Ausgabe 
30.3.1940
 
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Jeder Hilst dem Kriegs-Winterhilsswerk

Städtespiele haben von jeher immer einen

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Steuerbescheide ersetzt werden.

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Rj. 1938 bzw. 1939 festgesetzten Steuerbeträge so lange weiter zu entrichten, bis sie durch neue

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Backhaus Kreisleiter.

erfolgen: Pol. Kennz. des Kfz.

I. B-Reih Kreisobmann.

0,90 RM.

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Hausfrau, begreife: ATA fp°rLSe,fe-

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ner einen guten die besten Spie-

^leineAnzeigen im Gießener Anzeiger werdest von Taulenden beachtet und geleien.

Die Meldung hat auf einer Postkarte nach unten­stehendem Muster bis ;um 6. 4. 1940 an Wehrersatz. Inspektion Kassel, Gruppe K, Hohenz. Str. 106, zu

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500 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass.

das vornehme 1067D

1 Familien - Caf£ in Gießen

Nie Ausgabe der Zusahkarten /ür Schwer-.

5c'werft- und Langarbeiter erfolgt am 2., 3. uno

Lieferant auch Ihrer Krankenkasse

ünfters.

Gießen, den 29. März 1940.

Der Leiter des Vermessungsamts.

Dieter.

Bekanntmachung.

Sondergebäudesteuer für das Rj. 1940.

1. Es wird auf Absatz 2 der Bekanntmachung vom 27. Februar 1939 zur Abänderung des Sonder- gebäudesteuergesetzes vom 19. Februar 1938 (RegBl. 1939 Seite 22) hingewiesen. Hiernach

Ausruf des Gauobmannes.

NSG. Das Kriegswinterhilfswerk 1939/40 steht vor seinem Abschluß. Die Deutsche Arbeitsfront führt am Samstag, 30., und Sonntag, 31. März, die letzte Reichsstraßensammlung durch.

Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Willi Becker, erläßt dazu folgenden Aufruf:

Schassende sammeln Schassende geben."

Alle Betriebsführer. Betriebsobmänner. Der- trauensmitglieder. Walter und Warte der Deutschen Arbeitsfront und Werkscharmänner werden durch ihre Tatkraft dazu beitragen, die letzte Strahen- fammlung für das Winterhilfswerk zu einem ge­waltigen Erfolg zu führen.

Ich weiß, daß jeder Schaffende im Gau Hessen- Rassau auch diesmal feine Pflicht erfüllen wird.

Deutsche Frauen und Mnner!

Am kommenden Samstag und Sonntag findet die letzte diesjährige Strahenfammlung für das Kriegs- Winterhilfswerk statt, die die Deutsche Arbeitsfront durchführt. Das Ergebnis dieser Sammlung soll be­weisen, daß das deutsche Volk durch den uns auf­gezwungenen Krieg erst recht zu einer untrennbaren Gemeinschaft zusammengeschweißl ist. Der Opfersinn des deutschen Volkes ist gerade durch die Härte der Zeit noch gesteigert, das wird die Welt auch an dieser letzten Reichsstraßensammlung festslellen kön­nen. Als Leitspruch sollen uns die Worte dienen:

Alles für Deutschland !* heil Hitler!

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Der Oberbürgermeister.der Stadt Gießen.

Ernährungsamt, Abt. B. 1594C

Stadimannschafi Gießen-Wetzlar

Auf dem Waldsportplatz stehen sich morgen im Winterhilfsspiel beide Mannschaften gegenüber. Die

Publikumserfolg gehabt, denn nur ler beider Städte kämpften gegeneinander. Die

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AutoöIe-dAutofette Industrieoie für alle Verwendungszwecke stets sofort ab Lager Klein-Linden lieferbar. Kaufe und hole ab: ALTÖL z. vorgeschriebenen Höchstpreis.

Richard Sommer

Gießen .Klein.Linden

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1401D

Fußballfür das Kriegs-Winterhilfswerk

Das Fackamt Fußball veranstaltet am morgigen Sonntag eine stattliche Reihe von Spielen, deren Ertrag für das Kriegswinterhilfswerk bestimmt ist. Das Programm sieht folgende Begegnungen vor: Stadtmannschaft Gießen Stadtmannschaft Wetzlar Steinberg Leihgestern/Großen-Linden Garbenteich Wehrmacht

Hungen Steinbach

Rodheim Stadtmannschaft Gießen B.

Stadtmannschaft Wetzlar B. Naunheim Ehringshausen Wehrmacht Frohnhausen Nanzenbach

Gießener Wochenmarklpreise.

* G i e ß e n, 30. März. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 25 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, aus­ländische Eier 11% Rpf., Kartoffeln, 50 kg 3,90 RM., Wirsing, % kg 15 Rpf., Weißkraut 10 bis 14, Rotkraut 15 bis 23, gelbe Rüben 12 bis 15, rote Rüben 10 bis 15, Spinat 45, Unterkohlrabi 8, Zwiebeln 12 bis 15, Meerrettich 40 bis 70, Schwarz­wurzeln 35 Rpf., Feldsalat, kg 2 RM., Birnen, 20 Rpf., Salat, % kg 3,60 RM., Blumenkohl, das Stück 45 bis 50 Rpf., Endivien 15 bis 25, Lauch 5 bis 18, Sellerie 10 bis 30, Rettich 10 bis 20, Radieschen, Bündel 30, Grünfoße-Bündel 30 Rpf.

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Die Hqu* der Hand zuerst vom gröbsten

Bekanntmachung

Lber die Offenlegung des Reichskatasters (Liegenschaftskatasters).

Das aus Anlaß der Uebernahme der Boden- ih tzungsergebnisse aufgestellte neue Liegenschafts- aluster der Gemeinden Lollar, Ruttershausen, cvubringen mit heibertshausen wird in der Zeit on 15. April 1940 bis einschließlich 14. IHal 1940 n den Diensträumen des Vermessungsamts Gießen Lrnd) während der Dienststunden von 8 bis 13 uno 1 bis 18 Uhr offengelegt. Offengelegt werden die o asterkarten und die Katasterbücher. Die in das ugenschaftskataster übernommenen Angaben wer- n nicht besonders bekanntgegeben. lbUZU

Bekanntmachung.

Beschlagnahme und Meldepflicht von Anlaß- und Beleuchtungs-Batterien stillgelegter Kraftfahrzeuge und Motorboote sowie des Altmetallhandels.

1. Auf Grund des § 25 des Reichsleistungsgesetzes wird durch die Wehrmacht hiermit die Beschlagnahme aller Anlaß- und Beleuchtungs-Batterien angeordnet a) aus Kraftfahrzeugen, die für den Verkehr auf

öffentlichen Straßen zulastungspflichtia warön und nicht mit einem roten Winkel für die Wei­terbenutzung versehen sind,

b) aus stillgelegten Motorbooten,

c) die sich bei Altmetallhändlern, Altmetallver- brauchern oder ähnlichen Unternehmen befinden.

2. Richt beschlagnahmt werden Batterien, die sich nachweislich in Pflege bei Kraftfahrzeug-Werkstätten, Kraftfahrzeug-Handelsunternehmungen, Garagen und Akkuladestationen usw. befinden. Als Stichtag gilt der 25.3.1940. Etwa nach diesem Termin in Pflege gegebene Batterien unterliegen der Beschlag­nahme.

3. Nach § 3 (8) des Reichsleistungsgesetzes haben alle Besitzer der unter ac genannten Batterien diese bis zum 6.4.1940 zahlenmäßig mit genauer Angabe des Lagerortes der Batterien durch Post­karte axv die zuständige Wehrersatz-Inspektion, Gruppe K, zu melden.

Sofern Batterien in Pflege gegeben sind, ist hier- bei anzugeben:

In Pflege gegeben bei. . . ... . .

(genaue Anschrift)

4. Beschlagnahmte Batterien dürfen weder ver­kauft noch erworben werden.

5. Die beschlagnahmten Batterien sind von den Besitzern gemäß § 15 (1) 4. der Wehrmacht zur Verfügung zu überlassen. Die Zeit der Abholung wird durch die zuständige Wehrersatz-Inspektion mit­geteilt. Den Besitzern wird nach Abgabe der ver­brauchten Batterien der Betrag laut nachstehender Liste vergütet:

Typ: Ampere Rückkaufspreis für

Volt Stunden verbrauchte Batterien

Aus der Stadt Gießen.

Verpflichtung der 63.

im morgigen Sonntag findet imGloria- UiW* um 10.30 Uhr -die feierliche Verpflichtung )es gesamten Jahrganges statt, der an Ostern das Schuljahr beendet hat. Die Jungen und Mädel seiden in dieser Feierstunde, in der Kreisleiter Pg. Zock Haus spricht, in Anwesenheit ihrer Angehö- iflin zur Treue, Pflichterfüllung und Liebe zum Wrer und unserer Fahne auf den kommenden jeUnsaüschniff verpflichtet. Diese Feier bedeutet yirbolisch einen Wendepunkt in ihrem Leben, in )ep neue und schwerere Aufgaben im Dienst in der -ifer-Jugend, als auch in der täglichen Arbeit an ic gestellt werden. In dieser Feier, die an Stelle der Mer üblichen Ueberweisungsfeier in Hitler-Jugend m- BDM. gerückt ist, und die morgen im ganzen Re-f) einheitlich zur Durchführung gelangt, werden itL 400 Pimpfe und Jungmädel in Gießen ver­nichtet werden.

HZ. Bann und Llntergau 116.

Standortbefehl.

Morgen, Sonntag, 31. März, Antreten der zu der Be:pflid)tungsfeier befohlenen Jungen und Mädel in: 9 Uhr am Dolksbad.

BOM-llntergau 116 Gießen.

Bi tr. Ueberweisungsfeier am 31. 3. Ifionntag, 31. März, treten alle Mädel des Stand- m Gießen (nicht BDM.-Werk-Mädel) um 9 Uhr in tadelloser Kluft am Volksbad zur Ueberwei- lUigsfeier an.

Dienstbefehl.

|tm Samstag, 30. März, treten alle Neuaufnah. Md der IM.-Gruppe Nord um 15 Uhr am Os- vcidsgarten an.

Die Führerin der JM.-Gruppe 4/116.

Aehener Woche fürKunstundLiteratur

Stadttheater Gießen.

gcr (1900); Ehmann (VfB.-R.), Kraft, Balz (1900), Funk, Berghöfer (VfB.-R.); Ersatz Flügel (VfB.-R.).

Wer diese Spieler kennt, weiß, daß das unbedingt die beste Vertretung der vorhandenen Spieler aus beiden Lagern ist. Vor allem zeichnen sich diese Spieler durch ungeheuren Eifer und unbeugsamen Siegeswillen aus. Die enorme Schnelligkeit der wendigen Stürmer sollte für einige Tore gut sein. Diesmal braucht man, ohne den gefährlichen Gegner zu unterschätzen, nicht allzu ängstlich zu sein, denn es wird einen packenden Kampf geben, der erst in der Schlußminute entschieden sein dürfte.

WHW.-Spiel Watzenborn- Sleinberg I gegen Leihgestern-Großen-Linden komb.

Zum angesetzten WHW.-Spiel trifft die 1. Mann­schaft des FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg am kommenden Sonntag an der Neumühle auf eine kombinierte Mannschaft von Leihgestern-Großen- Linden. Heber die Stärke der Kombinierten ist wenig zu sagen, da noch nicht feststeht, welche Spieler für diese Mannschaft zur Verfügung stehen. Die Platzmannschaft stützt sich auf ihre bisherigen Spie­ler, die die Tabellenführung der Bezirksklasse er­kämpften. Voraussichtlich jedoch wird die Mann­schaft noch durch einige Gastspieler verstärkt.

Geaen die nach Absatz 1 dieser Bekanntmachung festgesetzten Steuerbeträge ist das Anfechtungs­verfahren der Reichsabgabenordnung gegeben. Die Frist zur Einlegung der Anfechtung beginnt am 1. April und endigt am 30. April 1940.

Die Finanzämter

Domstädter, die mit einer ganz erstklassigen Mann­schaft antreten können, unter anderem spielen: Zampedri, Schreier, Blech I., Blech II., Zidorn, Meinhardt (alles Spieler der Vorkriegself des Sportvereins), außerdem Jftel, der schuhgewaltige Mittelstürmer des Spieloereins Kassel, ist mit von der Partie, haben gezeigt, was in ihnen steckt. Be­kanntlich mußte die Gießener Vertretung im Vor­spiel eine hohe Niederlage einstecken.

Die Gießener spielen voraussichtlich in folgender Aufstellung: Dinges (1900); Fleischhauer (VfB.-R ), Goß (1900); Kraft (DsB.-R.), Möhl (VfB.-R.), Ja-

Nadel- und Laubhol,, Schnittmaterialien aus eigenen großen Produktionen Ostpreußisches Kiesernschnittholz Sperrholz - Zsolierplatten - Furniere Hartplatten für Fußboden usw.

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Eugen Dürr L> 6o., Gießen

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KdF.-Aolkstumsgruppe LeihMern im Dienst fürs WHW.

Arn Sonntag, 31. 3., von 16.30 bis 17.30 Uhr singt und tanzt die V o l k s t u rn s g r u p p e Leihgestern unter ihrem Leiter, HeimatHchter Pg. Georg Heß, an der Ecke Plockstraße- Johannes st raße. Die Gießener Bevölkerung wird gebeten, sich die Darbietungen der Volkstums­gruppe anzusehen und anzuhören.

Als Einladung erläßt der Heimatdichter H e ß den nachstehenden Aufruf:

Mr feange ean daaze firfch WHW. komm ean die Plocksirouß, dann wirftes schun seh. Kaan Chimy, kaan Foxtrott, doas eas näit u's Dort, däi basse näit zou u'sern Troachte na deutsch, roäi ean froiherer Zeit würd' gedaazt, doas kannste d'r noachmoul beoroachte.

De Polka",de Schnicker" aus gan^ aaler Es gäiht naut iroer die Gemitlichkeit";

ean roonnerboar fläihe die Räckerche beimGäih mr näit iroer mei Aeckerche." Un wann de Hannes die Zäihorgel spielt, roäi einst innerm ßeanebaam, dann Hirt ihr aad),, roäi u's Doarfjugenä singt, ganz, roäi bei us dehaam.

Woas alles sonst offem Doarf trassiert wird u'ch ean Mundoart deklamiert, die Wehrmacht spielt kom hie zoum lauem 'e Stinnche Volkstum, Soldoate un Bauern. Etz' schwei' ich aach stell un haale mei Maul ean dou d'r näit alles v'rzeh'n, sonst waaßte mei fit d's ganze Programm ean doust mr bis Sonndoag do feh'n. Komm un mach d'r e Gealdsteck zerächt un werf ean die Büchs us e Spend, dann raiche bis Sonndoag firsch WHW. sich Städter un Bauern die Händ. G. H.

Cm morgigen Sonntag, 31. März, vormittags, iwt die 7. Morgenveranstaltung als Erosfnungs- t rr der Gießener Woche für Kunst und Literatur ictt. Das Städtische Orchester unter Leitung von Livellmeister Paul Walter bringt die Ouvertüre Li nore Nr. 3 von Ludwig van Beethoven zu Ge- hL Danach hält Oberbürgermeister Ritter eine A prache. Die Feierstunde wird beschlossen durch bi Erstaufführung van Goethes SchauspielDie G.chwister" unter der Spielleitung von Hans i ißler. Mitwirkende: Elisabeth Leiprecht, Fried- ri. Gröndahl, Hans Albert Schewe.

Im Sonntagabend wird die OperetteDie Fle- lltmaius" von Johann Strauß in der Neuinsze- Nirung von Harry Grüneke wiederholt.

Gegen die in das Liegenschaftskataster uhernom« Unen Angaben steht den Grund- und Gebaude- amtümern (Erbbauberechtigten, Erbpächtern) die »e.chwerde zu. Die Beschwerde ist nicht zulässig:

gegen den Eigentumsnachweis, wenn er mit dem Nachweis im Grundbuch übereinstimmt;

gegen Angaben, die aus dem bisherigen Kataster unverändert übernommen sind. Die Abänderung solcher Angaben kann nur verlangt werden, wenn den zur Einlegung der Beschwerde Be­rechtigten nach den für die Aufstellung uno Fortführung des bisherigen Katasters maß- gebenden Bestimmungen ein Anspruch auf -Be­richtigung bereits zustand;

gegen die auf Grund des Gesetzes über die Schätzung des Kulturbodens (Bodenschatzungs­gesetz) vom 16. Oktober 1934 (Reichsgesetzbl. I S. 1050) übernommenen Schätzungsergebnisse.

- fote Beschwerde kann in der Zeit bis zum Slblauf 28. 2Uai 1940 bei dem Vermessungsamt in ©te­er (Land) entweder schriftlich etagereidjt oder zur üiderschrift erklärt werden. Bei völliger Zurück- le'fung der Beschwerde fallen die durch örtliche Versuchungen entstandenen Kosten dem Beschwerde- ihrer zur Last.

Mit Ablauf der Offenlegungsfrist tritt das Reichs- ilifter an die Stelle des bisherigen Liegenschafts-

Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Ridda und Scholten.

Aachtragshaushaltsfatzunü

der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1939.

Auf Grund des § 88 Absatz 1 in Verbindung mit

§ 86 Absatz 2 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 (RGBl. I S. 49) wird nach Be­ratung mit den Ratsherren für das Rj. 1939 fol­gende Nachtragshaushaltssatzung bekanntgemacht:

I.

§ 1.

Der Nacktrqgshaushaltsplan wird im außerorbent- lichen Nachtragshaushaltsplan

in den Einnahmen auf . . . 8 088 714, RM. (gegenüber 2 658 584, RM.

Einnahmen im außerordent­lichen Haushaltsplan)

in den Ausgaben auf ... 3 088 714, (gegenüber 2 658 584, RM.

Ausgaben im aufjerorbent- lichen Haushaltsplan)

festgesetzt.

§ 2.

Die Bestimmungen der Haushaltssatzung vom 29. August 1939, soweit sie sich auf die Steuersätze und die Kassenkredite beziehen, bleiben unverändert.

§ 3.

Der Darlehensbetrag, der zur Bestreitung von Ausgaben im außerordentlichen Haushaltsplan des Rechnungsjahres 1939 dienen sollte, wird gegenüber der bisherigen Festsetzung in Höhe von 1 963 407,15 RM. auf 2 393 537,15 RM. festgesetzt.

Gießen, den 28. März 1940. 15950

Der Oberbürgermeister: Ritter.

II.

Die nach § 86 der Deutschen Gemeindeordnung vorgesehene Genehmigung der Aufsichtsbehörde zu § 3 der Nachtragshaushaltssatzung ist unter dem 29. März 1940 erteilt.

Gießen, den 30. März 1940.

________Der Oberbürgermeister: Ritter.________

Arbeiisvergebung.

Die Zimmerarbeiten für den Erweiterungsbau der Medizinischen Poliklinik der Universität Gießen sollen im öffentlichen Wettbewerb vergaben werden. Es handelt sich um mittlere Zimmerarbeit, die im Laufe des Frühjahrs zur Ausführung kommt.

Einreichungstermin: Dienstag, den 9.April, vormittags 10 Uhr

auf dem Neubaubüro des Hessischen Hochbauamts, Kstnikstraße 32 II, wo die Eröffnung der Anaebote im Beisein der erschienenen Bewerber stattfindet. Die Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, zum vorgenannten Eröffnungs- termin einzureichen.

Ab 1. April 1940 sind die Leistungsverzeichnisse von 8 bis 13 und 14 bis 16 Uhr auf dem oben­genannten Neubaubüro erhältlich. Dort liegen auch Pläne und sonstige Unterlagen zur Einsicht offen.

Auschlagsfrisl: 4 Wochen. 1601D

Gießen, den 30. März 1940.

1 Hessisches Hochbauamt Gießen.

Kastel, den 28. März 1940. 1604D

Wehrersatz-Inspektion Kastel.___________

Bekanntmachung.

Die Ausgabe des punklschecks durch die Punktverrechnungsstelle des Wirtschafts­amtes des Stadtkreises Gießen erfolgt am 1. und 2. April 1940 wie folgt: 1621C

Für die Firmen mit dem Buchstaben:

AK am 1. April 1940 in der Zeit von 1113 Uhr,

LN von 1518 Uhr,

OZ am 2. April 1940 in der Zeit von 913 Uhr.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Wirtschaftsamt,

Donnerstaß nachmittag 5 Uhr wurde mein lieber Mann, unser guter

Vater, Schwiegervater und Schwiegersohn

Adam Hohmeier

von seinem langen Leiden erlöst

Die trauernden Hinterbliebenen i

Lina Hohmeier. geb busch

Paul Judt und Fr,au Anneliese, geb Hohmeier

Karl Busch.

Gießen (Neuenweg 36), den 30 März 1940.

Die Trauerfeier findet Dienstag, den 2. April, nachmittags 2 Uhr.

auf dem Neuen Friedhof statt.