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sporn für die künftige Zeit fein möge, auch ihre Leistungen noch zu verbessern, damit auch sie im nächsten Jahr ausgezeichnet werden könnten. Dann fand die Veranstaltung ihren Abschluß in üblicher Weise.

Schweinemarkt in Nidda.

* Nidda, 1. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 483 Ferkel zum Ver­kauf. Bis zu 6 Wochen alte Ferkel kosteten 11 bis 14 RM., 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 18 RM., 8 bis 10 Wochen alte 18 bis 24 RM., 10 bis 12 Wochen alte 25 bis 28 RM. das Stück. Das Geschäft verlief schleppend; es verblieb Ueberstand.

Kreis Alsfeld.

Alsfeld, 1. Sept. Die hiesige Ober­schule für Jungen hat am 28. August den Unterricht für das neue Schuljahr ausgenommen, nachdem die restlichen Schüler der Klasse I die Aufnahmeprüfung bestanden hatten. Die Er­öffnung des Unterrichts erfolgte nach einer Mor­genfeier unter Leitung des stellvertretenden Direk­tors, Prof. Schimpf,, da der Leiter der Anstalt, Oberstudiendirektor Dr. Hainer, zum Heeres­dienst einberufen ist. Der stellvertretende Leiter der Schule wies in einer Ansprache auf den Dich­ter Hoffmann v. Fallersleben hin, von dem er ein

treffendes Lebensbild als Schöpfer des Deutsch­landliedes entwarf. Prof. Schimpf schloß seine Ansprache mit einer Mahnung an die Schüler zur strengen Pflichterfüllung und ernster, zielbewußter

Offenes Licht gehört in Statt und Scheune nicht!

Arbeit. Die Neuanmeldungen zu der Anstalt sind unter Berücksichtigung der Kriegsverhältnisse durch­aus zufriedenstellend. Im neuen Schuljahr be­suchen insgesamt 249 Schüler die Oberschule, die. damit ihren seitherigen Schülerbestand bewahrt hat. Infolge zahlreicher Neuanmeldungen mußte die Klasse I in zwei Parallelklassen aufgeteilt wer­den, die zusammen 62 Schüler aufweisen.

Keldpostpäckchen beraubt.

Das Sondergericht Frankfurt a. M. verurteilte den 23jährigen Posthelfer Karl Hofmann zu vier Jahren Zuchthaus und vier Jahren Ehrver­lust. Der Angeklagte war bei der Post in Wies­baden tätig und hatte ins Feld gehende Sendungen, die Zigaretten enthielten, beraubt. Die gestohlenen Zigaretten verwandte er für sich.

SchwereVergistung durch Strahlenpilz

LPD. H e r s f e l d, 1. Sept. Ein Einwohner aus der Hersfelder Gegend, der beim Dreschen half, kaute an einem Strohhalm. Seit dieser Zeit liegt er an Vergiftung durch den Strahlenpilz schwer krank im Krankenhaus darnieder; die Aerzte zweifeln an seinem Aufkom­men. Auch dieser Vorfall sollte wieder allen Leicht­sinnigen eine Mahnung sein.

G. A.-Sport.

NSRL.-Lererchstaqung in Kassel.

Im Rahmen einer Arbeitstagung des Sport­bereichs Hessen in Kassel, zu der die Mitglieder des Bereichsführerstabes, die Bereichsfachwarte und die Bezirksführer, Bezirkssportwarte und Bezirkspresse­warte der zwölf Bezirke des hessischen Bereichs er­schienen waren, sprachen stellvertretender Bereichs­führer Hans M e i st e r und stellvertretender Be- reichssportwart Bruno May (Kassel) über die Kriegsaufgaben der deutschen Leibesübung. Es konnte festgestellt werden, daß die Arbeit auf dem Gebiete der Leibeserziehung und Leibesübung

allenthalben im Bereich mit großer Freude und Einsatzbereitschaft vonstatten geht. Erfolgreich ver­laufen ist vor allem die Aktion der Turn- und Sporttage. Die größten Teilnehmerzahlen haben hier die Bezirke Gießen, Friedberg und Kassel aufzuweisen.

Ein wesentlicher Teil der Tagung galt der Vor­bereitung eines wichtigen Sondereinsatzes des Na­tionalsozialistischen Reichsbundes für Leibes­übungen, zu dem die NSRL.-Gemeinschaften in nächster Zeit durch den Reichssportführer aufgerufen werden. Stellvertretender Bereichsamtmann Rüp» p e l (Kassel) und stellvertretender Bereichspresse» wart O ß w a l d (Bad-Nauheim) machten Mit den auf einer Arbeitstagung in Berlin erhaltenen Richt­linien dieses Einsatzes vertraut.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen.

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Schmarotzer an der Seife?

Uh

leistens kennen Sie diese Schmarotzer gar nicht, und doch fressen sie laufend an Ihren Seifenbeständen, einerlei, ob es sich um Stück­seife handelt oder um die Seife, die im Wasch­pulver enthalten ist. Sie selber sind daran schuld, daß die Seife immer so schnell zu Ende geht, ohne daß Sie es sich erklären können. Da ist zunächst der Schmarotzer Kalk. Sie wissen: erst wenn die Seife gut schäumt, kann sie auch gut reinigen! Sn vielen Städten Deutsch­lands, zum Beispiel in Berlin, Hannover, Braunschweig, Leipzig, Köln, Stuttgart usw., hemmt das kalkhaltige Wasser die Schaum­kraft. Ein großer Teil der Seifenwirkung wird vernichtet. Man hat ausgerechnet, daß bis zu % Pfund Seife in einem mittel­

großen Waschkessel bei hartem Wasser ver­lorengeht. Wenn man hier nichts tut, ver­liert man einen großen Teil seiner Seifen­bestände, ohne von der Seife eine Wirkung zu haben. Man muh deshalb das Wasser vor dem Waschen weichmachen, damit die Schaum­und Waschkraft der Seife entwickelt werden kann. Das geschieht mit Bleichsoda. Am Abend vor dem Waschtag verrührt man einige Handvoll davon im Waschkessel. Über Nacht wird das Wasser wundervoll weich. Morgens merkt man dann, wieviel besser die Lauge schäumt und um wieviel kräftiger sie reinigt.

Durch Weichmachen des Wassers kann man in einem mittelgroßen Haushalt im Jahre mehr als 10 Pfund Seife sparen!

Es gibt noch einen weiteren Schmarotzer an der Seife: das ist Teer, Öl, Schmier und ähnliches an den Händen. Sie haben's sicher schon mal ausprobiert, wie lange man reiben

mutz, wenn man Teer und Öl von den Fingern kriegen will. Immer wieder ent­wickelt man ein warmes Schaumbad und der Teer bleibt doch dran! Auch das ist un­nötiger Seifenverbrauch. Ein Griff nach einem guten Scheuerpulver und schon löst sich auch der zäheste Öl- und Teerschmutz wie von selber. Da, wo schmutzige Hände gewaschen werden, soll stets ein bewährtes Scheuerpulver zur Hand sein.

Für das Scheuern von Fußböden, Fliesen und Fensterrahmen darf man heute auh keinen Fall Seife nehmen! Mit gebrauchter Waschlauge geht es genau so gut. Bei hart« nädigen Flecken nimmt man etwas Scheuer­pulver auf den Lappen. Die kostbare Seif- hebt man für Gesicht und Körper auf!

Heute im Kriege heißt cs für alle: Mithelfer^ um durch richtiges und sinnvolles Arbeiten im Haushalt sich selber uut> unsere Wirtschaft vor Verlusten zu bewahren.

ü

02911

E

Familie Ludwig Völzel.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen saßen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank

2 Eier ausgegeben, und zwar auf den Abschnitt a und b je 1 Ei.

Gemeinsame Vekannlmachunq der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.

Betr.: Eierverteilung.

In d^r Zeit vom 25. August bis 21. September 1941 werden auf den Bestellschein Nr. 27 der Reichs- eierkarte

Gieben-Wieseck. den 2. September 1941.

_______________02909

Ützhausen, Gießen -Wieseck und Rödgen," den 1. September 1941.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 3. Sep­tember, nachm. um 3 Uhr, in Wieseck statt.

Todes-Anzeige.

Am Sonntagnachmittag wurde meine innigst geliebte Frau, unsere liebe Tochter, Schwie­gertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Lina Kraushaar

geb. Lotz

durch einen sanften Tod von ihrem langen, schweren, mit unendlicher Geduld ertrage­nem Leiden erlöst.

In tiefem Schmerz:

Heinrich Kraushaar Familie Philipp Lotz V. Familie Heinr. KraushaarWwe. und alle Angehörigen.

Tieferschüttert erhielten wir die trau­rige Nachricht, daß am 3. August 1941 in den Kämpfen im Osten mein heiß­geliebter, braver, hoffnungsvoller, herzensguter Mann, unser lieber Sohn, Bru­

der, Schwager, Neffe und Onkel

Wilhelm Münch

Unteroffizier in einem Panzer-Regt., Träger des E.K.II und des Westwall-Ehrenzeichens im blühenden Alter von 26 Jahren auf dem Felde der Ehre für Deutschland gefallen ist. Er war unser Stolz, unsere Stütze und Hoff­nung und wird in unseren Herzen weiterleben.

In tiefer Trauer:

Emma Münch, geb. Röhmig Familie Heinrich Münch III. Familie Karl Häuser

Heinrich Münch, z. Z. im Felde, und Familie Willi Schmidt, z. Z. im Felde, und Familie Familie Karl Röhmig Witwe nebst allen Angehörigen.

Watzenborn-Steinberg, Hausen, August 1941

_____________________________________________3666 D

Gießen, den 1. September 1941. 3665D

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Ober­bürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

jahrelang litt ich an

heftigen Nerven

u. Rhvumaschmerzen zeitw. so stark, daß ich nichts mehr arbeiten u. kaum mehr gehen konnte. Nach einer mehrwöchig. Kur mit Trineral-Ovaltabletten bin ich mein Leiden vollständig

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Aus jede gezogene Nummer sind drei gleich hohe Gewinne gefallen, und iroat je einer auf die Lose gleicher Nummer in den drei Abteilungen I, II und III

16. Ziehungstag

29. August 1941

In der Nachmittagsziehung wurden gezogen

3 Gewinne zu 5COOO RM.

130143

3 Gewinne 10000 RM.

6 Gewinne zu 4000 RM.

9 Gewinne zu 3000 RM.

54 Gewinne zu 2000 RM.

310702

46698 349985

180069 181562 213393

23856 92064 100013 122367

131422 142351 155397 169235

211038 241249 251203 266165

289381 335199 361721 369928

138 Gewinne zu 1000 RM.

382648 399770 6650 22346 26323 28216

35203 37149 57333 63292 74865 78957 82036 87051 97999

103446 103940 111315 127869

147535 157674 161528 168368

174780 183430 18'420 198972

201315 209798 212412 217904

225263 226658 231526 234615

235093 253495 262608 277567

283101 290083 290777 305803

332442 338556 350939 355213

397217

264 Gewinne zu 500 NM. 2922 2973 4652 19542 25160 28099 30553 38283 38808 39464 45963 51820 56462 57639 62053 62742 64592 68318 74883 83529 92130 109281 109555 109760 110524 111629 117654 119107 121029 129714 132683

133485 135592 169059 175122 183012 184182 184724 196207

200260 206370 208192 210975 211772 220953 224816 225519

225687 227011 227949 230949 232586 236661 239139 240765

243160 243979 249719 256795 261573 267068 289978 295614

312690 313122 315285 316307 318255 321876 330028 331548

333424 337502 343812 345645 346039 346368 349717 349988

350414 353065 365802 371648 377514 384663 387688 390272

394403

17. Ziehungstag 30. August 1941

Sn der Lormittagsssehung, wurden gezogen

3 Gewinne zu 10000 RM.

3 Gewinne zu 5000 RM.

15 Gewinne zu 4000 RM. 387112

21 Gewinne zu 3000 RM. 190358 232798 322099

128893

229124

19337 22402 111974 318645

48755 50052 98312 120471

7946 9200 24749 46471 64038

291492

60580 183465 269242

369491

115922

147092

182736

215250

243599

284854

313724

340370

368596

126224 151461 191688 221649 252039 285421 317764 345099 371759

129296 152312

194830 225504

258955 288662 323803

346877 372563

98334 138824

154013 201790 232712 260919

299089 325715 353066 376185

107780 143049

172806 211908

241186 265615

305347 333034 356949

393915

111548 145928 176183 213312 242956 274398 310508 337138 361756

396075

105072

141789

157116

203403

239654

264651

300986

331628

354516

385060

124589 149395 191548 218919 249493 284999 314968

343757 369507

54 Gewinne zu 2000 RM. 89843 119066 184018 187035

279 Ecw'.nne zu 500 RM. 10154 10759 16551 29065 30913

31446 31670 32799 36648 49131 62401 78579 82389 84555

88989 90033 92230 ' ------ ----- ------ ------

------ ------ 199228 207648 280225 303293 314092 328165 376298 393443

99 Gewinne zu 1000 RM. 26265 48775 56306

68840 77252 95599 97601 126890 127161 151894 172946 183973 191263 204487 222823 236774 237826 247539

295357 310341 326790 326824 337885 340810 367733

370532 379825 381053 391632

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ist heute von so großer Wichtigkeit daß deren Be­deutung gar nicht überschätzt werden kann. Kluge Hausfrauen wissen schon lange, daß sich gute und wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße Chem. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu hersteUen lassen, wobei Klei­derpunkte gespart und teure Anschaffungen ver­mieden werden können. Wenn auch die Lieferzeit heute infolge der enormen Beanspruchung unseres Werkes von öffentlicher und privater Seite natur­gemäß etwas länger dauert, als man dies von früher eewohnt ist, so dürfen wir hierfür sicherlich Un­verständnis vorausselzen. An der Güte der Aus­führung lassen wir es nicht fehlen. Unsere Leistungsfähigkeit als bedeutendstes Fach­unternehmen in Süddeutschland ist ja bekannt

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