Ausgabe 
28.10.1940
 
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Amerika den Amerikanern, Europa den Europäer«.

Weimar, 27. Ott. (DNB.) Den Auftakt zur!Die europäische Sendung der deutschen Dichtung", estslkung des Groß deutschen Dichter- Hier in Weimar scheine es fruchtbar. Goeche zum 8 t f n d hroAtj »Ins fiftlhlAtinn hl« fQ.nüAw nroi ___ ___e~...... * . ' 2__

[ton Stewart Chamberlain. Die europäische Sen­dung der deutschen Dichtung lei in Ihrem tiefsten

Berlin, kannt wird, vergangenen

be- der

Oer zweite Kriegsspartag.

Von Kurt Fre Herr von (Schröder, Lkitei- der Fachgruppe privaidaukierS.

Der Vericht vom Samstag.

Berlin, 26. Oki. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Leichte Kampfflugzeuge des Generalfetdmarfchalls Kesselring griffen während des ganzen Tages die britische Hauptstadt und wichtige Ziele in Südostengland mit Bomben an. Zahl­reiche Treffer konnten auf Gleisanlagen und in Fabriken des verforgungsgebletes ostwärts Bal- tersea park und anderen Teilen Londons erzielt werden.

An der Ostküste Englands wurden zwei Geleitzüge aus der Luft angegriffen und versprengt. Ein Handelsschiff erhielt einen Volltreffer. Mit fei­nem Totalverlust ist zu rechnen. 3m Schuh der Dunkelheit näherte sich ein anderer feindlicher Ge- leilzug dicht unter der englischen Küste der Straße oo n Dover; er wurde von Marineartillerie und schwerer Heeresartillerie unter wirksames Feuer genommen. Auch dieser Geleitzug wurde versprengt. Ein Teil der Schiffe flüchtete in den Hafen von Dover, wo er erneut von unseren schweren Bat­terien gefaßt wurde.

3n der Nacht griffen schwere Kampfflug­zeuge in rollendem Linfah London, Llver- pool, Birmingham sowie Hafenanlagen an der bri­tischen West- und Südostküste und Flugplätze in Mittelengland mit gutem Erfolg an. Das Ver­minen britischer Häfen nahm seinen Fortgang.

Feindliche Flugzeuge flogen in der "Nacht zum 26. Oktober in das Reichsgebiet ein und warfen an verschiedenen Stellen Bomben, die jedoch fast alle in freies Gelände fielen; nur an einer Stelle entstand ein Dachstuhlbrand.

3m Laufe der gestrigen Luftkämpfe schosteu un­sere 3agdflugzeuge 17 feindliche 3äger ab. Dabei errang Oberstleutnant Mölders feinen 52. und 53. Luftsteg. Neun eigene Flugzeuge werden vermißt.

Beim Durchbrechen der Luftsperre kam es tu mehreren Luftkämpfen, in deren Verlauf 8 bri­tische Jäger abgeschossen wurden. 5 dem- sche Flugzeuge werden vermißt.

Nordwestlich Irlands wurde im Atlantik von

einem unserer Flugzeuge ein Geleitzug von 26 Handelsschiffen, 6 Zerstörern und 8 Be­wachungsfahrzeugen angegriffen. Im Tiefanflug er­hielt ein Frachtschiff von 8000 BRT zwei Dolltref. fer auf Brücke und vordere Ladeluke, ein weiteres von gleichfalls 8000 BRT. zwei Bolltreffer eben­falls auf die vordere Ladeluke. Beide Schiffe blieben mit Schlagseite liegen.

schwer betroffen.

27. Oft (DNB.) Me nachträglich hat der Angriff auf London in

Lustallionen an allen afrikanischen Fronten.

Rom, 26.Oft (DRV.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut:

3n Rorda frlka belegte unsere Luftwaffe die Bahnanlagen von Marsa Matruk, Fuka, Daba mit Bomben. Ls wurden deutlich erkennbarer Schaden und Brände verursacht. Feindliche Schiffseinheiten beschossen in der Rächt unsere Stellungen im Gebiet von Maktila (östlich von Sidi Barani), ohne irgend welchen Schaden anzurichten. Die feindliche Luft­waffe bombardierte Tobruk; ganz leichter Sach- fchaden, jedoch sind Verluste an Menschenleben nicht zu beklagen. Lin feindliches Flugzeug vom Blen- helmTyp wurde von unseren 3agdfliegern abgeschos­sen. Der Abschuß von zwei weiteren ist wahrschein­lich. Lines davon wurde von der Marineflak ge­troffen.

3n Ostafrika belegte eine unserer Fliegerstaf­feln den feindlichen Flugplatz Mattndi (Kenia-Küste) mit Bomben. Die feindliche Luftwaffe unternahm Luftangriffe auf Gorra (Kenia), wo zwei Dubai verwundet wurden, auf Affab, wo leichter Sach­schaden entstand, und vekamere, ohne Schaden anzu- richten.

Der Kommandant des TorpedobootesRullo", Korvettenkapitän Lonstantino Borflnl, ist, nach­dem er fast die ganze Besatzung In Sicherheit ge- bracht hatte, mit seinem Schiss untergegangen.

Bericht vom Sonntag.

Rom, 27. Oft. (DNB.) Der italienische Vehr- machtbericht hat folgenden Wortlaut:

Das beim Eingriff aufTobrukals wahrscheinlich oon der Flak der italienischen Kriegsmarine abge­

schossen gemeldete seindllche Flugzeug ist tatsächlich abgeschosfen worden.

3n Ostafrika haben unsere Flugzeuge eine feindliche Abteilung am Ghirghir-Strom, 40 Kilo­meter nördlich von Lasfala, im Tiefflug angegriffen und beschaffen. Line feindliche Patrouille hat un­seren poften bei LI Duane angegriffen und ist glatt zurückgeschlagen worden.

Feindliche Einflüge fanden statt auf Assab, Ghe- rille und Lassala, ohne einen Erfolg zu haben, auf Metema, wo es zwei Tote, darunter eine einge­borene Frau und acht Verwundete gab und die katholische Kirche schwer beschädigt wurde, auf Buna und Debet in Kenia, wo acht Askaris ver­wundet wurden, und auf Mersa Teclai, wo vier Personen verwundet wurden.

3m Verlauf der feindlichen Bombardierung am 26. d. 2IL auf Affab wurde das Spital getroffen, wobei der Kreisfaal und die Wohnräume der Pfle­gerinnen und Schwestern beschädigt wurden.

Deutsches Kampfflugzeug vernichtet britischen Zerstörer.

Berlin, 26.Oft (DRB.) 3n den frühen Mor­genstunden des 25. Oktober griff an der englischen Ostküste ein deutsches Kampfflugzeug überraschend einen britischen Zerstörer an. Sogleich nach dem Angriff wurde auf dem Zerstörer ein Feuerschein beobachtet. Der Zerstörer stellte dar­aufhin fein Abwehrfeuer sofort ein und drehte m i t schwerer Havarie auf die Lüste zu ab. Er wurde im sinkenden Zustand beobachtet.

Wiederein britischerZerstörer vernichtet

Stockholm, 28. DEL (DNB.) Der britische Z e rst ö r e rD e n e t i a" (1090 Tonnen) wurde durch eine feindliche Mine versenkt.

Zwei 8000-MT -Dampfer

pausenlos immer neue Wellen"

Der deutsche Wehrmachtbericht vom Sonntag.

Berlin, 27. Oft (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unsere leichten und schweren Kampffliegerver­bände setzten am gestrigen Tage zum Teil unter Begleitschuh von 3ägern ihre Angriffe auf London und andere Orte in Süd- und Mittelengland fort. Trotz stellenweise starker 3agd- und Flakabwehr gelang es, kriegswichtige Ziele erfolgreich mit Bomben zu belegen. Besonders heftige Explosionen konnten in einer chemischen Fabrik in Birmingham beobachtet werden.

Wie bereits bekanntgegeben, erhielt 100 Kilometer westlich von 3rland das 42 000 BRT. große briti- sche TransportschiffLmpreß of Britain einen fo schweren Bombentreffer, daß es i n Brand geriet und die Besatzung in die Boote gehen muhte.

3n der Rächt führten unsere Kampffliegerver­bände in pausenlosen Einsätzen ihre Angriffe aus die britische Hauptstadt weiter. Zahlreiche Bomben wurden ferner auf 3n- buftrieanlagen in Birrn 1 ngham und Loven- fry sowie auf den Hafen von Liverpool ab­geworfen. Schwächere Kampfslieger-Einheiten be­legten wieder britische Flughäfen in Rord-Schott­land in kühn geführten Tiefangriffen mit Bomben und setzten hallen und Unterkünfte in Brand.

Feindliche Flugzeuge flogen in der Rächt zum 27. 10. in Deutschland ein und versuchten, Städte und 3nbuftrleantogen in Rord- und Mitteldeutsch- land anzugreifen. An einer Stelle wurde ein Tref­fer in einer Fabrik erzielt, bei dem ein Arbeiter getötet und Gebäudeschaden verursacht wurde. Lin feindliches Flugzeug warf auch auf die Reichs- Hauptstadt Bomben, die hier, wie in anderen großen Städten, nur Wohnhäuser beschädigten. 3n Belgien wurden mehrere Zivilpersonen durch Sprengbomben getötet und verletzt sowie mehrere Wohnhäuser getroffen.

Der Gegner verlor gestern neun Flugzeuge. Vier deutsche Flugzeuge werden vermißt.

In pausenlosen Einsätzen gegen England

Reue große Brande und zahlreiche Explosionen.

Die europäische Sendung des deutschen Geistes

Das Großdeutsche Oichtertreffen in Weimar.

rtzsche und Hölderlin. An einem bezeichnenden Beispiel zeigte Surfe dann, wie Goethes Wesen und Dichtung auf den Schotten Carlnle wirkte. An ihn gemahne ein anderer geistig bedeutender Englän-

Wesen gleich mit der europäischen Sendung des deutschen Volkes und seines Führers. Burte sprach die Erwartung aus, daß den Deutschen neben dem großen Führer der große Dichter-nicht versagt sei: Er werde zu Adolf Hiller stehen, wie Goeche zu Friedrich dem Großen.

Der stellvertretende Leiter der AbteUung Schrift« tum im Reichspropagandaministerium, Regierungs. rat Dr. E r ck m a n n, überbrachte auf der Arbeits- tagung Grüße und Wünsche des Reichsministers Dr. Goebbels. Einen besonderen Gruß richtete er an hic Dichter, die die Feder mit der Waffe vertauscht haben. Für den erkrankten Präsidenten der Reichs- schrifttumskammer Hanns Iohft verlas Dizepräsi. dent W. B a u r die Begrüßungsworte, deren Schluß lautete:Mit seinen Soldaten schafft der Führer das Reich, mit seinen Baumeistern meistert er den gewonnenen Raum, und mit euch, durch eure Wort- gewalt ist er gewillt, in die Geschichte oinzugehen."

Oberstleutnant Universttätsprofessor Dr. Kurt Hesse, Leiter der Pressegruppe des Heeres im Oberkommando der Wehrmacht, hielt darauf einen Vortrag über das ThemaDer Beitrag des deut­schen Schrifttums zur soldatisch-kämpferischen Lei­stung unserer Zeit" Fünf Gruppen des Schrift- tumes hatten vornehmlich Bedeutung für die Ent­wicklung der soldatischen Haltung: das Politisch- Hlstorlsche, das Militärisch-Fachliche, das Wissen­schaftlich-Technische, das Philosophisch-Echische und schließlich das Werk des Dichters. Das Oberkom­mando erblick- in dem nationalfozialistischen Schrift,

Festsitzung des G r ° ß d e u t s ch e n Dichter-' Hier in Weimar scheine .es« wm treffens brachte eine Huldigung an die Großen Mittelpunkt der Ausführungen zu machen. Alle Weimars Bon einer Abordnung der deutschen elenden Versuche. Goechege^n femVoskau^ ßÄÜ »urben ßorbeerfranae an den Säraen spielen ober ihm die Deutsc^eit abzusprechen, ehr- Goethes und Schillers mederElegt. Zu Beginn der ten nur unser Volk und einen seiner echtesten Feierstunde tm Deuffchen Natwnalthnter ergriff Söhne. Hinter der Gestalt Goethes seien andere ®a^G'.t*r ®DrL 3eit stehe deutsche Dichter in die Weltdichtung einqetreten:

nn Zeichen des deutschen Schwertes. Es sei ein er-, Stefan George, Rainer Maria Rilke, Friedrich habenes Gefühl, daß Wolf Hitler in dieser Zeit es , Nietzsche und Hölderlin. An einem bezeichnenden nicht nur fertig gebracht habe, siegreiche Waffen Beispiel zeigte Burte dann, wie Goethes Wesen und

UnLc.^xe-r 3U ^ilisieren; er habe es auch ver- Dichtung auf den Schotten Carlyle wirkte An ihn

macht Die unerschöpflichen Kräfte deutscher Kultur gemahne ein anderer geistig bedeutender Englän-

als edelste Voraussetzung ffrr den Schicksalskampf der, der dem deutschen Wesen sich zuwandte: Hou-

eines großen Volkes fnl zu machen. fton Stewart Chamberlain. Die europäische Sen-

Dann sprach der Dichter Hermann Buxtr über düng der deutschen Dichtung sei in ihrem tiefsten

Rom, 27. Okt. (DNB.) Unter den zahlreichen Feiern des 18. Jahrestages der Machter- greifung durch den Faschismus am 28. Oktober, den das ganze italienische Volk in un- erschütterlicher Siegesgewißheit und geschlossen ge- schart um den Duce begeht, bildet die Rede, die der Herzog von Pistoia am Sonntag in Turin vor einer Massenversammlung der Schwarzhemden hielt, einen außenpolitischen Höhepunkt.

In der Rede des Herzogs über das ThemaUn- fer Krieg war jeder Gedanke ein begeistertes Glau- bensbekenntnis in die Geschicke des imperialen und faschistischen Italiens und eine erschöpfende Dar­legung der praktischen, politischen, moralischen und gefühlsmäßigen Gründe, aus denen Italien in den Krieg eingetreten ist und wegen deren es chn ge- winnen wird.

Mit stürmischen Kundgebungen wurden die Worte unterstrichen, mll denen der Herzog von Pistoia sich an den Führer und den Nationalsozialis­mus sowie an Japan wandte. Der Platz Italiens, so betonte der Herzog von Pistoia, dessen große außenpolitische Bedeutung gerade im gegenwärtigen Zeitpunkt niemand entgehen kann, war unserem Land von seinem eigenen Interesse und von seiner Ehre klar gewiesen.

3fallen hätte sich nicht nur mit Unehre be­deckt, sondern lächerlich gemacht, wenn es die Hand feinen unerbittlichen Todfeinden gereicht hätte. Sein platz mußte an der Seite Deutschlands fein, das uns brü­derlich verstand, indem es die volle Le­galität unserer Rechte in Europa anerkannte. Der gegenwärtige Konflikt reicht jedoch in feiner Tragweite weit. über unser Interesse hinaus, vor allem deshalb, weil er die moralischen, politischen und sozialen Grundsätze bekräftigt und verteidigt, die eine Neuordnung zwischen den Völkern des Erdballes aufrichten und den Volkern einen Lebens­stand ermöglichen können, der der wahren Gerech­tigkeit mehr entspricht als bisher.

Niemals hätten sich die Demokratien um das

oon Kensington und Cricklewood beobachtet werden.

Im Laufe des heutigen Tages griffen zahlreiche leichte Kampfflugzeuge London und andere kriegs- wichtige Punkte in Südostengland an, wobei u. a. ein Nachschublager der britischen Luftwaffe sowie ein großes Kraftwerk schwer getroffen wurden.

Wohlergehen des Volkes gekümmert, während die faschistische Revolution wahrhaft in das Volk hin­eingegangen fei. Die demokratischen Regime bedie- nen sich ihrer irregeleiteten Volker als Werkzeuge zur Verteidigung ihrer verwerflichen Geldinteressen und führen sie zum Verderben.Wir dagegen glau­ben, daß das Reich des Goldes und der Materie ein für allemal untergehen muß und daß an feine Stelle die Herrschaft des ganzen Volkes, das ar­beitet und erzeugt, treten muß.

Die Arbeiter fallen sich nicht bloß abfchinden, um das kaum zu ihrer Ernährung notwendige Brot mühsam zu verdienen, sondern müssen in die Lage verseht werden, jene elementaren An­nehmlichkeiten des Lebens zu erlangen, die für ein menschenwürdiges Dasein unerläßlich sind. 3n dieser Hinsicht wird der Sieg der Achse selbst dem englischen Volk nützen, das bis jetzt von feiner plutokratifchen Herrfcherkaste ausgebeutet worden ist.

., Nacht zahlreiche Explosionen und Brände im Gebiet von Greenwich, Lewis- ham, Dafford und Bermondsey zur Folge gehabt. Besonders starke Brände konnten in den Stadtteilen

Am 30. Oktober 1940 findet wie alljährlich der Deutsche Spartag stall, der zwelle Spartag im Kriege. Geschehnisse von gewalllgem historischen Ausmaß liegen in der kurzen Spanne vvn einem Jahr, die feit dem letzten Spartag, dem ersten Kriegsspartag, vergangen ist. Wie sind diese gran­diosen Erfolge möglich gewesen?

Die Erklärung läßt sich in wenige Worte zu­sammenfassen. Der beste Soldat der Welt hat un. ter der genialsten mllllärischen Führung, mit über- legenen, technisch vollendeten Waffen den Sieg er« stritten. Die deutsche Heimat, verkörpert durch den Fleiß des Arbeiters, die Geschicklichkeit der Stockholm, 28. Okt. (Curopapreß.)Seit 24 ?^enieure und das Genie seiner Erfinder hat Stunden, also oon Einbruch der Dunkelheit am dem deutschen Soldaten eine Waffe geschmledet, wie Samstag bis Sonntag 18 Uhr, sind die deutschen Welt bisher noch nicht gesehen hat. Luftangriffe auf London nicht unterbrochen mord ®^roaItye Kummen sind hierfür aufgewendet den". Diese Mitteilung machte am Sonntagabend ?°^en Der Führer hat sie in seiner Rode vom der britische Nachrichtendienst in seiner Uebersee- 1 September 1939 genannt: Rund 90 Milliarden sendung um 18 Uhr. Es heißt in dem Bericht der ®are£ ?s ln Jahren von 1933 bis zum Beginn Informationsstelle des Luftfahrtministeriums,' daß Einmal rund die Hälfte dieses

London in der Nacht zum Sonntag den längsten Betrages ist dem Reich dann feit Kriegsausbruch Luftangriff des Krieges erlebte, und 'zwar von Ein- ?IS $um Beginn der großen Offensive an der West- bruch der Dunkelheit bis in die frühen Morgen- lront an Steuern und Krediten zugeflossen. Es stunden, wo pausenlos immer neue Wei- fann ?Is fld)?r angenommen werden, daß auch hier- len deutscher Bomben- und Ia'gdflug- ^"n der weitaus größte Teil dazu verwandt ist, zeuge über England einflogen und Kurs auf Lon- um, In ^..enl9eJI Kriegsmonaten in Verstärkung don nahmen. Diele hundert Bomben aller Kaliber i r ?u <!?$. &as roas "ach den

wurden über der englischen Hauptstadt abgeworfen Worten des Führers vom 30. Januar 1940 alles und die Zahl der Opfer dürfte sehr hoch liegen.' I" Den Dorangegangen sieben Jahren Geleistete in Einzelheiteii über die bei den Luftangriffen mrned J^atten '^n sollte und wie der glänzende richteten Schäden wurden nicht bekanntgegeben, doch Offensive bewies auch tatsächlich

heißt es ergänzend in einer Reutermeldung aus gestellt hat.

London, daß eine große Anzahl von ljt das viele Geld hierfür hergekommen?

bäuden getroffen wurde. Neben London Reichswlrtfchastsmmlster Funk hat dies kürzlich wurde auch Liverpool, die Midlands unö n'° furd mie treffcnb f° formuliert:Das viele eine Stadt in Südwest-Schottland angegriffen. kommt von der vielen Arbeit". In Deutsch.

land wird gearbeitet wie kaum jemals in feiner

Mißglückter englischer Angnffsversuch Geschichte, obwohl es von jeher das Land der Ar. am? beit war. Und das ist wesentlich dasarme

uuj otiini. nationalsozialistische Deutschland zahlt seinen Ar.

Berlin, 28.Oft (DRB. Funksprvch.) Britische belfern keine Hungerlöhne wie dasreiche" pluto. Flugzeuge versuchten in der Rocht zum 28.Oktober kratische England. Das deutsche Volkseinkorn. die Reichshauptstadt anzugreifen, drehten chen ist dementsprechend von rund 45 Milliarden aber vor Erreichen des Sperrgürtels 1932 aruf schätzungsweise 90 Milliarden

ab, ohne Bomben geworfen zu haben. Die Abiicbt 1939 gestiegen (einschließlich Ostmark und

d°- Gegners wurde ,rüh;e»Ig -rknnn. Der W^Jben VolÄtom^ alarm konnte nach kurzer Zeit aufgehoben werden, men ist der Träger der erstaunlichen finanziellen

3n Gibraltar zm Reparatur

. __ rv I 2n doppelter Weise kann das Volkseinkommen

Algeciras, 27. Okt. (DNB.) Wie gemeldet dem Staatsganzen dienlich gemacht werden.

wird, befindet sicb das 31000 Tonnen große eng- 1. Durch Steuern, d. h. durch endgültigen Der. lifche SchlachtschiffBarham", dessen Bug zicht des Einkommenbeziehers auf einen Teil feines vor Dakar von einer französischen Granate schwer Einkommens zu Gunsten des Staates.

beschädigt wurde, in einem Dock von Gibraltar 2. Durch Anleihen des Reiches, d. h. durch zur Reparatur. Samstag ftüh traf ferner ein eng - vorübergehenden Verzicht des Einkommenbeziehers lisch er Zerstörer mit schweren Schäden ein, auf die eigene Benutzung von Einkommensteilen die von einem Seegefecht mit zwei italienischen U- und ihre leihweise Zurverfügungstellung an den Booten herrühren, das in der Nacht zum Sams- Staat, fei es durch unmittelbaren Kauf von Reichs- tag tn der Meerenge von Gibraltar stallfand. Im titeln, fei es durch Unterhaltung von Spargut- Hafen von Gibraltar lieaen gegenwärtig das eng- haben bei Kreditinstituten oder durch Prämien- lifche SchlachtschiffRodney und ein Kreuzer Zahlung an Versicherungsgesellschaften, die bann I derPort -Klasse. ihrerseits diese Spargelder benützen, um sie in

Reichstiteln anzulegen. Mehr als 60 Milliarden fol-

Italiens platz an der Sette Deutschlands «LM

s-g«« di- s-rrsch-a d-- Sold-«.

Wartungen im Kriege zu- statt abgenom. men. Das hat feine einleuchtenden Gründe. Die Möglichkeiten, fein Geld mit Anstandlos zu wer­den", sind heute im Zeichen der Lebensmittel- und Kleiderkarten beschränkt. Wenn man daher dem Anwachsen der Spartätigkeit Beifall zollt, so macht man damit bis zu einem gewissen Grade aus der ! Not eine Tugend. Das schadet jedoch nichts, im Gegenteil. So manche Tugend, aus der Not ge­boren, hat sich schon zur echten Tugend entwickelt, d. h. zur Tugend, die um ihrer selbst willen ge­pflegt wird. Das hat auch für das Sparen feine Gültigkeit. So mancher, der früher nie an sparen buchte, wird heute im Besitz eines kleineren ober größeren Sparguthabens bas Gefühl bcr Sicher­heit, bes Selbstbewußtseins zu schätzen wissen, bas es ihm vermittelt. Er wird danach trachten, feinen Besitz allmählich zu mehren. Denn mit dem Besitz kommt regelmäßig auch die Freude an feinem Wachstum. Es ist doch stets fo: Es muß immer erst einmal der Anfang gemacht werben. So wirb das Kriegssparen in hoffentlich nicht allzu ferner Zeit von selbst in das Friedenssparen über. gehen. Neue Sparerschichten werden der Volksae»

Der Herzog von Pfftvia betonte, daß der Sieg der meinschaft gewonnen fein. 9

ffchle eme Aera der Freiheit und fruchtbaren Zu- Schon heute können diese Sparerkreise das stolze fammenarbett für alle Nationen eröffnen werde. Gefühl haben, mit ihrem Sparsinn nicht nur an ..Amerika den Amerikanern", so rief der ihrer eigenen Zukunft zu bauen, sondern zugleich geraog aus, aber ebenso gut:Europa d e n an der Zukunft unseres gesamten Volkes. Dis Was» u snwv ucx t k c. ft" deutschen Soldaten geschmiedet vom beut,

m Der Herzog von Pistoia hob dann hervor, baß die scheu Arbeiter - finanizert zu einem wesentlichen Berntrf)tun8 bes englischen Amper,ums auch die Teil mit den Ersparnissen aller deutschen Schalsen. $-1$ m A°l-°n- UNA-Heuer erhöhen. Das -talie. den fie werden uns auch weiterhin Helfern den Nische Volk müsse würdig sein, sein zukünftige- Weg in die Zukunft zu bahnen. Schwert, Ham. Leben nicht mehr allem aus einen europmschen, son. mer, Sparbuch drei Symbole unserer Zeit, d-rn auf einen weltumfassenden Plaf, zu stellen, in deren Zeichen Deutschland siegen wird. ° Der Krieg werbe keine Minute langer dauern als* a

notwendig, aber auch keine Minute weniger, und so lange er dauere, müssen die Italiener keinen an­deren Gedanken haben als den, ihre Feinde nieder- zuringen und den Sieg zu erringen.

Nicht endenwollende Iubelskürme begrüßten die mitreißenden Ausführungen des Herzogs, ein Ju­bel, der sich zu einer gewaltigen Treuekundgebung für den König und Kaiser und für den Duce ge­staltete.