Einzelbild herunterladen

am Vorabend des Besuches der ausländischen Jour­nalisten verkündet, daß d-ie dortigen Gaswerke m die Luft geflogen seien. In Wirklichkeit war aber keine einzige Bombe auch nur in die Nähe der Gaswerke gefallen. Diese Feststellungen spre­chen für sich selbst.

Aushöhlung der Neutralität?

Neuyorker Blätter berichten, daß Präsident Roosevelt die Absicht habe, im Kongreß eine Aenderung der Neutralitätsakte zu beantragen, um zu erreichen, daß Irland, das jetzt nach den Neutralitätsbestimmungen inner­halb der Kriegszone liegt und daher von ameri- konischen Schiffen nicht angefahren werden darf, nun für außerhalb der Kriegszone liegend er­klärt wird, um es zu ermöglichen, daß von Eng­land in den Vereinigten Staaten aufgekauftes Kriegsmaterial in amerikanischen Geleitzügen nach Irland verschickt wird.

Es ist kein Zweifel, daß gewisse Kreise in den Vereinigten Staaten, die ohne die offizielle Neu­tralität Nordamerikas aufzugeben, im Schutz dieser Neutralität den Engländern jede Waffenhilfe leisten möchten, einen solchen Gedanken lebhaft erörtern, wobei es ihnen natürlich vollkommen gleichgültig ist, ob eine solche Umgehung des eigenen Neutra- litätsgesetzes und der völkerrechtlichen Bestimmun­gen Irland in schwerste Gefahr bringen müßte. Für Deutschland ist allein entscheidend, daß die im August erklärte deutsche Totalblockade um England das von ihr betroffene Seegebiet genau aügrenzt. Alle Länder wurden gewarnt, ihre Handelsschiffe in dieses Gebiet zu senden, da diese dort zwangs­läufig kriegerischen Aktionen jeder Art ausgesetzt sein müßten. Nach wie vor gilt diese Warnung. Jedes Handelsschiff, das das Blockadegebiet befährt, tut es auf eigene Gefahr.

1350 To. großer Zerstörer gesunken.

Stockholm, 27. Dez. (DNB.) Wie die britische Admiralität bekanntgibt, ist der ZerstörerAcheron" versenkt worden. Der 1350 Tonnen große Zer­störer war 1930 vom Stapel gelaufen. Er hatte 138 Mann Besatzung und tvar bestückt mit vier 12-cm-Geschützen, zwei 4-cm-Luftabwehrgeschützen, einigen Maschinengewehren und acht Torpedorohren in Bierlingsaufstellung. Seine Geschwindigkeit be­trug 35 Knoten.

He n

SAehrmacht und der Wehrmachtteile über militärische Aigen und Aufgaben der soldatischen Haltung

mrde wirksam ergänzt durch den Schulungs-

ungsriiir

Chef

im Reichspropagandaministe.

) um^

jüroW,

« SS H;*.s

rd) i"!

Rom, 27.Dez. (DAV.) Der italienische

Dehr-

igifi

n

% ttlot

Englands Flugzeugverluste an den italienischen Fronten

*8

durch den kanadischen Kriegsminister und den des kanadischen Generalstabes.

fett noch!r

i Soldaten einen Einblick in die ganze Fülle der ionalsozialistischen Kriegsarbeit zu Hause.

Das Schrifttum des Oberkommandos der

Machtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut:

Im Grenzgebiet der Cyrenaika dauern Ar- tillerieduelle und Streifentätigkeil an. Lebhafte Tätigkeit unserer Luftwaffe. Es wurden Bomben­angriffe durchgeführt gegen Schiffe auf Reede eines vorgeschobenen Stützpunktes, gegen Vatteriestellun- gen und gegen Kraftfahrzeuge. Unsere Jaodflug- zeuge griffen eine zahlreiche Formation von Gloster- Flugzeugen au und schossen drei davon ab; eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückzekehrt. Zn den Gewässern der Lyrenaika sichtete eines unserer Er­kundungs-Wasserflugzeuge ein feindliches Untersee­boot und belegte es erfolgreich mit Bomben.

An der griechischen Front Artillerietättg-

Die vor drei Wochen angekündigte Posten Um­besetzung in der britischen Admirali­tät ist nun bekanntgegeben worden. Der Befehls­haber der englischen Mittelmeerflotte, Admiral Cunningham, ist in die Admiralität versetzt und zum Chef des gesamten Versorgungs- und Transportwesens in der Admiralität ernannt wor­den. Er trägt den TitelLordcommifsioner". Er folgt damit dem Vizeadmiral A r b u t h m o t, der zum Oberbefehlshaber der indischen Flotte ernannt wurde. Zur Zeit findet in London eine Konferenz statt, die eine Verbesserung des kurz vor dem Krieg ausgearbeiteten Empire-Luftaufrüstungs- schemas zur Aufgabe hat. Dieses Scbema sollte dem englischen Mutterlande Piloten, Beobachter, Schützen und Funker in größerer Anzahl aus den Glied st aat en und Kolonien zuführen. Je­doch bat es den Anschein,' als ob England mit die­sem Schema durchaus unzufrieden ist und nun eine Revision plant. Zu der Konferenz haben sich füh­rende Militärs der Gliedstaaten nach London be­geben. 11. a. ist der Chef des Generalstabes der australischen Luftwaffe in der englischen Hauptstadt eingetroffen. Kanada wird vertreten

on einzelnen Nummern ifolge Hökerei Gewalt ermvrechanschlub 2851 vnrck mrdverw«:

^aklansrkrlft:,,Anzeiger" _

fohfdierrilßRRSVrnnff. M vrSdüche mNverfttStrLnttkeret«. r«-e

keit sowie Angriffställgkeit örtlichen Charakters. Unsere Bombenflugzeuge griffen feindliche hafen- anlagen, dort liegende Schiffe sowie die Landope- rationen unmittelbar interessierende Ziele an. Ein feindlicher Angrifssversuch gegen einen unserer Stützpunkte wurde durch den sofortigen Einsatz un­serer Jagdflieger vereitelt. Drei Blenheim-Flugzeuge wurden abgeschossen.

In O st a f r i k a nichts von Bedeutung.

Oie Bomben der RAF.

Nordamerikanischer Journalist widerlegt die englischen Lügenberichte.

Paris, 27. Dez. (Europapreß.) Der nord­amerikanische Journalist Edward Haffe! gibt im Matin" seine Eindrücke wieder, die er auf einer mehrwöchigen Reise durch Deutschland in Gemein­schaft mit 21 anderen aus Paris gekommenen aus­ländischen Pressevertretern erhalten hat. Den Jour­nalisten ist überall weitgehende Gelegenheit gegeben worden, sich über die Wirkungen der enalischen Luftangriffe in Deutschland ein Genaues Bild zu machen. Dabei haben die Journalisten überall fest­stellen können, daß die Berichte des englischen Nach­richtendienstes über die angebliche Wirkung Meier Luftangriffe vollständig erfunden sind. Die Stadt Köln und ihre Umgebung wurde von den Journalisten im Flugzeug überflogen Dabei konnten sie feststellen, daß in Köln nur zwei eng­lische Bomben geringen Schaden angerichtet haben, obwohl Köln häufig das Ziel englischer Luftan­griffe gewesen war Die Journalisten überflogen weiter die Essener Krupp-Werke, wo keine Spur von Beschädigungen sichtbar war. Auch in Hamm, das nach den englischen Berichten das Ziel vieler Luftangriffe gewesen fein soll, war nichts von irgendwelchen Zerstörungen zu bemerken Da- aeaen haben die Journalisten festaestellt, daß in Köln zahlreiche Bomben in einen Park längs der Stadt gefallen sind Auch bei den anderen besuchten Städten stellten sie Bombeneinschläge fest, die jedoch überall von den Zielen weit entfernt n>iren Die gleichen Eindrücke hatten die Journa­listen auch in Berlin Was Stuttgart be­trifft, so hatte der englische Nachrichtendienst gerade

per|to

>r (ernte heil lew irt in

M Itf

r M

W. I hr B' im MI zu 1^ 0 HK

idjttn li kfiM

!

?8

Strh

tote

hn Truppenbesuchen vorgedungen.

Dnzu trat der volle Einsatz des deutschen -Ji m 5. Die große Organisation des Hauptamtes v t der Reichspropagandaleitung mit den chm »tTftellten Gaufilmstellen wurden von Reichsm^ ter Dr. Goebbels zur Verfügung gestellt. Auch yi wieder bewährte sich die Zusammenarbeit mit Mr Oberkommando der Wehrmacht auf das beste; } mmer wachsendem Maße ist es gelungen, die [flippe mit den besten und vor allem auch mit ff" neuesten Werken der deutschen Filmkunst zu frprgen.

I^roß war auch die Leistung des deutschen Mundfunks. Das ist eindrucksvoll beim I Wehrmacht - Wunschkonzert in die Erscheinung Misten; damals hat General der Gebirgstruppen

M tJ

i«rt( J WA tti3

Tfcbemt taphct). auttei sonntna» und ,Veiertna<* leilagen: Die illustriert» Metier ^amihenblnttei rennainnVild DieSctrollk tonats-BezugsvreiS:

Hit 4 Beilagen NM 1.95 hne illustrierte . 1.80

lustellgebühr. .25

utb bet Nichterscheinen

für die Mittagsnummer biSNV.Hbr des BarmittagS

tliuetaen^öreHei

Anzeigenteil 7 Rrtt ie mm bei 22 mm 3eilenbreite» Terrrell 50 Stof, te mm bei 70 mm Zeilenbreit«

Nachlässe:

Wiederholung Molstaffelk Abschlüsse Mengenstaffel B Plavvorschritt 1 vorherige Vereinbarung) 25J/- mehr

Englands Gorge um seinen Krachtraum

Auch keine Mannschaften mehr zur Bemannung der Seleitzüge.

Oie Truppenbetreuung.

Ein Beispiel treuer Arbeitökameradschaft zwischen Partei und Wehrmacht.

Don Oberst des Generalstades von Wedel, Abt.-Chef im Oberkommando der Wehrmacht.

9 Samstag, 28. / Sonntag, 20. Dezember MO

tUmabme mm flmeiOfll

Rom, 28. Dez. (DNB. Funkspruch.) Bei einer Aufstellung der Gesamtverluste der feindlichen und der italienischen Luftwaffe bis einschließlich 26 De­zember kommt man zu folgenden Ergebnissen: Mit Sicherheit abgeschossen ober am Boden 3 e r ft ö r t e feindliche Flugzeuge 577; von der Flak ober ber Kriegsmarine abgefchofsen 128, zusammen 705; bazu 189 als wahrscheinlich abgeschossen. Eigene Verluste im Luftkampf, burch Flak ober am Boben zerstört zusammen 291 Apparate.

Da man von den wahrscheinlich abgeschossenen Flugzeugen ein Viertel als verloren ansehen kann, kann man mit einem Gesamtverlust bes Gegners von 752 Apparatei. rechnen, was einem Tages- durchschni11 feit bem 11. Juni von runb 4 Maschinen entspricht.

Wenn man bann noch bie schwere Krise ber bri­tischen Lustsahrtinbustrie burch bie Massenangriffe ber deutschen Luftwaffe sowie die Schwieriakeiten der Transporte aus USA. auf Grund der Gegen­blockade berücksichtigt, so kann man sich leicht ein Bild von der Schwere der englischen Verluste auch durch die italienische Luftwaffe machen, umsomehr als man einen Kriegspiloten nicht so leicht ersetzen kann wie die Zylinder eines Motors.

Der italienische Wehrmachtbericht.

radschaft der Arbeit, welche in diesem Kriege Partei und Wehrmacht verbindet, sondern zugleich ein Do­kument des leidenschaftlichen und entschlossenen Willens von Führung und Volk, die unerschöpf­lichen Kräfte des deutschen Landes einzusetzen für den sicheren Sieg.

Der Wehrmachtbericht vom Areitaa.

Berlin, 27. Dez. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

während die deutsche Luftwaffe auch am zwei­ten Weihnachtsfeiertag keine Angriffshandlungen gegen die britische Insel unternahm, griffen britische Flugzeuge an diesem Tage und in der folgenden Nacht Flugplätze, Hafenanlagen und Städte im besetzten Frankreich mit Bomben an. Unter der französischen Zivilbevölke­rung entstanden Verluste an Toten und Verletz­ten. Militärische Anlagen wurden nicht getroffen.

Flakartillerie schoß ein britisches Flug­zeug ab.

Fernkampfbatterien des Heeres und der Kriegsmarine beschossen am 27. 12. früh feindliche Schiffe im Kanal.

Liih

b ausrr onto r AW

n m3 Ulf) )il >1 bringt Öieunt«1

A L

unty ib

n taUj.

leite

Neuyork, 27. Dez. (Europapreß.) Die gut in­formierten Leitartikler Pearson und Allen berich­ten imNew York Daily Mirror" und anderen Blättern über die Dringlichkeit des englischen Bedarfs an Handelsschiffen und v er« ftärftem Schutz für die Geleitzüge. Danach habe der verstorbene britische Botschafter Lord Lothian so heißt es in diesen Artikeln in einer seiner letzten Unterredungen mit Vertretern des Staatsdepartements erklärt, England betrachte die Handelsschiffsverluste und die dadurch heroor- gerufene Bedrohung der Lebensmittel- und- stungszufuhr mit schwerster Sorge. Lothian habe ferner darauf hingewiesen, daß die Ueberfüh- rung weiterer USA.-Zerstörer an England I die Situation kaum bessern könne, da selbst die bis­her schon zur Verfügung gestellten fünfzig USA.« Zerstörer wegen Mannschaftsmangels nicht voll hätten bemannt werden können. Pearson und Allen teilen mit, daß drei ehemalige USA.» Zerstörer wegen Mannschaftsman-gels gegenwär­tig in Halifax a u f l i e g e n. Ein weiterer Zer­störer befinde sich im Trockendock, nachdem er durch die unerfahrene Mannschaft schwer be­schädigt worden sei.

Als charakteristisches Kennzeichen des dringenden englischen Schiffsraumbedarfs für bie Aufrechterhal­tung ber Verbinbung zwischen den Vereinigten Staaten von Nordamerika und der britischen Insel werten japanische Schiffahrtskreise die Meldung, daß die norwegische Schiffahrtskommission in Lon­don kürzlich den norwegischen Schiffen, die im Indischen Ozean und im Fernen Osten verkeh-

Die Herausforderung Großdeutschlands durch den mn den Westmächten heraufbeschworenen Krieg ist eine totale. Infolgedessen hat die deutsche Führung mm ersten Tage an nicht nur die gesamte militä- rilche und wirtschaftliche Kraft des deutschen Vol- fe mobilisiert, sondern auch alle Energien des Giftes und des Willens und alle Charakterwerte zim Einsatz gebracht. Denn es bestand kein Zwei- fi, daß bie Bewährung bes Soldaten als ent­flossener und angriisfreubiger Kämpfer lebenbige wtionalsozialistische Erziehung und zielbewußte' 'giftige Führung zur Voraussetzung hat.

F13n enger Zusammenarbeit haben Partei und ehrmacht die großen Ausgaben der geistigen Ve- chuung ber deutschen Solbaten angefaßt und ge- ' ijtert. Die Kameradschaft dieser gemeinschaftlichen beit hatte sich schon vor dem Krieg erprobt, on im September 1936 war zwischen Reichs- anisationsleiter Dr. Ley und dem Oberkommando

$rei und unabhängig!

Ein wirtschaftspolitischer Rückblick.

Nach den ersten vier Monaten des von den pluto» kratischen Westmächten entfesselten Krieges war in Deutschland die Umstellung auf die Kriegswirtschaft so gut wie abgeschlossen. Als mit dem Beginn des Jahres 1940 Feldmarschall Göring die Lenkung der gesamten Kriegswirtschaft in feine Hand nahm, handelte es sich im wesentlichen nur noch um den Ausbau der im Vierjahresplan bereits bewährten Einrichtungen der Kriegswirtschaft, um deren Fun­dament weiter zu untermauern, um sie zu einer unüberwindlichen, fiegbringenben Waffe, umzu- fchmieben für den das Schicksal des Volkes auf Jahrhunderte entscheidenden schweren Kampf.

Für bie allgemeine Wirtschaftspolitik blieb Funk als Reichswirtschaftsminister und für die Kriegs­finanzierung als Reichsbankpräsident zuständig. Hier hat auch er gewaltige Aufgaben aus eigener Ver­antwortung zu erfüllen. Gleich zu Beginn des Jah­res erklärte er in feiner Salzburger Rede, daß dis Produktion an Verbrauchsgütern im Kriege natür­lich hinter derjenigen kriegswichtiger Gegenstände zurückstehen muß und die Verbraucher daher auf manches verzichten müssen. Sv bleiben erhebliche Einkommensteile übrig, für bie es nur eine ver­nünftige Verwenbung gibt: Sparen! Diese Mah­nung hat das deutsche Volk getreulich befolgt. Das erkennen wir aus der starken Kapitalbil­dung, die dazu führte, daß schon im Januar die 40 Millionen Schuldverschreibung der Braunkohle- Benzin-AG. am dritten Tage und die 30-Millionen« Preußag-Anleihe sogar gleich am ersten Tage über- zeichnet wurde.

Welche Fortschritte die Kapitalbildung seit der Machtübernahme gemacht hat, geht noch über­zeugender aus der Entwicklung der Sparein­lagen hervor. In den vergangenen acht Jcrhren haben sich die Einlagen bei den Sparkassen auf runb 21 Milliarden Reichsmark gegenüber 1932 mit 10,2 Milliarden Reichsmark mehr als verdop­pelt. Gleichzeitig sind die Spareinlagen bei den Banken auf runb 4 Millarden Reichsmark gestiegen, so baß die gesamten Spareinlagen nunmehr den Betrag von rund 25 Milliarden Reichsmark er­reichen. Dem Jahre 1940 kommt in dieser Entwicklung insofern eine besondere Bedeutung zu, als in ihm die Spareinlagen den Stand vor dem Weltkrieg zum ersten Maie überschritten. Sie betrugen damals ins­gesamt 23,3 Milliarden Reichsmark, davon entfielen 19,7 Milliarden Reichsmark auf die Sparkassen. Bereits heute sind also die Spareinlagen um 1,7 MMarben Neichsmark höher als vor Ausbruch des Weltkrieges. Aehnliche Fortschritte wie hier sind von den anderen Kapitalsammelbecken erzielt worden. Diese Erfolge sind das Ergebnis der nationalsozia­listischen Wirtschaftspolitik, bje die Richtigkeit ihres Grundsatzes, Arbeit schafft Kapital, unter Beweis gestellt hat. Gewiß hat während des Krie­ges die Kapitalbildung dadurch einen zusätzlichen Auftrieb erhalten, daß der Bedarf an Konsum» gütern nicht in gewohntem Umfange gedeckt werden kann. Zweifellos ist ferner aus der Verringerung von Vorräten, insbesondere bei dem Einzelhandel, freigesetztes Kapital, bis dieses wieder feiner ur- fvrünglichen Bestimmung zugeführt wird, auch auf Sparkonten angelegt worden. Aber selbst wenn man diese Einflüsse berücksichtigt, bleibt das Bild, das der Kapitalmarkt heute bietet, eindrucksvoll genug. Die natürliche Verbreiterung der Kopitalgrundlage hat es ermöglicht, daß trotz großer Anforderungen, die die Kriegsfinanzierung stellt, das Zinsniveau weiter gesenkt werden konnte. Zum ersten Male

Wehrmacht eine Vereinbarung über die ful» eile Betreuung ber Truppe abgeschlossen worden. Mit Beginn des Krieges aber wuchsen Bedeu- tttig und Umfang aller Betreuungsaufgaben ins Ui gemessene. Schon in den ersten Wochen entstan- tii auf Anordnung des OKW. die Feldzei - langen, wichtig als Führungsorgane ber militari- ft.'n Befehlshaber, von der Truppe besonders ge- ftitzt, weil die Feldzeitungen ihrem Vormarsch fflfs schnellste folgten und so die beste Gewähr für M Uebermittlung von Nachrichten boten. Der frische statische Ton dieser Feldzeitungen hat nicht un- Äeblich dazu beigetragen, bie Spannkraft ber Tappe zu steigern. Zu den Feldzeitungen gesellten O die Heimatzeitungen. Sie vermittelten

Dietl allen deutschen Soldaten aus dem Herzen gesprochen, als er den Dank ber Front bem beut« scheu Runbfunk und ben Veranstaltern der Wehr­macht-Wunschkonzerte zum Ausdruck brachte. Wie vielen Soldaten hat insonderheit ber Kamerab- schaftsbienst bes beutschen Rundfunks wichtige Nach­richten in weiter Ferne übermittelt!

Nicht vergessen werben barf bie Leistung ber Dr.-Goebbels-Spenbe mit ihren 20 000 Rundfunkgeräten und bie große Buchfpenbe von Reichsleiter Rosenberg, bie viele Hunberttau- senbe von Büchern ben Solbaten zur Verfügung gestellt hat. Die Zentrale ber Frontbuchhanblungen im Verlag ber Deutschen Arbeitsfront übernahm ben Aufbau bes großen Netzes von Frontbuchhanb­lungen in den von ben beutschen Truppen besetzten Gebieten. Ergänzt würben alle biese Betreuungs­maßnahmen noch burch bie Lieferung von Musik­instrumenten und Gesellschaftsspielen aller Art.

So ist das gesamte große Werk ber Truppenbe­treuung nicht nur beispielhaft für bie treue Kame-

btief ber Partei. Dieser gibt ben militärischen Krgesetzten bie Möglichkeit, in ben Zeiten zwischen len großen Kämpfen ben ihrer Führung anoer- trtuten Soldaten immer wieder die Grundlagen W Grundfragen der Arbeit ber NSDAP, einzu- Wn.

'Jon größten Einfluß aber auf die Schlagkraft k Truppe und für bie geistige Frische der Sol- iaien war das gewaltige Werk ber Freizeit» ciftaltung, bas unmittelbar nach dem polni- DnFeldzug eingesetzt hat. Das Reichsministerium w Volksausklärung und Propaganba errichtete ein «nberreferatTruppenbetreuun g". In ber ^.-Gemeinschaft ,Kraft burch Freude" entstand Ite KbF.-Verbindungsamt Wehrmacht / Reichs-Ar- lei5bien|t. Beide Stellen gingen in engster Zusam- ni iarbeit mit dem Oberkommando der Wehrmacht

e (flttrt Inglis

ren, den Befehl gab, sofort die Atlantikküste der Vereinigten Staaten von Nordamerika anzu­laufen. Es erscheint besonders auffällig, daß Eng­land heute gezwungen ist, nicht nur seine eigenen, sondern auch die unter englischer Kontrolle fahren­den Schiffe von den für England so wichtigen Asien- rouben abzuberufen.

Y0. Zahrgang'M.Zvtz d Samstag,28./Sonn

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen ^^»i«tzen.^ch«tttratze 7-9

leffylfe taiw.t irmolit ir.

Mich g heilt e chin Str [ gen ft« | bei |c und I: anzink tigung b en tut:** spricht

cknS2 nbercrt * ifreue i

W Werk und stellten ihr großes organisatorisches ^men und ihre reiche Erfahrung sowie eine un- Ahöpfliche Fülle von künstlerischen Kräften aller lat in den Dienst der Sache. Das Oberkommando k Wehrmacht in Verbindung mit den Wehrmacht- teien übernahm die Gesamtverantwortung für die 8i izeitgestaltung ber Truppe; das Sonderreferat ,5ruppenbetreuung" im Reichspropagandaministe- ti n und gemeinsam mit ihm das Berdindungs- cn. Wehrmacht der NS.-GemeinfchaftKraft durch 8l ude" übernahmen die Riefenarbeit der Zufam- mnfteUung, der Prüfung und des Einsatzes aller der fi lterischen Kräfte, welche notwendig waren. Ihre Ml war groß. Galt es doch vom Nordkap bis zu k Pyrenäen, vom Kanal bis zum San die Sol- der deutschen Wehrmacht zu. versorgen.

Bas während der bisherigen Kriegsdauer durch, k e Organisation geleistet wurde, ist auch eine ^>ßtat in ber Geschichte bieses Krieges. Theater- i"1 übrungen, Varietödarbiefungen, Bunte und Slcntunftabenbe, Konzerte und Solistenveranstal- irgen, Dichterabende, Aufführungen von Volks- w Laienkunst und Vorträge volksbildnerifcher Art lurben geplant und in mustergültiger Form durch- c ihrf. Dabei war immer der Wille bestimmend, « Veranstaltungen der Stärkung der in­neren Kräfte dienen zu lassen. So wurde ^ftrebt, neben leichter, ber Zerstreuung und bem '"...i bienenben Unterhaltung, auch bie besten höchsten. Werte beutschen Kulturschaftens der |3r:ppe darzubieten.

? Längst ist bie Anzahl ber Veranstaltungen eine '** V-, k? sechsstellige Zahl geworden, bie Anzahl ber !n-ei 8?üd)cr, welche sich dieser Stärkung von Herz und freuen durften, hat viele Millionen erreicht. F J ^bergeßlich sind die Eindrücke, welche aus bie« !Diflrlür fn Vorführungen erwuchsen. Besondere Höhepunkte |®Ü\J |»nen wohl bie Kriegsfe st spiele in Bay - so» H r- ith und bie Konzerte ber Berliner Iharmoniker. Daneben aber ist immer Jijil befonbers liebevoller Sorgfalt an bie Klem- 6b?it gebacht worden, an bie oft schwierige unb biienoolle Aufgabe, auch bie M e i n ft e n unb ^gelegensten Einheiten nicht leer aus« 8b n zu lassen. Bis weit nörblich bes Polarkreises ffid unsere unermüblichen beutschen Künstler bei