VorschlägefürdieSonntags-Wanderung
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gruppen übernehmen können.
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dfcbT®r lernt dabei eine seiner glühendsten Der- Harnisch) legte, vor allem in den Liebesszenenin ebrerinnen kennen, die Baronesse Eugenie, gewinnt kräftigen Farben an, was auch m zarter Andeutung rasch ihre Liebe und verdankt dem beglückenden verstanden worden wäre Die Photographie erstrebte Erlebnis ihrer Liebe und Verehrung die Intuitionen das repräsentative und dekorative! BildDie Ton. Vzlicuiiip VA)1- > m:____hoc; ml 1 hPrtl 11 mPtl u.eils vermaa leivl
zu den Schlußtakten zu „Don Giovanni" Mit 1 Szenen aus der Aufführung der Oper in Prag < schließt der Film.
Das, was der Film an Musik bringt, ist getragen von einer eminenten Künstlerschaft und fallt fast aus dem Rahmen des Ganzen. Wer sich vom Bild auf der Leinwand zu lösen gewillt ist und es auch vermag, sich ganz der Musik zu widmen ergebt eine wundersam vollendete Aufführung der „Nachtmusik . Der Kammermusikcharakter der Komposition ist dabei nicht zuletzt durch die große orchestrale Besetzung, erweitert und überhöht worden. Die übrige musikalische Untermalung entspricht ganz dem was von Mozart her, vom Wiener und vom Berliner Philharmonischen Orchester, w,e von den Dirigenten Hans Knappertsbusch und Aloys Melichar zu erwarten ist. In verwandtem Sinne kann dies auch von dem großen tänzerischen Zwischenspiel gesagt werden, das ebenfalls als eine m ich geschlossene künstlerische Leistung erscheint, die vom Ballett der Wiener Staatsoper getragen wird.
Die Darsteller bemühen sich mit lobenswertem Eifer um eine Beschwörung des Geistes jener Zeit, versinken dabei aber fast in Pracht und Aufwand, in Kompliment und Getue. Hannes Selz er als Mozart vermag wohl treuherzigen Leichtsinn, naive Naturschwärmerei, ein weites, rasch entflammtes Herz anzudeuten — dabei bleibt es aber auch. Ernster und in schöner Lauterkeit des Gefühls, menschlich feiner profiliert, steht ihm Heli Finken- z eil er als Baronesse Eugenie gegenüber, beson- , ders eindringlich in einigen Großaufnahmen. Christ!
M a r d a y n , als Mozarts tolerante Gattin Konstanze, steht in sympathischer Bescheidenheit am Rande der Eresgnisse. Gustav Waldau und Max Gül stör ff, die gräflichen Brüder Schinsberg, legen eine forcierte Lebhaftigkeit an den Tag und führen entzückend nichtige Gespräche. Senta Foltin, Eugeniens Freundin Franziska — ein kapriziöses Persönchen! Hertha v o n H a g e n , Axel v o n Ambe ss er, Annie Rosar, Kurt Meisel u. a. fügen sich in kleinere Rollen ein. Die Regie (Leopold
des Bogens.
Die Rücksicht auf die Geltung beider konzertierender Instrumente gebot, den Bereich des Programms auf über zwei Jahrhunderte auszickrehnen. An den Beginn hatte sie die Sonate in g-moll von Henry
Eccles (1670—1742) gestellt, zur Einstimmung des Hörers sowohl wie zur Bestätigung eigener historischer Schulung. Dieses Werk, der Stilperiode Corellis stark verhaftet, ließ so ein Stück Musikerleben dieses Zeitalters wieder erwachen; denn typisch englische Musik stellt es nicht dar. Vielmehr ist es vor einer Reihe von Jahren gelungen, diesen Henry Eccles, der unter dem Schatten seines bedeutenden Bruders John Eccles (dem geistigen Nachfahren Purcells) seine Erfolge errang, als anmaßenden Fälscher zu entlarven; die Pariser Ausgabe seiner Sonaten hat er zum größten Teil Hpn Kammersonaten des Florentiners G. V a l e n t i n i (1681—1740) notengetreu entlehnt. Diese im Grunde italienische Musik gestaltete Ilse Bernatz mit geschmackvollem Stilempfinden. In dem Adagio und Allegro von Robert Schumann op. 70 stellte sie die innere Schwere dem stürmenden Fluten des Allegro gegenüber. Eine Reihe von kleinen Stücken von Gluck, Reger, Granados und Gla- zonnow ließ sie zu reizvollen Stimmungsbildern auswachsen. In der Sonate von Richard Strauß op. 6 F-dur war es ein tonliches Schwelgen in den Ecksätzen, mit warmer Kantilene im Andante.
Wiedergabe des musikalischen Teils vermag selbst einen anspruchsvollen Hörer zu befriedigen.
H. L. Neuner.
Friedelhaufen — Salzbödetat — Schmelz — Fronhausen — Bellnhausen — Sichertshausen —
Lollar.
Bei der Station Friedelhausen überschreiten wir die Lahn, gehen durch das anmutig liegende Oden- - hausen und gelangen in das von sanften Waldhohen ; umsäumte Salzbödetal. Bei der idyllisch gelegenen ; Schmelz (Sommerwirtschaft) treffen wir schwarze Punkte, die uns über einen Höhenrücken nach dem Dorfe Fronhausen (gute Einkehr) bringen. Bei dem Stationsgebäude überschreiten wir die Marn-Weser- Bahn und gehen über die Lahn nach Bellnhausen, unterwegs hübsche Blicke nach den Lahnbergen ge= meßend. Von Bellnhausen wandern wir nach Sichertshausen, hinter dem uns ein großes Stuck prächtiger Wald aufnimmt, an dessen Ein- und Ausgang sich wiederum schöne Blicke erschließen. Durch die sog. Tiefenbach kommen wir später an dem altersgrauen Gotteshaus von Kirchberg vorüber und erreichen bald darauf nach insgesamt 4^stündiger Wanderung unser Endziel Lollar.
Gießen — Kinzenbach — Himberg — Haina — Bieber.
Wir beginnen unsere Wanderung an der Lahnbrücke und folgen schwarzen Dreiecken, die uns die Rodheimer Straße entlang, später an der Heuchelheimer Mühle vorbei nach dem Hochliegenden Kinzenbach führen. Wir kommen an der stattlichen Kirche vorüber und gehen vom Ausgang des Dorfes über freies Feld aufwärts zum Wald, an dessen Rand sich ein prächtiger Rückblick bis zu den Höhen des Vogelsberges und des Taunus bietet. Nach einiger Zeit verlassen wir in der Nähe einer Jagdhütte die schwarzen Dreiecke und folgen nun roten Punkten, die uns auf schönen Waldwegen über den Himberg führen. Wir kommen an den sog. Schwedenschanzen, einigen noch wohlerhaltenen Wällen aus dem Siebenjährigen Krieg, vorüber, sodann über die höchste Erhebung des Berges, den Korngstuhl, einer angeblich altgermanischen Thingstatte, dessen Ausblicksmöglichkeit leider verwachsen ist Das Zeichen endet auf der Straße Waldgirmes—Bieder, der wir nach rechts folgen, um an dem anmutig liegenden Forsthaus Haina vorüber, spater mit unterwegs schönen Blicken auf den Dünsberg durch ' Hof Haina nach dem Endziel Bieber zu gelangen.
Wanderzeit 3% Stunden.
Ja, das ist vernünftig:
Allmählich an die Sonne gewöhnen und langsam bräunen. Mit Nivea-Creme! Wer aber unbedingt länger in der Sonne bleiben und schneller braun werden will, braucht Nivea-Ultra-.öl mit dem verstärkten Lichtschutz.
;ang: 16.13 Uhr.
AS-^rauenfchast/Frauenwerk.
Abteilung Jugendgruppe.
Am Samstag, 1. Juni, pünktlich 15 Uhr, Sportstunde auf dem Universitäts-Sportplatz. ®irb von jetzt ab immer Samstags, ab 17 Uhr, auf >rm Universitäts-Sportplatz Sport getrieben. Die Turnstunden Mittwoch abend fallen vorerst aus.
Am Montag, 3. Juni, 20 Uhr, ist Offenes Singen n Gießen-Süd, Leihgestemer Weg- Ecke Fichten- ckraße in der Nahe der Gummifabrik Poppe.
Ortsgruppe Gießen-Ost.
Volkstümlicher Vortrag der Ludwigs-Universität: iß.15 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut, Lub- oigstrahe 34, Prof. Glaser über „Lebensnahe in der romanistischen Sprachforschung". — Gloria- Zalast, Seltersweg: „Eine kleine Nachtmusik".
Daten für den 1. Juni 1940.
Sonnenaufgang: 4.43 Uhr, Sonnenuntergang: 1.13 Uhr. — Mondaufgang: 2.41 Uhr, Mondunter-
8CJ)ie Handlung, wie sie im Film geschildert wird, zeigt Mozart und seine liebenswürdige Frau Konstanze auf der Reise nach Prag, schildert, wie Wolf gang Amadeus während einer Reisepause in Park des Grafen Schinsberg gerat, hweingefuhr wird in die Festlichkeit einer Verlobung und dabei eine schone Aufführung seiner „Klemen Nachtmusik
Kindergruppe: Die Kinder treten am kommenden Mittwoch wieder an der neuen Pestalozzi- chule an und zwar um 10 Uhr und um 15 Uhr, je nach Schulunterricht.
Was toll ich kochen?
Diele Frag- beschäftigt jetzt viele Hausfrauen. Der Mütterdienst im Deutschen Frauenwerk halt deshalb einen Kochkursus ab. Allen Frauen und Mädels sollen das Kochen lernen, und zwar unter gaiu besonderer Berücksichtigung der heutigen Zeit. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, daß Die uns »ur Verfügung stehenden Nährmittel gut und Schmackhaft zubereitet werden, dabei jol aber auch bedacht werden, wie sie am nahrhaftesten sind denn jedes Nährmittel ist heute Volksgut und muß richtig angewandt werden. Anmeldungen zum Kurs fiinb an die Kreisgeschäftsstelle der Frauenschaft, Frankfurter Straße 1, zu richten. UIS-
häusliche Krankenpflege.
Noch immer war es dann die Mutter, die besom Here Aufgaben übernehmen mußte. So ist es auch
Worten, wenn auch die Heimat sich bewährt und der kämpfenden Truppe sich würdia erweist
Ein solcher Akt der Bewährung ist das Opfer für das Deutsche Rote Kreuz. Am kommenden Wochenende stehen wieder die Frauen und Männer von der NSV. mit der Sammelliste vor unserer Tur und ermahnen uns an unsere Pflicht. Diesmal wollen und müssen wir noch mehr geben als bisher, viel mehr. Mag die Spende, mag das Opfer noch o groß erscheinen, es ist — gemessen an den Leitungen unserer Wehrmacht — doch nur gering und rnrftig. Es ist nur ein kleiner Dank an jene, Die ihr Blut gaben, ein kleiner Beitrag zum Gesamt- opfer der Nation. Es ist nur die Erfüllung einer Ehrenpflicht, wenn wir durch unseren Beitrag die selbstlose und hilfsbereite Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes unterstützen und für unsere kranken und verwundeten Soldaten zu sorgen, wie es der Geist des nationalsozialistischen Reiches gebietet.
6 punkte zum richtigen Seifensparen.
„Eine kleine Nachtmusik " ;
Fast möchte man sich Darüber wundern daß । »Eduard Mörikes entzückende Novelle..'-Mozart aut . Der Reise nach Prag" nicht schon früher sur den Hilm entdeckt wurde. Indessen — nun ist es ge- fschehen, und die Filmschaffenden der Tobis haben imit allen Möglichkeiten der dem Film gemäßen Technik die Novelle des Dichters übersetzt und (nut .einiger Betrübnis muh es festgestellt werden) nichts .anderes daraus gemacht, als eme historisch - ibramte Liebesgeschichte. Es ist nicht möglich den Dichter, dessen Name in diesem Zusammenhang ge :nannt wird, zu fragen, ob die Verfilmung m seinem 'Sinne geschah. Wer die Novelle kennt und hebt iwird es in einigem bezweifeln. Gleichwohl wird sich .auch jedermann darüber klar fern, daß essehr schwer sein mag, eine Novelle solchen künstlerischen Grades in das Filmbild zu übertragen — es erforderte denn eine künstlerische Kraft und Substanz, die der des Dichters nahekommen müßte. Dieser erhoffte glückliche Umstand scheint uns für diesen 6üm nicht gegeben. Die Erwartungen, die man diesem F lm ent gegenbringt, werden nur zu einem ~eit erfüllt, u zwar im wesentlichen von der Musik her.
Es erscheint uns auch, daß der Film etwas allzusehr auf das Nur-Liebenswürdige, auf das Spielerische des Rokoko, manchmal gar nur auf Prunk hin angelegt fei. Es mangelt da und dort an -Lieje. Gar das Schöpferische, Genialische, das notwendig in Mozart lebendig sein.mußte, ist schwerlichj zu finden. Mozart ist hier ein sehr gut aussehender junger Mann, stets heiter, etwas leichtfertig der den großen „Kompofiteur" kaum ahnen zu lassen ver mag. In Mörikes Novelle findet man übrigens manchen sehr feinen Dialog, manch gesch iffene Redewendung, deren man sich hier fast völlig be-
Gießener Konzertverein.
Ilse Bernatz — Georg Kuhlmann.
Ilse Bernatz und Georg Kuhlmann bereiteten ihren Hörern mit dem achten Konzert des Konzertvereins Stunden des Musizierens im gegenseitigen Sich-Aufsteigern und Entfalten durch das Widerspiel ihrer wachsenden Kräfte.
Es ist schon geraume Zeit her, seit wir im Rahmen der Konzertoeranstaltungen das Cello als Soloinstrument mit der ihm eignen Literatur hören konnten. Um so mehr wurde es von den Hörern freudig begrüßt, dieses ausdrucksstarke Instrument mit seinen unvergleichlichen Qualitäten erleben zu können. Ilse Bernatz ist eine tüchtige Vertreterin ihres Jnftrumentalfachs. Soweit der Abend zu einer Beurteilung hinreicht, liegt bei ihr das Schwergewicht mehr auf der Seite des Musikalischen als des rein Instrumentalen. Spezielle Jnstrumental- künste drängt sie nicht in den Vordergrund; um so schöner ordnet sie ihr Können dem Werk dienend und fördernd unter. Ihr Ton ist rund und namentlich auf Der A^Saite äußerst ergiebig hn Volumen und klanglicher Tragfähigkeit. Nur die höchsten Daumeneinsatzlagen scheinen noch nicht zu letzter Klangintensität entwickelt; wieweit das Dem Instrument zufällt, entzieht sich Der augenblicklichen Beurteilung. SchmieAam und zugleich schwellend blüht ihr Kantilenenbogen auf mit gesunder Basis; sauber geglättet und ausgeglichen ist ihre Technik der Finger, gestützt durch eine geschmeidige Führung
** Poli-zeidienstauszeichnung. Dieser Tage wurden bei Der Polizeidirektion Gießen Polizeimeister Wilhelm Walther sowie die Haupt- wachtmeister Heinrich Dietz und Heinrich Würtz für 25jährige Treue im Dienst mit Der Polizeidienstauszeichnung I. Stufe, die ihnen durch Den Führer verliehen wurde, geehrt.
** Senkung der Bierpreise. In einer am 27. Mai im „Deutschen Reichsanzeiger" erschienenen Anordnung hat der Reichskommissar für Die Preisbilbung bestimmt, Daß Die Preise für Lagerbier und Spezialbier mit einem Stammwürzegehalt von etwa 6 v. H. von Den Brauereien gegenüber Den bislang geforderten Preisen um 4 RM. je Hektoliter Zu senken sind. Diese Preisherabsetzung muß von Den Biergroßverteilern, Bierkleinverteilern
Buhbach — Hausberg — Bodenrod — Espa — Buhbach. !
Vom Bahnhof Butzbach führen uns schwarze T i die Taunsstraße aufwärts zum Wald, an Dessen , Rand sich ein hübscher Rückblick bietet. Durch schonen . Hochwald kommen wir durch Das anmutig gelegene Dörfchen Hausen, hinter Dem Der Aufstieg über Drei Ringwälle zu Dem 486 Meter hohen Hausberg beginnt. Leiber ist eben Der auf Der Hohe stehende Holzturm wegen Altersschwäche gesperrt. Doch bietet kurz vor Dem Gipfel eine WalDlichtung einen prächtigen Blick über Die Wetterau. Die Zeichen geleiten uns weiter auf guten WalDwegen an Der Pilgramseiche, einem mächtigen Baum, vorbei nach Bodenrod, Dem hochliegenben TaunusDörfchen mit guter Einkehr. Grüne Striche führen uns jetzt nach Weiper- fcIDen im Solmsbachtal, unD von hier folgen mir Der zum Teil mit schwarzen Punkten versehenen Straße nach Espa, wo wir schwarze Striche an- trcffen, Denen wir bis zu Dem iDyllisch hegenden Forsthaus Butzbach (gute Verpflegung) nachgehen. Für Den Weg zum Enbziel Butzbach benutzen wir blaue Striche, Die uns um Den Schrenzer mit weiter Aussicht führen. WanDerzeit 5^ StunDen.
Schotten — Rudingshain — hoherodskopf — Bilstein — Schollen.
Wir fahren nach dem'„Herz des Vogelsbergs", dem freundlichen Städtchen Schotten, das wir burdp schreiten, um auf der bekannten Rennstrecke nach Rudingshain zu gelangen. Gelben Strichen folgend nimmt uns bald Hinter dem Ort der Wald auf, der uns bis nahe an Den HoheroDskopf begleitet. In langsamem, aber stetigem Anstieg überschreiten wir später Den Oberlauf Der Nibba, im VolksmunD HunDsbornbach genannt, unD erreichen alsbald nach Verlassen Des Waldes, an der Sprungschanze vorbel- kommend, das Klubhaus des VHC. Nunmehr leiten uns bis zum Schlüsse blaue Striche. Zuerst durch einen Teil des Oberwaldes, am Wasserbehälter vor- , bei, sodann über blumige Halden kommen wir zu : der gewaltigen Basaltgruppe des Bilstein, wo sich . eine weite, prächtige Fernsicht erschließt. Das Zeichen , führt uns nun hinab durch Busenborn, später durch i Wald zur Einkehr im Kurhaus Vogelsberg (früher i Lehrerheim) und hierauf am Alteburgskopf, einer ; interessanten Felspartie, vorbei nach unserem Aus- . gangspunkt Schotten zurück. Dauer der Wanderung
5 Stunden.
Georg Kuhlmann hat sich vor einigen Jahren in Gießen mit einem eigenen Klavierabend vorteilhaft eingeführt. Die damals festgestellten Entwicklungsansatze sind zum Teil sehr beachtlich herange- reift, zum Teil scheint er im Augenblick in einem Stadium zu stehen, das hoffentlich den Ausgleich zwischen Dem recht bedeutenden klavieristischen Können und Der musikalischen Durchdringung bringen wird. Don seiner Gestaltungskraft zeugte Beethovens programmgebundene Sonate op. 81a (Les Adieux) mit ihrem mannigfachen Wechsel Der Stimmungen und Dem innerlich beglückenden Finale. Drei Stücke von Friedrich S m e t am a , Die mit ihren Themen stark im heimatlichen Volkstum verwurzelt sind, gaben ihm Gelegenheit zur Entfaltung technischer Vorzüge. Als Begleiter der Solistin ging er voll Anpassung mit, und ganz besonders in Der Strauß-Sonate fanden sich die beiden zu eindrucksvollem Gelingen.
Der Beifall des leider nicht voll besetzten Saales war freudig zustimmend und bantbar anerkennend.
—Dr. Hermann Hering.
heute. Die Aerzte sind überlastet, und es ist schon gut, wenn eine Mutter Die einfachsten Handgriffe kennt und vor allem Die Anordnungen des Arztes gut und rasch ausführen kann, lieber diese Fragen und die nötigen Handgriffe hört man im Kursus des Mütterdienstes im Deutschen Frauenwerk. Beginn: 30. Mai. • Ots.
BOM., Unfergau 116, Weiterau.
Kommenden (Sonntag, 2. Juni finden auf der Rollschuhbahn am Schwanenteich die .Untergaumeisterschaften im Rollschuhlauf statt mit Beteiligung des Untergaues 253, Limburg. Beginn der Meisterschaften um 10 Uhr, nachmittags ab 15 Uhr Kür- und Schaulaufen.
Lehrgang im Kinderturnen.
Zur Förderung des Kinderturnens, dessen Bedeutung als Grundlage Der gesamten körperlichen Betätigung Der Jugend fest steht, führt Der Bezirk 8 Des NS.-ReichsbunDes für Leibesübungen am nächsten Sonntagvormittag in Der Turnhalle Der Schillerschule in Gießen einen Lehrgang Durch, zu Dem Der Bereichsobmann für KinDerturnen sein Er- scheinen zugejagt fiat. In diesem Lehrgang soll dre gesamte Arbeit auf Die von der Reichsfuhrung festgelegten Richtlinien ausgerichtet werden. Daß Die vielen Vereine des Bezirkes, die Kinderabteilungen führen, auf Grund Der an sie ergangenen Benachrichtigung ihre Vorturner und Vorturnennnen ent, senden ist sicher. Da von allen Reichsbundvereinen erwartet wird, daß sie die Sportdienstgruppen des Jungvolks unD her Jungmädel betreuen, müssen auch Die restlichen Vereine geeignete Turner und ; Turnerinnen entsenDen, Die Dann Diese Sportdienst-
Oie Zieichsjugendwettkämpfe der Mädel und Jungmädel.
Arn Samstag und Sonntag führten der BDM. unter sehr guter Beteiligung die Wettkämpfe durch. Es wurden gute Leistungen erzielt.
Soweit die ersten Ergebnisse zu übersehen sind, verteilen sie sich wie folgt auf die einzelnen Gruppen des Standortes Gießen: Bei den Jungmadeln wurden beste Einzelsiegerinnen: 1. Lini Maus, IM. 1/116 mit 298 Punkten; 2. Beate Kreiling, IM. 2/116 mit 267 P.; 3. Astrid Raddatz, IM. 1/116 mit 266 P.; 4. L. Müller, IM. 1/116 mit 261 P.; 5. Brigitte Duseberg, IM. 3 mit 261 P.; 6 Inge Einbrodt, IM. 4 mit 259 P.; 7. Liesel Hauck, IM. 4 mit 250 Punkten.
An Einzelleistungen wurden erreicht im 60-m-Lauf von Lini Maus, IM. 1, 9,1 Set.; von Brigitte Duseberg, IM. 4, 9,3 Set.; von Liane Schuldt, IM. 2 und Liesel Hauck, IM. 4, 6'5 Set.
Im Weitsprung von Lini Maus, IM. 1, 5 4 m, ebenfalls von Gisela Drietrich, IM. 1, von Ilse Dem, IM. 1, 4,2 m, ebenfalls von Inge Einbrodt und Liesel Hauck, IM. 4, 4,2 m und von Beate Kreiling, IM. 2, 4,15 m
Im Schlagballweitwurf wurde 1. Elfriede Raddatz, IM. 1 mit 44 m; 2. Lini Maus, IM 1 mit 43,8 m; 3. L. Müller, IM. 1 und Beate Kreiling, IM. 2 mit je 41 m; Inge Einbrodt, IM. 4/116 mit 42 m.
Bei den Mädeln waren Einzelsiegerinnen: 1. Gisela Zimmer, M. 3 mit 254 P.; 2. Erita Rittmann M 4 und Lotte Burthardt, BDM.-Wert 2a mit je 232 P.; 3. Ursula Scharping, BDM.-Wert- Gr. 2a mit 225 P. und 4. Hannele Dietrich, M. 4 mit 223 P.
An E i n z e l l e i st ungen wurden erreicht im
Du sollst Seife stets möglichst trocken in einer Abtropfschale ober auf bem Seifensparer auf» bewahren!
Du sollst bie Seife beim Waschen nicht ins Wasser tauchen! Sie fdjäumt auch, wenn bu nur bie Hänbe naß machst.
Du sollst Seifenreste ix einem kleinen Beutel sammeln, ihn zubinden unb wie ein Seifenstück gebrauchen!
Du sollst niemals Seife zu Reinigungszwecken in Küche unb Haus verwenben; ein gutes Putzmütel erfüllt bie Aufgabe genau so gut!
Du sollst auch zum Hänbewaschen bewährte Putz- und Scheuermittel nehmen! Sie greifen die Haut nicht an unb machen auch arg verschmutzte Hanbe völlig sauber.
Du sollst beine Hände nicht unter fließendem Wasser waschen; das kostet sehr viel nutzlos vergeudete Seife!
75-m-Lauf: 1. Gisela Zimmer, M. 3 mir 10,6 P.; 2. Martha Philipp, M. 1 und Elfriede Bröckel, M. 4 mit je 10,8 Sek. und 3 Erika Vogel mit 11,5 Sek. Im Weiterung wurde 1. Gisela Zimmer, M. 3 mit 4,7 m; Effi Werner, BDM.' Werk 2a mit 4,28 m und 3. Martha Philipp, M. 1 mit 4,25 m. £ . . ~
Im Schlagballweitwurs wurde 1. Enka Rittmann, M. 4 mit 49,7 m; 2. Ursel Mayer-Pay- fon, M. 3 mit 49,5 m und 3. Ursula Scharping, BDM.-Werk 2a mit 45,6 m.
Kein Opfer ist zu groß!
Die kommende Sammlung für das Rote kreuz.
Unsere Wehrmacht steht am Feind und erkämpft unter unerhörtem Einsatz aller seelischen und körperlichen Kräfte Sieg um Sieg. Mit grenzenloser Bewunderung blicken wir auf unsere Soldaten. Stolz auf ihre Leistungen Dürfen wir aber nur fein, wenn wir, Die wir in Der Heimat zurückblieben, Den deut chen Schicksalskampf mit Dem gleichen unbeug- amen Willen zum Durchhalten und mit der gleichen Hingabe und Opferffeude tragen, mit anderen
Aus der Gtadi Gießen.
Grüne Beeren.
Wir haben uns alle gefreut, als die grünen Blätt- (fcn zum Vorschein kamen. Da waren die Stachelbieren Die ersten. Schnell hatten sie ihr Frühlings- N-'id angezogen, und bald erschienen auch die ersten Tüten, graugrün und von weitem kaum erkennbar. : fljer die Bienen wußten Bescheid und besuchten
Blüten. Bald sahen wir kleine Beerchen an den Kachel- und Johannisbeerbäumchen und an den --räuchern. Don Tag zu Tag werden sie dicker.
Es ist verständlich, daß nun jung und alt Aus- ktau hält nach dem Ansatz der Beerensträucher und Qir Obstbäume. Die Blüte war Heuer so reich und Mächtig, daß wir schon eine Dollernte erwarten hnnen. Nur machte das Wetter immer wieder e.ien Strich durch bie Rechnung. Die Bienchen, hinten nicht recht fliegen, aber wenn nur ein I.ertel von ben kleinen Früchtchen zur Reife kommt, d:nn sind wir schon zufrieben.
Wohl selten in ben letzten Jahren hat sich her junger nach Obst so stark gezeigt wie in diesen Stonaten. Alles wartet auf die ersten Früchte. Die j:nder vor allem sind es, die immer wieder mit ixrlangenben Blicken nach ben täglich bicker wer- biiben Stachel- und Johannisbeeren schauen. Unb nie oft kommt es vor, bah sie es nicht aushalten timen und schon jetzt von ben grünen Beeren «lüge in den Mund stecken und versuchen, ob sie 7Jch nicht schmecken. Auch die Maikirschen fangen un an und röten sich etwas. Hier können es die Jinber auch kaum erwarten, bis sie richtig reif ge- jurben sind.
Wir sollen deshalb sorgsam achtgeben, daß untren Kindern durch bie grünen Früchte kein Unheil r-iderfährt. Gärten können abgeschlossen, kleine Kin° !-r femgehalten werben. Bei größeren vergessen vir nicht, auf die Gefahren des Genusses von un° sisem Obst hinzuweisen.
Sobald aber bie ersten reifen Fruchte auf dem ftartt erscheinen, wollen wir unseren Kindern bie freuhe machen und ihnen einige mitbringen. Die laar Wochen, Die zur Reife in unseren Gärten yotig sind, gehen auch noch herum. Auch kleine Km- ler müssen einmal warten können. H.
Xagesfatenber für Freitag.


