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!. gesetzlich festgelegt ist, praktisch zu unterweisen. Die g Naturschutzwarte der Zweigvereine werden im Ein
vernehmen mit den für den Naturschutz zuständigen
— nachdem bekannt Verwaltungsstellen und den Forstbehörden geschult, gewahrt bleiben sol- Ihre Aufgabe ist so gedacht, daß sie bei den Plan-
kelheit
SJl.-'fpori
Seine Aufgabe wird es sein, die Wanderfreunde im Naturschutz, wie er bekanntlich schon fünf Jahre
schwächer schlossen.
Der Aktienfreiverkehr lag still, gebessert lagen Els. Bad. Wolle und Dinglerwerke. Für Ma- fchmenbau Beck & Henkel hörte man Kurse bis 131, die Bezugsrechte werden am 3.—5. 4. gehandelt werden.
Der Einhei tsmarkt lag uneinheitlich bet Leinen Umsätzen. Tagesgeld bheb weiter mit 1,75 v. H. unverändert.
Aus der engeren Heimat.
Ctntfrrif (Biegen
Dritte Hallen-KampWele der HI.
Oie Iugendmeister im Gewichtheben, Turner-Mannfchastskampf, Florett-Mannfchastskampf und Zweier-Kunstfahren.
LPD. Erbach (Odenwald), 3. April. In der Dun- ’ stürzten in einer der letzten Nächte zwei
ortes Gießen Gelegenheit, sich für die am 20. Avril in Gießen stattfindenden Bannwaldlaufmeisterschas- ten (Einzelwettkämpfe) vorzubereiten. _
Die Durchführung der Läufe liegt in den Händen des K.-Leiters der Stelle für Leibeserziehung im Bann 116 und des Fachwortes für Leichtathletik im NSRL.-Bezirk 8.
Wiener S:2-Sieg über Sofia.
Nach ihrem Gastspiel in der Reichshauptstadt trat die Fußballelf von Sofia am Donnerstag vor 15 000 Zuschauern im Praterstadion zum ersten Städtekampf gegen Men an und mußte mit 5:2 (2:0) wieder eine klare Niederlage in Kauf nehmen. Dessen ungeachtet muß man anerkennen, , daß die bulgarischen Gäste, denen die Wiener einen herzlichen Empfang bereiteten, durch ihr frisches, sauberes Spiel einen recht günstige« Eindruck hinterließen, zumal wenn man bedenkt, welch starker Wiener Mannschaft sie gegenüberstanden.
und 4Vx o. H. Reichsjchätze, während 4proz. etwa ausgeglichen lagen. Industrieobligationen freundlich, Stcwtanlechen still, Pfandbriefe bei knappem Material weiter stark gesucht. Eine Sonderbewegung verzeichneten Steuerautscheine I, die bis auf 104,25 nach gegeben hatten, dann aber •— -----—
wurde, daß die Steuervorteile gewahrt bleiben sol len — bis 107,75 anzogen, aber mit 106,75 etwas
ältere, auf dem Heimweg zu chrer Wohnung befmd- liche Männer in die Mümling und ertranken. Ihre Leichen konnten erst am andern Tage, weit abgetrieben, geländet werden, obwohl sofort Nachsuchungen, teilweise sogar mit Hilfe eines Nachens, vorgenommen worden waren, nachdem man die Hute der Ertrunkenen am Bachufer gefunden hatte. Der eine war bei seinem Sturz in die Mümling in der Dunkelheit zu früh nach einer Brücke abgebogen und über eine niedrige Mauer hinweg in die hochgehende Mümling gefallen. Es handelt sich um den 55 Jahre alten Fuhrmann Ludwig John e und den ungefähr im gleichen Alter stehenden Sägeführer Ludwig S t e l l w a g.
, Lich, 3. April. Am Montag, 7. April, vollendet Lehrer i.R. Kuhn, dahier, der Vater unseres Ortsgruppenleiters, in voller geistiger und guter körperlicher Frische sein 7 0. Leben 2 l a h r. Der Jubilar trat schon mit 19 Jahren /n hessische Schuldienste ein und war in vier oberhessischen Ee- meinben 41 Jahre tätig. Er begannseine segensreiche Tätigkeit als Schulverwalter m Altenhain, wurde dann 2V$ Jahren nach Leusel bei Alsfeld versetzt, in Hergersdors (Kreis Alsfeld) wurde er definitiv und wirkte daselbst 12 Jahre. Zuletzt stand er als Lehrer 25 Jahre lang in Weckesheim (Kreis Friedberg). Infolge seiner angegriffenen Gesundheit mußte er sich im Jahre 1931 in den Ruhestand ver- setzen lassen und wählte sich unser Städtchen als Ruhesitz aus. Aber auch hier blieb er nicht untätig. Als Mitglied des VHC. und stellvertretender Dor- sitzender des Kirchenchors erwarb er sich mancherlei Verdienste um das Dereinsleben unserer Gemeinde. Als aktiver Lehrer entfaltete er eine in oben Jemen Gemeinden noch heute anerkannte Erziehertatigkeit und stellte seine musikalische Begabung ganz besonder- in den Dienst der Männergesanavereme und Frauenchöre. Auch auf kirckenmusikalischem Gebiet ivar er als Organist 40 Jahre tätig. Daneben galt seine außerordentliche Liebe und Fürsorge dem Obst- und Gartenbau. Weite Kreise m feinen früheren Wirkungsstätten und in unserer Stadt merken des Jubilars an seinem 70. Geburtstag dankbar gedenken. Möge er sich noch lange eines schönen Lebensabends erfreuen tonnen.
O Kesselbach, 3.April. Die Spar- und Borschuhkasse zu Kesselbach e.m.b.5). hielt ihre 62. ordentliche Generalversammlung bei Mitglied Äohs. Höchst ab. Der Direktor ^dachte zu- nächst der im letzten Geschaftsfahr verswrbenen Mt- ockiever, insbesondere des am 25.12.1940 im hohen Älter von 93 Jahren Heimgegangenen letzten Mitbegründers und langjährigen Vorstandsmitglieds W Becker IV. Nachdem die ordnungsmäßige Em- berufuna der Generalversammlung sestgestellt war wurde zum Schriftführer Wilhelm Sch 0 mb er III. unb als Urkundsperson das Mitglied Friedrich Rühl ernannt. Der Rechner erstattete einen em- xrehenöen Geschäftsbericht, dem folgendes zu ent- Achmsn war: Die Zahl der Mitgliäer betragt 382 Mit 494 Geschäftsanteilen und 404 000 RM. Hast- summe. Der Umsatz auf einer Seite des Haupt- buch-- betrug 3 355 360 RM. Dl« Bilanz erfuhr eine Steigerung um 30 v. H. und betragt 1138 o56 RM Die qejamten anoertrouten fremden Gelder belaufen sich auf 1014 400 RM, die Geschaftsgut- halben 40 430 RM., die eigne Nsserve 67E RM. Die Barreserve beträgt 30 000 RM, Bankguthaben §14 000 RM., Wechsel- und Wertpapierbestand 285 000 RM. Die Ausleihungen sind im Zuge Der Zeit zurück gegangen, betragen im ganzen 601 UDO RM. und verteilen sich auf Forderungen ™ laufen« ter Rechnung 176 300 RM, Darlehen 30 000 RM, Hypotheken 394 700 RM. Die Einzahlungen auf Sparein'laae sind als gut zu bezeichnen. Es wurden 148 neue Sparbücher aus gegeben. Don dem Klein- fpa-rverkehr wird reger Gebrauch gemacht. Der nationale Spartag erbrachte eine Einzahlung von 7000 RM. Von dein Reingewinn kommen 5 v. H. Dividende zur Verteilung. Der Rest wird den Reserven überwiesen. Der Aufsichtsratsoorsitzende, Bürgermeister S ch u b a ch (Allertshausen), erstattete den Bericht des Auftichtsrates. Die übrigen Punkte ter Tagesordnung fanden ihre geschäftsmäßige Erledigung. Es wurden noch einige aktuelle Fragen tefprodjen und vom Vorstand besonders der bargeldlose Zahlungsverkehr eingehend erläutert und allgemein empfohlen. Hieraus wurde die gutbesuchte Versammlung von dem Direktor mit einem packenden Schlußwort in der üblichen Weise geschlossen.
Die Ausgrabungen an der Burgruine Wartenta H.
Briefkasten der Nedakiion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Miete Gießen. Der Jnstandsetzungsbeitrag beträgt nach den Bestimmungen der Ausführungsverord- nuna zum Reichsmietergesetz höchstens 18 v. H. der Friedensmiete. U. W. gilt für Gießen zur Seit ein Satz von 17 v.H. Ihre weiteren Fragen lassen sich ohne nähere Kenntnis der Sachlage nicht ohne weiteres beantworten. Wir empfehlen Ihnen, sich an die Jnstandsetzungsstelle beim Stadtbauamt zu wenden.
LPD. Lauterbach, 1. April. Der „Verein Lauterbacher Museum e. 23." berichtet in seinem füngsten Tätigkeitsbericht auch von dem Stand der Forschungsarbeiten an der frühmittelalterlichen Burg Wartenbach bei Angersbach, Kreis Laubach. Obwohl der Fonds für die Grabungen in letzter Zeit erfreulich angewachsen ist. läßt sich eine Fortführung der Grabungen im laufenden Jahre infolge Mangels an geschultem Personal nicht durchführen; die Grabungen sind in einem besonderen Stadium angelangt, das die Beschäftigung von un- geschulten Kräften verbietet. Nach Kriegsende laßt sich die sofortige Wiederaufnahme der Arbeiten erwarten und damit auch manches für die Forschung wertvolle Ergebnis. Bis zu ihrem heutigen Stande haben die Grabungsarbeiten bereits einen bemerkenswerten Ueberblick über das einstige Schicksal und vor allem die Gestalt dieser ehemaligen „Wart"- Burg ergeben.
Naturschutzwarte im Taunusbund.
Lpd. Frankfurt a. M., 1. April. Die Gebietsführung des Taunusbundes hat an sämtliche Zweigvereine die Aufforderung gerichtet, für ihren Bereich je einen N a t u r s ch u tz w a r t zu bestimmen.
Auf allen Kampfftätten der Dritten Hallen- Kampfspiele der Hitler-Jugend wurden am Mittwoch die Jugendmeisterschaften 1941 stark gefördert. Im Gewichtheben, Zweier-Kunstfahren und in den Mannschaftskämpfen der Geräteturner und Florettfechter fielen bereits die Entscheidungen.
Beim Mmnschaftskampf im Geräteturnen wurde in zwei Abteilungen geturnt, wobei in der ersten der Titelverteidiger Baden gegen schwächere Mannschaften hochüberlegen war. Die Entscheidung fiel in der zweiten Abteilung, wo weitaus stärkere Gebiete zusammentrafen. Dank des guten Turnens der Zwillingsbrüder Theo und Erich Wied führte zunächst Württemberg, aber zum Schluß kam das Gebiet Westfalen, in dessen Reihen auch der Reichssieger Dickhut stand, mit der besten Leistung im Achtkampf von 839,75 Punkten zur Meisterschaft. Hinter den Gebieten Württemberg und Moselland kam der vorjährige Meister Baden diesmal nur auf den vierten Platz.
Ergebnisse im Mannschaftskampf im Gerätturnen (Achtkampf): 1. und Jugendmeister Gebiet Westfalen (To. Eintracht Dortmund) mit Braun, Dickhut, Erdmann, Hachschrade, König und Schmidt) 839,75 P.; 2. Württemberg (TSV. Stuttaart-Mün- fter) 828,5 P.; 3. Moselland (Mtv. Kreuznach) 826 P.; 4. Baden (Tv. 46 Mannheim) 818,25 P.; 5. Hochland (Mtv. 79 München) 814,5 P.; 6. Mittelelbe (Buckauer Tv.) 794,75 P.; 7. Düsseldorf (Tv. Elberfeld) 791,25 P.; 8. Franken (Tv. 46 Nürnberg) 788 P.; 9. Sachsen (Tv. Hohndorf) 785,5 P.; 10. Niedersachsen 779,5 P.; 13. Bayerische Ostmark 772; 16. Kurhessen 764,5; 20. Mainsranken 730; 21. Schwaben 727,5 P.; 27. H e s s e n - N a s s a u 644,5 P.
Sechs neue Meister im Gewichtheben.
Die erste Entscheidung ist am Donnerstag im Gewichtheben gefallen. Die Leistungen in dem Dreikampf, bestehend aus einarmigem Reißen, beidarmigem Reißen und Stoßen der insgesamt 77 Jungen waren in allen sechs Gewichtklassen hervorragend. Vielversprechender Nachwuchs ist der junge Schwergewichtler Mayenberg, der schon der Kriegsmarine angehört. Er erzielte mit seinen Einzelleistungen von 72,5 — 90 — 125 Kilo das glänzende Gesamtergebnis von 287,5 Kilo.
Ergebnisse: Bantamgewicht: 1. und Jugendmeister Pommerrinnig (Pommern) 175 Kilo; 2. Erb (Baden) 162,5 Kilo; 3. Rast (Mittelelbe) 160 Kilo; Federgewicht: 1. Speigel (Württemberg) 200 Kilo; 2. Grevey (Westmark) 190 Kilo; 3. Merz (Württemberg) 187,5 Kilo; Leichtgewicht: 1. Leute (Baden) 227,5 Kilo; 2. Eickhoff (Westfalen) 225 Kilo; 3. Schulze (Sachsen) 220 Kilo; Mittelgewicht: 1/Witt- mann (Westmark) 237,5 Kilo; 2. Kreutmaier (Wien) 227,5 Kilo; 3. Monschiebel (Wien) 225 Kilo; Halbschwergewicht: 1. Dohrer (Schwaben) 252 Kilo; 2. Drescher (Niedersachsen) 242,5 Kilo; 3. Behrend (Ruhr/Niederrhein) 237,5 Kilo; Schwergewicht: 1. Mayenberg (Niedersachsen) 287,5 Kilo; 2. Kiesling (Sachsen) 272 Kilo; 3. Kleinscheck (Steiermark) 262,5 Kilo.
Im Ringen und Judo wurde in allen Gewichtsklassen die dritte und vierte Runde abgeschlossen.
Vierzig Kämpfe der Zwischenrunde führten die Boxer durch, so daß nun in allen zehn Gewichtsklassen die Teilnehmer an der Vorentscheidung feststehen. Besonders erfolgreich war das Gebiet Württemberg, das sechs Kämpfer in die Vorentscheidung brachte.
Wieder Sachsen und Hesien-Rassau.
Auf den Fechtbahnen wurde vom frühen Vormittag bis in die Abendstunden hinein gekämpft, ehe die Sieger im Mannschafts-Florettfechten der HI. und des BDM. feftftanben. Das Gebiet Sachsen der HI. und der Obergau Hessen-Nassau des BDM. kehrten als neue Meister wieder. Mit dem Gebiet Sachsen hat die beste Mannschaft verdient gewonnen. Besonders erfreulich ist, daß die Mannschaft verhältnismäßig jung ist und damit für die nächsten Jahre eine weitere Leistungssteigerung erwarten läßt. Sehr gut schlugen sich auch die Linzer Jungen (Oberdonau), die oen zweiten Platz belegten. Bei den Mädeln konnte sich der O b e r g a u Hessen - Nassau schon zum dritten Male die Meisterschaft sichern, eine Leistung, die volle Anerkennung verdient. Die übrigen Mannschaften waren sehr ausgeglichen. In der Schlußrunde konnten die Mädel von Oberdonau besonders steigern, und im Schlußkampf gegen Hessen- Nassau unterlagen sie nur mit 7:9, nachdem sie vorher einen glücklichen Sieg über Württemberg davongetragen hatten. Die Ergebnisse der Schlußrunde waren:
HI. Oberdonau — Franken 12:4, Sachsen — Württemberg 9:7, Oberdonau — Württemberg- 9:7, Sachsen — Franken 10:6, Sachsen — Oberdonau 13:3, Württemberg — Franken 11:5. Endstand:
1. und Jugendmeister Gebiet Sachsen (Athenstedt, Kneip, Albrecht und Schmarzburger) 3 Mannschaftssiege, 32 Einzelsiege, 2. Oberdonau 2/24, 3. Württemberg 1/25, 4. Franken 0/15.
BDM.: Schlußstand: Hessen-Nassau — Württemberg 10:6, Oberdonau — Baden 9:7, Hessen — Baden 24:2, Oberdonau — Württemberg 9:7, Hessen — Oberdonau 9:7, Württemberg — Baden 9:7.
Endstand: 1. und Jugend meist er Ober- gau Hessen-Nassau (Ludwig, Bürsllein, Kempp und Wochle) 3/33, 2. Oberdönau 2/25, 3. Württemberg 1/22, 4. Baden 0/16.
Düsseldorfer Sieg im Zweier-Kunstfahren.
Mit einem Sieg der Titelverteidiger endete auch das Zweier-Kunstfahren. Unter den 12 Mannschaften, die im Iweier-Kunstfahren antraten, nahmen die jungen Düsseldorfer Jansen und Hahnegreß eine Sonderstellung ein. Sie gewannen den Titel mit großer Überlegenheit vor Sachsen und Hamburg, Hessen-Nassau war durch die Darmstädter Kempf/Mathes vertreten, die mit dem 5. Platz recht achtbar abschnitten. Ergebnisse:
1. und Jugendmeister Gebiet Düsseldorf (Jansen/ Josef Hahnegreß) 217,2, 2. Sachsen (Pils/Heinitz) 181,2, 3. Hamburg (Guterjahn/Möller) 180,8, 4. Württemberg I (Haßler/Schönleber) 176,9, 5. Hessen- Nassau (Kempf/Mathes) 175,5, 6. Württemberg II (Wirsching/Pflüger) 173,1 P.
Im Radball fanden bisher nur Ausscheidungskämpfe und Dorkämpfe statt.
Bismarcks Wohnung jetzt Universitäts-Institut.
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 1. April. Die Stadt Frankfurt stellte dem GeographischenJnsti- tut ber Universität und der ihm zugehören- ren „Rhein-Mainischen Forschung" ein neues Heine zur Verfügung. Das neue Haus an der Bockenheimer Landstraße war einmal Wohnung von Bismarck. Zu den neuen Aufgaben des Instituts gehört vor allem auch die Förderung der Kartographie.
Zwei Männer in der Mümling ertrunken.
Internationale Iuristenbefprechung in Berlin
Berlin, 3.April. (DNB.) Die auf Einladung des NS.-Rechtswahrerbundes in Berlin tagende In- ternationale Juristenbesprechung wurde im Hause ter deutschen Rechtsfront eröffnet. Die Teilnahme von rund 50 Vertretern aus Italien, Japan, Däne- mark, Norwegen, Finnland, Ungarn, Slowakei, Bulgarien, Niederlande, Spanien, Portugal und Rumänien kennzeichnet das starke Interesse des uns befreundeten Auslandes. Staatssekretär Dr. Freis- ler erklärte, daß es für die Größe der Rechtskon- zeption des Führers und der führenden Staatsmänner der beiden uns verbündeten Großmächte Zeug- nis ablege, daß in der Stunde der Geburt des Dreierpaktes bereits eine wahrhaft aufrichtige Der- einbarung über die gegenseitige Anerkennung zweier Großraumgebiete zustande kam: des europäischen Raumes unter der Führung von Deutschland und Italien und des ostasiatischen Großraumes unter Japans Führung. Eine neue Rechtstechnik hat an die Stelle abstrakter Satzungen, wie der der langst entschlafenen Liga von Genf, konkrete Ordnungen gesetzt, und im neuen Rechtsprinzip wird der Imperialismus als gestaltende Kraft eines als Recht getarnten Unrechts überwunden durch den Zusammenschluß natürlicher Großraumgebiete und ihrer zusammengehörenden Völker und durch die freiinih liche Pflege der natürlichen Beziehungen -er Großräume untereinander.
Haupnchctstieiter: Dr. Friedrich Stibeie Lauge Stellvertreter NI Ernst vlumschet«. Verantwortlich für Polttü usl Bilder: Dr Fr. D. Lange: für da» Feuilleton: Dr. HanS Thyrtot; ,ür Stad' Gießen, Provnv, Wirtfchan u. Sport: Emst Btum»chrm.
Druck unv Bering Brühlfche UniversttLrsdruckerei R. Lauge Ä. A- Beiuagsleiler: Dr.-Ing. Erich Hamaun: Anzecgenleiter' Hone BeL Brrnitworil'ch für den Fndalt der Am eigen: Toeodor Kümmel Pl.NrL
Wanderungen der Zweigvereine in praktischen Beispielen den Zweck des Naturschutzes erläutern. Die neue Einrichtung wird nach dem Muster des Schwäbischen Albvereins durchgeführt.
KrühjahrSgelLndeläufe der Hitler-Jugend.
Am kommenden Sonntag eröffnet die Hitler- Jugend des HJ.-Standortes Gießen ihre leichtathletische Sommerarbeit mit den Frühjahrsgeländeläufen. Diese gehen, je nach dem Alter, für HI. über 1000, 2000 und 3000 Meter, für die DJ. über 800, 1000 und 1200 Meter. Die Läufe werden als Mannschaftskampf ausgetragen. Zu diesem Zweck werden innerhalb der Gefolgschaften und Fähnlein Mannschaften aus den Angehörigen eines Jahrgangs zusammengestellt. Diese laufen unter Führung eines Sporttvartes oder Führers die für sie vorgeschriebene Strecke. Dabei müssen bestimmte Zeitgrenzen eingehalten werden (Höchst- und Mindestzeit). Die Gefolgschaften und Fähnlein, die am Frühjahrsgeländelauf mit Erfolg teUgenommen haben, erhalten eine reichseinheitliche Urkunde.
Die Läufe geben den Hitlerjungen des HJ.-Stand-
Reichsgruppenwalter Wirtschaftsrechtswahrer Dr. Mönckmeier, der Vorsitzende des Instituts der Wirtschaftsprüfer, sprach über „Die Entwicklung der internationalen Wirtschaftsverflechtung unb die Aufgabe der Wirtschaftsrechtswahrer".
Staatssekretär Dr. Stuck art vom Reichsinnen, Ministerium sprach über zwischenvölkische Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Staats- und 23er* waltungsrechts. Gegen die natiMalsozialistische Staatsführung sei im feindlichen Ausland oft der Vorwurf erhoben worden, sie beabsichtige, anderen Völkern die eigenen staatlichen Verfassungsformen aufzuzwingen. Eine solche Behauptung beweise nur völlige Unkenntnis der Grundsätze unserer Gemeinschaftsordnung. Die Achtung vor den lebendigen Kräften fremden Volkstums und die Anerkennung jeder durch geschichtliche Leistung bewährten völki. chen Eigenarten seien Prinzipien, die die national- ozialistische Bewegung und Staatsführung immer vertreten habe. Faschismus und Nationalsozialismus seien keine Exportartikel. Es fei daher nicht möglich, den in vielen Ländern um neue Derfas- fungsreformen ringenden besten Kräften ein Allerweltsrezept für ihre Völker in die Hand zu geben. Als Hauptpunkte der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung Europas bezeichnete der Staatssekretär folgende Gebiete: Kommunale Organisation und Aufgabenerfüllung. Verwirklichung der Rechts auf Arbeit durch Austausch verfügbarer Kräfte zwischen den einzelnen Staaten. Erhaltung der Arbeitskraft; Schaffung einer vorbildlichen Alters- und Krankenversorgung. Staatliche Wirt- schattslenkung zur möglichsten Steigerung aller wirtschaftlichen Kräfte des Kontinents unter Abstimmung der Produktion nach der Dringlichkett der Lebensbedürfnisse und der zur Verfügung stehenden Rohstoffe. Sicherung der Ernährung, Wohnungsbeschaffung und Kleidung. Maßnahmen zur Förde- rung der Volksgesundheit, der Volksbildung, Künste und Wissenschaften. Polizeiliche Sicherung der Gemeinschaft, insbesondere Maßnahmen zur Bekämpfung des internationalen Verbrechertums. Jedes Volk könne einen wesentlichen Beitrag zur Zusammenarbeit liefern.
Italien liefert Gefriergemüse und -Obst.
Borsorge in der gemüsearmen Zeit.
Zur Durchführung des deutsch-italienischen Abkommens über einen erhöhten Warenaustausch auf landwirtschaftlichem Gebiet fanden in Wien Besprechungen statt, über deren Ergebnis Ministerial- dirigent L. Schuster in der „NS.-Landpost" berichtet. Danach erscheinen Gefriergemüse und Gefrierobst berufen, die Naßkonserve abzulösen. Die Gefriererzeugnisse haben den Vorteil, daß sie an Wohlgeschmack dem Frischobst nicht nachstehen und daß ourch das Einfrieren die Vitamine nicht zerstört werden. Durch Verträge zwischen italienischen Konservenfabriken und deutschen Gefrierunternehmungen werden voraussichllich im Winter 1941/42 erhebliche Mengen i t a I i eni- schen Gefrierobstes und Gefriergemüses für den deutschen Markt bereitstehen. Weiter hat Trockenobst, z. B. Ringäpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, Weintrauben, ein besonderes Interesse für Deutschland.
Um Deutschland in den gemüfearmen Monaten von Dezember bis AprU stärker als bisher mit Frischobst und -gemüse zu beliefern, wurde angeregt, den Anbau gewisser Gemüse- und Obstsorten, wie Blumenkohl, Tomaten, Bohnen, Salat, Spinat, Erdbeeren, Frühkirschen usw., zeitlich so zu regulieren, daß der Ernteanfall in stärkerem Maße als sonst auf einen früheren ober späteren Termin verlagert wird. Eine solche Produktionsverlagerung würde auch unerwünschte Einwirkungen auf die deutsche Produktion ausschließen. Die Sicherheck für den Absatz der Erzeugnisse zu angemessenen Preisen ist geboten. Eine Sachverständigenkommission soll in Kürze die Einzelheiten bestimmen. -Ebenso werden die Fragen des Saatguts geklärt werden. Endlich haben sich die Verhandlungen mit einer verstärkten Lieferung von Heil - und Gewürzpflanzen aus Italien befaßt.
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