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orbnung

bwehr getroffenes feindliches Flugzeug ins Me«r eftürzt ist.

1941

6716

2355

2105

293

857

281

352

308

1785

1887

238 . 748

245

315

285

eindeutige Beweis dafür, Volkswirtschaft auch im

mehr 1288 570 218

55

109

36

37

23

den Anmeldepflichtigen eingehen und noch nicht dem erhöben Kriegszuschlag unterlegen haben, sind eben­falls anzumelden.

Du nachzuentrichtenden Beträge sind ohne amt- liche/Zahlungaa"fforderung spätestens am 20. No- uemfo- 1941 bei dem Zollamt einzuzablen. Der Zu­schlag für später eingehende anmeldepflichtige Sen­dungen ist bei der Anmeldung zu entrichten.

Ausgenommen von der Anmeldung und Nachver- steuerung sind Kleinmengen. Als solche gelten Tabakwaren im Kleinoerkaufswert (ohne Kinegs- zuschlag) von insgesan t nicht mehr als 50 RM., Traubenschaummeln in einer Menge, die zehn gan­zen Flaschen, Fruchtschaumwein in einer Menge, die 20 ganzen Flaschen entspricht. Bei Branntwein ist eine Fretmenge von insgesamt weniger als zehn Liter Deingeist zugestanden. Obstabfindungsbren­nereien die betriebsfremden Branntwein nicht ver- arbeitet, sind vrn der Nachversteuerung befreit.

Nachder Zweiten Durchführungsverordnung über den Kregszuschlaq zum Kleinhandelspreis ist künf­tig der Kriegszuschlag auf Bier, Tabakwaren und Schaumwein nickt mehr an die Finanzämter,' son­dern ai die Zollämter abzuführen. Der Kriegs- zuschlq auf Bier und Tabakwaren wird ab dem 8. Noiember 1941 zur Vereinfachung der Arbeit für Wirtschaft und Verwaltung zugleich m't der Bierstuer und der Tabaksteuer angemeldet und fest­gesetzt

Die Zollämter erteilen Auskunft Einzel­heiten

1940

Einkommensteuer. . 5428

daß es in der deutschen .. ..

Kriege unentwegt bergauf geht. Einkommen, Umsatz, Vermögen und Verbrauch bewegen 'sich nach wie vor aufwärts. Infolgedessen das Mehr an Ein­kommensteuer und Körperschaftssteuer, an Umsatz­steuer, an Vermögenssteuer und an Verbrauchs-

Körperschaftssteuer .

Umsatzsteuer . . o

Vermögenssteuer . .

Tabaksteuer . . .

Zuckersteuer . .

Biersteuer .... Branntweinmonopol

Diese Uebersicht ist der

Das Zu-aTum wird seiner Vernichiurg nicht entgehen Oer Gauleiter sprach imKheingaulreiS.

Berlin, 31. Okt. (DNB.) Am 3. November 19 41 treten erhöhte Kriegszuschläae auf Tabak- waren, Schaumwein und Branntwein in Kraft. Die Verkäufer dieser Waren haben ab demselben Tag ihren Abnehmern die erhöhten Zu- fchlagssätze zu berechnen. Der Kriegszuschlag auf Tabakwaren beträgt 50 v. H. des Kleinhandelsprei­ses, auf Traubenschaumwein 3 RM. und auf Frucht­schaumwein 1 Vi RM. für die ganze Flasche. Der Preis für ein Liter Weingeist wird um 1 RM. er­höht.

Befinden sich solche Waren, die nur mit dem Kriegszuschlag in der bisherigen Höbe belastet sind, am 3. November 1941 in Besitz von Händlern, Gast­stätten und Kantinen usw., wird der Unterschiedsbe­trag zwischen den alten und neuen Zuschlägen für diese Bestände nacherhoben. (Nachsteuerverordnung vom 30. 10. 1941.)

Die Händler usw. haben deshalb am 3. Novem­ber 1941 vor Beginn ihrer Geschäftszeit ihren Be­stand an Tabakwaren nach Art, Menge und Ge- samtkleinverkaufsvreis für jede Art und an Schaum­wein nach Art und Menge (Stückzahl und Größe der Flasch-n) festzustellen. Die Bestände an Brannt­wein sind in Litern Weingeist aufzunehmen. Ver­pflichtet zur Bestandsaufnahme sind außer den Händlern die Trinkbranntweinhersteller, diese auch für unverarbeiteten Branntwein. Dis Bestände sind spätelt"ns am 10. November 1941 dem Zollamt an­zumelden.

Sendungen, die nach dem 2. November 1941 bei

lleberschüssige Kaufkraft im Dienste der Gemeinschaft

Fortgesetzte Stärkung der Finanzkraft des Reiches.

Ab 3. November erhöhte Kriegszuschläge

Marineminister nach den näheren Umstanden des .Hearney"-Falles aus, und sie unterwarfen ihn einem so regelrechten Kreuzverhör, daß der greise Wirrkopf Knox wohl dadurch in die Enge getrieben worden ist und verlegen die Wahrheit enthüllte, die Roosevelt und Knox eigentlich politisch tötet. Danach ist der amerikanische ZerstörerKearney" in enger Verbindung mit einem englischen Geleitzug gefah­ren. Dieser Geleitzug wurde von deutschen U-Boo- ten angegriffen, was durchaus den völkerrechtlichen Grundsätzen entspricht. In ihrer Verzweiflung schick­ten die englischen Kommandanten Notrufe aus, der amerikanische ZerstörerKearney" eilte herbei und warf sofort Wasserbomben auf das deutsche U-Boot, das heißt, er griff, ohne herausgefordert zu fein, in diesen Kampf ein, und erst nachdem das deutsche U-Boot durch diese amerikanischen Wasserbomben in Gefahr kam, schickte es ein Torpedo ab, das die .Learney" aufriß. Uebrigens wird jetzt noch be­kannt, daß dieKearney" mit ganz besonderer Pan­zerung gegen Torpedos versehen war. Nicht wir, sondern die amerikanische Presse stellt fest, daß, ge­nau wie im FalleGreer", dieKeam-ey" ein deut­sches U-Boot gejagt hat. DieKearney" fei, ent­sprechend dem Schießbefehl Roosevelts, losgedampft, um einen Zwischenfall herauszufordern. Die Folge- rungen sind klar.

Im amerikanischen Kongreß ist man über Roose­velt, seinen Marineminister und seine Helfershelfer erregt, weil diese das amerikanische Volk bewußt belogen haben, um Amerikas Söhne für ihre Zwecke hinschlachten zu lassen. In diesem Zusam­menhang wird darauf hingewiesen, daß die Demo­kratische Partei im Juli 1940 zur Außenpolitik eine Entschließung annahm:Wir werden an fremden Kriegen nicht teilnehmen und wir werden unsere Armee, Marine oder Luftwaffe nicht in fremde Länder außerhalb des amerikanischen Kontinents senden." Roosevelt ist Chef der Demokratischen Partei. Als solcher schickte er eine feiner Kreaturen vor und ließ den Zusatz einfügen:ausgenommen im Falle eines Angriffs". Die Partei nahm diese harmlos klingende Zusatzerklärung an aber letzt stellte sich heraus, daß es eine echt Rooseoeltsche Perfidie war, um feine eigenen Parteifreunde m einen Hinterhalt zu locken. Roosevelt behauptete und log, Deutschland habe die USA. an9e9nffen. Das ist, wie sein eigener Marinemimster selbst zu- geben mu^e, unwahr. Roosevelt hat also seine Na- tion bewußt irregeführt, aber er hat schon im Vor­jahre diese Irreführung beabsichtigt dadurch, daß er ifie ominösen fünf Worteausgenommen im Falle eines Angriffs" der Entschließung seiner Partei, tue sich für Neutralität ausgesprochen hatte, hinzu- fügen ließ. Mit solchen jüdischen Mitteln ging Roose- velt vor, und wenn jetzt die Empörung in den USA. gegen ihn hohe Wellen schlägt, dann hat dieser Pra- fident, dieser Möchte-Gern-Weltdiktator es sich selbst ^Äneben^steht noch seine geradezu ungeheuerliche Verleumdung, die Deutschen wollten sämtliche Reli­gionen der Erde abschaffen, und sie hätten eine Karte verfertigt, die zeige, was Südamerika nach

>m Siege Hitlers zu gewärtigen habe. Die erste iauptung ist so wahnsinnig, daß sie selbst in den glatt unter den Tisch fiel, die zweite ist ae-

»zu verrückt. Roosevelt hat bekanntlich in einer ssekonferenz dargelegt, er könne leider die Karte t zeigen, da sie Notizen enthalte. Er hat wohl- zlich diese Karte keinem Menschen gezeigt. Nun e es einfach, die Notizen zu überdecken und die Karte selbst der Oeffentlichkeit zu über-

>n. Roosevelt aber tat nicht einmal das, und ir Hüll, sein Außenminister, erklärte neugie- xV Journalisten gegenüber, er habe die Karte t gesehen, sie müßten sich an eine höhere Jn- z wenden. , t ,

teilen wir fest: Roosevelt hat auch da geschwin- aber er ist Präsident einer mächtigen Nation, seine Schwindeleien, seine bewußten Lügen schlimmer als Gangstertaten. Wenn seine igster harmlose amerikanische Bürger erschießen, Delt es sich um ein Verbrechen. Wenn Roose- schießen läßt, um Amerikas Soldaten auf die achtbank zu bringen, dann handelt es sich um r als um eine Gangstertat, um ein beispielloses toerbrechen schlechthin.

oosevetts Güdamerikakarie.

Ein Abenteurer und Phantast als Gewährsmann.

gütern.

Die Finanzen bes Reiches entwickeln sich auch im gegenwärtigen Rechnungsjahr wieder besser als wir bei Beginn des Rechnungsjahres erwartet hatten. Die Summe an Steuern, Verwaltungseinnahmen, Kriegsbeitrag der Gemeinden, Matrikularbeitrag und Besatzungskosten wird rund 45 Milliarden R M. erreichen. Derjenige Betrag, der darüber hin­aus zur Deckung des Finanzbedarfes des Reiches erforderlich ist, fließt dem Reich in Form von Kre­ditmitteln zu. Die Finanzierung der Ausgaben des Reiches vollzieht sich nach wie vor ohne jede Schwie­rigkeit.

Die Finanzkraft des Reiches wird von IHcnaf zu TNonat stärker, denn das Fundament, auf dem die Finanzkraft des Reiches beruht das Steueraufkommen, bewegt sich fortgesetzt auf­wärts.

Das Reich ist deshalb auch nicht etwa aus finanz- wirtschaftlichen Gründen darauf angewiesen, neue Steuern einzuführen oder die Sätze vorhandener Steuern zu erhöhen.

Wir haben unlängst durch die Steueränderungs- Derordnung den Kriegszuschlag zur Körperschaft st euer eingeführt. Das ist eine Maßnahme zur Herbeiführung steuerlicher Ge­rechtigkeit gewesen. Sie ist in Zusammenhang mit der steuerlichen Entlastung der Personengesell­schaften und der Einzelgewerbetreibenden geschehen.

Die Deckung des Finanzbedarfs des Reiches ist gesichert. Weäen des Finanzbedarfes des Reiches sind deshalb steuerliche Maßnahmen nicht erforder­lich.

Koufkrast-llebe'schuß.

Die Lohnsumme und die Summe der U n - ternehmergeroinne in der deutschen Volks- wirtschaft sind auch während des Krieges fort­gesetzt g e ft i e g e n. Sie steigen noch. Auf der anderen Seite bestehen die Schranken auf dem Warenmarkt. Bei dieser Gegenüberstellung ergibt sich ein gewisser K a u f k r a f t - U eb e r s ch u ß .

Die Schranken auf dem Warenmarkt sind zur Sicherung der Kriegsgütererzeugung und des son­stigen Wehrmachtbedarfes und damit zur Steige­rung der Schlagkraft unserer Frontsoldaten er­forderlich. Sie sind gleichzeitig erforderlich, um eine ungesunde Preisentwicklung zu vermeiden. Würde dem Kaufkraft-Ueberschüß, solange die Schranken auf dem Warenmarkt erforderlich sind, freier Lauf gelassen, so würde die Festigkeit dieser Schranken erschüttert werden. Eine solche Erschütte­rung würde nicht nur die Kriegsgütererzeugung und den sonstigen Güterbedarf der Wehrmacht, sondern auch die Interessen jedes einzelnen Ver­brauchers beeinträchtigen. Es gebieten deshalb die Interessen aller, daß die überschüssige Kaufkraft nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten gelenkt wird.

Eiserne (Sparfonfett.

Im Reichsgesetzblatt vom Freitag ist die Ver­ordnung des Ministerrats für die Reichsverteidigung über die Lenkung von Kaufkraft erschienen. Ab­schnitt I dieser Verordnung fiept die Errichtung eiserner Sparkonten vor. Darüber hatte Staatssekretär Reinhardt bereits am Mittwoch im Rundfunk gesprochen. Die Aktion des eisernen Spa­rens bedarf einiger Wochen Anlaufzeit. Jeder Lohn- und Gehaltsempfänger kann von dem eisernen Sparen für bestimmte Teile vom laufenden Ar­beitslohn erstmals für einen Lohnzahlungszeitraum Gebrauch machen, der nach dem 29. November 1941

endet. Er kann von dem eisernen Sparen für be­stimmte Teile von den Weihnachtszuwendungen oder den Neuiahrszuwendungen erstmalig für die Zuwendungen Gebrauch machen, die nach dem 15. November 1941 gezahlt werden.

Betriebsanlaqe-Guthabett.

Durch die Einrichtung des eisernen Sparkontos werden nur Lohn- und Gehaltsempfänger angeregt, einen Teil ihres Einkommens für die Zeit nach dem Wegfall der Schranken auf dem Warenmarkt zurückzulegen. Abschnitt II der Verordnung über die Lenkung von Kaufkraft sieht eine ähnliche An­regung für gewerbliche Unternehmer vor. Die Unternehmer werden angeregt, die Anschaffung abnutzbarer Betriebsanlageaüter weitmöglichst aus die Nachkriegszeit zu verschieben.

Diejenigen gewerblichen Unternehmer, die Beträge ihres Betriebsvermögens bis zur Beendigung bes Krieges in bestimmter Weise binden, erlangen in Höhe ber für die Dauer des Krieges gebundenen Beträge Bewertungsfreiheit für die abnutzbaren Betriebsanlagegüter, die sie nach dem Kriege an* schaffen. Die Bewertungsfreiheit gilt für die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Sie besteht darin, daß die Anschaffungskosten auf eine kürzere Zeit als die der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer verteilt und demgemäß bereits im Jahr der Anschaffung voll vom Gewinn ab gefetzt werden können. Das fuhrt

im Jahr der Anschaffung nach dem Kriege xu einer entsprechenden Verminderung der Steuern des Un­ternehmers und demgemäß zu einer Vergrößerung der finanziellen Dewertungsmöglichkeit und der Möglichkeit unternehmerischer Betätigung. Die Bin­dung der Beträge, in deren Höhe steuerliche Be­wertungsfreiheit erlangt wird, geschieht in der Weise, daß die gewerblichen Unternehmer sie beim Fi­nanzamt einzahlen. Die eingezahlten Beträge wer­den alsBetriebsanlage-Guthaben" bezeichnet. Das Reich zahlt das Betriebsanlage-Guthaben nach Be­endigung des Krieges auf Antrag zurück. Das Be­triebsanlage-Guthaben wird für die Zeit nach Be­endigung des Krieges, in der es noch nicht zurück­verlangt ist, verzinst. Für bestimmte Fälle ist eine vorzeitige Rückzahlung von Betriebsanlage-Gucha- den vorgesehen.

Die Bildung von Betriebsanlage-Guthaben ist der steuerlichen Vergünstigung wegen, die das Guthaben für die Zeit nach dem Kriege gewährt, begrenzt. Betriebsanlage-Guthaben kann nur bis zu der Höhe gebildet werden, die der Hälfte des Wertansatzes entspricht, die für abnutzbare bewegliche Betriebs­anlagegüter in der Steuerbilanz für 1940 ausgewie- sen sind.

Der Reichsminister ber Finanzen wird den End­zeitpunkt für Einzahlungen auf Detriebsanlage- Guthaben bestimmen. In ber Durchführungsverord­nung wird als dieser Endzeitpunkt für die Bildung von Betriebsanlage-Guthaben wahrscheinlich der 10. Januar 1 94 2 bestimmt werden. Es liegt im Interesse jedes gewerblichen Unternehmers, ber über flüssige Mittel verfügt," von ber gegebenen Möglichkeit Gebrauch zu machen. Eine allgemeine Bewertungsfreiheit für abnutzbare Betriebsanlage, güter wird nach Beendigung des Krieges nicht kommen. Wer nach Beendigung des Krieges Bewer­tungsfreiheit für ab nutzbare Betriebsanlagegüter haben möchte, muß heute in entsprechender Höhe Betriebsanlage-Guthaben bilden.

Es ist möglich, daß der Reichsminister der Finan- zen die Bildung von Bettiebsanlage-Guchaben ei­nige Zeit später erneut zulassen wird. Für solche später gebildeten Detriebsanlage-Guthaben werden jedoch die Bedingungen nicht dieselben sein wie für diejenigen Betriebsanlage-Guthaben, die gegenwär­tig gebildet werden.

Erhöhung des Kriegszuschlags auf Tabakwaren, Trükbranniwein und (Schaumwein.

Besonders groß ist gegenwärtig die Nachfrage nach Tabakwaren, Trinkbranntwein, Schaumwein und ähnlichen Genußmitteln, die nicht bezugs­beschränkt sind. Die übergroße Nachfrage tritt be­sonders auf dem Tabakwarenmarkt in Erscheinung. Aus dem Schlangestehen vor den Tabakläden könnte man fast annehmen, die Tabakwarenerzeugung fei zugunsten der Kriegsgüterindustrie eingeschränkt

durch die jüdischen Hintermänner zur Verfügung gestellt werde, gleich erfolglos bleiben und die Nie- berläge Englands nicht aufhalten. Das Judentum aber, bas als letzte Reserve Amerika in den Krieg _____u.

führen will, und im Präsidenten Roosevelt, wie die In Ostafrika Atttonen vorgeschobener Abtei- Lügen und Verleumdungen seiner letzten Rede wie- ungen. Im Abschnitt von C e l g a wiesen unsere der drastisch bewiesen, ein willfähriges Werkzeug Truppen Annäherungsversuch» der Feindes -urüch,

Britische Flugzeuge unternahmen von wem Einfluge auf Tripolis und Bengasi, tnige Personen wurden verletzt und geringe Sach« Haden angerichtet Es wurde festaestellt, daß bei ?m im Dehrmachtbericht vom 26. Oktober erwähn- n Luftangriff auf Bengasi ein von der Boden-

io d« Janeiro, 31. Oktober. (DNB.) Nach hen Phantastereien und Hirngespinsten Roose- feine angebliche Karte über die Aufteilung rameritas konstruiert hat, geht aus einem Bries peruanischen Abenteurers Hayade la Torre >or, denGazeta de Noticias" jetzt veröffentlicht, diesem Schreiben, das vom 20. Juli d. I. aus n a datiert ist, teilt Haya de la Torre mit, daß urch Vermittlung eines U8A.--Schriststellers, der lich Südamerika bereiste, an Roosevelt n Vorschlag zu deutschfeindlicher Hetze mit direk- Unterstützung der Vereinigten Staaten sandte, diesem Hetzkampagne-Programm, bas nicht roe- r als 12 Schreibmaschinenseiten umfaßte, habe ber biePläne einer deutschen Inva- n" eine Landkarte beigefügt, mit Aufteilung wie sie von deutscher Hand nach ihrem Ermes- gemacht fein könnten. Es seien Regionen einge- net, die man direkt als unter deutsche Schutz­schaft zu stellende ansprechen sollte, und andere, man als Marionettenstaaten ober Protektorate ichnen sollte. Dazu passende Bilder würde er irgendwie Herstellen lassen.

eher den Ursprung dieser angeblichen Pläne teilt Haya de la Torre in dem Schreiben mit, daß e r bie Karte gezeichnet habe auf Grund von Informationen eines seiner Agenten, die dieser bei dem Aufenthalt eines deutschen Offiziers in Peru von irgend jemandhintenherum" erhalten habe. Torre schreibt, daß er diese Karte Roose­velt geschickt habe mit dem Ersuchen, sie zu einer Zeit, die der Präsident für geeignet halte, zu veröffentlichen.

Sarkastisch meintGazeta be Noticias" bazu, man hätte wohl kaum geglaubt, daß ein Staats­chef von dem Weitblick des Herrn Roosevelt je­mals Ohren für die Phantastereien dieses geschei- terten Fanatikers gehabt hätte."

(*d)ilberfprad,e für Trau ^oosevelf.

Neuyork, 31. Oft (DNB.) Wie eine ameri­kanische Zeitung meldet, habe Frau Roosevelt nach einer Rede in Chikago sich den Weg durch 50 Frauen bahnen müssen, die ihr Schilder ent­gegenhielten mit Aufschriften wieWir lassen uns feine englische Wolle über die Augen ziehen,U n - f er e Söhne wollen nicht getötet roer- d e n",Unsere Flagge zeigt Sterne und Streifen und nicht Hammer und Sichel".

Für ihre Rede, in ber sie die abgedroschene Phrase, Amerika werde ber Welt eine neue Ord­nung geben, nochmals wiederholte, erhielt Frau Roosevelt als Honorar bie Kleinigkeit von 1000 Dollar. .» -

gefuiien hat, werde seiner Vernichtung nicht ent- «ehe. Deutschland kann der kommenden Entwick-- lungmit ruhiger Gelassenheit und voller Zuversicht entgzensehen.

Dr Gauleiter unterstrich bann die siegeszuver- sichtche Haltung der Heimat und ihr von der Pavi geschaffenes und gepflegtes Kamvfinstrument: die »eutfche Volksgemeinschaft. Er schloß seine de- geibrt aufgenommene Rede mit dem Hinweis auf die unvergleichlichen Siege der Front und ent« wielte daran bie innere Verpflichtung jedes Ein- zelen, dem Glauben ber Soldaten an den Führer, wi er sich in ihrer opfervollen Hingabe offenbare, najjueifern.

Oer italienische Bericht.

Rom, 31. Okt. (DNB.) Der italienische Wehr- nchtbericht vom Freitag bat folgenben Wortlaut: ZnNorbafrika lebhafte Feuertätigkeit unserer 2-tiflerie an ber Front von Tobruk.

Berlin, 31.Okt. (DNB.) Staatssekretär Fritz Reinharbt führte vor Vertretern der Presse am Freitag u. a. folgendes aus: Es war bei Beginn bes gegenwärtig laufenden Rechnungsjahres das Rech­nungsjahr läuft vom 1. April bis 31. März damit gerechnet worden, daß das Steuerauf­kommen des Reiches in diesem Rechnungsjahr 30 Milliarden RM. erreichen werde, gegenüber 27,2 Milliarden RM. im Rechnungsjahr 1940. Es liegt etzt das Ergebnis für die erste Hälfte des Rech- lungsjahres 1941 vor. In dieser hat bas Steuer­aufkommen bes Reiches bereits 15,8 Milliarden RM. erreicht. Das Doppelte davon sind 31,6 Milliarden RM. Wir werden bei Berücksichtigung des unlängst eingeführten Kriegszuschlages zur Körperschafts­teuer wahrscheinlich 32 Milliarden RM. erreichen.

Die Entwicklung in der ersten Hälfte des Rech­nungsjahres 1941 ergibt im Vergleich mit der ersten Hälfte bes Rechnungsjahres 1940 für bie wichtigsten Steuern in Milliarden Reichsmark das folgende

NSG. In einer überfüllten Versammlung der Partei sprach Gauleiter Reichsstatthalter Spreu« g e r am Donnerstagabend in ber Stadthalle von Eltville.

In beißender Ironie schilderte er eingangs die Vorstellungen, bie Churchill und die Hetzclique hin­ter ihm einstmals von dem Kriegsverlauf hatten. Wohl wußten auch sie, daß Deutschland militärisch unbesiegbar sei, den Erfolg aber glaubte man in dem Rezept, mit welchem man den Weltkrieg führte, der Hungerblockade, zu besitzen. Der Gauleiter zeigte dann auf, wie ber Nationalsozialismus mit feinen verantwortungsbewußten Vorbereitungen auch diese Hoffnung zunichte gemacht hat. Heute sei die Waffe der Hungerblockade vollends stumpf ge­worden, da bas Reich die gesamten europäischen Rohstoffe in den Kampf gegen England stellen könne.

In anschaulicher Weise entstand bann vor den Zuhörern der politisch-weltanschauliche Hintergrund unseres Freiheitskamp'es und die Durchkreuzung des Ränkespieles der Briten, das sie durch Einsatz der Sowjets gegen bas Reich im Schilde führten. So wie auch dieser Plan eineL meuchlerischen An­griffes in den Rücken zu Fall gebracht wurde, werde auch jede andere Koalition, die den Briten

worben. Das ist jeboch nicht der Fall. 3m Gegenteil, bie Erzeugung und ber Verbrauch an Tabakwaren bewegen sich leit dem Jahre 1933 fortgesetzt auf­wärts auch in den Kriegsjahren. Der Verbrauch an Zigaretten hat betragen im Jahre:

1933 . . 33.6 Milliarden Stück,

1938 . . 47,2

1939 . . 62,4

1940: . . 74,8

Vom heutigen Verbrauch entfallen etwas mehr als 10 v. H. auf bie Ostmark, das Sudetenland und die elngegliebtrten Ostgebiete. Es verbleibt demnach für dos Altreichsgebiet eine Verdoppelung des Ver­brauches an Zigaretten tr ber Zeit von 1933 bis heute. Auch ber Verbrauch an Zigarren, an Rauch­tabak und an Zigarettenhi-llen ist sehr erheblich ae- ftiegen. Der Kriegszuschlag auf Tabakwaren hat die Steigerung nicht aufhalten können.

Der unmittelbare Bedarf ber Wehrmacht beträgt gegenwärtig etwa 40 v. H. ber Gesamterzeugung an Tabakwaren. Die genügenbe Befriedigung bes Wehrmachtsbedarfs ist auf die Dauer nur gesichert, wenn in der Heimat ber Verbrauch an Tabakwaren nicht weiter steigt unb jeber Raucher in ber Heimat sich auf das beschränkt, was er glaubt nicht ent­behren zu können.

Die Verordnung über die Lenkung von Kauf­kraft sieht eine Erhöhung bes Kri'egsgeld-- zuschlagesaufTabakwaren vor, unb zwar von 20 vH. auf 50 o.H. bes Preises, ben ber Verbraucher aufzuwenden hat. Diese Erhöhung bes Kriegszuschlages auf Ia6a tarnten ist erforderlich, um die Nachfrage nach Tabakwaren in der Heimat nicht einen Umfana annehmen 3u lassen, durch ben die genügende Versorgung der Wehrmacht mit Ta­bakwaren gefährdet werden würde. Es soll durch bie Erhöhung des Krieaszuschlages auf Tabakwaren erreicht werden, daß ber Verbrauch an Tabakwaren in der Heimat nicht weiter steigt, unb daß mancher Raucher in der Heimat seinen Bedarf möglichst ver­mindert.

Aehnlich wie bei ben Tabakwaren liegen die Ver­hältnisse beim Trinkbranntwein. Deshalb auch hier eine Erhöhung des Kriegszuschlages, und zwar um 100 RM. je Hektoliter.

Beim Schaumwein liegen die Verhältnisse anders. Es ist jedoch ein Gebot ber Billigkeit, auch den Kriegszuschlag auf Schaumwein zu erhöhen. Scyaum- roein ist das Genußmittel von Verbrauchern, bei denen in der Regel ber Kaufkraftüberschuß vor­handen fein wird, ber eine weitere steuerliche In­anspruchnahme zuläßt. Demzufolge ist ber Kriegs­zuschlag verdreifacht worden. Er beträgt künf­tig 3 RM. und 1,50 RM. für Fruchtschnumwein. Eine Erhöhung bes Kriegszuschlages auf Bier ist dagegen nicht verordnet worden. Dieses Genuh-- mittel, das in der Hauptsache von Volksgenossen mit kleinen unb mittleren Einkommen verbraucht wirb, soll von einer stärkeren Belastung verschont bleiben.