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(Nachdruck verboten.)

33. Fortsetzung.

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Ende September oder Anfang Oktober ist die '" Zeit zum Reinigen der Nistkästen. Sie dann von den bei uns bleibenden Höhlen-

Handball.

' Spiele für das KWHV.

Alle Spiele hatten zahlreichen Besuch tnifyimei» sen. Neben dem sportlichen Erfolg konnte das Sam- melergebnis an allen Orten gegenüber dem Vor­jahre gesteigert werden.

Luftwaffe Mtv. Gießen 14 :7 (3:2).

In der ersten Hälfte konnte der Mtv. das Spiel vollkommen offen hatten. Nach dem Wechsel gaben die Soldaten den Ton an und stellten den^ Sieg sicher. Beide Mannschaften zeigten eine anständige Spielweise und erleichterten dem Schiedsrichter Wei­ler die Leitung.

Hochelheim Luftwaffe 1. 13:10 (7:5).

Die Luftwaffe mußte die Fahrt nach Hochelheim mit Ersatz antreten. Trotz der Niederlage zeigten sie ein gleichwertiges Spiel. Im ersten Spielab­schnitt konnte die Platzmannschaft eine knappe Füh­rung erringen.«- Die Soldaten kamen nach dem Wechsel besset ins Spiel, mußten jedoch Hochelheim den Sieg überlassen.

Krofdorf L u f w a f f e 2. 9 :11 (5:7).

Die junge Platzmannschaft zeigte eine sehr gute Leistung. Die Luftwaffe mußte alles aufbieten, um Sieger zu bleiben. In der ersten Hälfte sicherte sie sich schon einen kleinen Vorteil. Krofdorf stürmte immer wieder an, konnte aber den Soldaten den Sieg nicht entreißen.

Heuchelheim Mtv. Gießen 10:8 (3:5).

Eine knappe Niederlage mußten die Gießener in Heuchelheim einsteckem Man merkte ihnen das Spiel vom Samstag an, wozu noch großes Pech kam. Vor der Pause sahen sie noch als Sieger aus. Nachdem jedoch durch Verletzung einer ihrer besten Spieler ausschied, kam Heuchelheim besser ins Spiel. Der Vorsprung der Gießener wurde aufgeholt und durch restlosen Einsatz der Sie^ sichergestellt.

Holzheim Gröningen 9:11 (4:7).

Grüningen zeigte in der ersten Hälfte sehr gutes Zusammenspiel. Holzheim fand sich nicht zusammen und versuchte durch Einzelspiel zu Erfolgen zu kom­men. Nach der Pause gefährdete Holzheim den Gästesieg. Dadurch wurde das Spiel härter, und

zwei Spieler der (Safte mußten das Spielfeld, ver, la3m Kreis Wetzlar gab es folgende Resultate: Wetz, lar Niedergirmes 5:12, Hörnsheim Lützel, linden 8:10, Atzbach Garbenheim 8:13.

Q3.-Spiele im Bann 116.

Grüningen Holzheim 7:5 (0:5).

Eine Ueberraschung gab es in Grüningen. Holz. - heim spielte in der ersten Hälfte ganz vorzüglich Die Platzmannschaft hatte nichts zu bestellen. NcH dem Wechsel holte jedoch Grüningen Tor auf Tük auf, und durch gute Mannschaftsleistung gelang nors der Sieg.

Lang-Göns M t v. Gießen 2. 14 : 3 (6:0)

Lang-Göns war den Gießenern in jeder De. ziehung überlegen. Alle Versuche der Gäste schei. terten an der besseren Mannschaftsleistung der Platz, Mannschaft.

Watzenborn-Steinberg L i ch 12:3 (5:3j, |

Dor der Pause konnte Lich das Spiel noch off«; t halten. Nach dem Wechsel bestimmte jedoch Watzen born das Spielgeschehen.

Fußbott im Tv. Aliendorf (£ol?n).

Mendorf (Lahn) 1.3gb. Lich 1. 3gb. 3:1

Die Mannschaften trafen sich am Sonntag in Allendorf zum fälligen Pflichtspiel. Die Gäste fonn, ten für/ vor der Pause den Führungstr,effer ri, zielen. Nach Seitenwechsel konnten die Gastgeber kurz hintereinander zwei Treffer verbuchen. Dir Gäste konnten auch nicht verhindern, daß die Gasl> gebet durch ein weiteres Tor den Sieg sicherstellteil«

spielDie sieben Schwaben" auffuhren, bei dem auch die weiblichen Rollen wie stets von Knaben dargestellt werden. Der Direktor der Wiener Staats­oper, Dr. Erwin Kerber, hat die kleine Märchen­oper einstudiert, der Text ist von Maria K a st l, die Musik von Richard R o ß m a y r.

Wildfrüchte warten auf Ernte.

Einen nicht zu unterschätzenden Zuschuß zu den verschiedenerl Obstarten aus unseren Gärten ver­mögen Wildfrüchte zu bieten. Allerdings wird man sich im allgemeinen selbst der Mühe unterziehen müssen, die Früchte zu sammeln. Ihr vielfach etwas herber Geschmack kann durch Zuckerzusatz oder gleich­zeitige Verwendung anderer Obstarten gemildert werden, an Nährwert und Heilkraft, vor allem aber an Vitamingehalt sind die wildwachsenden Früchte ihren gartenmäßig gezogenen Artgenossen vielfach überlegen. Wenn auch die Blaubeere nicht mehr anzutreffen ist, so loynt doch auch in den Herbstmonaten ein Sammelausflug in den Wald. Brombeeren, bisweilen auch Himbeeren, können in günstigen Lagen bis in den Oktober hinein ge­erntet werden. Eine ausgesprochene Herbstfrucht ist die Berberitze mit ihrem herb-säuerlichen Frucht­fleisch, das sie nicht nur, vermischt mit Aepfeln, zur Marmeladen- und Geleebereitung geeignet macht, sondern auch den Zitronensaft ersetzen läßt. Maulbeeren finden sowohl roh, als in Form von Saft oder Sirup genossen ihre Liebhaber. Die süß­bittere Traubenkirsche liefert ein schmackhaftes Mus oder einen nicht weniger angenehmen Saft. Be­kannter noch dürfte der schwarze Holunder sein, dessen Zubereitungsmöglichkeiten Kompott, Mar­melade, Saft, Wein oder Likör und schließlich auch Suppe fast unerschöpflich sind, wobei man die Beeren ganz nach Geschmack allein oder in Verbin­dung mit anderen, am beften säuerlichen Obstarten genießen kann. Weiter locken die roten Trauben der Eberesche zum Pflücken, deren Verwendungsmöglich­keiten kaum weniger vielseitig als die des Holun­ders sind. Einen besonderen Ruf als Vitaminträger aber hat sich die Frucht der Heckenrose, die Hage­butte, erworben. Zu Suppe, Kompott oder Mar­melade verarbeitet, kommt sie unserer Ernährung zugute. Erinnern wir uns schließlich noch der Schlehe und des würzigen Wacholders, so haben wir eine kleine Auslese derjenigen Wildfrüchte, die uns die Natur jetzt und in den kommenden Wochen und Monaten bietet und die es in Kriegszeiten dop­pelt zu nutzen gibt.

Bastelt für den Vogelschutz!

Mit dem Eintritt der kühleren Jahreszeit ist die Jugend wieder mehr ans Haus gefesselt und sehnt sich nach einer anregenden und nützlichen Beschäfti­gung in der Freizeit. Was könnte sie besseres tun als Vogelschutzgeräte basteln! Für die Kriegswirt­schaft ist die Vertilgung der schädlichen Kerbtiere durch die Vögel besonders wichtig. Die Vermehrung dieser Schädlingsvertilger hängt aber in hohem Maße von den Nistgelegenheiten ab. Da die natür­lichen Nistgelegenheiten infolge von Rodungen, Ab­brennen der Böschungen, Abschlagen vieler Hecken und wegen der neuzeitlichen Bauweise der glatten Wände immer weniger werden, müssen wir für künstliche Nistplätze sorgen. Also frisch an die Arbeit, Jungens und Mädel! Bastelt Nistkästen, Winter­futterhäuschen und Nestunterlagen für Schwalben! Die Anleitungen dazu bekommt ihr kostenlos von der Vogelwarte in Garmisch (Obb.), oder vom Tier­schutzverein. Dort könnt ihr auch Näheres über die Art der Winterfütterung und über das richtige Auf­hängen der Kästen und Unterlagen erfahren.

Reinigt die 7! stkästen'

Bringen Sie mir einen Kirsch!" sagte Hellwang plötzlich laut. Es war, als hätte er nach langem Anlauf und mehrfachem Zurückweichen endlich ein Hindernis übersprungen. Und Trix wußte, was das Hindernis gewesen war, ihre Gegenwart. Eine kurze Pause entstand. Hellwang klimperte angelegentlich mit seinem Schlüsselkettchen.'Trix spürte einen schar- fen', stechenden Schmerz in ihrem Innern, eine namenlose Trauer; sie hätte weinen mögen.

Der Kellner schob den Kirsch auf einem ovalen Nickeltablettchen vor Hellwang hin. Trix beobachtete ihn unauffällig. Er griff hastig nach dem kleinen Spitzglase und kippte es mit einem scharfen Ruck nach hinten. Und als hätte die Wirkung des Ge­tränks im gleichen Augenblick eingesetzt, in dem - das Glas aufstellte, atmete er tiefer auf. Sein Brust- korb hob sich, seine Nervosität lieh nach, er steckte die Wagenschlüssel in die Tasche, sein Ausdruck schien lebhafter zu werden, sein Blut schneller zu kreisen. Trix hob den Kopf, es war als- spanne sich in ihrem Rücken plötzlich wieder ein Draht, der für

5 kg 48, Wirsing, 8 kg 6 bis 13, Weißkraut 5 bis 10, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 7, Mischgemüse 8 bis 10, Tomaten 20 bis 30, Kürbis 10, Frühäpfel 30 bis 40, Birnen 30 bis 45, Lauch 20, Sellerie 20, Blumenkohl, das Stück 20 bis 50, Salat 12, Endivien 10 bis 15, Rettich 10 bis 15 Rpf.

Aus der engeren Heimat.

Don einem Umsturzenden Schlepper totgedröckt.

LPD. Alsfeld, 1. Oft. Der Polizeidiener Konrad Meier in Grebenau hatte sich beim Mistfahren mit einem großen Mistwagen, der von einem Schlepvper gezogen wurde, neben den Fah­rer auf die Zugmaschine gesetzt. Auf einem steilen Feldweg stürzte der Schlepper um, wobei Meier unter das schwere Fahrzeug zu liegen kam und so schwer verletzt wurde, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Dex Fahrer des Schlep­pers war zur Seite geschleudert worden und kam dadurch unverletzt davon.

Landes-Leistunqshüten in Hungen.

Am Sonntag fcknd in Hungen das diesjährige Landes-Leistungshüten statt. Das Richteramt lag in den Händen der Herren Hüttenberger, Hold und König, die es diesmal nicht leicht hatten, aus den zum Wettbewerb gemeldeten 8 Schäfern den besten herauszuftnden, zumal an einer Herde von 400 Schafen, temperamentvoll und voll genährt, wie sie Hungen besitzt. Trotz des schwierigen Geländes fan­den sich die Schäfer mit der gestellten Aufaabe durchweg gut ab und erzielten gute Punktzahlen.

Die Ergebnisse: 1. Preis: Schäfermeister Wilh. Müller, Gießen, 55 Punkte, Landesleistunqs- fieger; 2. Preis: Schäfermeister Ernst Kerb, Bad Ems, 54 Punkte; 3. Preis: Schäfermeister Wilh. Ihrig, Fürstengrund i. Odenw., 52 Punkte; 4. Preis: Schafermeister Otto Rindermann, Hof-

Na, Sie sind ja ganz aufgekratzt und lusti.; Kathi", brummte er und ryischte sich den Schwell von der Stirn.

Ich freu' mich hall, daß wieder an wen'g Leben ins Haus fimmt", antwortete sie, und mit einem kühnen Vorstoß fügte sie hinzu:Ich mein', boj das Fräulein Trix eine große Freud' haben täl wenn Sie dran dächten, mit ihr auch mal id Thiater zu gehen ober ins Konzert, Herr Dokter'

Einen Augenblick lang sah es aus, als wenn & sich Belehrungen darüber, wie er feine Gäste st unterhalten habe, verbitten wolle. Er trommelte i der Hosentasche gegen sein Dein und warf Kathi ein rv scharfen Blick zu. Theater ... Keine schlechte eigentlich. In den Kammerspielen gab Wem4 Krauß ein Gastspiel in der Rolle König LeM Wahrscheinlich war das Theater stets reftlos am* verkauft, und es war zweckmäßig, die Karten reit' zeitig zu bestellen. Wie lange war es her, seit rl 3um letztenmal im Parkett gesessen hatte? Eindl'i' viertel Jahr? Länger noch und er hatte stützt mit Luisa keine Aufführung von Bedeutung D«f säumt.

Legen Sie nachher die heutige Zeitung meinen Schreibtisch, Kathi", sagte er und verlirl das Zimmer.

Beim Mittagessen hatte Britta trübe Augen. ohne Appetit und klagte über Schluckbeschw-ck den und Kopfschmerzen. Trix ließ sich den zeigen. Er war entzündet und belegt

Kein Wunder", bemerkte Hellwang ärgerlU ben ganzen Tag treiben sich die Bälger brau&t herum. Seit Wochen sehe ich sie nur noch zu drl Mahlzeiten. Unb der Sommer ist eben oords Abends steigen die Nebel, da hat man eine Faltung im Handumdrehen weg."

Willst du nicht den Arzt anläuten, Konrad?'", Quatsch, wegen jedem Quark gleich den Arzt Trix legte ihre Hand an Brittas Stirn:

glaube, sie hat auch Fieber ..."

Kinder fiebern bei jedem Schnupfen", sagte * kaltblütig,glaub mir!"

Trix vertraute seiner größeren Erfahrung. Brittas Zustand verschlechterte sich zusehenr Beim Kaffee saß sie völlig apathisch bei Tische.

(Fortsetzung folgt)

Er zuckte mit ben Schullern:Vorläufig geht es so."

Als sie in die Mozartstraße einbogen, standen Kathi und die drei Kinder zum Empfang von Trix am Gartentor, unb ble Mädels rannten dem Wagen entgegen. Lydia war mitfürchterlichen Bauch­schmerzen" von der Schule heimgekommen, und es blieb vorläufig Brittas Geheimnis, wie sie es fer­tig gebracht hatte, in der ersten Stunde solch ein Nasenbluten zu bekommen, daß sie ebenfalls nach Hause geschickt werden mußte. Die Wiedersehens- freube war grenzenlos. Die Kinber stürzten sich wie ausgehungerte kleine Raubtiere auf Trix und er­stickten sie unter ihren Zärtlichkeiten. Es sah aus, als wollten sie Trix zerreißen, um sich mit je einem Trix-Tett knurrend in ihre Winkel zu verziehen. Im Verlauf einer Minute erfuhr Trix alles, was sich im Verlaufe der letzten Monate ereignet hatte. Daß Söhnchen Windpocken gehabt und Britta ein Fahr­rad bekommen hatte, daß Lydias Sparkonto auf zwanzig Mark vierzig Pfennige angeschwollen war, und daß Kathi drei Gläser Stachelbeermarmelade eingekocht hatte, daß Major Habedank und Direk­tor Beyerlein in Feindschaft lebten, weil der Foxl vom Direktor den Kater Hinz totgebissen hatte. Leider hatte der Kamps dem Foxl ein Auge gekostet. Und heute gäbe es Kalbsbraten zu Mittag, und zum Kaffee frischen Zwetschendatschi, den Kathi soeben in den Ofen geschoben hätte ...

Kathi gelang es nur mit Gewalt, den Belage­rungsring zu sprengen. Trix schüttelte ihr die Hand: 5a, Kathi, da wäre ich also ..." Sie hob ratlos die Schullern, als ob sie fragen wollte, was ihre Anwesenheit nun also für einen Zweck haben sollte.

Ach, Fräulein Trir", sagte Kathi seltsam bewegt unb preßte Trixens Finger,ich bin ja so froh, baß Sie gekommen sind. Es war schlimm in der letzten Zeit, ich hab' gefürchtet, daß alles aus den Fugen geben wurde ...

In der Garage räumte Hellwang die Koffer aus dem Wagen und winkte Kathi herbei, daß sie ihm behilflich sei, das Gepäck ins Haus zu schaffen. Sie trugen die Koffer nach oben. Kathi fürchtete, Hell­wang würde beim Anblick der gefüllten Vasen in Zorn geraten. Er duldete es nicht, baß Blumen ge­schnitten würben. Es war ber einzige Punkt, besserst- wegen er manchmal mit Luisastn Kriegszustand ge­raten war. Aber er verlor kein Wort darüber.

Sie erhoben sich. Während Hellwang zahlte, holte Trix einen Gepäckträger, ber ihre Koffer zum Wagen bringen sollte. Hellwang belud sich mit ber Hutschachtel und den kleinen Köfferchen. Später, als der Wagen aus der Holzkirchener Unterführung in die Landsberger Straße einbog, nahm Trix bas unterbrochene Gespräch mieber auf.

Ich erwarte bei euch eine wichtige Entscheidung. Sie wird schätzungsweise in zwei oder drei Wochen fallen. Ich habe mich nämlich um eine Stellung im Virchow-Krankenhaus beworben. Auf mein gutes Examen hin möchte ich auch fast annehmen, daß ich sie bekommen werde .."

,Zch werde dir den Daumen hallen", murmelte er. Seine Aufmerksamkeit galt ber Straße. Hinter ihnen klingelte eine Trambahn, vor ihnen lief ein Lastzug mit Anhänger, ber nach links abbiegen wollte. Hellwang war mit Ganawechsel, Bremse und Kupplung vollauf beschäftigt. Dann gab ber Last­wagen die Straße frei unb Hellwang konnte kräf­tiger aufs Gas brücken. Trix stemmte die Füße gegen bas Trittbrett.

Fahr' langsamer, Konrab", bat sie,es ist nicht notwendig, daß du mir zu Ehren einen Radler auf die Hörner nimmst," Hellwang glaubte Luisas Stimme zu hören. Er nahm den Fuß gehorsam vom Gas und fetzte die Fahrt in mäßiger Geschwin­digkeit fort. Sie schnurrten an den Brauereien vor­über. Es roch nach Malz. Trix schnupperte in ben Winb ...

München", sagte sie lächelnd,ich würde es mit verbundenen Augen erkennen."

Ich habe eigentlich jDen ganzen Sommer über darauf gewartet, daß du oder einer von euch sich einmal bei uns sehen lassen würde."

Ich habe im ganzen Sommer keinen freien Tag gehabt; aber wenn ich mich nicht irre, hast du Mut­ters mehrfaches Anerbieten, euch zu besuchen und ein wenig zu helfen, abgelehnt und geschrieben, Kathi mache ihre Sache tadellos. Du schriebst übri­gens so merkwürdig unklar, weshalb euch Fräulein Zögling verlassen hat."

Konnte sich mit Kathi nicht vertragen", antwor­tete er lakonisch.

Und nun?" fragte sie und sah ihn von ber Sette an.

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gut Utphe i. vberh., 50 Punkte; 5. Preis: Schäfer- meister Hch. Kipper, Unter-Schmitten i. Oberh., 47 Punkte; 6. Preis; Schäfermeister Wilh. Paul Herbornseelbach/Dill, 38 Punkte; 7. Preis: Fritz Maier, Bastersbach/Dill, 35 Punkte; 8. Preis: Wilh. Hofmann, Singhofen, 34 Punkte.

Landesgefolgschaftswart Pg. Steible über­reichte dem Landesfachfchaftswart Schäfermeister Philipp Wirth, Wetterfelb, den von der Landes- bauernschaft Hessen-Nassau gestifteten Brauchtums­und Sippenpreis in Anbetracht bes Generationen hindurch gepflegten Schäferberufs. Dann wurde die Veranstaltung in üblicher Weise geschlossen.

3m Atter von 101 Jahren gestorben.

Lpd. Darmstadt, 1.Oktober. Kurz vor seinem 101. ©e'burtstag, den er Mitte Oktober hätte begehen können, ist Rektor i. R. Heinrich Busse gestorben. Rektor Busse stammte aus Westfalen und war lange Jahre im Priocstschuldienst, u. a. in Düst seldorf und Gelsenkirchen tätig. Er hatte als 24- jähriger Mann am Kriege 1864 teilgenommen, im 66er-Krieg war er bei Königgrätz verwundet wor­ben, außerdem war er Veteran von 1870/71.

Kreis Bübingen.

(DOebern, 1. Oktober. An ten Folgen schwerer innerer Verletzungen, die er sich durch einen Sturz von der Haustreppe zugezogen hatte, verstarb der hiesige Apothekenbesitzer Heinrich Deesen- meyer im Atter von 59 Jahren. Unter größter Beteiligung der einheimischen und auswärtigen Be­völkerung wurde er am Sonntag zu Grade geleitet. Apotheker Desenmeyer stammte aus Wiesbaden und hatte im Jahre 1911 die hiesige Apotheke käuf­lich erworben. Er erfreute sich allgemeiner Wert­schätzung und bekleidete eine Reihe von Ehrenäm­tern. 30 Jahre lang hatte er mit Tatkraft unb Um­sicht ben hiesigen Zweigverein des Vogelsberger Höhen-Cluds geleitet. Lange Jahre hindurch gehörte er dem Kirchenvorstand als Mitglied an, ebenso auch in früheren Jahren dem Gemeinderat.

brütern schon im Winter als Unterschlupf benützt werden. Sollten sich Fledermäuse eingenistet haben, so lasse man diese nützlichen Vögel ungestoxt! Sonst aber ist aller Inhalt aus den Kästen zu entfernen und alles Ungeziefer zu beseitigen. Die Vögel bauen nur in einen sauberen Kasten. Das Aufhängen der Kästen in vier Meter Höhe sagt allen Dogelarten zu. Das Flugloch soll nach Südosten gerichtet fein.

Gießener Wochenmarktpreise

Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für ^4-Ware Für 6-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger.

* Gießen, 2. Okt. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, Y kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln,

26 ©porffreife in Heffen-Tlaffau.

Im neuen Sportgau Hessen-Nassau treten mit Wirkung vorn 1. Oktober die Sport kreise an die Stelle der Sportbezirke. Die neue Kreiseintei- lung lautet:

Kreis 1: Frankfurt a. M.; 2: Alsfeld-Lau- ter b ach; 3: Alzey; 4: Bergstraße; 5: Bieden­kopf; 6: Bingen; 7: Bübingen; 8: Darmstabt; 9: Gelnhausen, 10: Groß-Gerau; 11: Hanau; 12: Lirnburg-Unterlahn; 13: Main-Taunus-Obertaunus; 14: Mamz; 15: Oberlahn-Usingen; 16: Oberwester- wald; 17: Odenwald; 18: Offenbach; 19: Rheingau- St. Goarshausen; 20: Schlüchtern; 21: Untertaunus; 22: Unterwesterwald; 23: W etter au ; 24: Wetz­lar; 25: Wiesbaden; 26: Worms.

Achtmal um den Reichsbundpokal.

An ben Spielen um ben Fußball-Reichsbundpokal, ber erst vor wenigen Wochen von Sachsen burch einen 2:0-Sieg über Bayern gewonnen würbe, sind diesmal 25 Mannschaften beteiligt, darunter erstmals die Auswahlmannschaften ber neugeschaffenen Sport­gaue und bie Vertretung bes General-Gouverne­ments. In ber ersten Vorrunde sind nur 18 Mann­schaften beschäftigt, während bie restlichen sieben zusammen mit ben Siegern bes fommenben Sonn­tags unb bes 12. Oktober (an diesem Tage findet bas Spiel Niebersachsen Wartheland statt!) am 9. No­vember bie zweite Vorrunde bestreiten. Es spielen am Sonntag in:

Frankfurt a. M.: Hessen-Nassau Niederschlesien, Kassel: Kurhessen Danzig-Westpreußen, Straßburg: Elsaß Württemberg, Luxemburg: Moselland Baden, Metz: Westmark Köln-Aachen, Weimar: Mitte Pommern,

Königsberg: Ostpreußen ©ubetenlanb, Bismarckhütte: Oberschlesien Generalgouverne­ment.

Das Spiel Niedersachsen Wartheland findet erst acht Tage später in Bremen statt, während ber Pokalinhaber Sachsen, ferner Bayern, Westfalen, Nieberrhein, Nordmark, Ostmark unb Berlin- Bran- benburg spielfrei sind.

Sekunben erschlafft war.

Uebrigens warte ich noch immer auf beinen Glück­wunsch, mein Lieber", sagte sie heiter unb griff nach ihrer Handtasche.

Glückwunsch wozu?" fragte er ahnungslos.

Du bist ja ein aufmerksamer Briefleser! Du scheinst wirklich keine Ahnung von den großen Er­eignissen zu haben."

Verzeih, Trix, ich muß zugeben, daß ich in den letzten Wochen ein wenig auf dem Mond gelebt habe."

Ich habe vorgestern mit Glanz und Gloria mein Examen bestanden! Als einzige von sechzehn mit .Sehr gut*."

Donnerwetter!" grinste er respektvoll,und wie nennst du dich jetzt?^'

Assistentin für Röntgenologie!" sagte sie stolz.

Fabelhaft! Wenn du Wert daraus legst, werde ich dich von nun an nur noch mit vollem Titel an» reben."

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Diese M m fragen janb r Lhr oei Miet Londe t ten, wk Srotgeti

Büchertisch.

Johann Wolfgang von Goethes Don deutscher Baukunst. Ms Nummerj der neuen Folge feiner Reuchlindrucke bringt btt Karl Rauch Verlag in Dessau auf wenigen, in einer schönen großen Fraktur gedruckten Seiten, mit einet ausgezeichnet klaren Aufnahme des kunsthistorifcheil Jnstttuts in Marburg, Goethes Huldigung an Ei, min von Steinbach und fein Straßburger Mimst« in Form einer sorgfältig ausgestatteten schmalen Broschüre: die kleine, von Enchufiasmus, Kunftfim und Nattonalgefülhl getragene Schrift wird viels, wieder einmal eine willkommene unb nützliche M türe fein gerabe heute, in einer Zeit neu ermo chender Leidenschaft für monumentale Architekt^.

Hans Thyriot.

Rh^ in - Main. Band 12 der ReiheDi Deutschen Heimatführer". Preis RM. 1,. Verla; Dipl.-Kfm. Erwin Müller (Abt. Verlag der Deto schen Heimatführer), Berlin W 9, Potsdamer Str.L Der Begriff Rhein-Main umfaßt dje Reife- uni Wandekgebiete wie Bergstraße, Odenwald, Rheir. Hessen, Oberhessen, Rheingau, Taunus, Lahntal uni Westerwald. Im Zusammenwirken mit dem Landes fremdenoerkehrsoerbanb Rhein-Main detteut, hct der Verlag im Kriege nun auch für dieses Gebiet ben Führer herausgebracht, der sowohl bie einzelne! Landesteile, wie jeden wichtigen Ort knapp uni fachlich, aber erschöpfend beschreibt, und so ein voL wertiges Auskunftsbuch für den Reisenden, bei Wanderer, ben Heimatfteunb, aber auch für b-it Wirtschaft bereitfteßt.

2)r. Robert Ley: Das größte sozii, listische Aufbauwerk bes b e u t f dje 1 Volkes (Verlag der Deutschen Arbeitsfront ®. nt b. H., Berlin). Die große Rede des Reichsorganis tionsleiters vor ben Gauobmännern und Gauwi

fchaftsberatern der NSDAP, liegt jetzt im Druf oor. Dr. Ley verkündet hier mit klaren Worten bc» größte Aufbauwerk, das Deutschland und die Wi jemals erlebt haben. Die höchste Lebensstufe tft !&r den schaffenden Deutschen gerade gut genug. Er h«oi das Recht auf ein sorgloses und gesundes Dasein - und er wird es bekommen. Viele Bilder zeigen weich' gewaltige soziale -Aufbauarbeit bereits bur$ bie Kraft unteres Willens geleistet wurde. Das ab«r ist erst der Anfang. Jeder, ber wissen möchte, wu es nach dem Endsiege unserer unvergleichlichLi Wehrmacht im nationalsozialistischen Staate auf sehen wirb, wirb diese Schrift lesen wollen. kostet in handlichem Format nur 10 Rpf.

Sprechstunden ber Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstagnach mittags geschloffen.