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l9v. Jahrgang Nr. 178
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SerSalzbmgerIesn- des slowakischen SiaalsprWeiiien
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Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat imB
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Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags
ten U-Boot gelang es, ein über 600(1 BRT. großes bewaffnetes feindliches Handelsschiff vor der briti- schen Küste zu versenken.
3m Lause der bewaffneten Luftaufklärung kam es am 28. Juli über dem Kanal an mehreren Stellen zu Luftkämpfen. Sechs feindliche Flugzeuge und ein eigenes wurden dabei abgeschossen. In der Rächt zum 29. Juli warfen britische Flugzeuge in Rord- und Westdeutschland nur wenige Bomben, ohne Schaden anzurichten. Rur in Hamburg siel eine Bombe in ein Wohnviertel. Durch Eingreifen der Luftschuhorganisation konnte jedoch größerer Schaden verhindert werden. Beim Einflug nach Holland wurden zwei feindliche Flugzeuge durch Jager und eines durch Flak, in Nordfrankreich und Nord- deutfchland je ein Flugzeug durch Flak abgefchoffen, so daß die Gesamtverluste des Gegners gestern 11 Flugzeuge betrugen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt.
Wilbun» de« slvlvaMen Kabinette. Lano Mach Innenminister undOberkommandierenderderHLinkagarde
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Munilionsdepot in Gibraltar in die Lust geflogen.
La Linea, 30. Juli. (DNB. Funkspruch.) Am Montag um 11 Uhr ereignete sich in Gibraltar eine gewaltige Explosion, die weithin hörbar war und die Fensterscheiben aller in der Nähe der Grenze bei La Linea befindlichen Wohnhäuser zum Zerbersten brachte. Sofort eilten die Feuerwehr und Krankenwagen an die Unglücksstelle. Obwohl von englischer Seite behauptet wurde, daß lediglich ein Benzindepot in die Luft gegangen sei, wird aus zuverlässiger Quelle berichtet, daß e i n Mu n t ° tionslager aus bisher unbekannter Ursache explodierte, wobei vier englische Soldaten getötet und zahlreiche andere verwundet wurden.
Ztalienffcker Lustangriff auf Aden.
Rom, 29. Juli. (Europapreß.) Wie „Giornale d'Jtalia" aus London meldet, haben italiemsche Flugzeuge einen Angriff ans Aden ausgefuhrt, durch den beträchtlicher Sachschaden angerichte. worden sei. U. a. sei ein im Vorhafen liegendes Handelsschiff von Bomben getroffen worden.
Neue U-Boots-Erfolge.
Wieder 24700 ÄNT. aus Oeleitzügen versenkt.-44 Flugzeuge abgefchoffen.
Jteutjorf, 30. Zuti. (DNS. Zunkspruch.) Di- auflagenreichste Reuyorker Zeitung „Rew V"rk Daily News" meldet aus London, daß die englische Admiralität infolge der anhaltenden deutschen Luftangriffe den Londoner Hafen für den Schiffsverkehr vollständig gesperrt habe. Gleichfalls ruhe fast völlig der Schiffsverkehr in den Häfen New Lastle, hüll und Southampton. Die Hafenanlagen und die weitere Umgebung von Southampton seien durch deutsche Luftangriffe schwer beschädigt und die Bevölkerung dort fast.re st los evakuiert worden. Wie das amerikanische Blatt hierzu bemerkt, werde die Schließung der englischen Oft- und Südkanalhäfen die Lebensrnittel, Kriegsmaterialien und Rohstoffe, die das Jnfelreich unbedingt aus dem Empire und den Bereinigten Staaten ufro. einführen müsse, erheblich verteuern. Außerdem sehe sich England vor die schwierige Ausgabe gestellt, die eingeführten Waren von der Westküste nach Süd- und TNittelengland zu befördern. Die Schisfsversicherungsrate sei bereits auf 20 v. h. erhöht worden. Ein Teil der aus den Bereinigten Staaten eingeführten Waren fei bis um 150 v. h. im Preise gestiegen.
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Der Wehrmachlsberichl vom Montag.
Berlin, 29. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Seekrieg gegen England hielten die Erfolge unserer U-Boote an. Ein Boot unter Führung von Kapitänleutnant Wilhelm Rollmann Hal, wie schon durch Sondermeldung bekannt gegeben, aus einem stark gesicherten englischen Geleitzug fünf bewaffnete Grohhandelsschifse mit insgesamt 48 000 BRT. versenkt, darunter einen Hilfskreuzer von 18 000 Tonnen. Der Geleitzug wurde versprengt. Dieses Boot hat außerdem ein bewaffnetes britisches Handelsschiff von 6000 BRT. torpediert. Lin weiteres U-Boot hat 18 750 BRT. feindlichen handelsfchiffsraumes aus stark gesicherten Geleitzügen heraus versenkt. Einem drit-
sührt wird.
Um den Burgfrieden in England
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Staatspräsident Dr. Tifo, Ministerpräsident Dr. Tuka und Sana Mach sind von ihrem Besuch m Salzburg wieder in der slowakischen Hauptstadt eingetrosfen. Der Presse erklärte Sana Mach: „Mr sind mit dem Besuch in Deutschland a u ß erst zufrieden und von dem Bewußtsein erfüllt, daß der Bestand und die glückliche Zukunft des slowakischen Staates endgültig gesichert sind. Die Worte, die wir vom Führer des deutschen Volkes horten, geben uns die Gewähr, daß der souveränen slowakischen Nation in ihrem selbständigen slowakischen Staat eine gesunde u n d u n g e h l n d e r t e Entwicklung beschieden ist. Was das Wort des Führers und was der Schutz des von ihm geführten Reiches bedeuten, wird heute bereits die ganze Welt zu ermessen vermögen. Mr Slowaken können Gott danken, daß wir uns a l s e r st e m den Kampf um die Verwirklichung der genialen Konzeption des Führers eingeschaltet haben. Ich hätte gewünscht, so schloß Mach, daß jeder Slowake ■ gestern den —».< •• i f. ? ii. (a ma« a v-vs • v* «hm nflhnrf h Anon
Kopenhagen, 29.Juli. (Europapreß.) „Der ; innerpolitifche Burgfrieden m England, der nach der letzten Führerrede m greifbare Nähe gerückt wurde, ist auf das h och st e b e- droht von Spaltungen und Gegensätzen ernsthafter Natur." Mit diesen Worten charakterisiert „Berlingske Tidende" die innerpolitische Lage m England, wie sie aus Londoner Telegrammen des Skandinavischen Telegrammbüros ersichtlich wird. Das Blatt spricht offen von einer „hervorbrechenoen Krise". Die englische Nation fei im Begriff, m zwei Parteien zu zerfallen, deren stärkste von der Idee einer sozialen Revolution geprägt worden sei während die andere eine Aufrechterhaltung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung anstrebe. Kingsley Woods neuer ,F l n a n z Vorschlag mit seiner überaus harten Besteuerung gerade der wirtschaftlich Schwachen im Staate sei als Ursache dieser Spaltung anzusehen und müsse eine Herausforderung an die arbeitende Bevölkerung" genannt werden, die.sich wehr und mehr als der kommende Machtfaktor im Staate fühle. Man dürste die symptomatische Bedeuttmg der Flut schriftlicher Proteste gegen Kmgsley Wood und alle übrigen konservativen Unterhausmitglieder nicht übersehen, die den Repräsentanten der Labour- Party täglich zugehen. Die stark propagierte „Allianz" zwischen der Arbeiterpartei und dem Churchill-Flügel im Unterhaus sei heute, weiter denn je von stder realpolitischen Bedeutung entfernt.
Der 3nfarmatiansminifter Duff Soop ertann e3 niemanb mehr recht machen. Der -Daily Expreß", das Blatt seines Ministerkollegen Beaoer- brook erklärt, das Jnsormationsmlnisterium habe
als schlechter Scherz angefangen, sei immer ein I Scherz gewesen; aber jetzt höre der Scherz allmählich auf. „Daily Expreß" polemisiert dann gegen die i neueste Idee Duff Coopers, Inquisitoren m Privathäuser zu schicken und die Leute über ihre Haltung zu der Jnvasionsgefahr und der Rationierung auszuhorchen. „Wenn Duff Cooper auf die Prüfung der öffentlichen Meinung abzielt, so versucht er, das Parlament zu umgehen. Das Unterhaus ist die Einrichtung, durch die das Volk feine Meinung durch'gewählte Vertreter ausdrücken kann. Durch die Versuche Duff Coopers, die Moral der Bevölkerung zu Urkunden, werde nur das Mißtrauen verbreitet, daß tatsächlich etwas faul sei Es sei die Aufgabe des Jnformationsmimsters, Auslandspropaganda zu treiben. Mehr und mehr Beweise lägen aber vor, daß Englands 21U5= landspropaganda minderwertig sei. Der „Daily Expreß" greift auch den Kolomalmimster Lord Lloyd wegen nicht zeitgemäßiger Propa- aandamethoden an. Das jüngste Experiment des British Council auf dem Gebiete britischer Kulturpropaganda sei die Entsendung eines englischen Fußballtrainers nach dem Irak, der die arabische Schuljugend ausbilden solle. Ein neuer Rücktritt aus dem britischen Jnformationsministerium zeugt nicht gerade von einheitlicher Schlagkraft der britischen Propaganda. Es handelt sich um B°n> Perth, den ehemaligen britischen Botschafter in Rom, früher als Sir Eric Drummond erster Ge-
, neralsekretär des Völkerbundes, der dem Jnforma- i tionsministerium als Berater und Sachbearbeiter
für ausländische Propaganda zur Seite stand. (£in Grund für den unerwgrteten Rücktritt von Lord Perth, dem insbesondere die italienfeindliche englische Propaganda unterstand, wurde nicht gegeben. Es wurde lediglich mitgeteilt, daß der Rücktritt Lord Perths „im Zuge wichtiger Veränderungen im Att- nisterium erfolgt sei.
Mitglieder der wohlhabenden englischen Gesellschaftskreise haben jetzt eine neue Methode herausgefunden, um England zu verlassen unb fid) in Uebersee in Sicherheit zu bringen. Am Montag, abend ist ein Ambulanz-Korps von 25 Kraftfahrerinnen nach Afrika aufgebrochen, an- aeblich, um in Kenia Dienst zu tun. Es handelt sich um Angehörige der ersten Gesellschaftskreise des britischen Weltreiches, u. a. um eine Südafrikanerin, die vor einigen Jahren die Golfmeisterschaft gewann; um die Töchter eines Diamantenkomgs aus Afrika und um die Töchter wohlhabender kanadischer, neuseeländischer und in Indien ansässiger
Ein neues Europa.
Don unserer Berliner Schristleiiung.
Die Sicht auf ein w ir ts ch a f tli ch ge e i nie s Europa unter deutsch-italienischer Führung, wie sie Reichswirtschaftsminister und Reichsbankprasident Funk gezeichnet hat, bietet eine unendliche Fistle von Einzelheiten. Wir versuchen das Wesentliche, den roten Faden zu finden; und wir beginnen nicht mit dem großen Ausblick, sondern mit dem handgreiflich Nächsten.
Was interessiert zunächst für den Hausgebrauch" ? Jeder praktische Wirtschaftler will wissen, wie sich der llebergang von der Kriegs - in die Friedenswirts cha ft vollziehen wird Auf diese natürliche und dringliche Frage gibt der Reichs- Virtschaftsmimster schlüssige Auskunft. Er sa-A daß kein plötzlicher und stoßweiser Geld- oder Kreditbedarf auftreten wird. Denn einmal konnten die zu erneuernden Vorräte nur allmählich zur Verfügung gestellt werden, und dann werde der Geld- und Kreditstrom auch weiterhin nach der Rangordnung der Aufgaben und der Aufträge gelenkt werden. Die in manchen Kreisen herumgetragene Sorge über einen plötzlichen ruckartigen Geldbedarf, der sowohl die Preis- wie die Zinspolitik übel beeinflussen könnte, kann nach dieser autoritativen Erklärung abgeschrieben" werden. Wir werden also noch einige : Zeit unter einer kriegswirtschaftlichen Planung in gemilderter Form stehen. Das ist gut. Die Unruhe t wird vermieden, und wir werden in gar mast i all zu ferner Zeit nach Friedensschluß sehen, Satz sich auch auf wirtschaftlichem Gebiete wieder em-
Die Bewohner der Briteninsel können nunmehr . von ihrer Kreideküste aus täglich sehen, wie das von Churchill gepriesene Geleitsystem unter den Schlägen der deutschen Luftwaffe und Kriegsmarine zerbricht, wie britische Dampfer und die sie bewachenden Kriegsschiffe im Kanal und überall dort, wo England angreifbar ist — und wo wäre England nicht angreifbar — versenkt werden. Entsetzen muß die Bevölkerungskreise, die Augenzeugen deutscher Taten sind, erfassen, der U8^.-Korrespondent Beattie, der den Untergang von fünf Soffen innerhalb weniger Minuten^ erlebte, hat recht, wenn er den amerikanischen Blättern meldet, die deutschen Stuka-Angriffe seien - „d i e konzentrierte Hölle über England".
Unser Kampf gegen die britische Unbelehrbarkeit hat in konzentrierter Form begonnen. Was die britische Propaganda verschweigt, melden die amerikanischen Neuigkeitsjäger-, die gesamten Hafen- und Dockanlagen sowie wichtige militärische Objekte im Stadtbereich Southamptons der größten Hafenstadt am Kanal, seien zerstört. Southampton hatte u. a. das größte Trockendock der Welt von 400 Meter Länge, 35 Meter Breite, 20 Meter Tiefe das mehr als 27 000 Tannen Wasser faßte! Die
Chicaao Daily News" berichtet durch «toneman, die deutschen Flugzeugangrifse trügen einen sehr ernsten Charakter. Ehe noch der eigentliche Statz begonnen hat, nehmen die Schiffsverluste Englands unvorstellbare Dimensionen an. Wenn unsere OKW.-Berichte Tag für Tagmelden, 40000 oder 50 000 Tonnen feindlichen Schiffsraumes feien versenkt worden, unsere Flieger hätten Englands msti- tärische Produktionswerkstätten zerstört, dann heitzt da-, nichts anderes als: Mit jeder Tonne verliert England eine Möglichkeit, sich der würgenden deutschen Faust zu entziehen, mit jedem Tag schwindet Englands Kraft, mit jedem Bombenangriff wird es ins Mark getroffen
Wenn auch die Nervosität in England schon die absonderlichsten Blüten treibt, so dürfen wir doch nicht darn zweifeln, daß die britische Regierung die Dinge wohl mit anderen Augen ansieht. Dafür spricht auch die Tatsache, daß alle nur irgendwie auf den Weltmeeren verfügbaren britischen Flotten- 'einheiten in den Heimatgewässern zusammengezogen werden, damit England in den Entscheidungskampf mit gesammelter Kraft hineingehen kann. Mr wissen, auch der Krieg gegen England wird kem Kinderspiel sein, er wird hart sein, wie jeter Feld- zug Aber wir haben das uneingeschränkte -vertrauen zum Führer, zu unserer Wehrmacht und zu unseren Waffen, daß auch der letzte Gang m diesem uns aufgezwunHrnen Kriege siegreich zu Ende ge-
Armahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags
Anzeigen-Vreife:
Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrette
Nachlässe:
Wiederholung MalstaffelI Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr
^Innenminister Anderson bat endlich den Entschluß gefaßt, die schlimmsten Giftblüten des Londoner Nachtlebens zu knicken. Die Ortspdllzeibehor- den haben die Ermächtigung erhalten, Nachtlokale zu schließen, „in denen Trunkenheit oder unordentliches oder unanständiges Benehmen vorkommt oder Vorstellungen demoralisierenden Charakters gegeben ober Verbrecher und Prostituierte zu finden sind . Damit soll vor allem der Ausplünderung der Soldaten, die sich auf Urlaub befinden, m den Nachtlokalen und „bottle parties em Ende gesetzt werden. Die Bestimmungen sind aber so weitmaschig, daß die Nachtlokale, in denen die wohl- habenden Schichten unbeirrt durch den Krieg ihrem Vergnügen fronen, nicht ernsthaft betroffen werden. Die „Times" berichtet, daß die Vereinigung des Hotel- und Restaurations-Gewerbes die Verordnung als unzureichend bezeichnet und stellt fest, baß praktisch alle bedeutenderen bottle parties, bei denen das Gesetz allnächtlich umgangen wirb, weit erbe st ehen können.
Das Problem der englischen Lebensmittel- und R a h st a f f - Z u f u h r e n aus dem Ausland wird van dem Kopenhagener Blatt „Soclaldemo. traten" beleuchtet. Der Schrffsoerkehr Mit euro- päischen Ländern könne als dem ^soluten Nullpunkt bedenklich nahegekommen beze^et werden i schreibt das Blatt, und damit fei Englandauf Ver ; orgung oon überseeischen Mark en , angewiesen. Wähnend es nach nor dem kt Apnrl möglich gewesen sei, mit ernem einzigen 16M-Tan- nen-Dampfer 150000 Tannen Lebensmittel ,ahrlrch aan Dänemark über die Nardsee 3u •transpor. Heren, vermöge aus Grund der l°n^renR^edauer hna aleiche Schiff heute nur noch 25—-30 OVu -ton n S aus Australien und Kanada zu holen Denn früher war es möglich, 90 Reisen Don Esbserg nach charwich zunückzulegen, jjegen° Reisen auf dem Wege Australien—Engis^ wabei selbstredend grötzere Schiffe benutzt würden. Daraus ergebe slch klar der Nachweis, d ß ff n aIa n b 5 Tonnagebedarf heute ou mnf arößer sei als in normalen Zeiten, ohne d!iß hierbei noch die Verzögerungen durch Konvoi und der regelmäßige Tonnageausfall durch Versenkungen eingerechnet seien.
Britische Bomben auf Friedhöfe, Kirchen und Schuten
P r e ß b u r g, 30. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der Staatspräsident der slowakischen Republik hat den Ministerpräsidenten Dr. T u k a mit der Uebernahm bes Außenmini st enums beauftragt Ferner hat der Staatspräsident Sana Mach zum Innen- mi nist er ernannt und ihm gleichzeitig das Amt des Oberkommandierenden der Hlinka- garbe übertragen. Der bisherige Außen- und Innenminister Dur ca ns ky ist auf fernen Wunsch von seinen Aemtern entbunden worden. Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers bes Auswärttgen v. Ribbenttvp den Gesandten im Auswärtigen Amt Manfred von Killinger zum Gesandt en in Preßburg «,rnrmnf ^pr bisherige Gesandte in wurde ins Auswärtige Amt berufen.
Berlin, 29. Juli. (DNB.) Die Weltöffentlichkeit ist in letzter Zeit verschiedentlich über ine verbrecherischen Angriffe der britischen Luftwaffe auf Kirchen und Friedhöfe des Deutschen Reiches untern^et marbel Nun w-rb-n weitere Untaten ber^Raya^ Air Farce bekannt. In der Nacht vom ^2. zum £Jre,.Yf; warfen englische Flieger über dem Friedhof ÄaÄ * Ortschaft mehrere Bomben ab durch die o i ° r G r ä b ° r z e r t o r t wurden In der Nacht vom 25. zum 26. Jul, wurden au dem Gottesacker einer größeren wesLeu fchen Stadt durch sieben Sprengbomben sogar u b e r 10 0 Grabstätten re st los zerstört. Bei einem anberen Luftangriff trafen die Bomben d a s Dach einer Dorfkirche und zerstörten eine neben ber Kirche gelegene Gastwirtschaft Hierbei wurde eme Zivilperson verletzt sowie mehrere Stuck Vieh getötet. In einer westdeutschen Stadt fiel eine eng-
Monatö-Be-ugsvreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte ,, 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei dttchterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanichlust 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger Postscheck 11686 Franks M.
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Auf bem choupchahnhos in Sa-zburgwu^ der stowakifch- StaatspMderck £ a^an bem »
ÄVin%etUÄ (Sch°Ederdi°nst-M.)
Aeuyork meldet völlige Sperrung des Londoner Hafens.
Die Auswirkungen der deutschen Luffangriffe auf die britische Insel.
lische Fliegerbombe auf einen S'chulh os. Alle diese „Heldentaten" führten die britischen Flieger, wie stets, imSchutze der Nacht aus.
r e tz o u r a ernannt. Der Führer gehört hätte, so wie wir ihn gehört haben. Dr-ßbürg $ er narb, Ich bin überzeugt, biefer lag mürbe bann zu emem t . n , 9' Feiertag der ganzen slowakischen Nation werden.


