Mittwoch, Zi.Zanuar 1940
Ur. 26 (Brftes Blatt
190. Jahrgang
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gebliches Unterfangen war und nur der Glaube an die eigene Kraft und die ewigen Werte des eigenen Volkes Deutschlands Schicksal zum Guten zu wenden vermöge.
Eindeutig stellte der Führer die Tatsache heraus, daß, sobald die westlichen Demokratien den Wieder - aufftieg Deutschlands witterten, ihre führenden Schichten entschlossen waren, den Kampf wieder auszunehmen, um diesen Wiederaufstieg und damit die Konsolidierung Europas zu verhindern, mochte auch das aroße innere Reformwerk, das der Rational- soziallsmus in Deutschland begonnen hatte, auch die Interessen der andern Welt in keinem Punkte berühren oder gar beeinträchtigen. Die Gegner wollen Deutschlands Vernichtung, mögen sie das nun mit zynischer Offenheit sagen wie Churchill oder hinter verlogenen frommen Phrasen verbergen wie. Chamberlain. Das Deutschland von 1648 ist ihr Ideal. Aber die damals in Atome zerschlagenen Rationen der Mitte Europas haben ihre innere Uneinigkeit überwunden. Als junge, ihrer Kraft bewußte Völker treten sie in den Kreis der großen Mächte und fordern ihr Lebensrecht. Das ist das Problem, das zur Diskussion steht und gelöst werden wird, wie alle sozialen Probleme. Die Kligue der Kriegshetzer in England und Frankreich wollte darüber keine Verständigung, obwohl Deutschlands Forderungen
dem englischen und französischen Volke nichts nehmen. Sie wollten den Krieg und werden den Kampf bekommen! So ruft der Führer aus unter dem sich immer wiederholenden stürmischen Beifall der Mas-
Man sprach dann auch nicht mehr von Abrüstung, sondern im Gegenteil man rüstete weiter. Man hat dann auch nicht begonnen, die Konflikte friedlich zu
f e n, große Staaten aufgelöst, Rationen rechtlos gemacht, indem man sie erst wehrlos machte und dann endlich eine Einkeilung getroffen, die nur noch Sieger und Besiegte auf dieser Delk übrig lieh.
sen, die den Sportpalast füllen.
Die erste Phase dieses Krieges, so sagt der Führer dann, war eine politische, die uns politisch wie mili- tärisch den Rücken frei machte durch unsere Freund-
Das Echo in Rom.
Vorbehaltlose Zustimmung.
Rom, 31. Jan. DRV. Die Führerrede im Berliner Sportpalast am 7. Jahrestag der Machtergreifung findet in politischen Kreisen Roms vorbehaltlose Zustimmung. Man hebt vor allem die in der Rede enthaltene Parallele zwischen Deutschland und Italien hervor, daß beide Länder im Laufe der Geschichte um ihren Anteil an der Welt betrogen worden seien und heute als die beiden jungen und starken Nationen ihre Ansprüche erheben. Unterstrichen wird in erster Linie die Feststellung des Führers, daß Deutschland und Italien seit Jahren eine gemeinsame Politik betreiben, daß sich an dieser Politik nichts geändert hat, daß beide Staaten eng befreundet und ihre gemeinsamen Interessen auf den gleichen Nenner zu bringen sind. Stärkste Zustimmung findet, ferner die Feststellung des Führers, daß das heutig zwischen den Völkern gestellte Problem genau so gelöst werden wird wie alle sozialen Fragen. Man ist überzeugt, daß die kompromißlose Stellungnahme des Führers gegen England und Frankreich von der ganzen Welt verstanden werden wird, um so mehr, als der Führer nicht nur das unzerstörbare Vertrauen zwischen Führer und Volk, sondern auch die Tatsache betont hat, daß die Vorbereitungen des nationalsozialistischen Deutschlands in den letzten fünf Monaten feine ungeheueren Leistungen in den letzten sieben Jahren noch weit übertreffen.
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durch den Nationalsozialismus zu einer stählernen Einheit zusammengeschweißt, seiner Kraft und seines Anspruchs bewußt, die Stellung in der Welt einnimmt, die ihm seinen Leistungen nach zukommt. Der Neid und das Mißtrauen der regierenden
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Dr. Goebbels eröffnet die Massenkundgebung.
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deihen. Mit einem Wort: Ls soll seht das goldene Zeitalter kommen!
Dieses goldene Zeitalter ist uns nun freilich schon einige Male i 11 u ft r i e r t worden, und zwar von denselben Leuten, die es heute wieder bestreiten. Es sind ziemlich alte, abgeleierte Platten Die Herren können einem wirklich leid tun, daß sie nicht einmal einen neuen Gedanken gefunden haben, um ein großes Volk damit wieder zu ködern. Denn das hat man uns ja alles schon im Jahre 1918 versprochen. Auch das damalige Kriegsziel dieser Engländer war ja das „neue Europa", die „neue Gerechtigkeit", diese neue Gerechtigkeit, die das „Selbstbestimmungsrecht der Völker" als wesentlichstes Element enthalten sollte. Damals versprach man ja auch schon eine Gerechtigkeit, die das Tragen von Waffen in der Zukunft überflüssig erscheinen lassen würde. Daher gab es auch damals bereits das Programm der Abrüstung, und zwar der Abrüstung aller. Und um diese Abrüstung nun besonders sinnfällig zu machen, sollte sie gekrönt werden durch einen Bund der ab gerüsteten Nationen. Sie sollten in der Zukunft alle ihre Differenzen — daß es noch einige Differenzen neben würde, daran zweifelte man damals noch nicht — in freier Rede und Gegenrede wegreden —, wie das unter den Demokratien so ub- lich ist. (Heiterkeit.) Es sollte auf keinen Fall mehr geschossen werden! (Erneute Heiterkeit und Beifall.) Man erklärte im Fahre 1918, daß es ein gesegnetes und gottwohlgefälliges Zeitalter werden sollte.
was statt dessen gekommen ist. das haben wir erlebt: 7Nan hat die alten Staaten zerschlagen, ohne auch nur die Völker zu befragen, wan hat alte historisch gewordene Körper, nicht nur staatliche, sondern auch wirt- schaftliche a u f g e l ü st. ohne etwas Besseres an ihre Stelle sehen zu können. So hat man ohne Rücksicht auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker Europa zerhackt und aufgeci j-
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gerüsteten waren nicht mehr in der Lage, sich der Gewalttaten der Gerüsteten zu erwehren. Damit kam natürlich auch nicht die wirtschaftliche Wohltat, sondern im Gegenteil ein wahnsinniges System von Reparationen führte zu einer wirtschaftlichen Verelendung nicht nur der Besiegten, sondern auch der sogenannten Sieger selbst. Die Schäden dieser wirtschaftlichen Verelendung hat kein Volk mehr gespürt als das deutsche. Auch die Kultur hat keine Förderung erfahren, fondern im Gegenteil: sie wurde vernarrt und verzerrt. Auch die Religion trat in den Hintergrund.
In diesen 15 Jahren hat sich kein Engländer
der Religion, der christlichen Barmherzigkeit oder der Nächstenliebe erinnert Da sind die Herren nicht mit der christlichen Bibel spazieren gegangen, sondern da war ihre Bibel der Vertrag von Versailles! (Stürmische Pfuirufe.) Da waren 440 Paragraphen, die alle nur eine Belastung, eine Verpflichtung, eine Verurteilung und eine Erpressung Deutschlands darstellten.
Dieses Versailles wurde garantiert von dem neuen Völkerbund, nicht einem Bund der freien Nationen, der gleichen Nationen, überhaupt gar kein Völkerbund — die eigentliche begründende Nation blieb ihm von Anfang an fern — sondern ein Völkerbund, dessen einzige Aufgabe es war, dieses gemeinste aller Diktate zu garantieren und uns zu zwingen, es zu erfüllen.
Da war nun d i e Zeit des demokratischen Deutschlands! Wenn heute fremde Staatsmänner oft so tun, als ob man zum heutigen Deutschland kein Vertrauen haben könnte, so konnte das doch auf keinen Fall auf das damalige Deutschland zutreffen: denn dieses damalige Deutschland war ja ihre Schöpfung, ihr ureigenstes Werk. Dazu konnten sie doch Vertrauen haben. Und wie haben sie dieses Deutschland mißhandelt! Wer kann sich die Geschichte dieser Jahre vollkommen ins Gedächtnis zurückrufen: das Elend des Zusammenbruches vom Jahre 1918, die Tragik des Jahres 1919 und dann alle die Jahre des inneren wirtschaftlichen Verfalls, der Fortdauer der Versklavung, der Verelendung unseres Volkes und vor allem Der vollkommenen Hoffnungslosigkeit! Es ist auch heute erschütternd, sich in diese Zeit zurückzuversetzen, da eine große Nation das ganze Vertrauen nicht nur auf sich selbst, sondern in jede irdische Gerechtigkeit verlor.
In dieser ganzen Zeit hat dieses demokrattsche Deutschland vergeblich gehofft, vergeblich gebettelt und vergeblich protestiert. Die internationale Finanz — sie blieb brutal und preßte unser Volk rücksichtslos aus. Die Staatsmänner der alliierten Nationen — sie blieben hartherzig. Eiskalt sagte man damals, daß wir 20 Millionen Deutsche zuviel seien. (Stürmische Pfuirufe.)
In dieser Zeil, da alles hoffen umsonst war. da alles Bitten vergeblich blieb und alles Protestieren zu keinem Erfolg führte, entstand d i e nationalsozialistische Bewegung, ausgehend oon der Erkenntnis, daß man auf
Neue Aktion
der deutschen Luftwaffe.
lieber siebenbewaffneteHandelsdamPfer versenkt. — Aufklärungsflüge von ben
Orkneys bis zur Themsemünbung.
Berlin. 30. Jan. (DRV.) Deutsche Fliegerver. bände wurden auch im Laufe des 30. Januar zur Aufklärung über der Nordsee und der englischen Lüste von den Orkneys bis zur Themsemündung em- osseht. hierbei wurden wiederum sieben bewaffnete Handelsdampfer versenk,, ein weiterer schwerer und mehrere ander- leicht beschädigt. Aufterdem wurden Zwei britische Vorpostenboote zum Sinken gebracht.
Trotz stärkster Flakabwehr von aüen angegriffenen Zchiffen und trotz Einsatzes zahlreicher feindlicher 2äger wird nur ein eigenes Flugzeug vermißt.
Starker Eindruck in Dänemark.
Kopenhagen, 30. San. (Europapretz.) Ueber t ° Erfolge de? deutschen Luststreitkraft- gegen d.e eiglsiche und schottische Küste hat das London gn- hrmationsminifterium ben neutralen K sp In in England absichtlich sich widersprechende An vaben xuaeben lassen, um dadurch nach außen ym
Folgend-- Angriffs zu °°r°sichen- Sm ubng^n spricht man von dem „u m f a s s e n 1 aMftnlarm oriff den man bisher erlebt hat; der Luftalarm teulte von Stadt zu Stadt über ^ne ^ re k« Kilometer", lieber die Abwurfttcherh-'t der deut shcn Flieger weiß „Politiken" zu berichten dah m - nem Falle v o n z w ö l f B o m b « '
-iel erreichten. Der deutsch- Luftvorstog - regt in der Presie deshalb Aussehen wellsich roch dänischer Ausfassung um die Entwicklung eine cvnz neuen Taktik handelt«
öfter" vorgaukelt, ein „neues Europa" und eine „neue Gerechtigkeit", für welche Ideale England und Frankreich in den Krieg gezogen seien, so sind das bie gleichen abgedroschenen Melodien, mit denen man schon 1914 die Welt betört hat. Wenn man oon Abrüstung faselte, die eine neue Aera des Zusammenlebens der Völker einleiten würde, in der statt geschossen, die Differenzen „weggeredet" werden würden und die Grundlagen für eine neue Kultur und eine neue Wirtschaftsblüte gelegt werden würden, so sah die Wirklichkeit nachher sehr viel anders aus als die verlogenen Kriegsziele Englands. Die frommen Dölkerbundsapostel, die vorgegeben hatten, für einen wahren Frieden und eine neue Gerechtigkeit gekämpft zu haben, wurden die brutalsten Unterdrücker der Völker, deren Selbstbestim- wungsrecht sie mit Füßen traten, deren historisch gewordene Bindungen sie hohnlachend Zerrissen und die sie in Elend und Sklaverei hielten. „Ähre Bibel war der Vertrag von Versailles!" rief der Führer aus und brandmarkte damit die internationalen Finanzhyänen, die eiskalt und brutal das deutsche Volk durch das famose System der Reparationen bis zum Weißbluten auspreßten. Das war die Geburtsstunde des Nationalsozialismus, der erkannt hatte, daß das Hoffen auf die andere Welt em ver-
Berlin, 30. Jan. (DNB.) Am 7. Jahrestage der nationalsozialistischen ■ Revolution zogen die alten Kämpfer der Reichshauptstadt wieder in ihre große Kamps- und Dersammlungsstätte, den Berliner Sportpalast. Wieder wie einst ist Kampfzeit, aber nicht mehr die der Bewegung, sondern die Kampfzeit der Nation. So hatte der Berliner Sportpalast an diesem 30. Januar 1940 eine einzige Parole: „M itnnferen Fahnen ist d e r Si eg! Kopf an Kopf harrten die Tausende und aber Tausende im Berliner Sportpalast. Nicht die Uniform, andern das schlichte Arbeitskleid war vorherrschend. Auf den Plätzen zu beiden Seiten des Rednerpultes sah man in vielen Reihen die führenden Männer der Partei und des Staates, viele Generäle des Heeres, der Luftwaffe und der Marine. Fahnen und Standarten umsäumten das Podium. Kurz darauf klang auch bereits der Badenweiler Marsch auf, und mit den ersten Klängen sprangen alle die Tausende hoch, reckten die Hand zum Gruß und riefen ihrem geliebten Führer, der von dem Berliner Gauleiter, Reichsminister Dr. Goebbels, in den Saal geleitet wurde, aus freudig bewegtem Herzen ihre Heilruse zu. Der Führer nahm Platz, aber noch immer schallen die Freudenruse ihm entgegen.
Dr. Goebbels eröffnet die Riesenkundgebung und grüßt den Führer mit dem alten Kampf grüß Sieg-Heil. Wieder macht sich minutenlang die Begeisterung der Massen Lust, bis Dr. Goebbels fortfahren kann: „Mein Führer! Am heutigen Abend
ist nicht nur Ihr Volk, sondern ist die ganze Welt Ihr Hörer. Die Plutokratien des Westens sind wieder einmal dabei, die ganze Welt mit ihrer Lügenslut zu überschwemmen. Sie möchten nach alterprobtem Rezept wieder einmal den Versuch unternehmen, das deutsche Volk zu entzweien und von Ihnen zu trennen. (Heftige Zurufe und Nieder- Ruse!) Aber dieses Rezept (wiederholte stürmische Pfuirufe der Entrüstung) wirkt nicht mehr. (Stürmische und ironische Nein-Rufe.) Das deutsche Volk steht wie ein Mann hinter Ihnen. (Stürmische Heilruse und dröhnender Beisall.) Die deutsche Nation hört nicht mehr auf die Stimmen, die oon London oder Paris zu uns herüberdringen. Das deutsche Volk hört heute nur noch auf eine Stimme, und das ist d i e Ihre! (Stürmische Heilrufe.) Die Lügenkapitäne der westlichen Plutokratien geben sich umsonst Mühe: ihr Geschrei ist nur eine Ausgeburt ihrer Angst. Das deutsche Volk lehnt ihre Versuche mit kalter Verachtung ab. In unerschütterlichem Vertrauen steht es zu Ihnen und hat sich am heutigen Abend wieder um Sie versammelt, am 30. Januar, dem Tage unserer großen Revolution. (£5 ist ein Tag der Verbundenheit des Volkes und der Dankbarkeit zu Ihnen. Und das wollen wir Ihnen am heutigen Abend versprechen: Unser Dank soll nicht ein leeres Wort sein; unser Dank ist Kamps und Arbeit für Ihre große Sache. (Stürmischer Beifall und Heilruse.)
Gietzeim Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrühlsche UniverfitSttdruckerei «.Lange in Sichen. Schristleitung und SeschSftritelle: Schulftrahe 7
Die heutige Generation trägt Deutschlands Zukunst
Der Führer spricht am Jahrestage der nationalsozialiftischen Revolution zum deutschen Volke.
Der Führer spricht.
Deutsche Volksgenossen und -genossinnen! Sieben Jahre sind eine kurze Zeit. Der Bruchteil eines normalen menschlichen Lebens — eine Sekunde kaum im Leben eines Volkes. Und doch scheinen die hinter uns liegenden sieben Jahre länger zu sein als viele Jahrzehnte der Veraangenheit. In ihnen ballt sich ein großes geschichtliches Geschehen zusammen: die Wiederauserstehung einer von der Vernichtung bedrohten großen Nation. Eine unendlich ereignisreiche Zeit, die uns, die wir sie nicht nur erleben, sondern zum Teil gestalten dürfen, manches Mal kaum noch überbhrfbar scheint.
Man redet heute sehr oft von demokratischen Idealen; nicht in Deutschland, sondern n der anderen Welt! Denn wir m Deutschland haben ja einst dieses demokratische Ideal 15 Äahre lang zur Genüge kenn en gelernt Wir W haben das Erbe dieser Demokratie angetreten. Wir erhalten jetzt wunderbare Kriegs ziele vorgesetzt, besonders von englischer Seite. England ist ja in der Proklamation von Knegszielen erfahren, da es die meisten Kriege der Welt geführt hat (stürmische Heiterkeit).
Es find wunderbare Kriegsziele, die uns also heute verkündet werden. Es soll ein neues Europa entstehen! Dieses Europa soll erfüll fein von Gerechtigkeit, diese Gerechtigkeit macht Rüstungen überflüssig, und daher soll dann endlich ab gerüstet werden. (Heiterkeit.) Mit dieser Abrüstung soll die wirtschaftliche Blüte beginnen, handel und wandel sollen dann ausleben, und zwar hauptsächlich der handel, viel handel, freier handel! (Erneute hei- (erteil) Unter diesem handel soll dann auch die Kultur blühen, und nicht nur die Kultur, sondern auch die Religion soll dann wieder ge-
Der Wille zum Sieg.
Wiederum der Abend eines 30. Januar, der Führer und Volk in der Erinnerung an die historischen Stunden der nationalsozialistischen Machtergreifung zusammenführt und ihre untrennbare Verbundenheit besonders eng empfinden läßt. Nicht wie sonst ist der Reichstag versammelt, um aus dem Munde des Führers den Bericht über ein Jahr nationalsozialistischen Aufbaus und die Parole für iiie Zukunst entgegenzunehmen. Deutschland steht im Kriege. Der Haß der westlichen Plutokratien hat cs nicht dulden wollen, daß das deutsche Volk,
......~ , *. z, ■ ., uann aum man uvuujmcii, vic o“ schaff mit Italien, bie Verständigung mit Rußland bereinigen, sondern die gerüsteten Staaten führten und die Niederwerfung Polens. Nun treten mir J so'Kriege wie zuvor. Nur die Ab-
die zweite Phase em. In diesen fünf Monaten ift .... • - ■ - - - *—
Ungeheures geschaffen worden, so stellt der Führer mit Stolz fest. Unsere Rüstung ist zum planmäßigen Anlauf gekommen. Unsere Voraussicht hat bereits ihre Früchte getragen. So wird das deutsche Volk in glühendem Vertrauen auf feine eigene Kraft, in blindem Glauben an den Führer und vom fanatischen Willen zum Siege beseelt in diese zweite Phase des Krieges treten, von der klaren Einsicht geleitet, daß es keine Verständigung geben kann ohne klare Durchsetzung des deutschen Rechtes. „Die heutige Generation trägt Deutschlands Schicksal" so ruft der Führer mahnend seinem Volke zu. „Deutschland wird leben und Deutschland wird deshalb siegen!' In diesem Schwur vereinigen sich Führer und Volk am Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution.
Fr. W. L.
Aasten Frankreichs und Englands haben es nicht ertragen können, daß hier ein Volk in echtem Sozialismus zusammengefunden hat und jene Probleme zu lösen begann, die drüben die Völker durch eine tiefe Kluft auseinanderreißen. So steht das deutsche Volk an diesem Jahrestage der national- sozialistischen Revolution in entschlossenem Kampf zur Verteidigung, seines Lebensrechts, die eben jene Revolution begründet hat, als sie ein neues Deutsch- lcnd schuf. Und wieder spricht der Führer an diesem Tage zu seinem Volke, diesmal vom Berliner Sportpalast aus, der alten Kampsstätt^ der nationalsozialistischen Bewegung der Reichshauptstadt.
Deutschland steht im. Kriege, und der Krieg ist A und O der Rede des Führers. Er wirft einen Blick zurück auf das demokratische Deutschland von einst, das ureigenste Werk der westlichen Plutokratien, das zu schaffen sie vor einem Vierteljahr- hundert in den Weltkrieg gezogen waren und das sie mit den gleichen heuchlerischen Phrasen schamlos betrogen haben, mit denen sie heute wieder unif den Gimpelfang ausgehen. Wenn Herr Chamberlain heute wieder der Welt ein „goldenes Zeit-


