Einzelbild herunterladen

ger jurürfgeben zu können. Beim Eintreffen in

I lu W

IDI*

Berlin, 1. April. (DNB.) 3n den Mittags- stunden des heutigen Tages haben deutsche Kampfflugzeuge einen stark belegten Flug­platz an der englischen Südküste im überraschen­den Tiefangriff aus 15 Meter höhe mit ver­nichtender Wirkung getroffen. Zwei grotze hallen mit anschlietzenden Unterkünften und Ba­racken wurden mit Bomben mittleren und schweren Kalibers belegt und vollständig zerstört. Der mit Bomben und Bordwaffen durchgeführte Angriff Hal außerdem Mannschaften in den Unterkünften und Baracken sowie auf Straßen bei

« 5!91

der Mittagsruhe überrascht und dem Gegner er­hebliche Berluste zugefügt. Mindestens 12 bis 14 Bomber sowie 8 bis 10 Jagdflugzeuge sind bei dem Tiefangriff am Boden mit Sicherheit zer­stört worden. Mit weiteren Beschädigungen und Zerstörungen ist bei der einwandfrei beobachteten starken Brandwirkung des Angriffs zu rechnen. Es handelt sich um einen der Flugplätze, von denen die britische Luftwaffe bisher ihre Angriffe gegen Deutschland ausführte. Die beteilig­ten Kampfflugzeuge sind sämtlich zu ihren Stütz­punkten zurückgekehrt.

!che Grundstück führte, hatte eine Ehren korn-

<p. ie und ein Musikzug der spanischen Legion Auf- nW genommen. Auf der Ehrentribüne gegen«

-" lüdrr dem Eingang standen die Spitzen der spcmi- Behörden. Außer dem Oberkommissar und Mtgliedern der deutschen Delegation waren

1

"S

Flüchtlinge berichten von wachsendem Oeutschenterror in Jugoslawien.

Ein wahres Schreckensregiment in den slowenischen Grenzgebieten.

Ersolgreicher Tiefangriff aus stark belegten britischen Flugplatz. Mindestens 12 bte 14 Bomber sowie 8 bis 10 Jagdflugzeuge zerstört.

1 w

6

* W

Ri

iA sich' A -

8*8

I ch M I o® $ |

Mittwoch. 2. April Ml

Ännabmk von Anzeige« . für die Mittaasnummer bis8'/,Ubr des Vormittags

Anzeigen-Preile r

Anzelgenteü 7 Rpf. ie mm bei 22 mm Zellenbreite, Wertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zellenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel l Abschlüsse Mengenstaffel B Plabvorschrift tvorbertae Vereinbarung > 25/® mehr

Oie europäische Erdölversorgung.

Von unserer Berliner Schristleitung.

Die Gründung der halböffentlichenKantinen« taten D e ( A G.", die ihre Tätigkeit mit dem er­heblichen Kapital von 80 Millionen RM. beginnen wird, ist ein Akt von großer grundsätzlicher un­praktischer Bedeutung. Um die Aufgaben des neuen Unternehmens richtig beurteilen zu können, muß man sich über die Verhältnisse, die bisher auf dem Gebiet der Bedarfsdeckung in Mineral­ölen geherrscht haben, klar werden. Der Krieg 1939/41 hat die Erfahrung des Weltkrieges von 1914/18 bestätigt, daß jede Fernversorgung durch den Krieg bedroht ist. Wenn sich eine der beiden jetzigen Kriegs Partei en Großbritannien doch auf Erdöl-Fernversorgung eingelassen hat, so des­halb, weil sie die Zufahrtwege von den überseeischen Produktionsstätten nach dem Jnselreich gegen jede Gefährdung durch den Gegner sichern zu können glaubte. Europa selber ist erdölarm. Die beiden ein­zigen bedeutenderen Produktionsgebiete liegen am Rand des Kontinents: in Rumänien und in Rußland. Sonst gibt es in einigen Ländern (Großbritannien, Schweden und dem früheren E st l a n d) Oelschiefer, aus dem Mineral­öle gewonnen werden können.

Deutschland verfügt über wenig ergiebige

gation (einem Samstag) dem Mendub ein ' iges Ultimatum gestellt, um das deutsche rüde frei zu bekommen. Gleichzeitig hatten die vier für Tanger den bisherigen Kadi durch den fen von le tu an zum Pascha ernannt. Die Frage nun, ob der Mendub, o. h. der Sultan von

Deutschland kehrt nach Tanger zurück

Von unserem Sch.-Berichterstatter.

Graz, 2. April. (DNB.) In Graz sind Biens« tag weitere Züge mit Flüchtlingen aus Jugoslawien eingetroffen. Nach Erzählungen dieser Volksge­nossen, die unter Zurücklassung von Hab und Gut, zumeist nur mit kleinen Koffern, über die Grenze gekommen sind, nehmen die Deutschenoerfolgungen durch serbische. Elemente einen immer stärke­ren Umfang an.

So wird insbesondere ans Lilli von einem Schreckensregiment berichtet, das den Deutschen das Leben der letzten Stunden ihres Dortseins zur Hölle gemacht hat. Sie wurden unaufhörlich beschimpft und bespuckt und schließ­lich, wo man sie auf der Straße traf, ge­schlagen und mißhandelt. Ihre Woh­nungen wurden geplündert, so daß sie selbst häufig nur das nackte Leben retten konn­ten. Der hauptheher und Anführer des ser­bischen Mobs war in Lilli ein ehemals in Wien sehr bekannter jüdischer Schrift- st e 11 e r, Tartarnga mit Namen, der jetzt als englischer Agent der hauptanslifter der gehässigen Umtriebe ist.

In den Schulen wurde die serbische Schul- j u g e nd systematisch zu Gewalttätigkeiten gegen die volksdeutschen Kinder aufgehetzt. So wurden m Fraßlau Volksdeutsche Jungen gemartert und fast zu Tode gewürgt. Auch in S) r a ft n i g g , dem be­kannten Glasblaserort, wurden die Volksdeutschen, wo sie sich nur blicken ließen, mißhandelt und mit dem Tode bedroht Fensterscheiben in Geschäften und Häusern von Volksdeutschen wurden zertrüm­mert, und wenn sich im Walde verborgene Besitzer ihrem Heim näherten, mußten sie gräßliche Ver­wüstungen mit ansehen.

Aus den Erzählungen der Flüchtlinge, die gestern in Villach eingetragen sind, werden nun Einzel­heiten bekannt über die furchtbaren Leiden und brutalen Verfolgungen, denen die Volksdeutschen i n Laibach seit dem Tage des jugoslawischen Staats­streiches ausgesetzt sind. Es fing damit an, daß ser­bische Elemente für das neue Regime, für ein deutschfeindliches Jugoslawien und für die Freundschaft mit England de­monstrierten. Vor dem Gebäude des englischen Kon­suls kam es ,zu Ovationen. Es wurden Rufe wie Nieder mit Deutschland" laut. In Häusern deutscher Familien in Laibach wurden unter Rufen wieTod und Verderben den Deutschen" mit Steinen die Fensterscheiben eingeschlagen und Hochrufe auf Eng­land ausgebracht.

Uebereinslimmend wird berichtet, daß im süd­slawischen Grenzbezirk bei der Bevölkerung große Unruhe darüber herrsche, daß von den südslawischen Mililärstellen größere Kontingente serbischer Granicari und Soldaten zur Grenze beordert würden, die von jeher bei der Grenzbevölkerung wegen ihres Deut­schenhasses unbeliebt waren und die nun ein Schrecken- und Terrorregi­ment gegen alles, was deutsch ist, durchführen.

Auch zahlreiche Z o 11 k o m m i s s a r e , die in letzter Zeit aus ihrer Deutschfreundlichkeit keinen Hehl gemacht hatten, wurden versetzt oder es wurden ihnen deutschfeindliche serbische Beamte zur Seite gegeben. In der deutschen Grenzstation B 1 e i b u r g traf ein Flüchttingszug mit etwa 160 Reichsdeutschen aus Gutenstein, Win- difchgrätz und Prävclli ein. Ein Reichsdeutscher be-

lands nach Tanger unter den Arabern. Trotz der langen Jahre der deutschen Abwesenheit haben die Muselmanen nicht vergessen, was die damalige deutsche Reichsvertretung Gutes für die Bevölkerung getan hat. Die arabische ZeitungEl Hurrya" faßt ihre guten Wünsche und ihren Willkommensgruß in die Hoffnung zusammen, daß das Gebäude der deutschen Reichsvertretung heute wieder demselben guten Zweck dienen möge wie einst.

Während die spanische und die arabische Presse von Marokko die Feierlichkeiten anläßlich der Rück- aabe der deutschen Gesandtschaft ausführlich und in herzlich gehaltenem Tone bringen, veröffentlicht die französischeDspeche Marocaine" nur eine ver­steckte fünfzeilige Meldung. Nicht verwunderlich ist die Tatsache, daß das enMsche Hetzblatt in Tanger Tangier Gazette", das auch in der französischen Zone Verbreitung findet, mit Sttllschweigen über das historische Ereignis hinweggeht.

JUian war es allerdings noch nicht ganz gewiß, M bis Uebergabe des Gebäudes der früheren deut- Gesandtschaft tatsächlich an dem vorgesehenen l i' erfolgen würde, da der Mendub in dem

injaq t 31] Uli:;] QUlj Ji;

Jlj Hi;

chuch

«lp«

1iqiüi W

1 M

at, und die französische Schutznation die Ptaß- e der Spanier anerkennen würden oder nicht. Spannung löste sich aber, als am Sonntag­en kurz vor Ablauf des Ultimatums in der Reföubia die Möbel auf große Wagen verladen Mintm. Kaum war das Ultimatum ab gelaufen, als slfrischgebackene Pascha in Begleitung einer spa- -marokkanischen Reitergarde und unter dem l einer begeisterten Menge sich zur Antritts- : in die Moschee begab. Der Sultan hatte nach­ten. Der Kalif von Tetuan dehnte feine Macht auch auf Tanger aus. Damit war eine Ein- ing beseitigt, die nach der Eingliederung der nationalen Zone in das spanische Protektorat Existenzberechtigung mehr hatte.

ese neue Machtkonstellation in Tanger war die ussetzung für einen reibungslosen Wiedereinzug

richtet, daß am Sonntag in Windischgrätz mehrere Volksdeutsche schwer mißhandelt wurden. Unter bt-n Flüchtlingen befinden sich auch Kranke, die sich, obwohl sie im Krankenhaus darniederlagen, aufmachten, um in die Sicherheit und in den Schutz des Reiches zu gelangen. Aus Marburg berich­ten die Flüchtlinge, daß ein dortiges Lokal und die Anlagen eines volksdeutschen Sportplatzes voll­kommen zerstört wurden.

Wie Flüchtlinge aus dem Banat berichten, hat das serbische Militär alle Amtswalter der deut­schen Volksgruppe Jugoslawiens eingezogen, um die Volksgruppe führerlos zu machen. Es besteht der Verdacht, daß die einberufenen deutschen Amts­walter nicht zu ihren Militäreinheiten gebracht wer­den, sondern nach Südserbien in Lager ver­schleppt werden. In Groß-Kikinda haben die Be­hörden zehn führende Männer der deutschen Volks-, gruppe als Geiseln festgesetzt. In die meisten deutschen Gemeinden legte man 10 bis 20 Mann starke Gruppen des berüchtigten serbischen Komi- tadschi-Verbandes Tschetnik.

Ein dreistes Oemenii.

Belgrad, 1. April. (DNB.) Die jugoslawische Agentur Avala, die vor wenigen Tagen von einem neuen als besonders englandfreundlichen Di­rektor übernommen wurde, veröffentlicht eine be­stimmteErklärung", in der alle Bemonftra- tionen, wie sie seit acht Tagen in ganz Jugo­slawien in voller Öffentlichkeit stattfinden und von denen die ganze Weltpresse fenfationell berichtet, einfach abgestritten werden. Ferner wird die Flucht der Volksdeutschen nach Ru­mänien die an der jugoslawi sch-rumänischen Grenze bereits zu Zwischenfällen führte und in Temesch- burg die Errichtung eines Auffanglagers erforder­lich machte,kategorisch dementiert". Dieses Dementi ist ein selten dreistes Dokument, das in den Bereich der Versuche gewisser jugoslawischer Kreise gehört, die für den Fortgang der deutschfeindlichen Aus­schreitungen im Inneren des Landes durch biedere Versicherungen gegenüber dem Ausland eine Rücken­deckung zu schaffen versuchen. Die Avala wird von dem Belgrader Times-Korrespvndenten Lügen ge- ftraft, der in seinem Bericht mit Befriedigung her- vorhebt, daß diedeutsche Behauptung über deutsch­feindliche Demonstrationen in Jugoslawien nicht der Wahrheit entbehrt".

Deutsche Grenzgemeinden in Flammen.

T e m e f d) b u r g, 1. April (B91B.) In unmittel­barer Nähe des rumänischen Grenzortes Stara- moa ist auf jugoslawischer Seite ein riesiger Waldbrand ausgebrochen. Nach Aussage von über die Grenze Geflüchteten halten sich in diesem Wald zahlreiche Volksdeutsche verbor­gen. Es ist anzunehmen, daß der Brand von den serbischen Grenztruppen angelegt wurde, um der Deutschen leichter habhaft zu werden und sie am Grenzübertritt zu hindern. Vor der rumänischen Grenze auf der Bahnstrecke TemeschburgWerschetz sieht man zwei knapp jenseits der Grenze in Jugo­slawien liegende deutsche Gemeinden, Zichydorf und Kudritz, brennen.

Griechische Agitation in Jugoslawien.

S o f i a , 1. April. (DNB.) Wie weit die griechische Agitation sich die jüngsten jugoslawischen Ereignisse zu eigen macht, geht aus einer serbischen Nachrich­tensendung des Athener Rundfunks hervor, die sich an dielieben jugoslawischen Brüder" wandte und von dergriechifch-jugollawi-

zahlte mit zu den schlimmsten Diskriminierungen des Versailler Vertrages .

Nach dem Einzug der Spanier in Tanger war es auf Grund des zwischen Deutschland und Spanien bestehenden Freundschaftsverhältnisses eine Selbst­verständlichkeit, daß die deutsche Autorität in Tan­ger wieder hergestellt und Deutschland das zurück- gegeben wurde, was sein Eigentum war. Die spa­nische TangerzeitungEspana^betonte auch in ihrem Kommentar, daß es sich um einen Akt der Gerech­tigkeit handele. Spanien freue sich, daß es auf diese Weise dem freuen Waffengefährten aus dem Bür­gerkrieg seinen Dank abftatten könne. Besonders groß aber ist die Freude über die Rückkehr Deutsch-

|t?, das spritzte das schmutzige Wasser gegen die ,:gflächen der alten Ju52. Auf dem Rollfeld stan- noch die Wasserlachen vom letzten Regen. Die lken hingen tief und jagten wild durcheinander, nchmal zerriß der Schleier, und für einen kurzen ® cUDAnenblick kam ein Stück blauer Himmel hindurch. 3 >r||6haT derOmnibus der Luft", wie die spanischen a*.«*1Öaten während des Bürgerkrieges die deutsche getauft hatten, schüttelte seine Flügel,* als ob sich über das schlechteWetter" beklagen wollte, r kaum war die Wetterscheide der Sierra Mo- pafsiert, als die Wolken immer mehr Ver­anden und sich allmählich das strahlende Blau südspanischen Himmels durchsetzte, das die Beut« n bis zu ihrem Einzug in Tanger nicht mehr ieß.

iNachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Madrid, Ende März 1941.

Ns die deutsche Belegation zur Hebernahme des al n deutschen Gesandtschaftsgebäudes in Tanger mr dem Madrider Flugplatz Euatro Mentos lan-

fchen Schicksalsgemeinschaft" sprach. Unsere beiden Nationen" so erklärte der Spre­chersind darauf angewiesen, nebeneinander zu gehen. Nur mit gegenseitiger Hilfe können wir diese Mission erfüllen?'

Oie kroatischen Einigungsverhandlungen.

Berlin, 1. April. (BNB.) Die Agramer Ver­handlungen M a t s ch e k s mit Vertretern der nationalen kroatischen Opposition sollen wie der Belgrader Vertreter desZei­tungsdienst Graf Reischach" berichtet einen gün­stigen Verlaus nehmen. Obwohl über das Er­gebnis keine authentischen Informationen oorliegen, halte man es nicht für ausgeschlossen, daß eine Eini­gung zwischen der Bauernpartei Matscheks und der zahlenmäßig sehr starken nationalen Opposition zu- standekommt. Das würde die Einigung des Kroatentums bedeuten. Die nationale Oppo­sition, deren Führer der nach dem Königsmord in Marseille nach Italien emigrierte Br. Ante P a wolitsch ist, arbeitet auf eine vollständige Loslösung von Serbien hin. Die antiserbi­sche Stimmung in Kroatien wächst. Ein Teil der in Belgrad sich aufhaltenden Kroaten habe sich nach Agram begeben, um sich in Sicherheit zu bringen. Die Züge nach Agram sind so überfüllt, daß zahl­reiche kroatische Reisende zurückbleiben mußten.

Ein Leitartikel des Matschet nahestenden Blattes H r o a t s k i D n e v n i k" erklärt:Wir fordern nur das, was man uns genommen hat." Indirekt kommt der Artikel auf das Ausgleichsabkommen zu sprechen, indem er darauf hinweist, daß die kroa­tische Verhandlungsbereitschaft als Schwäche aus« gelegt worden fei.Mit uns Kroaten ist es nicht schwer, zusammenzuarbeiten, aber nur wenn man unsere Eigenart anerkennt und uns als Natio­nalität respektier t." Bas Blatt weist darauf hin, daß das kroatische Volk vor großen Ent­scheidungen stehe, daß es politisch geschult und weitblickend sei und sich in seiner Zielsetzung nicht beirren lasse. Verschiedene Umstände deuten Darauf hin, so schließt der Artikel, daß die Stunde der Ent- scheidung nicht mehr fern ist.

400000 Ungarn leben in Lugoslawien

Budapest, 1. April. (DNB.)P e st e r L l o y d" veröffentlicht einen mit einer Landkarte versehenen längeren Artikel über die geographischen, ethno­graphischen sowie die religiösen Verhältnisse Jugo­slawiens. Die Zeitung erinnert daran, daß in dem nach dem Weltkrieg an Jugoslawien ge­langten ehemaligen Südungarn 400 000 Ungarn leben. Auf der Grenzstation Gyekonyes sind von serbischen Gendarmen verfolgte Flücht­linge deutscher und magyarischer Volkszugehörigkeit in Ungarn eingetroffen.

Oie Auffassung in Sofia.

Sofia, 1. April. (DNB.) Die ZeitungSofia" stellt fest, daß sich Jugoslawien von England und den Vereinigten Staaten gegen Deutschland aufhetzen ließ. Mit größtem Interesse wird hierbei die Haltung der Kroaten verfolgt, für deren Freiheitsbestrebungen gegen den serbischen Chauvinismus hier stets das größte Ver­ständnis entgegengebracht wurde. Die serbischen Er­klärungen. daß die Mobilmachung vollständig durchgeführt worden sei, werde in gut unterrichteten Kreisen Sofias starkem Zweifel unterzogen. Dem Mobilmachungsbefehl sollen nur 40 v. H Kroaten, kaum 70 v. H. Slowenen und höchstens 85 v. H. Serben gefolgt sein. Indessen sollen die Maze­donier alle bis auf den letzten Mann sich ein­gestellt haben, um vor allen Dingen Waffen in die Hand zu bekommen.

Kundgebungen in Sofia gegen serbischen Chauvinismus.

Sofia, 2. April. (DNB. Funkspruch.) Spontane nationale Jugend- und Studenten kundgebungen fan­den vor dem königlichen Schloß statt. Nach einer Versammlung, die dem bulgarischen Soldatentum gewidmet war, zogen die Teilnehmer durch die Hauptstraßen, fangen patriotische Lieder und ver­teilten Flugschriften, die sich in scharfen Worten gegen den serbischen Chauvinismus und die Unter­drückung der Kroaten und Mazedonier wandten. Es wurden Hochrufe auf den Führer und das deutsche Heer laut. Die Jugend forderte in Sprechchören die Befreiung von Thrazien und Maze­donien. Eine große Menschenmenge, die düi »Straßen umsäumte, ftimmtfi beifällig zu.

ml ch

enquui] r u-m! J3Q qii:| :a(pjc2 f yuachr im L 50^ 13 N _

sog, m f! «deutschen Reichsvertretung in Tanger. An einem uchu! »rmüchen Sonnentage wurde nach 26V2 Jahren in

U »wiger Zu rn ersten Male wieder die deut- i.si3W ch< Flagge gehißt. Die llebergabe der alten jag) ü eckchen Gesandtschaft, die idyllisch am Seco quaM I ömde (Großer Markt) in einem großen schattigen IU3W3 i || fori versteckt liegt, erfolgte durch den Oberkommis- ajj nur; ai Äeneral Afenci 0. Schon die erste Nachricht jp3 w, vn der Rückkehr der Deutschen hatte die arabische j jdwr|J fojolferung auf die Beine gebracht. Lange vor Be- 1 sji U ;lün der Uebergabefeier war der Marktplatz voll von icü »Mischen. Die Schlcmgenbeschwörer und Eingebore- q M I VN-Musikanten, die verschleierten Frauen, die U3hnrü jlw Früchte und grünen Salat feilboten, waren »uufc iw! ihren primitiven Verkaufsstänben schleunigst 1 maqfl 'Etchwunden, um nicht von den Neugierigen über« m?q PU'nt zu werden. Auf den Dächern der Autos und 1 113$ und auf dem Gesims der niedrigen weiß- J3q p?: fruchten Häuser standen dicht gedrängt alte und

*1 Up# Muselmanen. Vor dem Tor, das auf das

ach der Ankunft in Tetuan, dem Sitz des N:fen von Spanisch-Marokko, Muley Hassan, 1l!) chte die deutsche Delegation den Ober-Kommissar Ulj k, ® eral Asenci 0 , der seiner Freude darüber IH ibrucf gab, den Deutschen ihr Eigentum in Larger zurückgeben zu können. Beim Eintreffen in

L "Ä ft Ä

ch ! 56(j* 1

IDI 3!Z

N

U° 31Q

T .............0-...........

J üjierung am Tagetes Eintreffens der deutschen

leilichen Haus immer noch feine Wohn- und Dienst- D- me hatte. Der Mendub war der Beauftragte des I(n 3 fnnkreich hörigen Sultans von Rabat und als i'1u iriWer ^ch nach der militärischen Besetzung 2än- ge noch von Rabat abhängig. Um dieser unklaren piation ein Ende *zu bereiten, hatte die spanische

3 M1- der spanische Gouverneur von Tanger, der ü'ijij br ommandierende der spanischen Marokkostreit« 1 der spanische Gesandte und der italienische

^kneralFonful, ferner der Pascha als Dertrettr der iiafuii CT<1-)'fc^cn Bevölkerung. Das blendende Weiß der Cf MMe, die bunten Uniformen auf der Tribüne, das r ' der Palmen in dem deutschen Park und das "bte Blau des marokkanischen Himmels ver- dem Ganzen ein malerisches Gesicht. Als die Hakenkreuzflagge unter den Klängen des 'tschlandliedes am Mast emporstieg und die spa- Jjfdxn Truppen, die Jugend der Falange und des Mno vor dem deutschen Gebäude aufmarschierten, ^b'ach aus der Menge ein Sturm der Freude Amor und Hochrufe auf den Führer, auf den Ka- Wn und auf Spanien lösten einander ab.

lonn besichttgten die Mitglieder der deutschen Avmnission das Haus, aus dem Deutschlands diplo- unsicher Vertreter D i e ck h 0 f f, der spätere Stcrssekretär und Botschafter in Washington, im suchst des Jahres 1914 von den Franzosen gegen internationale Recht ausgewiesen worden Kür. Mach über 26 Jahren übernimmt wieder ein d'^sher Konsul die Vertretung der Reichsinteressen. Würflig wird es nicht mchr möglich sein, daß einem Tk.tchen in Tanger das Niederlassungsrecht ver- K)ei](rt oder daß er ausgewiesen wird, nur weil L jjX irWiieinem französischen subalternen Beamten jy. Nase nicht paßt. Ein Deutscher war feit dem M Wlrieg in Tanger rechtlos und mußte sich, wenn y S?» hn überhaupt in die Zone hineinließ, wie cm behandeln lassen, während die größten mter- ' MWaten Gauner unter dem Schutz des internatto-

Regimes sich wie Herren des Landes auffuh- durften. Deutschlands Verbannung aus Tanger

A Jahrgang Hr.78 /HBF W /> A tC e

W Glchener Anzeiger

irolge höherer Gewalt 1 , w

Mwfiss», General-Anzeiger sur Oberhessen tst

w