Ausgabe 
27.9.1940
 
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Freitag, 27. September 1940

t90. Jahrgang llr.229

Gietzener Anzeiger

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haft in

Graf Gano heute vormittag in Berlin

Ober­

leutnant zur See Wohlfarth hat aus einem

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zeuge werden vermißt.

Lin kleines U-Boot unter Führung von

Explosionen, denen ausgedehnte Brände folgten, konnten trotz schlechter Sicht einwandfrei beobachtet werden.

Der Gegner setzte seine Terror-Aktionen gegen die deutsche Zivilbevölkerung fort. Militärischer Schaden entstand durch die eng­lischen Bombenwürfe weder in West- und Nord- westdeutschland, noch in Berlin. Jedoch sind unter der Zivilbevölkerung wieder mehrere Tote und Verletzte zu beklagen. Die Reichshauptstadt wurde von verschiedenen feindlichen Flugzeugen erfolglos angegriffen. Einige Wohnlauben und Siedlungs­häuser wurden zerstört. Gutliegendes Flakfeuer zwang die Engländer, ihre Angriffe abzubrechen.

Die Verluste des Gegners belaufen sich gestern auf 1 0 Flugzeuge, darunter 8 Spitfires, eines dieser Flugzeuge wurde an der Nordseeküste durch Marine-Artillerie abgeschossen. Sechs eigene Flug­

alle Erwartungen, lieber drei Millionen im einzelnen nachweisbare und vom Feind zugegebene Kriegs- und Handelsschiffstonnage find das Ergebnis Eurer heldenhaften Kriegführung. An entscheidender Stelle steht Ihr in der Front gegen England. Den Glauben des deutschen Volkes an Euch, Euer Können' und Euren Sieg zu er­füllen, sei Euch weiterhin höchstes Ziel!

Heil unserm Führer!

(gez.) R a e d e r Großadmiral, Dr. h. c.

Es sind seit Kriegsbeginn durch Artillerie- und Torpedotreffer unserer Unterseeboote 458 feind­liche und dem Feind nutzbare Handelsschiffe ver­senkt worden. Darüber hinaus wurden 3 3 Minenunternehmungen gegen britische Häfen und Zufahrtsstraßen durchgeführt. In den ersten drei Wochen des September würben

Der Wehrmachlsbericht vom Donnerstag.

V e r l i n, 26. Sept. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die deutsche Luftwaffe setzte ihre V e r g e t - tungsangriffe aus Süd-England und London fort. Im Laufe des Tages wurde u.a. das Flugzeugwerk Filton durch zahlreiche Bom­bentreffer erheblich beschädigt, hierbei zeichneten sich Kampfverbände der Luftflotte III im besonderen Maße aus. 3n Plymouth, Portland und Southend trafen Bomben die Hafen- und Dock- . anlagen schwer. Ein bei Plymouth vor Anker liegendes Kriegsschiff erhielt ebenso wie ein militä­risches Barackenlager bei Dungeneß wirkungs­volle Treffer. In verschiedenen anderen Städten Südostenglands gelang es, Fabrikanlagen und

Neue Vergeltungsangriffe aus Güd-Ängland und London. Versorgungsbetriebe und Oockanlagen erfolgreich mit Bomben schweren Kalibers belegt. - Vier Dampfer mit 25000 DAT. durch U-Boot versenkt

SeilKnegsbeginnmehralsdreiMllionenTonnen durch unsere ll-Voote versenkt.

Großadmiral Raeder zum Ehrentag unserer !l-Bootwaffe.

Rumänien ersehnt seine Rettung

Von unserem Dr. He.-Korrespondenien.

Berlin, 27. September (DNB.) Der Oberbe­fehlshaber der Kriegsmarine Großadmiral Dr. n. c. Raed er gibt zum Tage des fünfjährigen Be­stehens der U-Bootwaffe folgenden Erlaß heraus.

Soldaten der U-Bootwaffe!

Am heutigen Tage steht bte U-Bootwaffe des Großdeutschen Reiches auf fünf Jahre ihres Be­stehens zurück. Rastlose Friedensausblldung und als ihr Erfolg höchste kriegerische Bewahrung füllen diese Jahre. Mit aufrichtigem Stolz blickt mit mir die Kriegsmarine auf Euch nnd Eure herDorragen= den laten. Seit dem ersten Tage des Krieges steht eruT unentwegt am Feinde. In den schweren Win- Ln°7°n habt Ihr eine «st des Kneges aeaen England getragen. Schärfste Abwehr und unausbleibliche Verluste haben Eure Emsatzfreudlg- keit nur zu steigern vermocht. Eure Tapferkeit ch beisvielhaft Eure Leistungen sind unvergleichlich. Eure sich ständig steigernden Erfolge übertreffen

Politik mit der Gegenseite machten, war das poli­tische Gesamtwohl des rumänischen Volkes vollstän­dig gleichgültig, waren sie doch meist dieselben, die innerpolitisch das Volk ausplünderten und entrech­teten. Fünfte waren die vitalen Interessen der ru­mänischen Politik die dicken Pfundkonten, die sie in London besaßen, und Wirtschaftspolitik machten sie mit denen, die ihnen die höchste Provision für unsaubere und die rumänische Volkswirtschaft schä­digende Petrol um- oder Holzgeschäfte zahlten.

Auch die Gutwilligen haben nicht rechtzeitig ge-

Vizeadmiral Dönitz trat 1910 in die Kaiserliche Marine ein. Bei Ausbruch des Weltkrieges auf die Breslau" kommandiert, war er später an den Kämpfen im Mittelmeer beteiligt. Rach kurzer Tä­tigkeit als Fliegerbeobachter und Leiter einer Was- erflugabteilung in der Türkei wurde er im De­zember 1916 zur Unterseebootswaffe kommandiert. Als Wachoffizier aufU 39" sammelte er unter Kapitänleutnant Forstmann die Erfahrungen, die ihn befähigten, als Kommandant vonU C 25" erfolgreich am U-Bootkrieg im Mittelmeer teilzu­nehmen. Für die Versenkung eines feindlichen Werk- tattschiffes im engen, minenoerseuchten Hasen von Porta Augusta bekam Dönitz den Hausorden von Hohenzollern. Bei Welttriegsende blieb Dönitz Offi­zier der Kriegsmarine. Im Herbst 1935, nach einem Kommando als Auslandskreuzerkommandant, wird er mit der Führung der ersten Unterseeboote der jungen Kriegsmarine betraut. Mit der ganzen, ihm eigenen Kraft und Begeisterungsfähigkeit, mit der Fülle feiner Kenntnisse und im Schwung seiner Persönlichkeit nimmt er den Aufbau der U-Boot­waffe in die Hand. Er steigt selber in das Leder­jäckchen und lernt seine ersten Kommandanten und Besatzungen persönlich an. In vier Jahren einer rastlosen Ausbildungsarbeit gelingt es ihm, die junge U-Bootwaffe zu einem Instrument von selbst bei Fachleuten unerwarteter Schlagkraft zu ent­wickeln.

Berlin, 27. Sept. (DNB.) Der königlich 3falie- nifche Minister des Aeuheren, Graf Eiano, trifft ans Rom kommend, am Freikagvormiltag 10 Uhr in Berlin auf dem Flugplatz Tempelhof ein. 3n feiner Begleitung befinden sich der italie- italienifche Botschafter in Berlin, Dino Alfieri, Botschafter V u t i, Gesandter Graf vitetti, der Ehef des italienischen Protokolls, Gesandter Geisser Eelesia di Vegliasco und weitere hohe italienische Beamte und namhafte Vertreter der italienischen presse.

Größtes Interesse in Rom.

Rom, 27. September (DNB. Funkspruch.) Die bevorstehenden Besprechungen des Grafen Eiano in Berlin werden von der römischen Morgenpresse in größter Aufmachung angekündigt, die gleichzeitig unterstreicht, daß die Politik der Achse die ganze Welt beherrscht.Messaggero" betont, daß dieses Interesse bereits klar erkennen lasse, wie groß die Bedeutung der Berliner Reise des* italienischen Außenministers in diesem für das Schicksal der Welt entscheidenden Augenblick ist. Die Berliner Besprechungen hätten den Gedankenaustausch in Rom zur Grundlage und gehörten in den Rahmen der schöpferischen Tätigkeit der Achse. Alle Voraus­sagen und Spekulationen b/r britischen Presse und Propaganda entbehrten auch diesmal wieder jeg­licher vernünftigen und objektiven Grundlage und spiegelten lediglich die Hoffnungen oder Befürch­tungen der dortigen leitenden Kreise wider. Das rasche Handeln und die Methodik, die die diploma­tische Tätigkeit der beiden großen verbündeten Nattonen auszeichnen, stehe im absoluten Gegensatz zu der überholten Mentalität und Tätigkeit, die die britische Diplomatie leite. Die wiederholten über­raschenden Erfolge der Achse sowie die wie­derhotten, aber nicht überraschenden Nieder­lagen Englands bewiesen dies, und die Er­gebnisse der Besprechungen in der Hauptstadt der großen befreundeten und verbündeten Natton wür­den dies erneut bestätigen.

Popolo bi Roma" sieht in den bevorstehenden Besprechungen den Beweis für die Initiative diplo- matischer Tätigkeit der Achsenmächte, die in voller Übereinstimmung der Ziele und Auffassungen die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgen und ihre eng zusammenarbeitenden Kräfte den Kriegs­zielen und dem Sieg entsprechend einsetzen.Dje Achse ist keine stattsche Kraft, sondern in steter Bewegung. Ihre tätige _unb schöpferische Kraft wird hierfür auch in allernächster Zeit erneute Be­weise geben."Popolo d'Jtalia" bezeichnet die neue

Bukarest, September 1940.

Die gegenwärtige Lage in Rumänien verstehen heißt: der Vergangenheit den Prozeß machen. Das Rumänien von heute ist das Opfer seiner Politiker von gestern. Alle Fehler und Sünden, die zum Schaden des Landes von diesen begangen worden sind, gehören zwei Kategorien an, der innerpoliti­schen und der außenpolitischen, und haben doch alle die gleiche morsche Grundlage: Korruption und Eigensucht. Hemmungsloser Eigennutz einer dün­nen Oberschicht, für die Mammon, Macht und Wohlleben Gott und Vaterland ersetzen, erbärmliche Korruption in allen Größenordnungen haben dem Land und dem Volk das moralische Rückgrat ge­brochen. Kein Wunder, daß es im entscheidenden Augenblick keinen Halt fand. Das schöne Wort Vaterland" hatte durch korrupte Politiker, despo­tische Grundherren und Unternehmer einen häß­lichen, bitteren Beigeschmack bekommen. Es ist schwer, einem Hungrigen das Magenknurren als gottgewollte Naturerscheinung zu erklären, wenn er sieht, wie andere prassen. Not, Entbehrung, Un­terernährung und Ausbeutung hatten große Massen dieses Volkes apathische gemacht gegenüber allen Idealen, ihnen das resignierendeSchlimmer kann's auch anderweitig nicht kommen" als Glaubensbe­kenntnis eingehämmert und an die Stelle der Va­terlandsliebe die Angst vor dem Gendarmen treten lassen.

Nicht so grob sichtbar sind die materiellen Hinter­gründe der außenpolitischen Fehler. Jedem Unbe­fangenen, der die Anfangsgründe der National­ökonomie kennt, ist es auf den ersten Blick selbst­

verständlich, daß ein Land von der geographischen Lage und der wirtschaftlichen Struktur Rumäniens sowohl ökonomisch wie politisch auf den großdeut­schen Raum angewiesen ist. Eine solche Lage schließt naturnvtwendig jedes Dilettieren mit anderenpar distance und erst recht alle schaukelpolitischen Gleichgewichts"-Ambitionen nach Großmächteart aus. Darüber ist auch in Rumänien niemand ernst- Zweifel gewesen. Aber denen, die trotzdem mit der Gegenseite machten, war das poli-

Reise Cianos nach Deutschland als eine offenkun­dige Bekräftigung der engen Bande der Zusammen­arbeit zwischen den beiden Achsenmächten. In Ber­lin werden die Besprechungen ihren Fortgang neh­men, die den Beziehungen zwischen Deutschland und Italien den Sinn des Realen und des Aufbaues geben, welche den eigentlichen Inhalt der festen und tiefen Freundschaft zwischen den beiden Völkern darstellen.

Wieder Nachtalarm in London

Der Evakuierungsplan der Regierung gescheitert.

Stockholm, 26. Sept. (Europapreß.) Auch ht der Nacht zum Donnerstag erlebte London einen mehrstündigen Fliegeralarm. Das britische Luft- fahrtministerium gibt ein Kommunique aus, in dem 5 heißt, daß verschiedene Brände in einer Reihe von Londoner Stadtteilen hervorgerufen wor­den seien. Ferner wird zugegeben, daß Schäden an Industrieanlagen sowie an Geschäfts­häusern durch Bombensplitter angerichtet wurden. Auch Todesopfer werden verzeichnet. Schließlich heißt es, daß neben London auch Südost - und Nordwest-England sowie Wales deutschen Luftangriffen ausgesetzt waren.

Der Plan zur Räumung Londons von allen Kindern und Frauen ist schon zusammenge­brochen. Nachdem man zunächst jeden Gedanken an eine solche Räumung aus Prestigegründen zurück­gewiesen hatte, belehrte die Haltung der Bevölke­rung, vor allem im Osten Londons, die Regierung schließlich doch darüber, daß die Kritik an den un­zulänglichen Luftschutzmaßnahmen immer schärfer wurde. Daraufhin wurden zu Beginn dieser Woche alle Frauen, die London verlassen wollten, und alle Männer, die durch ihre Arbeit nicht unbedingt an die Hauptstadt gebunden waren, ausgefordert, sich unverzüglich zur Räumung zu melden. Die Zahl der Meldungen nahm schon wenige Stunden nach dem Aufruf phantastische Ausmaße an. Die Regierung hatte aber keinerlei Organi­sationen zur Verfügung, um einen so starken Flüchtlingsstrom in geordnete Bahnen zu lenken. In­folgedessen kündete am Donnerstag der Gesund­heitsminister an, daß der Plan wieder fallen ge­lassen sei. Es sollen nunmehr lediglich Frauen aus Bezirken Londons, die beson­ders schwer unter den Luftangriffen gelitten haben, evakuiert werden. Diese Mitteilung hat in der Bevölkerung große Erbitterung hervorgerufen. Hunderttausende von Männern wollten ihre Frauen mit den Kindern zusammen in Sicherheit bringen

Norwegische Wandlung.

Die Rede, mit der der Reichskommissar Gauleiter Terbdven den politischen Gestaltwandel Norwegens mitteilte, bedeutet für das nordische Volk und für das nordische Land Geschichte. Die Entwicklung hat nicht unmittelbar eingesetzt, sie geht auch nicht ur­sprünglich zurück auf die Ereignisse, die sich vom April bis Ende 1940 in Norwegen vollzogen haben. Es muß zunächst einmal festgestellt werden, daß Norwegen, dies alte Bauern- und Seefahrerland, insbesondere seit den letzten zwanzig Jahren der Schauplatz^ einer wilden Parteienherrschaft gewor­den war, in der der Kampf um die politische Macht vielfach von Bindungen abhing, die in das Aus­land führten. Es war der Linksradikalismus, der die innerpolitische Macht an sich gerissen hatte, der im Sinne dieser Macht, die art- und volksfremd war, sowohl das soziale Sein und Leben des nor­wegischen Volkes als auch feine gesamte Kultur zu zerstören drohte.

Gegen diese Gefahr hatte sich schon vor mehr als zehn Jahren der Major Quisling erhoben, der als Soldat und Diplomat Gelegenheit gehabt hatte, sich über die Gefahren klar zu werden, in die Nor­wegen durch die linksradikale Parteienherrschaft hineingezogen war. Quisling ist ein Mann, der den Weg, der zu einer sozialen und nationalen Ge­sundung Norwegens fuhren soll, selbst gefunden und beschritten hat. wobei es wohl nicht ohne Belang ist, daß er zu dem engsten Mitarbeiterkreis Frithjof Nansens gehört hat. In der internationalen Judenpresse ist Major Quisling nach den Vorgängen im April 1940 als ein kleiner Verschwörer hinge- gestellt worden, während es sich tatsächlich um eine Persönlichkeit handelt, die weiß, was sie will.

Quisling war vor ungefähr zehn Jahren in der Bauernregierung Kriegsminister, war als solcher das Ziel heftiger linksradikaler. Angriffe, die soweit gingen, daß auf Quisling in feinem Arbeitszimmer ein Attentat verübt wurde. Das war 1932. Die Antwort des Majors Quisling bestand darin, eine Bewegung auszuziehen, die die N a t i o n a l e Sammlung, wie er sie auch nannte, vorberei­ten sollte. Seitdem hat er unablässig für diese Sammlung gewirkt, allein auf sich gestellt, ohne Presse, ohne Werbekraft als nur die, die mit seiner Persönlichkeit, seinem lauteren Charakter, seinem unbeugsamen Rechtsgefühl und feiner nordischen Gesinnung gegeben war.

Als sich im April 1940 Deutschland gezwungen sah, zum Schutze der unbedingten Neutralität Nor­wegens das Land zu besetzen, konnte es zwar an sich nicht überraschen, daß der König Haakon und die sog. Negierung Nygaardsvold flüchtig ging, aber daß die Träger der verrotteten Parteien­herrschaft, die Parteien selbst, mit allerhand Kniffen und Pfiffen so etwas wie eine getarnte Demokra­tie einzuschmuggeln versuchten, das war eine grabe Verletzung der lebenswichtigen Interessen des nor­wegischen Volkes. Deutschland hat in dieser Hin­sicht viel Geduld gezeigt, hat zugewartet, ob nach einer Zett des Suchens und Findens nicht doch die politische Einsicht bei den Leuten stark genug fein würde, in denen sich "die Parteienherrschaft von gestern verkörperte. Das ist nicht der Fall gewesen.

allein durch Torpedos unserer Unterseeboote auf Grund der bisher bekannt gerooröeneft Teilergeb­nisse 351 000 BRT. feindlichen Han° delsschiffsraumes versenkt. Schon mit die­sen Teilergebnissen erhöht sich der Erfolg unserer Unterseeboote im Handelskrieg gegen England auf eine Versenkungsziffer von 3,12 Millionen BRT. An Kriegsschiffen wurden durch unsere Un­terseeboote versenkt: das SchlachtschiffRoyal Oak", der FlugzeugträgerCourageous", 6 Zer- törer, mehrere Unterseeboote und Kanonenboote, >ie HilfskrenzeerAndania",Carinthia",Dun- vegan Castle",Scotstoun" undTransylvania", ferner eine große Anzahl von Bewachungsfahrzeu- gen, Geleitfahrzeugen und bewaffneten Fischdamp- fern. Schwer beschädigt und für längere Zeit außer Gefechtsbereitschaft gesetzt wurden die briti­schen Schlachtschiffe:Nelson" undBarham" so­wie der KreuzerBelfast". Die eingetretenen eige­nen Verluste wurden durch Neubauten bei weitem ausgeglichen. /

Der Befehlshaber der Unterseeboote mm Vizeadmiral befördert.

Berlin, 27. Sept. <DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht Hal auf Bor- fchlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine den Befehlshaber der Unterseeboote, Konteradmiral Dönitz, in Würdigung seiner besonderen Ver- dienste um den Aufbau der llnterseebootswaffe, ihren Einsatz und ihre Führung im Kriege zum Vizeadmiral befördert. Mit dieser Be­förderung ihres Befehlshabers ist zugleich der jungen deutschen Unterseebootswaffe eine besondere Wür­digung zuteil geworden.

nug die falsche Richtung der rumänischen Außen­politik der Vergangenheit erkannt. Groß-Rumänien und darüber können auch alle statistischen Nach­weise über die Vorherrschaft des rumänischen Volks­elementes in diesem Raum nicht Hinwegtäuschen ist nun einmal das Geschenk der Westmächte, und mit dem Namen Trianon verbinden sich nicht nur für das unmittelbar betroffene Ungarn, sondern auch für Deutschland die bittersten Erinnerungen. Wer von dem Sieg der Westmächte im Weltkrieg profitiert hatte, mußte damit rechnen, daß er schon um der ausgleichenden Gerechtigkeit willen mit ihrer Niederlage Verluste erleiden würde, wenn er nicht rechtzeitig eine radikale Schwenkung seiner Politik ausführte.

Dek wirklichen Schuldigen sind nur wenige. Viele von denen, die sich mit ihrem Namen beim rumä­nischen Volk verhaßt machten, waren nur ausfüh­rende Werkzeuge ohne eigene Initiative, lieber diese Vergangenheit wird, nach einem Wort des neuen Ministerpräsidenten, nicht der Schleier der Vergessen­heit gebreitet werden, aber die Gerechtigkeit muß so lange warten, bis Staat und Nation aus der größten Gefahr > heraus sind. Ein Mißverständnis soll von vornherein ausgeschaltet werden: Wenn wir von den Fehlern der Vergangenheit einerseits und von dem grundlegend neuen Regime, das die Militärdiktatur Antonescu darstellt, andererseits sprechen, so sollen nicht diejenigen geschmäht wer­den, die unter unsäglicher Selbstüberwindung und größter persönlicher Aufopferung die schweren Ent­scheidungen der letzten Wochen durchzuführen ge­zwungen und aus ihnen das Bestmögliche für ihr Land zu machen bemüht waren. Gerade aus der tragischen, schuldlosen Belastung der letzten Regie­rung heraus mußte die politische Lenkung des nun beginnenden Wiäeraufbauwerkes ein Mann über­nehmen, der in den Entscheidungen der letzten Wochen keine Rolle gespielt hat, der aber über ein großes Ansehen in allen Schichten der Bevölkerung und außerdem beim Militär verfügte, das Miene machte, den Beschien derBukarester Zivilisten" zur Räumung des an Ungarn abgetretenen Gebie­tes den Gehorsam zu verweigern. Kaum jemand in Rumänien kann von sich behaupten, diese Quali­täten in gleichem Ausmaß zu besitzen. Antonescu hat in der Vergangenheit für seine Ueberzeugung schwere Opfer gebracht und Demütigungen erlitten, sein Mannesmut und seine absolute Sauberkeit sind sprichwörtlich, seine soldatisch-zwingende Persönlich­keit, seine Energie und seine menschlichen Eigen­schaften sichern ihm den bedingungslosen Gehorsam des Heeres.

Lagerhäuser zu zerstören.

3m Laufe der Nacht richteten sich Angriffe vor -

allem auf London, wo wieder Versorgungs-. Geleitzug vier Dampfer mif 25000 BRT., betriebe sowie Hafen-, Dock- und Speicheranlagen darunter einen Tanker, versenkt.

auf beiden Ufern der Themse erfolgreich mit Bom- Dasverminenenglifcherhafen wurde den schweren Kalibers belegt wurden. Zahlreiche > auch gestern fortgesetzt.