uns
einem Schlachtruf im heutigen Kriege gegen land geworden ist.
teil immer die Auffassung vertreten: Wir haben nur das von der Vorsehung gegeben bekommen, was wir letzten Endes uns selbst verdient hatten. Die deutsche Nation ist undankbar gewesen. Ihr blieb deshalb der letzte Lohn versagt!
Ein zweites Mal wird sich das in unserer Geschichte nicht wiederholen. Die nationalsozialistische Bewegung hat diese Bewährung selbst schon abgelegt. In den 15 Jahren ihres Kampfes gab es keineswegs immer nur glänzende Tage, wunderbare Siege. Es waren oft sorgenvollste Zeiten. Da jubelten dft schon die Gegner über unsere Vernichtung, aber die Bewegung hat sich bewährt, freudigen und starken Herzens immer wieder im Vertrauen auf die Notwendigkeiten unseres Kampfes sich auf-
Katastrophe nicht als etwas unverdientes angesehen. Ich habe niemals geklagt, daß die Vorsehung etwa unrecht getan hätte. Ich habe im Gegen-
Kundgebung mit einem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil auf den Führer. Aus tiefstem, vertrauensvollem Herzen und mit dankbarer Inbrunst sangen die Tausende stehend die Lieder der Deutschen. Als der Führer den Sportpalast verließ, begleiteten ihn wieder ununterbrochene Stürme des Jubels und der Freude. Dann klang spontan das neue deutsche Kampflied auf „Wir fahren gegen Engellan d", und immer wiederholten die Zehntausende im Sportpalast und draußen auf
heute nun ist das die Aufgabe der deutschen Ration. 80 Millionen treten nunmehr in die Schranken. Ihnen gegenüber stehen genau so viele Gegner. Diese unsere 80 Millionen haben heute eine hervorragende innere Organisation, die beste, die es geben kann. Sie haben einen starken Glauben und sie haben nicht die schlechteste Führung, sondern, wie ich überzeugt bin, die b e st e.
(Tosende Begeisterung). Führer und Volk besitzen heute die Einsicht, daß es keine Verständigung gibt, ohne eine klare Durchsetzung unseres Rechtes. Wir wollen nicht, daß vielleicht in zwei oder drei oder fünf Jahren der Streit um unsere Rechte von neuem entbrennt hier steht das Recht von 80 Millionen zur Diskussion, nicht einer Partei oder einer Bewegung; denn was bin ich? Ich bin nichts, deutsches Volk, als dein Sprecher, der Sprecher deines Rechtes! (Jubelnde Ovationen.)
Das Volk hat mir sein Vertrauen geschenkt! Ich werde mich dieses Vertrauens würdig erweisen. Ich will dabei nicht den Blick auf mich und meine Umwelt richten, sondern ihn in die Vergangenheit und auf die Zukunft wenden. Ich möchte vor der Vergangenheit und vor der Zukunft in Ehren bestehen und mit mir soll in Ehren bestehen das deutsche Volk.
Die heutige Generation — sie trägt Deutschlands Schicksal, Deutschlands Zukunft oder Deutschlands Untergang. Unsere Gegner — sie schreien es heute heraus: Deutschland soll untergehen! Aber Deutschland kann immer ^ur eine Antwort geben: Deutschland wird leben und deshalb wird Deutschland siegen! (Ein neuer Jubelsturm.) Am Beginn des achten Jahres der nationalsozialistischen Revolution wenden sich unsere Herzen unserem deutschen Volke und seiner Zukunft zu. Ihr wollen wir dienen. Für sie wollen wir kämpfen, wenn notwendig fallen, niemals kapitulieren, denn Deutschland muß und wird siegen: heil?
Die Tausende sind von ihren Plätzen aufgesprungen, Heden die Arme zum deutschen Gruß und danken ihrem Führer mit immer erneutem grenzen
Jch habe als Nationalsozialist nichts anderes I kennen gelernt als Arbeit, Kampf, Sor-
Daladier hehr.
Auspeitschung aller Haftinstinkte gegen das deutsche Volk.
Berlin, 30. Jan. (DNB.) Daladier sah sich am Montagabend bemüßigt, sich in einer Rundfunkansprache „mit Offenheit und Brutalität" an das Frankreich hinter der Front zu wenden. Daladiers Unvermögen, auch nur einen einzigen neuen Gesichtspunkt zu finden, veranlaßte ihn offenbar, zur Auspeitschung aller Haßinstinkte gegen das deutsche Volk der Bevölkerung Frankreichs gegenüber Propagandaschlagworte und Phrasen aufzustellen, mit denen er die übelste Hetze der Pariser Boulevard- Presse mit Erfolg in den Schatten stellte.
Die Welt, der die unverblümten franko-britischen Drohungen gegen die neutralen Staaten noch in deutlichster Erinnerung sind, weiß am besten, daß die demokratischen Westmächte, wenn sie vom Kampf für Freiheit und Menschenwürde sprechen, nichts anderes im Schilde führen, als die kleinen Staaten als Landsknechte für ihre Hegemoniebestrebungen einzuspannen. Mit der ungezügelten Wut des Enttäuschten sprachDaladier von der deutsch-russischen Zusammenarbeit als einer materiellen Kombination und forderte angesichts der militärischen Macht Deutschlands das französische Volk auf, sich nicht zu Sorglosigkeiten verleiten zu lassen und ungeheure Anstrengungen als unerläßlich anzusehen.
Seine Ausführungen zeigten deutlich, wie sich an ihm das Gesetz jeden schwachen Politikers erfüllt, der, einmal vom richtigen Wege abgedrängt, nicht den Mut zur Umkehr besitzt, und seine innere Haltlosigkeit und Schwäche durch ständig aggressiver werdendes lautes Geschrei zu verbergen sucht.
gen, Mühen. Ich glaube, unserer Generation hat die Vorsehung nichts anderes bestimmt. Einst vor 25 Jahren, zog das deutsche Volk in einen Kampf, der ihm damals aufgenötigt worden war. Es war nicht gut gerüstet. Frankreich hatte seine Volkskraft ganz anders ausgewertet als das damalige Deutschland. Rußland war der gewaltigste Gegner. Eine ganze Welt konnte gegen dieses Deutschland mobilisiert werden. Da zog es in den Kampf und hat nun Wunder an Heldentaten verübt. Und die Vorsehung hielt unser Volk. Das Jahr 1914 befreite die deutsche Heimat von der Gefahr feindlicher Einbrüche. Im Jahre 1915 wurde die Stellung des Reiches verbessert. 1916, 1917. Jahr für Jahr, Kampf und Kampf. Manches Mal schien alles schon zusammenzubrechen, und wie durch ein Wunder wurde das Reich immer wieder gerettet. Deutschland hat damals staunenswerte Proben seiner Kraft gegeben. Es war ersichtlich von der Vorsehung gesegnet worden. Da wurde das deutsche Volk undankbar. Da begann es, statt im Vertrauen auf seine eigene Zukunft und damit auf seine eigene Kraft zu blicken, auf die Versprechungen anderer zu vertrauen. Und endlich hat es in seiner Undankbarkeit sich gegen das eigene Reich, gegen die eigene Führung empört. Und da wendete sich dann die Vorsehung vom deutschen Volke ab. Ich habe seitdem diese
den Straßen die Strophen dieses Liedes, das zu
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$artci und Staat oder Partei und Wehrmacht,fgerafft und erneut dem Gegner die Stirn gebotenllosen Jubel. Gauleiter Dr. Goebbels schloß die Partei und mich zu trennen, sind kindlich naiv! und ihn am Ende besiegt.
(Wieder bereiten die Massen dem Führer minutenlange Kundgebungen.) Das ist die Hoffnung, von der seine Gegner einst schon 15 Jahre gelebt hatten.
Aus aller Wett.
polnisches Flintenweib zum Tode verurteilt.
Das Bromberger Sondergericht verurteilte die 40 Jahre alte Polin Franziska Pluto w s k i zum Tode. Die Plutowski hatte in den Bromberger Schreckenstagen Volksdeutsche unter falscher Beschuldigung polnischen Mördern a u s g e li e f e r t. In dem Bromberger Vorort Jägerhof wurden an jenem Blutsonntag nahezu alle deutschen Männer grausam abgeschlach- tet und verscharrt. Nur dreien gelang es, sich rechtzeitig zu verstecken. Einer von ihnen hatte sich in einem Taubenschlag verborgen gehalten und entging so einem grausamen Ende. Als seine verängstigte Frau am nächsten Tage mit ihrem kleinen Töchterchen bei einer bekannten Familie Zuflucht suchen wollte, wurde sie in dem Haus, in dem ihre Bekannten wohnten, von der Plutowski bemerkt, die mit wildem Gekreisch auf sie zustürzte. „Ihr Mann war der erste, der auf polnisches Militär geschossen hat", schrie sie, und als sich sofort um die unglückliche deutsche Frau eine drohende Menschenmenge angesammelt hatte, brüllte das polnische Flintenweib unaufhörlich: „Hänht sie an den Haaren auf! Steinigt sie! Laßt sie nicht mehr lebendig los!" Jetzt hat die gerechte Strafe die Plutowski getroffen.
Ein Sittlichkeilsverbrecher hingerichtet.
Am 30. Januar 1940 wurde der am 24. Januar 1916 geborene Walter Löser hingerichtet, den das Sondergericht in Kassel als Volksschädling zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt hat. Löser, der bereits einschlägig vorbestraft war, hat am Abend des 4. November in Kassel einen elf Jahre alten Knaben unter Ausnutzung der Verdunkelung in einen abgelegenen Schrebergarten gelockt und sich dort an ihm schwer vergangen.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig.
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