Ausgabe 
26.10.1940
 
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(^/ürdm Kinderbrer

Operationsgebiet vor. Um 23 Uhr stehen sie zehn überzusteigen. Zehn Mann, unter ihnen ein Ossi- Seemeilen südöstlich der Äs le of Wight. Zwei zier, steigen mit Hilfe der Besatzung des Torpedo- feindliche Küstenhandelsdampfer kommen in den boots völlig zusammengebrochen über Der Rom- Surs der Torpedoboote Aus kurzer (Entfernung Mandant bleibt mit vier Seeleuten auf dem Boot, schlägt die erste Salve der Artillerie auf die Han-Die Flagge nieder", fordert der Torpedobovts- delsschiffe. Eines von ihnen antwortet auf das kommandant den Kommandanten des U'Boots,agers

Bcc Optiker am Bahnhof

Darüber hinaus aber ist die Brücke auch zum

MONDAMIN

OTonbomln gibt tt auf »le mit einte X bezeichnete. Sh* (djnlnc ku Reichsbrottarte für Sinkt« bl« 40 6 Jahre»,

foaupadirrhetter Ti ftreMi» Wllbelm Vanne Stfliöeitretei oei äauprirtir' »lern? 2hmft SPhimfcftein. Verantwortlich ürEoittl und «über I. B. Ernst Blumichein für das rHeu'iekon:Tr. HanSThpriot; ür Stao Gienen Prvvin«, ii-1rt Chan u. Sport: Ernu ^lumutie n.

Trud uno Verlag iHrühlitbf Uniner'tatsdrucfere' ?H. Lange h. G. Verlaosieiter Tr. ?nH Ärdt Hamann ilme-peni? ter Hane Beck. Ber mtrvo''ti'ch fir dhi 3nbah öer91n eioen Ibeoborttümmn Pi N-.6.

ZtaltenMer Wehrmachtbericht.

Rom, 25.Oft (DRB.) Der ltalienifche wehr- Machtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut:

3n Ttordafrika schlugen unsere vorgeschobe­nen Kolonnen feindliche motorisierte Kräfte östlich von S t d i V a r a n i In die Flucht. Unsere Flieger­staffeln bombardierten die Hafenanlagen von Port Salb, den Flugplatz von Catbhur nordwestlich von Kairo, die Anlagen von Aboukir östlich von Alexandrien. Maaten Dagush. die Flugplätze von Fuka. Ll Daba und die Bahnhöfe von El Baba und Marsa Matruk. Ueberall wurden beträchtliche Ergebnisse erzielt und große Brände verursacht. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt.

Lin feindlicher Luftangriff auf Tobruk blieb ohne Erfolg. Bei einem weiteren Luftangriff auf B e n g h a s i wurde ein Eingeborener getötet und zwei Araberhäuser beschädigt. Kein Schaden an militärischen Zielen.

3n Ostafrika kam es In der Gegend von Las- sala und im Setit zu Zusammenstößen ,wischen motorisierten verbänden, die für uns günstig aus­tiefen. Unsere Luftwaffe bombardierte Schiffe im Hafen von Port Sudan. Feindliche Flugzeuge warfen Bomben auf Azozo und Lassala. wobei es insgesamt fünf Verwundete gab, ferner auf Deca- mere. Asmara, El Uak, El Gabo (Somatilanb) ohne Schaden anzurlchten.

polnische Gpiönagezentrale in Rumänien.

Das ganze Nest ausgehoben. Rydz-Smiglh verhaftet.

Grenzsoldaten wißen von der Herzlichkeit des ersten Wiedersehens dieser schlichten Menschen mit deut­schem eindrucksvolle Begebenheiten zu berich­ten. hier setzten gläubige Menschen zum erstenmal

Schweres Fährunalück in Schweden.

44 Tote.

Geräte sind standardisiert. Die Arbeiter die die Flugzeuggeräte Herstellen, haben die gleiche syste- matijche Schulung seit Jahren erfahren und bauen in allen Fabriken die gleichen standardisierten Mu­ster. Dieser Vorsprung der nur durch eine auto­ritäre Staatsführung im Verein mit einer Gemein­schaft durchgeführt werden kann, bei der Unter­nehmer und Arbeiter, Techniker und Soldaten im gleichen Geiste für das Gemeinwohl seit Jahren er- zogen und geschult sind ist der Garant für die unerschöpflichen Reserven der deutschen Luftwaffe.

Fassen wir nochmals zusammen: (Eine nahezu doppelte Ueberlegenheil an Bevölkerung aus deutscher Seite, dazu ein seit 3ahren besser ge­schultes und ausgewählles Personal, völlig un­behinderte Rohskofsnachfuhr in beliebigen Men- gen, eine einheitlich geführte, über das ganze Land verteilte und aufeinander abgestimmte Industrie, Techniker und Arbeiter, die seit 3ah- ren auf das gleiche Ziel Und die gleichen Metho­den ausgerichtet wurden, ein Rachwuchs an Flugzeugbesahungen und Fleugzeug-Wartungs- personal, der in einem Maße luffrömt, daß erst seht und nur in Ausnahmefällen Soldaten gegen England fliegen, die erst im Kriege in die Luftwaffe eingetreten sind.

Diese Grundlage ist die Gewähr dafür, daß d i e Hammerschläge d e r deutschen Lust- roaffegegen England s o ober s o seinen militärischen Organismus ins Herz treffen werden. Unbegrenzt aber find die Re­serven an Mann und Material, die Deutschlands Lustwaffe zur Verfügung stehen, dank dem Vor­sprung an Jahren, den niemand in der Welt in diesem Kriege aufzuholen vermag.

im Dienst der Volksgemeinschaft wirtschaftenden ehrbaren deutschen Kaufmanns zu stärken.

Gewerbesteuer bei Wiederaufnahme des Aeiriebes.

Nach Ausbruch des Krieges wurde bestimmt, daß die Gewerbesteuer erlischt, wenn mit der Einziehung des Unternehmers der Betrieb tatsächlich eingestellt wird. In den letzten Monaten sind nun viele Sol­daten, insbesondere Weltkriegsteilnehmer, entlassen oder langfristig beurlaubt worden. Sie müssen die Wiederaufnahme ihrer gewerblichen Tätigkeit der Gemeindebehörde anzeigen. Die Wie- deraufnahme wird gewerbesteuerlich als Neu. arünbung eines Gewerbebetriebes behanbelt. Für bie Festsetzung bes einheitlichen Steuer, ß° betrages ist als Gewerbeertrag bas mutmaßliche Ergebnis ber ersten 12 Monate des Gewerbebe­triebes zu ermitteln.

Die Bedeutung Deutfch-Przernyfls liegt m seiner Lage als Knotenpunkt im deutsch-russi­schen Warenverkehr. Schon in der Frühe wird man durch das Getute und Gestampfe ber über die Sanbrücke einfahrenben russischen Oel- und Getreibezüge geweckt. Selbstver- stänblich läßt man sich nicht bie Gelegenheit ent- geben, ben für östliche Verhältnisse immerhin sehr lebhaften Güterverkehr näher in Augenschein zu nehmen. Aus ber Brücke, in beren Mitte bie beutsch- russische Grenze vertäust, stampft bie schwere Loko­motive mit einer Menge Oeltank- unb sonstiger Guterwagen bem beutscben Urnlabebahnhof in Deutsch-Przernysl zu. Der Zug fährt von ber Fluß­brücke einen langen Wall entlang auf ben eigent­lichen Urnschlagebahnbof, wo bie russischen unb deut­schen Wagen auf verschiedenen Spurenbreiten stehen unb ihre Güter umgetauscht werden.

Die Eisenbahnbrücke bei Deutsch-Przernysl ist wohl eine ber wichtigsten Europas. Sie ist Zeuge ber starken wirtschaftlichen Zusammen ar­beit zwischen Deutschlanb unb Ruh­la n b. Auf biefer Brücke rollen Tag für Tag auf ber russischen Breitsvnr die Züge mit den im Rah­men des deutsch-russischen Handelsabkommens an das Reich bzw an bie Sowjetunion fälligen Uiese- rungen Oel, (Betreibe, Holz komm-n nach Deut'ch- lanb unb Chemikalien. Landmaschinen forme in­dustrielle Fertiaprodukte rollen nach Sowietrutz- sand Die kommerzielle Zusammenarbeit beider

jungen deutschen Flotte übernommen, wenn gegen den Feind fahren.

Spät abends kamen wir in der von neuem Leben durchpulsten Stadt an, deren wechselvolle Bergan» genheit so eng mit der Geschichte des Ostraumes verbunden ist. Die Lichterkette der Straßenzeilen kündete uns bereits von weither auf den Höhen die jüngste Stadt im grohdeutschen Machtbereich an, unb bann fuhren wir auf etwas holprigem Pflaster an nachtbeschatteten Häusern vorbei, um uns von einem hilfsbereite« Solbaten unser Nachtquartier, bas einzige Hotel Deutsch-Przemysels zeigen zu lassest.

Offen gestanden: Soviel Gastlichkeit hatten wir nicht erwartet. Denn man bedenke: Deutsch-Przernysl mar nur bie ärmere Dorstadt der vor dem Kriege rund 60 000 Einwohner zählenden Festungs- unb Rentnerstadt Przemysl. Der größere Stadtteil fiel an Rußland. Das auf bem westlichen Sanufer ge­legene, also heute zum Generalgouvernement ge- hörenbe Przemysl, hatte in ber ersten Zeit nach der Trennuna ber beiben Stabtteile roeber Elektrizi- täts- noch Wasserwerk, weder Postgebäude noch Bahnhof, weder Hotel noch Krankenhaus. Das alles mußte erst von ber deutschen Verwaltung, wenn auch vielfach nur als Notbehelf, geschaffen werben, und es wurde geschaffen, sozusagen aus bem Bo- ben gestampst. _ . _ . ,

DerDeutsche Hof", so ist ber Name bes Hotels, wurde in einem von ben Polen erbauten Frauen­heim gleich als erstes Oebäube hergerichtet, und man muß sagen, der Fremde fühlt sich in den freundlichen hellen Räumen nach langer Fahrt sehr wohh Der Stadthauptmann freut sich jedesmal, wenn er seinen zahlreichen Gästen aus Krakau, aus Warschau oder aus dem Reich diese Gaststätte zeigen bart Mit nicht geringerer Freude erwähnt er bann auch daß gegenüber bemDeutschen Hof" das ebenfalls neu hergerichtete Gebäude ber Stadtverwaltung liegt von bem aus bas nach bem Kriege von 14 000 nuf rund 33 000 Einwohner gewachsene Deutfch- Przemyfl geleitet wirb. Das ist ber erste Einbruck von biefer Stabt, ein unmittelbarer und sehr leben­diger Eindruck, so lebendig, baß ber Befucher schort mit den Problemen dieser Grenzstadt bekannt wird.

Torpedoboote am Feind!

Unter der englisch rn Käste zwei Fahrzeuge und zwei U-Bootsjäger versenkt.

22 Gefangene und den Union Zack eingebracht.

8nn RricgsbcritDler Kurt Parket.

Die Brücke von Deutsch-przemysl

Von Dr Wilhelm Cuypers.

D u f a r e ft, 25. Ott. (DNB.) Der Legionärvolizei ist es gelungen, einen umfangreichen polnischen Spiostag'eapparat in Rumänien auszu­heben. Sie durchsuchte am Mittwoch sämtliche ber ehemaligen polnischen Gesandtschaft gehörenden Häuser außer dem Gesandtschaftsgebäude und fand dabei weiteres Material über den Aufbau dieser Organisation und ihre Verbindungen zur eng­lischen Gesandtschaft. Es ergab sich, daß der polnische Spionageapparat formell der Leitung des Intelligence Service für Rumänien unterstand, die in den Händen des englischen Militärattaches Nabb lag. Nabb hat vor einigen Tagen Bukarest verlassen, ebenso ist eme größere Zahl ber burch die bisherigen Untersuchun­gen schwer belasteten Polen inzwischen nach Jstan- ^^E^ist ^erwiesen, daß die polnische Organisation ihre Mittel aus englischer Quelle bezog, ebenso daß ihr technisches Material, vor allem die beiden Geheimsendestationen, von den Engländern stammt. Außerdem wurde festgestellt, daß eine Reche von offenbar belastenden Dokumenten in den letzten Tagen in die englische Gesandtschaft gebracht wor­

auf. Es geschieht nichts! Mit einem Bootshaken reißt ein Besatzungsmitglied des deutschen Bootes die Flagge nieder. Sie fällt an Oberdeck des Tor­pedobootes. Der Kommandant des feindlichen U- Bootjägers macht sich an dem ochternen Wasser­bombengerüst zu schaffen. Wenn er die Wasser­bomben schärft und auslöst, werden beide Boote schwer beschädigt, vielleicht vernichtet. Auf eine Auf­forderung, von bem Wasserbombengerüst fortzu­gehen, reagiert ber Engländer nicht. Auch nicht auf bie letzte Slufforberung, mit ben letzten Besatzungs- mitgüebern überzusteigen. Das Torpeboboot legt wegen ber 'Wasserbombengefahr ab. Aus hunbert Meter Entfernung vernichten einige wei­tere Salven bas Fahrzeug ganz. Don der Back bis zum Achterschiff brennend, sinkt es.

Ein anderes Torpedoboot hat 12 Tommies bes zweiten U-Bootsjägers aus dem Wasser gefischt. Mit 22 Gefangenen fetzt der Verband feine Fahrt fort. Ihre Aussagen ergeben, daß es sich tatsächlich um U-Bootsjäger handelt. Eines ber 107- Tonnen-Boote ist noch nicht lange im Dienst.

Als die deutschen Boote in den Morgenstunden wieder in ihren Hasen an der französischen Kanal­küste einlaufen, können sie voller Stolz auf eine Nachtunternehmung blicken, die ebenso erfolgreich wie kühn war. Die tapferen Boote der deutschen Kriegsmarine haben den Gegner an der stark geschützten englischen Küste ge- stellt. Den Angriffsgeist der Torpedobootswaffe des Weltkrieges haben die kleinen Torpedojäger der ........ sie

langen Winterabenden zu bieten.

Die Stadtverwaltung hat an alles gedacht, um dieser östlichen Grenzstadt im großdeutschen Macht­bereich die lebendigen Merkmale deutscher Arbeit und deutschen Fleißes zu geben. Vieles wurde in kurzer Zeit geschaffen, vieles wird noch in Angriff genommen Zu ben sichtbaren Erfolgen gehört auch die Einrichtung eines Elektrizitätswerkes, das in einer ehemaligen Synagoge entstanden ist. Da die Stadt van dem auf russischer Seite gelegenen Elektrizitätswerk mit Licht versehen wurde mußte schnell gehandelt werden. Die nach der Evakuieruna der Juden frei gewordene Synagoge wurde deshalb umaebaut unb nach fieben Wochen Bauzeit als Elek­trizitätswerk in betrieb genommen. Inzwischen wurden noch ein Wasserwerk unb ein Kran­ke n b au s fertiggestellt. Der Dersonenbahnbaf hat vorerst noch örnniforifches Ausleben Der lauter» uwschl^aebabnhof. auf dem vor allem die russischen Poltatifmnaen umaelaben werden, ist inzwischen nnfitrt fertig geworben E'N zweiter Umlchlaaebabn- bnf für G-treihe usw. ist in ber Nähe Deutsch- Pr'omnils im Bau

Die Stadtverwaltung gebt überall mit Schwung vnh Teamn ans "O-rk ^-iitlch-Nrremyll soll ftni^r Wwdruck h»r beuHrhen Machtbobeit an unser-r Ost- arene werden und damit zuakeich Garant für dia «t^kiicrtat J»er im Zu^e d->r Neuordnung Europas geschaffenen Grenzverbältnisse sein.

©fdrfnna ber ^ellunq be« ebrßoren Kaufmanns.

Der Ausschuß für bas Recht bes Hanbelsstanbes unb ber Handelsgeichäste ber Akademie für Deut­sches Recht hielt kürzlich eine Arbeitstagung ab. Der Ausschuß bat das Ergebnis feiner Beratungen über die Neugestaltung des Handelsrechts in Form von Leitlätzen lufammengefafct. Diese geben davon aus daß auch bei weitgehender Einarbeitung ber bisherigen hand-lsrechtlichen Vorschriften in ein allgemeines Verkehrs- unb Schulbrecht bes tu schaffenden Dolksgesetzbuches bie Natwendigkeit blei- ben wird gewisse nur bem kaufmännischen Verkehr eigene Bedürfnisse durch Sovdervorschristen zu regeln. Demgemäß hat es der Ausschuß als feine Aufgabe betrachtet, bie im heutigen Hanbelsqel-tz- buch enthaltenen Sondervorschristen auf ihre Re- formbebürftigfeit zu prüfen mit bem Hauptziel, die Stellung bes selbständig und selbstverantwortlich

manbant hat bas Feuer eingestellt. Don bem feinb­lichen Fahrzeug hört er gellende Hilferufe:Please help. Er geht noch näher heran unb legt sich mit bem Dorschiff längsseits bes Hecks bes englischen U-Bootsjägers. Noch immer hört er die Hilferufe. (Tome on Borb!", forbert er die Engländer auf, von ihrem brennenden Boot auf fein Fahrzeug überzusteigen. Zehn Mann, unter ihnen ein O:fi=

Gchristiumspflege.

. 23on Joachim K.rchner,

<5dufd)rirftum?beauriraGtem.

Die Woche des Buches erinnert uns immer wieder Daran, eine mie wichtige kulturelle Ausg-.ibe ber nationalsozialistischen Bewegung mit einer stän­digen Überwachung und Prüfung unseres Schrift­tums erwachsen ist. Die Partei hat imAmt Schrifttumspflege", das dem Reichsleiter Rosen­berg unterstellt ist, die zuverlässige Stütze zur Forderung und gesunden Entwicklung unseres na­tionalen Schrifttums erhalten. Die Dienststelle, bie feit acht Jahren ihre Tätigkeit mit einem großen Stab fast durweg ehrenamtlicher Mitarbeiter ent­faltet, hat nicht nur durch den ständigen Wertungs­und Ausleseprozeß ihres Lektorats an ber raschen Gesundung und dem Neubau unserer Literatur einen unbestritten großen Anteil; darüber hinaus ist ihre Arbeit im ganzen Reich auch durch prak­tische Maßnahmen unb Einwirkungen sichtbar ge­worben. Es sei erinert an bie zahlreichen Bücher- listen, die über Rasse. Bolkskunbe, Dorgeschichte, über England und ben Kampf im Osten, sowie über schöngeistige Schriften erschienen, ferner an die Schriftenreihe ber NSDAP., bie die zeit­nahen Probleme aus den Federn unserer besten Fachmäner in billiger Form ber gesamten deutschen Öffentlichkeit barbietet, an die Jahresgut-

ihren Fuß auf ben Boben des neuen Vaterlandes, das ihnen der Führer geschenkt hat.

Ein Blick von biefer Brücke roeitum vermittelt ein bezeichnenbes Grenzerlebnis. Die etwa hunbert Meter entfernt liegenbe Straßenbrücke, die früher bie beiben Stabtteile Przemysls verband, wurde von den Polen auf ihrer Flucht gesprengt. Ihre zerstörten Spanten und Bogen werben vom rau­schenden San umspült. An ben westlichen Enben ber Brücke unb auf beiden Seiten sind Stachel­drahtverhaue angebracht. Drüben sieht man den russischen Grenzsoldaten in seiner olivgrünen Uni­form auf» und abgehen. Sonst ist auf bem jensei­tigen Ufer nicht viel zu sehen. \

Die Russen haben die meisten Häuser der anbe- ren Uferstadt räumen lassen, nur selten sieht man ein Auto ober einen Fußgänger. Auf der Burg­ruine neben bem Hügelwald flattert eine ver­blichene Fahne Man vernimmt kaum ein Lebens­zeichen auf der ganzen anberen Uferfeite außer dem Gestampfe ber anroUenbe Züge.

Auf unserer Seite, entlang ber schönen Kastanien- alles, herrscht reges Leben. Man begeanet Zivilisten unb Solbaten, bie ihren gewohnten Userspaziergang machen. In direkter Nähe des San mit dem Blick auf ben russischen Stabtteil liegt bas stets gut be­suchte Theatercafe, in besten Nähe bas Grenz- Ian b tb e a t e r Deutsch-Przernysl ersteht. Hier wirb demnächst das Ensemble des Deutschen Theaters aus Krakau Gastspiele geben. Die zahlreichen Soldaten in der Stadt werden eifrige Zuschauer sein. Im gleichen Gebäude sott ferner ein Kino eingerichtet werden, um Unterhaltungen für Mußestunden in

d*In^der sogenanntenPolnischen Flüchtlingshilfe fand man außerdem eine große falsch er- zentrale. Man entdeckte dort bei der Durch­suchung, daß noch eine zweite englische Zentrale eriftieren muß und das die Spuren tn die englische Gesandtschaft führen. Man fand ferner tn einem ber Häuser Vorarbeiten zum Druck mehrerer gegen Deutschland und vor allem gegen bie Persönlichkeit bes Führers gerichteter Propaganbabroschuren. In­zwischen sinb rund 100 Polen darunter 30 Mt «lieber ber sogenanntenpolnischen Gesanbtschaft verhaftet worben. Die Spionagetahgteit roar gegen Deutschlanb unb gegen Rumänien gerichtet.

Der frühere polnische Marschall 91p b ^-Sm i g 11), der durch bas bei ber ÜIuMuna der P°M*tn Spionaqeorflanifation qefuniene Miterml belastet mar ift «eitern mehrere M->le vernommen und beute verhaltet worden. Er befanb sich zuletzt auf einer kleinen Besibunq in dem A^^un<te- bezirk Dalcea in der Geqend von Kraiowa. ur mürbe in Ramnicu Dalcea inhaftiert.

Feuer. Nach wenigen Salven sinb bie beiden Schisse wrack geschossen. Brennend gehen sie in bie Tiefe.

Der Derbanb läuft Westkurs weiter. Angestrengt spähen bie Brückengasten unb ber Leitstand auf bie silbern alitzernbe See. Kein Windhauch bewegt bie Wasserfläche, bie Tage zuvor ber Sturm peitschte unb bis auf ben Grunb aufwühlte. Gegen 1 Uhr kommen roieberum zwei Fahrzeuge in Sicht. Mit langsamer Fghrt steuert ber Derbanb bie Gegner an. Deutlich heben sich ihre Silhouetten gegen ben Hellen Monbhimmel ab. Ein Geschütz ist zu erken­nen! Nach ber Bauart muß es sich um feinb - l ich e U-Bootjäger hanbeln. »Klar Schiff zum Gefecht!" Die Männer stehen hinter ben Ge­schützen unb auf ben Torpeborohrfätzen. Immer näher gehn bie Boote an ben Feind heran. Fieber­haft warten bie Geschützbebienungen auf bie Feuer­erlaubnis. Die Tommies scheinen nichts zu mer­ken! Die erste Salve verläßt bie Rohre! Aus kur­zer Entfernung geschossen, schlagen sie zum Teil als Volltreffer in bie femblichen U-Boot­jäger. Salve auf Salve geht aus ben Rohren! Drüben zeigt sich keine Gegenwehr. Bei bem Feuer­überfall ist bort bas 7,5-cm-Geschütz außer Gefecht gesetzt und auf bem zweiten Fahrzeug der Kommandant gefallen. Nur wellige hundert Meter stehen bie Torpeboboote vom Feinb ab. Mitt- schiffs schlagen ays beiben U-Bootsjägern Flam­men. Kleinere Detonationen erschallen zwischen bem Geschützfeuer. Munitionslasten gehen auf ben feinb­lichen Booten in die Luft. Eines ber Torpeboboote ist auf hundert Meter herangegangen. Der Kom-

....., 26. Oft. (PK.) Ein Verband deutscher Tor­pedoboote steuert im Kanal Kurs zur Südküste Englands. Xampferpobte Boote sollen unter der englischen K ü st e nach kleinen Geleitzüger. oder Bewachungsfahrzeugen suchen. Es ist eine wolkenlose, mondhelle Nacht. Mit rauschender Heck­see stoßen die schnellen und wendigen Boote in das

achtenanzeiger, in denen die Wertungsarbeit des Lektorats niedergelegt ist, und an die führende deutsche Literaturzeitschrift, dieB ü ch e r k u n d e", die für die Anschaffungspolitik in den Partei-, staatlichen, städtischen unb Volksbüchereien als allein maßgeblicher Faktor gar nicht mehr wegzu­denken ist. Weiter sei auf bie verschobenen Buch - ausftellungen hingewiesen, bie weit über ben lahmen bes Schrifttums herausgreifenb, für jeden Zarteitagsbesucher ein Erlebnis geworben sind, und deren nächste am 8. November unter dem Titel Deutsche Gröhe "in München eröffnet werden wird. Nicht zuletzt fei der gewaltigen Büchersamm­lung, der Alfred-Rosenberg-Spende, ge­dacht, die viele Millionen wertvoller Bücher unse­ren Soldaten zur Verfügung stellt.

Fragen wir uns nach dem Grund dieser nie ruhenden gewaltigen Anstrenguntzen um die deut­sche Schrifttumspflege, so ist ber tiefste Grunb barin zu finden, baß wir unsere Waffen bes Geistes stets scharl zu halten, ja, daß wir sie ftänbig zu verbessern wünschen. Wir wollen nie wieber zu jenen Anschauungen zurückkehren, die aus einer verschwommenen weltbürgerlichen Gesinnung her­aus einer europäischen Mischkultur bas Wort rebe* ten, und bie willig fremde und fremdrasfische (Ein­flüße im Schrifttum aufnahmen. Die Folge dieser Entwicklung war der völlige Zerfall jeglichen art­eigenen Schrifttums. Wir wissen, daß jedes wahre^Dichtwerk national bedingt ist; sein Boden ist das Volkstum, aus ihm ziehen starke fünft- lerifche Begabungen allein ihre Kraft. Und wie das Rassische aus keinem Gebiet des Lebens auszu­scheiben ist, so ist es auch garnicht aus ber Dicht­kunst hinwegzubenken, die sich selbst aufgeben würbe, wenn sie nicht immer wieber aus bem ewi­gen Born völkischen (Eigenlebens schöpfte. Dieses Zurückgreifen und Sichspiegeln im Volkstum beutet keine Enge, fonbern Kraft unb Tiefe. Denn die größten Dichter des Abendlandes, Homer, Aeschylos, Dante, Shakespeare, Cervantes und Goethe warennational". Sie empfingen ihr Bestes als Erbteil von ihrem Volk und müssen daher vor allem auch wieder als geistige Repräsentanten in ihrem Volke weiterleben. Wohl mögen auch unsere Dichter von ben Großen ber Weltliteratur fünft- lerifche Anregungen empfangen, aber sie werden nur bann den deutschen Volksgenossen etwas zu sagen haben, wenn jeder Leser in den Gedanken und Empfindungen des Dichters den Pulsfchlag d"s eigenen Erlebens mieberfinbet. Diese an sich felbft- verstänbliche^ Förberung ist ber Dichter- unb Leser­welt stets wachzuhalten, ist bie entscheibenbe und ! große Aufgabe nationalsozialistischer Schrifttums- : politik.

Stockholm, 25 Ott. (SuropapreM Ein s-hw-.

res Fährunglück. be' ßeben

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beiß? es daß bie Rettungsarbeiten erst mit -Her &. f ln6 Reich, unb bte beuHihei

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