Ausgabe 
26.10.1940
 
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Samstag,26 | Sonntag, 27. Gttober 1940

(90. Jahrgang llr. 254

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Deulsch-iialienische Fliegerbomben aus England

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Britisches Bombenflugzeug in Norwegen abgeschoffen.

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Während seines Aufenthaltes in Frankreich empfing der Führer den Vizepräsidenten des französischen Ministerrates, Laval. Bei der Besprechung war der Reichsminister des Auswärtigen von Ribben­trop (im Hintergrund) zugegen. (Presse-Jllustrationen-Hoffmann-M.)

treten, die Vergangenheit soll aber dazu dienen, um die Verantwortlichkeiten festzustellen."

Der Madrider Korrespondent desCorriere della Sera" schreibt zur Begegnung General Francos mit Hitler, sie besiegele die Aus­richtung der Politik Spaniens mit den befreunde­ten Achsenmächten, die Spanien europä­isches Prestige verschafft -und instandge­setzt hätten, in den Fragen des Wiederaufbaues Europas und Afrikas ein Wort mitzusprechen. Die Leiter Spaniens hätten nicht nur die Bedeutung der revolutionären Ereignisse Europas erkannt, son­dern sie seien entschlossen, zur gemeinsamen Sache ihren Beitrag in politischer Einsicht zu leisten. Italien, Spanien und Deutschland gingen jetzt in der gleichen Richtung vor, darüber könne nicht der geringste Zweifel be­stehen. Gleiche Richtung bedeute nach spani­scher Ansicht, daß die abschließende Begegnung im Geiste der auf den Schlachtfeldern Spaniens ent­standenen Kameradschaft und der politischen Inter- essen-Uebereinstimmung der drei Mächte erfolgte.

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Die Japaner sind ein Seevolk, lieber Tausende von Seemeilen zieht sich das Jnselreich von den südlichen Küsten der Insel Sachalin bis zu den Ge­staden von Formosa hin. Es ist deshalb nur zu natürlich, daß die Flotte eine beherrschende Stellung in dem Wehrwesen des fernöstlichen Kaiserreiches einnimmt, und naheliegend, daß der große Kaiser Mutsohito, nachdem er das Tokugawa-Shogunat beseitigt hatte, der Schaffung einer modernen Flotte sein Hauptaugenmerk zuwandte.

Das Derm in en ber britischen Häfen wurde farlgeseht.

3m Rahmen der von der deutschen Luftwaffe durchgeführten Kampfhandlungen gegen England starteten zum ersten Male italienische Kampfverbände von ihrer Absprungbasis im besetzten Gebiet aus. Sie erzielten durch kühn ge­führte Angriffe und wohlgezielte Bombenwürfe große Erfolge gegen Hafenanlagen im Osten der britischen Insel.

Der Feind flog bei Rächt nach Korb- unb Desl- beutschland ein. Seine Bombenangriffe richteten sich in erster Linie gegen Hamburg, wo an einigen Stellen im Stabtgebtet und im Hafen Brände unb sonstige Sachschäden verursacht wurden. 3m Schuhe einer geschlossenen Wolkendecke stieß der Feind mit

Oslo, 26. Okt. (DRB. Funkspruch.) Ein bri« tisches Bombenflugzeug, das gestern über die norwegische Küste bei Heugesuird einflog.

Madrid, 25. Okt. (Europapreß.) Einen auf­schlußreichen Artikel veröffentlicht am Freitag früh das parteiamlliche OrganA r r i b a". Darin wird die frühere Passivität der spanischen Außenpolitik kritisiert, und zwar sowohl diejenige der vergange­nen Jahrhunderte, als auch die vor Antritt von Serrano Sun er.

Unter dem Titel:Das, was nicht mehr ge­schehen wird!" schreibt das Blatt:Wir wollen heute in der spanischen Außenpolitik einen Begriff einführen, der einen tiefen Wandel bedeutet, der einen Aktivismus in die Diplomatie der Passivität bringt: Die s p a n i s ch e D i pll o m a t i e i st zum Aktivismus übergegangen. Fünf oder mehr Generationen von Spaniern haben dem langen Selbstmord eines Volkes" zugesehen.Diese Politik", so erklärt das Blatt,muß endgültig liqui­diert werden." Weiterhin erklärtArriba", es solle jetzt auf die Passivität der spanischen Diplomatie nicht weiter eingegangen werden. Es sei jetzt Spa­nien bewußt, daß durch den Mangel der einen oder der anderen Spanien wichtige Gelegen­heiten versäumt habe.Solches ist schlecht, wenn es sich um Innenpolittk handelt; das ist aber noch schlechter, wenn es um außenpolitische Pro-

England und Europa.

Don profeflor Dr. $. A Ci|.,

Seit drei Jahrhunderten haben sich Vorstellung und Bild Europas im Westen anders entwickelt als im Reich. Deutlich ist dieser Gegensatz erst in der jüngsten Vergangenheit chervorgetreten, als in Versailles und Genf dieser Plan einer w e st l i ch e n Ordnung dem Reich vorgelegt und aufgezwun­gen wurde. Durch die Artikel des Zwangsdiktates und die Diskussionen auf den Tribünen des Völker­bundes wurde klargestellt, daß den Demokratien des Westens Europa als Begriff unb Gestalt nicht oerbunben ist mit bem natürlichen Wachstum seiner Völker, seiner Geschichte unb seinem trabitionellen Lebensbewußtsein. Es war zwangsläufig, daß das Erwachen des deutschen Volkes nicht nur die Frage seiner historischen Grenzen und seines traditionellen Lebensraumes aufwarf, sondern zugleich die end­gültig gemeinte Gliederung des Kontinents Ver­sailler Herkunft in Frage stellte. Die Vorstellung von Europa, die das erwachende Deutschland in sich trug, hatte nichts mehr zu tun mit jenem Gebilde, das auf der Ideologie des Genfer Kollektivismus beruhte. In der Besinnung auf die eigene Geschichte lag der Anspruch des deutschen Volkes, in Europa mehr zu sehen als eine geographische Bezeich­nung, den Namen für staatliche Organisationen ober gar einen überstaatlichen Zusammenschluß. Als Lebensraum europäischer Rassen unb Völker würbe es auch in seinen geistigen Leistun * g e n gesehen, die in der Vergangenheit seine große Einheit einmal begründet hatten, denn kein europäischer Einheitsgedanke konnte jemals auf das Bewußtsein verzichten, das als Reichs- g e d a n k e des M i t t e l a l t e r s in der Mitte Europas noch lebendig war, das unter dem Begriff des Abendlandes die Gemeinschaft aller europäischer Völker umschloß. Diese Einheit Europas war jedoch

Annahme von 'Ilmeiaett für die Miltagsnummer biSKV.Ubr besVormittakS

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Der Wehrmachtbmcht vom Freitag.

Berlin. 25. Ott. (DRV.) Das Oberkommando ber Wehrmacht gibt bekannt:

Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage in kurzer Folge mehrmals die britische Haupt­stadt an und belegten im Süden der bri­tischen 3 n f e l einige hafenplähe. 3nbuffriean- lagen und Verkehrseinrichtungen wirksam mit Bom­ben. Bei Rach! richteten sich die Angriffe mit dem Schwerpunkt wiederum auf London, wo Brände und Explosionen das weithin sichtbare Zei- chen unseres Erfolges waren. Ferner erstreckten sich die Vachtangriffe auch auf Rüstuugs^ntren und Hafenbezirke.

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einige Monate beanspruchen, wodurch dieBurma- straße für lange Zeit unbenutzbar

Japans Seemacht.

Eine der mächtigsten und modernsten Flotten der Welt.

Den entscheidenden Schritt zur Vormacht in Ost- asien tat aber Nippon in seinem Kriege 1904/05 gegen Rußland. Völlig überraschend erschie­nen japanische leichte Streitkräfte vor dem Hafen von Port Arthur und beschädigten durch Torpedo­treffer eine Reihe russischer Kriegsschiffe. Don die­sem moralischen Schock hat sich die russische See­kriegführung in den weiteren Kämpfen um die Festung nie richtig erholt. Nach dem Untergang des russischen FlaggschiffesPetropawlowsk", auf bem der vergötterte Admiral Makarow mit fast ber gesamten Besatzung in ben Fluten versank, war der 9e Mann, der die Lage vielleicyt zugunsten inds hätte meistern können, ausgefallen. Abmiral Togo zwang in einer siegreichen See­schlacht das russische Geschwader, seinen Plan, nach Wladiwostok durchzubrechen, aufzugeben. Die russi-

worden ist.

Engländer und Amerikaner verlassen Mandschukuo.

Tokio, 25. Okt. (Europapreß.) Stgrke Tenden­zen zum Verlaßen des Landes machen sich nad) einer Meldung der Tokioter ZeitungNicht Nichi' unter ben Englänbern unb Amerikanern in Mandschukuo bemerkbar. Nachbem ben Amerikanern schon vor zwei Wochen die Heimreise empfohlen worden war, hat jetzt auch der englische Botschafter in Tokio, Sir Robert Craigie, den Eng­ländern in Mandschukuo das Verlassen des Lan­des angeraten. Die Vorderettungen zur Evakuierung der Engländer und Amerikaner in Manschukuo sind, wie die Zettung hinzufügt, bereits im Gange.

LapanischeLustangriffeaufTschungking

Tokio, 25. Okt. (Europapreß.) Schwere und leichte japanische Bomber führten unter Ausnutzung günstigen Wetters am Freitag einen Luftan­griff auf Tschun gking durch. Sie warfen Spreng- und Brandbomben auf militärische Ziele im Zentrum und in ben Außenvierteln ber chine­sischen Hauptstabt ab. Feuerschein und Rauchwolken zeigten an mehreren Stellen die Wirkung des Bom­bardements.

Seemacht geschaffen, im Vertrauen auf chren sieg­reichen Einsatz, wenn das Vaterland in der Stunde der Gefahr ihrer bedarf.

Die Burmastraße für lange Zeit unbenutzbar. Tokio, 26. Okt. (DNB. Funkspruch.) Wie die Presse meldet, machten japanische Luftstreitkräfte am Freitag einert Angriff auf die große Brücke über den Mekong-Fluß südwestlich Tali. Die Chinesen hatten dort schon vor längerer Zeit eine zweite Brücke als Hängebrücke erbaut, da das Tal mehrere tausend Fuß tief ist und sich hier eine der meist gefährdeten Stellen ber Burmastraße be­hübet Vor einigen Tagen wurde die alte Brücke durch Bombenangriffe zerstört, worauf die Chinesen dort eine scharfe Luftabwehr schufen. Am Freitag wurde nun bei einem über einstunbigen Bomben­angriff auch die zweite Brücke durch Bomben schwersten Kalibers völlig vernichtet. Obwohl die Chinesen dort bereits Brückenmaterial unb Pioniere bereitgestellt haben, durfte die Wieberherstellung der Brücke mindestens

Aktivismus der spanischen Diplomatie

Gleiche Dichtung mit der Achse.

Schon in dem Kriege gegenChina 1894/95 war die japanische Flotte der ausschlaggebende Fak­tor des Sieges. Zwar erfüUte ber Frieden von Schimonofeki am 17. April 1895 nicht die Hoffnun- aen Japans, brachte er boch nur die Pescadores tPonghu) und Formosa bem Kaiserreich ein, beim bie Abtretung ber Halbinsel Liaut-tung wurde durch die Einmischung verschiedener Großmächte Hintertrieben. Doch mit der zielsicheren Opferbereit­schaft, die diesem hochbegabten Jnselvolk ein so be­stimmtes volitisches Auftreten verleiht, überwand Japan diesen Rückschlag und setzte den Ausbau sei­ner Flotte fort.

vor. Durch vereinzelt abgeworfene Bomben ent­standen Dachstuhlbrände und leichte Gebäudeschä­den, ferner ein größerer Brand in einem Holz­lager. 3n. Berlin und Hamburg sind einige Tote und verletzte zu beklagen.

Fünf feindliche Flugzeuge wurden abgefchossen. Deutsche und italienische Flugzeuge werden nicht vermißt.

Am Freitag wieder heftige Angriffe aus London.

B e r 1 i n, 25. Okt. (DVB.) Die deutsche Luftwaffe führte am Freitag im Verlauf des ganzen Tages wieder heftige Angriffe in der Haupt­sache auf die britische hauptstadt und außer­dem auch auf Städte in Süd- und Mittel- en gl a n d durch, kriegswichtige Ziele, wie Fabriken, Häfen und Berforgungsaniagen wurden vor allem von leichten kampfvecbänden wiederum mit großem Erfolg bombardiert und schwer getroffen, hierbei entwickelten sich zahlreiche Luftkämpfe, an denen auf beiden Seiten eine größere Anzahl von Flugzeugen teilnahm. Vach bisher vorliegenden Nachrichten wurden 14 britische Flugzeuge abgeschoffen. Major Moelders errang bei diesen Kämpfen seinen 53. Luftsieg. Vier deutsche Flugzeuge werden vermißt.

Mlders zum Oberstleutnant befördert.

Berlin, 26. Oktober. (DNB. Funkspruch.) Der Führer hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers ber Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, ben Ge- schwaderkommodore Major M ö l b e r s anläßlich seines 50. Luftsieges wegen befonberer Tapferkeit und feiner großen Verdienste um die Schlagkraft der deutschen Jagdflieaerei bevorzugt z u m O d e r st- ieutnant befördert. Oberstleutnant Mölders erzielte am Freitag seinen 52. und 53. Luftsieg.

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der Waffenbrüderschaft.

Rom, 26. Okt. (DNB. Funksprnch.) Die Teil­nahme ber italienischen Luftwaffe an ber Offensive gegen England wirb in ben römischen Blättern unter Schlagzeilen und Ueberschriften wie Faschistische Luftwaffe bombardiert bie Häfen ber Ostküste Englands" .Kameradschaftliche Ankünbi- gung durch bas Oberkommanbo ber Wehrmacht" veroorgehoben. Der Direktor besGiornale d'Jtcr- lia" schreibt dazu, die im heutigen Wehrmachtbe­richt erstmals bekanntgegebene aktive Teil­nahme ber italienischen Flugwaffe a n der Bombardie rung E n g l a n b s an ber Seite der heldenhaften beutschen Luftwaffe erwei­tere Italiens Kampffront vom Jnbifchen Ozean bis zur Norbfee unb bestätige bie Waffenbrüder- schäft unb bie Solibarität bes ©elftes unb ber politischen Ziele der beiden Achsenmächte

Ein Sonberberichterstatter berAgenzia Stefani" erklärt, ber Flug ber italienischen Bomber kenn­zeichne den Anfang einer umfangreichen Aktion, die unsere Luftwaffe in voller Kamerab- schaft mit ben Abteilungen ber verbünbeten und befreunbeten Nation gegen das englische Mutter-

schen Schiffe kehrten in ben Hafen zurück, und ha­rn it mar bas ostasiatifche Geschwader zum Unter­gang verurteilt. Der Transport der japanischen Ar­mee nach ber Mandschurei war überhaupt nur mög­lich gewesen burch bie uneingeschränkte japanische Seeherrschaft in ben in Frage kommenden Ge­wässern.

Die Hauptprobe sollte aber bie junge japanische Flotte in ber Enbauseinandersetzung mit bem Ge­schwader bestehen, bas ber Zar gegen ben Rat ein­sichtiger Berater aus ber Oft fee um Afrika herum nach bem Fernen Osten faribte. In ber Ent. scheibungsschlacht bei Tsushima würbe bie rus- fische Flotte fast restlos vernichtet. Es ist bieses ein Kamps, ber nuftnit ben größten Vernichtungs­schlachten ber Seekriegsgeschichte (Actium, Lepanto unb Adukir) verglichen werben kann. Das gegen­seitige Verhältnis ber Verluste war geradezu gro, tesk. Die Zahl ber Gefallenen war nur auf bem japanischen FlaggschiffMikafa" nennenswert. Die Schilderungen von russischer Seite über die vernich­tende Wirkung bes glänzenb geleiteten Feuers ber schweren japanischen Schstfsartillerie gehören zu ben erschütterndsten Berichten moderner Kampfe. In dieser Seeschlacht bewies bie japanische Flotte ben Wert einer mit schwerer Artillerie bewaffneten Schlachtflotte. Die Aera bes Großkampfschifses be­ruht auf den Erfahrungen dieser Auseinandersetzung und setzt mit dem Bau des englischen Schlachtschif­fesDreadnought" (Fürchtenichts) für alle größeren Marinen ein.

Auch in den Kämpfen, die jetzt Japan um eine Neuordnung des ostasiatischen Raumes m China durchführt, spielt bie Flotte eine ausfdjlaggebenbe Rolle Fast selbstverständlich nimmt man bie Be­richte von ben reibungslosen Transporten ber spa­nischen Armeen nach China hin Jedoch ist die Vor­aussetzung dieser Tatsache bas Vorhanbensein einer starken japanischen Marine. In glänzender Zusam­menarbeit mit der Armee bewährten sich die iapa- Nischen Seestreitkräfte beim Vormarsch am Jangtse unb bei den militärischen Deckungen von Landungen an den verschiedensten Punkten der chinesischen Küste. Besonders eindrucksvoll tritt uns Der plan- volle Einsatz der japanischen Flotte bei der Ein­nahme von Kanton vor Augen.

Es ist ganz natürlich, wenn die Aufmerksamkeit gerade jetzt auf unseren Verbündeten im Fernen Osten gerichtet ist, hat doch der Dreimächtepakt (Deutschland, Italien, Japan) von Berlin eine Wende der Weltgeschichte eingeleitet

Es dürfte daher interessant sein, in kürzester Form eine Uebersicht über den neuesten Stand ber japa« nilthen Marine zu erhalten, foroeti dieser aus den Angaben desTaschenbuchs ber Kriegs, lotten von 1940" hervorgeht. Es sind d ort) a n b e n . Schlachtschiff- mit zusammen 272 070 Tonnen . von besitzen die derben gewaltigen J4$.nsneJv;

Naaata" unbMuto" acht 40.6-cm.G-,chu8-. bie wei im Bau b kindlichen Schlachtschvse werden zu d7n stärksten ihrer Art gehören. 12 Schwere Streu- S mit Summen Tannen bild«, mit weiteren 25 Leichten Kreuzern nut 141255(Sonnen iSÄ.Ä«;

mit zusammen 77 756 -tonnen peyen bes Mikado zur Verfügung.

All diese Angaben aber sind nicht völlig erschop-

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Giessener Anzeiger

»ä» General-Anzeiger für Oberhessen

...... _ _ wurde von deutschen Jägern eingeholt unb außer-

schwachen Kräften bis zur Reichshaupt stabt halb Karmöy abgeschossen.