Ausgabe 
27.1.1940
 
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Bcc Optiker amßohnhof

de n ehemals polnischen Gebieten beab-

v V II V X III U l p U l II I | Up H XV V V l V l V li VVMV 13! sichtigt. Bereits ab Ende Januar werden diese nach n I unb nach eintreffen, fo daß sie also bei der Früh-

Nachtübung unserer Flak

Küste ausgenommen. Man steht -das Gruppen-

jeder Sekunde sind die zahllosen Flakbatterien,

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Deutschlands Grenzen mit so großem Erfolg schießen einer Flakbatterie, und im Augenblick des n feindliche Flugzeugeinfälle schützen, bereit Abschusses wird die Umgebung durch bas Win-

iege der Flak

An der

Eine moderne Waffe in ihren Anfängen.

ren mit einer Hochstgeschwin- totaatsanroait oejagie

als 20 Kilometer je Stunde, nahm eine lvejmtkch- Beeiirtrochügung der Fahr-

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kann.

In die

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Ihrer Krankenkasse

>ie Heimat zu erreichen.

Man mag sich nun in England fragen, wie wohl

>ie Kommentare ausfehen werden, die man in an-

In dem Strafverfahren wegen eines Derkehrs- unfalls, bei dem durch Trunkenheit am Steuer meh­rere Unfälle verursacht worden waren, hatte sich die Berliner Verkehrsstraskammer mit der interessanten Frage zu befassen, ob und inwieweit durch die Dun­kelheit die Sicherheit angetrunkener Fahrer wei­ter herabgesetzt wird. In Uebereinstimmung mit dem medizinischen Sachverständigen und dem Staatsanwalt bejahte das Gericht diese Frage und

Kleine politische Nachrichten.

Der Moskauer Rundfunk verbreitet ehre Meldung, in der festgestellt wirb, daß die Tätigkeit der P e - troleumindustrie Sowjetrußlands in den Ende September besetzten polnischen Gebieten nunmehr ausgenommen worden sei.

bungs feuer für Sekunden taghell erleuchtet (Scherl-Bilderdienst-M.)

jahrsbestellung eingesetzt werden können. Kein Be­triebsführer braucht deshalb Sorge zu haben, daß er der Forderung der Erzeugungsschlacht, den Hack - Iruchtbau mindestens auf der bisherigen Höhe zu halten, aus Mangel an Arbeitskräften nicht entsprechen kann. Aufgabe der Bauernführer wird

der kinderreichen Haushaltungen aus- zunutzen. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, daß jede unerwünschte Abwanderung von Hausgehilfinnen aus kinderreichen Familien u n terble ibt und daß freigesetzte Hausgehilfinnen bevorzugt in kinderreiche Haushal­tungen vermittelt werden. Hausgehilfinnen, die zuletzt in der Landwirtschaft beschäftigt waren und bei denen die Voraussetzungen für die Zulas- ung der Abwanderung aus der Landwirtschaft gege­ben sind, sind in erster Linie in kinder­reichen Haushaltungen einzusetzen.

Blutalkoholgehalt undFahrsicherheit während der Dunkelheit

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Die Vorbereitung der Erzeugungsschlacht

Eine Million landwirtschaftliche Arbeiter aus dem ehemaligen polen.

Allgemeine Vormusterung von Sunden

Die für die Wehrmacht und Polizei als Ersatz in Betracht kommenden Hunde, deren Erfassung bereits angeordnet worden war, müssen zum Zweck der Futterversorgung einer Vormusterung unterzogen werden. Sie ist in Form einer Wesensfestig- keitsprüfung durchzuführen. Der Hund wird auf einem freien Platz von feinem Herrn an kurzer Leine gehalten. Ein Mann nähert sich dem Hunoe- führer und bedroht ihn mit erhobenem Stock. Der wesensfeste Hund (auch der nicht abgerichtete) ver­bellt den Angreifer und versucht, ihn zu packen. In diesem Augenblick gibt ein Helfer In 20 Meter Entfernung zwei bis drei Schüsse aus einer Pistole ab. Der Hund darf sich durch diese Schüsse nicht vom Angreifer abbringen lasten. Tut er es doch, um sich hinter seinem Herrn zu ver­kriechen oder wegzulaufen, so gilt er als ungeeig­net Kurzes Zurückweichen gilt nicht als schwerer Fehler. Der Hundeführer darf bei dieser Prüfung den Hund zum Angriff ermuntern. Der wesensfefte Hund muß ferner an fahrenden Autos, Eifen- unb Straßenbahnen und dgl. leicht vorbeizuführen sein ohne daß man ihm Ängstlichkeit anmerft. Neben der Wesensfestigkeit ist auch die körperliche Eignung zu prüfen. Hunde mit sichtbaren orga­nischen Fehlern gelten als ungeeignet

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sicherheit auch ohne besonderen klinischen Befund bei einer Konzentration von mehr als 1 Promille an. Die Blutuntersuchung bei dem schuldigen Fahrer ergab 1,4 Promille. Unter nichtkrieasmäßigen Ver­hältnissen wäre er wegen Trunkenheit am ©teuer nicht verurteilt worden, weil nach feststehender Rechtsprechung für die TaHes- und bisher für die Nachtzeit bei beleuchteten Straßen die B^in- flußungsgrenze bei 1,5 Promille lag. Der Fah­rer hatte einen Lichtmast umgerissen und war auf der Flucht in eine an der Straßenbahn­haltestelle stehende Menschenmenge hineingefahren. Dabei waren mehrere Personen verletzt und eine getötet worden. Er wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, während sein Mit­fahrer, der ihn zur Fahrerflucht veranlaßt hatte, zwei Monate Gefängnis erhielt,

Auch von der Seite der landwirtschaftlichen Eigen- i erzeugung her wird die deutsche Volksernährung im Kriegsjahr 1940 sichergestellt In derNS.-Land- post" sagt der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Bauer Gustav Behrens, daß die bei Kriegsaus­bruch angeordnete Beschränkung des Stickstoffver­brauchs von 75 auf 95 v. H. des Rekordjahresver- brouchs erhöht wurde. Damit stehen die beiden wich­tigen Handelsdüngemittel Kali und Stick ft off ausreichend zur Verfügung. Aber auch der Ar­beitseinsatz ist gesichert. In Anknüpfung an die Hebung vor dem Weltkrieg, wo rund 500 000 Ausländer, überwiegend Polen, in der deutschen Landwirtschaft arbeiteten, ist für 1940 der Einsatz von etwa einer Million Arbeitskräften allein aus

Die Gemeinden fördern Kleingärten.

Die Förderung des Kleingartenwesens dient dem Ziele, bas deutsche Volk wieder mit Grund und Boden zu verbinden. Die bisherigen Ergebnisse en - sprechen noch nicht den Erwartungen, die aus sozial- und volkspolitischen Gründen gehegt werden muffen. Neben die bisherigen Gründe für die Forderung bes Sleingartenroejens sind jetzt a u ch e r n a h - runasvolitische getreten. Viele Volksgenossen werden danach streben, in den Besitz von @runb und Boden zu kommen, um ihre Ernährung o u r et) eigene Arbeit am Boden freier gestalten zu können. Diese- Bestreben wird vom Staate durch erhöhte Reichsdarlehen unterstützt. Der Reichsinnenminister weist jetzt auch die ® e- meinden aus die wertvolle Mitarbeit hin, die sie bei der Förderung des SIeingartenme[ens leisten können. Sie müssen rechtzeitig die Flachen sestlegen und dafür sorgen, dah sich die Klemgartenanla^en harmonisch in da- Stadtbild einfugen. Nach Mog- lichkeit soll das Land so ausgewahlt werden daß e als Dauerkleingartenland die Volksge­nossen auch nach Ueberwindung der jetzigen Der hältnisse an den Garten fesselt. Ob auch eine fman- zielle Förderung de- Klemgartenwesen- m Betracht kommen kann, richtet sich ausschließlich nach der Finanzlage der Gemeinden. Mittel, die den Ge meinten ®us dem Verkauf bisherigen K-ingar en- lande- zufließen, sollen wieder für das Kleingarten, wesen verwendet werden.

Ausrüstung Der Kraftfahrzeuge mit Wehrmacht-Tarnscheinwerfern. Um sowohl den Erfordernissen des LustMtzes und der Wehrmacht Rechnung zu tra9e"|;ra*51.a^ gleichzeitig Mißstände im Straßenverkehr zu be-

,Lützow" erhalten hat.

Selbstverständlich wußten die Engländer, baß die Deutschland" draußen im besten deutschen Stil hre Pflicht tat und felbstverständlich hatten sie ein außergewöhnliches Äufgebot angeseht, um des Panzerschiffes habhaft zu werden. Nachdem sie den .Admiral Graf Spee" nicht in die Finger bekom­men hatten, war bas Einfangen unb Vernichten derDeutschland" zu einem Prestigepunkt von größ­tem Gewicht für sie geworden. Die Leitung des Schiffes unb feine Besatzung haben die außerge­wöhnliche Leistung fertigebracht, trotz aller eng­lischen Jagdunternehmen glücklich unb unversehrt

Aller Anfang ist schwer. Das ist ein altes Sprich­wort. Aber es müßte dazu noch heißen: aller An­fang wird mißtrauisch betrachtet! So ging es auch der Flugwaffe in dem letzten Jahrzehnt vor dem Weltkrieg, als die ersten Flugzeuge noch ihre Hüp­fer über die Jnfanterieexerzierplätze machten unb auf einen Rekordflug von ein paar Minuten stolz waren. Nur derZeppelin" war damals schon über das Stadium der ersten Versuche hinaus.

Daß man selbst in militärischen Fachkreisen der neuen Erfindung gegenüber mißtrauisch war unb ihr nicht allzuviel kriegerische Bedeutung zutraute, ist verständlich, wenn es auch nicht von großem Weitblick zeugte. Das galt erst recht von den waffen­technischen Mitteln einer Abwehr feindlicher Flugzeuge. Zwar hatte man in der deutschen Armee schon 1906 Versuche einer artilleristischen Bekämp­fung von Luftfahrzeugen unternommen. Erst 1911 ging die Heeresleitung ernsthafter an diese Frage heran aber zunächst nur mit den vorhande­nen artilleristischen Mitteln. Es waren erst ganz wenige, die schon damals klar erkannt hatten, daß man gegen eine neue Waffentechnik auch neue Derteidigungsmittel brauche.

Die meisten Militärs glaubten, baß die vorhan- benen Feldkanonen unb leichten Haubitzen unb die 10-crn-Langrohrkanone zu diesem Zweck ausreichen würden Um aber den Kanonen nötigenfalls genü­gende Steilstellung geben zu können, wurde m der Instruktion empfohlen, im Bedarfsfallben La - fetten schwänz in b i e Erbe einzugra­ben!" Das war sehr nett am grünen Tisch erson­nen aber selbst bei der damaligen Fluggeschwindig­keit'war dev feindliche Flieger, bis man eingegraben hatte, bereits husch! husch! vorbei!

es nun fein, auch die Versorgung der Betriebe mit Brenn- und Treibstoffen, sowie mit Saatgut und den gemeinschaftlichen Maschineneinsatz zweckvoll zu regeln.

Oberregierungsrat Dr. Clauß vom Reichser- nährungsministerium teilt mit, daß allein im letz­ten Wirtschaftsjahr, 1938/39, für die Technisie- rung der Landarbeit unsere Landwirtschaft rund zwei Milliarden RM. ausgegeben hat. Die Ausgaben für Maschinen und Ackergeräte haben sich seit der Machtübernahme mehr als vervierfacht. Es dürfte kein Zweifel daran bestehen, daß die deutsche Landwirtschaft heute dank der Anstrengungen der letzten Jahre hinsichtlich ihrer technischen Ausrüstung ander Spitze inder Welt marschiert. Ebenso erfreulich ist jedoch, daß auch die Ausgaben der Landwirtschaft für Lohne in ständiger Steige­rung von 1932/33 bis 1938/39 insgesamt um 500 Millionen RM. hoher geworden sind, und zwar keinesfalls etwa nur wegen einer Steigerung der Zahl der Arbeitskräfte, sondern auch durch eine echte Verbesserung auch der Barbezüge der in der Landwirtschaft Tätigen.

Der Inspektor der überseeischen Truppen Italiens, Marschall de Bono, ist nach Besichtigung der in der Cyrenaika liegenden Truppen t n Derna eingetroffen. Anschließend wird sich Marschall de Bono zum gleichen Zweck nach Rhodos begeben. Den Marschall be Bono wird auf dieser zweiten Inspektionsreise voraussichtlich auch Marschall B a I b o begleiten.

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Aus Neuyork ist an Bord des DampfersRex" eine Abordnung amerikanischer Indu­strieller in Neapel einge troffen, die die wich­tigsten Industriegebiete Italiens besuchen wird. Die Abordnung ist nach Rom weitergereist.

Vordringlich: Hausgehilfen für Haushaltungen mit Kindern.

Der Reichsarbeitsmini st er betont in einem Erlaß an die Arbeitseinsatzbehörden, daß die ausreichende Versorgung von Haus- Haltungen mit Kindern, insbesondere von kin­derreichen Haushaltungen, mit den er­forderlichen Hausgehilfinnen und Hausanae- stellten gerade im Kriege eine vordringliche Aufgabe ist. Hierbei sind die Lenkungsmöglich­keiten der Vorschriften über die Beschränkung des Arbeitsplatzwechsels weitgehend zu Gunsten

Die Kurzarbeiterunterstühung erweitert.

Die durch den strengen Frost und durch Schnee- fülle verursachten Verkehrsschwierigkeiten hoben dazu geführt, daß einzelne Betrieb nicht regelmäßig und ausreichend mit Kohle und anderen Materialien versorgt werden konnten. In einzelnen Werken mußte daher die Arbeitszeit vor­übergehend eingeschränkt werden. Den davon betroffenen Arbeitern wird, um sie vor Derdienstaussall möglichst zu schützen, ein ent- sprechender Ausgleich zuteil. Diesem Zweck dient namentlich ein neuer Erlaß des Reichsarbeits­ministers, der die Kurzarbeiterunter- stützung mit Wirkung vom 22.Januar 1940 er­weitert. Das Nähere regeln die Arbeitsämter.

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stattliche Schiff hat immerhin feine 10000 Tonnen Wasserverdrängung und ist u. a. bestückt mit 6 Ge­schützen von 28cm» und 8 Geschützen von 15-cm- Kaliber, dazu 8 Torpedorohren zu je 53,3-cm-Kali- ber. Ein Schiff von dieser Größe ist ja nicht so leicht zu übersehen, und man darf ohne weiteres an- nehmen, daß die Engländer ihre besten Kreuz-r- kommandanten auf die Jagd geschickt hatten.

Es ist nicht der erste schwere Schlag, den das weit übertriebene Renommee der englischen Flotte mit dieser erfolgreichen Heimkehr derLützow"' er­halten hat und es wird nicht der letzte fein. Daran wird sich dasfeebeherrschende" England noch ge­nau so gewöhnen müssen wie an viele andere un­angenehme Dinge, beispielsweise an die Tatsache, die es in dem Pariser Blatt3our" beklagt findet, daß nämlichbie Initiative stets Deutschland über­lasten ist".

Oie politische Neuordnung in China.

Schanghai, 26. Januar. (DNB.) Nach drei Sitzungstagen wurde die Tsingtauer Konferenz ab­geschlossen. Zwischen Wangtschingwei und Wang- kchmin wurde eine Einigung über die Beziehungen der neuzubildenden Zentralregierung zu N o r d ch i n a erzielt, wo voraussichtlich die Regie­rung vorläufig durch einen nordcyinesischen Poli­tischen R a t oder Ausschuß ersetzt werden soll, der verwaltungsmäßig unter der Zentralregierung sichen wird.

Vussische Angriffe am Ladoga-See.

Helsinki, 26. Ian. (DNB.) Nach dem finni­schen Heeresbericht wurde Diivun (Viborg) von den Russen durch weittragende Geschütze unter Feuer genommen. Nordöstlich des Ladoga-Sees fetzten ruffifche Truppen ihre Angriffe fort. Bei Atttojoki fanden besonders harte Kämpfe statt; wei­tere Angriffe richteten sich auf Kollaanjoki; die Finnen konnten überall ihre Stellung halten. In Lappland sollen ruffifche Angriffe bei Märkä- järvi und Petsamo von den Finnen zurückgewor­fen worden sein. Kuusamo und die Schären von Aaland waren Luftangriffen ausgesetzt.

Das Sorgenkind der Schweiz: der Fremdenverkehr.

Genf, 26. Jan. (Europapreß.) Das Sorgenkind der schweizerischen Nationalwirtschaft ist nach wie vor der Fremdenverkehr. Die Gäste aus dem Aus­land sind fast gänzlich ausgeblieben, was, mit nor­malen Zeiten verglichen, den Ausfall von 6 00 Millionen Franken ausmacht. Dieser Ausfall ist für die schweizerische Zahlungsbilanz außer­ordentlich beunruhigend. Es ist fast unmo-glich, ihn durch eine vermehrte Ausfuhr wettzw machen,-zumal sich England und Frankreich nach wie vor gegen eine vermehrte schweizerische Ein­fuhr sträuben. Um die großen Hotels nicht leerstehen zu lassen, ist man auf den Gedanken gekommen, für den Aufenthalt von Kindern aus den kriegführenden Staaten zu werben. Wenn man sich auch davon feine materiellen Ge­winne verspricht, so glaubt man, durch eine solche Aktion wenigstens der Schweiz für die Zukunst den Ruf als demHotel Europas" zu retten.

eren Ländern jetzt wieder einmal über die söge- be nannte englischeSeeherrschaft" schreiben wird.

5tyer Schließlich ist ja dieDeutschland , die jetzige

Lützow" kein Kutter und kein Torpedoboot. Das

fettigen, hat der Reichsverkehrsminister angeordnet daß Kraftfahrzeuge spätestens am 1. Oktober 1940 mrtdem Wehrmacht-Tarnschein wer f e r ausgerüstet sein müssen. Um die vorschrifts­mäßige Abblendung der Fahrzeuge sicherzustellen und eine Einheitlichkeit im Straßenverkehr zu er­reichen, um ferner zu sichern, daß einberusene Fahr­zeuge sogleich den Erfordermssen der Wehrmacht entsprechen. Die Verordnung g'" nicht für Kraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 6 Kilometer je Stunde für selbst- fahrende Arbeitsmafchinen mit einer Höchstgeschwin­digkeit von nicht mehr als-----.... .

für elektrisch angetriebene Kraftfahrzeuge und für Krankenfahrstühle. Für Zugmaschinen in der Land­wirtschaft und ftir Krasttäder tritt die Verordnung erst nach weiterer Besttmmung in Kraft. Der Wehr­macht-Tarnscheinwerfer ist schwingungsftel so anau- brinqen, daß die Lichtaustrtttsosfnung nicht hoher als 1 20 Meter und nicht tiefer als 0,80 Meter über der Fahrbahn liegt. Er ist so zu neigen, daß die obere Hell-Dunkel-Grenze des Lichts in einer Ent­fernung von 5 Meter vor der Lichtaustrittsofmung mindestens 6 Zentimeter tiefer als die obere Kante her Lichtaustrittsöffnuna. liegt. Der Wehrmacht- Tarnscheinwerfer muß sich unabhängig von der übrigen Beleuchtung des Fahrzeugs ausschalten lassen und muß so geschaltet sein, daß er nur mit ben Begrenzungslampen zugleich gebrannt werden

gegen feindliche Flugzeugeinfälle schützen, bereit Diese gutgelungene Ausnahme wurde bei einem nächtlichen Uebungsschießen auf einem Flakartillerie - Schießplatz an der

So ergab sich bald die Notwendigkeit, doch ein Spezialgeschütz zu konsttuieren. Im Jahre 1912 brachte Krupp ein solches Geschütz heraus, das den NamenBallonabwehrkanone" erhielt Wer diesen schonen, aber leider vollkommen daneben schießenden Namen erfand denn Ballone brauchte man doch nichtabzuwehren" ist nicht überliefert. Es war eine 7,7-cm-Kanone, von der zwei Modelle hergestellt wurden, das eine auf Rädern mit Pferde­bespannung, das andere auf einen Kraftwagen mon­tiert Diese BAK. von 1912 ist die noch reichlich junge Stammutter aller Flakgeschütze.

Das Ausmaß der beabsichtigten Verwendung sol­cher Geschütze war sehr bescheiden. Im Mobil­machungsfall sollte jede Armee vier Kraftwagen­geschütze, jede Division eine bespannte BAK.-Batterie erhalten. Aber selbst das war mehr, als 1914 tat­sächlich zur Verfügung stand. Das deutsche Heer zog 1914 mit nur sechs Kraftwagengeschützen und 12 be­spannten BAK.-Batterien ins Feld. Es gab damals auch für die Heimatabwehr noch nicht das, was man heute den Luftschutz nennt. Nur für ein­zelne wichtige Bauten waren einige eingebaute Ka­nonen und etliche MG.-Posten vorgesehen.

Das damalige Deutschland war auf dem Gebiete der Luftwaffe hinter der Entwicklung anderer Staa­ten, namentlich Frankreichs, zurückgeblieben. Daß aber die feindliche Luftwaffe von ihrer zahlenmäßig überwältigenden Ueberlegenheit nicht einmal den naheliegenden Gebrauch einer umfassenden Luftauf­klärung machte, lag an den falschen Auffassungen, die man damals noch überall über die taktischen Ver­wendungsmöglichkeiten der Flugzeuge und damit entsprechend auch ihrer Abwehr hatte. Das sollte dann der Krieg selbst beweisen. R. Geha.

Der Präsident der mandschurischen Schwer­industriegesellschaft, A i k a w a , ist als Bevollmäch- ttgter der mandschurischen Wirtschaft vor etwa zwei Wochen nach Berlin gekommen, um über die zukünstige Gestaltung des gegenfeitigen Warenaus­tausches und bie Mitarbeit Deutschlands am man- dsch-urtschen Wirtschaftsaufbau zu verhandeln.

Wieder daheim.

Immer wieder muß man feststellen, daß der eng­lische Marineminister Churchill in feinen Behaup- lungen über die englische Seekriegführung mit einer zeradezu militärischen Pünktlichkeit von deutschen Streitkräften und den durch sie gelieferten Tatsachen bis auf die Knochen blamiert wird. Es ist noch nicht ange her, daß Churchill verbreiten ließ, es gebe eine deutschen Kriegsschiffe mehr, die draußen auf >em Meere im Handelskrieg tätig feien. Um so auter mag ihm nun der einhellige Jubel in die Ohren bringen, mit dem ganz Deutschland die Heimkehr des tapferen Panzerschiffes begrüßte, Kis jetzt auf Befehl des Führers den Namen

Am Freitag früh ereignete sich in einem Elektri­zitätswerk in Lancash ire eine schwere Explo­sion, die einen großen Brand zur Folge hatte. Die ganze Decke des Gebäudes, das am Ufer des Man­chester-Schiffahrtskanals liegt, flog in die Lust, die Trümmer stürzten in den Kanal, der dadurch un­passierbar wurde. Das Werk versorgt ein großes Stahlwerk und den gesamten Bezirk mit Strom.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Emst Blum­schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Pro­vinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Bruhlfche Unioersitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit

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