Auf dem Wege zur neuen Ordnung
snfere Ausländskorrespondenten berichten über die weltpolitische Lage an der Jahreswende.
$innlflüb6 Uplinrhmin/l Boden besitzen, neu angesiedelt werden, obgleich schwung und die Industrialisierung des Landes ge- 0IIIIIIMHVP VllUliy« der Boden knapp ist. Es muß für einige zehntausend schassen, die ersten Schritte zur Losung der Woh-
Von unserem O. LZ,Korrespondenten Industriearbeiter und Angestellte, deren Arbeite- nungsfraye unternommen, weitgehende Jnvestitwns-
Shrendoich des Heeresfm denEiabsches derSA.
Sie Slowakei tritt in das europäische Geschehen
on unserem ständigen ALE.-Äerichterstatter.
, 28. Dez. (DNB.) Der Oberbefehlshaber blick auf die vormilitärische Wehrertüchtiguna sowie v Generalfeldmarschall von Brau- die Zusammenarbeit zwischen Heer und SA. eine
Berlin
des Heeres, Generalfeldmarschall
Kleine politische Nachrichten
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Ihre Verlobung geben belannt
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chitsch, überreichte am Samstag dem Stabschef der SA. Lutze anläßlich seines 50. Geburtstages einen Ehrendolch des Heeres. In dieser Ehrengabe fanden die besonderen Verdienste der SA. im Hin-
Eintritt nur bei Vorzeigen der Platz- und Verzehrkarten, die ab Sonntag am Büfett erhältlich sind.
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Feldwebel der Luftwaffe
bleiben meine Geschäfte wegen Inventuraufnahme
Dienstag, den
31.Dezbr.1940
19 Uhr
stätte in Wiborg und den anderen Jndustriesied- hingen der abgetretenen Gebiete lag, neue Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden. Angestellte des 23er* waltungsapparates, Angehörige der freien Berufe, Handwerker, alle diese müssen neu eingebaut werden. Sie alle müssen ernährt werden aus den Finnland verbliebenen Beständen, obgleich diese immer
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arbeiten in Angriff genommen, kurz mit nie erlahmendem Eifer und unter Anwendung nationalsozialistischer Methoden wurde die Entwicklung in un-
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Wegen Inventur bleibt mein Geschäft am 30. u. 31. Dezember 1940 geschlossen
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geahntem Tempo vorwärtsgetrieben.
Der Beitritt der Slowakei zum Dreimächtepakt aber, den Ministerpräsident Dr. Tuka bei dem feierlichen Staatsakt am 24. November in Berlin vollzog, ist für den außenpolitischen Weg der Slowakei von einmaliger Bedeutung, denn dadurch wurde „das außenpolitische Geschick der Slowakei yuf das engste an die Weltneuordnungskräfte geknüpft; sie muß jetzt in allererster Linie im Innern des Staates jene Verhältnisse schäften, für die heute
sichtbare Anerkennung. — Unser Bild zeigt Generalfeldmarschall von Brauckitsch und Gattin in Unterhaltung mit dem Stabschef. (Scherl-Bilderdienst-M.)
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knapp waren und die abgetretenen Gebiete einen nicht unwesentlichen Teil der Ernährungsgrundlagen des Landes bildeten. Sie mußten und müssen auch heute noch vielfach durch die Oeffentlichkeit erhalten werden, weil die in wenigen Tagen vollzogene Umsiedlung kaum die Möglichkeit gab, das Notwendigste an Hab und Gut mitzunehmen.
So ist es geradezu eine Selbstverständlichkeit, daß Finnland von der Lösung der Wiederaufbauprobleme noch wett entfernt ist. Die Neuansiedlung der umgesiedelten Bauern ist nur in wenigen Fällen durchgeführt. Die überwiegende Mehrzahl weiß auch heute noch nicht, wo sie im kommenden Jahre ihre Felder bestellen wird, sie weih nur soviel, daß ihr harte Arbeit bevorsteht, denn der vorhandene Landoorrat ist zu klein, um die Neusiedlung ohne Urbarmachung weiter Landstriche durchführen zu können. Im industriellen Wiederaufbausektor verhalten sich die Dinge nicht wesentlich anders. Neue Betriebe müssen errichtet werden, um Ersatz für die verlorenen Arbeitsplätze zu schaffen und um die Einbußen im Nationalvermögen auszugleichen. Aber jeder Neugründung stehen ost unüberwindlich erscheinende Schwierigkeiten gegenüber. Die Neubeschaffung der maschinellen Ausrüstung ist vielfach in gleicher Weise problematisch wie die Abschätzungen der wirtschaftlichen Möglichkeiten einer Neugründung.
So steht das finnische Volk einer Situatton gegenüber, von der es weiß, daß deren Meisterung Jahre hindurch alle seine Kräfte in Anspruch nehmen wird. Es ist nur allzu verständlich, wenn dieses Volk vor allem einen Wunsch besitzt: in Ruhe und Frieden den Wiederaufbau durchführen zu können, um derart dem eigenen Staat wiederum feste Grundlagen zu geben.
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zeichnen war. Die Umbildung der Regie- r u n g nach Salzburg, wodurch die bewährten Trä- ger der deutsch-slowakischen Zusammenarbeit, die unentwegten'Kämpfer für die Freiheit des slowakischen Volkes die Möglichkeit erhielten, unter Ausschaltung aller hemmenden Kräfte, sich voll und ganz dem Aufbauwerk des Staates widmen zu können, führte zur Proklamierung eines klar um- rifsenen Programms, das Ministerpräsident Dr. Tuka kurz als „slowakischen Nationalsozialismus" kennzeichnete und dessen Aus- Wirkungen heute schon im ganzen Lande zu spüren sind, da ,chie slowakische Regierung bei der Lösung aller politischen, sozialen, wirtschaftlichen, Rassen- und Kulturfragen sich das Beispiel des Reiches vor Augen halten wird, wo die Ergebnisse der nationalsozialistischen Konzeptton unerhörte sind". Die Regierung erhielt denn auch von der slowakischen Volksvertretung die erforderlichen Vollmachten, um die vordringlichsten Aufgaben des jungen Staa- tes mit Energie, frei von allen Beschränkungen lösen zu können, als da sind, die soziale Frage, die Att- iierung, u. a. Seit dem Tage von Salzburg hat ich denn auch ein gewaltiger Wandel vollzogen, >as Arbeitstempo ist gesttegen, die Judenfrage wurde energisch angegangen, eine ganze Reihe wichtigster Gesetze beschlossen, die L o h n f r a g e der Arbeiterschaft wenigstens provisorisch einer Regelung unterzogen, Verwaltungs- und Steuerreform angebahnt, die gesetzlichen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Auf-
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Brauweilers als Leiter der Ausländsabteilung wurde der Präsident des Werberats der deuftchen Wirtschaft, Professor Dr. Hunke, berufen, oer sein Amt als Präsident des Werberats weiterfuhrt.
Der Verwaltungsdirektor der Reichsrundfunkgesellschaft, Hermann Voß, einer der ältesten Parteigenossen in der deutschen Rundfunkarbeit, beging am 28. Dezember seinen 60. Geburtstag. Reichsminister Dr. Goebbels sprach Direktor Voß mit seinem herzlichen Glückwunsch seinen besonderen Dank aus. Voß schuf dem deutschen Rundfunk das finanzielle Rückgrat und ermöglichte ihm damit die Erfüllung seiner Kriegsaufgaben.
Der jugoslawische Außenminister Dr. Cincar- Markowitsch wird den Besuch des ungarischen Außenministers Graf Csaky, der zum Abschluß des ungarisch-jugoslawischen Freundschaftsvertrages führte, Mitte Januar erwidern. Graf Cfaky, der immer noch in der Budapester Universitätsklinik
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Der Führer hat dem Generaldirektor der Staatsarchive a.D. Geheimen Dberregierungs- rat Professor Dr. Paul Kehr aus Anlaß der Vollendung seines 80. Lebensjahres den A d l e r s ch i l d des Deuftchen Reiches mit Widmung „Dem hervorragenden Forscher der mittelalterlichen Geschichte" verliehen.
Der Führer hat dem Komponisten Prof. Kamillo Horn in Wien aus Anlaß der Vollendung seines 80. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste als Tonsetzer und Musikschriftsteller die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
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Reichsminister Dr. Goebbels hat im Einvernehmen mit dem Reichspressechef Dr. Dietrich dem bisherigen Leiter der Abteilung Ausland, Ministerialrat Dr. Brauweiler,, aktuelle Sonderausgaben im Rahmen der Presseabteilung der Reichsregierung — unter Beibehaltung seiner Stellung als Abteilungsleiter — übertragen. Zum Nachfolger Dr.
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Alles was sonst in der Slowakei geschah, tritt hinter diesen Ereignissen weit zurück, wie die Ehrung deuftchen Heldentums bei der Befreiuung der polnischen Gebiete durch die Enthüllung eines Denkmals für die Gefallenen der deuftchen Wehrmacht in Podvlk. die zahlreichen Besuche aus dem Reich, die vielen Beweise der deutsch-slowakischen Verbundenheit auf kulturellem, wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Gebiete, die tätige Förderung des Staates durch das Reich. Festgestellt sei hier nur noch die Tatsache, daß die deutsche Volksgruppe in der Slowakei, die ebenfalls auf ein überaus ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken kann, die innige Zusammenarbeit mit dem slowakischen Volke und dem Reiche vertiefen, den organisatorischen Ausbau auf allen Gebieten forftetzen konnte und sich so der ihr vom Führer gestellten Aufgabe würdig und gewachsen gezeigt hat „als Element der Ordnung und Dizisplin ein Abbild der deutschen Volksseele zu fein*.
Helsinkt, im Dezember 1940.
Die Lage Finnlands war während des ganzen ^gelaufenen Jahres eine außergewöhnliche. Sie wirb es auch während des kommenden Jahres blei- hm. Innerhalb der großen Entwicklungen, dir an alle Nationen des Kontinents hohe Anforderungen stellen, ist diesem Polke durch das Schicksal eine i-onderaufgabe zuteil geworden. Es muß nach Ab- Muß des Krieges mit der Sowjetunion den Wie- Herauf bau seines Londes und seiner Wirtschaft durchführen, es muß diese Umstellungen ttotz der I Stöße der dabei aufgerollten Probleme in erster Lnie aus eigener Kraft bewirken. Gemessen an der Weite des Landes erscheinen die Gebiets- «dufte, die Finnland im Frieden von Moskau ersten hat, an sich gering. Aber Staaten, deren Terri« ttrium vom Polarkreis nicht nur berührt, sondern durchschnitten wird, zeigen bisweilen bemerkens- I nette Verschiebungen in der Bewertung ihres Rau- I1 «es. So haben auch diese Gebietsabtretungen, weil ftl't völlig dem Süden des Staates entnommen, stärker, als man glauben könnte, den Lebenskern bis Landes berührt.
Daß diese Gebietsabtretungen nach einem, wenn «ich kurzen, so doch harten Kriege erfolgten, hat dir durch sie aufgeworfenen Probleme nicht einsicher gemacht. Daß aber die Bevölkerung der ab- «ttetenen Gebiete ihren Willen, nur im Rahmen »s alten Staates zu leben, kundtat, ihre bisheri- «n Wohnsitze verließ und in die Finnland verblie- vmen Gebiete umsiedelte, das hat dem Wiederauf- ■uproblem ein für ein so kleines Land und Volk «radezu gigantisches Ausmaß verliehen. Allerdings «e Finnen sind'ein zähes Volk. Sie wollen daher auch mit dieser Aufgabe fertig werden. Soll dies grschehen, müssen für 400 000 Menschen, d. i. für Mhr als 10 v. H. der Gesamtbevölkerung, neue Eistenzgrundlagen geschaffen werden, was ebenso jdjmierig wie dringlich ist, weil der größte Teil der Umsiedler wirtschaftlich völlig in den abgetretenen gebieten verwurzelt war.
So müssen 40 000 Landwirte, die heute keinen
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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Preßburg, im Dezember 1940.
Ein Jahr noch nie erlebten gigantischen Welt- schehens liegt hinter uns, in welchem die Ereig- sie in der Slowakei nur eine recht bescheidene olle spielen, so wie das Land selbst nur einen einen Stein in dem gewaltigen Mosaikbild bar- ellt, zu dem ganz Europa durch die gestaltende mb des Führers geformt wird. Für das slowaki- >e Volk ist auch dieses Jahr, ebenso wie das vor- rgegangene, in dem es durch den Führer seine reiheit erhielt, von schicksalhafter Bedeutung. Drei reigniffe sind es besonders, die aus der Fülle von ftchehnisien, Arbeiten und Leistungen alle anderen eit überragen: Die gesetzliche und administrative ikfglieberung ber von ben Polen in ben Jahren 820, 1924 und 1938 geraubten Gebiete, ber „Tag in Salzburg" und ber Beitritt ber Slowakei zum | reimächtepakt.
Währenb das erste dieser Ereignisse nur eine vrmelle Bestätigung eines schon im Herbst des orjahres prakttsch vollzogenen Zustandes war, der otzdem im ganzen Lande freudige Genugtuung roorrief, leitete der 28. Juli, der als „Tag von alzdurg" in die Geschichte des slowakischen olkes und seines Staates eingegangen ist, nicht nur einen neuen Abschnitt in ber aufrichtigen utsch slowakischen Freundschaft ein, sondern bettet einen völligen Umschwung, einen Astigen Umbruch für Volk und Land, wie er in der Geschichte eines Volkes wohl noch nie zu ver-
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