So preiswert - und doch • storkwirksam, alle Vorzüge vereinend.
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Große Tube 40 Pf.
Korinchen uni) vor allem mit Zuckerglasur. Die Zuckerglasur kann man mit etwas Obstsaft oder Kakao färben und mit Zitronensaft, Rumessenz, Rosenwasser geschmacklich verändern. Am bekanntesten ist: Puoerzuckerglasur: Auf 125 Gramm Puderzucker rechnet man 2 Eßlöffel Flüssigkeit,, die langsam zu dem gesiebten Zucker gerührt wird. — Besonders schmackhaft ist Eiweitzgla« für: '/r Eiweiß wird in einem Tassenkopf nut soviel Puderzucker, daß es einen dicken Brei gibt 30 Minuten gerührt, dann gibt man xur Geschmacksoerbesserung noch etwas Zitronensaft hinzu. Die Plätzchen werden gleich nach dem Backen am besten mit einem breiten Messer damit bestrichen. Die Ei- weißglasur kann im schwachwarmen Ofen etwas nachtrocknen. Der größte Vorteil der Pfefferkuchen- gebäcke ist, daß mir gar kein oder doch sehr wenig Fett und Eier dazu brauchen und trotzdem etwas wirklich gutes auf den Tisch bringen können
Die nachfolgenden Rezepte sollen uns einige Anregungen geben, die praktische Hausfrau kann sich je nach ihren vorhandenen Zutaten beliebige Rezepte ui oben angegebenem Rahmen zusammenstellen. Am einfachsten ist der Teig zu: Rheinischen Moppen, der aber auch zu Pflastersteinen und Pfefferkuchenherzen verwandt werden kann. Man mischt 250 Gramm gesiebtes Mehl mit Iber Hälfte des obengenannten Gewürzes, kocht 250 Gramm Kunsthonig auf, läßt ihn etwas abkühlen und mischt bann mit den übrigen Zutaten und 1 Eß-
Donnerstag, 28. November 1940
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen)
Aus dem Reiche der Frau
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ch für ihn mit Sommerkleid und wird am Rande llerlei Praktisches Hand eingerollt. — Aus einem Rest (di
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Dor der Decke herunterhängen oder auf tarn Tisch litten wird Doch noch größer wird die Freude bei den Kindern sein, wenn die hübsche Sitte der Nientsketten, die in vielen Gegenden Großdeutsch-
Zunächst werden bunte Ketten gebunden, von denk' für jedes Kind eine eigene bestimmt sein muß. M n kann sie wie dünne Girlanden aus Tcmnen- gnn, aber auch aus bunten Bändern, ja bunten Pcoieren Herstellen. Ein bißchen Lametta macht
etwas Geschick aus Getragenem al für den Winter selbst Herstellen kann, zeigen wir
Wie verwenden wir Ganerampter?
Sauerampfer wachst uns als billiges 'und ganz besonders nahrhaftes Gemüse buchstäblich zu Aber er hat leider noch wenig Freunde gefunden Die einen meinen, die Säure schade, die anderen meinen, er schmecke nicht gut, — und dabei ist es doch nichts anderes als das alte Sprichwort: Was der Bauer nicht kennt, das ißt er nicht? Natürlich gilt auch hier der Satz: Allzuviel ist ungesund? Der etwas herbe Geschmack des Sauerampfers wird genau wie der des Spinats durch Beigabe von etwas Milch ausgeglichen. Versuchen Sie also, frisch gepflückten, grob zerrupften Sauerampfer in einer warmen Tunke aus Milch, wenig Essig Salz, gehackten Kräutern, etwas Zucker-und ein wenig Oel anzurichten Kochen Sie eine Sauerampferjuppe, wobei Sie den grob*
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schottisch-karierten Wollkleid) ist die Krawatte genäht, aus einem älteren Sweater sind Sport- st r ü rn p f e und passende warme Handschuhe gestrickt. — Der Pullover ist aus Woll- reften (in schwarz, hellgrau und dunkelrot) glatt gestrickt, er wird zu einem dunkelgrauen Winteranzug sehr willkommen sein. H.
Krankenpflege im Hanse.
Die heutige Ueberlaftung der Aerzte und des Piegepersonals wird es nicht immer möglich mchen, erkrankte Familienmitglieder in die Pflege eiiss Krankenhauses oder einer Klinik zu geben, foitiem es wird die häusliche Pflege für ihn ein» trc en müssen. Die pflegende Hausfrau — oder wer jo-ft aus der Familie die Betreuung des Kranken Ä rnimmt — kann durch vernünftiges Verhalten In Kranken, dem Arzt und sich selbst die gewiß
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setzt. Die meisten Kranken sind empfindlich gegen I Geräusche, die der Gesunde gar nicht oder kaum wahrnimmt. Klappernde Schuhe, quietschende Türen, Dielenknarren — all bas macht ihn gereizt und nervös Solche kleinen Mißstände sind abzustellen, auch wenn man sie selbst kaum wahrnimmt. Das Nervensystem eines Kranken ist eben infolge der Krankheit in weit höherem Grade reizbar als bas des gesunden Menschen. Innerhalb der ärztlich bestimmten Diät versuche man die Krankenkost so abwechslungsreich wie möglich zu 'gestalten. Nicht täglich Kartoffelbrei reichen, wenn Reis, Grieß, Hafer- flocken usw auch erlaubt sind. Daß man für einen Kranken nicht „auf Vorrat" sondern täglich frisch kocht, ist selbstverständlich
Eine wichtige Frage ist auch die der Besuche, die zu dem Kranken zugelassen werden. Was in der
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Tiiijt einfache Aufgabe erleichtern.
zeigen sich bei einem Familienmitglied irgend- v-'che Krankheitssymptome, ftellt man mit dem üHerthermometer zuerst die Höhe der Tempera- in an dem ins Bett gepackten Patienten fest, die Zm, zugleich mit der Zeit der Feststellung auf itrcm Blatt Papier notiert, damit man dem Arzt iiderläffige Angaben machen kann. Hat der Kranke icgt über akute Schmerzempfindungen an bestimm- lir Körperstellen zu klagen — Blinddarm, Lunge —
..... sich bei ihm um allgemeine
Eingemachtes sparsam verbrauchen.
In diesem Jahr gibt es sehr wenig Speisekammern, die nicht eine ganze Reihe von Einmachgläsern und »topfen beherbergen, die — jetzt im Anfang des Winters — noch alle gefüllt sind. Aber der Winter ist lang und die Vorräte sollen reichen. Die praktische Hausfrau wird deshalb dafür sorgen, daß das Eingemachte sparsam verbraucht wird und der erste Rhabarber im April das letzte Einmachglas ablöst. Wie sie das am besten macht? Sie reicht als Nachtisch z. B. nicht Kompott allein — davon würde sie für alle zu viel brauchen — sondern gibt eine süße Speise dazu aus Nährmitteln, die ja reichlich zur Verfügung stehen: Reis, Grieß, Sago usw. Oder sie verziert eine süße Speise mit em paar eingemachten Früchten und spart bann gleichzeitig ben Fruchtsaft. Will man boch einmal Kompott geben, so bickt man die Kompottsoße am besten mit etwas Monbamin an. Man braucht dann weniger Fruchte und hat doch ein sättigendes Kompott. Auch aus Fruchtsaft lassen sich Speisen her- teilen, die sehr gut schmecken und das Eingemachte paren helfen. Uebrigens ist diese Art der Früchte- Derwendung auch viel bekömmlicher. Die Beigabe von etwas Stärkemehl ober einer fertigen Süßspeise milbert den oft herben Fruchtgeschmack vieler Früchte und hebt die schädliche Wirkung mancher Fruchtsäure auf; für einen empfindlichen Magen ist bas von besonderem Vorteil. _ —r.
gehackten Sauerampfer in ein wenig Fett ohne Wasser dämpfen, dann die gleiche Menge warmer, abgezogener feingeschnittener Pellkartoffeln dazu- schütten, das Gericht über der Flamme ein paar mal hin und her schütteln und mit Wasser zu beliebiger Dicke auffüllen Kochen Sie die Suppe auf kleiner Flamme durch, binden Sie sie mit ein wenig Mehl, schmecken Sie sie mit Milch und ein wenig Salz ab, — nun, sind Sie zufrieden? Sauerampfer ist außerdem ein ausgezeichnetes Würzmittel. Hacken Sie ihn fein und geben Sie davon zu weißem Käse. Schmecken Sie eine milde Meerrettichsoße damit ab, vermischen Sie ihn mit roh geraspeltem, verschiedenem Gemüse, mit etwas Zitrone gewürzt, zu einem appetitanregenden und nährstoffreichen Frischkostgericht, — ich bin überzeugt, daß Sie noch sehr viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für Sauerampfer finden werden!
as sollen wir tragen?
PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS
Weihnachtliche Süßigkeiten.
Zum Weihnachtsfeste allerlei Honigbäck e« r e i e n herzustellen ist uraltes Brauchtum, ersetzte doch früher der Bienenhonig den Zucker. Fall in jeder Landschaft haben sich, wie schon die Namen der einzelnen Backwerke verraten, traditionelle Honiggebäcke erhalten. Da Kinder und Erwachsene immer wieder Kunsthonig zugeteilt bekommen und die tüchtige Hausfrau ein wenig fürs Fest gespart hat, können wir auch zum Kriegsweihnachtssest vielerlei Leckeres Herstellen. Kunsthonig fann genau wie Bienenhonig zu allem Pfefferkuchente'g genommen werden. Wenn wir auf 500 Gramm Mehl 2 Teelöffel Zimt. '/- Teelöffel Nelkenp^e'fer, 1 Vanillezucker, 1 abgeriebene Zitronenschale nehmen — bei einzelnen Rezepten kommt dann noch Zitronensaft, Rosenwasser, Rumessenz und Anis hinzu — so haben wir ein ausreichend gewürztes, woylschmeckendes Gebäck.
In vielen alten Rezepten wird als Triebmittel Pottasche und Hirschhornsalz meist je zur Hälfte angegeben. Doch wird das Gebäck auch mit dem bequemeren Backpulver gut, allerdings kann man in dem Fall den Teig nicht einige Tags zum Durchziehen der Gewürze stehen lassen. Wenn man die Plätzchen jedoch nach dem Backen "in.ge Zeit in Blechdosen stehen läßt, kann das Durchziehen auch Später geschehen. Pottasche und Hirschhornsalz nimmt man meist 10 bis 15 Gramm (zusammen) auf 500 Gramm Mehl, sie müssen in etwas Flüssigkeit vorsichtig aufgelöst werden. An Stelle des in manchen Rezepten angegebenen Orangeat und Zitronat kann man Backobst, Ros. n n oder Korinthen verwenden, an Stelle von Mandeln Nüsse oder gettocknete, geschälte Kur- b i s f e r n e. Zucker und Honig zusammen machen in denjenigen Rezepten, wo kein Fett und feine Eier angegeben, ungefähr gleich viel wie die Mehl- menge aus. Sollte man einmal weniger Zucker oder Honig, wie angegeben haben, kann man beides bis zu einem gewissen Grad gegeneinander austauschen.
Verzieren können wir unseren Honigkuchen mit Mandeln von Kürbiskernen, Zitronat, Rosinen oder
Aich hie und da mal ein Lebküchlein ober eine gr ße Nuß Tausend kleine Nichtigkeiten gibt es fu: die sorgende Mutter, mit denen sie ihre Kleinen gLcflid) machen kann!
liatürlid) verlangt das Abnehmen der lieber» rschungen eine gewisse Feierlichkeit, und darum bfff erst mit dem Abnehmen des Geschenkes für bi jeweiligen Tag am Abend, bei Einbruch der Dnkelheit begonnen werden. Kerzenschein erhöht bi, Feierlichkeit. Sind dann nach Feierabend alle , Jmilienmitglieber zu Hause versammelt, dann ist bk! große, den ganzen Tag ersehnte Augenblick ge- fö’imen. Mit vor Freude und Neugier glänzenden A ien eilen die Kleinen zur eigenen Kette, um mit Msichtiaen Händen die sorgsam verpackten kleinen llnerraschungen von der Kette zu lösen und aus bei Verpackung zu schälen Um der Sitte noch eine hindere Würze zu geben, bestimmt die Mutter fii die vier Sonntage besonders schöne Dinge, die ■®o? den täglichen kleinen Gaben hervorstechen sol- liii Schon rein äußerlich wird sich das «Sonntags» lachen von ben alltäglichen unterscheiben: Es ist honbers hübsch und festlich eingebunden, mit fir m Tannenzweig, einem goldenen Bändchen oder Mas Lametta geschmückt und enthält die vier isoiptgeschenke. Wirklich eine große Freude in der c l imnidDoUen Adventszeit, die so recht angetan i|t für wenig Arbeit und noch weniger Geld glück- Idv5 Lächeln auf Kindergesichter zu zaubern!
H. v. L.
Krankenhausbehandlung als selbstverständlich Eingenommen wird, nämlich, daß nur eine bestimmte Zeit nach der Mittagsruhe dafür vorgesehen ist, sollte auch in der häuslichen Pflege im allgemeinen durchgeführt werden. Nicht jeder Besucher hat Verständnis und Takt genug, den Kranken nicht zu ermüden Viele lassen sich durch die angeregte Lebhaftigkeit des Kranken täuschen und glauben ihm noch etwas Gutes zu tun. wenn sie lange bei ihm verweilen und drauflvsfchwatzen. Am besten ist es, wenn die Pflegerin im Einverständnis mit dem Arzt auch zu Hause nur eine bestimmte Zeit für fremde Besucher freigibt und im übrigen selbst durch leichte Unterhaltung, Dorlesen und dgl. für die nötige Zerstreuung und Ablenkung des Kranken sorgt.
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ftie~ Fiebermessung früh morgens jeigt dann Meist tii Absinken auf normale ober nur wenig erhöhte Blattemperatur. Hält sich bagegen die Fleberhohe, Dirb man gut tun, den Arzt zu Rate zu ziehen, ttr von vornherein Fehler in der Behandlung zu de-mieiden. Hat dieser nach der Untersuchung des Kumten seine Anweisungen gegeben, ändere man I ie auch nicht im Kleinsten ab. Die Dosis und die iäufigteit der Arzneieinnahme halte man genau lei ärztlichen Vorschriften gemäß ein. Dreimal tag- Ed zehn Tropfen oder zweimal fünfzehn Tropfen to zwar gleich in der Tagesmenge, aber nicht m ie Wirkung. Ein verordnetes Bad fei weder fünf Öiüib kühler oder wärmer, als verordnet und soll Gud) nicht zu anderer als der bestimmten Zett ge- nmmen werden. Was oft dem Kranken und der iöuslichen Pflegerin, vor allem in verhältnismäßig leichten Krankheitsfällen, als nebensächlich erscheint, M im Gesamtbild der ärztlichen Verordnung set- -Men bestimmten Platz und Rang. „
über außer der genauen Durchführung frer ar^t» Wen Anweisungen kann die Pflegerin, dem Kran- I, fei: durch verständnisvolle Pflege die unangenehme ig^ße, in der er sich befindet, selbst durch äußerliche £1 birige erleichtern. Kranken, bie wenig Zippern ' inen, bringe man nicht einen gehäuften Teller des ■iroaübten Essens, sei es Suppe, Gemüse ober dgl. ®Ehe kleine Menge auf gewärmtem Teller gereidjt, Mord ihn eher zum Essen reizen als em gefüllter.
hat viel mehr bas Empfinden nahender Ge- ij uibung, wenn ihm bie kleine Portion -nicht reicht uiib er nachverlangen muß, als wenn man ihm |®ii für einen Gesunden ausreichende Menge vor-
üblich ist, aufgenommen wird? Wie einfach 5ist es doch, die Kinder mit diesem Brauch zu er= nni3- freien, und wie wenig Geld und Mühe ist damit er k ' w — Neri!*' I
Advenlsketten.
gibt es etwas Schöneres als die Adventszeit, |)te Zett vor dem Weihnachtsfest mit all ihren Heim- [itfeiten und ihrer feierlichen Vorfreudestimmung? gtrabe weil wir in einer so ernsten Kriegszett [<yn, wollen wir in diesem Jahre mit doppeltem gijer uns bemühen, uns und unsere Kindern diese Vcchen so schön wie möglich zu gestalten Selbstredend daß in jedem Haushalt em Adventskranz
heute.
So ist die warme H a u s j a ck e (in der Mitte) aus einem abgetragenen Ulster so gearbeitet, daß das eingewebte, großkarierte Flauschfutter nach außen kommt. — Das reinseidene Halstuch ist aus einem schadhaft gewordenen
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Den« die entrahmte Frischmilch säuert
Oft hört man jetzt daß die entrahmte Frischmilch leichter sauer werde als die Vollmilch. Besonders beim Abkochen haben die Hausfrauen die Erfahrung des schnellen Zusammenlaufens gemacht. Aber auch die zusammengelaufene Milch ist zu verwenden. Zunächst einmal sind Eierkuchen, Omeletts oder Plinsen aus saurer entrahmter Frischmilch besonders schmackhaft. In der gesäuerten Milch bilden sich körnige Flocken, die aber dem Eierkuchenteig in keiner Weise schaden Man würzt diesen Teil mit Zittonenschale. kann ihn nach Wunsch lüßen Aber auch ungesüßte Eierkuchen bilden ein schmackhaftes Mittagessen, wenn man Fleisch- oder Gemüsereste in dis fertigen Eierkuchen einrollt. Bereitet man einen Pudding mit entrahmter Frischmilch zu, so wird jetzt im Sommer meist die Milch darin zusammenlaufen. Jedoch des Puddings Geschmack wird in keiner Weise beeinträchtigt da die Milch ja nicht lauer schmeckt. Nur müssen die entstandenen Flocken besonders sorgfältig verquirlt werden Für Rahm- tunken verwendet man ebenfalls die geronnene entrahmte Frischmilch. Wiederum muß man die körnigen Flocken tüchtig verrühren; gegebenenfalls kann man die fertige Tunke zum Schluß durchsieben
H.v.L
aut) die einfachste Kette zu einem wahren Wundewerk! Kommt dann der erste Adventssonntag Ije.in, dann eilen die Kleinen mit großem Jubel air die ihnen zustehenden Ketten zu, um die erste Überraschung abzuknüpfen. Denn — ich vergaß zu Ifacen — an jeder Kette hängen so viele kleine schenke, als es Tage zwischen dem ersten Sonn- tac und dem heiligen Abend gibt. Am besten packt w i die Gaben in kleine Päckchen — bas erhöht bii Spannung. Unb nun der Inhalt der einzelnen W.nderpäckchen: Der ist höchst einfach und beschei- be? und bietet all bas, was die Mutter an kleinen 2Hi. Dnschen aus ihren Kindern im Laufe des Jahres
n he^ushorchte: Ein Abziehbild, ein Buntstift, ein
per Federn für ben Schulgebrauch, ein neuer Zi nsolbctt, eine Puppenhaarschleife. Bescheiben aber brnnenb sinb bie Wünsche unserer Kinder, unb es ist so leicht, sie glücklich lachen zu machen! Für Sßigkeiten ist natürlich auch gesorgt. Heute be- foumt ein Kind ein Bonbon, morgen das andere.
„Lieber M'nne..."
Frauen neigen dazu, die strengen, vielleicht dem Wesen nach nicht zutreffenden Namen ihrer nächsten Angehörigen — ihrer Kinder und Gatten — abzuändern um an ihre Stelle em gefühlsmäßig entstandenes Wort zu setzen, dessen Entstehung oft ebenso dunkel wie seine Bedeutung ist, bas ober sehr schnell zum Selbstverständlichen und nie wieder Abzulegenden wird Kosenamen aber, die den Ohren des Mannes vielleicht gar nicht jo übel, «andern hübsch klingen erscheinen der Umwelt nicht feiten wunderlich oder komisch. Erne Frau kann n solchem Erftnden geschmackvoll sein, sie kann aber auch heftig daneben geraten oder banal werden. Einer dieser flachen, banalen Kosenamen ist das beliebte „Männe" Ein Name, den Hunderte von Männern mit Hunderten von Dackeln teilen. Männe, Mannl, Männchen — in jeder Abart gleich unschön. Nicht weniger zweifelhaft sind bte zahlreichen Namen aus der Zologie. selbst wenn sie durch ein angehängtes „chen" sich verniedlichen wollen: Haschen. Spätzchen, Aeffchen. Möpschen unb anbere mehr
Gewiß ist mchts bagegen zu jagen, wenn Koseworte im trauten Alleinsein anqeroenber werben» Aber leider bürgern sich solche Namen dann a^ch in der weiteren Familie, im Freundeskreis, bei den Kollegen und Kameraden ein, die für lächer'. che Kosenamen durchaus nicht das nötige Verständnis aufbringen Sich vorzustellen, daß der würdige Professor daheim Aeffi genannt wird, ist ein außerordentlicher Reiz für lachlustige, unreife Schüler. Und der Herr Direktor eines großen Betriebes hat insgeheim bei feinen Angestellten natürlich auch längst den Spitznamen Dickerchen weg, den feine Frau einmal ahnungslos in Gegenwart anderer gebrauchte.
Doch auch bei unteren Kindern sollten wir ein wenig vorsichtig sein. Warum tuchen wir mit Mühe einen schönen, geeigneten, bedeutungsvollen Vornamen für unser Kind, wenn wir es nachher stupid Bubi oder Mädi oder Baby ober sonstwie ritten wollen? Auch bie Verballhornung schöner Namen Walbi für Ewalb, Tuschen für Thusnelba, Flöchen für Florian unb anberes mehr sind ein Greuel und später für die Kinder selbst oft genug peinlich.
Peter Karz.
»Lern handelt es sich bei ihm um allgemeine Öhüigteit und Erkältungserscheiungen, braucht eine cd ndliche Temperatur von 38 Grad kein Grund pi besonderer Besorgnis und einer Alarmierung les Arztes zu sein. Ein solches Fieber ist oft nur rhalten fit gute Reaktion des Körpers gegen Krankheiten tlichiio^' früh mnrnpne» ieiat dann ment
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