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Oer Weltkampf zwischen Gold und Blut
Oie Lleberwindung der Zdeen von 1T89.
Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach in der pariser Oeputiertenlammer
Nachfolger des Generals der Artillerie H e i ft, her " Frontverwendung erhielt.
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«Erklärte nun auch die französische Regierung, sie We die Zurückführung der spanischen Kolonien ir hoffnungslos und betonte sie ferner, keine An« Mfsabsichten auf diese zu haben, einiat^ man sich ach ferner mit Rußland durch das Petersburger «»mpromiß. so hatten diese Vorgänge doch in Wa. !i gton wachsende Unruhe hervorgerufen und wur. dm zum äußeren Anlaß der Monroebotschaft um |t mehr, als ganz ähnliche Gedankengange schon Monroes Vorgänger bewegt hatten. Dor allem sei fri-r an James Madison erinnert dessen Amts- u t von 1809—1817 mährte. Die Monroe-Doktrin !f entstanden aus dem Gefühl der Besorgnis für dm ungestörten Bestand der Vereinigten Staaten. Lu hatte schon vorher die Politik de- USA. beherrscht, in verschiedenen Richtungen melle,cht, aber i. esamt und sonders unter dem Prinzip der politi- f n f i p r 11 n a Amerikas zum Schufte der
Admiral Bastian
Präsident des Reichskriegsgerichts.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat den Admiral B a st i a n zum Präs,, denten des Neichskriegsgerichts ernannt. Admiral Bastian, der am 1.12.1935 als damaliger Chef des Allgemeinen Marineamtes im Oberkommando der Kriegsmarine zum Vizeadmiral und am 20. 4. 1938 zum Admiral befördert wurde, war vor dem Kriege Präsident des Neichsfürsorge- und Dersorgungs- gerichtes und als solcher bereits ständiger Vertreter
tinent ungehemmt auszubreiten gedachten.
Wir wissen sehr wohl, daß dem französischen Volk am Ende des 18. Jahrhunderts nicht anderes übrig blieb, als entweder zu verrotten ober noch einmal in einer Emvöruna die Rettung zu suchen. Daß Frankreich diese Erhebung durchsührte, war zweifellos noch ein Zeichen nichtgebrochener Lebenskraft, die Losungen jedoch, die diese große Welle mit sich führte, haben nicht den starken und guten Lebenskräften gedient, sondern haben die Menschen hingeführt zu lebensfernen phantastischen Vorstellungen, zur Ueberwertung intellektueller Konstruktionen, zur Loslösung der Individuen aus dem gegebenen alten Mutterboden und schließlich zur Preisgabe des Blutes. Man rief die grenzenlose Freiheit auf und hätte vergessen, daß Freiheit nur Gestaltungsmöglichkeit bedeutet und nicht die Durchbrechung aller Gestalten. Rosenberg erinnerte daran, daß manche Denker in Deutschland (Nietzsche und Lagarde, Wagner und Houston Stewart Chamberlain), in Frankreich (Gobineau und de La-
Wut der ewigen Kriege Europas es den Löwen und das Lamm in unseren Regionen in Frieden zu einander zieht" ... usw.
Und Amerikas Eintritt in den Weltkrieg? kann man nur fragen. Er ist jedoch nur eine Bestätigung dafür, daß Die Monroe-Doktrin einst aus Sorge und Angst um den Bestand der Vereinigten Staaten geboren, heute noch in vollem Flusse ständiger Umgestaltung steht Wir sehen mit der ungeheuren Verstärkung der Machtstellung der USA. bis in die jüngste Zett hinein eine ganze Reihe dieser alten Setten verschwinden und erleben eine unverkennbare Verflechtung der amerikaniscken Außenpolitik mit europäischen Fragen, eine Verflechtung, die man schon rein traditionsmäßig mit früher abergläubiger Furcht vermieden, und vor der man sich in Washington immer gescheut hat.
Wenn daher heute drüben warn end eStim- men ertönen, und einsichtsvolle Köpfe sich dessen zu erinnern beginnen, daß die Monroe-Doktrin noch immer ein Unterprinzip enthält, eine reziproke
peuge) und in England (Carlyle und Dickens) vergeblich ihre Stimmen gegen die soziale Not und die brutale kapitalistische Ausbeutung erhoben. Die Juden erhielten nach einem Wort Fichtes doppelte Rechte: sie waren nicht nur Angehörige des jüdischen raumleeren Staates, der sich über alle Länder erstrecke, sondern sie hatten zugleich noch die Rechte der Staatsbürger des jeweils von ihnen bewohnten Landes erhalten. Der Emanzipation des Judentums folgte rund hundert Jahre später die Emanzipation der Neger. In konsequenter Durchführung dieser sogenannten demokratischen Idee war es möglich geworden, daß ein Schwarzer Staatssekretär ift einer französischen Regierung werden konnte, dvs erstemal, daß ein Vertreter Afrikas im weißen Europa Regierungsgewalt er-
Gegenverpflichtung Europa gegenüber, gleichgültig gegen wen, gegen welches Land und gültig für alle, ohne Ansehen der Person, bann wäre sie endlich wieder zu dem geworden, zu dem sie ihr genialer Schöpfer erheben wollte: zum Segen für Amerika wie für Europa, zum Segen für Die gesamte Menschheit.
Zapan.sche Handelsabordnungen nach Südamerika unterwegs.
Rom, 28. Nov. (Europapreh.) Die lüdameri- konische Presse kündigt die Abreise zweier japanischer Handelsabordnungen nach Südamerika an. Die eine dieser Abordnungen werde die Republiken an der Küste des Atlantischen Ozeans, die andere jene an der Küste des Stillen Ozeans besuchen. Gemeinsames Ziel der beiden Abordnungen sei, die Handelsbeziehungen zwischen Japan und den süd- amerikanischen Republiken zu entwickeln.
von der jüdischen Hochfinanz, verbrüdert mtt dem internationalen Logentum und den von diesen Kräften abhängigen parlamentarischen Parteien Der Wettkampf des Goldes gegen die Kräfte des Lebens begann.
Der Kampf um das Gold und die Goldwährung ist in allererster Linie ein n>clkmfd>aulid)er Komps, tum zweiten ist die lleberwindung des Goldwahnes eine Frage der politischen Macht, und erst in dritter Linie ist die Ablösung der Goldwährung durch eine auf der gesamten Lolkskraft beruhende nationale Währung eine Angelegenheit der wirtschaftlichen und finanziellen Technik. Es zeigt sich heute die lUberromöuna der Gedankenwelt des 18. Jahrhundert und die Zertrümmerung der politischen Stuften dieser Wett durch alle Staaten des europäischen Festlandes trotz allen Geschreis der Börsenchrlsten und Börs-enjuden in London und anber&t^o.
Abschließend betonte der Reichsletter, daß die deutsche nationalsozialistische Revolution im Jahre 1940 eine h i st o r i s ch e Entscheidung erkämpft habe. Hum erstenmal ist hier eine Bewegung dem Schoße des Lebens entstiegen, die zugleich von einer tiefgründigen Weltanschauung geira- gen und durch eines der stärksten militärischen Instrumente, die die Weltgeschichte jemals gesehen hat, verteidigt wird, geführt vom härtesten Willen, der jemals in Deutschland herrschte, und innerlich gesichert durch das biologisch-charakterliche Erwachen von 80 Millionen und einer nunmehr diese Lebenskräfte gegen alle zersetzenden Mächte einsetzenden Rasse. Darum wird dieser 30jährige Krieg zwischen Gold und Blut in Europa, dieser Kampf zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert, mit b cm Sieg des Blutes enden. Aus dem Chaos, aus Not und Schande, ist der internationalen Idee das völkische Ideal entgegengetreten. Der Sieg dieses Ideals auf allen Gebieten bedeutet die eigentliche Weltrevolutwn des 20. Jahrhunderts. Jetzt sei die Stunde gekommen, da diese demokratischen Fallstricke zerrissen würden und die ewig jung gebliebene schöpferische Kraft des deutschen und des italienischen Dolkes Die Führung des Abendlandes endgültig übernähmen.
21,5 Millionen am dritten Opfersonntag.
Berlin, 28. Nov. (DNB.) Der am 10. November 1940 durchgeführte dritte Opfersonntag im zweiten Kriegs-Winterhilsswerk 1940/41 erbrachte nach bisher vorliegenden Meldungen das Ergebnis von 21 664 669,93 RM. Im Vergleich zum Opfer- fonntag im November des Kriegs-WHW. 1939/40 hat sich das Ergebnis um 9 449 645,96 RM., d. f.
Paris, 28. Nov. (DNB.) Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach heute in der Französischen Kammer zu Paris über dieJ deen von 178 9. Der große Wettkampf zwifchen Gold und Blut, Der am 2. August 1914 (einen dramatischen Anfang genommen habe, finde im Zusammenstoß von 1939/40 feine gewaltige Fortsetzung. Die Verschwörung der Hochfinanz und der Börsen der Wett- bemofraticn gegen Das deutsche Volk war schon 1914 ein durchaus bewußter Vorgang, dagegen hatte das damalige deutsche Kaiserreich keine bestimmte Vorstellung von der historischen Situation, in der es zum Kampfe gestellt wurde. Durch die Erscheinung Adolf Hitlers und feiner nationalsozialistischen Bewegung ift das Bewußtsein der Pflicht, den Kampf wieder aufnehmen zu müssen, um Deutschland wieder zu einer neuen Höhe zu führen, der Antrieb zu einer der tiefsten politischen und weltanschaulichen Revolutionen geworden. Das Gold und seine Diener hatten im Weltkrieg nur einen Scheinsieg errungen. Heute endlich siegt das Blut d. h. die schöpferische Rassenkrast Zentraleurovas, über alle Ausbeuterkräfte, die sich über diesen Kon-
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Dreimal in der Woche sprechen am Großdeutschen Rundfunk Vertreter der drei WehrmachtteUe. Unser Bild zeigt links Konteradmiral Lutzow, der jede Woche über „Die heutige Seekriegfuhruna spricht, in der Mitte Oberstleutnant Br. chejse, der die wöchentliche Sendereihe „Unser Heer behandelt, und rechts General der Flieger Q u a d e , der in der Reihe „Unsere Lustwasse spricht. — (Scherl-M.)
gangenen Dezennien wahrlich nicht an Zwischenfällen gefehlt, die Europa in Konflikt mit Amerika und ihrer Tabuerklärung brachten — und in der Tat ist eigentlich jedes amerikanische Territorium, das nicht der eigentlichen Union angehörte, Gegen- stand von Verwicklungen gewesen, von Äuba bis jinunter zum Feuerland —, so kann man doch agen, die Monroe-Doktrin hat chre Rotte eines Hilfsmittels zur Abwehr von Angriffen, die gegen die Vereinigten Staaten unmittelbar selbst gerichtet sind, tatsächlich ausgesviett. Um Kuba wird fein panisch-amerikanischer Krieg mehr entbrennen. In Meriko sind Kaiserträume eines unglücklichen österreichischen Erzherzogs auch mit nachhaltigerer Un- terstützung Frankreichs endgültig ausgeträumt.
Das Grundprinzip interessiert Europa somit kaum noch, wohl aber Das Unterprinzip der Monroe- Doktrin im reziproken Verhältnis der Staaten zu den nicht amerikanischen Mächten. Und hier scheint irn Jsolcttionsgedanken eine wesentliche Wand- lungdes politischen Leitsatzes der Neuen Welt eingetreten zu fein. Man braucht hier nur an Prasi- Deut Wilson zu denken und an seine unglückselige Rotte während des Weltkrieges. Der unbestritten größte Präsident der Vereinigten Staaten, George Washington (1789—1797), erließ am 17. September 1796 feine berühmte Abschiedsadresse, die heute jeder Schulbub drüben auswendig lernt, und die mit der gleichen Ehrfurcht wie die Verfassung selbst verehrt wird. In dieser heißt es: „Gegen die hinterlistige Tücke fremden Einflusses, ich beschwöre Euch, mir zu glauben, Mitbürger, sollte bas Mißtrauen eines freien Volkes beständig wach sein, da Geschichte und Erfahrung beweisen, bah fremder Einfluß einer der giftigsten Feinde republikanischer Regierung sind." Washington sagt weiter: „Die große Regel unserer Haltung gegenüber fremden Nationen ist: in Ausdehnung unserer kommerziellen Beziehungen mit ihnen so wenig politische Verbindung als möglich zu haben. Europa hat eine Reche fundamentaler Interessen, die uns gar nicht oder nur sehr wenig berüh- r e n. Deshalb muß es in häufige Kontroversen verwickelt fein, deren Gründe unseren Interessen wesentlich fremd sind, deshalb muß es weiter unklug für uns fein, uns selbst durch künstliche Bande in Die alltägliche Unbeständigkeit ihrer Politik oder in die üblichen Verbindungen und Zusammenstöße ihrer Freundschaften ober Feinbschaften hineinuehen zu lassen." Enblich: „Warum sollten wir baburch, doß wir unser Geschick mit dem irgendeines Teiles von Europa verketten, unseren Frieben und Wohl- ftanb in die Plackereien europäischen Ehrgeizes, seiner Rivalitäten, seiner Interessen, seiner Launen und Capricen verwickeln."
Diesem nicht gerade freundlichen Urteil über Europa setzt nun aber Washingtons späteres Nachfolger Präsibent Jefferson (1801—1809) noch bie Krone auf, wenn er in einem Brief vom 4. August 1820 schreibt: „Der Tag ist nicht fern, an bem wir formell einen Meridian berleilung burch den Ozean heischen, ber bie beiben Hemisphären trennt, biesfeits von dem kein europäischer Schuß jemals gehört werden sott, noch ein amerikanischer
Die Monroe-Dotlrk«.
Von IBilhelm von priemern.
Um 8. Juli dieses Jahres brachte die „Washington Tost" eine sehr beherzigenswerte Mahnung: Alle gmerifaner vom Präsidenten abwärts täten gut liran, die Monroe-Doktrin genau durchzulesen, dnn der negative Tell dieser Doktrin, der die Nichteinmischung in europäische oder 1 listige nichtamerlkanische Angelegen- i jetten verspricht, sei genau so wichtig wie ! |i» Proklamation, daß die USA. eine Einmischung - nchtamerikanischer ©tagten in Amerika verhindern i cjrben. Die Monroe-Doktrin sei eine aus zwei i I>ilen bestehende Einheit, und diese Doktrin h:be viel weniger Rechtsgültigkeit, wenn ein wesent- i (iher Teil ignoriert ober gar beseitigt werbe. Die - jionroe-Dottrin, dieses Fundamentalgeseft in der , Außenpolitik ber Vereinigten Staaten im Verkehr j tr i europäischen Ländern, ist heute wieder nach der । kürzlich erfolgten erneuten Erklärung von Präsident poofcDclt in vieler Munde diesseits und jenseits । bi» Atlantik. Was will sie, was sagt sie, was ist ju und wie entstand sie?
In seiner siebenten Jahresbotschaft zum Kongreß vim 2. Dezember 1823 brauchte Präsident Mon - , r?e (1817—1825) die folgenden Wendungen: li(.7 „... daß die amerikanischen Äon- tnente zufolge der freien und unabhängigen Teilung, die sie sich errungen haben und behaupten, ficderhin nicht mehr als Gegen st ände für zr künftige Kolonisation durch irgenb» vllche europäische Mächte anzusehen sind."
Äds. 48 „... Wir schulden es deshalb der Auf- rchtigkeit und den freundschaftlichen, zwischen den ^reinigten Staaten und jenen Mächten bestehenden T-ziehungen zu erklären, daß wir jeden D e r • . ch ihrerseits, ihr System auf irgendwelchen Teil rfer Hemisphäre auszudehnen, als gefährlich i r unseren Frieden uno unsere Sicherheit ansehen würden. In die b e st e h e n- b? n Kolonien und Dependenzen irgendeiner euro- plschen Macht haben wir uns nicht einge- pischt und werden uns nicht einmischen. Aber wir jinnten einen Eingriff einer europäischen Macht in t? Regierungen, die ihr« Selbständigkett erklärt ir-b sie aufrecht erhalten haben, und deren Unab- Engigkeit wir nach großer Ueberlegung und auf tziund gerechter Prinzipien anerkannt haben, zu im Zweck sie zu unterbrihf-en ober in irgenbeiner Seife ihr Schicksal zu bestimmen, in keinem anderen Lchte denn als Kundgebung eines unfreundlichen k.-chaltens gegenüber den Vereinigten Staaten an- fchen."
Das wäre zunächst die positive Seife der Monroe- I fcftrin mit ihrem eindeutigen Postulat. Der zweite
Lil enthält die logische Gegenverpflichtung und tutet in seinem wesentlichen Bestand wörtlich: l»s. 49 „ ... Unsere Politik bezüglich Europas, k» in einem früheren Zettpunkt der Kriege (Sparen-Portugal), welche so lange jenen Teil des tz-dballs aufgeregt haben, angenommen wurde, Leibt nichtsdestoweniger dieselbe, nämlich, nicht h die inneren Angelegenheiten ir• eende 1 ner Macht einzugreifen, die o-facto-Reaierung als die für uns rechtmäßige ü.zusehen, freundliche Beziehungen mit ihr zu pfle- ein, und derartige Beziehungen durch eine frei- irütige, feste' und männliche Politik zu erhalten, den : girechten Ansprüchen jeder Macht in allen Fällen
ii genügen und dabei Unbill von keiner Seite hnzunehmen ..." m r
Dem Entstehungsanlaß der berühmten Botschaft llipen zwei Vorgänge zugrunde, einmal der Streit ir.i Rußland und zum andern die Heilige Allianz irb deren Anstalten, in den Freiheitskampf der leein-amerikanischen Kolonien einzugreifen. Die üiikinungsverschiedenhelt mit Rußland nahm ihren Ausgangspunkt von einem Edikt des Zaren Aleran- bir, das er über den Handel an ber östlichen Küste d:h Sibirien, der Nokdküste von Amerika, den Hüten, Kurilen und anderen Inseln unter dem 4 «September 1821 erlassen hatte. Auf Grund erster Lelitznahme sowie langen friedlichen, unbestrittenen Besitzes durch Rußland nahm der Zar darin alles wrbamerikanifche Land im nordwestlichen Amerika trn der Dehrlngstraße bis zum 51. Grad nördlicher Sreite hinab in Anspruch. Das Wirken der Heiligen Allianz und der aus ihr erwachsenen Pentrachie der Großmächte, insbesondere der, aus Grund der vom fonqreft von Verona getroffenen geheimen Ab- imchungen vom 22. November 1822 in ihrem Auf- ting zur Wkberherstellung ber Regierung Ferdi- mnbs VII. im Frühjahr 1823 erfolgende Einfall tz-onkrelchs in Spanien wurde von den Vereinigten Maaten mit Besorgnis beobachtet. Man befürchtete Hl insbesondere, daß bie Heilige Allianz zum Schutze des von ihr angenommenen Legitirnttats- pünzips auch in den Freihettskampf der ehemals |pnifd)en Kolonien in Süd- und Mittelamerika ein-
hielt.
Die Freimaurerei ist aus der Geschichte der französischen Revolution nicht wegzudenken, sind doch bie Losungen biefer Revolution von ben Logen zu allererst verbreitet worden. Kurze Zeit, nachdem zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Freimaurerlogen als politische Klubs (von England aus) in Frankreich gegründet wurden, stieg vor 200 Jahren die Losung „Freiheit, Gleichheir, Brüderlichkeit" aus Logenkreisen empor. Die Logen haben mit ihren Ideologien und auch mit ihrer praktischen Wirksamkeit Die königlichen Regime ebenso über- standen, wie sie es fertigbrachten, Führer der her- aujfommenben marxistischen Bewegung in ihre Kreise einzufügen. Es ist kein Wunder, wenn auf der großen Jahrhundertfeier der französischen Revolution 1889 in Paris der Sprecher des Großorients von Frankreich erklärte, daß für alle Staaten, die noch kein 1789 gehabt hätten, dieser Tag noch kommen müsse. Und er schloß diese Rede mit den schon historischen Worten: „Dieser Tag ist nicht t mehr fern. Das ist der Tag, den wir ersehnen, r Dann werden alle Großkagen und Großoriente sich i- zu einer Weltverbrüderung zusammenfinden! Das ist das glanzvolle Zukunstsideal, das uns vorschwebt." So ist es dann notwendig gekommen, daß der Krieg' von 1914 in erster Linie von den Logen- Zentren der Welt mitverschuldet worden ist und daß


