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Heiligabend mit dem Führer.

Das schönste Weihnachtsgeschenk für die Männer einer Zagdgruppe.

Von Kriegsberichter Harry Gehm.

wurden im Jahre 1940 Reichsschatzanweisungen mit einem Zinsfuß von 4 o. H. ausgegeben uni) ohne jede weitere Propaganda über die 'Bunten an das Publikum jotoie Die großen Kapttalträger verkauft. Am 9. April konnte die iHeictysbanf chren Diskont auf 3l/< o. H. ermäßigen. Dadurch und durch die Senkung der anderen für die Geldmarklanlagen maßgebenden Sätze ist eine meliert Zmsersparnis. rricht nur oom Slandpunkt-e der Kriegsjinanzierung aus gesehen, sondern auch für ine Wirtschaft erreicht worden Erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit haben wir den Landeszinsiuß ober wie man heute zu sagen pflegt, den Kapitalzins von 4 o. $). Und schon zeichnen sich die Möglichkeiten für eine roeu le re Zinssentung deutlich ab. Der nächste Schritt wird der Uebergang zu dem Z'/rprozentiaen An­leihetyp für die Emissionen des Reiches sein. In diesem Zusammenhang fei daran erinnert, daß wir bereits vor dem Weltkriege, und zwar um die Zeit der Jahrhundertwende, in Deutschland aus dem Kapitalmarkt Zinssätze hatten, die sich m der Nähe von 3*/s o. S). bewegten. Damals herrschte ein schrankenloser Kapitalismus, heute dagegen steht die Zinspolitik unter der nationalsozialistischen Forde­rung nach Brechung der Zinsknechtschaft. Ueberdies muß immer wieder daran.erinnert werden, daß ent­scheidend für die Entwicklung des Kapitalmarktes die Produktion, d. h. die Arbeitsleistung, ist. Wir wissen, daß diese im Kriege zumindest nicht zu- rückgegangen ist. Wir wissen ferner, daß auch Die deutschen Waffen die durch den Weltkrieg verloren­gegangenen Gebiete wiedererobert und darüber hin­aus auch den Wetz für eine wirtschaftliche Neuord­nung Europas freigemacht haben. In diesem neuen (Europa wird sich für die deutsche Wirtschaft, aber nicht nur für sie, sondern auch für die Wirtschaft der anderen europäischen Länder die Möglichkeit, um nicht zu sagen die Notwendigkeit einer weiteren Produktions- und Ceiftungsfteigerung ergeben. Diese m aber gleichbedeutend mit einer Verstärkung der Kapitalbildung, die die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Zinsverbilligung schafft.

Während in Deutschland der Krieg in Form von Steuern und Anleihen durch Geldmittel finanziert wird, die sich ständig aus der Arbeit des Volkes selbst erneuern, begann in England schon im Januar der Ausverkauf der ausländischen Wertpapiere, das Zehren an der Substanz. Lord Beaverbrook suchte seinen Landsleuten zum neuen Jahr einzureden, ihr Reichtum könne nie ausgehen, es sei nicht das längste Schwert, sondern die größte Börse, die den Sieg garantiere. Allerdings würden Devisen und Aus­landswerte nun beschlagnahmt werden müssen. Im Gegensatz dazu sprach der Arbeiterparteiler Wed- a e w o o d das prophetische Wort: Exportieren oder sterben! Der Mann sah damals schon weiter als Beaverbrook', ihm gaben die anderthalb Millionen Arbeitslosen unter seinen Anhängern zu denken, fie gaben ihm Zweifel ein an der Allmacht des Goldes. Und dabei war damals nur erst die britische Ostküste von der deutschen Seekriegführung blockiert, die Behinderung der englischen Schiffahrt im Ka­nal und an der atlantischen Küste durch deutsche U-Boote war nur erst eine ärgerliche Störung. Trotzdem höhnten die Plutokraten noch, als An­fang Februar das deutsch-russische Wirtschaftsab­kommen geschlossen wurde, sie hielten es nicht für möglich, daß die Russen Rohstoffe nach Deutsch­land und wir bei unserer Inanspruchnahme durch die Rüstung Maschinen nach Rußland liefern könn­ten. Es wurde ihnen nicht klar, daß mit diesem Vertrage ihr Traum von der wirksamen Blockie­rung Deutschlands nusgeträumt war. Der Gegen- schlag Der Westmächte, Die Sperrung des Seehan­dels Der kleinen Neutralen traf nicht uns, JonDern eben Diese Neutralen. Aergerlich war zwar Die Un- terbinbung Des Seeweges für Die Kohlentransporte nach Italien über Rotterdam-, aber Der Hanbels- verkehr zwischen DeutschlanD und Italien war zum großen Teil schon vorher unD rourDe im März dann vollständig, auch für Kohle, auf Den LanDweg um­gelegt, Der sich seitdem voll bewährt hat. Für uns kam es allerdings bei Der Benutzung Der nach Osten weit geöffneten Tür entscheiDend auf Die Licserfähigkeit der Deutschen Exportindustrie an, denn sie verschafft uns die Mittel zur Bezahlung der notwendigen Zufuhren aus dem Ausland. Deutschland aber kann liefern, was verlangt wird, auch während des Krieges, und nicht nur nach Italien Während England seine alljährliche große Industrie-Ausstellung abfagen mußte, führten wir in Leipzig und Wien zwei große Messen durch.

Als am 9. April die Lautsprecher in aller Welt die Nachricht verkündeten, daß Die Deutsche Wehr­macht mit einem überraschenden und unerhört küh- ney Schlage Die skandinavische Neutralität unter ihren gestellt habe, war ein rasches Absinken des Wertes von Pfund und Franc die Folge. Biel schlimmer noch war es, dost England jetzt vom ganzen europäischen Osten abgeschnitten war, aus dem e* sich bis dahin mit Holz, Zellulose, Eisen­erz und vielen gleichfalls unentbehrlichen Nahrungs- Mitteln versorgt hatte! Die Skandinavier verloren dadurch einen guten Kunden, aber sie gewannen dafür einen besseren: Deutschland.

Mit dem Zusammenbruch Frankreichs und der Ausschließung Englands vom Kontinent war eine große wirtschaftliche Zukunftsfrage entschieden. Von diesem Zeitpunkt an stand es fest: Die Achse, das ist Europa, und Europa ist verbunden mit Afrika und Asien. Aus diesem Lebensbereich werden Pluto- kratie und Liberalismus verschwinden. Namentlich mit den Ländern des europäischen Südostens konn­ten wir die wirtschaftlichen Beziehungen im Laufe des Sommers immer enger knüpfen. Bei der Er­öffnung der Wiener Herbstmesse erfuhren wir aus dem Munde des Reichswirtschaftsministers, daß die deutschen Außenhanbelszahlen Der Som­mermonate nicht viel unter Dem Durchschnitt Des letzten vollen FrieDensjahres 1938 gelegen hatten. DeutschlanDs Handel mit Europa muß also geroab tig zugenommen haben, da er Den im Verkehr mit Ueberfee eingetretenen Verlust fast völlig ausglei­chen konnte. Hand in HcmD Damit entwickelte sich Die Reichsmark immer mehr zu-einem Welt­zahlungsmittel. In einem großen Teil Europas vollzieht sich Der Zahlungsverkehr heute schon nicht mehr von Lcinb zu Land, sondern über eine Zen­tralstelle in Berlin. Das englische Pfund Dagegen, das einst Die Welt beherrscht hatte, ist zu einer Binnenwährung herabgesunken, besonDers seit. im August sogar die Noteneinfuhr nach England ver­boten werden mußte.

In Deutschland ermöglicht Die unermüDliche pro- duktive Arbeit es. Daß Der größte Teil Der Kriegs­kosten Durch Steuern aufgebracht wirb. Das Steuer­aufkommen Des Reiches, das 1933 nur 6,8 Milliar­den betragen hatte, stieg bis 1939 auf 23,6 Milliar. Den unD wird nach den Mitteilungen von Staats­sekretär Reinhardt mindestens 25 Milliarden er­reichen Der Schuldenstand Des Reiches war bei Beginn Des Krieges sehr niedrig und hat sich in­zwischen nur in erträglichen Grenzen vermehrt. Seit dem starken Zinsadbäu spielen diese Schulden, zumal es sich um innere Anleihen handelt, eine

(PK.)......27 Dez. (DNB ) Das war das

chönste Weihnachtsgeschenk, das sich die Männer unserer Jagdgruppe hätten denken können. E i n Heiliger Abend mit dem Führer. Als es lurz vor Beginn unserer Weihnachtsfeier hieß, Oer Führer kommt zu uns, bemächtigte sich unserer eine o. festliche Weihnachtsstimmung, wie wir sie viel­leicht nur als Kinder gekannt hoben Der Führer betrat unseren Festraum Den wir in einer verlasse­nen Fabrikhalle hergerichlet und mit Tannengrün und Girlanden geschmückt hatten, nahm mitten un­ter uns Platz und mit uns das einfache Mahl aus der Feldküche An' feiner Linken faß unser Kommodore, der unser Geschwader in mehr als 100 Luftkämpfen siegreich geführt hat unD vom Führer mit dem Ritterkreuz Des Eisernen Kreuzes ausge­zeichnet worden war, an feiner Rechten ein Flug­zeugführer im Unteroffiziersrang, ihm gegenüber ein Mann oom BoDenperfonal, Dann ein Staffel­kapitän, ein Funker, ein GruppenkommanDeur unD fort. Wie bei unseren Kämpfen, waren wir auch )ier alle eine große Familie. Offiziere unD Mann- chaften, Flugzeugführer und Bodenpersonal, olle saßen wir an denselben Tischen, auf denselben Bänken und feierten unser Weihnochtsfest. Und mitten unter uns der Führer Er ließ sich von un- eren Kämpfen berichten, folgte aufmerksam den Schilderungen, und feine Augen forschten, wie die eines gütigen Vaters in den Augen feiner Sol­daten. Stolz, Freude und Zuversicht leuchteten ihm von allen Seiten entgegen.

Reichsjugendfichrer Axmann wendet sich mit olgenden Ausführungen an Die Eltern Der von ihm betreuten Jugend GroßDeutschlanDs:

Dank Den Eltern!

Das Kriegsjahr 1940, das nun feinem Ende zu­geht, forderte von Der JugenD Die Bewährung. Sie hatte die Pflicht, nach Den Worten Des Führers zu leben, Die er in Den ersten KriegsstunDen vor )em GroßDeutschen Reichstag an das deutsche Volk richtete. Ihr Grundsatz mutzte es fein, die Arbeit o Durchzuführen, alsgäbe, es überhaupt keinen Krieg. Nahezu alle im wehrpflichtigen Alter stehen­den jungen Führer befanden sich unter den F.a h n e n. Sie kämpften in Polen, in Norwegen und im Westen. Von ihnen sind einige draußen ge­blieben und haben ihre Heimat nicht mehr gesehen. Sie leben als leuchtendes Vorbild in unserer Ge­meinschaft und geben denen ein Beispiel, die unserer Fahne folgen. Jüngere Führer und ältere Kame­raden, die den Weltkrieg erlebten, übernahmen die Verantwortung in der Heimat. Sie setzten ihre Ehre darein, ihren Vorgängern in nichts nachzustehen und es ihnen in allem gleichzutun.

Dabei war es für sie notwendig, neben den trieb eiligen Aufgaben die Arbeiten zu erfüllen, die sich aus Erfordernissen des Krieges ergaben. Sie orga­nisierten den HiIfsdienst für Die Polizei und Den Luftschutz. Sie stellten Die Helfer für Die Deutsche R e i ch s p o st und die B e h ö r D e n. Die Mädels des BDM. wurden in kinderreichen Fa­milien tätig und halfen Dem Bahnhofsdienst der NSV. Sie wirkten mit in der Nachbar­schaftshilfe und bei der Verteilung von B e - zugscheinen. Sie betreuten die Verwunde­ten in Den Lazaretten unD unsere Spielscharen erfreuten unsere SolDaten in deck besetzten Gebieten. MäDel unD Jungen arbeiteten auf Den neuen Höfen Der Volksdeutschen Umsiedler, die mit Dem großen Treck ins Reich gekommen sind.

Es ist nicht an uns, über diesen Einsatz selbst ein Urteil zu fällen. Dieses Urteil sprechen Der Führer unD fein Volk. Eines aber Darf ich mit Freude sagen: Die Jugend war mit innerem

noch geringere Rolle. Von Januar bis Anfang Sep­tember hatte Der Kapitalmarkt dem Reich ohne jede Störung fast 10 Milliarden neu zur Ver­fügung gestellt.

Der Führer hat es erst vor kurzem in seiner großen Rede vor den deutschen Rüstungsarbeitern ausgesprochen, was Deutschland nottat: die Fesseln des kapitalistischen Goldes zu zersprengen und die Freiheit aus der Arbeit und Dem eigenen Raum ZU gewinnen. Das aber vermochte nur die straff geführte Wirtschaftslenkung. Sie hatte einen über­raschenden Erfolg. Denn: statt daß England Deutsch­land blockierte, ist England heute in die eherne und unerbittliche Zange der deutschen Wehrmacht ge­nommen worden. Was in Den Jahren 1933 bis 1939 mit Weitblick unD Klugheit geplant, unter­nommen und durchgeführt wurde, das hat wirt­schaftspolitisch gesehen das Jahr 1940 gekrönt. Wenn wir also rückblickend nach dem Ergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres forschen, so stoßen wir aus die Tatsache, daß es gelungen ist, Das große gewaltige Ziel zu erreichen: mitten in einem Kampfe zweier Welten wirtschaftlich frei und unabhängig zu fein. Wir haben Den Beweis geliefert, daß nicht das Kapital, nicht d-as Gold, nicht das vielgepriefene Spiel Der freien Kräfte eintn Staat gesund unD ein Volk glücklich machen, sondern Die auf Der zusammengeschlosienen völkischen Arbeitskraft beruhende Wirtschaftslenkung. Wir haben damit auch Die Tore zur kommenden Großraumwirtschaft weit aufgestaßen. Vielleicht wird es selbst bei den willigen Völkern noch etwas währen, bis sie die ganze Traaweite deutscher Wirt­schaftspolitik überschauen. Früher oder später aber wird es auch über sie wie eine Befreiung, wie eine Erlösung kommen. UnD bann wird Der Weg zu dem Ziel frei und offen liegen, Das wir uns alle er­sehnen- die Neuordnung (Europas! Die Neuord­nung Europas aber wird nicht ohne Folgen für die übrigen Kontinente bleiben. Auch jenseits Der europäischen Küsten werden Die Völker erwachen und danach trachten, einen Welthandel aufiubauen, der mit der liberalistisch-kapitaNstischen Weltwirt, schäft nichts mehr gemein haben. Dafür aber endlich einen Wirtschaftsfrieden bringen wird, an dessen Segnungen alle Völker der Erde teilhaben. Unend­lich weit spannt sich also der Bogen, der von den wirtschatspolitifchen Ereignissen des vergangenen Jahres in die Zukunft reicht.

Das Weihnachtsgeschäft.

Im Gegensatz zu früheren Jahren setzte die Kauf­tätigkeit für Das zweite Kriegsweihnachtsfest nicht erst Anfang Dezember, sondern schon im November

Dann erhob sich der Führer und sprach zu uns Vor Dem brennenden Lichterbaum stehend, sprach er mit leiser Stimme, wie man im kleinen Kreise von Kamerad zu KameraD fvricht. Jeder von uns fühlte sich angesprochen. Diese Worte am Heiligen Abend unserer zweiten Kriegsweihnachten waren ja auch wirklich nur für uns gesprochen. Die wir Diesen kleinen weihnachtlichen Festsaal füllten. In einfachen, klaren Sätzen umriß Der Führer vor uns Die militärische, politische und wirtschaftliche Lage, sprach von Den Erfolgen Des hinter uns liegenden Jahres und von den Leistungen, die er im köim menben Jahre von uns erwartet. Dabei fanb er immer wieder Worte des persönlichen Verstehens unserer Lage an der Front. Worte, wie sie nur ein Soldat zu finden vermag. Er sprach auch von Den Opfern, die Der Krieg bisher gefordert hat und die. er vielleicht noch fordern wird. Aber mit neuem Glauben a n unseren Sieg füllte er unsere Herzen. Wohl nie hat ein Staatsmann und Feldherr mit seinen Soldaten so den Heiligen Abend begangen, wie der Führer mit uns. Aber auch nie haben einem Feldherrn die Herzen feiner Soldaten so gehört wie unsere Herzen dem Führer. Als er unter unseren brausenden Heilrufen seinen Weg fortsetzte zu unseren Kameraden an anderen Abschnitten Der Front, Da blieb Die Weihe Dieser Stunde in uns zurück und wird auch immer in uns fortleben.

Schwung bei der Sache und hat mit großer Begeisterung die ihr gegebene Verantwortung getragen. Sie bedauern nur, noch jung zu sein, um mit den Waffen kämpfen zu Dürfen. Jungen unD Mädel wetteiferten, sieb von niemandem in der gemeinsamen Kameradschaft übertreffen zu lassen.

Die Arbeit der Jugend wäre nicht möglich ge­wesen ohne die vielen treuen S) elfer ihres Er­ziehungswerks. An sie denkt die Jugend am Vor­abend des Weihnachtsfestes. Sie gedenkt durch mich der tapferen Soldaten uno Kameraden, die von Narvik bis zur spanischen Grenze Wache für bas Reich halten. Sie gedenkt mit den heften Wün­schen der Verwundeten in den Lazaretten. Am Heiligabend ist es der Jugend nicht nur eine Pflicht, sondern eine Sache des Herzens, den deutschen El­tern aufrichtig zu danken. Sie dankt den Eltern, deren Söhne für die Zukunft fielen und verspricht, so zu leben, daß diese Eltern in chr Den eigenen Sohn erkennen. Die Jugend dankt den Vätern im grauen Rock und in der schweren Arbeit, den Müttern im Beruf und Denen, Die freiwillige HilfsDienste auf sich nahmen. Sie ist aber auch in Ge­danken bei den Eltern, Die- ihre Jungen und Mädel hinausziehen ließen auf Die Bauernhöfe des deut­schen Ostens und Die Das Weihnachtsfest ohne ihre Kinder feiern. Die JugenD empfindet, daß das selbstlose Sorgen Der Eltern um Den einen Gedanken kreist: Unsere Kinder fallen es ein­mal noch besser haben! Und gerade zu Weihnachten nehme jeder aufs neue das Glück in sich auf, noch eine Mutter und einen Vater haben. Die Füh- re'r der Jugend danken den Eltern für bas grofee Vertrauen, mit Dem sie chr Wirken für bas große Ziel Der Gemeinschaftserziehung auch über Die kleinen Schwächen Des Alltags hinaus be­gleitet haben.

Eltern und Jugend vereinen sich zu Weihnach­ten, dem Fest Des Deutschen Gemüts, in dem Be­kenntnis zum geliebten Führer, Der mit so sicht­bar gesegneter Hand bas Schicksal Der Nation ge­staltet, und geloben gemeinsam mit starkem Herzen, hinter ihm und seinen Soldaten des Sieges zu stehen.

ein, Die Ueberbelaftung der Verkäufer wurde also auf einen längeren Zeitraum verteilt und damit weniger spürbar. Nun steht Das Weihnachtsgeschäft normal unter Drei BeDingungen: Der Kaufkraft Der breiten Schichten, Dem Angebot typischer Weih- nachts- ober Qualitätsware unb bem letzten An­sturm auf bem Lebensmittelmarkt. Die Kaufkraft der breiten Massen hat sich sehr gehoben. Die ver- mehrte Tätigkeit ber Frauen in Jnbustrie, Gewerbe unb fast allen Berufen hat mehr Gelb unter bie Leute gebracht, bie Unterstützungen ber Solbaten- familien finb ausreichenb, unb so war zu erwarten, baß bie Kauflust sehr rege fein unb sich weniger um bie Preise kümmern würbe, fonbern vielmehr Dar- um, ob bie Wünsche überhaupt zu erfüllen waren. Die Punktkarte bei Textilien unb bie währenb Der Kriegswirtschaft natürlich nicht voll (aufenDe Ge- schenkindustrie hatten von vornherein Dazu geführt, baß bie Nachfrage bas Warenangebot weit über­stieg. Immerhin ist blefe zusammengeballte Nach­frage einigermaßen befriedigt worben, unb es ist bemerkenswert, baß auch die kleinen Geschäfte Dles- mal einen größeren Umsatz als in früheren Jahren verzeichnen konnten, weil Die Kunden mehr Zett zum Aussuchen hatten und Dabei feststellten. Daß kleine Spezialgeschäfte, z. B. in Textilien, preis-, wert- unb geschmacksmäßig ben Warenhäusern durchaus nicht unterlegen, oft sogar überlegen waren. Wenn fick für kommende Friedensjahre aus diesen praktischen Erfahrungen eine Nutzan­wendung für die Verlängerung ber Einkaufswochen unb für bie sorgsamere Auswahl ergeben sollte, dürfte Der. Krieg erziehenb gewirkt haben. Der LebensmittelhanDel steht unter bem Zeichen ber Rationierung, Die Diesmal oerhinbext, baß bie Fest­tage zugleich anstrengende Eßtage finb. Das daburch freigeworDtzne Gelb aber hat sich natürlich in einem vermehrten Kauf anderer Waren ausge- mirtt

AenderungdesGchweizer Bürgerrechts

Bem, 27. Dez. (Europapreß.) Der Bundesrat hat bie Bestimmungen über Den Erwerb bes Schweizer Bürgerrechts abgeänbert Danach Darf Die politische Abteilung bes Eibgenöfsifchen Justiz- unb Polizeibepartements. auch wenn Die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt finb, die Bewtt- ligung zur (Erteilung Des Bürgerrechtes nur Dann erteilen, wenn bie Behörde Die Ueberzeugung ge­wonnen hat. Daß der Bewerber Den Anschau­ungen und Verhältnissen ber Schweiz angepaßt ist unb wenn nach Charakter und Ge­sinnung von ihm erwartet werben kann, baß er ein zuoerlässt ger Schweizer wird. Die Ab-

Dank den Litern."

Reichsjugendsührer Axmann über den Einsatz der Jugend im Kriegs|ahr1S40.

Vor uns steht die Freiheit? Sr

Von unierer berliner (SchnWeitung. >

Inmitten Der DerteiDiger Des Deutschen Blute, und Des deutschen Bodens gab der Führer di, Parole für 1941, und bie lautet auf volle Frecher und Damit auf ein besseres unb schöneres deutsche, Reich. Die Siege dieses Jahres, der 3ufammcnl bruch Frankreichs, bie Tatsache, daß wir zum erster «e Male in Der Weltgeschichte Den Krieg nach Der en» A tischen Insel getragen haben und Die Plutokrater sich in Luftschutzkeller verkriechen muffen, sprech W eine eherne Sprache Der Führer ist heute wirklich das, was selbst Der englische Minister Lori Beaoerbrook zugeben mußte,Der Herr M (Europas". - H

Wie erbärmlich mutet Dagegen Die Haltung ber Sprecher Englands an. Es gibt keinen schrofferen unD bezeichnenderen Gegensatz. Der König w Die ihm von Churchill in Die Feder biftierteij Satz., |i[* einerWeihnachtsbotschaft" von feinem luxuriöser sl Unterftanb aus durch Den RunDfunk gesprochen, aber er hat nichts Konkretes sagen können Daß Die Siege, Die er einst prophezeit unb au* ß Frankreichs Fluren sowie vor Dünkirchen als siche, hingestellt hatte, im Nebel zergingen, lastet auf beit König ebenso wie bie schweren Sorgen um Die Lag, seines Reiches, um Den unaufhaltsamen Rückga>-° Der englischen Mcichl unD Das Zerflattern Der Hos^ nungen auf Die Hilfe Der USA.. Wenn Die Low L Doner Diese Weihnachtstage bombenlos verlebte» und sich deshalb in einer gewissen Karneoalsstin» mung befanden, bann ist Das ein Gemälde, dehn grausiger Zug oft genug von Deutschen Künstler F Dargestellt murDe: in Die Mitte Der Tanzenden trit der Tod, und weggewischt ist alles: Freude uiü Vergessenwollen, und die kristallklare (Erbarmung» losigkett Der Lage tritt danach um so schärfer hev

vor.

Der Verantwortliche, der Hetzer zu Diesem Ärieat, Winston Spencer Churchill, hat sich Damit bv gnügt, Die Italiener zur Revolution gegen ihr, Führung aufzuhetzen, er hat fein törichtes Unter- fangen aus Der Pfyche tines typischen Plutokralcv heraus unternommen und wendet nunmehr di., gleichen Methoden, die er gegenüber Deutschland scheitern sah, auf die Italiener an, die er behau- bett, als ob sie im Schmutz ber Lazzaronis ftetftn und die gleiche, von Den Briten alsromantic-* aber nicht nachahmenswert bezeichnende Geisteshal- tung hätten. Dieser Ausfluß plutokratischer Unroij. senhett ist in Italien burch ein Helles Gelächter bei Schadenfreude und des Hohnes hinweggeschwemm worden, erbarmungslos wird seine Redensart be­spöttelt, im vorigen Krieg wären England unb Ita­lien .Kameraden gegen bie barbarischen Hunnen' gewesen und jetzt stände Italien vor der Notwei» digkeit, entweder Englands Schläge hinzune!» men oder denAttila über ben Brenner zu rufen* Attila, Die Gottesgeißel, Das soll ber Führer feim Aber bas große Strafgericht wirb nicht über bu Alpen, sondern mit Bomben unb Granaten über ben Kanal zu ben (Englänbern kommen. Denn in Diesem Krieg geht es um alles bas, was ben Deuä- schen und Italienern heilig ist: um Blut unb Ba­den, um Die Gewißheit, endlich ruhig und nid# durch Die Lügenkünste des Mammons zerspalte« und verelendet ihre Mission erfüllen zu tonnem Wenn Der Direktor Des halbamtlichen©iornoTi ; d'Jtalia" feststellt, gerade weil England sich als Monopolinhaber gebärdete, gerade weil es Das ita- | Herrische und bas beutsche Volk zu wirtschastlichein I Elend unb Sklaventum verurteilen möchte, Deshalld I sei ber neue Krieg zu einem Krieg ber Völker unj Rassen um bie Verteibigung ber lebenswichtigen In­teressen ber einzelnen Völker geworben, Dann wirt hier ausgesprochen: es geht um Blut unb Boben be*t jungen Nationen gegen bie Lügentaktik Der PlutD fratie. Unb dieser Endkampf wird mit unserem Siegzr enden.Vor uns steht die Freiheit", unb wir soll- ge-n ihr. Das Wort des Führers ist' Die Losung füir Deutsche wie Italiener. Ev.

änberung schasst Die Möglichkeit, einem Schweiz^'.? Den Paß zu verweigern oder zu entzieheir, wenn Durch seinen Aufenthalt im Ausland eine ir? hebliche Verletzung ober G.ef äh rdung ft aal' kicher Interessen zu befürchten ift

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Russische Armeereform.

Abgesehen von der verstärkten Kriegsausbildunll find seit der Berufung Des Marschalls Timo' schenko zum Nachfolger von Woroschilow alü Kriegskommissar Drei wesentliche Neuerungen von- genommen' worben: 1. Die Befehlsgewalt der Konv manbeure wurde gegenüber ben politischen Ben- trauen&männern vollkommen wiederhergestelll: 2. di« Disziplinarvorschriften würben wesentlich oerschärA: und 3. Die begonnene Neuformierung Des Offiziell'' torps rourDe zum Abschluß gebracht. Zunächst ein? mal wurden innerhalb bes Unteroffizierskorps diir einzelnen alten Dienftgrabe vom Gefreiten bis zum Sergeanten roieber hergeftellt, Dann innerhalb bt« Offizierskorps oom Leutnant bis zum Obersten uni) jetzt auch innerhalb der Generalität. Die Sowjet!' presse hat Durch etwa neun Tage mehr als tausend Bilder der führenden russischen Militärs bis herab 3um Generalmajor veröffentlicht. Diese große Bi!/ derserie war zugleich ein ausdrucksvoller Bewciil für die weitgehende Verjüngung des Offizierskorpes. Die russische Armee hat fünf Marschälle, dann fall' gen drei Armeegenerale, unter denen Meretz koro Chef des Generalstabes ist. Er war bis vor etuw neun Monaten Leiter des Leningrader Militärb«' zirks unb hat ebenso wie Marschall Timoschenl'r selbst im Russisch-Finnischen Krieg eine erhebliche Rolle gespielt. Dann folgen sieben Generalobersten und 116 Generalleutnants. Den Abschluß machen i 822 Generalmajore. In ber russischen Flotte füfh ren ber Volkskommissar Kusnetzow sowie sein j Stellvertreter und ferner Der Flottenstabschef Hall' I e r ben Titel von Admiralen. Außerdem gibt e* acht Vizeadmirale, die das unmittelbare Kommandc) ber einzelnen Flotten und Flotttllen führen, und Konteradmirale, wovon 17 dem Jngenieurweien angehören. Für die Luftwaffe und ben Stüfterr* dienst der Kriegsmarine finb ihr vier Gmeralle'» nanfs unb 30 Generalmajore zugeteilt, die in erwähnten Aufstellung bes Landheeres nicht ntrt einbegriffen find.

Japanische Truppen in Südchiua werden abgelöst.

Schanghai, 27. Dezember. (Europapreß.) Meldungen aus Hongkong bereiten sich japanM Truppen in der Nahe von S h u m s h u m a,sl chinesischem Gebiet, bas sich an die englische ftroj* kolonie Hongkong anschließt, vor, diese ®arni* Jon z u verlassen. Sie sollen durch d)i nC fische Truppen Des Nanking-Regi M e * abgelöst werben. Das genannte s üb chinesische biet wurde von japanischen Truppen vor ett®» einem halben Jahre besetzt. Weiter wird aus HE

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