Gießener Schlachtviehmarkt.
ßggpÄÄWS» ertmwte SÄL
Kußball im Turnverein Großen-Linden
14. Fortsetzung.
laut.
Gauschulungsleiter Ruder, der die Tagung leitete, sprach zu dem Thema „Das Reich und die Vpuorbnung Europas aus Blut und Boden". Der Vortrag geigte die politischen und weltanschaulichen , sommenhange des jetzigen Kampfes und gab zugleich die Richtlinien für die Schulunosarbeit der ■Partei für das Winterhalbjahr 1940/41/ In monat- . «chen Appellen werden künftighin nicht nur die Politischen Leiter und die Führer der Gliederungen scha't W6rben' ^Dnbern bie gesamte Parteigenossen.
Tagung der Schulungsleiter und Schulungsbeauftragten der
Sauen) 1,02, h) Eber 1,02. Marktoerlauf: Auftrieb gut, alles zugeteilt.
RSG. Am 26. und 27. Oktober fand im Adolf- Hitler-Haus in Frankfurt a. M. eine Tagung der Kreisschulungsleiter der NSDAP, und Schulunas- >vx«. rat; „s.________ ,, °
(Nachdruck verboten.) stäken?" fragte der Mechaniker ga- im dankend an.
Tore von Junker, Weiß und Luh stellten das End» ergebms her.
Kurze Sportnotizen.
3000Kilometer Liebe
Roman von Olly Boeheim
Strafkammer Gießen.
Der S). 6 in Gießen war angeklagt, einen ihm auferlegten Eid (Offenbarungseid) wissentlich falsch geschworen zu haben. Weiterhin hatte er durch die Nichtangabe seiner Verschuldung, obgleich er zur Angabe seiner Vermögensverhältnisse aufgefordert worden mar; erreicht, daß ihm von zwei Seiten
Geldbeträge im Gesamtbeträge von etwa blJOO RM. gegeben wurden. Der Anklagevertreter Knta£9tee eme Gesamtzuchthausstrafe von 3 Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf bte Dauer von 5 Jahren. Seitens der Verteidigung wurde Freisprechung beantragt bzw. falls eine Verurteilung wegen Betrugs erfolgen sollte, nur eine geringe Gefängnisstrafe. Der Angeklagte wurde wegen Betrugs und fahrlässigen Falscheides zu einer Gesamtgefangnisstrafe von einem I a h r u n d einem Monat verurteilt. Im übri- gen wurde er freigesprochen. Straferschwerend wirk- ten die Vorstrafen, strafmildernd der Umstand, daß hatte ^klagte m einer gewissen Nollage gehandelt
Amtsgericht Gießen.
b'n 14 b°ch Wer“, erklärte Peter
"Gott sei Dank!" rief der Mann im Staubmantel dilck ffi H ehP hbifx S"rn. Er redete nun in Schwe- msch auf die beiden andern Herren ein, deren Mienen aufleuchteten, als hätten sie das große Los gewonnen. u 0
„üßo ist sie denn?" rief der Herr im Staubman- tel, „wo ist Dera Verries? Vermullich schon km So" sei Dank' Verzeihen Si^ ich habe mich noch nicht vorgestellt, Paul Bornemann, ich bin nämlich der geschäftliche Leiter des Tanzabends. Mein Gott, wir dachten, Frau Vereine 9°r^mt "behaupt nicht mehr. Sie haben wohl eine Autopanne gehabt, nicht wahr?*
"$a wir haben eine Autopanne gehabt", sagte
Aus der engeren Heimat.
Gründung eines Zmmunbiologischen Forschungsinstituts in Marburg.
Lpd. Marburg, 29. Okt. In diesem Jahre wird mit Deutschland die gesamte wissenschaftliche Welt sich der großen Verdienste Emil von Behrings erinnern, der mit der Entdeckung des Diphtherie- und Tetanus-Serums die Grundlage für die Jrn- muntherapie schuf. Eine wissenschaftliche Biographie über das Lebenswerk von Behring von den Professoren H. Zeiß und R. Bieling, sowie eine populäre Biographie von dem in Deutschland und auch in anderen Ländern bekannten Arztdichter Dr. med.
Unger sind Bestandteile dieser Ehrung, die ihren Höhepunkt am 4. Dezember in Marburg finden wird, wo die Universität Marburg eine Erinnerungsfeier mit anschließender Tagung am 5. und
Deaember veranstalten wird. Führende Persönlichkeiten des deutschen öffentlichen Lebens, sowie bedeutende Forscherpersönlichkeiten des In- und Auslandes haben ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung in Aussicht gestellt. Das Programm steht u. a. eine Denkmalsenthüllung, sowie an den Tagen des wiffenschaillichen Kongresses, dem 5. und 6. Dezember, eine Vortragsfolge von bedeutenden Forschern auf immunbiologischem Gebiet vor. Sodann wird ein großes immunbiologisches Forschungsinstitut gegründet werden, mit dessen Vorarbeit sofort begonnen wird.
Landkreis Gießen.
+ Grünberg, 28. Okt. Der Obst, und Gartenbauverein hielt am Samstagabend : im „Hotel Hirsch" seine Hauptversammlung ab. Der
Erhöhte Lebensmittelzulagen für Tuberkulöse.
vrok für werdende Mütter.
Der Reichsernährungsminister hat in einem Er- laß einige Neuerungen in der Krankenernährung getroffen. Die Lebensmittelzulagen für an Tuber- *3UlD'ec erkrankte Personen werden erhöht. Es sind Zweifel aufgetaucht, ob ungezuckerte Brotcmfftrich- mittel, die ms^fondere von Zuckerkranken genossen werden, ohne Karten bezogen werden dürfen. Diese Frage wird verneint. Den Zuckerkranken sind da-
T Smferfarten nicht auszuhändigen, wohl ober die Marmeladenkarten für den Bezug zuckerfreier Marmeladen zu belassen. ° 8 f.„h“r^eni>e Mütter, Wöchnerinnen und stil- lende Mutter wurde schon vor, längerer Zeit der nPn»nUtn1f^ine5 XtÜ«5 SUsätzlichen Nährmittel gegen Butter zugelassen. Neuerdings sind Wünsche geäußert worden den werdenden und stillenden TuührT bm?°9^rFeit 3U ^ben, einen Teil der zusätzlichen Nährmittel in Form von Brot zu beziehen. Dies kommt besonders für berufstätige §ro"en 'n Betracht, denen während der Arbeit
Gelegenheit zur Zubereitung der Nähr- , Nach dem Erlaß bestehen keine Beden- teP' ouf Antrag an Stelle eines Teiles der Nährmittel die gleiche Gewichtsmenge Brot zuzuteilen.
Die Entladung den Güterwagen beschleunigen!
häufiger als bei der Beladung wird bei der Entladung die Ladefrist Überschritten. Jeder ,Swpfanger sollte setzt bestrebt sein, mit dem Ent- laden der Guterwagen sofort nach Bereitstellung in Der Guterwagen ist fein Lagerraum
in dem das Gut für den Empfänger bereitgehalten wird, bis er alle Vorbereitungen zur Abfuhr ge- :
Ein weiteres Referat hielt der Landesobmann des Reichsnährstandes, Weintz, der eine klare r7te?Vn0ter wirtschaftlichen, politischen und weltanschaulichen Lage des Großdeutschen Bauerntums gab. Heber schrifttumspolitische Aufgaben sprach der Gauschrifttumsbeauftrante Professor Dr. Kirchner. Nach einem weiteren Referat des Gau- schulungsleiters über das aktuelle Thema „Deutsch- a £nÜ der Südosten" beschlossen die Leiter der Hauptstellen „Schulungsbriefe", Viel, und „Deutsches Volksbildungswerk", Handwerk, in Kurzreferaten über ihre Arbeitsgebiete die Tagung
,,'vSern, Herr Renz." Herr Bornemann verschwand a-n eimgen Photos und einem mittelrnäßs. und nitfta all«- einend
ÄÄX Sy«•
„’nein, aber es freut mich, daß Sie — ich nehme
K »ÄÄ ?MÄ 2tut®°mrW $ero 3errie8?" fragt- Snm nom „3m ®ranb Hotel, mein Lieblina." „Meinst du, es wird klappen?"
Mmd Wt."aPPen' twms9e,et!t' d°ß bu beineu meae*?"bU minft mii iI)r fprech-n. des Selbe,
..Wenn man gar nichts mehr hat“, sagte er mit ffletten9 "!lann ,ommt irgend etwas.
r-SVjl Katastrophe", rief 2Inni lachend. „Aber“
-uß „Peter, schau dach!" Sie war L'tsaßsaule getreten. „Eine deutsche Kal- legin von mir, Vera Bernes — gibt in Göteborg ™.CnfJ(‘,n}abCnu ®“5 cin Wink vom Himmel, Dl- hilft uns ohne weiteres mit etwas Geld aus daß mir bis nach Stockholm kommen." ga'5^ nQ<$) Göteborg!" schrie Peter und gab Voll- ii,®iih,rSh-ne, ftanbÄ schräg am Himmel, als he über die lange Brücke in die Stadt einfuhren.
5aIler ^Sen zahllose Segelboote am
uh?r mm hotte einen Strafbefehl
97 erhalten. Er mar beschuldigt, am
2?lE'nem Straßenbahnwagen die Bahnhofstraße in Richtung Marktstraße befahren nefÄ*' °Annb’lc buI^ Gleisverlegung verkehrs- »Qm ^DteI entsprechend zu Achten. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß L emem Postomnlbus. Gegen den Strafbefehl legte D. Einspruch ein. Der Anklagevertreter beantragte eine Geldstrafe von 10,— RM. D. wurde l^eigesprochen da er nach Ansicht des Gerichts alles getan hat, um den Zusammenstoß zu f*rirheiÖen xUnb ^nr Kraftfahrer eine gewisse Mtt- schuld an dem Zusammenstoß trifft.
w Steinbach hatte einen Sttafbefehl über :X°V RM. erhalten. Er mar beschuldigt, am 19. September mit seinem Kraftrad das in der
,,-töiri) es sehr teuer merden?" fragte sie.
.Der Mann zog die Achseln hoch, marf erneut 2 ?lick auf Onkel Franzens Einge-
^^und stleß einen Laut der Ueberraschung aus.
vermutlich eine neue Bruchstelle entdeckt .cme bie ausdrücken sollte, daß ihr,. 8^lb.6rn bes Patienten zahllos mären und daß S L^ei Un9 . vermutlich allerhand kosten mürbe Nachdem er eine Stunde gebastelt, gehämmert ae° latte' ta™ P°t°r E d-r L
Nachricht aus dem Kontor der §rit6n,rb^ft' h°6 £err „,DflI,en °uf unbestimmt- nnn ihtl^ Augenblick fei feine Hilfe
nom -^^ten. Sie nahmen die Rechnung Tnh ^onLfer in.Empfang mie ein Urteil über Kenn „ A Sle bewegte sich in der Mitte,
2d!?enk9Gfm€in^men Kassensturz zeigte es b^ ihre Barschaft zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel mar.
wir bloß?" fraate Anni ratlos. ^Äerfahren" rief Peter, dessen Lebensmut mit ?prfnhr™Qnr3ern5 surückgefehrt mar, „wei
terfahren, solange das Benzin reicht."
„Und bann?"
„Wirb schon etwas passieren. Etwas Angenehmes, meine ich natürlich", verbesserte er sich, als er Annis erschrockenes Gesicht sah. 1
Datei Franz ratterte also mit neuem Lebens- "i Sa.s “eiV Band der Landstraße lief mie ein Fluß zwischen den Hellen Wiesen hin Es schien ujib Cfmn 6 auf^r€n' zaIs wäre es unendlich imb mollte immer weiter rinnen, um sich f<hrieft= Vollen mp'fb(QUf TOeer 3U G^eßen und von den Wellen meitergetragen, am andern Ufer in neue
Un' "" "'nen im- |
Der Wind fang in den Telegraphendrühten. Anni j
* Goldens Hochzeit. Die Eheleute Ludwig Schmidt und Frau Maria, geb. Diehl, Wetzstein- gaffe 32, begehen am Freitag, 1. November, in für- perlicher und geistiger Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch!
Verfehrssünder. Die Polizei schritt in ber Zeit vom 11. bis 18. Oktober im Bereich ber Polizeibirektion Gießen (einschließlich des Polizeiamts Bad-Nauheim-Friedberg) ein gegen Kraftfahr- zeugfuhrer mit einer Anzeige, zwei gebührenpflich- ttgen und einer gebührenfreien Verwarnung, gegen sonstige Fahrzeugführer mit sieben Anzeigen, vier gebührenpflichtigen und drei gebührenfreien 23er» marnungen, gegen Nadahrer mit zwei Anzeigen, 45 gebührenpflichtigen und vier gebührenfreien Verwarnungen, gegen Fußgänger mit einer Anzeige, 13 gebührenpflichtigen und sechs gebührenfreien Verwarnungen.
lehnte den Kopf zurück. War es ntcht ein ernt« neues Wunder, daß Menfchenstimmen sich in dielen Drahten berührten daß Schicksale in ihnen fchwan- aen. Zone, die Tranen auslösten, oder Lachen, Jubel und Trauer? Durch diese Drähte schwang die Kunde von der Geburt eines Kindes, dem Tod einer Mutter und das Flüstern der Liebe. Sie hin- gen in der Luft und glitzerten, während die Schwalben mit seidigem Flügelschlag in seliger Jagd über
Weiß-braun gesprenkelte Kühe glotz-
« auf den seltsamen hellgrünen Käfer, ein ®faBe entfangfraB. Hin und wieder ein Holzhaus, das sich durch feine rote Farbe als dauern- oder Arbeiterwohnung auswies, denn nur bie Herrenhäuser waren hellgelb oder weiß, und niemals wurde es einem Bauern einfallen, fein fjaus m dieser Farbe zu streichen. Hellblonde Kin- -r»on^ r “ runden Patschhändchen und sahen erstaunt dem lärmenden Vehikel nach. Ein Schwarm von Staren zog wie eine dunkle 'Wolke über das Sonnenlicht, um bann im Wald einzufallen. m^nLmar U?-eber glücklich. Irgendwie würde es Peter schon gelingen, bis nach Stockholm zu fonv men, und dort wartete jemand auf ihren Anruf, in^ fVtnVn fr raUf 5ren feIi9en Träumen. Er hatte ‘rnj! Hosentaschen noch eine Krone gefunden. „Wir können sogar noch mal tanken", rief er strah- N wir uns bis Stockholm anfeilen lassen!" rii« 0,3 brachte er den Göttern
bi, eSk er ,ein letztes Geldstück in
bie Hand des Tankwärters.
kreis Bübingen.
0 Nidda, 26. Okt. Im benachbarten Ranstadt drang heute nacht ein Fuchs in den Gänsestall des inmitten des Dorfes wohnenden Landwirts Heinrich Wolf und biß zwei Gänse tot. Durch den entstandenen Lärm wurde die Hausfrau geweckt, der es gelang, den Eindringling ju vertreiben und die übrigen Gänse zu retten. Dem am Rande des Dorfes in entgegengesetzter Richtung wohnenden Bruder des Geschädigten wur. den vor etwa zwei Wochen ebenfalls von einem Fuchs zur Nachtzeit zehn Hühner im Stalle t 0 t g e b 1 f f e n.
x Herber und Ernst Baier, das deutiche Weltmeisterpaar im Eiskunfllaufen, haben am Samstag den Bund fürs Leben geschlossen. Am • "vd 17. November wird das Ehepaar Baier im Mittelpunkt bes Münchener Eisfportfeftes stehen.
Der Schutz en-D re iländer kam pf in Ber- nn endete mit dem Siege Finnlands mit 302,5 .vor - Schweden (283,5) und Deutschland (255,0). Die Finnen waren im abschließenden Schie. tzen mit dem freien Gewehr so stark überlegen, daß sie die bisher im Gesamtergebnis führenden Schw^ der Spitze verdrängen tonnten. Bester Z^lchutze mit dem freien Gewehr war der Finne Fnersch mit 557 Ringen.
rZ?e5 Sm eite Te n ni s lä nd er ka m p f zwi. >Hen Japan und Deutschland in Osaka endete mit einem deutschen 4:1-Sieg. Am Schlußtag siegte 0:1, 6:4, 7:5 gegen Kobera, Mrenb Gies mit 3:6, 0:6, 0:6 gegen Nakahara
Die deutsche Fußballelf zum LLander.
Jugoslawien am 3. November in ^gram steht wie folgt: Klodt (Schalke 04)- Janes Fortuna Düsseldorf), Stteitle (Bayern München)- §A^ /Schwnnfurt 05) Rohde (Tod. CimsbAtel Kitzinger (Schweinfurt 05); Lehner (Blauweiß Ber- Kaiserslautern), Conen (Stutt.
L^!^.Klcke^s), Fiederer (SpVgg. Fürth), Arlt (SV.
Gr sah: Jakob (Jahn Regensburg), Zwola- nowfki (Fortuna Düsseldorf).
'rÄ®V.?,eUt(<?c Mannschaft zum Rad- e F f 0 m p f gegen Italien am 17. No- ” ’n der BerliNer Deutschland!)alle wurde setzt gemacht. U. a. gehörten ihr Schertle Voggenrelter (Nürnberg), Merkens ........), Schorn (Köln) und an.
■m6 xI)elLn6Um ,?eroaIt'Sen Einschnitt troffen hat. Dl-fe Abfuhr muß Ichon vorbereitet
^vtschen Volkes und damit auch werden, wenn der Empfänger die Versandanzeiae
“ ein=^iuns "D-r ffl-lri vom Absender erhälb^Ni'unS M
rrieg em. Hierauf las Kamerad Kern aus Claus jein „Das Lied von Langemarck", dem Lesungen von Walter Flex, „Gebet um Kraft", Gorch Fock, „Em Marschbild von der Ostfront", Rudolf C. Bin- ding, „Die jugendlichen Toten von Langemarck", folgten. Am tiefften drückten jedoch das unmittel- dare Kriegserlebnis und die herrliche Haltung jener studentischen Jugend zwei Kriegsbriefe gefallener Studenten aus. Uebergehend in bie Zeit nach ber Revolution hörte man Stellen aus Glaser „Stahl- kreuz an der Ruhr", in dem das Leben und Sterben des Solbaten und Stubenten Albert Leo Schla- geter eindringlich gezeigt wird. Dann folgte eine Le- jung über ben nationalsozialistischen Machtkampf, in oeren Mittelpunkt das. Leben und Sterben Horst Wessels stand. Don d«n Geist unserer großen Zeit kündete ein Brief des Glaubens. Abschließend folgte das Bekenntnis „Wir schwören Krieg".
Mit dem gemeinsamen Lied „Wohlauf, Kamera- den, aufs Pferd, aufs Pferd" wurde die erlebnis- reiche und überaus gelungene Feierstunde beendet.
Ä glaube, wir fahren am besten gleich ins , um zu fjoren, wo Vera Verries abgeftie» SSL l,x' ÄU-9 ?^er vor. Onkel Franz klapperte estrig durch die breite Hauptstraße.
9 “’^rbe mich erkundigen, bleib im Waaen ftfeen , rief Peter und stieg bie Stufen zum Theater empor. Er klopfte an eine Tür, und schon stürzten hm zwei Herren entgegen und sahen ihn gespannt und erregt an Peter sagte etwas über Dera Ver- mh'iÄ Ä? Wörter erfüllten bie Herren 2 Elektrizität. Sie packten Peter an ber Schulter und schrien hemmungslos auf ihn ein.
, t -nenz, der bie ruhigen Schweden stets mit b^ch'-g-n Pinguinen verglichen hatte," war die- lem Ansturm gegenüber vollkommen ratlos. Die beiden Herren, em Mann mit Brille, der sehr elegant gekleidet war, und ein jüngerer, anscheinend tae?npfennnaf*bC5k-äebri^>en' schütteten einen Ka- P-E ,?u”e6'f4en ®°rtern ^er den armen deutsch!“ rief Peter, Nch di- Stirn trocknend. Der Herr mit der Brille drückte auf eine Klingel, und ein Mann in hellem Staubmantel &nS?“S IW1 bem 3ei4en größter Erregung, "Vera Verries“, wiederholte Peter fein Anlieaen i‘nnbhn«a9Th ob er nicht vielleicht sttttt
T bue Theater tn em Irrenhaus geraten war ?°chte^Lufts^unw mad)U eincn r°gel-
da“ schrie er und schlug Peter auf bfe .
, dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in ber Diehver- steigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 35,5 bis 45,5 Rpf., Bullen 37 bis 43,5, Kühe 20 bis 46,5, Färsen 37,5 bis 49,5, Kälber 20 bis 57, Häm- mel 25 bis 50 je V2 Kilo Lebendgewicht. Ziegen 15 bis 45 RM. pro Stück. Für Schweine wurden je Kilo Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a) (150 Kilo und mehr) 1,14 RM., bl) (135 bis 149,5 Kilo) 1,14, b2) (120 bis 134,5 Kilo) 1,12, c) (100 bis 119,5 Kilo) 1,08, d) (80 bis 99,5 Kilo)
Mein-Linben 3gb. — Dorf-Gill 3gb. 7:0 (0:0).
2)orh®iII trat mit einer flinken Mannschaft ins 0^' bie ‘P z>er ersten Halbzeit den besten Eindruck machte. Die körperlich und auch spielerisch stark überlegene Mannschaft der Gastgeber, die trotz genügender Auswahl nur mit 10 Mann ins Feld gmg, nahm das Spiel zu leicht, sonst hätte schon in biL Entscheidung fallen müssen. In der Pause stellte Klein-Linden um und berannte nun ununterbrochen das Gästetor. Innerhalb zehn M'.miten fielen fünf Tore für Klein-Linden. Das brachte bie anfangs so tapfer kämpfende Gästeelf °uJ,er Fassung, so daß der Schiedsrichter genötigt mar, Spieler beider Mannschaften vom Platz zu verweisen. Nur seiner Initiative ist es zu verdanken, daß die Gäste das Spiel nicht ab brachen. Noch Zweimal gelang es den Gastgebern, Tore zu schie- r?erk 0,(15 schon in der ersten
Vrertelstunde verdiente Ehrentor versagt.
u.nb "Nuschka. ich haft ßnn.LftSlt rtr Z1""!?1 bekommt jeder das heben Gott unter die Füße ge- fprirwft B nich^' 65 nUt ba"Uf °n' °b °b- verstehe dich nicht, Peter."
(Fortsetzung folgt.)
unL wirren Gedanken beqan^ nen in fetnem Kopf zu ordnen. 8
r« Schaden, wenn Frau Verries nicht recht- fari ?ft9i?Temn :?,are"- kuhr §°rr Somemonn fort, „ist ja gar nicht auszudenken! Das Theater bieten?"' 3^nen dne Zigarette an-
„Dcmfe" sagte Peter und setzte sich leicht verdattert auf einen Stuhl. Er nahm drei tiefe Züge riU4 w 3*Te“6 und sagte plötzlich: „K?u W v^mals in GNeborg getanzt?" amtl?fOrtete ^err Domemann, „aber wir haben gute Reklame gemacht. Die Bilder —"
„Kann ich die Bilder mal sehen — verzeihen Sie malert' mid) vorzustellen, Peter Renz, Reklcmiel
Leihgestern 2. Jgd. — Großen-Linden 1. Jgd. färn^n6^09^1-6? V^ese Mannschaften zum ^folge eines Mißverständ- mfies ttat Großen-Linden nur mit neun Mann an, fonnte aber has Spiel auf Grund einer guten L"W5leisung sicher gewinnen. Leihgestern hatte Anstoß, kam mit gefährlichen Angriffen vor mtiL bIr ®ofte und konnte schon nach 10 Mi- nuten durck feinen Halblinken in Führung gehen frfX Tn*5 für Großen-Linden-,
ichon nach zwei Minuten erzielte die Mannsck^ift durch M-ttelstürm-r Weiß das Ausg,eich-,°r und lSnbe nach wetteren drei Minuten feboß der Änksautzen vember i ßuhda- zweite lor. Bis zur Paufe legte Großen- namhaft Schmidt °7r^^°d°"P7ufe^° M n7ch einmQ1 besser auf und lnltte ^f^Lürze^
en, wenn der Empfänger die Versandanzeige Absender erhält. Zur Beschleunigung der Ab- fuhr hat die Deutsche Reichsbahn die Voravisierung eingeführt. Dieses Verfahren ermöglicht es, die Empfänger noch vor Geschäftsschluß von dem Ein- gang her Wagen zu benachrichtigen, die während der Nachtstunden eingehen werden. Der Empfänger kann also hiernach alle Vorbereitungen treffen, da- mit bei Beginn der Ladezett sogleich mit dem Entladen begonnen werden kann. Wie beim Beladen, °J’nb-au<^ be^m Entladen zweckmäßige Ladegeräte und Hilfsmittel zu verwenden. Für die eingegangenen Wagenladungen besteht die Pflicht Mr Sonn- tagsentlaöung. Jeder Empfänger von Wagenladun- gen muß daher die eingegangenen Sendungen auch Sonntags entladen.
! Vorsitzende, Berufsschullehrer Gengnagel, erstattete den Jahresbericht. In den vorhergehenden Jahren wurde stets in einem Teil ber Gemarkung eine Reinigungsaktion der Obstbäume durchgeführt, bei der abgängige Bäume em.jrnt und die gesunden gespritzt wurden. In diesem Frühjahr mußte diese Arbeit leider unterbleiben. Das reiche Obstjahr 1939 brachte eine Rekordernte in Obst. In der Süßmoststelle wurden von Mitgliedern über 5000 Flaschen Süßmost hergestellt. Zwei verdiente, langjährige Mitglieder, Ehrenvorsitzender Uhrmacher- meister Friedrich Jockel und Fabrikant Heinrich Schmidt III., wurden durch Ehrenurkunden des Landesverbandes ausgezeichnet. Ein Ueberfchuß in der Rechnung ermöglichte es, für jedes ber 110 Mitglieder ein Obstbäumchen zu beschaffen. Diese Stämmchen, neben einigen Zwischen- hauptsächlich Apfelbäume, wurden verlost. In ber Aussprache, bie sich hauptsächlich mit ber Anpflanzung ber Saume beschäftigte konnte Baumwart Fuchs (Gö° belnrob) aus feiner reichen Erfahrung besonders wertvolle Hinweise geben.
* Treis a.b.ßumba, 28. Okt. Das Preisschießen der hiesigen Kameradschaft des NS.-Reichskriegerbundes fand bei sehr großer Beteiligung an den letzten Sonntagen statt. Die 4 ersten Preise mit je 36 Ringen erhielten Georg Schneider, Wilhelm Hettche, Wilhelm Euler jr. und Heinrich Michel XI. Außerdem erhielten 6 Kameraden mit je 35, 4 Kameraden mit Je 34 und 10 Kameraden mit je 33 Ringen Preise. Die Ehrung ber Schützen und bie Heber- reichung ber Preise fanb am vergangenen Samstag bei einem Kamerabschastsappell statt.
Lubwigstraße vor der Bahnüberführung aufgestellte Derkehrsschild (Gefahrstelle) nicht beachtet, sich auf der Mitte ber Fahrbahn bewegt unb seine Fahrtgeschwindigkeit nicht bem Crade der Gefährlichkeit der Straßenstelle entsprechend herabgemindert zu baden, wodurch ein Zusammenstoß mit einer Radfahrerin erfolgte, bei bem diese erheblich verletzt und das Rad beschädigt wurde. Gegen den Straf- be-fehl legte St. Einspruch ein. Er wurde zu einer Geldstrafe von 2 0,— R M. verurteilt. Strafmildernd wirkte der Umstand, daß die Radfahrerin die Hauptschuld an dem Zusammenstoß hat.
SJ.-fport
Kußball im Tv. Klein-Linden.


