all die
Vermählte
Gießen - Bahnhofstraße 49 - Ruf 3941
Londorf, den 24. Dezember 1940.
5992 D,
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[ Vereine "~|
30. und 31. Dezember geschlossen
Kesselbach, den 26 Dezember 1940.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 29. Dezember. 14.30 Uhr statt.
5994 D
Gießen, den 24. Dezember 1940.
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aiESSEN'MÄUSR UR G1O
6000 D
im SO. Lebensjahr.
In tiefem Schmerz:
Glückwunschanzeige im GießenerAnzeiger
Verlag des Gießener Anzeigers, Schulffraße 1
04332
5943 D
Stadttheater
Am 25. Dezember entschlief sanlt im hohen Alter von 92 Jahren unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Urgroßvater und Onkel
Hu.
Bestellungen der Anzeigen für die Silvester- Nummer möglichst frühzeitig erbeten
Vermählungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei
Die Beerdigung findet Freitag, den 27. Dezember, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Londorf, Gartenstraße 3, aus statt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie lakob Becker Familie Balth. Becker Familie Heinrich Becker V.
Wer seine Kundschaft, Freunde und Bekannten zum Jahreswechsel beglückwünschen will, wählt dazu am zweckmäßigsten eine
zeigen, daß sie nämlich untaugliche Versuche seien, ein unvermeidliches Geschick zu beschwören. „Messaggero" erklärt, die Botschaft Churchills sei ein Gewebe historischer Fälschungen und kindischer Lügen, die das klare Gefühl des italienischen Volkes aufs tiefste beleidigten, da man es für fähig halte, sich selbst, seine Ehre und seinen Bun- desgenossen zu verraten. Churchill betrachtet Italien immer noch wie eine Nation vierten Ranges, wie einen jener Vasallenstaaten, die immer bereit seien, die ihnen zugefügte Unbill zu vergessen und weiter zu dienen. Die zahllosen Attentate Englands auf die italienische Freiheit, die Sanktionen, die Schikanen und Hindernisse, die dem italienischen Handel zuteil wurden, die Einkreisungspolitik, die ununterbrochene Unterstützung der Feinde Italiens — all dies betrachtet Churchill anscheinend als unerhebliche Episoden, die das italienische Volk hätte vergessen können, um sich ja nur unter den britischen Schutz und unter die angenehme Vorherrschaft Großbritanniens zu stellen. Diese Mentalität, die anderen keinerlei Gefühl für Würde und Ehre zuerkenne, habe Englands Ruin herbeigeführt.
Jäh rief der Tod Dich lieber Vater ab, . Doch allzufrüh ins dunkle Grab.
' । Und gönnen wir Dir auch die Ruh,
doch überall, ach, fehlst uns Du.
Heute früh verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Wirtschaftsamt.
Rom, 26. Dez. (Europapreß.) Die Rede Churchills bezeichnet Gayda im „Giornale d'Jtalia" als vergbliche Mühe: Diese Rede habe dem italienischen Volk sogleich den Sirtn des Manövers enthüllt, denn es kenne seine Geschichte besser als die Engländer. Der ganzen Welt aber hätten die Ausführungen Churchills dessen Aengste bezeugt, die der englische Ministerpräsident hinter einer Fassade der Unerschütterlichkeit und souveränen Sicherheit zu verbergen suche. Gayda weist dann im einzelnen nach, daß die Rede „geschichtlich falsch", politisch tendenziös und beleidigend sowie militärisch schlecht berechnet" sei und erklärt: „Die Rede Churchills ist also ein neues Eingeständnis der englischen Unfähigkeit, durch den Krieg einen günstigen Ausweg aus seinem Unglück zu finden."
„Tribuna" schreibt, die Rede ändere nichts daran, daß die alte britische Mentalität verhängnisvoll auf ihrem früheren Standpunkt verharre. Zu ihrer Unterdrückung erscheine eine totale Lösung des Konfliktes immer notwendiger. „Lavoro Fascista" betont, diese „Wintertorheiten Churchills" würden im Licht der Tatsachen ihre wirkliche Natur
HauprichrisUeiter: £r. Friedrich WUbelm Lange. SteUvertreter de» HauphchriMeUers: Ernst Blumschein. Verantwortlich ,ür Pölich und Bilder: Dr. Fr. W. Lange für das FeuiUeton: Dr. Hans Thdriot; für Stabt Gießen, Provinz Wirtichau u. Sport: @rm »lumidjr n.
Dxuck und Berlag Brühliche Unioerntatsvruckerel R. Lange Ji G. Berlaqsleiler: Dr.-Ing. Erfch Hamann Anzeigenie^er Hane Leck. Sjftinttoo’ii’rfi ür den ^nbav der ^N'einen t Tbeodnr Kumme!
Am 1. Weihnachtsfeiertag verschied nach kurzem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Großmutter
Frau Berta Scherz, geb. Plappert
Wilhelm Becker IV.
Spar' und Vorschußkassen-Kontrolleur i. R. Kriegs Veteran von 1870/71.»
Heinrich Scherz, Rb.-Zugführer i. R. Karl Scherz, Rb.- Oberinspektor, nebst Frau und Kind
Franz Gaukel und Frau, geb. Scherz.
Gießen, Berlin, Frankfurt a. M., 27. Dezember 1940.
Wunschgemäß findet die Einäscherung in aller Stille statt
Die trauernden Hinterbliebenen:
Sophie Rothmann Gertrud Rothmann Artur Rothmann.
Britisches Motor-Kühlschiff von 13 000 Tonnen torpediert.
Neuyork, 27. Dez. (D3UL Funkspruch.) Arne, rikanische Funkstationen haben einen Hilferuf des englischen Motorfrachters „W a i o t i r au aufgesan- gen, der mitleille, 400 /Seemeilen nordwestlich der irischen Küste torpediert worden zu sein. Das 12 823 BRT. große Schiff war mit Kühleinrichlungen versehen. Sein Untergang stellt daher für die Dersor. gung Englands mit Fleisch und anderen leichtverderblichen Nahrungsmitteln einen besonders schwe- t ren Verlust dar.
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NS.- Fliegerim Sturm 6/75. Treilponkl aller SlnnnkameradeD am Samstag, 28.Dezemb.1940 ab 20 Mr I M88d im Burghof.
Hans Vogt, Mehgermeister
Gesreiter in einem Arr.-Regt.
Minni Vogt, geb. Althaus
„Offenbar hat der englische Premier", so meint „Popolo di Roma", „noch immer nicht begriffen, daß Italien einen unerschütterlichen revolutionären Block bildet, in dem Monarchie und Volk durch die vom Duce verkörperte Weltanschauung und den Willen des Faschismus eins sind." Ein derartiger Appell wäre offenbar nur erfolgt, weil Churchill Italien aufs tiefste verachte und das italienische Volk als bar jeden Gefühls nationaler Ehre ansehe. „Eben deshalb weist das ganze italienische Volk diesen Appell als eine unverzeihliche Beleidigung zurück. Herrn Churchill, der sich anmaßt, in die geschlossene Einheit des im Kampfe stehenden Italiens durch scheinheilige und salbungsvolle Lockungen einen Keil treiben zu wollen, anwortet das italienische Volk, in dem es ihn an die ehernen Gesetze des Krieges erinnert. Dies ist die Stunde des ununterbrochenen und unerbittlichen Kampfes. Die Stunde der Hiebe und nicht die der Worte. Das italienische Volk stelle es mit Genugtuung fest, daß die unglückliche Geste des englischen Regierungschefs feine andere Wirkung habe, „als den Kriegs- und Siegeswillen des in unlösbarer Geschlossenheit um den Duce gescharten Italiens stählen und — soweit dies überhaupt noch möglich ist — die Bindung zwischen den beiden Achsenmächten noch enger zu knüpfen bei ihrem aus freien Stücken unternommenen Revisions- und Befreiungskampf gegen die als demokratisch getarnte plutokratische Tyrannei."
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Eine törichte Rede Churchills.
Lächerliche Versuche, das italienische Volk vom Duce zu trennen.
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Die Antwort Italiens.
„Jetzt ist die Stunde des ununterbrochenen und unerbittlichen Kampfes."
väter sehnten sich danach zu erleben, daß kleinen Grenzen in Italien hinweggefegt würden,
so daß das italienische Volk und sein Land einen Ehrenplatz unter den führenden Mächten auf dem Kontinent einnehmen könnte."
Nach diesen unwahrhastigen Freundschaftsbe- teuerungen kommt Churchill endlich auf den Zweck feiner Auslassungen: „Italiener, ich will euch die Wahrheit sagen. Es ist dies alles eines Mannes wegen. Warum habt ihr, die ihr unsere guten Freunde wart und unsere Brüder hättet sein können, euch uns auf den Weg gestellt?" Jawohl, als Kanonenfutter wäre Italien gut gewesen, aber sein Recht wollte dieses England niemals ihm geben! „Ein Mann, und nur ein Mann allein ...", stammelt der alte Kriegsverbrecher wieder von neuem. Er macht dann Mitteilung von einem Briefwechsel mit dem Duce kurz vor dem italienischen Kriegseintritt. Wenn er geglaubt hat, aus den von ihm
Bekanntmachung.
Wegen Neuaufstellung^ der Lebensmittelkarte! bleiben die Dezirksgeschafts stellen des Wirtfchafts- omles für die Ausstellung von Bezugscheinen bis einschließlich 31, Dezember 1940 geschlossen.
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bekanntgegebenen Telegrammen Kapital schlagen zu können, so ist er allerdings gewaltig im Irrtum. Der Duce erinnert nämlich in seiner Antwort an das Jahr 1936, als England in Genf die Sanktionen gegen Italien in Gang brachte, und an den „wirklichen und gegenwärtigen Zustand der Knechtschaft, in dem Italien sich in seinem eigenen Meer befindet". Der von Churchill mitgeteilte Briefwechsel ist also nichts anderes als ein Beweis für die absolute Richtigkeit der Politik Mussolinis.
Mit dieser instinktlosen Rede hat sich Churchill eine außerordentlich starke Blöße gegeben. Für das deutsche Volk ist ein solch dummdreister „Appell" nichts Neues. Es hat den von hassenden Emigranten beratenen Londoner Plutokraten im Laufe bgs Jahres 1940 die richtige Anwort gegeben. England ist vom europäischen Kontinent verjagt worden, und für seine Quertreibereien ist jetzt klein Platz mehr. Das italienische Volk hat die gleiche Antwort bereit, die auf so blödes Geschwätz allein angebracht ist. In untrennbarer Verbundenheit, die auf der politischen,, weltanschaulichen und militärischen Einheit beruht, werden die beiden Ä'chsenstaaten den unverschämten Anpöbeleien des Londoner Kriegsverbrechers die Tat entgegensetzen.
Berlin, 24. Dez. (DNB.) Churchill setzte seiner Dreistigkeit die Krone auf, indem er in einer Rund- funkan^prache den lächerlichen Versuch unternahm, das italienische Volk vom Duce zu trennen. Es muß verzweifelt schlimm stehen um die Londoner Kriegsverbrecher, wenn der Plutokratenhäuptling seine Zusllucht nimmt zu den gleichen törichten und wirklichkeitsfremden Methoden, mit denen England bereits Schiffbruche erlitten hat. Aber ein Ertrinkender greift nach jedem Strohhalm!
Heuchlerisch biedert sich Churchill beim italienischen Volk als „alter Freund" an und schleudert gleichzeitig die infamsten Anwürfe und Verleumdungen gegen den Begründer des Faschistischen Imperiums, ohne Verständnis für die Volkspsyche eines autoritären Staates, aber auch ohne Sinn für Lebensforderungen eines Volkes, das von dem Willen beseelt ist, sein staatliches und völkisches Leben ohne englische Aufsicht und Begutachtung gestalten zu können. Unfähig, wirkliche historische Größe und das Ausmaß einer sittlichen Persönlichkeit zu begreifen, zeigt Churchill wieder einmal, daß' er nichts anderes ist als ein ganz kleiner armseliger Plutokrat, dessen Gefährlichkeit gerade in der Enge seines Horizontes und der Verstocktheit seines Charakters besteht.
„Wir befinden uns im Kriege. Dies ist ein sehr merkwürdiger und schrecklicher Gedanke. Wer hätte je sich vorstellen können, daß die britische und die italienische Nation versuchen jpürben, einander zu vernichten? Wir sind immer Freude gewesen. Wir waren die Vorkämpfer des italienischen Rissorgi- inento. Die ganze große Bewegung für die Einigung der italienischen Nation, die das 19. Jahrhundert erleuchtete, wurde vom britischen Parlament und der britischen Öffentlichkeit unterstützt und gefördert." — Mit solchem sentimentalen und verlogenen Geklingel hofft der Erzlügner bei dem italienischen Volk Eindruck zu machen. Dabei, weiß jeder Italiener viel zu genau, daß das Gegenteil der Fall war. Niemand anderes als England stellte sich den Einigungsbestrebungen der europäischen Völker entgegen. Genau so wie es der Feind des Deutschen Reiches war von seiner Geburtsstunde im Kriege 1870 an, so stellte es sich den Lebensnot- . wendigkeiten Italiens überall in den Weg. Daher glaubt niemand in Italien so heuchlerischen Worten wie diesen: „Unsere Väter und unsere Groß
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