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Strafkammer Gießen

Der PH. Fr. R. und sein Sohn in Burggrafen-

Aus der engeren Heimat

Keine Kartoffelfeuer anzünden!

Einbrecher am Werk

steht, gehören die Vereine unseres heimischen Be­zirks an. In jedem Wettbewerb müssen mindestens

10 Rpf.

Amtsgericht Gießen

Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe

Spitzenreiter hat den Rückkampf in Hungen noch zu bestreiten, ebenfalls ist die Klippe in Klein­

gefährlich. Wer treibende oder hängengebliebene Ballone sichtet, oder auf der Erde liegende Ballone oder Drachen auffindet, warne andere vor den be­stehenden Gefahren. Man benachrichtige augenblick­lich die nächste Polizeistation, Kommandostelle der Wehrmacht und das nächste Elektrizitätswerk.

Propagandamarsch durch die Stadt.

zwei Teilnehmer eines Vereins an den Start gehen, die mit der erzielten Leistung nach der 1000 Punkt­tabelle gewertet werden. Ein Teilnehmer darf sich an zwei Konkurrenzen und der Staffel beteiligen. Festgestellt werden die besten Mannschaften des Be­zirks, des Bereichs und die Deutschen Kriegs-Ver­einsmeister 1940. Die Kriegs Vereinsmeisterschaft füt die Frauen besteht in der Klasse C, der die

von zwei Monaten verurteilt. Die Strafe wurde ermäßigt, da nach den ärztlichen Gutachten dem Angeklagten den Schutz des § 51II StrGB. (vermindert zurechnungsfähig) zugebilligt wurde.

Die E. H. in Gießen hatte einen Strafbefehl über 20 RM. wegen Uebertretung des Reichslust-

Ein oberhessischer Heimatforscher gestorben.

Denn enden Sie auch ^um £inm achen

Am Sonntag wird der große Lustspielerfolg j Hochzeitsreise ohne Mann" wiederholt. Die Vor- , stellung findet als Fremdenvorstellung am Rachmit- 1 tag statt. Spielleitung: Hans Albert Schewe. Büh- ' nenbild: Karl Löffner. Außer Miete.

Am Sonntagabend wird die OperettePaganini" 1 wiederholt. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Chöre: Arthur Apelt. Außer Miete.

Dienstag, 1. Oktober:Johannisfeuer", Schauspiel von Sudermann. 3. Dienstag-Miete.

Mittwoch, 2. Oktober:Goldregen", Lustspiel- Operette von Rößner. 3. Mittwoch-Miete.

Donnerstag, 3. Oktober:Paganini", Operette von Lehär. Geschlossene Vorstellung für KdF. 16er-Ring, 1. Vorstellung.

Freitag, 4. Oktober:Paganini", Operette von Lehär. 3. Freitag-Miete.

Sonntag, 6. Oktober: Zum Erntedankfest: 1. Mor­genveranstaltung: Bauernschwänke von Hans Sachs. Außer Miete. Abends: Erstaufführung:Die Macht des Schicksals", Oper von Verdi. Musikalische Lei­tung: Otto Söllner. Spielleitung: Intendant Hans Walter Klein. Außer Miete.

Ortszeit für den 29. September.

Sonnenaufgang 7.23 Uhr, Sonnenuntergang 19.08 Uhr. Mondaufgang 4.26 Uhr, Monduntergang 17.51 Uhr.

Ortszeit für den 30. September.

Sonnenaufgang 7.24 Uhr, Sonnenuntergang 19.05 Uhr. Mondaufgang 5.48 Uhr, Monduntergang 1821 Uhr.

Achtung Lebensgefahr'

Jedermann wird gewarnt, losgerissene Fessel­ballone (Sperrballone usw.) und größere Drachen zu bergen! Bei noch in der Luft treibenden Ballo­nen oder Drachen, deren Seil nachschleppt, ist be­sondere Vorsicht geboten. Dieses Seil kann elek­trische Aufladungen haben oder mit Starkstrom- Freileitungen in Berührung sein. Deshalb besteht beim Berühren des Seiles Lebensgefahr. An hän­gengebliebene oder liegende Ballone trete man nicht nahe heran. Es besteht Explosions- und Feuersge­fahr! Aus den genannten Gründen ist das Berüh­ren auch des am Boden liegenden Seiles lebens-

Volkspflege verliehen: den Polizei-Hauptwachtmei- Heuchelheim Klein-Linden.

ftern Otto Paul Gröper Heinrich Würtz W Nach der Ruhepause geht es am Sonntag mit Ergenzmger, Otto Scholl, Wilhelm Lauber, Karl oIIen Mannschaften weiter um die Kriegserinne- Schutz, dem Polizelwachtmelster Otto Haas, den rimgsplakette. Heuchelheim erwartet zum Rückspiel ^^chEmelstern d. Res. August Baumann, Wilhelm Klein-Linden. Dieser Kampf gewinnt besondere Be- - l Ruckstuhll .. deutung für die Platzherren, denn sie müssen siegen,

Die Gießener W o ch e n m a r k t e begm- ^enn sie den Anschluß an die Spitzengruppe nicht nen vom kommenden Dienstag ab wieder um 8 Uhr. verlieren wollen. Roch ist alles drin, denn der

schutzaesetzes erhallen. Sie war beschuldigt, am 4. Juli gegen 24 Uhr ihr Schlafzimmer nicht ver­dunkelt zu haben, so daß der Lichtschein aus zwei Fenstern nach außen drang. Gegen den Strafbefehl legte die Angeklagte Einspruch ein. Die Geldstrafe wurde auf 10 RM. ermäßigt mit Rücksicht.darauf, daß nur bezüglich eines Fensters die Nichtverdunke­lung nachgewiesen wurde.

Aus der Stadt Gießen.

Es herbstelt.

Das Herz ist ein wenig schwer, weil der Herbst schon Einkehr hält. In der Sonne tanzen die Mücken. Der regennasse Sommer ist Ursache für die starke Vermehrung der stechlustigen, winzigen Blut­sauger, die oft in zusammengeballten Schwärmen wie auf Kommando sich heben und senken. Ost schnellen sie vor, die Massen leichtbeschwingter Or­ganismen, dann wieder steigen und schweben sie unter schier rastloser Flügelbewegung.

Durch den Busch ziehen Rotkehlchen, wispernd und eifrig zum Boden äugend nach kleinen oder großen Happen für den ständig hungrigen Magen. Nicht alle Vögel, die wir wandern sehen, sind Zug­vögel. Diele streichen nur futtersuchend umher. Zu den ewig Unruhigen, die bald hier, bald dort auf­tauchen, gehören die vielartigen Meisenvögel und die Distelfinken. Auch nordische gefiederte Gäste können uns die nächsten Wochen schon bescheren, vor allem die zwar hübsch anzusehenden, aber ge­fräßigen Seidenschwänze, die über die Früchte un­serer Wildsträucher herfallen, als seinen sie nur für sie gewachsen.

Pflanzen gehen ebenfalls auf Reisen, manche mit eigenen Mitteln, andere als blinde Passagiere. In­folge der Schleuderbewegung der Samenhülle fallen die Storchschnabelsamen nicht in unmittelbarer Um­gebung der Mutterpflanze nieder. Leichte, gefiederte Samen packt der Wind, wirbelt sie in die Höhe und ttägt sie in weite, weite Ferne. Es fliegen die Federkrönchen der Weidenröschen, die letzten Feder-. bällchen des Löwenzahns, der Pusteblume der Kin­der. Selbst Tiere und Menschen werden zu Fahr­zeugen für die Pfianzenreisenden. Die widerborsti­gen Samen der Klette, die haarbewaffneten Früchte derPracherläuse" hängen oft in Mengen an un­seren Kleidern. Es kostet schon eilt wenig Geduld, die Mitwanderer aus dem Stoff herauszuzupfen.

Auf den Feldern arbeiten Männer und Frauen, Burschen und Mädchen eifrig an der Kartoffel- und Rübenernte. Jeder ist sich des Ernstes und der Not­wendigkeit der Arbeit bewußt. Rasch fügt sich Knolle zu Knolle, um den Weg zu finden in Keller und Miete als unentbehrliche Zukost für Mensch und Tier. Vielleicht wird der Rauch brennenden Kar­toffelkrautes nicht mehr so oft wie sollst über die Felder ziehen, denn nunmehr besteht die Möglichkeit, aus den verdorrten Stengeln Zellulose zu gewinnen und sie der deutschen Wirtschaft dienstbar zu machen, in gleicher Weise wie den aus Stämmen gewonnenen Zellstoff. Jeder Zentner Kartoffelkraut bedeutet also eine Ersparnis am deutschen Volksgut, dem Wall».

Die letzten Sommerblumen verblühen. Schwer stehen im Garten die derben Sonnenblumen mit ihren großen, reifenden Fruchtplatten, an deren ölhaltigen Samen spitze Vogelschnäbelchen sich ver­suchen, wenn die sorgende Hand des Schrebergärt­ners nicht Vorsichtsmaßregeln getroffen hat. Auf Lichtungen verschwindet das letzte Rot des Heide­krautes, und der Adlerfarn bräunt sich sterbend.

Bleibt uns die Sonne auch treu mit Licht und spärlicher WärmeNachsommer ist kein erfüll­tes Versprechen, Nachsommer ist ein Geschenk".

Dr. E. S.

Dornotizen.

Tageskalender für Samstag:

Gloria-Palast (Seltersweg):Königswalzer". Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):Der ewige Quell".

Tageskalender für Sonntag:

Uebernahme von Angehörigen der HI. in die Gliederungen der Partei, 15.45 Uhr Antreten zum Propagandamarsch. Stadtheater: Fremdenvor­stellung 15 bis 17.15 UhrHochzeitsreise ohne Mann"; 19 bis 22 UhrPaganini". Gloria- Palast (Seltersweg):Königswalzer"; 11 Uhr Wochenschau-Sondervorstellung. Lichtspielhaus (Bahnhofstraße):Der ewige Quell".

Stadttheater Gießen.

oder den Tätern einige Geldbeträge und eine Schreibmaschine in die Hände fielen. Heimgesucht wurden ein Friseurgeschäft, zwei Cafös und eine Getreidehandlung. In dem Friseurgeschät wurden 10 RM., in einem Cafe 50 RM. Wechselgeld aus der Ladenkasse entwendet, in einem anderen Cafä verlief der Diebeszug erfolglos, in einer Getreide- Handlung wurde die Schreibmaschine gestohlen. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch im Gange.

250 Stück Lieh schwarzgeschlachtet.

LPD. Marburg, 27. Sept. Die Marburger Strafkammer beschäftigte sich in einer umfangreichen Sitzung mit einer Anklage wegen Schwarz­schlachtereien usw. gegen vier Einwohner des Kreises Ziegenhain. Insgesamt wurden von 1935 bis 1939 schätzungsweise 250 Stück Vieh schwarzgeschlach-

nisstrafe non einem Monat zu einer Geldstrafe von 150 RM. Die Angeklagten waren beschuldigt, tn einem Schreiben an die Staatsanwaltschaft den Pfandmeister E. einer strafbaren Handlung bezich- ttat zu haben, indem sie behaupteten, der Pfand- meister habe eine Pfändung von Mllchgeld vorge­nommen, was einem Diebstahl gleichkomme. Gegen das Urteil legten sie Berufung ein. Ph. Fr. R. war zum Verhandlungstermin trotz ordnungsmäßiger Ladung nicht erschienen, weshalb seine Berufung verworfen wurde. Hinsichtlich des Sohnes wurde dss angefochtene Urteil dahin abgeändert, daß der Angeklagte zu einer Geldstrafe von 50 RM. ver­urteilt wurde.

tet. Beim Abwiegen des Viehes wurden auch ge­fälschte Gewichtssteine benutzt. Der Geschäftsbesitzer wurde zudreiJahrenGefängnis, 1200 RM? Geldstrafe und 50300 RM. Wertersatz, der Gehilfe zu zweiJahren Gefängnis und 150 RM. Geld, strafe und der Beschauer zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis und 100 RM. Geldstrafe verurteilt. Der letzte Angeklagte fiel unter die Amnestie. Die Straftaten erfolgten vor Kriegs­beginn.

Monatsblätter für Augenheilkunde" wird von einem Falle berichtet, bei dem einem Gartenbesitzer beim Mähen mit der Handsichel der Milchsaft der ©arten- Wolfsmilch ins Auge spritzte. Dies hatte neben Licht­scheu und Tränentröpfeln starke Reizung der Binde­haut und Trübung der Hornhaut zur Folge, bei der Epitheldefekte bis in tiefere Schichten reichten. In fachärztlicher Behandlung trat völlige Heilung binnen 14 Tagen ein. Das einziae Lebewesen, das anschei­nend den Giften der Wolfsmilch zu widerstehen ver­mag, dürfte die Raupe des Wolfsmilchschwärmers fein.

Der ®. ®. in Reinharbshain hatte wegen Käme- Lmb°n. noch zu umschiffen wobei immer nod) einige robenbiebstahls einen Strafbesehi über fünf Mo° Punkt-, abgehen können D,e Platzherren gelten zur nate Gefängnis erhalten. Er war beschulbigt. am .als einer der größten Anwärter, die ®ann= 16. März einem Arbeitskameraden aus dessenRock« hat wiederholt bewiesen, was m ^.hr steckt, tasche - der Rock hing im Aufenthaltsraum - und Mf eigenem Platz hat s,e noch kein Spiel ver- dte Geldbörse mit 4,30 RM. Inhalt entwendet zu [ore": ,®us diesem Grunde müssen die Gaste, ine haben. Gegen den Strafbefehl legte er Einsprucherf*ar» anireten alles daran etzen, wenn eine ein. Im Ermittelungsverfahren hatte der Angeklagte I Niederlage vermieden werden soll.

die Tat zugegeben. Nachdem er den Strafbefehl! Großen-Linden Hungen.

erhalten batte, bestritt er die Tat, so auch in der Hungen fährt nach Großen-Linden und wird dort Hauptveryandlung. Er wurde aber überführt. Der zu beweisen haben, daß der hohe Vorspielsieg kein Zufall war. Die Gastgeber sind zwar dem Gegner nicht gewachsen, jedoch geben sie, vor allem au heimischem Gelände, alles her, um günstig abzu­schneiden. Wir trauen den Gästen etwas mehr zu und rechnen mit einem knappen Siege, zumal die Mannschaft große Aussichten hat, die Plakette zu er­ringen, denn sie hat fast alle schweren Spiele daheim.

Am morgigen Sonntag um 15.45 Uhr beginnt vom Gebäude der SA.-Standarte 116, Senckenberg- LuV und der sowie^der '^ I r=b« mar'en- megen Jaitoer anf^igung" Lurch

durch folgende S°röß7n: Hitlerwall, Schottstraße, Urteil des Amtsgerichts Friedberg. bestraft worden

Sm» «k

wigsplatz, Kaiserallee zur Curtmannstraße. Dort findet nach dem Aufmarsch der Formationen die Uebernahme von Angehörigen der HI. in bie Gliederungen der Partei statt. Kreisleiter Back­haus, SA.-Brigadeführer Schwarz und Bann­führer Taesler werden dabei Ansprachen hal­ten. Mit einem Vorbeimarsch in der unteren Kaiser- allee wird die Kundgebung chreu Abschluß finden. B ü d i n g e n, 27. Sept. Ein Sohn der Stadt

(Siebener fton$ert«Jting 1940/41. Büdingen, der frühere Provinzialkonseroator von

üSrt.M'S KffMS JSS äs

SZWMßDWLZW Heimische Gesangvereine Verhaftung einer Zechprellerin.

velm GüUielstUNgöfMgLN. LPD. Alsfeld, 27. Sept. In einem hiesigen

Am morgigen Sonntag findet das Gauleiftungs- Gasthaus übernachtete ein junges Mädchen, das es singen des Hessischen Sängerbundes, Sängergau sich bei Essen und Trinken gut sein ließ und dann Oberhessen, in Bad-Nauheim statt. Daran werden ruhig schlafen ging, ohne die Mittel zum Bezahlen als Vertreter der Gesangvereine d;s Kreises Gießen der Zeche zu besitzen. Am anderen Morgen gab es der GesangvereinArion", Klein-Linden unter einen großen Kladderadatsch, als es ans Bezahlen Leitung von Konrad Nicolai und die Sänger- gehen fotlte. Die Z e chprellerin, die einige VereinigungCäcilia" 1838 Lich unter Leitung von Wochen vorher wegen einer gleichen Gastrolle in Ernst Jlge teilnehmen. Ferner sind Gesangvereine Frllda bereits mit deiy Gericht Bekanntschaft ge- aus Friedberg, Butzbach, Vilbel, Bad-Nauheim und macht hatte, wurde in das hiesige Amtsgerichtsge- Wetzlar an der großen Veranstaltung beteiligt. fängms eingeliefert.

Vereine unseres Bezirkes zugeteilt wurden, aus den Wettbewerben 100 Meter, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und 4X100-m-Staffel.

** Kriegsauszeichnung. Der Leutnant Am kommenden Sonntag werden die Vereine des Eberhard K ö t t g e n aus Gießen, bei einem motori- Bezirks 8 versuchen, eine möglichst hohe Punktzahl fierten Truppenteil, hatte am ersten Tage seines Ein- zu erreichen. Auf dem Universitätssportplatz nehmen satzes in Frankreich für Tapferkeit vor dem Feinde die nachstehenden Vereine an der Veranstaltung teil: das Eiserne Kreuz II. Klasse erhalten. Nunmehr DfB.-Reichsbahn Gießen (mit einer Männer- und wurde er für eine weitere hervorragende Waffentat einer Frauen-Mannschaft; Mtv. Gießen ebenfalls bei den Kämpfen in Frankreich nachträglich noch mit mit einer Männer- und einer Frauen-Mannschaft; dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Turnverein Heuchelheim; VfL. Lollar und voraus-

** D i e Polizei-Dienstauszeichnung sichtlich noch die Sportgemeinde Großen-Buseck und in Gold der Stufe 1 für 25jährige treue Dienste in die Sportgemeinde Steinbach.

der Polizei erhielten der Kriminalfekretär Heinrich

Hedrich (Bad-Nauheim), die Polizei-Hauptwacht- (yUpDÜll

meister Richard Pl-tsch, Paul Groper Karl Klinkler um die Kriegserinnerungsplatette. (Gießen), Ernst Widczifk (Friedberg), Hans Schulz

(Friedberg). Die Polizei-Dienstauszeichnung der! H>at$enborn-Sieinberg ©arbentetd).

Stufe 3 für achtjährige treue Dienste in der Polizei Arn morgigen Sonntag ist die komplette Mann- erhielt der Polizei-Hauptwachtmeifter Karl Schütz schäft der Sportgemeinde Garbenteich Gast der (Gießen). Als besondere Anerkennung für die ge-Teutonen" an der Neumühle. Die Vereinsmann- leisteten Dienste bei der Umsiedlung der Wolhynien- schäft der Garbenteicher ist weit stärker als die Deutschen wurde folgenden Beamten und Polizei- kombinierte Elf derTeutonen" vom vergangenen Reservisten vom Führer die Medaille für deutsche Sonntag.

Steinbach Grüningen.

Die Steinbacher erwarten die stark zurückgefalle­nen Gäste aus Grüningen. Da diese bereite im Vorspiel den kürzeren zogen, dürften die Aussichten der Gäste gleich Null sein. Für Steinbach gilt es, das Torverhältnis so zu verbessern, daß sie bei nochmaligem Punktverlust doch noch Sieger werden können.

*

VfV.-Relchsbahn L VfL. 1860 Marburg L

Nach langer Zeit stellen sich wieder einmal Mar­burger Gäste auf dem Waldsportplatz vor. Dies­mal ist es eine Marburger Vereinsmannschaft, der Verein für Leibesübungen 1860. Früher war der VfB. 05 Marburg einer der besten Vereine im Lahnkreis. Die Marburger konnten im Gegensatz zu Gießen wiederholt in der Gauliga spielen, bis im Jahre 1937 der Abstieg erfolgte. Die Mannen um Heinz Fischer spielen einen technisch guten Fuß­ball und sind auch jetzt nach ein ernst zu nehmen­der Gegner. Die Grünweißen, die im letzten Spiel beachtliches Können zeigten, werden ttotzdem auf der Hut fein müssen, wenn ein beachtliches Ergeb­nis erzielt werden soll.

Der Start

der Handballmeisterschastsspiele.

Am kommenden Sonntag beginnt in allen Klassen mit Ausnahme der Jugend der Einsatz Der Mannschaften um die Meisterschaft des Spieljahres 1940/41. Eine große Anzahl von Mannschaften wird kämpfen, um zunächst in der Vorrunde ihren Mann zu stellen. Am ersten Spieltag stehen sich gegenüber:

Bereichsklasse:

Kirch-Göns Dornholzhausen Hörnsheim Garbenheim Hochelheim Lützellinden.

I. Klasse: Grüningen Holzheim Krofdorf Wetzlar.

II. Klasse:

Atzbach Nauborn Großen-Linden Garbenheim II Garbenteich Klein-Linden Beuern Lich.

Dornholzhausen hat, nach seinem letzten Abschneix den gegen Hörnsheim zu urteilen, Aussichten, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Offen ist der Ausgang des Treffens in Hörnsheim. Beide Mannschaften wissen, worum es geht, und werden sich deshalb restlos einfetzen. Wenn auch Hochelheim dem Pa­pier nach in der Lage fein sollte, den Gästen eine Niederlage beizubringen, so darf man das Können der jungen Einheit keineswegs unterschätzen. Sie hat jedenfalls oft genug bewiesen, daß sie auch vor dem stärksten Gegner nicht kapituliert.

Der Lokalkampf in Grüningen wird diesmal im Zeichen der Gastgeber stehen, wenn man ihr Ab- schneiden gerade in den letzten Spielen berücksich­tigt. Krofdorf wird es nicht schwer haben, die neu zusammengestellte Elf des Tv. Wetzlar sicher nieder­zuhalten. Immerhin ist eine gewisse Vorsicht am Platze.

Auch Atzbach wird Nauborn keine Siegeschance lassen. Wenn auch Garbenheim mit seiner zweiten Garnitur in Großen-Linden antritt, so darf man den Platzbesitzern keineswegs ohne weiteres Sieges­chancen einräumen. Denn das Können wird sicher­lich ziemlich verteilt sein. Die Klein-Lindener müssen sich strecken, wenn sie ein achtbares Ergebnis gegen Garbenteich erzielen wollen. Die Mannschaft hat immerhin ansprechendes Können an den Tag gelegt und wird sicherlich auch diesmal nicht versagen. Zu einem spannenden, aber auch harten Spiel wird es in Beuern kommen. Beide Gegner sind gut, so daß das Ergebnis sicherlich nur knapp ausfallen wird.

Es sei darauf hingewiesen, daß auf ab geernteten * Wetzla , 27. September. Hier wurden in den Kartoffelfeldern keine Kartoffelfeuer angezündet I [e^ten Nächten in verschiedenen Geschäften schwere werden dürfen. Das Kartoffelkraut ist ein wertvoller lEinbruchsdieb stähle verübt, bei denen dem Rohstoff, der zum Verbrennen viel zu schade ist. Außerdem werden die meisten Kartoffelfeuer abends nicht gelöscht, so daß die Asche weiterglimmt und dadurch in den Nachtstunden das Feuer leicht wieder entstammt. Brennende Kartoffelfeuer aber teilen Wegweiser für feindliche Flieger und da- mit eine Gefahr für Land und Stadt bar. . ~ ,. _ <

Wettangeln am Karpfenteich. ^nntag deutsche Veremsmerster. - Die Mitglieder von fünf Angelfportvereinen wer« schastSküMpfe IN der Leichtathletik, den am 20. Oktober in einem Wettangeln die Die deutsche Vereinsmeisterschaft ist eine Cinrich- Karpfenausbeute des Schwanenteiches an der Schla- tung des Fachamtes Leichtathletik, die seit mehreren geter-Anlage, die nach dem ersten Ausfischen vor Jahren besteht. Ihr Sinn und Zweck ist, neben der einigen Jahren mittlerweile fangreif geworden ist, persönlichen Einzelleistung die Gesamtleistung einer für den Verbrauch gewinnen. Hoffentlich wird es bei teilnehmenden Gemeinschaft in den Vordergrund dieser Gelegenheit wieder so zahlreiche und im Ge- zu stellen. Dabei ist in der Klasseneinteilung auf wicht fo respektable Karpfen geben, wie bei dem das Stärkeveichältnis der Vereine weitgehend Rück- ersten Ausfischen des Teiches. sicht genommen worden. Infolge des Krieges wurde

w , ______auch die deutsche Vereinsmeisterschast den veränder-

Gteßener Wochenmarklprelfe. ten Verhältnissen angepaßt. Es gibt während des

* Gießen, 28. Sept. Auf dem heutigen Wochen- Krieges nur noch zwei Klassen, die Kriegsklasse I markt kosteten: Markenbutter, kg 1,80 RM., I und die Kriegsklasse II. Der Kriegsklasse II, die aus Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, ausländische den Wettbewerben 200 Meter, 1500 Meter, Weit- Eier 11, Kartoffeln, XA kg 4, 5 kg 40, Wirsing, Vi kg sprung, Kugelstoßen und einer 4X100-m-Staffel be= 7, Weißkraut 5, Rotkraut 8, gelbe Rüben 7, rote1" " Rüben 8, Spinat 15 bis 18, Römischkohl 10, Boh­nen (grün) 16 bis 20, (gelb) 20, Unterkohlrabi 7, Erbsen 22, Tomaten 16, Zwiebeln 12, Schwarz­wurzeln 30, Rhabarber 10, Kürbis 7, Feldsalat (V10) 10, Aepfel Vs kg 15 bis 25, Falläpfel 4 bis 6, Birnen 15 bis 25, Zwetschen 13 bis 14, Mirabellen 30, Blumenkohl, das Stück 10 bis 40, Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 40, Endivien 5 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30, Rettich 10 bis 15, Radieschen, das Bund

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