Einzelbild herunterladen

Donnerstag, 30. Mai MV

Oie Vernichtung

n

Der Krieg vor Englands Tür

den, B

alle#

rmee

t DOTI Mchk unser«

erhiell

17. bi;

Äncha n M

Aus dem eigenen Erleben in die Schreibmaschine.

drückend. Mau sehe niemand mehr lachen. Alle warteten gespannt und ängstlich. Wenn keine direkte Panik herrsche, so sei die Nervosität doch groß. Man frage sich, wie man noch ruhig und kaltblütig bleiben solle vor der Gefahr, die sich täglich dunkler über dem Lande zusammenbraue.

ImJournal des Debats macht General Du- v a l bezeichnenderweise darauf aufmerksam, daß die Front, die sich nun von der Somme bis an den Rhein erstrecke, künftig eine Hauptbe­deutung erhalten werde, denn dort werde sich die Armee finden, deren Auftrag es sei, Paris und Frankreich zu decken. Von einer Front in Flan­dern ist also schon keine Rede mehr. In derEpo- que" wird Henry de K e r i l l i s sogar theatralisch, indem er erklärt:Selbst wenn die Schlacht im

In Gibraltar werden durch eine Verordnung des britischen Festungskommandanten alle 17- bis 45jährigen Männer ausgefordert, sich als Freiwil­lige für die Verteidigung zur Verfügung zu stellen. Ein vierter Flüchtlingstransport wird Gibraltar am Donnerstag verlassen.

Jnformationsminister Duff-Cooper wird bis auf weiteres an allen wichtigen Sitzungen des Kriegskabinetts teilnehmen, um über besonders tief­greifende militärische Beschlüsse sofort unterrichtet zu sein, da man besonders in den nächsten Tagen größten Wert darauf legt, in Anbetracht der Vor­gänge in Flandern eine einheitliche propagandi­stische Linie einzuschlagen. In einer Rundfunkrede hat Duff-Cooper erklärt,es wird notwendig sein, daß wir mit äußerster Anstrengung unsere A von den Stellungen zurückziehen, in denen sie sich augenblicklich befindet. Es wird aber keine unbe­siegte Armee sein, die wir zurückziehen". Der eng­lische Rundfunk hat bereits Anweisung bekommen, im Sinne der Duff-Cooperschen Rede das englische

kiff von Osten und Westen erreicht, die Stadt g e- ,mmen. 3m vorgehen von Westen her ist Ar- lentiöres beseht. Bei Bailleut wird noch

Volk mit der Niederlage des gesamten Expeditions­heeres vertraut zu machen. Er tut das, indem er immer wieder darauf hinweist, daß die Haltung der Truppen in die Geschichte eingehen werde als eine der größten Heldentaten des englischen Mili­tärs überhaupt. In London wird erwartet, daß Ministerpräsident Churchill Anfang kommender Woche im Unterhaus eine Erklärung über die Nie­derlage des Expeditionskorps abgeben wird.

Druck und Verlag: vrvhlsche UnlversttStrdruckereiS. Lauge

US ü; , j s, ölj 'M ' Iak vurd-

"Ich

Aff idjbtn fonnir uhM h rüji Kriegs.

:ohgedtö aus o®

kschM über d»

r.

Frank- feiner- ; e rar. hen ab- hr man iibwigs- m. uiü chendkß jeutete i Mehl- furt M rten ob Dörte ten uti hehleik ihre,«

te N zmMk- rt hott'' n berii- ander« hlereiij in 3b;

ourbe is] e zu «' r Fra"" >hr unter lichte Zuch''

K r01|i ins.

r h

K

3m Ring von Calais.

Oer Kanal in Gicht. - Erbitterter Kampf um die Zitadelle.

An allen Kampffronten stehen die deutschen Kriegs- berichterstatter als Soldaten aller drei Wehrmacht­teile in den vordersten Linien, um in Wort und Bild, mit der Schreibmaschine, dem Mikrophon und der Kamera, der Heimat ein anschauliches Bild von den Geschehnissen an den Kampfabschnitten zu geben. Hier benutzt ein Wortberichter eine kurze Rast der Truppe, um sein Erlebnis unverzüglich festzuhalten.

(PK.-Atlantic-M.)

Oer Führer an Hermann Stegemann

Berlin, 30. Mai. (DNB.) Der Führer hat dem Professor Hermann Stegemann zu seinem 70. Geburtstag das nachfolgende Glück- wunschtelegramm übermittelt:Zu Ihrem 70. Ge­burtstag sende ich Ihnen als dem dichterischen Ge st alter des größten Heldenkampfes unseres Volkes meine herzlichsten Glück- wünsche. Möge es Ihnen noch viele Jahre ver- gönnt sein, einer Tätigkeit zu dienen, die unserem Volke nicht nur zum Stolz gereicht, sondern darüber hinaus eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges für alle Zeiten darstellt.

Ihr

(gez.) Adolf Hjtler.*

Der Gießener Anzeiger hat in der gestrigen Aus­gabe derFamilienblätter" das Lebens- werk Hermann Stegemanns ausführlich gewürdigt«

jrndlicher 3nfanferie mit Panzerkampfwagen ab-1 Diesen.

Die Verluste des Gegners in der Luft betrugen in 28. Wai insgesamt 24 Flugzeuge, davon wurden h Luftkampf 16, durch Flak 8 abgeschossen. Drei Kutsche Flugzeuge werden vermißt. Hauptmann H ölders errang seinen 20. Luftsieg. Die Ab - stzüffe durch Flakartillerie haben sich n.ch genaueren Feststellungen in -her Zeit vom 16. bi- 25. Wai von 100 bisher bekanntgegebenen aus 2(5 erhöht. Die Gesamtzahl der seit dem 10.5. durch bi? Flakartillerie erzielten Abschüsse beträgt damit 6(7. Außerdem vernichtete die Flakartillerie im gleichen Zeitraum 101 feindliche Panzerwagen.

Za Norwegen ist der Feind gestern, von zahl- k<i.chen Kriegsschiffen unterstützt, an der Lrzbahn gelandet und von Norden her in Narvik ein- gedrungen. Deutsche Kampfverbände griffen die btrf liegenden feindlichen Seeskreitkräfte an. Lin gioßeres Kriegsschiff erhielt einen schweren Treffer mittschiffs und stellte unter starker Rauch- nikwicklung das Feuer ein. Drei Kreuzer und kta Zerstörer sowie ein Frachter erhielten s ch w ere S-ombentreffer. Truppenausladungen bet An- kmes wurden mit zahlreichen Bomben belegt.

englisch - französischen Widerstandes im belgischen und französischen Flandern müßten sich die Eng­länder auf eine Blockade von London vor- bereiten, weil die deutschen Ferngeschütze die Meer­enge von Dover beherrschten und die deutschen Flugzeuge den Handelsschiffen keine Ruhe mehr lassen würden.

Unbegründete Hetze.

Rehnaud und Churchill von der Absicht König Leopolds informiert.

S t o ck h o l m , 29. Mai. (Europapreß.) Die schwe­l'! che Presse beschäftigt sich in Riesenschlagzeilen mit | btr für Deutschland erfolgreichen militärischen Ent- (flung in Belgien und Nordfrankreich.Nya Tngligt Allehanda" berichtet aus London über die h-tzkampagne gegen König Leopold.Die Deschimp- iungen des Königs Leopold bilden das Hauptthema btr Diskussionen in London", schreibt das Blatt, riile Berichte der schwedischen Presse aus London hben hervor, daß die belgische Rechenm. wie auch b;» englische Regierung, von der Absicht König Leo- p- lds längere Zeit vor ihrer tatsächlichen Derkun- ^-Ähon^am 20.^ Mai, so schreibt,,StockhollnTld- tmgen", sah König Leopold den aussichtslosen Kumpf ein und hatte aus diesem ®runbe e ine Umterredung mit General Wey gand da- mit einer Sondermaschine im belgischen yaupl- q:iartier anlangte. Weygand sei noch ein 3 n) e 1- i s Mal in das belgische Hauptquartier gekom- irsn, wo es, wie das schwedische Blatt !A^ewt, ,,z enem dramatischen Auftritt Zwischen König -e - P>ld und Weygand kam". Der französische General ktnchte dem König heftige Vorwürfe, bte aber von

hier die Spuren harten Ringens.

Aber unsere tapferen Soldaten, die hier zur Ein­nahme von Calais angesetzt worden sind, haben sich gegen die Engländer durchgesetzt. In den mit feindlichem Heeresgut angefüllten Straßen reiht sich ein Wehrmachtsfahrzeug an das andere, Heber- all Sicherungen und Postenpaare an den großen Straßenkreuzungen, die zum Hafen weisen. Vom roten Backstein-Rathaus weht die Haken­kreuzfahne. Vom zerschossenen Bahnhof aus, der unmittelbar unter den Wällen der Zita­delle liegt, gehen gerade Panzerverbände zum neuen Angriff vor. Der Engländer ist hier ein mächtiger Gegner, der jede Verteidigungsmöglichkeit nutzt. Er weiß, es geht um die wichtigste Hafenbasis auf dem Festland. Zäh haben sich beide Gegner inein­ander verbissen. Vom Wandelgangfenster des Theaters) hoch oben von der vierten Galerie, wer­fen wir einen Blick auf die umkämpste Zitadelle. Immer aufs neue blitzt das Mündungsfeuer der englischen MG.s auf. Immer aufs neue schlagen die deutschen Geschosse ein. Der Kampf geht weiter. In Calais wird noch gekämpft. Der Ring um Ca­lais ist geschlossen und fest. Aus dieser Umklamme­rung gibt es für den Gegner kein Entrinnen. Nur die See ist noch offen. Da sorgt die Luftwaffe da­für, daß auch hier der Brite den Kriea gegen uns teuer bezahlen muß. Dr. Wolffram.

Rom, 30. Mai. (Europapreß.) Auch der Mann c von der Straße, so berichten die italienischen Korre- 1 spondenten aus London, fühle nup bereits m Eng- I land den Ernst der Gefahr, die der seit zwei Jahr- 1 hunderten unverletzt gebliebenen Heimat drohe. Sern < Erwachen aus Illusionen, in denen er von der eng- i lischen Lügenpropaganda gehalten wurde, sei grau- 1 fam. Das Charakteristischste dieser Stunde Englands sei daher auch die Wut Englands uberöte | eigene Machtlosigkeit, lieber der Sudkuste Englands schwinge die ßnegsfurte bereits ihre Geißel. Ein endloser S t r 0 m v 0 n F l u ch t- lingen ergieße sich aus den Kustenstadten auf den Verkehrswegen nach London in das Innere des I Landes und verlege den Truppenkolonnen den Weg, die sich auf dem Marsch an das Gestade des Aermel- kanals befände, nicht um auf dem Festlande sich zur Schau zu stellen und beim Freund rote m Femdes- Iland zu wüten, sondern um die eigene Küste zu verteidigen. \

DieTimes" spricht von einem düsteren Tag. Der Regierung gelinge es kaum wehr, die Ner­vosität der Bevölkerung zu beschwichtigen, die die Küstengebiete fluchtartig verlasse. Das Kriegskabi- nett halte zahlreiche Sitzungen ab, um die Lage des englischen Expeditionskorps zu prüfen. Die Regierung sei für die Verbindung mit Pans allein auf den drahtlosen Funk angewiesen, was den Ver­kehr sehr erschwere. London und Pans prüften die Mittel die geeignet seien, eine Katastrophe zu ver­meiden.Dally Mail" gebe zu, die Lage der eng­lischen Truppen in Flandern sei äußer st kri­tisch geworden und sage noch zu erwartende schlim­mere Ereignisse voraus.News Chronicle" betonte, die Niederlage des britischen Expedittonskorps dürfe die Siegeszuversicht nicht erschüttern.Daily Erpreß" verweise auf die günstigen Ausfallstellun- gen der Deutschen für einen Angriff gegen Eng­land Der Militärkritiker desEvening Standard sagt nach dem endgültigen Zusammenbruch des

»eben zu \&

Norden verloren geht, selbst wenn Paris verloren geht und es notwendig werden sollte, sich an der Loire, ja an der Gironde zu schlagen, werden wir kämpfen." Ministerpräsident R e y n a u d hat seine Beratungen fast die ganze Nacht zum Mittwoch fortgesetzt und auch Marschall Pötain ynd den Generalstabschef C 0 l s 0 n empfangen. Die Hoff­nung, daß der Widerstand der bei Lille eingeschlos­senen Truppen Weygand gestatten werde, die Front

Die Entscheidung in der großen Schlacht in Flan­dern ist gefallen. Nachdem die belgische 2lrmee be­reits am Dienstag die Waffen gestreckt hat, stellt der Wehrmachtsbericht vom Mittwoch in wenigen lapidaren Sätzen eindeutig fest, daß das Schicksal der französischen Armeen im Artois besiegelt ist und das englische Expeditionsheer ebenfalls feiner Vernichtung entgegengeht. Auf der gestern von uns veröffentlichten Karte war versucht worden, durch Schraffierung den ungefähren Verlauf der deutschen Kampffronten und die Einkesselung der französisch- britischen Armeen im flandrischen Raum zu ver­deutlichen. Inzwischen sind diese auf so enge Räume zusammengedrängt worden, daß diese im Maßstab der gestrigen Karte überhaupt nicht mehr darge­stellt werden könnten. Das zeigt vielleicht am besten die ungeheuren Leistungen unserer deuffchen Trup­pen, denn der Feind kämpfte ja noch überall mit dem Mut der letzten Verzweiflung und hat auf engstem Raum noch immer eine außerordentliche Feuerkraft konzentriert. Um so bewunderungs­würdiger ist die Bravour unserer Soldaten, deren Angriffsgeist sich auch im Nahkampf als ebenso unwiderstehlich erweist wie in den weiträumigen Bewegungen des Vormarsches. Wir haben hier schon den landschaftlichen Charakter des Industrie­gebiets um Lille geschildert. Er ist dem Feind sehr chnell zum Verhängnis geworden, denn wenn auch die ungeheuer dichte Besiedlung dieses Gebietes mit seinen vielen Zechen und Werksanlagen wegen einer Unübersichtlichkeit und seinen zahlreichen Verteidigungsmöglichkeiten dem Angreifer unge­wöhnliche Schwierigkeiten bietet, die nur dem ganz begreiflich sind, der schon einmal im Straßenkamp gestanden hat, so trägt doch heute die Luftwaffe ein ganz neues Moment in diesen Kampf, und mit welch vernichtender Wirkung unsere Stukas in den Erdkampf eingegriffen haben, davon vermag sich der ein Bild au machen, der an die Erstürmung Warschaus irn vorigen Herbst denkt.

Lille selbst, die bedeutendste Stadt Französisch- Flanderns und mit 200 000 Einwohnern die siebt­größte Stadt Frankreichs überhaupt, rourbe von unfern Truppen von Osten und Westen im Angriff genommen, nachdem ihnen am Vortage schon der Durchbruch durch die starken Grenzbefestigungen zwischen Roubaix und Valenciennes von Osten her gelungen war und von Südwesten her La Bassöe, im Weltkrieg mit dem gleichnamigen Kanal viel umkämpft, erreicht worden war. Von Süden her waren gleichzeitig Douai, etwa 30 Kilometer südlich Lille, und Orchies, ein wichtiger Bahn­knotenpunkt etwa 20 Kilometer südöstlich Lille, in deutsche Hand gefallen. Was hier schon vom In­dustriegebiet des Artois im ganzen gesagt wurde, gilt im besonderen auch für Bille. Es ist Mittel­punkt einer regen Textil- und Maschinenindustrie, aber auch als Sitz einer Universität, einer Tech- : nischen Hochschule und zahlreicher anderen Bildungs- anstalten von großer kultureller Bedeutung. Die

Annahme von Anzeige» für bte Mittgasnummer bis Z'/rUhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm Höbe bei Anzeigen von 22 m* Breite? Pf.,Textanzeigen von 70 mm Brette 50 Pf. WiederholungMalstaffell Abschlüße MengenstaffelS Platzvorschriff (vorherige Vereinbarung) 25 °/o mehr Ermäßigte Grundpreise Bäderanzeigen

und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 vf.

drittes: britische Kriegsschiffe, Zerstörer, die auf der Reede vor Anker gegangen sind. Plötz­lich blitzt es dort auf. Sie lassen ihre Schiffsge­schütze sprechen, ein unerbitterter Kampf, der um den Hafen und die Befestigungsanlagen tobt. Von links stößt eine MG.-Garbe über die Straße, als wir weiter ins Stadtzentrum fahren. Ueberaü auch

glkämpst. Ostwärts Lasset wurde die befestigte $ $ $n Commelles, einem Oertchen nur zwei fimzösische Grenz st etlung, die der Gegner Kilometer südlich von Calais, treffen wir sonntäglich ot verkehrter Front verteidigte, durchbrochen gkleidete Menschen auf der Straße. Zwischen sie irb die belgische Grenze erreicht. Bei W 0 r m - schieben sich Flüchtlinge, mit Sack und Pack Lu d t lind noch Kämpfe im Sangi. Dünkirchen beloben, zu Fuß, mit dem Fahrrad, Belgier und

ve deutsche Luftwaffe bekämpfte am 28 Mm zuruck- feuerf bie Zitadelle von Calais. Vor

flilende Kolonnen aller Art, Truppenansammlungen un5 öer Horizont, umzogen von schwarzen Rauch- Ad Panzerwagen. wölken. Drüben halb rechts von der Straße heller

Bei der bewaffneten Aufklärung vor der belgisch- Feuerschein einbrennenderPetrole u m- snnzösischen Küste und im Kanal wurden b r ei t a n f. In das Donnern der deutschen Geschütze Zerstörer zwei Transporter und zwei Fracht- mischt sich in der Ferne das Knattern heftigen MG.- Uffe mit Bomben angegriffen und fchwer be- Feuers. Links auf der Wiese weiden friedlich einige ü - x n t hör mhHoren itorbfee durch Bom- Kühe und Pferde, wenig weiter em zerschossener

g(, n mM-rm Nord,-- durch bischer Spühwagen, und unw-it davon auf dem dlntreffer ein fein dl ich es U-Boot'oe ein französisches Pakgeschütz, weiter davon

sinkt. Die Vernichtung eines weiteren U-Bootes . aU5gebrannte britische Panzer. Gegensätze des ist wahrscheinlich. Deutschen Schnellbooten ge- ^r|ege5f

lo»g es, trotz ungünstiger Wetterlage vor dem bet- ^lm südlichen Fort von Calaro fahren wir vor- ßilchen Kanalhafen Nieuport wiederum einen bei au^ einer Straße, die deutlich die Spuren -ich England flüchtenden großen feindlichen Zer- schwerster Kämpfe zeigt, zusammengeschossene Häu­sl! r e r durch Torpedoschuh z u v e r f e n k e n. jer, zerstörte Geschütze, vernichtete Kraftfahrzeuge.

An der Südfront wurden einzelne Vorstöhe Die Kandelaber der Straßenbeleuchtung zerttum- I merf Sämtliche Fensterscheiben zersplittert. Aus

dem Fort sind die Zwillings-MG. noch feuerbereit zum Fliegerbeschuß. Zwischen chnen aber weht d i e weiße Fahne, das Zeichen der Uebergabe.

5n das grausig-schöne Panorama der Stadt Calais bringen wir jetzt ein. Oben auf der Höhe hatten wir einen fast faszinierenden Eindruck, vor uns die breit hingelagerte Stadt, am Horizont den Grund von einem graublauen Streifen, der sich hart vom Himmel abhebt, das Meer, der Kanal! Als Schattenrisse erkennen wir mächtige Fahrzeuge, eines dort drüben, rechts davon ein zweites, ein

1, ntM I w s- Sitrini $

°°nd> der-

t

iJJ«1

jjaitnt-

Jahrgang Nr. 126

Er-cheini täglich, außer S nntags und Feiertags V ilagen: Die Illustrierte ebener Familienblätter I

HtimatimBild DieScholle |

AHmats-BezugsPreis: M 4 Beilagen.RM.1.95 ObneIllustrierte * 1.80 Z stellgebühr -.25 o bei Nichterscheinen üttt einzelnen Nummern tnolge höherer Gewalt ft msprechanfchluß 2251 Drahtanschrift:Anzeiger" 1 PvitscheckllbssFrankf^M.

irtti » in W ley

L ypern und der Kemmel im Sturm genommen.

3 Die Reichskriegsflagge über Langemarck. Litte, Brügge und Ostende in deutscher Hand Dünkirchen unter dem Feuer der schweren Artillerie. Glänzende Erfolge der Flak.

Vernichtung entgegen. G e n f, 29. Mai. (Europapreß.) Unter der Ueber-

vurch raschen Vorsioh in Nordftandern wurde fd)rift: Die französische Hauptstadt nach der belgi- 2cugge durchschrillen, Ost ende genommen unö j^ert Kapitulation ängstlich aber entschlossen" be= , _ ,, v , _ .

Axmuiden erreicht. An der Pser und dem Pser- achtete der Pariser Korrespondent derSuisse", an der Somme und der Aisne zu verstärken, ist knal nördlich Ppern leistet der Feind noch Die Pariser Atmosphäre sei seit Bekanntwerden erschüttert worden.

«rzweifetten Widerstand. Heber dem Mahnmal der der Nachricht von der Kapitulation ä u ß e r st --------

-titschen Fugend bet Langemarck, dem Schau- p! h ihres heldenmütigen kämpfens 1914, weht We Reichskrlegsflagge. Lille ist im An-

Ze r l l n, 29. Mai. (DNB.) Das Oberkommando I König Leopold zurückgewiesen wurden. Er erklärte, d« Wehrmacht gibt bekannt: daß weder von englischer noch von französischer

® £9 ...8 . ... _ .x Seite ernste Anstrengungen gemacht worden seien,

3m fortschreitenden Angriff zur Vernichtung der ^n Belgiern im Einklang mit dem Versprechen zu Mlischen Armee stürmten unsere Truppen Ppern Hilfe zu kommen und daß fein Beschluß nunmehr .s s unverrückbar sei. In letzter Stunde habe aber Ge-

11 0 «erame. neral Weygand mit äußerster Kraft versucht, eine

Offensive an der Südfront ein,gleiten, um den bel- zVtr iWKyriilUUJlvVCriUJl gischen König von seinem Entschluß abzubringen.

frtAHi Diese Offensive sei ebenso wie die darauffolgende

Will vlUllll'vU/- mißglückt und nichts konnte die Kapitulation

Gietzener AMiger

General-AnzeigersiirOherheffen

Zührerhauptquartier, 29.Mai. (DNB.) verhindern.

D°s Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nach dieser Darstellung ist es also nichts anderes

0as Schicksal der französischen A r - als schamlose Geschichtsklitterung, wenn die Herren im Ar toi s i« besieaelt Ihr Widerstand Reynaud und Churchill jetzt die völlig Ueberraschten m-en i m 21 r 10 i 5 yt besiegen. J^r wioeq^ fpie[en überVerrat" zetern, um den König tu Raum südlich Ciüe ist zusammeugebro r Belgier als Sündenbock für das völlige Ver­chen. Die englische Armee, die im Raum |agen ihrer eigenen militärischen Führung vorzu- Vxmuiden. Armentieres, Bailleut, Vergues, west- schieben.

lih Dünkirchen, zusammengedrängt ist, gehl durch .

uti er en konzentrischen Angriff ebenfalls ihrer Gedruckte StlMMUNg M P0NS