Einzelbild herunterladen

Aus dem Reich

Flakartillerie gegen Panzer

Von Kriegsberichter Robert Baur.

falen-Nord teil.

*

U

W Will Illi I-J--t

I Auf Mozarts Spuren

lii

2i( Gaffe ist.schon im Mittelalter entstanden das 't .'1 r. -ff»*. Anitfom IN !ßors

in Salzburg

Von Otto Kunz.

r oft Pb Drah^ Der fo die

mverfA r Sentit

8f ll*'

gt dah J m, also ti3 Mindest-^ i, unter lb oder W n bestimm f Grund u zu Fall k ngen).

reis fi n

SOLTIT

fD/WfcoHferv/ert Hofzfphfen aacf macht ffe haftbarer / MM»

6d)R^\ j5, fldeBS

WS -ht« nidt

innn). . tönen ilMM J

britische Flugzeug mit wenigen wohlgezielten Flak- tresfern ab.

In heftigen Kämpfen stießen s i n n i s ch e T r u p. p en am 30. Juli an der karelischen Front auf sowjetische Abteilungen. Die finnischen Truppen wiesen sowjetische Gegenstöße unter blutigen Ver­lusten für die Sowjets zurück. Eine größere An­zahl von sowjetischen Panzern wurde vernichtet und neun Panzer erbeutet. *

Reichsminister Dr. Goebbels empfing den Direktor derGazetta del Popolo", Bertuettr, den Hauptschriftleiter desPopolo b'Jtalia", Dr. Prm, den militärischen Schriftleiter desPopolo d Italia , General Fetterappa und den außenpolitischen Schriftleiter derTribuna", Professor Puccw, die sich auf einer Deuschlandreise befinden.

Am Donnerstag fand in Bayreuth als letzte Ring"-Dorstellung der diesjährigen Kriegsfeftsprele die Aufführung derGötterdämmerung" unter der Gesamtleitung von Staatsrat Generalintendant Tietjen statt. An ihr namen mit einer Abordnung der norwegischen National Sämling die Gäste des Führers aus den Gauen Mecklenburg und West-

rubel. Us zi. Juli. Seitdem der Krieg im Osten

e" unb uns ein Gegner entgegentrat, der üb'jr (ine Riesenzahl von Panzern aller Großen ®a 3 peirügt, ist unserer Flakartillerie, die . bewit« in den zurückliegenden Feldzügen höchste 0Q5 L:: LeLtmgen vollbrachte, erneut eine schwere und ge- ionnen t ^c-.ligr Aufgabe erwachsen. Inmitten, ja oft sogar n GuA-- pD-; Jr vordersten Linie unserer Heeresverbande offen." 1?. fäKpfmb, muß sie den sich verzweifelt wehrenden amen!:- @^ne;. niederhalten, der unter Einsatz großer Pan- ^reichwervände immer wieder den Versuch unter- etwa nitrnd, eine Aenderung seiner bedrängten Lage zu ife einerm)inqen, Was dabei von den Männern an den der W Flikgeichützen geleistet wird, zeigt nachfolgender kfordi^BE der den Zusammenbruch eines starken bol- von li jchMischen Gegenangriffes im Raume von ir es hS nalenft festhält, bei dem die Sowjets 26 Pan- ifelben h- -es verloren, von denen allein 20 von Oberleutnant appen zs W Mteroffizier A. und Gefreiten W. mit ihrem t allo: er Mgsichütz erledigt wurden.

mertbar t TT * v

Verbindung mit der von der Außenwelt abgeschnitte­nen und von den Gaullisten und den Briten be­drängten Kolonie von Dschibuti am Roten Meer hergestellt. Das Flugzeug führte insbesondere Medi­kamente usw. an Bord und flog mit einer Stunden- geschwinüigkeit von 300 km.

Französische Elektrifizierungspläne in Nordafrika.

Vichy, 31. Juli. (Europapreß.) Der General- aouDerneur von Nord- und Westafrika, General W e y g a n d, hat in Algier eine Konferenz über die Ausnutzung der nordafrikanischen Wasserkräfte abgehalten. Die Konferenz stellte einen Plan über die weitere Elektrifizierung Nordafrikas unter Aus­nutzung der vorhandenen Wasserkräfte und urüer Planung neuer Staudämme auf. Alle nur mög­lichen Bewässerungsanlagen sollen geschaffen wer­den, um die Elektrizitätswirtschaft auf einen solchen Höchststand zu bringen, daß aus Nordafrika nicht nur die Kornkammer Europas wird,, sondern auch mit Hilfe im Lande erzeugter elektrischer Energie eine leistungsfähige, moderne Industrie aufgebaut werden kann.

Oer Konflikt zwischen Pern und Ecuador.

Quito, 31.Juli. (Europapreß.) Trotz formeller

Blaumeisen-Kinder.

Von Paul EiPPer.

Anfang Mai pfiff und firrte ein Blaumeisen- Hähnchen immerzu vor meinem Arbeitszimmer, lockte auf der frisch grünenden Lärche, und schon nach wenigen Tagen zog es mit seinem Weibchen in die Nisthöhle, die links von meinem Schreibtisch in einer Kiefer aufgehängt ist. Nun begann eine temperamentvolle Flitterwoche; allerdings kamen die beiden Blaumeisen nur selten zum Schnäbeln und Kosen. Sie mußten ihre Wohnung gegen den Fliegenschnäpper verteidigen, der ebenfalls hier ein­ziehen wollte, und außerdem gebot ihnen ein an­geborener Trieb, fortgesetzt Grashalme und anderes Polsterzeug ins Nest zu tragen. Aber nach zehn Tagen wurde die Betriebsamkeit stiller; nun waren wohl die rotgepunkteten Eier gelegt und mußten bebrütet werden. Das taten beide Eltern wechfel- weis in schöner Eintracht; gesungen wurde nur noch selten; ein wenig am frühen Morgen, ein kleiner Triller zur Nacht.

So vergingen zwei Wochen, plötzlich lief der Lebensmotor auf höchsten Touren. Wohl alle dreißig Sekunden flog die eine Meise aus dem Nest, und sie begegnete in der Lust meist schon dem Ehe­partner, der mit einer Raupe im Schnabel heim­wärts eilte: die Jungen waren ausgeschlüpft!

Vierzehn Tage dauert nun schon das Atzen; die Kinderrufe ähneln bereits den Stimmen der Eltern, und dann und wann guckt auch ein gelbliches Köpf­chen aus dem runden Loch des Nistkastens. Bald müssen die Jungen flügge sein.

Als ich am nächsten Morgen in den besonnten Garten trat, hing recht wagemutig ein Meisenkind mit halbem Oberkörper aus dem Nest. Zwar ging es schnell zurück, aber im gleichen Augenblick flog die Alte herbei, landete nicht, sondern flatterte handbreit vor dem Höhleneingang in der Luft. Von neuem erschien das Kinderköpfchen; eine dicke grüne Raupe wurde ihm in den gäben Schnabel gestopft;

|e E eval, W u er, «* MZ

Öhler, oma, Dm _ f ,

Fehr,J I ber langen, engen Getreidegasse tn Wolzburg, r (N1^. eile der Hauptgeschäftsstraßen aus der °ltburger? ' liihm Zeit, liegt Mozarts Geburtshaus. Dicht, ohne

Zviyenräurne, reiht sich hier Haus an Vermauern sind so hochgezogen, daß sie nach tta- li iifta Art das Dach verbergen; die Verbindung ihtbm Rückhäusern stellen Jnnenhöfe her, in denen fit) 'Irtabenbogen über Marmorbrüstungen und Ülttaorpfeiler schwingen. In dieser Gasse ist noch hiule das geschäftige Salzburg am Werke, Srnfe, L ckrsmittelhändler, Tuchwarengeschäfte, Eisen- h Engen, Gasthöfe. Keine einzige Querstraße iLtirbridü den langen Zug der san tgeschwungenen u» vom Rathausplatz bis zur steile" Mönchs-

^l .^-5>-use des Syndikats für Automobilzubehör ubkk hi/^tian^enen Brandes, der für 3,5 Millionen Rubel :bU>kfcbei angerichtet habe, der die Verdunkelung lg^^xtadt Moskau vereitelte. Die Täter bekannten, das Verbrechen aus sowjetfeindlicher Gesinnung be-

1 3" yaben.

*5 Der italienische Bericht.

fjom, 31.Juli. (DRV.) Der italienische Wehr- Cl> richt vom Donnerstag hat folgenden Wort-

Nordafrika an der Tobruk-Front wurden Abteilungen, die von Panzerwagen unter- J"» waren, in die Flucht geschlagen. Deutsche Ar- ip ctr11 fat die Anlagen und Verteidigungsstellungen Ssobruf beschossen.

ii i cJoi!' CH Verlauf des im gestrigen Wehrmachtbencht «neigten Einfluges auf Bengasi hat unsere Bo- dp?^demb»ehr ein englisches Flugzeug abgeschossen. Das . stürzte ins Meer ab.

,' Unb^v1" ge der Achse haben vor den Küsten der kffMtnetfa einen Tanker versenkt und einen

lU e^Mer schwer beschädigt.

x. .Nt «h Dftafrita haben Schwarzhemden- und Ein- aebrenenoerbänbe kühne Ausfälle unb Vorstöße

7 !'t{| iincrnommen, wobei es ihnen gelang, in feindliche ?anl5 kcfJutqen einzubringen. Der Feinb leistete Wider- würbe aber überall in bie Flucht geschlagen. Verluste an Menschen unb Material.

Va ien letzten Tagen fanben einige Einfluge auf JJr Wahnpiertel von Gonbar statt. Es sind keine deklaaen.

c. Masche Flugzeuge griffen gestern nachmittag -MLi^liari an. Unsere Bobenabwehr und unsere W V.yfüiggeuge haben die feindlichen Aktionen sofort s ^pncicktzewiesen. Es ist nur ein Opfer zu beklagen.

Französisches Flugzeug siellt Verbindung mit Dschibuti her.

,. ;;ilhy, 31.Juli. (Europapreß.) Ein französisches kni n n n «Rixprfn iTunisl aus die

planvoll erweiterte 71SV -Arbeit.

Berlin. 31.Juli. (DNB.) Di- Frage kriegsbe- bingter, ständig zunehmender Arbeitsfülle, welche die NSDAP, der NSV. überantwortet hat, ver­anlaßten Oberbefehlsleiter H i l a e n f e l d Mu einer Arbeitsbesprechung in der Gaujchule der NSV. m Berlin-Wannsee. Es liegt im Wesen der sozialen Verantwortung, daß in ihr vor allem der altere Mensch tätig wird. In dieser Verantwortung lag auch die Möglichkeit, mitten im Kriege eine plan­volle Erweiterung der Arbeit vorzubereiten, welche die erzieherischen und gesundheitspflegerischen Aufgaben an Mutter unb Kind verstärkt. Sie Ausbilbung ber Fachkräfte hat weitere 10 000 aus­gebildete Mitarbeiter in die NSV.-Arbeit emschal- ten können. Die großen Gesichtspunkte ber vielfäl­tigen Aufträge verlangen vor allem die verantwor­tungsbewußte Volkspflegerin ober Schwester. Es wirb daher mehr als je zuvor bar auf an kommen, die sozialpflegerischen Frauenberufe noch stärker m den Mittelpunkt ber Berufswahl zu stellen. Weitere Erörterungen dienten der Klärung ber Arbeits­aufteilung zwischen staatlichem Gesundheitsamt und den Einrichtungen des Hilfswerkes Mutter unb Kind. Die Neuordnung des Schwestern- wesens stand unter dem Gesichtspunkt kommen­der großer Arbeitsvochaben. Hierüber werden zu gegebener Zeit weitere Planungen beEanntgegeben. Kinderreiche Familien im Wehrmacht­

einsatz.

Nach einer Entscheidung des Führers ist während des Krieges den Familien mit fünf und mehr wehrpflichtigen Söhn en, von denen entweder bereits fünf oder mehr Sohne im aktiven Wehrdienst stehen, oder vier Söhne bereits Soldat sind und einer oder mehrere Söhne zur Einberufung heranstehen, auf Antrag w e n i g - stens einmännlicherErbe dzw. eine männ­liche Arbeitskraft zur Erledigung ber bie Existenz der Familie bedingenden Arbeiten zu belassen. In diesen Fällen bleibt zu prüfen, ob ein Sohn aus dem aktiven Wehrdienst entlassen oder ein Sohn nicht einberufen unb bis auf weiteres zuruckgestellt werben soll. Den Wünschen ber Beteiligten ist nach

bas Wohnzimmer. Hier empfing Vater Mozart seine Gäste, hier mürbe musiziert, unb hier preßten wohl bie Kinder ihre Nasen an die Glasscheiben und sahen auf das Treiben in ber Gasse hinab. Nach rückwärts schließt sich als Verbinbunaszimmer zu einem rückwärtigen, hellen Gemach (sog. Arbeits­zimmer L. Mozarts) ein seltsamer Raum an. Er ist düster unb schmucklos, sein einziges Fenster geht auf den Hof, ja, nicht einmal Hof, fonbern auf einen Gang, ber in ben Hof führt Das war - bie bamalige Zeit legte auf Ausstattung solcher Räume keinen besonderen Wert bas Schlaf­zimmer ber Eltern. In biefem Zimmer hat W. A. Mozart bas Licht ber Welt erblickt.

Heute finb brei Stockwerke bes Hauses Museum mit befonberer Betonung der ehemaligen Wohnung Mozarts unb insbesondere des Geburtszimmers, das ein Heiligtum der deutschen Nation lst. Das Museum enthält die Zeugen aus Mozarts Zett unö seines Umkreises: Bildnisse, Instrumente Manu­skripte, persönliche Erinnerungsgegenstande, ferner einer Theaterabteilung, die das Bühnenwerk Mo­zarts in alter und neuer Zeit zum Gegenstand hat und eine GruppeMozartkult nach Mozarts Tod bis zur Gegenwart".

1775 zog bie Familie Mozart in eine größere Wohnung am bamaligen Theaterplatz. Auch ste aus sechs hellen Räumen unb einem Saal bestehend, ist (wenn auch ebensowenig wie in Mozarts Geburts­haus Einrichtungsgegenstände vorhanden sind) er­halten geblieben und steht heute größtenteils in Verwendung des Leopold-Mozart-Semmars der Reichshochschule Mozarteum.

Salzburgs Baulichkeiten sind voll Erinnerungen an Mozart. Im Dom spielte Mozart als junger Konzertmeister, in der Peterskirche leitete er (mit seiner Gattin Konstanze in der öopranpartie) t)ie Uraufführung der C-moll-^effe, für die nahe Wall­fahrtskirche Maria Plain ist die Kronungsmesse ge- schrieben, in der Residenz wurde zu Festlichkeiten i oder Taseleien seine Musik gespielt, auf dem 3m» . berg steht dasZauberflöten"-Häuschen, em ©ar» - tenhäuschen, in dem Mozart in Wien Teile der Zauberflöte" komponierte und das später nach : Salzburg übertragen wurde, und vieles andere. So

ner an dem leichten Flakgeschütz sich immer wi-d-r der Panzer erwehren, die dem Geschütz zu nahe kommen. Nacheinander fallen sechs bolschewistische Panzer dem Abwehrfeuer des leichten Fl^kzuges zum Opfer; zwei davon allein durch das Geschütz des Unteroffiziers Pf., dessen Bedienung nach heldenhaftem Kampf fällt. Einer der schweren Ko­losse ist durchgebrochen und kommt auf nächste Ent­fernung an bas leichte Flakaeschütz heran. Und noch ehe vom schweren Flakgeschütz ber vernichtende Schuß abgegeben werden kann, erhält das Geschütz des Unteroffiziers Pf. einen Dolltxefter. Mitten m der tapfersten Abwehr degen einen ungleich stärke­ren Gegner ruft der Tod vier tapfere Kämpfer vom Schlachtfeld ab; zwei Kameraden sind ver­wundet.

Bereits die ersten wirkungsvollen Treffer der Flakartlllerie haben Verwirrung in die Reihen des Gegners gebracht, dessen Angriff bald zum Stop­pen kommt. Panzer, die bereits auf größere Ent­fernung abdrehen, weil die Besatzung die Aus­sichtslosigkeit ihres Vorstoßes erkannt hat, werden unter Feuer genommen und wirksam bekämpft. Eine Reihe von ihnen wird gegen unsere unentwegt an­greifenden Verbände nicht mehr zum Einsatz kom­men ...

Kleine politische Nachrichten.

Deutsche Marineartillerie schoß bet dem bereits gemeldeten Versuch britischer Kampfflugzeuge am 30. Juli, die norwegischen Küstengewässer anzu­fliegen, zwei britische Maschinen ab. Ein deutsches Räumboot, auf das der dritte bereits abgedrehte Flieger einen Bombenabwurf versuchte, schoß das

Möglichkeit Rechnung zu tragen. Länger dienende Soldaten kommen für eine Entlassung nicht lIV25e» tracht. Desgleichen ist anzustreben, daß nach Mog- lichkeit nur solche Soldaten entlassen werden, bie bereits ihre aktive Dienstpflicht erfüllt haben.

Ferieneinsatz in Kindergärten.

Ebenso wie bie Lehrer werben auch bie Leh r e - rinnen in ben Ferien sich für ben Kriegseinsatz zur Verfügung stellen. Einem großen Teil ber Kinbergärtnerinnen und Jugendleiterinnen ist die Gewährung von Urlaub in diesem Jahre erschwert. Die Reichswaltung des NS.-Lehrerbundes hat es als Ehrensache der Lehrerinnen bezeichnet, bei ihrem Ferieneinsatz bie Vertretung von Kinbergärtnenn- nen und Jugenbleiterinnen zu übernehmen.

Mietzuschüffe und Lohnstop.

Der Reichsarbeitsminister hat klargestellt, daß auch Mietzuschüsse ber Unternehmer an die Gefolg­schaftsmitglieder dem Lohnstop unterliegen. Dabei ist es unerheblich, ob diese Mietzuschüsse dazu bie­nen, die Mieten im sozialen Wohnungsbau trag­bar zu machen oder ob sie die Mietzahlungen an­derer Wohnungen erleichtern wollen. Es könne nicht Aufgabe der Lohnpolitik sein, für einen klei­nen Teil des Volkes tragbare Mieten zu schaffen. Der hier notwendige Ausgleich müsse, um sonst un- vermeidbaren Berufungen auf dem Gebiete ber Lohngeftaltung aus bem Wege zu gehen, in einer anberen Weise als burch mittelbare Lohnerhöhun­gen erreicht werben. Ausnahmen vom Lohnstop finb in allen diesen Fällen nicht zuzulassen.

Keine Gratifikation e bei Verstoß gegen die Arbeitsdisziplin.

Der Reichsarbeitsminister hat in einem Erlaß an bie Reichstreuhänber ber Arbeit barauf fjinge- wiesen, baß nach einem Urteil bes Reichsarbettsge- richts ber Betriebsführer berechtigt ist, bei Ver­stößen gegen bie Treupflicht dem Gefolgsmann die vereinbarte oder übliche Weihnachtsgratifikation oder Jahresabschlußvergütung zu versagen, wenn sich der Gefolgsmann einen gröblichen Verstoß gegen bie Arbeitsdisziplin zuschulben kommen ließ.

ber eigenen Artillerie abgewehrt wirb und zum Stehen kommt. Bereits dis zu diesem Zeitpunkt hat unsere Flakartillerie einen schweren Panzer zum Schweigen gebracht unb einen weiteren von mittlerer Größe vernichtet. Aber auch in ben eige­nen Reihen sind Verluste eingetreten. Ein Geschütz ist durch Volltreffer ausgefallen, zwei Kameraden gefallen, ein anderer schwer verwundet.

redet die ganze Stadt noch die Sprache seiner Musik, unb bie weite, herrliche, große Lanbschaft ber Umgebung ist ihr Echo.

Der ägyptische Ministerpräsibent Hussein Sirry Pascha hat ein neues Kabinett gebilbet.

Major Sir Herbert Paul Latham, Parlaments- mitgüeb für Scarborough-Whitby (Yorkshire) würbe verhaftet. Er soll wegen angeblicher Vergehen gegen bas Militärgesetz vor ein Kriegsgericht ge­stellt werben.

offenbar ber Abschiedsbissen; denn alsbalb schwang ich die Mutter auf einen Zweig des Nachbar­raums und lockte.

Jetzt sah ich zum erstenmal die winzigen Krallen des Jungoogels; so weit trieben ihn Hunger unb Tatendrang ans Licht. Ein kleiner Schrei, ziemlick verzweifelt, unb schon war die kühne Tat voll­bracht: drüben auf ber Birke landet unser Erst­lingsflieger. Sein Vater schwingt sich daneben und atzt chn.

Inzwischen macht ein zweites die gleichen Gym- nastikübungen, schafft durch Kopfsprung einen guten Start unb wirb in der Linde von der Mutter ver­köstigt. Nach einer Weile folgt bas Dritte, fatm sich aber nicht halten in der Luft, flattert änastlich tn mein Arbeitszimmer. Beide Eltern sehen die Tra- gödie; sie rufen recht erregt, indes der Kleine stlll atmend auf dem Bücherbord sitzt, mich ohne Scheu herankommen läßt unb gleich darauf behutsam ins Freie getragen wird. Diesmal gelingt der Hoch- flug; in einer Kiefer umsorgen ihn die beiden Alten mit lautem Triumph.

Aber ich kann gar nicht so schnell erzählen, wie sich die Ereignisse nun überstürzen. Wie der Teufel aus dem Kasten flitzen ohne Pause Kind vier, fünf und sechs in den Luftraum, iebes grüngelb gefiebert, das vollkommene Ebenbild feines Vorgängers. Noch erstaunlicher ist die schnelle Vielseitigkeit der Eltern; sie sind überall zugleich; eben füttern sie ein Kind auf meinem Hausdach, flöten schon hinüber zu den beiden in ber Birkenkrone, picken rasch ein Räup- chen auf, das ebenso schnell vom andern Kind ver- schlangen wirb, unb finben immer noch Zeit, vor bem schwarzen Loch des Nistkastens umherzu­schwirren, falls sich dort ein Zauberer nicht entschlie­ßen farm.

Mütterchen, sie sind wahrhaftig alle ausgeflogen! Schluß mit ber Vergangenheit; neue Pflichten war­ten auf bich unb neue Freuden. Es will ja noch eine zweite Brut hochkommen in diesem Sommer; nun muß die erste rasch selbständig werden."

Großer Umtrieh erfüllte an jenem Taa meinen Garten: sechs junge Blaumeisen lernten durch die Eltern ihr Kindheitsparadies kennen, beziehungs­weise ihre Speisekammer, um bann am Abend auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden in eine weite, schöne Welt.

In ben Nachmittagsstunben erscheint ber Geaner mit v er sinzelten Panzern auf dem Schlachtfelde. Zwei Kolosse werden von einem Ge­schütz in Zusammenarbeit mit ber Sturmartillerie erlebigt, ber Rest zieht sich in bie Wälder zurück. Gegen 16 Uhr gehen die Sowjets zu einem über­aus starken Jnfanterieangriff vor, ber von runb 5 0 Panzern aller Kaliber unterstützt wirb. Der Gegner will einen Keil in unsere vorwärts stürmende Front treiben. Mit einem einzigen Blick erfaßt Oberleutnant K. bie Tragweite des massierten Angriffs. Während vor ihm sich bas Aufbellen ber leichten Flakgeschütze mit bem Einschlagen ber feinblichen Granaten mischt, greift er sich aus ber Vielzahl ber Panzer mit Ruhe unb Umsicht bie nächsten heraus, bie balb rauchenb ober leblos liegen bleiben. Unaufhörlich änbert bas Geschütz seine Richtung, immer wieder trifft das Geschoß sein Ziel. 35 Minuten hin- burch tobt der schwere Kampf, in dessen Verlauf allein Oberleutnant K. 16 Panzer und sein Unter­offizier vierPanzervernicktet, unter ihnen Kolosse von unwahrscheinlichem Ausmaß. Und mit der gleichen Ruhe und Umsicht versieht der Richt­kanonier, ber Gefreite W., feine Pflicht m härtestem Kampf. £ , . , ,

Um bie gleiche Zett nimmt die leichte Flak ihr verheerendes Feuer gegen die ben bolschewisti­schen Panzern folgenden Maschinenaewehre unb Geschütze auf. Zwischendurch aber müssen die Män-

rf L Wkübergehende Verschlechterung des Wetters fi9 unblt fidi barauf schließen, baß. der Gegner, ber im jfiigen,! tiefhängenber Wvlkenschichten vor ben Zu- istierens unserer Luftwaffe einigermaßen sicher war, ie W r iflirten Kräften zu Gegenstößen an» n Derart j jen würde, um zu versuchen, bie weit jn ihn gnajme b errungene Panzerspitze d o m © r o 5 n AA' h zHeeres zu trennen. Unsere Abteilung, i): bin Schutz ber Vorausabteilungen des Heeres v(7 Merraschenben Angriffen übernommen hat, be» |IM sich beshalb bereits feit langen Stunben m Mt Alarmbereitschaft. Unaufhörlich schlagen bie Jtimten ber feinblichen Artillerie um bie Stel- luiM ein. Das Feuer wird immer heftiger. Be- in ben SSormittagsftunben setzt ber Gegner tärtfter Artillerievorbereitung zu einem In­erte a n g r i f f an, ber aber gemeinsam mit

Einstellung ber Feinbseligkeiten haben sich an ber Grenze zwischen Ecuabor unb Peru bie Angriffe peruanischer Streitkräfte wieberholt. Aus einer Ver­lautbarung ber Regierung Ecuabors geht hervor, baß ein peruanisches Kriegsschiff ben Hafen von Bolivar beschoß. Peruanische Flugzeuge sollen bie Ortschaften Machla und Basaje mit Bomben belegt haben; sie überflogen ferner in großer Höhe die Stadt Guayaquil unb warfen Flugblätter ab, in ®urupuptCB., »lu ,.uou|.w» denen die Bevölkerung zum Aufstand gegen die B i z e r t a (Tunis) aus bie 1 ecuadorianische Regierung aufgeforbert wurde.

? zM JjJ P"fertige Ausweitung, abgeschlossen durch einen y®.)^ efft Torbogen, hinab zum ^alzachfluß, und h er, uv der Blick über ben Platz durch bas Tor zum riiräenben Gewässer geht, liegt Mozarts Ge-

4'®/* Ii- ®a||e ist.schon im Mittelalter entstanden das N Z-hrhundert hat allen diesen Häusern in Por- WFensterumrahmungen, Eisengittern, Türen, einen barocken Einschlag gegeben. Vater Leo- |i4 M Mozart, Violinist (späterer Dizehofkapell- 1 °n.W Mu) zog nach seiner Hochzeit nut ber $fIeaers Uch-7 Anne Marie Pertl aus St. Gilgen (Salz

i tirirergut) in das Haus GetreFegasse 9, 3. Stock. KHie ist Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Ja- uni K rte '1756 geboren. Die engen, steilen Treppen, ,ti Am iiisiur und die Gänge mit marmornen Fußboden, dl-^che, zu der ein paar Marmorstufen abwärts litt« Ären, unb die -ine alte, offene Rauchhaube und alte Anrichte besitzt, all diefe Dinge sind rs erhalten. Und ebenso die Zimmer mrt ihren iatteNt c ltsti braungestrichenen Türen, dem einfachen S

f ^iirf an ben Decken unb ben weichholzernen ^ufe- L) O MC3 vordere großeRimmer war

ife -

W