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Gietzener Anzeiger iGeneral-Anzetger für Oderhessen)

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gleichen Sättigungswert zu erzielen.

PRAKTISCHES WASCHKLEID

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sehr praktisches Waschklek*d für

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Garten schlagen wir

Straße, Haus und

Werfen und Kohlrabi als Broibelaa

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wohl trotz Brotkost zum Abendessen, sparsame Brot« Verwendung sicher. Wo drei Scheiben Gemischtbrot nötig sind, reichen zwei von Vollkornbrot, um den

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E i n roter Pullover kann für's Haus eben­so gut wie ein weißes Bolerojäckchen (ebenfalls mit 2 Brusttaschen) für die Straße zum Kleide getragen werden.

Für den Garten und für's Sonnenbad können die schmalen Träger im Rücken abgeknöpft und im Nacken geknotet werden.

Für die verschiedenen Zwecke können ver­schiedene Gürtel gebraucht werden. H.

führt in den Flegeljahren manchmal zu etwas merk­würdigen Geschehnissen. Der Junge, der sich immer mit seiner Schwester großartig vertragen hat, be­zeichnet sie plötzlich als eindummes Ding" er will von den Mädels überhaupt nichts mehr wissen. Bom Mädchen reißt sich stolz der Knabe, er stürmt ins Leben wild hinaus ..." Um so heftiger wird in dieser Zeit seine Begeisterung für alles Heldenhafte und Männliche. Bon der unbedingten Gefolgschaft desJndinanerhäuptlings" der Knaben­spiele bis zur innigen Verehrung eines Lehrers oder Onkels gibt es da alle Stadien. Es gehört zur Ju­gend, daß sie sich für ein Ideal begeistert, und Mut­ter soll sich ja hüten, irgendwelche Anzeichen der Eiferlucht merken zu lassen.

Was bleibt überhaupt für die Mutter in dieser Uebergangszeit zu tun?

Liebevoll und behutsam gilt es, ihres Jungen Herz zu lenken. Kinder sind ja so dankbar, wenn man sie versteht, vor allem in ihrenschwierigen" Jahren. Sie vergessen das der Mutter nie. So heißt es, Verständnis zeigen für solche Flegeleien, die na­türlich immer in ihren Grenzen bleiben müssen. Ob das der Fall ist, kann die Mutter selbst immer am besten feststellen: ob nämlich auch in diesen Jahren das gute Herz ihres Jungen wach ist.

Und das Schönste an den Flegeljahren ist, daß sie sehr bald wieder vorübergehen und dann ist Mutter für all ihre Liebe und ihr Verständnis doppelt belohnt.

heute vor.

Es ist aus festem, rot-weiß gestreif­tem Waschstoff, ist ärmellos und vorne durchgehend (mit weißen Waschknöpfen) geknöpft. Je 2 Taschen sind in Brust- und Hüfthöhe einge­arbeitet, die nötige Schrittweite ergeben 2 tief- eingelegte Falten im Rock.

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lie langen, dunkelgrünen Treibgurken locken zum Sui, aber noch ist der Preis für viele zu hoch. Mein wir die gut gewaschenen Gurken, so ent- M Mn Abfall, und wir nützen dps Gemüse besser

Die. dunkelgrüne Schale ist besonders reich an Btemin und würzt den Gurkensalat. Der beste Ge­rd dieser rasch gewachsenen, fast nie an der Spitze fiif ren Treibgurken ist jedoch, sie mit Schale fein- vh'belt auf Butterbrot zu essen. Manche lieben faqeroiegte Pimpinelle, Borretsch oder Dill darauf A fftreuen. Andere mögen das Salz dazu nicht Iffen. Nur der Feinschmecker verzichtet auf alle liiiten und freut sich an dem saftigen, feinen Mkengeschmack. .

IIl e zarten Treibkohlrabi geben feingehobelt einen Mchen Brotbelag. Statt Käse oder Wurst sollen toßur Mahlzeit bestimmtenbelegten Brote" stets

Megeljahre.

Besorgt schaut Mutter ihren Zwölfjährigen an, der mit trotzigem Gesicht vor ihr steht, die Hände in den Hosentaschen, eine freche Antwort gibt, auf den Hacken sich kurz umdreht und die Tür hinter sich zuknallt.

Aber Vater lacht nur zu der ängstlichen und be­kümmerten mütterlichen Beschwerde: ,,... der Junge ist eben in den Flegeljahren!"

Alle Mütter haben Angst, wenn aus ihrem wohl­erzogenen Kind plötzlich ein Rauhbein löird. Sie meinen, daß sie selbst irgendetwas bei der Erziehung versehen haben, wenn der Junge (bei Mädels soll es auch vorkommen), der immer gut zu lenken war, auf einmal feinen eigenen Kopf aufsetzt.

Und doch handelt es sich bei diesen Flegeljahren um eine ganz natürliche Sache. Dieses Aufbrausen und diese Frechheiten des Jungen sind ja keine Bos­heit, sondern nur der Ausdruck von überschüssiger Kraft, die sich bei dem heranreifenden Kind irgend­einen Ausweg sucht. Junger Wein will nun einmal gären. Frechheit, Wichtigtuerei und Ueberheblichkeit sind die typischen Zeichen der Flegeljahre. Die Sachen werden aufgebauscht, die Ereignisse völlig entstellt wiedergegeben, ja, manchmal muß die Mut­ter sogar voller Schrecken feststellen, daß das Kind plötzlich lügt.

In diese Jahre der beginnenden Reife fallen auch die ersten schwärmerischen Freundschaften. Das

as sollen wir tragen?

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

Schwester Margarete.

Don Marianne Schirm.

Heute, als Schwester Margarete sagte, daß sie ihren freien Nachmittag habe und mir aus der Stadt Die Photoabzüge mitbringen wolle, habe ich zum ersten Male daran gedacht, daß sie doch noch etwas anderes ist, als eben nur unsere Schwester Margarete", sagte der junge Soldat Walter Krüger nachdenklich zu seinen Kameraden, die, wie er auf dem Wege der Genesung, im Garten des Lazaretts mit ihm zusammen saßen.Und ich glaube", fügte er hinzu,das liegt nicht nur daran, daß ich, wäh­rend ich noch matt und fiebrig war, Pflege ttnb Aufopferung zwar dankbar, aber doch als etwas Selbstverständliches hinnahm ..."

Ist mir auch so ergangen", fiel der Kamerad von den Pionieren ein,als ich anfing, wieder Inter­esse an dem zu nehmen, was um mich vorging, er­schrak ich eines Tages fast bei der Erkenntnis, daß wir alle während der Zeit zwischen Bewußtlosigkeit und Schmerzen und auch später noch nicht daran denken, daß die Schwestern, die uns pflegen, auch Menschen sind mit allen Bedürfnissen und Bedingt­heiten der menschlichen Natur ..."

Habt schon recht", meinte der älteste aus dem Kreis, der schon den Weltkrieg mitgemacht hatte, liegt nicht an euch, daß ihr nicht Daran dachtet. Bei unfern Schwestern ist das so wie bei uns Sol­daten. Wenn es daran geht, unsere Aufgabe zu er­füllen, dann ist der Zivilist, der Privatmensch aus­gelöscht in uns, so ganz, daß wir selbst von ihm nichts mehr wissen."

Er schwieg eine Weile nachdenklich und fügte bann leise hinzu:Bei Schwester Margarete scheint es mir aber noch ein wenig anders zu sein. Da gibt es gar nichts, das zurücktritt hinter ihre Aufgabe, es ist, als fei der ganze Mensch ohne jeden Rest in ihr aufgegangen. Sie muß übrigens fast zu meiner Generation gehören!" Die Kameraden hatten beige- stimmt, nur die schwere Bedeutsamkeit, mit der der letzte Satz gesprochen worden war, hatten sie über­hört.

Schwester Margarete aber saß zur selben Zeit in ihrem kleinen Zimmer und schrieb einen Brief. Liebe Mutter!" begann er,heute muß ich Dir noch einmal danken, daß Du es mir mit keinem Wort schwer gemacht hast, die Aufgabe, nach der mich verlangte, zu übernehmen, obwohl Du in Deinem Alter mich in dieser ernsten Zeit gern bet Dir gehabt hättest. Wenn Du aber bisher nur aus Deinem Menschentum heraus ,Ja' gesagt hast zu meinem Entschluß, so wirst Du, wenn Du diesen Brief gelesen hast, auch als Mutter ja dazu sagen.

Du allein weißt, daß die Wunde, die mir der Weltkrieg schlug, nie vernarbt ist, ich lernte sie nur verbergen. Das lag nicht nur daran, daß ich zu den Frauen gehöre, die sich nur einmal einem, Mann verbinden und dann für immer. Es war auch das daran schuld, daß der Ausgang des Krie­ges und die schmachvollen Jahre danach das Opfer von Millionen tapferen Männern zur Sinnlosigkeit, zur Lächerlichkeit verzerrten. Unter diesen Millionen war Gerhard, mein Mann, gewesen. Ich habe dann später immer wieder versucht, meinem Leben einen Sinn zu geben, aber es gelang mir nie, mich einer Aufgabe so ganz zu unterstellen, wie es notwendig ist, um sie wahrhaft zu erfüllen. Ich war zu jung gewesen und hatte erst beginnen wollen zu leben, da war es wohl menschlich, daß eine Bitterkeit, fast ein haßvoller Hader, mit dem Schicksal blieben. Seltsam wach wurde ich damals als die, die ein hartes Schicksal hellhörig gemacht hatte, die ersten Signale des Feindes vernahmen. Auch ich ver­nahm sie. Es war lange vor dem Ausbruch besv jetzigen Krieges, als ich -mich zur Rote-Kreuz- Schwester ausbilden ließ. Zuerst war es nur so, daß ich einer inneren Stimme gehorchte, die eine späte, milde Versöhnung verhieß.

Ich weiß sehr gut, Mutter, daß strenge Schick­sale wie dieser Krieg, ihren Schritt nicht verhalten vor dem einzelnen und seinem Leben, und darum ist es kein Frevel, daß ich an diesem Geschehen zuerst mein eigenes Leben wieder ausrichtete. Das dauerte nur kurze Zeit, dann aber stand ich mit meiner ganzen freien Kraft da für den Dienst an denen, die auch den letzten Rest vergangener Schmach mit ihrem Blut auslöschten. Jede helfende, jede lindernde Handreichung, die ich tat, tat ich einem Kameraden meines Mannes, der das Schwert wie­der aufnahm, das ihm der Tod aus der Faust schlug.

Ausgelöscht sind mir die Jahre der Bitterkeit unb der Vereinsamung, und die Frauen der Tapferen, denen ich die Augen schließen muß, scheinen mir jüngere Schwestern Hu sein. Mit welcher Freude' aber empfinde ich es immer wieder bei jedem der vielen, die geheilt und wiederhergestellt zurückkehren ins Leben, daß einer Frau der Mann, einer Mut­ter der Sohn, einem Kinde der Vater wiederge­geben wird. Ich bin ganz eingegangen in eine große Schicksalsgemeinschaft, und die Kräfte, die ich daraus gewann, gebe ich an sie zurück. Das ist alles, was ich Dir sagen wollte, Mutter, und ich glaube, es ist sehr viel Sorge damit von Dir ge­nommen. Du kannst mich auf keinem andern Platz mehr wünschen in dieser Zeit."

Zn 12 Monatenausgelernt".

Zungen Müttern dauert es natürlich immer viel ai lange, bis ihr Kind sich entwickelt. Wenn aber <re Mutter bedenkt, daß ein Kind in seinem ersten Loensjahr sozusagenauslernen" muß, daß also mit unseren großen Pädagogen zu sprechen Erziehung in den ersten zwölf Lebensmonaten rrlenbet sein soll, dann wird sie nicht mehr die ojimals langsam erscheinende Entwicklung ihres Kiides durch zu großen Ehrgeiz stören. Bei einer nrmalen Entwicklung kann man sogar bei einem öugling eine Tabelle aufstellen, nach der sich die jige Mutter natürlich in großen Zigen richten kann:

,3m ersten Lebensmonat des Kindes handelt es ft bei Bewegungen und Äußerungen um reine stinkt- oder Reflexbewegungen, die mechanisch er« fo ton, wie etwa Schlucken. Gähnen und Niesen. Ach das Verziehen des Mundes, das die glückliche Wtter bereits in den ersten Tagen als Lächeln ih:?5 Lieblings bucht, ist nur eine mechanische Mndstellung. Aber im zweiten Monat beginnt das Kid schon allerhand zu probieren. Da will es sein Dschen vom Kissen heben und da stößt es auch eil? Reihe unartikulierter Laute aus, die zu dem sic;en Satz verführen:Unser Baby erzählt sich in?!" An Sprechen ist natürlich noch nicht zu decken, jeder Ehrgeiz wäre hier nur verfrüht. Das K! d lallt ganz einfach, weil sich die Stimmbänder enwickeln. Das Unterscheidungsvermögen von Per- so!?n bringt der dritte Lebensmonat, wie überhaupt biie Wochen erstaunliche Fortschritte zeigen. Das Md fängt an, auf Geräusche zu hören, es wendet bai Köpfchen dem Lichtschein zu, es tritt mit den Buchen heftig gegen Widerstände und bann Meli es zum erstenmal bewußt die Mutter an.

Sei einem normalen Entwicklungsgang muß ein §i d im vierten Lebensmonat nach den Sachen grdfen, die man ihm zeigt. Es schadet natürlich mis'wenn es zuerst ungeschickt in der Luft her­mangelt es muß ja erst Entfernungen richtig schtzen lernen, denndie Kinder greifen nach bei Sternen!" So schön solches Interesse am bunten B l, am Stofftier usw. ist, so heißt es jetzt für bi. Mutter aufpassen underziehen", denn bas |Äb steckt natürlich zuerst alles in den Mund, ms es in die Finger bekommt. Dafür wird es aber jel bei tatkräftiger Unterstützung des Rückens schon gi'3 allein das Köpfchen gerade halten.

I m fünften Monat lernt bas Kind, feine Se­nkungen -zu kontrollieren. Wenn ein Kind sehr sitz sprechen lernt, dann zeigt es am Ende des festen Monats zum erstenmal den Nachahmungs- t:io für Silben und das ersteMama" wird ^gesprochen. Aber dabei bleibt es. Dafür zeigen ff bie ersten Zähnchen. Im siebenten Monat ver- fi?1 das Kind schon, was man von ihm will. Es reff genau, wann die Badestunde da ist, es freut W auf fein Turnen und nimmt lebhaft an seiner llrncbunq teil. Und wenn es sehr kräftig ist, macht e; "iie ersten Stehversuche. Mit diesem erwachenden Mänbnis gehen jetzt natürlich die ständig wach­sten Anforderungen an den Gehorsam des Kindes 5<nb in Hand.

Venn das Kind auch noch im achten Monat steh- f» ist, so braucht sich bie Mutter nicht zu änftigen. T g dann bas Kind ruhig wie vorher feine Krab- li! ersuche machen. Dagegen muß jetzt die Mutter cu! unbedingte Einhaltung kleiner Befehle achten. 6 löhnlid) brauchen die meisten Kinder den neun» |p und zehnten Monat als einen gewissen Spiel- rtm, um einerseits alle bie aeiftigen und körper- lit n Fortschritte der letzten Monate zu verarbei- fhi und zu befestigen, und anderseits um sich auf bi- entscheidenden Wandlungen feines kleinen Da- sii's vorzubereiten: Laufen und Sprechen. Zwi- fth 1 dem elften unb zwölften Monat liegt meist ber ei'* Laufversuch. Unter diesen Umständen wird in dri Regel bas Kind mit dem Sprechen später be- ginen. Oder aber die Entwicklung geht gerade urn- pOrt vor sich. Das erste Kind lernt ja meistens i'1 'haupt etwas schwerer sprechen. Das ist aber lii'ertals ein Grund zu iraendwelcher Besorgnis, t 11 Baby alles versteht. Unb bann ist ein kleines Ncischlein fertig es hatausgelernt", bis auf t vielen, vielen Dinge die nun erst das Leben l'i'rn kann, denn wirklich ausgelernt hat man Ä irie. Lisa Peck.

zur Hälfte mit Frischkost-belegt werden. Das ist für frische Gartenkresse neben Kohlrabi geben schon unsere Gesundheit wichtig. Wo eine Schüssel beleg- allerlei Abwechslung. Wenn dann noch Vollkornbrot ter Brote zum Abendesien ab unb zu von ber stattGemischtbrot" verwendet roirb, bann ist^sehr Hausfrau vorbereitet roirb, kann durch Frischkost, " auch wenn es noch keine Tomaten gibt, reiche Ab­wechslung gebracht werden. Etwas gehobelte Treib­gurke (mit Schale), Rettich, einige Radieschen,

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