch die Altistin Kreim.
Abends trinkt sie gewöhnlich den Tee mit dem
„Warum?"
„Wenn ich das wüßte, wäre mir wohler", sagte Dr. Kempf,
16. Kapitel.
Vierzehn Tage lebten, bie Zeitungen von dem Mord, sie schalteten eine kluge Pause ein, um ihre Leser nicht zu ermüden, unb dann brüllte es eines Tages von den Litfaßsäulen, von Plakatwänden, aus den Anzeigen der Blätter:
„Revolution!"
Pola Luckners letzter Film---
Die Sängerin Luckner ist zeitlebens eine große Künstlerin gewesen unb eine Persönlichkeit von Format, aber ihr Tod bringt ungefähr die Wirkung eines Steines hervor, ber in tiefes Wasser fällt. Enblos laufen bie Wellenkreise ins Weite, während sich ber Wasserspiegel im Zentrum schnell und ftill geschlossen hat. Die schwache Hoffnung der Polizei auf Anwendbarkeit der Frage „Wer hat Nutzen von dem Mord?" wurde an diesem Fall zuschanden. Pola hat überhaupt keine richtigen Verwandten gehabt, in Holland saßen ein paar weitschichtige Vettern ihrer Mutter, kinderreiche, wohlhabende Spießbürger, bie durch Advokaten, mißtrauische und gierige Briefe schreiben ließen und hauptsächlich auf schnelle Auszahlung ihrer Anteile aus waren.
„Schrecklich allein ist sie gewesen", sagte Gerda zu der ©ängerip Kreim, die jetzt öfters kam, weil sie in der Nähe wohnte und Polas Sekretärin gern hatte. „Gibt es denn keinen einzigen Menschen auf ber Welt, bem es wehtut, baß Pola nicht mehr ba ist — wirklich weh? Der Gebanke ist gerabezu quälenb."
„Birinsky leidet, ber war gut zu ihr", sagte Frau Kreim.
„Ja, er. Er hat sie geliebt, und Professor Brix auch — dem ist sie wie ein Kind gewesen. Denken Sie nur, von den vielen bleiben nur zwei alte Männer übrig, die ihr menschlich nahegestanden haben."
Der Portier kam herein und wollte wissen, ob die Vorhänge im Musiksaal noch hängenbleiben sollten,
sie gehörten geklopft. Der alte Mann kam im schwarzen Bratenrock, den er wohl um Pola trug, hatte entzündete Augen und sah bedrückt aus. Die Frauen sahen, daß er ehrlich trauerte.
Gerda war nicht dafür, die Vorhänge abzunehmen; obwohl die Polizei vor zwei Tagen die ver- fperrten Zimmer wieder zugänglich gemacht hatte, war keine ausdrückliche Erlaubnis für Veränderungen erteilt worden. Man mußte also warten.
Der Portier zog sich unzufrieden zurück.
„Was geschieht mit dem allem?" fragte Frau Kreim mit einer sehr ausdrucksvollen, bühnengewohnten Gebärde. „Mit bem Haus, ben Möbeln — mein Gott, es muß boch ungeheuer viel da fein.**
Sie hörte, baß alles verkauft würde, so schnell und so restlos wie nur möglich. Die Erben m Holland wollten das so, und sie hatten Baron Di' rinsky, der große hypothekarische Anrechte an ber Villa besaß, freie Hand gegeben, den Verkauf nach seinem Gutdünken in bie Wege zu leiten. Nur recht geschwind sollte es gehen. „Birinsky ist rührend", sagte Gerda kopfschüttelnd, „er ist rührend und großartig zugleich. Er hat der Derlassenschaft Polos Bühnenkostüme abgekauft, damit sie in der Oper verbleiben, er bezahlt Unsummen für ein paar Kosten voll Kleider und Wäsche, um die ihn die Dienstboten gebeten haben. Eigentlich kauft er dar alles zum zweiten Male."
Gerba hat viel Arbeit mit der Abwicklung dieser Geschäfte, sie muß endlose Listen aufstellen, mit Taxatoren und Auktionshäusern verhandeln, und zweimal in der Woche geht sie am Abend in Bi- rinskys Wohnung in der Rathausstraße unb erstattet Bericht.
„Und Sie?" erkundigte sich Frau Kreim erwartungsvoll.
Da kam es heraus. Birinsky hatte Gerda den Zobel angeboten. Er sagte: „Ich möchte Ihnen gern etwas Wertvolles geben. Die Tote war Ihnen ZU Dank verpflichtet.!" Und bann zeigte er mit einer schlaffen Bewegung seiner geäderten Pergament- Hand nach dem Zobel, der aus dem Gerichtsmedizinischen Institut zurückgekommen war und fragte, ob Gerda das da haben wollte. Denn „das ba hatte er offenbar auch die Absicht, aus dem Nachlaß wieder zp erwerben und es Gerda bann zu schenken.
(Fortsetzung folgt)


