Am S.Oezember allgemeine Viehzählung
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In tiefer Trauer:
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Liesel
im Alter von 6 Jahren heimgerufen hat.
In tiefer Trauer:
Emst Block und Frau Ottilie, geb. Pauly
Familie Eduard Pauly Familie Heinrich Block Langsdorf, Bettenhausen, 2. Dezember 1041. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 4. Dezember, nachmittags 3 Uhr statt.
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Eine besondere Beachtung bedarf der Jagdschutz. Es ist eine alte Erfahrung, daß zu Kriegszeiten die Wilderei aus verschiedenen Gründen zuzunehmen pflegt. Davon macht auch dieser Krieg keine Ausnähme. Zu Zeiten von Wintersnot find diese zweibeinigen Räuber besonders gefährlich. Bor allem die üble Gilde der Schlingensteller stellt eine besondere Gefahr für ein Revier dar. Bei Schnee bedürfen auch die Garten zäune am Dorfrand einer Ueberwachung auf laulhose Würger. Wer seine Hasen draußen füttert, hindert sie am Besuch gefährlicher Gärten mit Grünkohl usw., aber auch lebensgefährlichen Zaunlücken!
Dieser Kampf gegen das Wilde re rtum ist gerade jetzt erst recht am Platze, wo das Wild als Ernäh- runysreserve des Volkes, so wie es von der Jägerschaft immer betrachtet und gehegt worden ist, eingesetzt wird. Die Abgaben von Wild aller Art an den Wildhandel und seine Verteilung auf die Großstädte unterstreichen die Bedeutung, die dem Wild in der Ernährungswirtschaft zukommt. Huberfus.
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Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Herrn Ludwig Becker sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen.
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eines stärkeren Kräfteeinsatzes der Gefolgschaft gehen, sondern ihren Ursprung in der Arbeitsuntersuchung, richtigen Betri ebsorganisation, Verlust- und Fehlerquellenforschung und nicht zuletzt in der richtigen Menschenführung haben. Nicht die Zeitmessung ist das Wesentliche des Resa-Gedankens, sondern die Arbeitsstudie, das Suchen und das Ausschalten von Verlust- und Fehlerquellen, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für den Menschen durch saubere Arbeitsplätze, gutes Licht, moderne Maschinen, gutes Werkzeug u. a. m. Der Redner wies an Hand verschiedener Beispiele nach, daß die Arbeitsstudien nach Refa nicht etwa nur in Industriebetrieben anzuwenden sind, sondern auch Handels-, Büro- und Verwaltungsbetriebe in Bezug auf rationellste Arbeitsweise durchleuchtet werden können. Der Erfolg wird auch hier verblüffend sein und Leistungssteigerungen von ungeahnter Höhe sind durchaus keine Seltenheit. Richtige Menschenführung unter bewußtem Eingehen auf rassische und persönliche Eigenarten des lebendigen Gliedes der Leistungsgemeinschaft des Betriebes ist eine der ersten Voraussetzungen für erfolgreiche Refa-Arbeit. Hierdurch werden ungeahnte Leistungsreserven geweckt, denn Refa steht in erster Linie den Menschen, diesem nachgeordnet erst die betriebliche Sachwelt.
In einem Schlußwort dankte der Kreisberufswal- ter dem Redner für seine lebendigen, von umfangreichen praktischen Erfahrungen zeugenden Ausführungen und unterstrich diese mit dem Hinweis, den Menschen auch im Betrieb immer in den Mittelpunkt aller Betrachtungen zu stellen. Mit dem Gruß an den Führer wurde der zweite Vortrag der Vortragsreihe geschlossen.
Aus der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
O Laubach, 1. Dez. Als vierte Veranstaltung im Rahmen der LaubacherKun st gemeinde, zugleich mit dem 8. Jahrestag der NSG. „Kraft durch Freude", fand ein Kammerkonzert statt,
zu dem sich die Mitglieder des Städtischen Orchesters | in Gießen Luise Schmidt-Frank (Harfe), Konzertmeister Franz Kerzisnik (Violine) und Paul Kirschmann (Flöte) zusammengetan hatten. Die Vortragsfolge brachte alte Meister des 18. Jahr- hunderts. Zu den wenigen Originalwerten für Harfe im Zusammenspiel mit anderen Soloinstrumenten, die dem Geschmackswandel der Jahrhunderte standhielten, gehört die eingangs gespielte Sonate F-dur für Flöte und Harfe von Joh. Baptist Krumpholtz, ein dreisätziges Werk, dessen Thematik den Einfluß Haydns verrät und das zugleich die spielerische Grazie Mozarts vorausahnen läßt. Paul Kirschmann gab die Sonate mit biegsamem Ton, dem sich die feinsinnige Dynamik des Harfenspiels von Luise Schmidt-Frank einfühlsam beimischte, wieder. In drei kleinen Solostücken von Phil. Em. Bach, Mozart und einem unbekannten Meister konnte die Harfenistin ihre gereifte Technik und Vortragskunst zeigen. Auch Ludwigs Spohrs Sonate für Harfe und Violine bietet den Spielern reizvolle Aufgaben, die Konzertmeister Kerzisnik in großlinigem Zusammenspiel mit Luise Schmidt-Frank mit viel Geschmack und sicherem Stilempfinden löste. Zum Abschluß hörte man ein Trio für Harfe, Violine und Flöte von Carl Stamitz, dessen Wiedergabe von tiefem Verständnis für die stille Größe des Werkes, dem sich die Ausführenden selbstlos unterordneten, zeugte. Die Darbietungen wurden mit großem In- terefse ausgenommen, so daß sich die Künstler zu Zugaben verstehen mußten.
Schweinemarkt in Hungen.
* Hungen, 1. Dez. Der heutige Schweinemarkt war mt 100 Ferkeln beschickt. Man bezahlte für Ferkel bis zu 8 Wochen alt 10 bis 12 RM., 8 bis 12 Wochen alte 14 bis 16 RM., 13 Wochen und ältere Tiere 16 bis 20 RM. das Stück. Bei gutem Geschäftsgang wurde der Auftrieb geräumt.
Schweinemarkt in Alsfeld.
A Alsfeld, 1. Dezember. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 70 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 RM., 8 bis 10 Wochen alte 25 bis 30 RM. das Stück. Der Handel verlief flott, der Markt wurde ausverkauft.
Schweinemarkl in Duhbach.
Butzbach, 2. Dezember. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 151 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 22 RM., 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 25 RM., 7 bis 8 Wochen alte 25 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 28 bis 30 RM. das Stück. Der Markt wurde geräumt
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der ' Schriftleitung.)
D. R., Gießen. Ob die Hinterbliebenen verpflichtet sind, die fraglichen Verträge fortzusetzen, oder ob sie ein Recht auf vorzeitige Kündigung haben, läßt sich ohne Kenntnis der Bedingungen, die Gegenstand der Verträge geworden sind, nicht entscheiden. Falls Ihnen diese Bedingungen im einzelnen nicht bekannt sind, empfehlen mir Ihnen eine Nachfrage bei den betreffenden Unternehmungen. Sie werden dann schon die gewünschte Auskunft erhalten.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach» mittags geschlossen.
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Nach Gottes Ratschluß starb am 30. November, 7.45 Uhr morgens, fern der Heimat an einer schweren Krankheit meine liebe Mutter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Wilhelmine Peler Wse„ geh.Slumpl
im Alter von 49 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Peter, Gefr. i. e. Pionier-Batl.
Reiskirchen, den 2. Dezember 1941.
Die Beerdigung soll am Mittwoch, 3. Dezember, 15 Uhr, in Reiskirchen stattfinden. 4e32D
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hängt ja ebenfalls weitgehend von der viehwirt- schaftlichen Entwicklung ab. Damit ergibt sich für die Viehbesitzer aller Gruppen eine große Verantwortung, denn von der Genauigkeit der Ausfüllung der Fragebogen hängen Vorgänge ab, die nicht nur den einzelnen Betrieb, sondern das ganze Volk betreffen. Die Agrarführung kann keine weitblickenden Dispositionen treffen, wenn ihr nicht durch die Mitarbeit jedes einzelnen das notwendige Werkzeug in die Hand gegeben wird. Vor allem muß ein Fehler, der in vergangenen Jahren immer wieder gemacht wurde, vermieden werden. Es genügt nicht, daß der Viehhalter nur die Zahl des gehaltenen Viehes angibt, es müssen auch die Angaben über die Altersklassen innnerhalb der einzelnen Vieharten sorgfältig gemacht werden. Nur bei genauer Erfüllung dieser Forderung sind richtige Voranschläge für die Futtermitteloersorgung der Betriebe und für die Schlachtoiehanlieferung möglich. Was aber von einer genauen Organisation dieser beiden Aufgaben abhängt, darüber werden sich sowohl die Viehhalter als auch die ehrenamtlichen Zähler klar sein. Die morgige Viehzählung muß daher alle vorherigen Zählungen an Genauigkeit und Sorgfalt übertreffen!
schon wieder Junge, und damit setzt auch die Schonzeit ein.
Dom einheimischen Federwild muß dem Rebhuhn die ganze Sorge des Hegers gelten, wenn er hofft, seine Hühnerjagd wieder heben zu können.
Der Fasan dagegen kann noch besagt werden, während Wintersütteruna gleichzeitig betrieben wer- den muß. Auch sein Besatz verdient eine pflegliche Behandlung und überlegte Bejagung, um auf der vorhandenen Grundlage wieder aufbauen zu können. Die letzten beiden Winter und die infolge des Krieges erschwerte Winterfütterung wirken sich noch aus.
Auch unsere Enten versprechen erfolgreichen Jagdgang, erst recht, wenn einmal der Frost Teiche
Am 3. Dezember wird die übliche allgemeine Viehzählung -im gesamten Großdeutschen Reich unter Einschluß der eingegliederten Ostgebiete durchgeführt. Gerade während des Krieges ist die genaue Durchführung dieser großen Diehbestandsausnahme von größter wirtschaftlicher Bedeutung. Es ist daher Pflicht aller Viehhalter genaue Angaben über ihre Viehbestände zu machen. Die Diehzähler sind verpflichtet, die Ställe und Gebäude, in denen Vieh gehalten werden kann, zu betreten und die Viehbestände persönlich nachzuzählen. Diq Angaben der Viehhalter werden von Beauftragten der Ernährungsämter stichprobenweise kontrolliert werden. Diehhalter, denen hierbei nachgewiesen wird, daß sie wissentlich falsche Angaben über ihre Viehbestände gemacht haben, werden auf Grund des Gesetzes über Viehzählung vom 31.10.1938 streng bestraft.
Die Angaben, die durch diese Zählung gewonnen werden, sind maßgebend für künftige Gestaltung und Ausrichtung der Schlachtvieherzeugung und der Fleischversorgung des Volkes, sie bilden die Ghtnd- lage für die zukünftige Futtermittelpolitik, firto also insgesamt gesehen entscheidend für die künftige Er- nährungswirtschaft; die Milch- und Fettoersorgung
Tanj -'Tlnterricßt
Mittwoch, den 8. Dezember, 20 Uhr, beginnt ein
Kursus für Fortgeschrittene
Gefällige Anmeldungen erbeten.
und viele Strecken fließenden Wassers in seinen Bann schlagen sollte. Wer dann offene Stellen an Fluß oder Bach in seinem Revier hat, wird manchen Grünhals an den Galgen hängen können.
Schnepfen können vereinzelt auf dem Durchzug noch vorkommen, Ringeltauben sind meist fortgezogen, da sie keinerlei Mast zurückhielt.
Eher tst dagegen mit dem Vorkommen von G ä n- sen zu rechnen, wenn auch ihre Jagd unter unseren Verhältnissen nicht leicht ist.
Neben der Jagd kommt der Wildhege zu Beginn des Winters eine besondere Bedeutung zu. Der vorletzte schwere und der letzte auch nicht (eichte Winter haben unserem Wild erhebliche Verluste gebracht, an deren Folgen vor allem die Niederjagd heute noch leidet. Es ist auch Tatsache, daß eine ganze Anzahl von Revieren damals vollkommen überrascht wurde, weil, verwöhnt durch milde Winter, keinerlei oorausschauende Maßnahmen für den Notfall getroffen waren. Sie hinkten dann nach und erreichten ihr Ziel nicht mehr. Und dazu kommt noch, daß die Kriegsverhältnisse mancherlei Erschwernisse mit sich bringen. Futtermittel, wie 3. B. Mais ober Hafer, die man früher jederzeit kaufen konnte, sind für Wildfütterung nicht zu haben, mit Kartoffeln ist es ähnlich, Mast fehlt auch und schließ- lich darf die Transportfrage nicht vergessen werden.
Für Hochwildreviere sind Roßkastanien, wie sie die Schulen gesammelt haben, ausdrücklich als Wild- fixttermittel freigegeben. In manchen Revieren, wo Kastanien dem Wilde frei zugänglich sind (Alleebäume), nimmt auch das Rehwild sie gern und leicht an. In anderen macht es z. T. Schwierigkeiten. Auch sonst muß der Jäger, vor allem wenn er nicht aus eigener Wirtschaft irgendwelche Futtermittel, wie z. B. Rüben, Heu, Grummet, Haferstroh u. ä. besitzt, darauf bedacht fein, das auszunutzen, was ihm dis Natur draußen bietet. Wo Heidekraut wächst, ?stbt es wenig Not, wenn der Mensch beim Freiegen dem Wild behilflich ist. Weichhölzer sind eine gern genommene und auch bekömmliche Aesung. Das Abfallholz von Obstbäumen ist beim Hasen besonders beliebt. Wer einen WiDacker während des Sommers pflegte, wird nun den Nutzen haben. Alle «Gemüseabfälle aus dem Haushalt können zur Fütterung von Hafen und Federwild verwendet werden. Für Huhn und Fasan sollten die Fütterungen in Ordnung und bereits etwas beschickt sein. Wer vorsorgte, schüttet nun Hinterkorn oder auch Heublu- men, die in jeder Scheune, auf jedem Heuboden leicht zu haben sind. Sie sind für eine richtige Hüh- nerfutterung unentbehrlich.
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In der von der Deutschen Arbeitsfront, Kreis- maltung Wetterau, Hauptstelle für Berufserziehung und Betriebsführung, veranstalteten Vortragsreihe für Betriebsführer und betriebliche Unterführer sprach am Freitag im Großen Hörsaal der Universität Oberingenieur Keller, Frankfurt a. M., vor über 390 Betriebsführern und Unterführern über das Thema „Betriebliche Leistungssteigerung — Sinn und Zweck des Refa".
Nach der Begrüßung durch den Kreisberufswalter der DAF., Pg. Müller, fetzte Pg. Keller ausführlich das Refa-Gedankengut auseinander und bewies durch feine Ausführungen, daß bei richtiger praktischer Verwertung dieses Gedankengutes außerordentliche Leistungssteigerungen zu erzielen sind, die, was das Wesentliche ist, nicht etwa auf Kosten
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