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Was ist ein GquadronLeader?

Zehn Zahre Reichspresiechef der ASDAP.

Ostafrika

Das Ritterkreuz für tapfere Offiziere

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Berlin, 31. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eifernen Kreuzes an: Oberst Ber­gen, Major Voigtsberger, Major Beigel, Hauptmann Schneider-Ko st alfki, Haupt­mann Bach, Oberleutnant M u g l e r und Ober­leutnant Kümmel.

Flieger (wing = Gruppe), dann kommt der Group Captain, der Fliegeroberst oder Geschwaderchef (group = Geschwader). Weiter sind zu nennen: der Air Commodore (Fliegercommodore), der Air Dice Marsbal (Generalmajor der Flieger, der Air Mar« sbal (Generalleutnant der Flieger) und der Air Chief Marshal, der General der Flieger und Oberbefehls­haber der Luftwaffe. Die britische Luftwaffe kennt außerdem einen Marshal of the Royal Air Force, der unserem Generalfeldmarschall gleichzusetzen ist.

Todesurteile für sowjetische Beamte.

Lausanne, 31. Juli. (Europapreß.) Wie aus den Berichten amerikanischer Korrespondenten. m Moskau heroorgeht, häufen sich in der Sowiet- union die Todesurteile an Sowjetbeamten, ö0 find jetzt wieder in Moskau drei hohe Staatsbeamte durch das Militärgericht zum Tode verurteilt wor- den, weil sie die ihnen obliegenden Pflichten, fur die Abwehr von Brandbomben zu sorgen, nicht er« füllt hätten. Sie wurden weiter wegen revolutw« närer Tätigkeit angeklagt wegen des am 14.

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Jahren entstandenenFachausdrucks" ist also: einen Kredit oder ein Guthaben nicht verwertbar zu

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Deutsche Batterie schlug sowjetischen Lleberfall ob.

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Reichspressechef Dr. Dietrich. (Scherl-Bilderdienst- sSahm-j M.)

en, die zugleich der Partei eine einheitliche und aktive publizistische Wirkungsmöglichkeit gegenüber der übrigen Presse des Reiches eröffnete. In jenen Tagen so können wir heute rückblickend fest- telleri hat auch der innere Prozeß der Revo­lutionierung der deutschen Presse be­gonnen. Mit der publizistisch-kämpferischen Vertre­tung der Parteiziele hat Reichspressechef Dr. Diet­rich immer die Forderung nach einer grundle­genden Neuordnung der damaligen deut- sthen Presse verbunden. Damals schon rief er alle anständigen deutschen Journalisten zum Kamps für eine Säuberung der Presse auf, und er stellte sich an ihre Spitze, als im Jahre 1933 der Weg frei wurde für eine Neugeburt des deutschen Jour­nalismus. Im Schriftleitergesetz, dessen Grundsätze er im Auftrag des Führers formulierte, gestaltete Dr. Dietrich eine neue Idee der

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führer bei einem Panzer-Regiment bei dem am 5. 6. 41 beginnenden englischen Großangriff zur Entsetzung Tobruks aus eigenem Entschluß den überlegenen Feind westlich Capuzzo an. Durch Kühnheit und Zähigkeit während der dreitägigen Kämpfe in der Wüste verhinderte er den Feind, weiter nach Norden vorzustoßen.

Zwei Marineoffiziere mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

Berlin, 31. Juli. (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Korvetten­kapitän Forstmann und Kapitänleutnant IN e h - ter.

durchschnittliche Laufweite der Frachtgüter von etwa 200 Kilometer bereits europäische und sächlich autarke Verhältnisse an.

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NSK. Am heutigen Tage sind zehn Jahre ver­gangen, seit Reichsleiter Dr. Dietrich einer Be­rufung des Führers folgend, fein Amt als Reichs­pressechef der NSDAP, antrat. Die Ernen­nung eines Pressechefs in der Reichsleituna der NSDAP, war in den Augusttagen 1931, als die Partei zum Endkampf um die Macht rüstete, ein Ereignis von beachtlicher Bedeutung. Für die im Aufbau und Ausbau begriffenen nationalfozialisti- chen Parteizeitungen wurde damit erstmals eine pressepolitische Zentralstelle geschaf-

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Nach einer United-Pretz-Meldung sind mit einem Clipper-Flugzeug Ingenieure, Techniker und Me­chaniker nach dem britisch-westafrikanischen Stütz­punkt Bathurst abgeflogen. Drei amerikanische Bomber sollen unter dem Befehl des Hauptmanns B. Burke über Natal ebenfalls nach Bathurst stiegen.

Das hartnäckige Leugnen Churchills über dis chweren Verluste der britischen Luftwaffe bei den Kämpfen über dem Aermelkanal hat wenig Nutzen gehabt. Die nunmehr erfolgte Veröffentlichung einer Namensliste der allein an zwei Tagen in deutsche Gefangenschaft geratenen oder als Leichen geborge« nen englischen Flieger prangert erbarmungslos die bornierte Verlogenheit des britischen Premiermini' ters an. Außer den Namen sind auch die Dienst, grade der feindlichen. Flieger angegeben. So heißt es z. B. Squadron Leader Campbell-Rogers oder Pilot Dfficer Jreton oder Flying Dfficer Lewin usw Was ist nun ein Squadron Leader? Ein Blick auf die Dienstgradeinteilung in der britischen Lust, waffe gibt darüber Aufschluß. Der einfache Flieger heißt Äircraftman, der Gefreite Leading Aircraft. man, der Unteroffizier Air Force Corporal und der Fliegerfeldwebel nennt sich in England Sergeant Ein Pilot Dfficer ist ein Fliegerleutnant, der Ober, leutnant der Flieger heißt Flying Dfficer, und der Fliegerhauptmann wird mit Flight ßieutnant be­zeichnet. Flight ist im Englischen der Ausdruck für unseren Begriff Kette ober Schwarm. Die Staffel nennt sich Squadron. Ein Squadron Leader ist ein

1 5. an der Westfront vor Tobruk mit seinem MG.-Bataillon tief in die Befestigungen eingedrun­gen und hat das von den Engländern zah vertei­digte Fort el Madauuan genommen. Im Lause des 1 Mai stieß das Bataillon bis zum Fort Oiaiba vor. Major Voigtsberaer hat dabei wiederholt ftarte englische ©egen an griffe abgewiesen, wobei das Ba­taillon vorübergehend vom Feind ganz eingeschlos- en war. Major Beigel, Kommandeur eines Panzerpionierbataillons, hat als Führer einer Vor­ausabteilung durch rasckes Zugreifen die Brücke über die Szczara unversehrt in deutsche Hand ge­bracht und dadurch die. Möglichkeit für das schnelle Dorstoßen eines Panzerkorps geschaffen. Haupt- mann Schneider-Kostalski hat als Batati- lonskommandeur in einem Panzer-Regiment am 22. 6., da die Brücke über den Muchauwiec vollkom­men zerstört war, einen Uebergang erkundet, den er mit seiner Abteilung durchschritt, was fur das Vorgehen auf Kobryn von entscheidender Bedeutung war" Beim weiteren Vormarsch schoß er mit seiner Abteilung eine große Anzahl von Panzerkampf­wagen ab und erbeutete zahlreiche Geschütze und Paks. Hauptmann Vach hat im A f r ika« Feldzug drei Tage lang gegen heftige englische Angriffe eine Stellung gehalten und bei vorbildlicher tapferer Führung immer wieder Gegenangriffe un­ternommen, durch die den Engländern große Ver­luste zugefügt und Material vernichtet wurde. Sein Entschluß, den Halfaya-Paß unter allen Umstanden zu halten und seine geschickte Kampfführung der deutschen und italienischen Truppen, waren für den Ausgang der Schlacht und den Sieg der Division bei Sollum von ausschlaggebender Bedeutung. Oberleutnant Mu gier gelang es als Kom­mandeur eines Pionierbataillons, den Schlüssel­punkt Oleszyce, der von den Sowjettruppen hart- näckig verteidigt wurde, im Kampf Mann gegen Mann zu nehmen, wobei er schwer verwundet wurde. Oberleutnant Kümmel griff als Zug-

Presse, legte er den Grundstein zu einer neuen Pressemoral, die bereits in vielen Ländern Aner­kennung gefunden hat und in der ganzen Welt zum Kampfprogramm der verantwortungsbewußten Journalisten geworden ift

Unter Führung seines Reichspressechefs hat der deutsche Journalismus seither eine neue Form ge­funden, die ihm als tapferen unermüdlichen Mit­gestalter des nationalen Schicksals die Achtungs^nd Wertschätzung des deutschen Volkes sichert. Der Be­griff des kämpferischen nationalsozialistischen Jour­nalisten, wie ihn die Zeit vor der Machtergreifung erstmals prägte, hat in den großen Jahren des poli­tischen Ringens um die Wiedererstarkung des Rei­ches seine Bewährung ebenso gefunden wie jetzt im Kriege, wo der deutsche Schriftleiter als Soldat jenen Typ des Kriegsberichters verkörpert, der in der Welt nicht seinesgleichen hat.

Es ist das Werk dieser vergangenen zehn Ar­beitsjahre, auf die der Reichsprefsechef zurückblickt, daß aus einem Pressechäos, in dem Juden und anonyme Geldgeber zum furchtbaren Schaden der Nation die öffentliche Meinung fälschten, wie sie es in der Presse der Plutokraten noch heute tun, eine wahre Volkspresse entstand, die der Nation verantwortungsbewußt und unbeirrbar den Weg in die Zukunft weist und die das kräftige deutsche Sprachrohr gegenüber einer Welt ist, in der Mißgunst und Haß täglich ihre lügnerischen Netze ausbreiten.

Die Aufgabe, die deutsche Presse politisch zu ordnen und einen zielbewußten deutschen Jour­nalismus zu entwickeln, hat Reichspressechef _ Dr. Dietrich von einer hohen Warte aus in Angriff ge­nommen und durchgeführt. Er hat sich in seiner Ar­beit nicht in tagespolitischen und organisatorischen Problemen erschöpft, sondern es unternommen, die tragenden Ideen unserer Revolution in großen Ueberblicfen und in gültigen Formulierungen in die großen geistesgeschichtlichen Zusammenhänge hineinzustellen, und er hat mit seinen Schriften und Vorträgen nicht nur den Kampf der deutschen Presse gegen die verfallende Welt jüdisch-demokra­tischer Täuschung befruchtet, sondern hat auch als ein Sprecher des neuen deutschen Geistes schlechthin weit über die Grenze des Reiches hinaus gewirkt.

Mögen im Leben eines Mannes, der so sehr mitten im Geschehen steht, äußere Abschnitte keine Bedeutung besitzen, so wird doch manchem dieser Gedenktag ein Anlaß sein, zurückzublicken, um in der mit dem nunmehr zehnjährigen Wirken Dr. Dietrichs als Pressechef des Führers untrennbar verbundenen neuerstandenen deutschen Pressemacht ein Werk zu würdigen, das im Wiederaufstieg des Reiches feinen Platz einnimmt und im Freiheits­kampf unserer Nation eine wichtige Waffe im Rin­gen mit uen Feinden unseres Vaterlandes gewor­den ist.

meers, das Weiße Meer, ist sechs Monate, ihr west­licher durch die Newa in den Finnischen Meerbusen ist mindestens drei Monate im Jahr durch Eis ge= schlossen. Nutzt are Mineralien sind nur in geringer Menge vorhanden.

Weit besser gestellt ist die Politische oder Ukrainische Region, die den südlichen Teil Osteuropas einnimmt. Im Vergleich zu Mos- kowien ist sie ein Randgebie t. Sie grenzt in voller Breite an das eisfreie Schwarze Meer, sie hat fruchtbaren Boden, die' berühmte Schwarzerde, sie besitzt Eisen, Kohle und andere Mineralien in reichlichen Lagern, sie hat ein besseres Klima, eine größere Volksdichte und damit alle natürlichen Be­dingungen für die moderne, doppelpolige, auf Acker­bau und Industrie beruhende Wirtschaft. Damit ist sie, im Gegensatz zu Moskowien, von Grund auf autark, d.h. sie kann ein wirtschaftlich selbständiges Eigenleben führen und, bei vorgeschrittener agrari­scher und industrieller Betriebssuhrung, auch Pro­duktionsüberschüsse ausführen.

Im Westen schließt sich an die Moskowitische Region die Baltische, gleichfalls mit günstigerem Klima, etwa besseren Böden und einer weitaus günstigeren Verkehrslage. Die Ostsee ist das Mittel­ländische Meer des Nordens; Deutschland, Däne­mark und Schweden, drei hochentwickelte Kultur­länder, umgrenzen sie im Süden und Westen und laden zu wirtschaftlichem Austausch ein; dazu öffnet sich durch den Sund und die Belte ein be­quemer Weg nach den westeuropäischen Ländern.

Nichts war also begreiflicher, als daß Moskau mit aller Macht danach strebte, den Pontisch-Ukrai- nischen und den Baltischen Teil Osteuropas s i ch einzuverleiben, und es gelang ihm, weil es dabei nirgends mit einem stärkeren Nachbarn zu tun hatte. Weder Schweden, noch Polen, noch die Türkei waren imstande, ihm Halt zu gebieten.

Die Verschiedenwertigkeit des osteuropäischen Zentrums und der Randgebiete bestätigt sich weiter im Reichtum des K a u f a f u s g e b i e t s an Erdöl, Mangan und anderen Mineralien, und ebenso in den reichen Eisenerzlagern des südlichen Ural, die fast 2000 Kilometer von Moskau entfernt liegen. Noch weiter entlegen sind die enormen Kohlenlager in West-Sibirien im Gebiet bescheren Ob. Die Sowjetwirtschaft hat ihre Ausbeutung mit der des uralischen Eisens imUral-Kusnezker Kombi­nat" zusammenzufassen gesucht, aber die Distanz, über die das Eisen und die Kohle hier zu einander gebracht werden müssen, beträgt fast 2500 Kilometer!

Die geläufige Redensart vonRußlands" uner­meßlichen Naturschätzen erleidet also eine ein­schneidende Korrektur durch die Armut des Zen­trums und die Entfernungen bis zu den reichen Randgebieten. Die durchschnittliche Laufweite für Getreide innerhalb der Sowjetunion zur Derfor- gung der Gebiete mit einer Ernte-Unterbilanz be­trägt über 800 Kilometer. Drei Viertel der Sow­jetindustrie müssen mit Brennstoffen beliefert wer­den, deren Laufweite jeden europäischen und ame­rikanischen Maßstab übertrifft. Sie beträgt für Steinkohle über 600, für Rohöl über 700 Kilometer. Im Durchschnitt aller Frachten beträgt die Lauf­weite in der Sowjetunion fast 600, in den europäi­schen Ländern nur 100 bis 150 Kilometer. Die an mineralischen Rohstoffen reichen Gebiete liegen auf der Karte der Sowjetunion als Sprengfel zerstreut, die durch Tausende von Kilometer voneinander ge­trennt sind. Das gilt für die Zusammenziehung der verschiedenartigen osteuropäischen Regionen zu einem einzigen staatlichen und wirtschaftlichen Rie­sengebilde. Nimmt man dagegen eine einzelne Re­gion, z. B. die Ukrainische, für sich, so zeigt die

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Oberst Bergen konnte mit seinem Infanterie- Regiment schon am 22. 6., nachmittags, das beherr» sch ende Höhengelände nordostwärts Nowgorod in Besitz nehmen. Am 25. 6. führte er fein Regiment über den 10 Kilometer breiten versumpften Biebrza-Abschnitt, wodurch es der Division gelang, auf dem Dftufer einen Brückenkopf im Rucken der Festung 0 s o w i e c zu bilden und die Feinde zu zwingen, die Festung zu räumen. Major ~ qtsberger ist beim Angriff am 30.4. und an der Westfront vor Tobruk mit seinem

Die Drahtnachrichten sind wahre Bazillenträger von Fremdworten oder von zunächst unverständ« lichen Fachausdrücken. Das hängt mit der oft phan« tastifchen Eile zusammen, mit der solche Drahtmel« düngendurchgegeben" werden müssen. Der Kor­respondent im Ausland verläßt sich auf dieZen- träte", um diese Nachricht in ein gemeinverständ­liches Deutsch zu bringen, aber in der Zentrale der Nachrichtenbüros herrscht derselbe Trubel. Und sorutschen" Fremdworte und Fachausdrücke schließlich bis zum letzten Leser durch, der sich manchmal verzweifelt fragen mag:Was be­deutet denn das nun eigentlich?'

Eine der letzten Errungenschaften ist das Wort vomEinfrieren". Jeden Augenblick können wir jetzt lesen:Roosevelt hat die japanischen Guthaben in den Bereinigten Staaten einfrieren lassen." Und umgekehrt lassen auch die Japaner die ameritani« | # nieberl schen Guthaben in ihrem Herrschaftsbereich ein- "": frieren. Der Ausdruck bürgerte sich vor etwa zehn Jahren während der Weltwirtschaftskrise ein und bezeichnete ursprünglich Kredite, die der Gläubi­ger einfach nicht mehr zurückfordern konnte, dieeingefroren" waren. Und von dieser leidenden Form" des Einfrierens war es dann nur ein Schritt zurtätigen Form" desselben Zeit- wortes. Der Sinn dieses erst seit knappen zehn

Kritik an derPlntokratischenFührerauslese'

Genf, 1. August. (DNB. Funkspruch.)England hat nicht genug Köpfe in den leitenden und entscheidenden Stellungen'. Diese bemerkenswerte Feststellung trifft das englische SonntagsblattThe People" im Anschluß an eine Oberhaus-Rede Lord Addisons. Das Blatt erklärt:Wir wählen un­sere führenden Männer hauptsächlich aus einer besitzenden Schicht, die klein an Zahl ist und infolgedessen über den entsprechend gerin­gen Prozentsatz an Könnern verfügt. Eng­land ist angeblich eine Demokratie. Jedermann soll eine Chance haben. Aber wer ist es, der gegenwär­tig die hohen Po st en in Heer, Flotte und Luftwaffe innehat? Oder seht euch nur das gegenwärtige Unterhaus und das Kabi­nett selbst an? Oder prüft nach, wer die höch­sten Stellen in der Verwaltung für sich be­ansprucht. Wieviel Söhne aus Arbeiterkreisen sind in Stellen mit hoher Verantwortung zu finden. Das Schlimme ist, daß wir Tausende begabter Jun­gen und Mädel haben, die es niemals zu etwas bringen, weil man ihnen keine Chance gibt. Die Psychologen sagen, daß die Genialität keinem Gesetz folgt. Sie kommt ebenso oft unter den unten ernährten Armen vor wie unter den wohlgenähr­ten Reichen. Man bedenke, wieviel Intelligenz bei unserem Auslesesystem jährlich dem Lande verloren­geht. Kürzlich sagte mir ein Lehrer, wie schmerz­lich es für ihn sei, zu sehen, wieviele begabte Kna­ben vorzeitig von der Schule abgehen müssen. Wir behaupten, daß jeder Schuljunge seinen Schulranzen in ein Ministerportefeuille umtauschen kann, wenn er das Zeug dazu hat, aber d i e Wirklichkeit sieht ganz anders aus. In Wirklichkeit kön­nen es nur die zu etwas bringen, die zahlen können. Das augenblickliche Chaos unseres Auslese­prozesses ist verorecherisch. Es verschwendet soziale Fähigkeit und erhebt die Unfähigkeit auf den Thron."

Weitere LtSA.-Techniker in Nordirland

N e u y o r k, 31. Juli. (DNB.) 460 weitere USA.» Techniker sind in einem ungenannten nordirischen Hafen gelandet. Sie wurden an Bord des Schiffes von dem britischen Kriegsminister Margesson be­grüßt. Der Leiter der USA.-Qruppe teilte mit, daß die Techniker am Bau von Hafenanlagen mit­arbeiten würden; die Amerikaner werden eine eigene Kolonie mit eigener Polizei und eigenem Sanitätsdienst bilden. Eigene Lebensmittel und Kleidung hätten sie mit sich gebracht, um Enaland ßu entlasten. In Nordirland sollen bereits 800 USA.. Arbeiter beschäftigt fein.

Kampf wehrte eine deutsche Batterie am. 7. den L Ueberfall sowjetischer Infanterie ab, die aus einem L Kessel ostwärts von Smolensk durchzubrechen versuchte. Die Bolschewisten hatten sich unbemerkt durch dichtes Unterholz und Gestrüpp an die deut- scheu Stellungen herangeschlichen und versuchten, die Batteriestände zu stürmen. In direktem Beschuß nahmen die deutschen Kanoniere die sowjetischen Angreifer unter Feuer und überwäl­tigten sie bann im Nahkampf. Hierbei zeigte sich, daß die Artilleristen auch mit den Handfeuerwaffen zu kämpfen wissen. Mit wohlgezielten Schüssen brachten sie einen sowjetischen Scharfschützen nach berii anderen zur Strecke. Heber 300 gefallene Bol­schewisten blieben vor der deutschen Batterie liegen*

nennt sich tequaoron. «in öquauron «cuuci i|i cm jjj®?. Major der Flieger. Der nächsthöhere Rang ist der ; ein2 des Wing Commanders, des Oberstleutnants der i W\ a: hnnn fnmmt her (Bronn l ,..c

Korvettenkapitän Forstmann hat als Chef einer Räumbootflottille bisher 550 Minen, überwiegend im freien Seeraum und unter erheblicher feindlicher Gegenwirkung aus der Luft oder von Küstenbat­terien geräumt. Bei der Durchführung zahlreicher Geleite und bei der U-Bootbekämpftmg hat er feine Untergegeben stets unter vollem persönlichen Ein­satz zu äußersten Leistungen angefeuert. Zäh und unerschrocken hat er mit seiner Flottille an der Schaffung und Sicherung des Seeverkehrs durch den Kanal einen bedeutenden Anteil. Kapitänleutnant Metzler hat als U-Bootkommandant bisher 11 be­waffnete feindliche Handelsschiffe mit zusammen 76170 BRT. versenkt. Außerdem führte er mit außerordentlichem Geschick wichtige Minenaufgaben durch. Auf einer Feindfahrt griff er, nachdem alle Torpedos verschossen waren, bei Nacht ein bewaff­netes feindliches Handelsschiff von 5000 BRT. mit Artillerie in blitzschnellem Feuerüberfall an und versenkte es.

Das Ritterkreuz für erfolgreiche Kampfflieger.

Berlin, 30. Juli. (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor­schlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen an Hauptmann Wählte und Oberleutnant Stai­ger.

Hauptmann Mahlte gehört zu den kühnsten und erfolgreichsten Stuka-Fliegern und hat in bisher 145 Feindflügen auf allen Kriegsschau­plätzen hervorragende Waffentaten vollbracht. Im Ostfeldzug hat er zur Unterstützung einer Panzer­gruppe immer wieder den oft in harter Bedrängnis kämpfenden Panzerschützen den Weg nach vorwärts gebahnt und mit seinen tapferen Besatzungen zwei Panzerdivisionen aus schwierigster Einkreisung durch feindliche Panzerübermacht befreit. Bei diesen Flügen wurde Hauptmann M. innerhalb von zwei Wochen dreimal über Feindesland a b g e s ch o s- \ e n, schlug sich jedoch immer wieder kämpfend zu feiner Truppe durch und setzte sich sofort zu neuem Kampf an die Spitze seines Verbandes. Im Einsatz gegen Schiffsziele versenkte er zwei Zerstörer, ein U-Boot und 29 Handelsschiffe mit insgesamt 152 000 BRT. 150 000 BRT. feindlichen Handelsschiffs­raumes, ein Kreuzer wurden schwer beschädigt. Oberleutnant Staiger hat als Flugzeugführer eines Jagdgeschwaders an der West- und Ostfront bisher 25 Luftsiege errungen und sich in kühnen Tiefangriffen gegen feindliche Panzer, In­fanterie- und Fahrzeugkolonnen hervorragend aus­gezeichnet.

Beförderungen in der Wehrmacht.

Berlin, 31. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert: Im Heer zu Generalleutnanten: Die Ge­neralmajore Geitner, Stemmermann, Moser, Wittke; zu Generalstabsärzten: die Gene­ralärzte Dr. Lohse, Dr. Zimmer; zum General^ ftabsoeterinär: den Generalveterinär Pros. Dr. Richters, zu Generalmajoren: die Ober­sten Fischer (Wolfgang), Schwartz, Rauch (Erwin), Buschenhagen, Breith (Hermann), Koch (Hellmuth), Kessel, Zahn, Haverkamp, Sin), Trierenberg, Tar- buk, Freiherr von Mauchenheim genannt Bechtels- heim (Gustav), Sagerer, Göschen-Warnicke, Gih- rach, Deininger, Schade, von Devitz, genannt von Krebs, Luer, Lindenau, von Diringshofen, Linken­bach, Lemke; zu Obersten die Oberstleutnante Radwan, Fieweger, Michalik, Hassenstein (Erich), Schmidt-Hammer, Heinrich (Willy), Bär, Chor­bacher, Schwarz, Str aber, Fürguth, von Schlieben,

machen. Unser gutes altes deutsches WortSper- r e n" gibt den Sinn vollkommen richtig und er­schöpfend wieder. Es bleibt nur hinzuzufügen, daß eine solche Sperre oder ein solches(Einfrieren las sen" von Guthaben nicht dasselbe wie Beschlag­nahmen ist. Die Sperre von Guthaben verändert nur die Verfügungsgewalt, die Beschlagnahme das Eigentumsrecht. Bei der Sperrung von Guthaben wird auch in der Regel dafür gesorgt, daß der (Eigentümer in sehr beschränkten Grenzen, also etwa zur.Bestreitung feines persönlichen Mindest-Auf- wandes oder zur Zahlung von Steuern, unter Um« ständen auch zur Weiterbeschäftigung oder Abloh« nung von Angestellten und Arbeitern bestimmte ] . $ Auszahlung verlangen darf: sei es auf Grund all« JJ. / *

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Deuchtinger, Graf von Schwerin, Busse (Theodor), Block, Beinhoff, Flimm, von Parseval, Hahne, Hahm, Wachsmuth, Babinger, Hüther, Wachsen, Becker (Carl), Crisolli, Bork, Schubert (Fritz), Kei« bei, Haßfurther, Bernet, von Klaß, Köhler, Grosse, von Borries, Fricke (Ernst), Fließ, Thoma, Dürbig, von Mayer, von Eschwege Hermann), Fehr, Te­tens, Böse, von Hautcharmoy, Bender (Helmuth), Klingholz von Faber, von Isendorf, Schreiber (August), Hollatz, Pätzold, Senfs, Kobus, Neumann (Hans), Trambauer, von Schweinitz, Naumann (Friedrich), Heine (Siegfried), von Hantelmann, ^mauern Schlettwein, Clemens, Stornier, Albrecht (Leopold), Jwr 2lrt von Kellermann, Rönneberg, Schmidt (Hans), -^Nückh Werner-Ehrenfeucht, Schneider (Hermann). *iA '

In der Kriegsmarine: Zu Kapitänen zur See: die Fregattenkapitäne Rieve (Johannes), von Borries (Alexander), Aschmann (Frank), Dr. Schmidt (Eberhard), Dr. Chappuzeau, Rödenbeck, Stohwasser (Herbert), Griebel, Kotthaus, Fechnek Uncht

(Max); zu Kapitänen zur See (Jng.): die Fre« lhom

gattenfapitäne (Jng.) (Elmering, Wach; zum Kam- Wach. tän zur See (W.): den. Fregattenkapitän (W.) Stoll.