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der Festung von Droncheim

Kleine politische Nachrichten

Am 23. April 1940 entschlief nach langem, schwerem Leiden unser Amtsgenosse

Herr Studienrat Dr. Hans Meuser

Im 42. Lebensjahre.

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im 75. Lebensjahr von seinem schweren Leiden erlöst

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Gießen (Ludwlgstr. 59), 27. April 1940.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Robert Gärtner jr. Familie Moritz Gregori Familie Walter Köhler.

3n Wien trafen 15 bulgarische Erzieher unter Führung des Präsidenten der bulgarischen Erziehungsor^anisation Professor Dr. Konsulof ein, um aus Einladung des Reichswalters des NSLB. Gauleiter Wächtler in einer elftägigen Fahrt Einrichtungen des deutschen Erziehungswe­sens kennenzulernen.

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Das Kriegshilfswerk für das Deutsche Kott Kreuz.

Der Führer sagte:3d) rufe das deutsche Volk auf, durch Spenden für das Kriegshilfs­werk sich der Opfer der Soldaten würdig zu erweisen."

Der japanische Vormarsch gegen die 180 000 Mann chinesischen Zentraltruppen in der süd­lichen Provinz Schansi hat zu dem Erfolg geführt, daß das chinesische Hauptquartier in T s ch o h a u an der Südgrenze der genannten Pro­vinz dicht vor der Einnahme steht, nachdem Kao- ping, Lingschwan, Tsinshui und andere strategische Punkte im Süden der Provinz genommen worden sind. Die japanischen Aufklärungsflüge zeigen, daß die Chinesen bereits ihren Rückzug begonnen haben.

Sein allzufrüher Heimgang bringt der Langemarckschule einen schweren Verlust Hohe Begeisterung für den Beruf, ausgeprägtes Pflichtgefühl, wissen­schaftliche und pädagogische Begabung, sein offener, gerader Zinn, sein unerschütterlicher, frischer Humor ließen ihn die Wertschätzung aller Mit­arbeiter gewinnen. Vertrauen und Liebe kennzeichnen sein Verhältnis zu den Schülern, denen er als warmer Freund der Jugend seine ganze Kraft widmete. Sein Wesen und Wirken werden uns stets unvergessen bleiben.

Die slowakische Studentenschaft ver­anstaltete die alljährliche Nationalpokal­feier. Der Hlinkapokal, dessen bisheriger Besitzer Ministerpräsident Dr. T u k a war, wurde an Staatspräsidenten Dr. T i s o als Zeichen der Dank­barkeit für die Verdienste, die er sich um die Nation erworben hat, überreicht.

Gauleiter Bürckel und der Präsident der Deutsch - Ungarischen Gesellschaft, General von Glaise-Horstenau, sind auf Einladung des ungarischen Handels- und Verkehrsministers zur Eröffnung der Budapester Internationalen Messe in Budapest eingetroffen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Tina Meuser, geb. Kobel Karl Hans Meuser.

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Für die Langemarckschule, Oberschule für Jungen, Gießen Angelberger, Oberstudiendirektor.

Das Mitglied des Großen Faschistischen Rates, Capoferri, Präsident des Faschistischen In­dustriearbeiterverbandes und Präsident des Dopola- voro, wird auf Einladung von Dr. Ley verschie­dene Betriebe und Einrichtungen der Deutschen Ar­beitsfront besuchen, u. a. in Fallersleben, Köln und Esien.

ipretz.) 3n .Faedrelan« Deutschland.

Dänemark Deutsch- Regierung ?r deutschen nit Deutsch- wirtschaft deren hift Frieden für ind wir in lorben mit )ie Freund' trauen auf r einer rit- Rechte und Dänemarks reden häüe. ;eitere W Derhältnif' raste einzu.

Mit Goldbarren der schwedischen R e i ch s b a n k ist ein amerikanischer Dampfer i n Neuyork eingetroffen, er hatte sich am 9. April in Drontheim befunden, von wo er Goldbarren im Werte von viereinhalb Millionen Dollar nach Ame­rika transportierte.

Der Marineausschuß des rwr-ameribanischen Re­präsentantenhauses billigte eine Vorlage, die für Modernisierung der Schlachtschiffe N e u y o r V,Texa s" und Arkansas" 5,7 Millionen Dollar vorsieht.* Der neueste ameri­kanische FlugzeugträgerW a s p" wurde in Boston in Dienst gestellt.

Eine Studienkommission italienischer Wirtschaftler, unter chnen der Vizegouverneur von Rom, Montuori, und Nationalrat Fanelli als Ver-

Heute morgen 6% Uhr wurde unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder

Schneidermeister Robert Gärtner

Am 23. April 1940 entschlief sanft im Herrn mein lieber Mann, mein guter Vater, mein lieber Sohn, Schwiegersohn, unser guter Bruder. Schwager und Onkel

Studienrat Dr. Hans Meuser

^orrespon- 8 eines rrtes im >eht, mit Luftwaffe tige Opfer heißt, daß Appen be­ll Kalibers Bombe fei geworfen iHe gefpal- nach rück- Flugzeug len Wagen ite Manö- rge befind'

Am 25. April traf in Moskau die jugo­slawische Wirtschaftsabordnung ein, die Besprechungen mit dem Volkskommissariat für den Außenhandel der UdSSR, über den Abschluß eines Handelsvertrages und Zahlungsabkommens sowie über die Einrichtung von gegenseitigen Han­delsvertretungen in Moskau und Belgrad aufneh­men wird.

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I freier der Faschistischen Partei, stattete dem Reichskommissar für die Preisbil­dung, Gauleiter Adolf Wagner, einen Besuch ab, um sich eingehend Über die gesetzlichen und organi­satorischen Maßnahmen zur Bildung volkswirt­schaftlich gerechtfertigter Preise in Deutschland zu informieren.

»rtftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de« eiter«: Ernst «lumschetn. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Druck und Verlag: Brühlsche UntversitStSdruckerei R. Lange K. G. BerlagSleiter: Dr.-Jn^g. Erich Hamann: An-etgenletter: Han« Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.5.

Ein Blick von einem der Festungswerke Drontheims, aus dem ein deutscher und ein norwegischer Soldat gemeinsam Posten stehen, aus die Stadt. (PK.-Lcmge Atlantic-M.)

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Bekanntmachungen.

Karwffelpreife ab 1. Mai 1940.

Ab 1. Mai erfahren die Kartoffelpreise für Er­zeuger wieder die alljährliche Erhöhung. Der Er­zeugerpreis für gelbfleischige Speisekartoffeln erhöht sich von RM. 3,10 auf RM. 3,20 je 50 kg, während der Preis für weißfleischige Speisekartoffeln sich von RM. 2,80 auf RM. 2,90 je 50 kg ändert. Die Ver­braucherpreise erhöhen sich entsprechend.

Speck und Schmalz wieder gegen Bestellscheine.

In dem neuen Versorgungsabschnitt vom 6. Mai bis 2. Juni 1940 ist die Bestellscheinpflicht für Schlacht- fettewiedereingeführtworden.Schlachtfette( Schweine­speck und Schweineschmalz) sind nach wie vor bei den Metzgereien zu beziehen, die auch die Bestellscheine entgegennehmen. Die Bestellscheine sind von den Metzgern abzutrennen und wie die Übrigen Bestell­scheine zu behandeln. Die Einzelabschnitte sind wie früher lediglich zu entwerten und am Stamm­abschnitt zu belassen. Einzelhändler sind in die Ver­teilung von Schlachtfetten nicht eingeschaltet. 2132D

Seltene Natururkunden von den Halligen und vom Wattenmeer enthält die Neuerscheinung, die all« Naturfreund« und Dogelliebhabermit Begeisterung lesen u. schauen werden: lInlerMeMMlm nnöSeeWOen

Beobachtungen und Natururkunden aus der Vogel weit der deutschen Nordseeküpe

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Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern nach wundervollen Naturaufnahmen. 3n Leinen gebunden Reichsmark S.90

Der Verfasser, der al» Ornithologe und Tierphotograph be­kannt ist, hat mehrere Wochen auf zwei einsamen deutschen Nordseeinseln an der Lidermündunq zusammen mit den eigenartigsten Vögeln unserer Heimat gelebt und die Herr- lichsten Naturaufnahmen von den Säbelschnäblern, See­schwalben, Rotschenkeln, Austernfischern u. a. mitgebracht. Er erzählt im Tertteil unterhaltsam und spannend aus der Kraft eigenen Erlebens die sonderbarsten Begebenheiten, die er, im gelt versteckt, aus nächster Nähe beobachten und im Bild festhalten konnte.

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Hugo Bermühler Verlag - Berlin Lichterfelde

Das belgische Kabinett bleibi im Ami.

Brüssel, 26. April. (Europapreß.) Der zurück­getretene Ministerpräsident P i e r l o t hat als Lei­ter der geschäftsführenden Regierung am Freitag gegen Mittag, nachdem der König bereits den libe­ralen Parteivorsitzenden Hymans empfangen hatte, König Leopold nochmals einen Besuch abgestattet. Daraus wurde ein Schreiben König Leo- polds an Pierlot veröffentlicht, in dem der König zum Ausdruck brinat, daß in dem Augenblick, wo die Internationale Lage allen Belgiern zur Pflicht mache, die Einigkeit noch enger zu gestalten, die Zeit für eine Ministerkrise auf Grund innenpoliti» scher Fragen nicht geeignet sei. Das Kabinett Pier­lot beschloß darauf am Freitagnachmittag, dem aus- drücklichen Wunsche des Königs entsprechend, seine Demission wieder z u ckzu z i e h e n. Die Re­gierung Pierlot bleibt damit am Ruder.

Oie Bewirtschaftung des rumänischen Erdöls.

B u k a r e st, 26. April. (Europapreß.) Das Erd­ölkommissariat erließ eine Verordnung, nach der in

davon 374 aus Deutschland, herunterholten. Auch wurde eine Anzahl deutscher Fahrgäste ver­haftet. Der DampferW e st e r n l a n d", der Holland-Amerika-Linie berichtete ebenfalls bei sei­ner Ankunft im Neuyorker Hafen, daß die Eng­länder in Southampton die gesamte Post- ladung mit 226 Säcken beschlagnahmt haben.

Das nordamerikanische Staatsdepartement tauscht Telegramme mit Islands Außenminister Ste- fansson aus und erteilte Vilhjalmur Thor die vor­läufige Anerkennung als Generalkonsul für die Vereinigten Staaten einschließlich der Uebersee- besitzungen. Entsprechend gewährte Island das Lxequatur für Bertil Kuniholm als amerikanischer Konsul in Reykjavik.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 30. April, nachm. 2 Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt

Korinth, Athen, Pergamon, Leukas-Jthaka, und Korfu, worüber er zahlreiche Schriften veröffentlicht hat. Dörpfeld sind zahlreiche Ehrungen zuteil ge­worden. So war er Ehrendoktor der Universitäten Würzburg, Oxford, Vale (USA.), Princeton (USA.), Löwen, Achen und der Technischen Hochschule Ber­lin, ferner Inhaber des Adlerschildes des Deutschen Reiches.

80. Geburtstag eines Marburger Gelehrten.

Der Professor der deutschen Sprache und Litera­tur und langjährige frühere Direktor des germani­stischen Seminars der Philipps-Universität,- Geheim­rat Dr. Ernst E l st e r , beging am 26. April seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar, ein geborener Frank- furter, wurde 1886 Dozent der deutschen Sprache an der schotttischen Universität Glasgow, 1888 Pri­vatdozent in Leipzig, folgte 1901 einem Ruf nach Marburg. Im Herbst 1914 war er Austauschprofes­sor der Cornell-Universität zu Jthaca im Staate Neuyork. In den Kriegsjahren 1915/16 führte Ge­heimrat Elster das Rektorat der Philipps-Universi­tät, im Jahre 1928 wurde er von seinen amtlichen Verpflichtungen entbunden.

(Eine deutsche Vuchausftellung in Budapest.

Am Sonntag wird im großen Saal der Buda­pester Redoute die Deutsche Buchausstellung er­öffnet, deren Schirmherrschaft der deutsche Gesandte v. Erdmannsdorf, der ungarische Kultus- und Un­terrichtsminister Dr. Homan und der Präsident des ungarischen Abgeordnetenhauses, Dr. Andreas Nagy v. Tasnad, Übernommen haben. In vier Sälen wird das Material der ungarisch-deutschen Kulturbeziehungen, der deutschen Wissenschaft und der deutschen Technik zur Schau aestellt. Auch eine Gutenberg-Aus st ellung sowie billige Aus­gaben der deutschen schöngeistigen Literatur werden zu sehen sein.

Aus alter Wett.

Schmuggler verhaftet.

Gießen (Löberstraße 20), den 27. April 1940.

Die Beerdigung fand auf Wunsch unseres lieben Entschlafenen In der Stille statt - Wir bitten, von Beileidsbesuchen absehen zu wollen.

Zukunft Berkaus, Verpachtung jeder Art, technische Umgestaltung und insbesondere Stillegung von Erdölraffinerien sowie anderen An­lagen, die der Aufarbeitung von Rohöl und Roh­ölprodukten dienen, verboten ist. Aenderungen jeglicher Art können in solchen Anlagen nur mit vorheriger Genehmigung des Erdölkommissariats oorgenommen werden.

Kunst und Wisfenschast.

Der Archäologe Professor Dörpfeld gestorben.

Der Altmeister der deutschen Archäologie, Profes­sor Wilhelm Dörpfeld, ist auf der griechischen Insel Leukas im Alter von 87 Jahren einem Herz­leiden erlegen. Er wird am Sonntag auf Leukas begraben. Ministerpräsident Metaxas beauftragte den Gouverneur von Epirus, am Grabe Dörpfelds bei der Beerdigung einen Kranz niederzulegen. Dörpfeld war 1853 in Barmen geboren, besuchte die Technische Hochschule Berlin und war 1877 bis 1881 technischer Leiter der Ausgrabungen in Olym­pia, von 1882 bis 1912 Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Athen. Seine Ausgra­bungsarbeiten erstreckten sich auf Troja, Tiryus,

das vornehme 1067D

Familien-Cafe in Gießen

Der Führer stattete Donnerstag nachmittag Reichsminister R u d o l f H e ß in dessen Berliner Wohnung einen Besuch ab, um ihm z u m 4 6. G e - b u r t s t a g seine Glückwünsche auszusprechen.

Das Deutsche Zentralinstitut für Er­ziehung und Unterricht beging die Feier . feines 25jährigen Bestehens. Der Festsitzung wohnte Reichsminister R u st bei, der die Feier des Jubi­läums als Zeichen dafür wertete, daß die unun­terbrochene Erziehungsarbeit des Nationalsozialis­mus auch im Kriege nicht zurücktreten könne, denn die Leistung der Schule von heute sei die Leistung des Volkes von morgen.

Wie dieDeutsche Presse", das Organ des Reichs­verbandes der Deutschen Presse, in ihrer neuesten Nummer mitteilt, haben seit Kriegsbeginn 2 3 deut - sche Kriegsberichter vor dem Feind den Tod gefunden.

Der bekannte norwegische Schiläufer Trygve B r o d a h l aus Hönefoß wurde von deutschen Grup­pen gefangengenommen und wohlbehalten in Oslo interniert. Die norwegische Oeffentlichkeit erkennt die einwandfreie Behandlung norwegischer Soldaten in deutscher Gefangenschaft an.

Die britische Admiralität führt in der V e r l u st - l i st e des Z e r st ö r e r sHunte r", der bei Narvik versenkt wurde, die Namen von 8 Offizieren, 147 Mann und 2 Mann von dem Küchenpersonal auf. Sie werden sämtlich als vermißt angegeben. Die Admiralität erklärt, daß noch eine schwache Möglich­keit bestehe, daß eine kleine Anzahl dieser Leute g e - fangen genommen worden sei, jedoch habe man hierüber noch keine Bestätigung.

Wie aus London gemeldet wird, lies das 4791 Tonnen große englische MotorschiffGree" in der Nähe von Parmouth auf eine Mine. Die Besatzung konnte sich in Sicherheit bringen.

Der Kapitän des in Neuyork ein getroffenen ita- lienischen DampfersC o n te di Savoia" teilte mit, daß die Engländer i n G i b r a l t a r das Schiff acht Stunden lang aufhielten und 1174 Postsäcke,

italienisch schweizerischen Grenzgebiet von ist der italienische Zoll einer umfaffenben Schmugalerorganisation auf die Spur gekommen, die sich seit drei Jahren mit der heimlichen Einfuhr kostbarer Arzneien und photographischer Apparate befaßte. Der Wert der geschmuggelten Waren wird auf drei Millionen Lire berechnet. An der Spitze der Schmugglerorganisation stand ein Tessiner. 25 Personen wurden wegen Schmuggels angezeigt.