Einzelbild herunterladen

i

U

M'.-r

V r? - W .'Sa

r v

50 Jahren starb in Neapel der große deutsche

Vor

vor

Er-

a orn jchosw )te, Solln n ichtzck bann r-

i Sobtrv her $io feremc'? nb nn W-'

zu nifj Uhttk I 1 Übi; j iwtfn ii] StrnJ ben tu

i W u kW inb m- nfl l|lr

gekommene russisch-schwedische Handelsvertrag ist längst angelaufen. Die ersten russischen Lieferungen an Rohstoffen, Getreide aller Art und Futtermitteln 'sind schon vor Wochen in schwedischen Häfen gelöscht morden, derweilen die Maschinenindustrie seit der gleichen Zeit an russischen Aufträgen arbeitet. Das deutsch-schwedische Handelsoerhältnis findet feinen Ausdruck in den soeben in Berlin getroffenen Ab­machungen, die sich für beide Partner günstig aus­wirken werden. Das Warenaustausch-Volumen zog im Jahre 1940 im Vergleich zum Vorjahr beträcht­lich an.

Schwedens Naturschätze wie Holz und Erze, der finanzielle Reichtum der Nation, die fähige Maschi- nenindustrie und die Einsicht der führenden Männer

unb: * zu Im .fei

Altertumsforscher Heinrich Schliemann. Wir gedenken seines Lebenswerkes in den' heute erschei­nenden Familienbkättern. (Scherl-Bilderdtenst-M.)

Meine politische Nachrichten.

Der Führer stattete dem Stabschef Lutze am Vorabend seines 50. Geburtstages einen Besuch ab, um ihm persönlich seine herzlichsten Glück­wünsche zur Vollendung des 50. Lebensjahres auszusprechen.

Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsmim- sters des Auswärtigen den bisherigen deutschen Ge- sandten In Preßburg, Manfred Frettzerrn von

Zuziehung des Betriebsarztes. Die Gefolgschaftsmit« glieder werden von der NS.-GemeinfchaftKraft durch Freude" in Erholungsorte geschickt und ihrer Abreise/ während der Fahrt und am

bei y bük »ttlii.

Söuls enbtn Ne ,

M

unK boirj

IW 1 les UtJ ilutolJ lMthl I ituM er i 1 nie |itj

)er Ur:l lächln I

«Man 1 unb

i fyr-J r ti

Killinger, zum Gesandten in Bukarest er­nannt. Der bisherige Gesandte in Bukarest, Dr. F a b r i c i u s, ist zur anderweitigen Verwendung ins Auswärtige Amt berufen worden. Zum Nachfolger des Gesandten Freiherrn von Kittinger in Preßburg hat der Führer den Gesandten Hanns L u d i n ernannt.

holungsort betreut.

Zum 50. Todestage Heinrich (Schliemanns

der Regierung scheinen auch in diesem Kriege das Land sicher, wenn auch nicht ohne Opfer über die gefährlichsten Klippen zu bringen. Nur sieht man in Stockholm heute einen, großen Unterschied im Ver­gleich zu den Weltkriegsjahren. Damals wußte das Land nicht, was kommen würde, wenn diese oder jene Seite unterliegt. Heute glaubt man den Aus­gang des Krieges schon Voraussagen zu können und richtet sich auf das ein, was sich dann zwangsläufig anbahnen muß. Niemand darf glauben, ein Land wie Schweden stellte ohne ganz bestimmte Heber« legungen die Beitragszahlungen für den Völkerbund ein! Es möchte sich das ist Har die Teilnahme an der kommenden politischen und wirtschaftlichen Entwicklung in Europa sichern.

iriu.

sack- Hs lii* i(d/iloB riN1?* pr» #' ? ckL iul# ersfof ikn : intrNr D*1 Die 5t: re y

>11« ijfil«* le.» Brr'*1' lil W»

*

> |ft«1 ;1*.! ibs-htE

o

Schweden stellt sich um.

Don unserem.'Korrespondemen.

Stockholm, im Dezember 1940.

Seit dem 3 September 1939 hat Schweden in einen außenpolitischen und außenwirtschaftlichen Be­ziehungen zwangsläufig eine Umschaltung vorneh­men müssen. Teilweise geschah das gern, teilweise nicht ohne das Bestreben, den Prozeß der Wand­lung möglichst zu verlangsamen. Das eine dieser widerstreitenden Gefühle ist mit der Notwendigkeit zu erklären, schnell das durch die militärische Ent­wicklung entstandene oolitische und wirtschaftliche Wakuum zu füllen; das andere entspringt dem schwedischen Wunsch, sich immer noch die berühmte Hintertür offen zu halten. Dieser Widerstreit spiegelt sich in den amtlichen Stellungnahmen zur Lage. In einer vor mehreren Wochen gehaltenen Rede er­klärte Außenminister Günther, Schweden habe die Beitragszahlungen für die Genfer Institution eingestellt. Ende November gab Ministerpräsident H a n s s o n in der zweiten Kammer des Parlaments der Nation die Winterparole, indem er mit einem Blick auf die wirtschaftliche Situation mahnte: es liegt kein Grund zum Pessimismus vor, aber auch keiner zu leichtsinnigem Optimismus. Derteidigungs- Minister S k o e l d meinte am letzten Sonntag im November, Schweden müsse auf militärischem Ge­biet eines tun: aufrüsten, und zwar zu Wasser zur Luft und zu Lande. Für ein kleines Land, das bis dahin täglich eine Million Kronen für die söge- nannte Neutralitätswehr ausgab, bedeuten derartige Forderungen schon etwas, zumal, wenn man das Ende noch nicht absteht.

Diele Schweden meinen, bei her augenblicklichen Konstellation des europäischen Kräfteverhältnisses könne man sich die hohen Verteidiungsausgaben spa­ren, Damit will man nicht die Vergeblichkeit eines etwaigen Kampfes andeuten, sondern glaubt viel­mehr, daß der Kampf, den das Land noch im Winter 1939/40 für durchaus möglich hielt, kaum mehr aus- brechen wird. Das Kriegsministerium vertritt zwar noch die Ansicht: nicht überraschen lassen! Außen­politik und Wirtschaft erwiesen sich jedoch zunächst als anpassungsfähiger.

Mit dem französischen Zusammenbruch lockerte sich auch die schwedische Außenpolitik etwas auf, die Schwerfälligkeit scheint auch hier einer größeren An­passungslust Platz gemacht zu haben. Zwei Dinge sind der politischen Führung des Landes dabei be­hilflich gewesen: Die Lösung aller Verbindungen zwischen England und Schweden und die immer stärkere Einschaltung Schwedens in den kontinental europäischen Wirtschastsblock. England liegt heute weit, weit entfernt Es gibt keine Postverbindungen mehr, die Telephonkabel sind unterbrochen, die Schiffe laufen nicht mehr nach Großbritannien aus, und die schwedische Aerotransport läßt alle Flug­zeuge nach Deutschland, Dänemark, Finnland und Rußland fliegen. England gehört praktisch nicht mehr zum europäischen Raum, jedenfalls soweit ak­tuelle schwedische Interessen auf dem Spiel stehen.

Die Einspannung der gesamten Wirtschaft in das für Schweden an den beiden großen Tragpfeilern Deutschland und Rußland hängende Wirtschaftsge- fuge des neuen Europas bringt Schweden schon heute riesige Auftrage ein, und die Zukunftsaussich­ten sind noch besser. Der im September zustande-

etwa 1/< Million Schassende einen zwei- bis dreiwöchigen Erholungsurlaub sorgenlos ver­bringen können. Der Erholungsurlaub soll auf den tariflichen Urlaubsanspruch angerechnet werden. Demgemäß wird der Lohn für die Urlaubsdauer weitergezahlt, so daß die Familien des Urlaubers ohckk Einschränkung weiterleben können. Mit Hilfe des durch die Betriebe der gewerblichen Wirtschaft 3ur Verfügung gestellten Betrages wird der Er- bolungsaufenthalt und das Fahrgeld bezahlt. Dar­über hinaus wird die Reichswirtschaftskammer dem Betriebsführer nahelegen, den Urlaubern ein kleines Taschengeld zu bewilligen. Die Entscheidung über den Urlaub des einzelnen Gefolgschaftsmitgliedes trifft der Betriebsführer nach Maßgabe der Arbeits­und Beschäftigungsverhältnisse feines Betriebes im Benehmen mit dem Betriebsobmann und unter Hin-

Auf dem Wege zur neuen Ordnung.

Unsere Ausländskorrespondenten berichten über die weltpolitische Lage an der Jahreswende

legenen Kräften, dafür in beispiellos kühnem Ein­satz landeten deutsche Streitkräfte am Morgen des 9. April in allen wichtigeren Küstenorten Nor­wegens. Das großmütige Angebot des Führers, der dem Lande seine volle Integrität und die Räumung seiner Gebiete nach Kriegsende zusicherte, wurde in unglaublicher Verblendung von der inzwischen ge­flüchteten norwegischen Regierung ausgeschlagen. Sie verließ sich auf die gelandete englische Hilfe unb schickte die Goldvorräte des Landes nach London.

Am 25. April wurde vom Führer ein Reichskom­missar für die besetzten norwegischen Gebiete ernannt. Als solcher traf am 26. April Gau­leiter Terboven in Norwegen ein unb nahm sich der Verwaltung und Wirtschaft der von den deutschen Truppen bereits befriedeten Landesteile sofort tatkräftig an. Don den englischen, französi­schen, polnischen Hilfstruppen bei Nacht und Nebel ich Stich gelassen, kapitulierten auch die letzten nor­wegischen Truppen schließlich am 10. Juni. Nach endlosen Verhandlungen mit den alten Parteien Norwegens, die ihre politischen Geschäfte immer noch weitermachen wollten, übertrug der Reichs­kommissar .in einer großangelegten Rede am 25. September die Neugestaltung des Landes an di« nationale Sammlungsbewegung Didkun Quis­lings unb ernannte aus Den Reihen feiner An­hänger kommissarische Staatsräte für die verschie­denen Ministerien.

Die Neuordnung des Landes vollzieht sich nun nach nationalen unb sozialistischen Richtlinien unb zielt auf engste Zusammenarbeit Norwegens mit dem großeuropäischen Raum ab. In diesem Sinne haben bereits tiefgreifende soziale Reformen, wie beispielsweise eine neue Arbeitslosenversicherung und ein energischer Kampf gegen die Arbeitslosig­keit, ihren Anfang genommen. Wirtschaftlich wird das Land völlig neu erschlossen. Als sichtbares Sinn­bild dieser Erschließung erscheint die Eröffnung der ersten großen, direkten Straßenverbindung zwischen Ost- und Westnorwegen am 5. Dezember 1940. Straßern und Dahnnetz Norwegens werden ausge­baut, seine gewaltigen Naturschätze, wie Wasser­kraft, Holzreichtum und Mineralvorkommen, wer­den nach modernen Gesichtspunkten nutzbar gemacht, so daß ihm im neuen Europa eine große Zukunft winkt.

kong berichtet, daß die japanische L u f t w a s f e im Laufe der letzten Tage die Landstraße von Tarnsni nach Shayuchung, in der Nähe der Biasbucht nid)t weit von Hongkong, bombardiert habe, wobei «ine Reche von Gasolintanks, Lagerhäusern und Lastwagen beschädigt worden seien.

SO-Millionen- Sollor-Anleihe für Argentinien.

51 eu gort, 28. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Die Bereinigten Staaten gewährten Argentinien eine Anleihe von 50 Millionen Dollar. Das Abkommen wurde heute vom Finanzminister Morgen- thau und einer argentinischen Finanzmission un­ter Führung des^Generaldirektors der Zentralbank Prebifch unterzeichnet. Die Anleihe soll einerseits zur Stab<-;ierung des argentinischen Pesos, ande­rerseits zur Kräftigung der argentinischen Dollar- reserven dienen, damit Argentinien die Einfuhr aus USA. erhöhen kann, ohne seinen Gold­bestand zu gefährden.

Rudolf Heß in Paris.

5. Die Leistung Im Beruf, für die die deutsche Wissenschaft höchste Verantwortung vor Gegenwart und Zukunft trägt, muß gewährleistet werden durch die Sicherung erfolgreichen und gründlich en Schaffens der Lehrenden und Lernenden.

6. Unbedingte Einsatzbereitschaft unb hervorragen, des Können sind die gemeinsamen Ziele und Grund­lagen der Erziehungs-, Ausbildungs- und Fok- schungsarbeit der deutschen Wissenschaft."

Berücksichtigung von Heirat und Geburten bei der Lohnsteuer.

Die Gemeindebehörde hatte bisher bei Berichti- gung ober Ergänzung der Lohnsteuerkarte nicht den Z e i t p u n k t zu vermerken, von dem ab die Berichtigung oder Ergänzung galt. Insbesondere durfte sie keine Eintragungen mit rückwirkender Kraft auf der Lohnsteuerkarte vornehmen. Der Reichsfinanzminister beabsichtigt, die Bestimmungen auf diesem Gebiete zu ändern. Es ist grundsätzlich der Zeitpunkt des Ereignisses einzutragen, das die Berichtigung oder Ergänzung veranlaßt. Er darf aber nicht hegen vor dem Beginn des zweiten Ka­lendermonats vor der Antragstellung und nicht vor dem Beginn des Kalenderjahres, für das die Lohn- fteuerfarte ausgeschrieben ist. Aus der Aenderung wird sich ergeben, daß der Arbeitgeber bei rück- wirkenden Eintragungen so viel weniger an Lohn­steuer einzubehalten hat, als er seit dem Tage der Rückwirkung zuviel einbehielt. Der Reichsfinanz­minister bittet, schon jetzt nach dieser Neurege, jung zu verfahren, die besonders bei Geburten und und Eheschließungen für den Steuerpflichtigen eine Besserung darstellt. Bei der Verheiratung kommt z. B. der bisher ledige Steuerpflichtige aus Steuer- gruppe I in III, und durch die Geburt eines Kindes werden gleichfalls die Steuerabzüge geringer. Der Arbeitgeber darf aber die neuen Beträge erst be­rücksichtigen, wenn ihm die berichttgte ober geän­derte Steuerkarte vorgelegt worben ist. Die Eintra­gung bes Zeitpunkts sichert dem Gafolgschaftsmit- glieb niebngere Steuersätze vom Augenblick, ber Ehe ober ber Geburt an, ganz gleich, wie lange sich die Berichtigung ober Ergänzung der Steuer­karte hinauszögert.

Srholungsfürforge für unter erschwerten Arbeitsbedingungen Schaffende.

Im Auftrage bes Leiters ber Deutschen Arbeits­front hat sein Sonberbeauftragter mit bem Präsi­denten ber Reichswirtschaftskammer ein Abkommen aetro fen, wonach burch gemeinschaftliche Maßnah­men ber gewerblichen Wirtschaft und der DAF. für bie unter erschwerten 2Irbeitsbebin« g u n g e n in ber gewerblichen Wirtschaft Schaffen­den eine Erholungsfürsorge burchgeführt werben soll. Die Reichswirtschaftskammer hat die- ienigen Betriebe, bie erholungsbebürftige Gefolg- schaftsmitglieber in Erholungsurlaub schicken, aufge- fordert, ben hierfür erforberlichen Unkostenbetrag aus Mitteln bes Betriebes zur Verfügung zu stellen Auf diese Weise sollen im Lause des Jahres 1941

Oslo, im Dezember 1940.

Bereits der Anfang bes Jahres 1940 ftanb für Norwegen unter drohenden Vorzeichen. Die immer noch betriebene Seefahrt nach unb von England brachte steigende Schiffsverluste, die eindeutigen deutichen Warnungen vor dem Endlandgeschäft wurden nicht beachtet. Der Krieg zwischen Finn­land und Rußland hatte zudem in Norwegen eine Agitation für offene Einmischung auf Seiten Finn­lands entfacht, die von England angeregt unb tag­täglich geschürt wurde und bie immer roilbere For­men annahm. Englanb wollte ben ganzen Narben in ben Krieg gegen Rußlanb stürzen, um bann nach altem RezeptHelsen", bas heißt, von Norben aus gegen Deutschland verstoßen zu können. Als Sani­tätssoldaten für die Finnlandhilfe verkleidet, hielten sich englische Offiziere monatelang in Norwegen auf.

Als aber Finnlands Kampf immer aussichtsloser wurde, schritt England zu einem neuen, selbst in seiner blutigen Geschichte fast beispiellosen Versuch der Kriegsentfachung, indem es das unbewaffnete deutsche SchiffAltmark" am 16. 2. 40 in norroegi- sch en Hoheitsgewässern überfiel upd wehrlose deut­sche Seeleute ermorden ließ. Die norwegische Re­gierung kam dadurch in eine schwierige Lage gegen­über Deutschland, da norwegische Kriegsschiffe, die bei dem Ueberfall anwesend waren, sich nur mit lahmen Protesten begnügt hatten. Aber Deutschland war fest entschlossen, sich nicht provozieren zu lassen.

Am 13. März wurde der Friede zwischen Ruß­land und Finnland geschlossen. England sah all seine Kriegshoffnungen im Norden schwinden und griff zu einem letzten, verzweifelten Mittel. Am Morgen des 8. April legten englische Flottenabteilungen an vielen Stellen ber norwegischen Küstengewässer Mi­nen aus unb verletzten baburd) Norwegens Integri­tät. Wieberum wußte bie marxistische norwegische Regierung nichts anberes zu tun, als Reben zu halten unb Noten zu entfenben. Sie gestand ihrem Volke nicht ein, daß die englische Handlung nur der Auftakt zu weiteren englischen Kriegshandlungen sein konnte, ja, sie schien diesen sogar Vorschub zu leisten, indem sie die Leuchtfeuer an der Süb- unb Sübwestküste bes ßanbes löschen, sie an ber West- unb Norbküste jeboch brennen ließ, dort aber bie Besatzung von Küstenbefestigungen beurlaubte.

Ader alle biefe Machenschaften scheiterten an ber Voraussicht ber deutschen Führung. Mit weit unter-

Oslo, 27. Dez. (Guropapreß.) Mehrere hundert norwegische Studenten der Medizin können ihr Stu­dium an der Universitätsklinik in Oslo wegen Platz­mangels nicht fortfetzen. Das norwegischen Unter- richtsministerium hat daher angeordnet, daß Stu­denten, bie die erste Hälfte des Studmms hinter sich haben, ihren klinischen Dienst auch an ausländischen Universitäten absolvieren können. Die deutschen Be­hörden haben eine genügende Anzahl von Plätzen c n zehn deutschen Universitäten zur Verfügung gestellt. Die Studienabgaben können auf Antrag ermäßigt werden.

Oie Rektorenkonferenz der deutschen Hochschulen.

Dieser Tage hielten die in Prag versammelten -achtundfünfzig Rektoren der deutschen Wissenschaft, liehen Hochschulen unter dem Vorsitz des Reichser- ziehungsministers Rust die Schlußsitzung dies­jährigen Konferenz ab. Die wesentlichen Ergebnisse ber Rektorenkonferenz wurden in folgenden Leit­gedanken niedergelegt:

1. Der Führer hat den deutschen Willen, Die deutsche Kraft und den deutschen Geist geemt. In dieser Einheit, weiß sich die deutsche Wissenschaft verankert und geborgen Wie nremals m^r.fS!ne Trennung der deutschen Führung und des deutschen Volkes möglich sein wird so werden auch me meyr das deutsche Geistesleben und Volksleben getrennt Verden. ..

2. Die Aufgaben, ben Völkern eine neue gerechte Lebensordnung zu geben, bem deutschen Volke fei­nen Lebensraum für alle Zukunft zu sichern, wer­den bie deutsche Wissenschaft bereitfinden

3. Der deutschen Wissenschaft, deren höchste Auf­gabe im Kriege e- ist, die Waffen des Sieges schmieden zu Hilfen wird nach dem Siege iw Aus­bau des sozialen Staates die Aufgabe zufall n, den Fähigsten und T ü ch t. g st e n ohne Rücksicht auf Herkunft und wirtschaftliche Stellung bie be ft e Erziehung und Ausbildung zu gewährleisten. , . s

4. Der deutsche Wissenschaftler dient dem deut­schen Volke. In diesem Dienst benötigt unb verlangt bie Wissenschaft die Unterstützung unb Anerkennung fces ganzen deutschen Volkes.

{ Der Stellvertreter des Führers hat auch in diesem Jahre von der Front aus über alle deutschen Sender feine Weihnachtsansprache an alle Deutschen ge­halten.- Unser Bild zeigt Rudolf Heß beim Ver- i lassen bes Hotels in Paris, wo er auf der Durchreist zur Front Wohnung genommen hatte. (Scherl-M.)

plünderungsprozeffe in Belgien.

Brüssel, 27. Dez. (Guropapreß.) Belgien steht noch immer unter dem Zeichen der Vorgänge aus der zweiten Hälfte des Mai. Sei es, daß sich die Tausende von widerrechtlich Deportierten melden, um ihre Ansprüche geltend zu machen, sei es, baß man sich mit ben Bürgermeistern, Lehrern, Amtsärzten usw. beschäftigt, welche ihre Posten in ber Stunbe ber Gefahr im Stich ließen, ober, baß man sich jene fragmürbigen Gestalten näher be­steht, welche bas Durdjeinanber dieser Maitage venutzten, um sich durch Raub, Diebstahl, Plünde­rung und Leichenfledderei zu bereichern. Nachdem in dieser Richtung bereits in Charleroi, Namur und Ostende Personen wegen Plünderung verur­teilt wurden, hat jetzt in Brüssel ein Monstre- prozeß begonnen, ber sich gegen biejenigen richtet, bie in ben Abendstunden bes 16. Mai das große Warenhaus Sarma, ein Einheitspreisge­schäft, ausraubten und dem Mob Einhalt gebieten­den Wächter des Warenhauses, sowie herbeigerufene Polizisten verprügelten. Die 82 Angeklagten,, die natürlich nur einen verschwindenden Teil der Plün­derer darstellen, behaupteten, die bei ihnen gefun­denen Sachen von Unbekannten gekauft zu haben. Nur der Besitzer eines Lastkraftwagens, welcher diesen mit Sarma-Waren belud, behaup­tete, er habe diese Güter für die Firma Sarma ret­ten wollen. Eine edle Tat, die ihn aber nicht hin­derte, biegerettete Ware" auf eigene Rech­nung zu verkaufen.

Norwegische Studenten an deutschen Hochschulen.

Aorwegens klippenreiche Zchressahrt

Don unserem Fz -Korrespondenten.

Der F ü h r e r hat den ordentlichen Professor Dr. Dr. h. c. Mießner in Hannover aus Anlaß ber Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um bie tierärztliche Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Tierstuchen-Be- fämpfung, die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Der Kronprinzessin von Italien, die ben Wunsch geäußert hatte, in bie Faschistisch« Partei aufgenommen zu werden, wurde die ÜJtit- gliedschaft in der Partei überreicht.

In Tokio wurde ber 76. japanische Re i chs- t a g eröffnet. Der Kaiser persönlich verlas einen Erlaß, worin er zunächst seiner Genugtuung Aus­druck gibt, daß die Beziehungen zwischen bem ja­panischen Reich, Deutschlanb unb Italien in zuneh- menbem Maße enger werben. Die Welt befinbe sich in einem unerhörten Chaos. Daher müsse die Nation zum Wohle ber Gesamtheit unb zur Durch­führung der kaiserlichen Politik zusammenstehen.

Aus aller Welt.

30 Grab unter Null in ber Schwel;.

In ber Schweiz macht sich eine Kältewelle immer stärker bemerkbar. Bei sonnigem Wetter wurden im Kanton Wallis auch in den Ortschaften starke Tem­peraturrückgänge festgestellt. So wurden in Brig 30 Grad und in Sion 26 Grad unter Null gemessen.

Große Kälte in Spanien.

In Spanien herrscht starke Kälte. Aus Segovia werden zwanzig Grad unter Null gemeldet, aus Malaga siebzehn Grad und aus Madrid vier Grad. Die Pässe unb Bergstraßen sinb verschneit. Der Verkehr ist teilweise unterbrochen. In ber Provinz Leon hat die strenge Kälte die hungernden Wolfe in die Dörfer getrieben, so daß man in einigen Ge­genden der Berge wahre Treibjagden veranstalten mußte, um sich ihrer zu erwehren. Aus ben Ort­schaften der Nordseite des etwa 60 Kilometer nörd­lich von Madrid sich erstreckenden Guadarrama-Ge­birges werden zwanzig Grad Kälte gemeldet. Die Pässe sind vereist, ber Autoverkehr kann nur mit äußerster Vorsicht burchgeführt werden.

Französisches Lichtspielhaus abgebrannt.

In ber CannebiSre, ber Hauptstraße von Mar­seille, ist eines ber größten Lichtspielhäuser Frankreichs niebergebrannt. Glücklicherweise ereig­nete sich ber Brand außerhalb ber Vorstellungs­zeiten.

»aupn^niuetier: Dr .vtteond) üötlbelm Lange (Eteübertretet de» t»auptid)ti'tiettcr» Ernst Dlumfchein. Verantwortlich rüt Polttü und Bildet Dr Art. 88. Lange: für da» fteuüieton: Dr. Han» Thyrlot; ür Stad' Gießen, Ptovtm, iBfrtidjaii u. Sport: Ernst iöiumidjein.

Druck uno 8etiafl Brühliche Universttatsdruckerei R. Lange K. flL