Ausgabe 
26.7.1940
 
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AufFortMarre, Juli 1940.

können. Das bleibt auch heute noch raljeiyasi, woyer m Holda grüßt die jungen Tol­

man den Mut nahm, dem Re ch einen Krieg aufzu- blieben ist. Der^alte Sow«^rum

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die kümmerliche Ausstattung zeigen, daß man auf I und höchste Weihe erhalten.

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sonders hervortaten, gelang es, das Feuer unter Sand- und Erdmassen zu ersticken.

Schneefälle und Rauhreif im Vettlin.

Im Livigno-Tal an der schweizerisch-italienischen Alpenarenze hat es im Juli schon zum vierten Male geschneit. Großen Schaden hat der Rauhreif an- gerichtet. Die Temperaturen sanken wiederholt unter Null. Das Weidevieh hat unter der Kälte stark gelitten, und auch das SDrn wurde in Mitleiden­schaft gezogen.

Zwei Eisenbahnunglücke in Oberitanen.

Ein von Fr a n z e n s f e st e in der Richtung nach Kärnten fahrender Güterzug sollte in Bruneck einen entgegenkommenden Personenzug kreuzen. Aus bisher noch nicht bekannter Ursache stießen die beiden Züge in- der Nähe der Station Castel- darne zusammen, wobei drei Personen ge­tötet und 10 verletzt wurden. Bei der Einfahrt in den Bahnhof von T r e v i s o fuhr ein aus Trieb­wagen bestehender Zug gegen eine Lokomotive. Em ehemaliger Eisenbahnbeamter, der sich in dem Trieb­wagen befand, wurde getötet; 47 Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

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Stroms.

Der bekannte Montblanc-Bergsteiger Chenoz ist bei Jnstallationsarbeiten in einer Hochgebirgs- sägerei mit dem Strom in Berührung gekommen und getötet worden.

Schwere Brandkatastrophe verhütet.

In Sleten an der Sundküste zwischen Kopen­hagen und Helsingör war ein vollbeladener A s pH altw agen in Brand geraten und hatte eine 50 Meter lange, neu gedeckte Land­straße in ein Flammenmeer verwandelt, das die rechts und links der Straße liegenden strohgedeckten Fischerhäuser auf das Höchste bedrohte. Dem ent­schlossenen Eingreifen aller Einwohner und Bade­gäste, unter denen sich deutsche Marinesoldaten be-

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gut erhalten.

Schwedische Familie durch englische Bombe grätet.

Der letzte englische Luftangriff auf Ber­gen hat einer ganzen schwedischen Familie das Leben ge-kostet. Ein schwedischer Baumeister seine Frau und seine beiden Töchter wurden durch eine Sprengbombe, die in ein Privathaus iu Bergen einschlug, im Schlaft getötet. Militärische Ziele be­fanden sich nicht in der Gegend.

Kameradschaft der Front.

Ein hervorragender Beispiel nationalsozialistischen Gemeinschaftsgeistes der Front wird aus der Schwa­dron des Kreisbauernführers, Rittmeister Dr. Leimbrock, der zahlreiche Kameraden aus dem Kreise Bernkastel angehören, mitgeteilt. Em junqverheirateter Kamerad war bei den Kämpfen im Westen gefallen, als bei der Schwadron die

den angeblichen Lorbeeren des Jahres 1918 em- qeschlafen war, und daß jetzt ein schauerliches Er­wachen folgte. Das Stroh in den Unterkünften war schmutzig und verfault; wer einmal gesehen hat^wie deutsche Soldaten in den Befestigungen des West­wallsuntergebracht sind, der versteht überhaupt mch , daß es eine französische Truppenfuhrung gab die m dieser Weise ihre. Soldaten behandelte Die Gefange­nen sagen freilich immer wieder aus, daß das Durch­einander schließlich so groß wurde, daß sich "leniand mehr zurechtfinden konnte. Auch bei dem Kampf um das Fort Marre sind deutsche Soldaten gefallen, aber welche Verluste hätte man uns Aussigen können, wenn es wirklich zu einem ernsten Widerstand ge­kommen wäre!

HaupUckiristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.Stellvertre^dM Hcmvtichriftleiters: Heinrich Ludwig Neuner^Veraniworilich für Politü, Feullieton und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, g un? Wtrtfchalt: Ernst Blum,chetn (beurlaubt), L D.. Heinrich Luvwlg q?euner: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. _

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Beriagsleiter: Dr..Ing. Erich Hammur,- Ar^eiaenleiter. Hans Beck. V^mrtw örtlich für den Inhalt derAmeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.«.

Wenn man vor mehr als 20 Jahren m jenem , dritten Kriegsjahr des Weltkriegs zum erstenmal m die Nähe von Verdun kam, dann überfiel jeden, der stundenlang durch die öde Trichterhölle marschieren mußte, das Gefühl einer grenzenlosen Trostlosigkeit. Auch die alten Flandernkämpfer und die Manner, dis fünf Monate an der Somme gekampst hatten, wurden still. Hier war kein Quadratmeter Boden, der nicht von Granaten zerpflügt war. Nur hier und dort stand noch ein halbzerfetzter Baum und geringes Buschwerk. Aus grünen Wiesen war graue Wirrnis geworden. Alle Fruchtbarkeit des Bodens war da­hin. Wenn also die Männer, Deutsche und Fran­zosen, die hier blutend und sterbend zu Boden san­ken, sich erheben könnten, ganze Armeen stunden auf.

Und nun haben die Weltkriegskampfer von ernst zum zweitenmal den Kampf um Verdun miterle Nicht wenige dieser alten Frontsoldaten find zum z w e i t e n m a l hier vorgestürmt Verdun. Dieser Name verbindet sich mit dem Begriff zähesten Wider­standes. Das Höchste, was Menschen leisten können, leisteten sie hier, und nun ging wieder gegen Verdun. Die Männer, tue zum zweitenmal Frank­reichs stärkste Befestigung angingen, waren ebenjo erstaunt wie diejenigen, die daheim von dem lasen, was geschehen war. Durch unerhört kühnen Hand­streich war Verdun nach wenigen Kampf­tag e n in deutsche Hand gefallen. Diese Tatsache will erklärt sein, sie ipill es gerade für. den alten Soldaten, der sich immer und immer wieder fragt, wie das nur geschehen konnte. Nun sind die Verhältnisse von 1916 gewiß nicht mit denen von 1940 zu vergleichen. Damals war hier em Grabenkrieg, der bis zum Letzten erstarrt war. Dies­mal hatte die deutsche Truppenfuhrung alle Chancen, . die der Bewegungskrieg zu bieten hatte, freilich hatte die deutsche Führung damit auch das große Risiko aus sich genommen. Diese Tatsache aber tragt die Erklärung für den Fall von Verdun. So tapfer die Franzosen gekämpft haben, so haben sie doch nicht einen Augenblick eine eigene Initiative entwickeln können, sondern das Gesetz des Handelns wurd ihnen vom Gegner vorgeschrieben, und sie muhten sich schließlich in das Unabänderliche fugen.

Wir haben vorhin auf dem F 0 rtD 0 uaum 0 n t gestanden und haben gesehen, wie die tapferen deut­schen Kämpfer von 1940 in ehrfürchtiger Bewunde­rung vor dem riesigen Gräberfeld gestanden haben. Wie sie sich von ihren alten Kameraden, die damals um dieses Fort gekämpft haben, erzählen ließen, rote es hier zuging. Was hier in den tiefen ©angen von Vaux und Douaumont geschah, das wird wohl kaum ein Mensch so schreiben können wie es geschah Es kann nicht geschildert werden, denn es geht über Menschliches weit hinaus. Tag und Nacht standen zwischen diesen engen Steinwänden, von denen da­mals wie heute das Wasser tropft, Manner hinter Mauern am Periskop, um auf die Stunde zu war­ten in der das Maschinengewehr den Eindringlingen die tödlichen Garben entgegensandte. In gleicher Tapferkeit haben diesmal deutsche Soldaten tm Handstreich Douaumont gestürmt, und wir neigen uns in Ehrfurcht vor den Soldatengrabern von 1940, die heute am Eingang des Forts Douaumont liegen Aber wir sind dem Schicksal dankbar, daß es erfreulicherweise diesmal nur wenige sein mußten, die ihr Leben hinzugeben hatten. Die Franzosen hatten die Forts Vaux und Douaumont erneut zum Kampf hergerichtet. Sie hatten Douaumont sogar modernisiert, indem sie eine neue Befestigungsanlage hinzufügten, aber das hat nichts genutzt. Die französi­schen Geschütze wurden, wie man an den Panze^ kuppeln sehen kann, durch deutschen Beschuß einfach außer Gefecht gesetzt. . . , , r, . ,

Das Fort Marre, auf dem wir jetzt stehen, liegt auf dem linken Maasufer, östlich von Douaumont und Vaux, nördlich von Verdun. Es ist gewisser­maßen ein Musterfort, denn hier kann man die Grundsätze der französischen Festungsbaukunst genau

studieren. Das Fort Marr- hat im Weltkrieg außer- halb der eigentlichen Kämpfe gelegen und ist des­halb noch heute im wesentlichen erhalten; man kann ich beim Besuch dieses Forts vorstellen, wie e wa Vaux einstmals ausgesehen hat. Auch Marre wurde durch Ueberraschungsangriff genommen, und zwar haben hier unsere Flieger wieder außerordentlich nützliche Arbeit geleistet. Als die Franzosen plötzlich die schweren Brocken auf die Mutze bekamen, da merkten sie, daß diesmal die Dinge eme andere Wen­dung nehmen würden, als im Jahre 1916, alv der Marschall Petain zum Retter Verduns wurde. Da­mals gelang es, auf der Voie Sacröe, er Heiligen Straße, auf Kraftwagen ununterbrochen Verstärkun­gen und Munition heranzuführen. Diesmal waren Frankreichs Armeen bereits geschlagen, als der Kampf um Verdun begann. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen damals und heute. Als an jenem regnerischen Februartage des Jahres 1916 der deutsche Sturm auf der zehn Kilometer breiten Front zwischen Azannes und Consenvoye losbrach da stan­den auf der Angriffsfront Hunderttausende Hundert­tausenden in den Gräben der Verteidigungsfront gegenüber. Das aber war diesmal nicht der Fall, sondern neben den isolierten Forts gab es auf ein­zelnen Höhen nur einzelne Widerstandsnester.

Hier auf dem Fort Marre aber sehen wir auch, mit welcher Schuld die französischen Machthaber be­lastet werden müssen, die zwar den Krieg gegen Deutschland erklärten, aber in den Jahren vorher nichts getan hatten, um diesen Krieg fuhren zu können. Das bleibt auch heute noch rätselhaft, roobef

In denl Weltkriegskämpfen um Verdun haben wir die Stadt nie gesehen. Es wird nur behauptet, daß vom Pfefferrücken aus, der am 26. Februar von un­genommen wurde, ein Teil der Stadt sichtbar ge­wesen sei. Jetzt stehen deutsche Soldaten m Verdun vor der Zitadelle, deren Kasematten wahrend des Krieges den Truppen und der Zivilbevölkerung Schutz boten. Sie stehen vor dem weithin sichtbaren eindrucksvollen Denkmal der Derdunkai^ftr und be­sichtigen auch jene Halle, m der tm November 192 die Särge von acht unbekannten französischen Sol­daten ausgestellt waren, aus denen der unter dem Triumphbogen in Paris beigefetzte unbekannte 6 1- bat ausgewählt wurde. Von hier oben aber, von der Höhe des Forts Marre geht der Blick hinüber zum T 0 t e n M a n n und zu der H 0 h e 3 0 4 ; bie ba' mals, und die auch jetzt wieder erbittert umkampft worden sind. Damals waren diese beiden Hohen em einziges Trichterfeld. Jetzt hat eine gnädige Natur die ft Hügel mit Büschen, Gras und Blumen miete bedeckt. Heute haben die Söhne derer in der gleichen Stellung gekämpft, die einst hier standen undoft ihr Blut und Leben gaben. So vollendet sich 1940 in Verdun, was die Geschichte ui* 1918 schuldig ge-

Wie Verdun fiel.

Auf den Spuren deutscher Siege in Frankreich.

Don unserem K. D.-Sonderberichtersiatter.

Nachricht von 6er glücklichen Geburt eines Stamm- Halters dieses Kameraden eintraf. Daraufhin über­nahm die ges amte Schwadron die P a t e n- * a f t für den Stammhalter ihres gefallenen Kameraden; jeder Angehörige der Schwadron gab eine Patenfpende. Soweit nicht eigene Bedürftigkeit vorlag, verzichteten Offiziere, Unte°jfi3W'e und Mannschaften auf eine Dekade ihres Wehr [oldes und der Frontzulage, so daß dem neugeborenen Schütz­ling der Schwadron ein Sparbuch mit weit über 2000 RM. angelegt werden konnte.

Kopenhagener Zündholzfabrik ausgebrannt.

In Kopenha ge w Gl ads ax e ist eine Zündholzfabrik bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Em La­gerarbeiter hatte durch Unvorsichtigte.it eine Kiste mit fertigen Zündhölzern fallenlassen, h s e nn -Au­genblick explodierte und die gesamten Zundholzvor- räte in Flammen setzte. Vor einer Woche erst er­eignete sich ein gleicher Brand in einer anderen Zündholzfabrik in der Nähe von Kopenhagen.

Wertvoller Fund im dänischen Torfmoor.

Ein seltener und hochinteressanter Fund wurde i n einem jütländischen Torfmoor bei Ho- bro am Dienstag geborgen, wo man eine geknüpfte schwere W o l l d e ck e von 65 auf 150 ein, die nach den vorläufigen Schätzungen aus der ® e n = zeit stammen dürfte, in tiefgelegenen Torfschichten fand. Die Decke ist von rotbrauner Färbung, mit Fransen an allen Seiten versehen und ist besonders

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Nur ein Irrtum."

Von unserer Berliner Schristleiiung.

Es sieht fast so aus, als wenn gewisse französische Kreise die großherzige Mäßigung, die sich Deutsch- kand bei d?r ForLiuUerung der Waffensttllstands- bedingungen trotz seines überwältigenden Sieges auferleate f a H ä gebeutet wird. Anders «st es jedenfalls nicht zu verstehen, wenn jetzt französische Blätter auf Gedankengänge verfallen, wie etwa das Journal des Debats". Das Blatt bringt es fertig" zu behaupten, Frankreich habe den Kr^S me gewünscht und nie gewollt, es wäre alles nur ein Irrtum der französischen Minister gewesen. Auch te Temps" und teParis Soir" interessieren sich "vlöklich für die Kriegsschuldfrage, natürlich ebenfalls zu d-m Zweck, den sranzöfisch-n Mahv-n ^Man ?İ Urheber solcher lehr rmeckvollen Irrtümer nur ernstlich davor warnen dem steg reichen Deutschland noch langer nut derartigen Zu mutungen zu kommen. Denn diese Presiemanover sind darauf obgestellt, Frankre.chs V-rant- wortuna für Siefen Krieg und alle feine Folgen mczzuretouchieren. Man scheint sich das m en g - nannten sranMschen Kreisen allzu einfach oarM stellen, indem man nur einen kleinen Perlonenkre'S, nämlich die französischen Regierungen als Schuldige m den Vordergrund Ichiebt, Aber nur wisien sehr genau, in welchem Umfange und nut welchem fana Aschen fiaft das ganze politische 0 ranr reich in gewisienlosester Weife bald nach der Kon° fereni von München zusammen nut Encsiand aus diesen Krieg hinarbeitete, obwohl Deutschland chm keinen Fußbreit Boden genommen und in terner I Weise seinen Lebensinteresfen zu nahe getreten t war. Uns steht noch heute jede Einzelheit aus der ) Sturzflut von Kriegshetze, Verleumdungen, -6^aus- - foröerungen und Einkreisungsmanovern vor Aute, und mir werden das alles so bald nicht verg ss , genau so wenig wie wir die tausendfachen We des französischen Sadismus gegen deutsche Ge­fangene oder die niederträchtigen Verbrechen Frank­reichs an Rhein und Ruhr jemals vergessen werdem

Das alles sollen nurIrrtümer der französischen Minister gewesen fein? Wie merkwürdig daß alle französischen Regierungen in diesen Irrtümern ge­radezu gelebt haben! Wie merkwürdig, daß das französische Parlament diese Irrtümer in a^n Spielarten des Chauvinismus mitgemacht hat! Und wie merkwürdig schließlich, daß das ftanzosische Volk immer nur solche Parlamente und durch sie solche Regierungen gewählt hat, von denen es genau wußte, daß sie sich vorwiegend mit der Pflege und Auswertung solcher Irrtümer beschas­tigen würden! Nein, man kann nicht eim in 2S Jahren aufgehäuste Schuld und einen m elf Mo­naten mit allen Mitteln vorb-r-it-t-n Angrifss- kriea durch ein paar dummdreiste Zeitungsartikel aus^der Welt schaffen. Man soll sich m Frankreich nicht täuschen! Der Deutsche kennt als Sieger nuf)t di? verächtlichen sadistischen Methoden Frankreichs, sich in einem besetzten Lande mit Reitpeitsche, Re­volver und viehischen Foltermethoden °u-zut°b°n. Aber man soll seine Geduld mäst allzu frech auf die Probe stellen der Kriegszustand zwischen Deutschland und Frankreich ist noch nicht aufge­hoben, es besteht nur ein Waffenstillstand!

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Freitag, den 26. Juli 1940, 20 Uhr:

Einmaliges Gastspiel von Mitgliedern des Wiener ÄurStfteaters mit

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DANKSAGUNG.

Für die vielen Beweise herzlicher und aufrichtiger Teilnahme bei dem Hin- | scheiden unseres lieben Vaters und Großvaters

Ludwig Stephan II.

sowie für die vielen Kranzspenden, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Biedenkopf, dem Gesangverein und für die Kranzniederlegungen sprechen wir hiermit unseren tiefsten Dank aus.

Vermessungsinspektor Ernst Stephan und Familie Elisabet Stephan

Staufenberg, 21. Juli 1940. Hermann Klinkei und Famihe^

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langjährigen, treuen Mitarbeiter, dessen Andenken

wir stets in Ehren halten werden.

Betriebsführung und Gefolgschaft

der Buderusschen Eisenwerke

Zweigniederlassung Lollar.

Am 24. Juli 1940 starb nach längerer Krankheit

Herr Gießerei-Ingenieur

Wilhelm Rühl