ger jurürfgeben zu können. Beim Eintreffen in
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Berlin, 1. April. (DNB.) 3n den Mittags- stunden des heutigen Tages haben deutsche Kampfflugzeuge einen stark belegten Flugplatz an der englischen Südküste im überraschenden Tiefangriff aus 15 Meter höhe mit vernichtender Wirkung getroffen. Zwei grotze hallen mit anschlietzenden Unterkünften und Baracken wurden mit Bomben mittleren und schweren Kalibers belegt und vollständig zerstört. Der mit Bomben und Bordwaffen durchgeführte Angriff Hal außerdem Mannschaften in den Unterkünften und Baracken sowie auf Straßen bei
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der Mittagsruhe überrascht und dem Gegner erhebliche Berluste zugefügt. Mindestens 12 bis 14 Bomber sowie 8 bis 10 Jagdflugzeuge sind bei dem Tiefangriff am Boden mit Sicherheit zerstört worden. Mit weiteren Beschädigungen und Zerstörungen ist bei der einwandfrei beobachteten starken Brandwirkung des Angriffs zu rechnen. Es handelt sich um einen der Flugplätze, von denen die britische Luftwaffe bisher ihre Angriffe gegen Deutschland ausführte. Die beteiligten Kampfflugzeuge sind sämtlich zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt.
!che Grundstück führte, hatte eine Ehren korn-
<p. ie und ein Musikzug der spanischen Legion Auf- nW genommen. Auf der Ehrentribüne gegen«
-" lüdrr dem Eingang standen die Spitzen der spcmi- Behörden. Außer dem Oberkommissar und Mtgliedern der deutschen Delegation waren
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Flüchtlinge berichten von wachsendem Oeutschenterror in Jugoslawien.
Ein wahres Schreckensregiment in den slowenischen Grenzgebieten.
Ersolgreicher Tiefangriff aus stark belegten britischen Flugplatz. Mindestens 12 bte 14 Bomber sowie 8 bis 10 Jagdflugzeuge zerstört.
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Oie europäische Erdölversorgung.
Von unserer Berliner Schristleitung.
Die Gründung der halböffentlichen „Kantinen« taten D e ( A G.", die ihre Tätigkeit mit dem erheblichen Kapital von 80 Millionen RM. beginnen wird, ist ein Akt von großer grundsätzlicher unpraktischer Bedeutung. Um die Aufgaben des neuen Unternehmens richtig beurteilen zu können, muß man sich über die Verhältnisse, die bisher auf dem Gebiet der Bedarfsdeckung in Mineralölen geherrscht haben, klar werden. Der Krieg 1939/41 hat die Erfahrung des Weltkrieges von 1914/18 bestätigt, daß jede Fernversorgung durch den Krieg bedroht ist. Wenn sich eine der beiden jetzigen Kriegs Partei en — Großbritannien — doch auf Erdöl-Fernversorgung eingelassen hat, so deshalb, weil sie die Zufahrtwege von den überseeischen Produktionsstätten nach dem Jnselreich gegen jede Gefährdung durch den Gegner sichern zu können glaubte. Europa selber ist erdölarm. Die beiden einzigen bedeutenderen Produktionsgebiete liegen am Rand des Kontinents: in Rumänien und in Rußland. Sonst gibt es in einigen Ländern (Großbritannien, Schweden und dem früheren E st l a n d) Oelschiefer, aus dem Mineralöle gewonnen werden können.
Deutschland verfügt über wenig ergiebige
gation (einem Samstag) dem Mendub ein ' iges Ultimatum gestellt, um das deutsche rüde frei zu bekommen. Gleichzeitig hatten die vier für Tanger den bisherigen Kadi durch den fen von le tu an zum Pascha ernannt. Die Frage nun, ob der Mendub, o. h. der Sultan von
Deutschland kehrt nach Tanger zurück
Von unserem Sch.-Berichterstatter.
Graz, 2. April. (DNB.) In Graz sind Biens« tag weitere Züge mit Flüchtlingen aus Jugoslawien eingetroffen. Nach Erzählungen dieser Volksgenossen, die unter Zurücklassung von Hab und Gut, zumeist nur mit kleinen Koffern, über die Grenze gekommen sind, nehmen die Deutschenoerfolgungen durch serbische. Elemente einen immer stärkeren Umfang an.
So wird insbesondere ans Lilli von einem Schreckensregiment berichtet, das den Deutschen das Leben der letzten Stunden ihres Dortseins zur Hölle gemacht hat. Sie wurden unaufhörlich beschimpft und bespuckt und schließlich, wo man sie auf der Straße traf, geschlagen und mißhandelt. Ihre Wohnungen wurden geplündert, so daß sie selbst häufig nur das nackte Leben retten konnten. Der hauptheher und Anführer des serbischen Mobs war in Lilli ein ehemals in Wien sehr bekannter jüdischer Schrift- st e 11 e r, Tartarnga mit Namen, der jetzt als englischer Agent der hauptanslifter der gehässigen Umtriebe ist.
In den Schulen wurde die serbische Schul- j u g e nd systematisch zu Gewalttätigkeiten gegen die volksdeutschen Kinder aufgehetzt. So wurden m Fraßlau Volksdeutsche Jungen gemartert und fast zu Tode gewürgt. Auch in S) r a ft n i g g , dem bekannten Glasblaserort, wurden die Volksdeutschen, wo sie sich nur blicken ließen, mißhandelt und mit dem Tode bedroht Fensterscheiben in Geschäften und Häusern von Volksdeutschen wurden zertrümmert, und wenn sich im Walde verborgene Besitzer ihrem Heim näherten, mußten sie gräßliche Verwüstungen mit ansehen.
Aus den Erzählungen der Flüchtlinge, die gestern in Villach eingetragen sind, werden nun Einzelheiten bekannt über die furchtbaren Leiden und brutalen Verfolgungen, denen die Volksdeutschen i n Laibach seit dem Tage des jugoslawischen Staatsstreiches ausgesetzt sind. Es fing damit an, daß serbische Elemente für das neue Regime, für ein deutschfeindliches Jugoslawien und für die Freundschaft mit England demonstrierten. Vor dem Gebäude des englischen Konsuls kam es ,zu Ovationen. Es wurden Rufe wie „Nieder mit Deutschland" laut. In Häusern deutscher Familien in Laibach wurden unter Rufen wie „Tod und Verderben den Deutschen" mit Steinen die Fensterscheiben eingeschlagen und Hochrufe auf England ausgebracht.
Uebereinslimmend wird berichtet, daß im südslawischen Grenzbezirk bei der Bevölkerung große Unruhe darüber herrsche, daß von den südslawischen Mililärstellen größere Kontingente serbischer Granicari und Soldaten zur Grenze beordert würden, die von jeher bei der Grenzbevölkerung wegen ihres Deutschenhasses unbeliebt waren und die nun ein Schrecken- und Terrorregiment gegen alles, was deutsch ist, durchführen.
Auch zahlreiche Z o 11 k o m m i s s a r e , die in letzter Zeit aus ihrer Deutschfreundlichkeit keinen Hehl gemacht hatten, wurden versetzt oder es wurden ihnen deutschfeindliche serbische Beamte zur Seite gegeben. — In der deutschen Grenzstation B 1 e i b u r g traf ein Flüchttingszug mit etwa 160 Reichsdeutschen aus Gutenstein, Win- difchgrätz und Prävclli ein. Ein Reichsdeutscher be-
lands nach Tanger unter den Arabern. Trotz der langen Jahre der deutschen Abwesenheit haben die Muselmanen nicht vergessen, was die damalige deutsche Reichsvertretung Gutes für die Bevölkerung getan hat. Die arabische Zeitung „El Hurrya" faßt ihre guten Wünsche und ihren Willkommensgruß in die Hoffnung zusammen, daß das Gebäude der deutschen Reichsvertretung heute wieder demselben guten Zweck dienen möge wie einst.
Während die spanische und die arabische Presse von Marokko die Feierlichkeiten anläßlich der Rück- aabe der deutschen Gesandtschaft ausführlich und in herzlich gehaltenem Tone bringen, veröffentlicht die französische „Dspeche Marocaine" nur eine versteckte fünfzeilige Meldung. Nicht verwunderlich ist die Tatsache, daß das enMsche Hetzblatt in Tanger „Tangier Gazette", das auch in der französischen Zone Verbreitung findet, mit Sttllschweigen über das historische Ereignis hinweggeht.
JUian war es allerdings noch nicht ganz gewiß, M bis Uebergabe des Gebäudes der früheren deut- Gesandtschaft tatsächlich an dem vorgesehenen l i' erfolgen würde, da der Mendub in dem
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at, und die französische Schutznation die Ptaß- e der Spanier anerkennen würden oder nicht. Spannung löste sich aber, als am Sonntagen kurz vor Ablauf des Ultimatums in der Reföubia die Möbel auf große Wagen verladen Mintm. Kaum war das Ultimatum ab gelaufen, als slfrischgebackene Pascha in Begleitung einer spa- -marokkanischen Reitergarde und unter dem l einer begeisterten Menge sich zur Antritts- : in die Moschee begab. Der Sultan hatte nachten. Der Kalif von Tetuan dehnte feine Macht auch auf Tanger aus. Damit war eine Ein- ing beseitigt, die nach der Eingliederung der nationalen Zone in das spanische Protektorat Existenzberechtigung mehr hatte.
ese neue Machtkonstellation in Tanger war die ussetzung für einen reibungslosen Wiedereinzug
richtet, daß am Sonntag in Windischgrätz mehrere Volksdeutsche schwer mißhandelt wurden. Unter bt-n Flüchtlingen befinden sich auch Kranke, die sich, obwohl sie im Krankenhaus darniederlagen, aufmachten, um in die Sicherheit und in den Schutz des Reiches zu gelangen. Aus Marburg berichten die Flüchtlinge, daß ein dortiges Lokal und die Anlagen eines volksdeutschen Sportplatzes vollkommen zerstört wurden.
Wie Flüchtlinge aus dem Banat berichten, hat das serbische Militär alle Amtswalter der deutschen Volksgruppe Jugoslawiens eingezogen, um die Volksgruppe führerlos zu machen. Es besteht der Verdacht, daß die einberufenen deutschen Amtswalter nicht zu ihren Militäreinheiten gebracht werden, sondern nach Südserbien in Lager verschleppt werden. In Groß-Kikinda haben die Behörden zehn führende Männer der deutschen Volks-, gruppe als Geiseln festgesetzt. In die meisten deutschen Gemeinden legte man 10 bis 20 Mann starke Gruppen des berüchtigten serbischen Komi- tadschi-Verbandes Tschetnik.
Ein dreistes Oemenii.
Belgrad, 1. April. (DNB.) Die jugoslawische Agentur Avala, die vor wenigen Tagen von einem neuen als besonders englandfreundlichen Direktor übernommen wurde, veröffentlicht eine bestimmte „Erklärung", in der alle Bemonftra- tionen, wie sie seit acht Tagen in ganz Jugoslawien in voller Öffentlichkeit stattfinden und von denen die ganze Weltpresse fenfationell berichtet, einfach abgestritten werden. Ferner wird die Flucht der Volksdeutschen nach Rumänien die an der jugoslawi sch-rumänischen Grenze bereits zu Zwischenfällen führte und in Temesch- burg die Errichtung eines Auffanglagers erforderlich machte, „kategorisch dementiert". Dieses Dementi ist ein selten dreistes Dokument, das in den Bereich der Versuche gewisser jugoslawischer Kreise gehört, die für den Fortgang der deutschfeindlichen Ausschreitungen im Inneren des Landes durch biedere Versicherungen gegenüber dem Ausland eine Rückendeckung zu schaffen versuchen. Die Avala wird von dem Belgrader Times-Korrespvndenten Lügen ge- ftraft, der in seinem Bericht mit Befriedigung her- vorhebt, daß die „deutsche Behauptung über deutschfeindliche Demonstrationen in Jugoslawien nicht der Wahrheit entbehrt".
Deutsche Grenzgemeinden in Flammen.
T e m e f d) b u r g, 1. April (B91B.) In unmittelbarer Nähe des rumänischen Grenzortes Stara- moa ist auf jugoslawischer Seite ein riesiger Waldbrand ausgebrochen. Nach Aussage von über die Grenze Geflüchteten halten sich in diesem Wald zahlreiche Volksdeutsche verborgen. Es ist anzunehmen, daß der Brand von den serbischen Grenztruppen angelegt wurde, um der Deutschen leichter habhaft zu werden und sie am Grenzübertritt zu hindern. Vor der rumänischen Grenze auf der Bahnstrecke Temeschburg—Werschetz sieht man zwei knapp jenseits der Grenze in Jugoslawien liegende deutsche Gemeinden, Zichydorf und Kudritz, brennen.
Griechische Agitation in Jugoslawien.
S o f i a , 1. April. (DNB.) Wie weit die griechische Agitation sich die jüngsten jugoslawischen Ereignisse zu eigen macht, geht aus einer serbischen Nachrichtensendung des Athener Rundfunks hervor, die sich an die „lieben jugoslawischen Brüder" wandte und von der „griechifch-jugollawi-
zahlte mit zu den schlimmsten Diskriminierungen des Versailler Vertrages .
Nach dem Einzug der Spanier in Tanger war es auf Grund des zwischen Deutschland und Spanien bestehenden Freundschaftsverhältnisses eine Selbstverständlichkeit, daß die deutsche Autorität in Tanger wieder hergestellt und Deutschland das zurück- gegeben wurde, was sein Eigentum war. Die spanische Tangerzeitung „Espana^betonte auch in ihrem Kommentar, daß es sich um einen Akt der Gerechtigkeit handele. Spanien freue sich, daß es auf diese Weise dem freuen Waffengefährten aus dem Bürgerkrieg seinen Dank abftatten könne. Besonders groß aber ist die Freude über die Rückkehr Deutsch-
|t?, das spritzte das schmutzige Wasser gegen die ,:gflächen der alten Ju52. Auf dem Rollfeld stan- noch die Wasserlachen vom letzten Regen. Die lken hingen tief und jagten wild durcheinander, nchmal zerriß der Schleier, und für einen kurzen ® cUDAnenblick kam ein Stück blauer Himmel hindurch. 3 >r||6haT der „Omnibus der Luft", wie die spanischen a*.« ■*1Öaten während des Bürgerkrieges die deutsche getauft hatten, schüttelte seine Flügel,* als ob sich über das schlechte „Wetter" beklagen wollte, r kaum war die Wetterscheide der Sierra Mo- pafsiert, als die Wolken immer mehr Veranden und sich allmählich das strahlende Blau südspanischen Himmels durchsetzte, das die Beut« n bis zu ihrem Einzug in Tanger nicht mehr ieß.
iNachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Madrid, Ende März 1941.
Ns die deutsche Belegation zur Hebernahme des al n deutschen Gesandtschaftsgebäudes in Tanger mr dem Madrider Flugplatz Euatro Mentos lan-
fchen Schicksalsgemeinschaft" sprach. „Unsere beiden Nationen" — so erklärte der Sprecher — „sind darauf angewiesen, nebeneinander zu gehen. Nur mit gegenseitiger Hilfe können wir diese Mission erfüllen?'
Oie kroatischen Einigungsverhandlungen.
Berlin, 1. April. (BNB.) Die Agramer Verhandlungen M a t s ch e k s mit Vertretern der nationalen kroatischen Opposition sollen — wie der Belgrader Vertreter des „Zeitungsdienst Graf Reischach" berichtet — einen günstigen Verlaus nehmen. Obwohl über das Ergebnis keine authentischen Informationen oorliegen, halte man es nicht für ausgeschlossen, daß eine Einigung zwischen der Bauernpartei Matscheks und der zahlenmäßig sehr starken nationalen Opposition zu- standekommt. Das würde die Einigung des Kroatentums bedeuten. Die nationale Opposition, deren Führer der nach dem Königsmord in Marseille nach Italien emigrierte Br. Ante P a • wolitsch ist, arbeitet auf eine vollständige Loslösung von Serbien hin. Die antiserbische Stimmung in Kroatien wächst. Ein Teil der in Belgrad sich aufhaltenden Kroaten habe sich nach Agram begeben, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Züge nach Agram sind so überfüllt, daß zahlreiche kroatische Reisende zurückbleiben mußten.
Ein Leitartikel des Matschet nahestenden Blattes „H r o a t s k i D n e v n i k" erklärt: „Wir fordern nur das, was man uns genommen hat." Indirekt kommt der Artikel auf das Ausgleichsabkommen zu sprechen, indem er darauf hinweist, daß die kroatische Verhandlungsbereitschaft als Schwäche aus« gelegt worden fei. „Mit uns Kroaten ist es nicht schwer, zusammenzuarbeiten, aber nur wenn man unsere Eigenart anerkennt und uns als Nationalität respektier t." Bas Blatt weist darauf hin, daß das kroatische Volk vor großen Entscheidungen stehe, daß es politisch geschult und weitblickend sei und sich in seiner Zielsetzung nicht beirren lasse. Verschiedene Umstände deuten Darauf hin, so schließt der Artikel, daß die Stunde der Ent- scheidung nicht mehr fern ist.
400000 Ungarn leben in Lugoslawien
Budapest, 1. April. (DNB.) „P e st e r L l o y d" veröffentlicht einen mit einer Landkarte versehenen längeren Artikel über die geographischen, ethnographischen sowie die religiösen Verhältnisse Jugoslawiens. Die Zeitung erinnert daran, daß in dem nach dem Weltkrieg an Jugoslawien gelangten ehemaligen Südungarn 400 000 Ungarn leben. Auf der Grenzstation Gyekonyes sind von serbischen Gendarmen verfolgte Flüchtlinge deutscher und magyarischer Volkszugehörigkeit in Ungarn eingetroffen.
Oie Auffassung in Sofia.
Sofia, 1. April. (DNB.) Die Zeitung „Sofia" stellt fest, daß sich Jugoslawien von England und den Vereinigten Staaten gegen Deutschland aufhetzen ließ. Mit größtem Interesse wird hierbei die Haltung der Kroaten verfolgt, für deren Freiheitsbestrebungen gegen den serbischen Chauvinismus hier stets das größte Verständnis entgegengebracht wurde. Die serbischen Erklärungen. daß die Mobilmachung vollständig durchgeführt worden sei, werde in gut unterrichteten Kreisen Sofias starkem Zweifel unterzogen. Dem Mobilmachungsbefehl sollen nur 40 v. H Kroaten, kaum 70 v. H. Slowenen und höchstens 85 v. H. Serben gefolgt sein. Indessen sollen die Mazedonier alle bis auf den letzten Mann sich eingestellt haben, um vor allen Dingen Waffen in die Hand zu bekommen.
Kundgebungen in Sofia gegen serbischen Chauvinismus.
Sofia, 2. April. (DNB. Funkspruch.) Spontane nationale Jugend- und Studenten kundgebungen fanden vor dem königlichen Schloß statt. Nach einer Versammlung, die dem bulgarischen Soldatentum gewidmet war, zogen die Teilnehmer durch die Hauptstraßen, fangen patriotische Lieder und verteilten Flugschriften, die sich in scharfen Worten gegen den serbischen Chauvinismus und die Unterdrückung der Kroaten und Mazedonier wandten. Es wurden Hochrufe auf den Führer und das deutsche Heer laut. Die Jugend forderte in Sprechchören die Befreiung von Thrazien und Mazedonien. Eine große Menschenmenge, die düi »Straßen umsäumte, ftimmtfi beifällig zu.
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enquui] r u-m! J3Q qii:| :a(pjc2 f yuachr im L 50^ 13 N _
sog, m f! «deutschen Reichsvertretung in Tanger. An einem uchu! »rmüchen Sonnentage wurde nach 26V2 Jahren in
U »wiger Zu rn ersten Male wieder die deut- i.si3W ch< Flagge gehißt. Die llebergabe der alten jag) ü eckchen Gesandtschaft, die idyllisch am Seco quaM I ömde (Großer Markt) in einem großen schattigen IU3W3 i || fori versteckt liegt, erfolgte durch den Oberkommis- ajj nur; ai Äeneral Afenci 0. Schon die erste Nachricht jp3 w, vn der Rückkehr der Deutschen hatte die arabische j jdwr|J fojolferung auf die Beine gebracht. Lange vor Be- 1 sji U ;lün der Uebergabefeier war der Marktplatz voll von icü »Mischen. Die Schlcmgenbeschwörer und Eingebore- q M I VN-Musikanten, die verschleierten Frauen, die U3hnrü jlw Früchte und grünen Salat feilboten, waren »uufc iw! ihren primitiven Verkaufsstänben schleunigst 1 maqfl 'Etchwunden, um nicht von den Neugierigen über« m?q P ’U'nt zu werden. Auf den Dächern der Autos und 1 113$ und auf dem Gesims der niedrigen weiß- J3q p?: fruchten Häuser standen dicht gedrängt alte und
•*1 Up# Muselmanen. Vor dem Tor, das auf das
ach der Ankunft in Tetuan, dem Sitz des N:fen von Spanisch-Marokko, Muley Hassan, 1l!) chte die deutsche Delegation den Ober-Kommissar Ulj k, ® eral Asenci 0 , der seiner Freude darüber IH ibrucf gab, den Deutschen ihr Eigentum in Larger zurückgeben zu können. Beim Eintreffen in
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J üjierung am Tagetes Eintreffens der deutschen
leilichen Haus immer noch feine Wohn- und Dienst- D- me hatte. Der Mendub war der Beauftragte des I(n 3 fnnkreich hörigen Sultans von Rabat und als i'1u iriWer ^ch nach der militärischen Besetzung 2än- ge noch von Rabat abhängig. Um dieser unklaren piation ein Ende *zu bereiten, hatte die spanische
3 M1- der spanische Gouverneur von Tanger, der ü'ijij br ommandierende der spanischen Marokkostreit« 1 der spanische Gesandte und der italienische
^kneralFonful, ferner der Pascha als Dertrettr der iiafuii CT<1-)'fc^cn Bevölkerung. Das blendende Weiß der Cf MMe, die bunten Uniformen auf der Tribüne, das r ■ ' der Palmen in dem deutschen Park und das "bte Blau des marokkanischen Himmels ver- dem Ganzen ein malerisches Gesicht. Als die Hakenkreuzflagge unter den Klängen des 'tschlandliedes am Mast emporstieg und die spa- Jjfdxn Truppen, die Jugend der Falange und des Mno vor dem deutschen Gebäude aufmarschierten, ^b'ach aus der Menge ein Sturm der Freude Amor und Hochrufe auf den Führer, auf den Ka- Wn und auf Spanien lösten einander ab.
lonn besichttgten die Mitglieder der deutschen Avmnission das Haus, aus dem Deutschlands diplo- unsicher Vertreter D i e ck h 0 f f, der spätere Stcrssekretär und Botschafter in Washington, im suchst des Jahres 1914 von den Franzosen gegen internationale Recht ausgewiesen worden Kür. Mach über 26 Jahren übernimmt wieder ein d'^sher Konsul die Vertretung der Reichsinteressen. Würflig wird es nicht mchr möglich sein, daß einem Tk.tchen in Tanger das Niederlassungsrecht ver- K)ei](rt oder daß er ausgewiesen wird, nur weil L jjX irWiieinem französischen subalternen Beamten jy. Nase nicht paßt. Ein Deutscher war feit dem M Wlrieg in Tanger rechtlos und mußte sich, wenn y S?» hn überhaupt in die Zone hineinließ, wie cm behandeln lassen, während die größten mter- ' MWaten Gauner unter dem Schutz des internatto-
Regimes sich wie Herren des Landes auffuh- durften. Deutschlands Verbannung aus Tanger
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W Glchener Anzeiger
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