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Wan-ervorschläge für den Sonntag

Wirtschaft

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Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

i. B.: Dr. Hans Thyriot.

i.D.: Dr. Hans Thyriot. unh

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.A wk.j Verlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Angele

Verantwortlich für den Inhalt derAnzeigen:TyeodorKümmel. Pl.Nr«i. 1-^' ttforbe öliiriimraiwmffmnimmr-LLTTTTiiTiiiMTnininiTMSi ®ir

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Reichs-Spinnstoff-Sammlung 28. Juli bis 23. August 1941

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Veterinärpolizei. I. B.: Nicolaus.

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der St die 61 inner, fi­te nur

sichtsreicher Feldweg führt uns hinab nach unserem Endziel, dem im Dietzbözetal hübsch gelegenen Ort Eibelshausen. Dauer der Wanderung 5% Stunden.

Gießen Badenburg Wißmar krofdorfer Forst Wettenberg Gießen.

Wir beginnen unsere Wanderung bei der Unter­führung in der Ederstraße und folgen blauen Stri­chen, die uns den Bahnkörper entlang zur bewirt­schafteten Ruine Badenburg bringen. Von hier gehen wir roten Ringen nach am Ufer der Lahn her auf die Eisenbahnbrücke und über den Sportplatz nach Wißmar. Nach einer Erholungspause benutzen wir den Weg, der an der hochliegenden Kirche vorüber nach Crumbach führt aufwärts zum Wald, an dessen Rand sich ein prächtiger Blick über das Lahntal nach dem Hangelstein, dem Lollarer Kopf und Burg Staufenberg erschließt. Waldeinwärts stoßen wir alsbald auf schwarze Punkte, denen wir nach links nachgehen. Auf lauschigen Waldpfaden leitet uns das Zeichen zum Wettenberg, wo wir uns wieder an der hübschen Aussicht erfreuen, gehen über die Eisenbahnbrücke auf die Launsbacher Straße und später auf die Krofdorfer Straße, auf der wir nach vierstündiger lohnender Wanderung Gießen erreichen.

rohe oder gekochte /, Früchte mit oder / j ohne Zucker

in Zu bindeg läsern, und -gefäßen

Dillenburg Nanzenbach Eschenburg Hirzenhain Philippsbuche Eibelshausen.

Vom Bahnhof Dillenburg überschreiten wir die Eisenbahnbrücke und gelangen alsbald in das schöne, vielgewundene Nanzenbachtal, in dem wir aufwärts gehen, um in 1% Stunden Nanzenbach zu erreichen, hier überrascht uns die eigenartige Bauweise der Wohnhäuser und der mitten in der breiten Dorf­straße stehende zweiröhrige Laufbrunnen. Kurz hin­ter dem Ort beginnt der Aufstieg zur 590 Meter hohen Eschenburg, deren Gipfel ein 50 Meter hoher Turm ziert. Der Rundblick von der Spitze des Tur­mes ist unbeschreiblich schön; sehenswert ist auch das neben der im Untergeschosse befindlichen Gast­stätte untergebrachte kleine Museum mit zahlreichen Gesteinsarten, Ausgrabungen und Versteinerungen. Eine breite Waldstraße bringt uns nach dem durch seinen Segelflugplatz betankten Hirzenhain mit guten Gasthäusern. Weiße liegende Kreuze zeigen uns von hier den Weg nach dem Dietebachtal, das wir überqueren, um, jetzt ohne Zeichen, zur Phi- lippsbuche und dem Denkmal am Hang des Staffel- bölls emporzusteigen. Hier oben bieten sich uns prächtige Blicke auf die Höhen des Hinterlandes und des kuppenreicher Schelder Waldes. Ein aus-

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Zwei Kinder in den Flammen umgekommen.

LPD. Marburg, 31. Juli. Zn dem Dörfchen Rodenhausen entstand in einer Scheune, in der sich ein Taubenschlag befand, ein Feuer, wobei tue beiden Söhne des Formers Heinrich B e ck im Alter von sechs und elf Jahren, die sich in dem Tauben­schlag beschäftigt hatten, den Tod fanden, während der neun Jahre alte Sohn des Bauern Joh. Schreiner sich noch rechtzeitig retten konnte. Außerdem gingen 300 Zentner Heu in Flammen auf. Man vermutet, daß 'tue Kinder mit Streich­hölzern gespielt hatten. Nach Löschung des Brandes fand man die verkohlten Leichen der beiden Jungen.

Aber die Urkunde der Reichs* Spinnstoff - Sammlung ist ein Andenken an.eine große Zeit*

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Anordnung

über das verbot des Badens in der Lahn innerhalb des Stadtkreises Gießen.

Auf Grund des § 129b Abs. II Z. 2 der Hessischen Städteordnung vom 8. Juli 1911 in Verbindung mit der Ersten Hessischen Verordnung zur Durchführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 1. April 1935 ordne ich an: 3194C

Nachdem das Staatliche Gesundheitsamt Gie­ßen die Gesundheitsschädlichkeit des Lahnwassers festgestellt hat, verbiete ich mit sofortiger Wir­kung das Baden in der Lahn. Zuwiderhand­lungen werden bestraft.

Gießen, den 30. Juli 1941.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Ortspolizeibehörde. I. V.: gez. Nicolaus.

General-Vertr. für Hessen: Ernst Volkmann» Bochum-Brenschede, Burgstrafee 15 / Ruf 81589 Weist auch Bezugsquellen nach!

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Bekanntmachung.

Betr.: Geflügelcholera.

In den Geflügelbeständen des Karl Seibert, Gie- ßen-Wieseck, Am Wingert 18, und des Karl Krei­ling, Gießen-Wiefeck, Kornblumenstraße 33, ist die Geflügelcholera ausgebrochen. Gehöftsperre ist an-

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den bereits bestehenden Schwimm- und Badege­legenheiten am Obersee geschaffen werden soll. Den Wohnungsbau und überhaupt die Beschaf­fung von Wohnungen wird die Stadtgemeinde durch Bereitstellung und Erschließung von Bau­gelände in großzügiger Planung durchführen.

Landkreis Gießen.

* L e i h g e st e r n , 31. Juli. Innerhalb von zehn Tagen verstorben in unserer Gemeinde die beiden ältesten Einwohner: Frau Marie Jung Wwe. am 17. Juli und der Grubenbeamte i. R. Jo­hannes Diehl am 26. Juli im 87. Lebensjahre Beide find auf ihrem langen Lebenswege von ernst­lichen Krankheiten verschont geblieben.

Zinsen auf TeilschuldverschreÄmngen 15,69 (13,04), Einkommen-, Ertrag- und Vermögenssteuern 212,79 (171,45), Berufsvertretungsbeiträge 2,42 (2,77) Millionen RM. Rach 168,78 (171,24) Millio- nen RM. Anlageabschreibungen, 5,0 (5,0) Zuwen­dungen an Pensions- und Unterstützungskassen, 0,177 (5,66) an gesetzlicher, 10,0 (6,997) zur freien Rück­lage bleibt ein Jahresreingewinn von 58,756 (56,071) Millionen RM. und reicht damit gerade zur Verteilung von wieder 5 v. H. Dividende auf 2,0 Millionen RM. Vorzugs- und wieder 8 v. H. auf diesmal 733,20 (691) Millionen RM. Stamm­aktien aus (i. V. wurden noch 0.601 Millionen dem Aufsichtsrat vergütet), so daß die Erfolgsrechnung wiederum ausgeglichen ist. Die Bilanzsumme hat sich weiter von 1868,39 auf 1923,66 erhöht und ist damit noch näher an die 2-Milliarden-Grenze herangerückt. Die Hauptversammlung findet am 8. August in Frankfurt a. M. statt.

Bäuerliche Hauptgenoffenschast Nhein- Main-Vxckar eGmbH., Frankfurt a. M.

Dank der planvoll gesteuerten Arbeit des deut­schen Bauerntums durch die nationalsozialistische Agrarpolitik vollzog sich auch in der Landwirtschaft die Umstellung von der Friedens- zur Kriegswirt­schaft rasch und reibungslos. Das genossenschaftliche Warengeschäft wurde vom Krieg stark beeinflußt. Mit dem geschäftlichen Erfolg ist die Bäuerliche Hauptgenos|enschaft zufrieden. Durch die Verhält­nisse bedingt, konnten nicht alle Wünsche der Ge­nossenschaften und ihrer Mitglieder befriedigt wer­den. Insbesondere mußte die Kontingentierung der srickstoff- und phosphorsäurehaltigen Düngemittel ebenso wie die der Futtermittel manche Wünsche offen lassen. Der Bedarf an Saatgut, namentlich an Pflanzkartoffeln, war erheblich größer als in den Vorjahren, die Brennstoffversorgung war befrie­digend, das Interesse an Schädlingsbekämpfungs­mitteln stieg. Jni Landmaschinengeschäft konnten fast gleiche. Umsätze wie im Vorjahr erzielt werden. An der Erfassung der landwirtschaftlichen Erzeug­nisse war die Hauptgenossenschaft, gemessen am Gesamtertrag, gut beteiligt, in Kartoffeln und Rauh­futter wurde der Umsatz früherer Jahre beträchtlich übertroffen. Die Flachsröste konnte den größten Teil der mengenmäßig guten Ernte in verhältnis­mäßig kurzer Zeit abnehmen. Während der Men­genumsatz rd. 0,392 Mill. Doppelzentner höher als im Vorjahre war, ging der wertmäßige Umsatz um 6,5 auf 54,6 Mill. RM. zurück. Die Mitgliederzahl sank von 1282 auf 1261 bei 10 (11) Zu- und 21 (25) Abgängen. Es verbleibt einschl. 5 502 (2329) RM. Vortrag ein Reingewinn von 128 319 (137 939) RM. Es werden wieder 5 v. H. Zins auf die Ge-

fich ebenfalls nur geringe Veränderungen. A» Pfandbriefmarkt bleibt die starke Nachfrage bestehen die Kurse sind meist rein nominell. Neu eingefühc wurden 4'/2- und 4prozentige Schuldverschreibm gen der Hessischen Landesbank-Girozentrale, die zr den Üblichen Kursen notiert wurden, jedoch nur ji kleinsten Prozentsätzen zugeteilt werden konnten Am Markt der Länderanleihen ist jetzt auch Badei: mit einer Kündigung einer früher 6-, jetzt 4l/2pr» zentiaen Anleihe von 1927 hervorgetreten, mobr den Inhabern der Umtausch in eine neue 3Vrpn» zentige Anleihe in Aussicht gestellt wird. Dn Aktiensreiverkehr hielt sich in engsten Gremm

Deutschlands größter Chemiekonzern berichtet.

FWD. Frankfurt a. M., 1. August. In dem Jahresbericht 1940 der JG.-Farbenindustrie A G. Frankfurt a. M. wird eingangs festgestellt, daß die in den IG.-Werken vornehmlich auf synthe­tischem Wege neu entwickelten Erzeugnisse wie Stickstoffverbindungen, Leuna - Benzin, IG.- Leicht­metalle, Vistra-Zellwolle, IG.-Kunststoffe, Buna, im wesentlichen der Erweiterung und Verbesserung der allgemeinen Güterversorgung dienen sollten, daß sie jedoch im deutschen Schicksalskarnvf die stärkste Rechtfertigung erfahren. Auch nach Kriegs­beginn wurden noch zahlreiche neue Erfindungen technisch und wirtschaftlich nutzbar gemacht. Neue große Investitionen wurden vorgenoinmen, Leistun­gen und Geschäftsumfang der IG. beträchtlich er­höht. Entsprechend wurden an die finanzielle Lei­stungsfähigkeit große Anforderungen gestellt. Um die Steigerung der Ausfuhr war die IG. ständig bemüht. Kriegsbedingten Ausfällen im Ueberfeege- schäft stand eine erhöhte Ausfuhr nach europäischen Ländern gegenüber.

Im einzelnen war in Farbstoffen der Umsatz irrt ganzen befriedigend. Der Umsatz in Schwerchemi­kalien, Kunststoffen, synthetischem Kautschuk, Gerb­stoffen u. a. ist gestiegen. Trotz des Krieges konnte der Ausbau der wissenschaftlichen Behring-Institute fortgesetzt werden. Neue pharmazeutische Präparate wurden herausgebracht, auch die Zahl der Pflan­zenschutzmittel erfuhr eine Vermehrung. Der Um­satz in Photographika zeigte eine befriedigende Ent­wicklung, die Qualität wurde verbessert. Der Unv- satz in Kunstseide-, Zellwolle- und Zellstoffprodukten stieg an, die Erzeugung von Sulfit- und Salpeter­säure-Zellstoff verlief normal. Auf dem Mineral- öelgebiet wurden Entwicklung und Produktion plan­mäßig durchgeführt. Die erhöhten Anforderungen an Düngestickstoff konnten befriedigt werden. Die Förderung der Braun- und Steinkohlengruben stieg.

Die sozialen Aufwendungen werden mit 97,41 (94,64) Millionen RM. beziffert, davon waren 75,38 (72,86) Millionen RM. gesetzliche Bei­träge zur Sozialversicherung und Aufwendungen für betriebliche Altersvorsorge. Für Aufwendungen für einberufene Gefy,lgschaftsmitglieder und deren Angehörige sowie für die Jahresprämie wurden 34,1 (22,9) Millionen RM. ausgegeben. Der Roh- überschuß stieg in 1940 auf 846,44 (786,33) Millio­nen RM., Beteiligungserträge brachten 26,25 (24,65), Zinsen und sonstige Kapitalerträge 6,46 (2,31), ao. Erträge 1,47 (8,71) Millionen RM. Demgegen­über erforderten Löhne und Gehälter 382,14 (364,36), gesetzliche Sozialabgaben 24,86 (23,84),

furter Hof bis 98 nach, nachdem vorübergehend )j( Parigrenze überschritten wurde. Grün & Bilfinger, die ihr Kapital durch Berichtigung auf die dreifach,' Höhe bringen, waren zuletzt stärker erholt uiü rund 277. Am Rentenmarkt zeigte sich gleiche falls nur wenig Unternehmungslust. Reichswerh schwankten um Prozentbruchteile, Stadtanleihn fast geschäftslos. In Jndustrieobligationen ergäbet|

Der siegreiche Kampf unserer tapferen Wehrmacht sichert die Zukunft unseres Volkes.

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m Sie te und w Wregung üben.

Oer landwirtschaftliche Marktbeobachter

NSG. Getreidewirtschaft: Die Roggen­ernte konnte bisher nur langsam vor sich gehen. Der Saatgutbedarf in Wintergerste ist gedeckt. Es wird dadurch ein Ueberblick erreicht, welche Gersten­mengen für Futterzwecke verfügbar werden. Die Versorgung mit Weizen- und Roggenmehl ist aus­geglichen. Doll befriedigt konnte auch der Bedarf an Reis werden. Die Heuablieferungen sind anhal­tend durchaus zufriedenstellend. Gleichzeitig setzen die ersten Ablieferungen von Stroh neuer Ernte ein.

Kartoffelwirtschaft: Bei den Frühkar­toffeln zeigen sich hinsichtlich der Menge immer noch gewisse Schwankungen, doch wurde auf den Märkten alles dafür eingesetzt, den Bedarf der Bevölkerung soweit wie möglich zu decken.

Gartenbauwirtschaft: In der Anfuhr von Gemüsen ist ein anhaltender Anstieg zu ver­zeichnen. Der Gemüsebedarf insgesamt kann gedeckt werden, wobei natürlicherweise in den Mengen der einzelnen Gemüsearten immer noch Unterschiede vor­handen sind. Hemmend wirkt mitunter eine un­gleichmäßige Verteilung der Verbraucher auf die Verkaufsstellen. Es kommt dadurch vor, daß einzelne Geschäfte sich beinahe um Absatz bemühen müssen, während in anderen Geschäften noch ähnliche Erscheinungen wie in der Mangelzeit auf­treten. Es wirkt sich in dieser Beziehung teilweise noch die Nachwirkung einer gewissen Mangelpsy­chose aus, die sich aber von Woche zu Woche mehr verlieren wird. Es wurde danach getrachtet, die Zu­lenkungen von Obst an die verschiedenen Marktorte zu verstärken. Bis jetzt konnte allerdings das er­wünschte Ziel noch nicht erreicht werden, wie schon in den vorausgegangenen Berichten betont, kann hier die Entwicklung nur -schrittweise vorangehen.

Viehwirtschaft: lieber die Deckung des Fleischbedarfs hinaus war wieder die Herausnahme von Schröeinen und Kälbern für die Vorratshaltung und für die Verarbeitungsbetriebe möglich. Auch Umleitungen konnten gleichzeitig erfolgen. DSr Schafauftrieb steht im Zeichen eines allmählichen Anstieges und wird sich fortschreitend verstärken. Die Fleischqualitäten waren zufriedenstellend. Für die Märkte der kommenden Woche werden wieder gute Auftriebe auch an Großtieren erwartet.

Milch- und Fettwirtschaft: Es galt auch in der vergangenen Woche wieder den Bedarf an Milch und Milcherzeugnissen, Fett und Del zu decken. Besondere Schwierigkeiten sind in der Be­richtszeit nicht aufgetreten.

Eierwirtschaft: Die in der vergangenen Woche aufgerufenen vier Eier auf den Abschnitt b und c der Reichseierkarte konnten, wie schon im voraus angedeutet, nicht auf einen Schlag ausge­geben werden. Die noch ausständigen Eier werden aber in nächster Zeit zur Stelle fein.

Oie Zahlung in der Rentenversicherung

Die Sozialrentenempfänger erhalten die neuen Zuschläge zu den Renten der Invalidenversicherung an den Postschaltern er st malig im 21 u g u ft gleichzeitig mit den Nachzahlungen für Juni und Juli, soweit die Renten bereite im Juni 1941 laufen. Die Reichspost ersucht die Rentenemp­fänger, bei der Abhebung der Augustrente nur einen Rentenempfangsschein vorzulegen und diesen aus den Gesamtbetrag auszu- ftellen. Der Gesamtbetrag umfaßt den bisherigen Betrag der Rente und die Zuschläge für drei Mo­nate. Wer also zum Beispiel bisher eine Invaliden­rente von 31,50 RM. bezog, erhält künftig monat­lich 37,50 RM. Für August erhält er außerdem die Nachzahlung für Juni und Juli von je 6 RM., so daß der Rentenempfangsschein für August auf 49,50 RM. lauten muß. Eine Witwe, deren Rente bis­her beispielsweise 18,50 RM. betrug, stellt den Ren­tenempfangsschein für August auf 33,50 RM. und in den folgenden Monaten auf 23,50 RM. aus. Die Waisenrente eines Vormunds von drei zu­schlagberechtigten Kindern erhöht sich monatlich um 12, NM. Angenommen, eine solche Rente macht bisher 26, NM. aus, so beträgt sie nunmehr monatlich 38 RM. Im August werden in diesem Falle 62, RM. gezahlt, lieber weitere Einzelheiten erteilt die Post Auskunft.

Aus der engeren Heimat.

Aufbauarbeit in Laubach.

LPD. ßaubacf), 31. Juli. Im Zuge ihres Auf­bauprogramms, das die Stadt Laubach ausgestellt hat, ist eine durchgreifende Verschönerung des historischen Stadtbildes vorgesehen, und damit die Freilegung alter Fachwerkbauten, alter Winkel und Gäßchen der StadtteileGrünes Meer",Lippe" u. a. m. In verstärktem Maße soll nach Wiederkehr der Friedensverhältnisse gerade dieses Gebiet gefördert werden, zumal Laubach manchen alten Fachwerkbau von außerordentlicher Schönheit sein eigen nennen kann. Auch an die Errichtung einer neuen Volksschule und eines neuen Spritzenhauses ist gedacht, ebenso an die Anlage eines neuen, geräumigen Sport­platzes mit Aschenbahn, der in Verbindung mit

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Weiter sehr stille Aktienmärkte.

Frankfurt a. M., 31. Juli. Die Stille oi den Aktienmärkten dauerte in der Berichtswoch.

weiter an, und die Tagesumsätze hielten sich in eng. ften Grenzen. Verschiedentlich konnten in einige: Werten Abgaben kleinen Ausmaßes von beftimm ter Stelle beodachtet werden. Das Kursnioeau wj unter diesen Umständen, zumal kaum Neigung J Käufen auf dem hohen Kursstand vorlag, stänLic mehr oder weniger erheblich n a ch g e b e n d. Eiiy's 3eine Sonderbewegungen waren jedoch auch diesmal wieder zu verzeichnen, so zogen Daimler wieder bi$i 203 an, auch Conti Gummi, die dis 389 zurückge, gangen waren, wieder bis 393 aufholend, Holzman, f dis 278 erholt. Die Fardenaktie schwankte zwischen 211 und 213. Im Einheitsmarkt gaben Frank

Dingler gingen zuletzt mit etwa 150 & Klumpp etwa auf letzter Basis. Miet) unverändert mit 1,75 v. H.

In diesem Jahre kann die Spieloereinigung IM Lechgestern auf ihr 15jähriges Bestehen zurüss Micken. Aus diesem Anlaß findet am kommend« Sonntag auf dem Platz an der Rindsmühle ein Fußball-Blitzturnier für Jugendmannschaften ftäffi. zu dem mehrere Vereine ihre Zufage gegelm Haden. Der Zeit entsprechend wird das lumir: in schlichtem Rahmen durchgeführt. Nach der Flezp genhissung beginnen die Kämpfe der Vorentscheii düng. Nachmittags werden die Endkämpfe zm Austrag kommen. Den Abschluß bildet die (Sieger* ehrung. Bis jetzt haben ihre Teilnahme an diesem Fußballturnier zugesagt: Grünberg 1. Jgd., Großm Linden 1.Jg»d., Watzendorn-Steinberg 1. Jgd., der-Weisel I.Jgd. und Mein-Linden 1. Jgd.

Kurze Sportnotizen.

Ragnhild Hveger,. Dänemarks Reko^ schwimmerin, feierte in Aarhus zwei neue Siegs Die 100-Meter-Kraul gewann sie in 1:06,1 und du- 400-Meter-Kraul in 5:15,7 Minuten, lieber 2M Meter-Brust war Inge Sörensen in 3:00,3 erfolg­reich. I

Hauvtschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertteter Hanptichriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik IM' Bilder: Dr. Fr. W. Lange,' für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: bi Stabt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Eport: Ernst Blumscheinlbeuil.',

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Die Entscheidungen in den weiteren sieben Oe- bietsgruppen fallen am 2. und 3. bzw. 9. und IQ August. Arn kommenden Wochenende werden nach stehende drei Gruppenturniere veranstaltet: Grupp V in Ludwigshafen unter Teilnahme der Gebier.- Westmark, KölnAachen, Moselland und West falen; Gruppe VI in Berlin (Berlin, Mittelland Niederschlesien) und Gruppe VIII in Erfurt (DH seldorf, Sachsen, Mittelelbe. Die restlichen vier Tur­niere finden am 9. und 10. August statt, und zwa: für die Gruppe II in Nürnberg (Franken, Kurhch fen, Württemberg), für die Gruppe III in Lin- (Oberdonau, Oberschlesien, Hessen-Nassau), füi die Gruppe IV in Hannover (Niedersachsen, Ham bürg, Nordmark, Nordsee) und, die Gruppe VII in Wien (Wien, Hochland, Sudetenland).

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