Ausgabe 
31.5.1940
 
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worden war.

Wie die Belgier die Waffen streckten

Wie Lille besetzt wurde

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lische Offiziere ließen sich dicke Saum» knüppel geben, um damit sadistisch a u f die Gefangenen einhauen zu können. Beim Verhör wurden die Gefangenen in einen dunklen Raum geschafft und dort mit grellem Licht ange­blendet, das sie gegenüber dem Ausfrager, der un­sichtbar blieb, mürbe machen sollte. Selbstverständ­lich verrieten trotzdem die deutschen Soldaten keine militärischen Dinge.

Dieser bestialischen Mißhandlung von tapferen, aber wehrlosen Gegnern entspricht das Verhalten der Engländer, als die von ihnen besetzten Ortschaften und Stellungen von deutscher Artillerie, von deut­schen Fliegern und Panzern beschossen wurden. Sie rissen aus und überließen die deutschen Gefangenen hilflos ihrem Schicksal, das in vielen Fällen die Befreiung durch ihre deut­schen Kameraden brachte. Die deutsche Heimat wird diese Berichte über das Quälen ihrer Soldaten durch die Engländer in ihrem Gedächtnis festhalten müs­sen. Deutschland wird, wie bereits aus der Be­kanntmachung von Generalfeldmarschall Göring hervorgeht, ein derartiges Verhalten nicht un­gestraft hinnehmen.

zu schlagen und zu vernichten. Wie ein Aufatmen ging es durch die deutschen Schiffe, als die Mel­dungFeind in Sicht!" gekommen war.

Grohkampffchiffe, Linienschiffe, Panzerkreuzer, kleine Kreuzer, Zerstörer und Torpedoboote waren in einem atemraubenden, rasenden Kampf verstrickt.

tenführern nennen".

Versailles sollte die deutsche Flotte für immer zer­schlagen. Es waren ihr nachdem sie bei Scapa Flow durch die Versenkung der zur Auslieferung

Neue Schandtaten der britischen Lustwaffe

Englands Erklärungen nichts als leere Worte.

letzt. Zwei Bomben zerstörten ein Haus, und zehn weitere Bomben wurden auf ein Plantagegelände

Stockholm, 30. Mai. (Europapreß.) "Dagens Nyheter" hat einen Korrespondenten an Der -Rar-

Dor Narvikfrenetische Wirkung der deutschen Luftwaffe".

geben. ----v- ----. .

ruhe nach dem Artilleriebeschuß, der wieder einige

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Auch die Engländer verüben schlimmste Mißhandlungen

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Wie der OKW.-Bericht vom Donnerstag feststellt, haben die von Drontheim nach Norden vorstoßenden deutschen Gebirgsjäger, deren Ziel der Entsatz unse­rer in Narvik kämpfenden Truppen ist, bereits

Berlin, 30. Mai. (DNB.) Es mehren sich in den letzten Tagen von verschiedenen Stellen der großen Kampffront im Westen Meldungen deutscher Soldaten, die nach hartnäckiger Gegenwehr in englische Gefangenschaft gerieten, aber nach kurzer Zeit wieder ausaebrochen oder befreit waren, über die Behandlung, die ihnen von englischen Offizieren und Soldaten widerfuhr. In allen Fällen ergab sich stets das widerwärtige Bild, daß sich die Engländer gegen die deutschen Soldaten benahmen, als ob sie Kannibalen ober Raubmörder vor sich hätten.

Zunächst wurden die Deutschen m der gemeinsten Weise als Verbrecher beschimpft, geschla­gen und mit dem Tode bedroht. Sie mußten sic mit dem. Gesicht zur Wand stellen, während eng- ! lische Soldaten ihre Waffen luden. Hinterher wur­den sie vollkommen ausgeplündert und zwar wurden ihnen nicht nur die Waffen, Geld, Uhren,, Ringe und sonstige Wertsachen ge­raubt, die die Tommies in ihren Taschen verschwin» den ließen, sondern es wurden ihnen auch Pri­vat s a ch e n wie Photographien, Andenken und Briefe fortgenommen oder vernichtet. Ihre Dienst­abzeichen, Auszeichnungen, sogar die Erken­nungsmarken wurden heruntergerissen, Hosenträger und Knöpfe abgeschnitten, nicht einmal ein ' Taschentuch durften die deutschen Soldaten behal-

den Feinden von gestern. Sie sollen u n f e r e F o r - berungen überbringen. Straßen frei für den I deutschen Vormarsch! Aufhebung aller Befehle für, Brückensprengungen und Wegesperren. Heber die Plätze, an denen die belgischen Waffen gestreckt werden sollen, ergeht noch besonderer Befehl.

Die meifcgeflaggten Fahrzeuge der Parlamentär- Offiziere werden von einem belgischen Offizier empfangen. Außerordentlich höflich begegnet man allenthalben den Deutschen. Peinlich ist es für die begleitenden Belgier, daß die Soldaten die deut­schen Parlamentäre freudig begrüßen, auch die Be­völkerung gibt Zeichen der Freude kund. Die Stäbe, zu denen dann die Parlamentäre gebracht werden, die Kommandeure, Adjutanten machen einen durch­aus intakten Eindruck. In vornehmer Zurückhaltung wird die Forderung der deutschen Reichsregierung übergeben. Schon auf der Rückfahrt zur deutschen Linie fanden sich Anzeichen der beginnenden Auf- lösung der belgischen Armee. Weggewor- fene Lmsrüstungsgegenstände sind das kleinste. Allenthalben verstreuen sich die Soldaten, ziehen sich Zivil an, versuchen von der Truppe sortzukom-

Männer stehen Gewehr im Arm, Stahlhelm auf, an den Straßenecken und sichern. Einige essen Aep- fel und Apfelsinen, die ihnen von der Bevölke­rung geboten werden; sie haben seit heut früh nichts mehr gegessen.

Hinter der Zitadelle knallen Maschinengewehre, i Pak kracht, einzelne Gewehrschüsse bellen dazwi­schen, die Geschosse pfeifen die Straße entlang. Widerstand wurde in Lille selbst nicht besonders geleistet. Die Aufklärer konnten in ihrem Ansturm bis zum Kanal gegenüber der Zitadelle durchstoßen. Es war", so schmunzelt der Rittmeister,eine tolle Hasenjagd, die ich mit meinen Männern machte."

Mittags traf als erste sehr erwünschte Unter­stützung ein ein Bataillon mit schwerer Panzer­kraft. Unabhängig von ihm kamen zwei Offiziere eines Infanterieregiments auf Rädern von Osten her in die Stadt, fuhren kreuz und quer ah Un­mengen von Franzosen vorbei, die zwar den Stahl­helm noch auf hatten, aber sonst in Begriff waren, Zivil amzulegen. Sie fuhren bis zur Zitadelle hinauf und kamen in Maschinenge­wehrfeuer.

An der Zitadelle war inzwischen eine Kompanie eines Infanterie-Regiments auf Rädern heran­gekommen und schoß sich mit der Besatzung der Zita- delle herum. Die drei Offiziere schoben ihre Räder zurück und zogen Soldaten, die mit Rädern an­kamen, zur Unterstützung heran. Gerade als ich in Lille war, wurde auf der Zitadelle die Hakenkreuz­fahne gehißt. Um . 15.30 Uhr bereits war auch ber | Divisionskommandeur in Lille unb hatte bas Rat­haus und die Präfektur betreten.

Wilhelm Felber.

Brandbomben belegt. Die Wirksamkeit ber beut- chen Luftwaffe wirb alsfrenetisch" bezeichnet. Ferner wirb bestätigt, baß sich ben Englänbern keine Möglichkeit bietet, entlang ber Eisenbahnlinie vor­zubringen, ba sämtliche Eisenbahnbrücken unb Tunnels miniert worben seien unb eberzeit von ben Deutschen in bie Luft gesprengt werben könnten.

Aus der Flucht.

N e u y o r k, 30. Mai. (DNB.) Verebtes Zeugnis von ber Vollständigkeit bes beutschen Sieges in Flandern gibt ein vonUnited Preß" aus Lonbon verbreiteter Augenzeugenbericht eines geflohenen englischen Solbaten. Zerschlagene Trümmer des bri-

Oie Reaktion der Neuyorker Börse.

Gens, 30. Mai. (Europapreß.) Weit über bie Finanz- unb Wirtschaftskreise hinaus wirb bie Re- aktion ber Neuyorker Börse auf bie Nachricht von ber Kapitulation bes belgischen Königs vermerkt. Es kam an ber Neuyorker Effektenbörse zu plötz- lichen Kursstürzen bis zu sieben Punkten. Belgi­sche, französische unb englische Werte lagen burch« schnittlich schwächer, währenb beutsche unb italienische Werte anzogen. Die beutschen Werte erreichten sogar bie höchsten Kurse bieses Tages. Das englische Pfunb unb ber französische Franken verkehrten auf bie Nachricht hin prompt schwächer:.

tischen Expeditionskorps, so heißt es in dem Bericht, begännen in den englischen Osthäfen einzutreffen. Von den Soldaten seien die meisten verwun­det und erbärmlich anzusehen. Schlaf­wandlern gleich wanderten sie an Land, blutig, ver­schmutzt, in zerrissenen Uniformen, teils ohne Schuhe erschütternde Beweise von Kampf und Rückzug, wobei ihnen ber Gegner keine Zeit für Ruhe gelassen habe.3n den schlimmsten Träumen habe ich mir dergleichen nicht vorgestellt", erklärte ein Solbat,es war die Hölle." Während ber ganzen Kämpfe habe er nur Tanks, Bomben, Flammenwerfer unb Flieger gesehen.Wie ich rückgelangte, weiß nur Gott." Am Tage nach Flucht habe er gesehen, daß sein Haar weiß

am Stadtranb abgeworfen. Aut das Reserve­lazarett Richrath nörolich Opladen wurde ebenfalls eine Bombe abgeworfen und hier­durch eine Baracke schwer beschädigt. Gerade in ben letzten Tagen wieder sielen zahlreiche Zi­vilpersonen den britischen Bombenangriffen zum Opfer. Derartige fast jede Nacht sich wieder­holenden Schandtaten der britischen Luftwaffe be­weisen, daß die Erklärungen ber britischen Regie­rung nichts als leere Worte sind.

(einer Kompanie bie Schlüsselstellung an der Küste bei Katwyk trotz stärksten Wider­standes genommen unb gehalten. Er würbe im I späteren Verlauf bes Kampfes schwer oerrounbet Oberleutnant Schmibt würbe mit seiner Fall- schirmjäger-Kompaniß in Norwegen eingesetzt, um Bahnlinien in Besitz zu nehmen. Mit ben ab» gesprungen^ Mannschaften zerstörte er bie Bahn­linien unb verhinberte bas Vorbringen bes Zahlen­mäßig weit überlegenen Feinbes nach ©üben. Trotz I feiner Derwunbung kämpfte er fünf Tage lang, von jeber Verbindung abgeschnitten, mit großer Kühnheit unb Geschick, so bah ber Zweck bes Ein­satzes völlig erreicht würbe. Leutnant Tret- jen hat nach Absprung süblich Rotte rb am mit hervorragenber Tapferkeit im schwersten Feuer bie an einer wichtigen Brücke eingebauten Spreng­labungen vernichtet. Nach seiner beispielhaften Tat mürbe er burch Granatsplitter verwunbet. Seme Unternehmung sicherte bie Brücke vor Zer-1 ftorung unb ermöglichte ben nachbringenben Trup­pen bas Einbringen in Rotterbam. Jyelbmebel Görtz geriet nach Absprung süblich Dort- recht in starkes feinbliches Feuer. Trotz ber star­ken Abwehr schlug er sich mit zwei Unteroffizieren unb sechs Mann in klarer Erkenntnis ber Lage durch den Feind und bildete einen Bruck en- köpf, ben er währenb bes ganzen Tages zu hal­ten vermochte. Seine Tat, bie fast aussichtslos er­schien, sicherte burch verwegenen Einsatz unb ver­bissenes Festhalten ben Enberfolg.

Berlin, 30. Mai. (DNB.) Reuter veröffentlichte am 29. Mai eine amtliche Information:Die briti- tische Regierung steht nach wie vor zu ihrer vom Foreign Office am 10. Mai tunbgegebenen Politik. Es ist nicht die Absicht der britischen Regie­rung, nichtmilitärische Ziele zu bombar­dieren." Diese Erklärung der britischen Regierung scheint jedoch der Royal Air Force nicht bekanntge­geben worden zu sein. Jedenfalls ist es Tatsache, daß die britischen Flieger sich nicht hiernach «richten, sondern werter, wie bisher, plan-

tillerie liegen blieben. Um eine ärztliche Betreuung los ihre Bomben im deutschen Heimatgebiet ab- der Verwundeten kümmerten sich die Engländer werfen. In der Nacht vom 28. zum 29. Mai wurden überhaupt nicht. Auch beim Marsch wurden ben auf bie Stadt Neuß Bomben abgeworfen. Drer Gefangenen bie Fesseln nicht abgenommen. Konnten Bomben fielen auf ein Lazarett. ®tne ^0^- sie infolge Ermübung ober Blutverlusts nicht schnell kenschwester wu^e schwer, eine anbere leicht ver- genug marschieren, wurden ,i° mitten in die Marsch-«rHnrt«, -in und »hn folonnen getrieben unb bauernb geschlagen. Eng-

Oer Geist vom Skagerrak.

Wenn wir am 31. Mai, dem Tage, da die See­schlacht am Skagerrak sich zum vierundzwanzigsten Male jährt, des Sieges gedenken, den bamals bie deutschen Seestreitkräste gegenüber einem weit überlegenen Feind davvntrugen, bann ist es selbst« verstänblich, daß unsere Gedanken dabei von der Vergangenheit auch in die Gegenwart gehen. Mit stolzer Freude hat das deutsche Volk feststellen kön­nen, daß der Geist vom Skaaerrak in unserer jungen Kriegsmarine lebendig ist. Alle Einheiten, die nut dem Feind in Gefechtsberührung gekommen sind, haben sich heldenhaft geschlagen und trotz zahlen­mäßiger Unterlegenheit dem Feind schwerste Ver­luste zugefügt. Und daß deutsche Seeleute, wenn es sein muß, auch zu sterben verstehen, das haben jene Helden auf den Zerstörern vor Narvik gezeigt, bie unter Führung ihres heldenmütigen Komrno- bore Bonte ben Kampf erst dann aufgaben, als ber letzte Torpebo und die letzte Granate verschossen waren.

Als vor 24 Jahren jene gewaltige Seeschlacht am Skagerrak entbrannte, ba war für bie beutsche Kriegsmarine ber Tag gekommen, an dem sie be­weisen konnte, daß die lange und sorgsame Frie­densarbeit der Feuerprobe gewachsen war. Die Flotte hatte diesen Tag herbeigesehnt, an dem sie den Engländer, ber nahezu zwei Jahre einer großen Entscheidung zur See ausgewichen war, vor die Rohre ihrer Geschütze bekommen konnte. Offizier und Mann hatten nur einen Wunsch: den Feind

durch den zähen Kamps ber beutschen Gebirgsjäger ^2. tn sno(en kennen, hören hoppelt aufmerksam zahlreiche britische Truppen hier gebunben, bie man denn bas morgige Angriffsziel umschließt vielleicht anderswo gerne eingesetzt hätte, wenn sjtamen wie Paschenbaele, Moorsiebe, Westroose- Englands Prestige den Rückzug von Narvik erlaubt bete unb Langemarck,

hätte. Immer wieder muhten umfangreiche Trans- ber Nacht war Ruhe. Die Einschläge des porte an Material und Truppenverstarkungen, ge- feindlichen Störungsfeuers klangen nur ganz schwach leitet durch zahlreiche Kriegsschiffe, von England in ben Halbschlaf, während der Morgen graute, nach Narvik gehen, die für den Kampf am Kanal yann schweigen auch sie. Eine merkwürdige Ruhe! ausgefallen sind. t . Ein Melder kommt: Die Belgier haben sich er-

Das ist nach der Zerstörung der Erzbahn ein fleben Seit 5 Uhr ist Waffenruhe. Waffen- nicht unwesentlicher Erfolg bes Helbenkampfes ber rube nad) bem Artilleriebeschuß, ber roieber einige deutschen Gebirgsjäger. Wenn sie nun bie zerstörte Kameraben kostete, Fahrzeuge in Branb geschossen Stabt Nyrvik verlassen haben, so bebeutet bas nicht, bat mferbe verwunbete, baß sie erschossen werben daß sie ben Englänbern ben Weg zu ben schwebi- f, - ~~ rr * - 1 " Ä!r-sx

daß sie ben Englänbern ben Weg zu ben schwebi- mußten Waffenruhe tut gut! Seit Stunben schen Erzgruben freigeben werben. Sie kennen bas bcrr|*f Schweigen an ber Front, bann aber kommt umliegenbe Gelänbe unb werben in ben Sergftel- bte Aufregung. Zwei Parlamentäre müssen hingen außerhalb ber Stabt Stützpunkte finben, bie hinüber zu bem belgischen Generalkommanbo, zu ihnen ihre Aufgabe wesentlich erleichtern werben.' Zudem konnten ihnen auch neuerdings wieder Ver­stärkungen zugesührt werden, und die von Drontheim nach Norden vorstoßenden Gebirgsjäger-Forma- tionen sind bereits bis ostwärts Bodö vorgestoßen, so daß trotz bes ungeheuer schwierigen Gelänbes, bas. L . ..

schon ein Blick auf die Karte erkennen läßt, die P.K. Im Landschaftsdild wacht sich, die Nahe Hoffnung auf baldigen Entsatz unserer tapferen Nar-l Lilles, der großen Industriestadt Nordfrankrelchs, vikkämpfer durchaus gerechtfertigt ist. So werden die bemerkbar. Große Jndustriewerke liegen rechts unb Engländer auch schließlich hier trotz größten Aufwan- links der Straße, aber ihre Schornsteine rauchen

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Berlin, 30. Mai. (DNB.) Der Führer und f^re kreuz und quer durch Lille. Die Menschen auf Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Dor- ben Straßen sehen erstaunt auf ben Wagen und schlag des Oberbefehlshabers ber Luftwaffe fol- rufen:Le s A11 emands !" Schließlich frage genben Offizieren ber Luftwaffe bas Ritterkreuz ich einen Zivilisten nach demGrande Place", wo- zum Eisernen Kreuz verliehen: Oberstleutnant rauf er antwortet: >,Sie können deutsch mit mich Wilke, Kommandeur einer Transporteinheit, sprechen."Ick Prisonnier de Guerre bans Oberleutnant Schwarzmann, Kompanieführer llAllemagne im Großen Krieg" und gibt mir be- in einem Fallschirmjäger - Regiment, Oberleutnant breitwillig Auskunft. Ich fahre der angegebenen Schmidt, Kompanieführer in einem Fallschirm- Nichtung nach, überquere einen kleinen Platz jäger-Regiment, Leutnant Tietjen, in einem immer noch keine deutschen Soldaten zu sehen. Fallschirmjäger-Regiment, Feldwebel Görtz, in Endlich, dort an einer Ecke tauchen bie e rft en einem Fallschirmjäger-Regiment. beutschen Stahlhelme auf, die ersten Siche-

Oberstleutnant Wilke landete am 10. 5. mit I rungen liegen hinter dem MG. an ben Stratzen- seinen Leuten als erste Gruppe auf bem Flug- ecken und spähen scharf nach allen Setten. platz bei Katwyk. Er sammelte in schwerstem Kurze Zeit barauf bin ich amPlace be Theatre , Beschiß seine Besatzungen unb hielt gegen feinb-- bei ben Männern ein« Aufklärungsabteilung, bie liehe Uebermacht unb gegen unentwegte Angriffe als erste in Lille e i n g e r ü ck t unb bie Stabt , eines zahlen- unb waffenmäßig weit überlegenen besetzt haben. Es waren zwei Schwadronen , Feinbes ben Flugplatz bis zur Waffenstreckung ber Rab fahr er. Die beutschen Truppen uberrasch-

Hollänber fest in feiner Hanb. Er hat burch feine vor- ten bei ihrem Einbringen französische, weihe unb bildliche Haltung unb rücksichtslosen persönlichen Ein- farbige Infanterie unb einige ©nglanberunb nap- satz seine Leute zu einer glänzenben Waffentat mit- men sie gefangen.Wir hatten wirklich feine Zeit, ; gerissen, bie ben Erfolg ber Unternehmung an biefer uns mit bem Zählen ber Gefangenen aozugeben

Stelle verbürgte. Oberleutnant Schwarzmann sagte mir ber Oberleutnant, ber mir bie ^mzel- hat nach Absprung im Unternehmen Norbhollanb mit heiten bieses kühnen Hanbstreiches berichtete. ILir L ----- - > stehen mit bem Rücken an bie Börse gelehnt, bie

men.

Nach wenigen Stunden beginnt der Bor«, marsch auf heiligem Boden. Langemarck liegt auf ber Marschstraße. Langemarck, für jeden Deut­schen heiliger Begriff für all das, was wir in ben Worten Opferbereitschaft und Hingabe an eine große Sache ausdrücken. Dörfer ziehen an uns vor­über, wie Moorslede, Weftroosebeke und Paschen-

Vöter ben Krieg durchgestanden bis zum bitteren Ende. Tausendfältig ist hier der Boden mit deut­schem Blut getränkt; die Heldengräber aus dem Großen Kriege zeugen davon. Nun stehen wieder deutsche Soldaten, die alten Kämpfer aus dem Großen Kriege und die Soldaten Adolf Hitlers, in diesem Land, um sie her liegt die belgische Armee, -

die sich redlich geschlagen hat, aber nun nicht mehrBlack Prmce", dem FlottillenführerTipperary für die brittsche Sache ihr Blut vergießen sali, und sieben Torpedobooten. Deutschlands Flotte Und vor uns liegt der Sieg! Biebrach. büßte 61180 Tonnen ein. Ihre Verluste betrugen

I also nur etwa die Hälfte der englischen. Verloren gingen das GroßkampfschiffLützow", das Linien- H t i . I schiffPommern", die vier kleinen KreuzerWies-

1 haben",Frauenlob",Elbing" undRostock" so­wie fünf Torpedoboote. Getötet wurden 6094 Eng­länder und 2551 Deutsche. Die deutsche Flotte brachte 177 Gefangene heim, die Engländer keinen. An schweren Geschossen (28 »cm- bis 3O-cm-Kaliber) wurden auf englischer Seite 4598 Stück, auf deutscher Seite 3597 Stück verschossen. Die englische schwere Arttllerie erzielte 100 Treffer (= 2,17 v. H ), bie deutsche 120 (= 3,33 v. H.).

Mit diesem einzigartigen deutschen Sieg war ber Ruhm der angeblich unbesiegbaren britischen Flotte mit einem Schlage dahin. Welchen Schock diese bri­tische Niederlage in London selbst aus gelöst hatte, geht daraus hervor, daß die Admiralität arjt am Abend des 2. Juni ihre erste Meldung über die Schlacht herausgab. Freilich war sie damals im­merhin noch etwas ehrlicher als heute, da man nur den Verlust kleinster Einheiten zugibt. Welche An­erkennung man ber deutschen Führung zollte, er­hellt die Aeußerung des englischen Seehistorikers (Sorbett, der über Admiral Scheer erklärte,man müsse ihn in einem Atemzug mit den größten Flöt«

Nierensteine

W W/l Der Karlssprudel hat miraufierordenfl. Ijj wohlgetan. Nach14täg. Trinkkur ging. 1 IiXä-J)/ bei mir fast schmerzlos Nierensteine ab. Ich werde das wohlschm. Wasser auch in Zukunft trinken. Hans Kalkoff, Pfarrer, Heiligenstadt / Eichsfeld, Ibergstr. 14. 1.10.36. 20 grolle Flaschen RA* 12.60, 50 grolle Flaschen RM 25.. Fracht hin und zurück trägt der Brunnen. Heilquelle Karlssprudel. Biskirchen A.

Als sich die Nacht auf das Schlachtfeld hinab­senkte, verstummte ber Donner ber Geschütze. Durch _____________,____, , , eine lange Straße brennender englischer Zerstörer

ba^le die auch den jungen Soldaten ber' Armee 1 zog die deutsche Flotte südwärts. In den Einzelge- Advlf Hitlers etwas bedeuten. Hier hoben ihre fechten bes Nachtmarsches unb in dem Morgen- - ~ ... v <!- ---- «.Xu. i trauen des 1. Juni, an dem die deutsche Führung

sich vergeblich bemühte, den Feind nochmals zum Kampf zu stellen, ging die Seeschlacht zu Ende. Die Engländer verloren 115 025 Tonnen, die sich zusammensetzten aus den drei Großkampfschiffen Queen Mary",Jndefatigable" undJnvincible", den drei PanzerkreuzernDesence",Warrior" und

ndlich gelungen, in den kleinen Hafenort Narvik änzudringen, ein etwas magerer Trost, ben die bri- lische Propaganbamaschine Duff Coopers bem eige­nen Volk unb der Weltöffentlichkeit als Ersatz für en Verlust Hollands, Belgiens unb Französisch- Flanderns unb ber Kanalhäfen vorsetzen kann. Die Stadt Narvik ist längst zerschossen, die Bahn- und pfenanlagen zerstört. Die Aufgabe der deutschen Gruppen, die Erzausfuhr von Schweden nach Eng- and unmöglich zu machen, ist erfüllt; weiter wurden

P.K. Am Nachmittag haben die Soldaten der Doraufabteilung südlich Roeselare heftiges Feuer erhalten. Aufklärung gegen ben Feinb hatte bas Ergebnis gezeitigt, baß bie Bataillone unb Regimenter vor feit langem aufgebauten, in große Tiefe gehenben Befestigungen bes Feinbes lagen. Mit bem Willen, ben Angriff vorzutragen, hatte bie Wirkung bes feinblichen Artilleriefeuers zuge­nommen. Bis zu bem Eingreifen ber eigenen Ar­tillerie sollten unsere Schützen Ruhe haben. Im Zimmer eines noch wenig zerschossenen Hauses, bei Kerzenschein, saßen sie unb besprachen ben Angriff für ben morgigen Tag. Die Kameraben, bie ben Großen Krieg mitgemacht hatten, waren mert» roürbtg still. Erinnerungen würben in ihnen leben« big. In einer Pause sprach bann ber Hauptmann: Paschenbaele war bamals ein Ziegelhaufen! Wenn eine Granate einschlug, gab es einen von Ziegelstaub roten Dunst, ber sich mit ben Wolken ber Pulvergase mischte. 1917 war bas! Ich kam bamals als Kriegsfreiwilliger hier ;. her. Das ganze Gelänbe war ein einziger Xrüm- , . . .. -nippen ift, bereits ^^oufen unb wenn wir vom Bataillons-Gefechts-

Faus ke, ostwärts B o b o , erreicht unb ge- jtab eine Melbung zum Regiment bringen mußten, nommen. (Scherl-Bilberbienst-M.) bann gjnQ e5 immer fprungauf von Trichter zu . ... ^. .. ... ITrichter." Die jüngeren Männer, bie nur ben

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