Ausgabe 
25.10.1940
 
Einzelbild herunterladen

war, ist zunächst in die Abteilung Mittlerer Osten im Foreign Office versetzt worden.

Nach dem Gouverneur von Malta und dem Ge­neralgouverneur des Sudans ist mit dem Gouver­neur von Aden der dritte hohe Beamte Eng­lands im Nahen Osten von seinem Posten zurück­getreten. Das ist um so auffälliger zu einer Zeit, in der die Schlagader des britischen Weltreiches, der Suezkanal, auf das höchste bedroht ist. Daß Eng­land in diesem Augenblick höchster Anspannung aller Kräfte gezwungen ist, Umbesetzungen auf den ver­antwortungsvollen Posten in dem bisher von ihm beherrschten Nahen Orient vorzunehmen, ist neben dem nun schon zwei Wochen andauernden Besuch des Kriegsministers Eden in Aegypten ein wei­teres Kennzeichen für seine täglich schwieriger wer­dende Lage im Mittelmeer.

Das Ludengeseh in Frankreich

Genf, 24. Okt. (Europapreß.) Der französische Außenminister Paul B a u d o i n erklärte amerika­nischen Pressevertretern:Wir haben die Tätigkeit einer Gemeinschaft begrenzen wollen, die i m m e t außerhalb der französischen Gemein­schaft geblieben ist. Unsere Meinung ist, daß nur Franzosen verantwortlich für die Füh­rung der französischen Gemeinschaft sein sollen. Wir können deshalb nicht dulden, daß führende Stellen oder die.Sorge um die Geistesförderung Mitgliedern einer Gemeinschaft anvertraut werden, deren Tradi­tionen, Ideen usw. niemals französisch waren und deren beträchtlicher internationa­ler Einfluß sich niemals im Sinne einer wirk­lich französischen Jnteressennahme gezeigt hat. Wir wollen auch nicht mehr, daß die Juden einen Staat im Staate bilden."

Oie deutübe Volksgruppe in Rumänien.

Italienischer WehrmachtberM

Rom, 24. Ott. (DRV.) Der italienische Wehr- machlbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort­laut:

In R o rda frika hat der Feind unsere vor­gerückten Stellungen in der Zone von Maktila (25 km östlich von Sidi Varani), durch Panzer­abteilungen und Artilleriefeuer. unterstützt, ange­griffen. Glatt abgewiesen, zog er sich unter Zurück­lassung einiger Toter zurück. Auf unserer Seite gab es einige Verwundete. Andere feindliche Abteilun­gen, die unsere Stellungen in der Zone von Alarn- el-Turnrno (südlich von Sidi Varani) angegriffen hatten, sind in die Flucht geschlagen worden. Wir haben einige Gefangene gemacht und Kriegsmate­rial erbeutet. Die feindliche Luftwaffe hat ohne Er­folg einige Bomben auf das Gebiet von Sidi Va- rani abgeworfen.

In O st a f r i k a hat unsere Luftwaffe militärische Anlagen auf der Insel Perim bombardiert, wo­bei ein starker Brand verursacht wurde, und hat im Tiefflug feindliche bewaffnete Abteilungen bei El Ducana mit INaschinengewehrfeuer beschossen.

Die feindliche Luftwaffe bombardierte INas- s a u a, wo es sechs Verwundete gab, den Flug­platz von Vahar Dar (südöstlich des Tana-Sees), wo es zwei Tote und einen Verwundeten gab, Tessenei, wo es neun Leichtverwundete gab, Azozo (Gondar), wo es einen Toten und sechs Verwun­dete gab, und die Flugplätze von Alomala, Desfie und Decamere, wo leichter Schaden verursacht wurde. Weitere feindliche Einflüge auf Assab, As­mara, Eassala und Gura- blieben ohne Erfolg.

Der ZerstörerRullo", der bei dem Gefecht im Roten Meer schwer beschädigt worden war, hat sich in der Rähe der Küste selbst versenkt.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels sprach am zehn­ten Jahrestag der Uebernahme des Gaues Danzig durch seinen Gauleiter und heutigen Reichsstatthalter Albert Forster zu der Bevölkerung Danzigs.

Reichsminister Dr. Goebbels empfing den Chef der Abteilung für Wehrmachtspropaganda im italienischen Kriegsministerium, Oberst Pinelli, zu einer Unterredung über Fragen der Wehrmachts­propaganda.

Reichsinnenminister Dr. Frick traf in Beglei­tung von Staatssekretär Dr. Stuckart zu einem

in München.

In diesen Tagen führt in der Hauptstadt der Be­wegung der Volksbund für das Deutschtum >m Ausland feine 61. Haupttagung durch. Ihren Aust takt bildete eine interne Arbeitstagung der VDA.- Amtsträger unter Leitung des Stabsleiters des VDA Dr. Hillebrand. Zu ihr hatten sich alle Gauverbandsleiter und die Kreisverbandsleiter der Ostmark sowie der süddeutschen Gaue eingefunden. Den Gegenstand der Arbeitstagung bildete zunächst die Vorbereitung und organisatorische Durchführung der Schulsammlung des VDA. Dann gab Stabsleiter Dr. Hillebrand einen Ueberblick über die innere Wandlung in den Südostvolk-mruvpen. Er schilderte die Rückwirkungen des Kriegsge­schehens auf die Volksgruppen und umnß die neuen Aufgaben, die sich aus der veränderten Lage für den VDA. ernebcn. Die Volksgruppen müßten entsprechend dem Aufbau des Kernvolkes mit allen sozialen Einrichtungen, die ihm bisher fehlten, ver­sehen werden, also z. B. Abendheimstätten, Kinder­gärten, Mütterberatungsstellen, Volksgesundheits­dienst, Landdienst, Hebammenausbildung, berufliche Weiterbildung, Schulen, Lehrerseminare usw Diese riesigen neuen Aufgaben würden mit der freiwil­ligen Hilfe des Binnendeutschtums durch den VDA. in Angriff genommen werden.

Zugunsten der hochwertigen Tabak - Qualität ver« zichtet die ECKSTEIN Nr. 5 auf eine kostspielige Verpackung. Diese schätzenswerte Tatsache sichert Ihr täglich aufs Neue

das bereitwillige Lob

aller Freunde einer gepflegten Zigarette.

kurzen Besuch in Warschau ein. Im Anschluß an die Warschauer Besprechungen wird Reichsminister Dr. Frick nach Lublin Weiterreisen.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hat die Errich­tung eines Wirtschaftspolitischen Amtes der Deutschen Arbeitsfront verfügt. Zum Leiter dieses Amtes, das im Rahmen der DAF. u. a. zu den wirtschaftlichen Bedingungen der Sozial« Politik Stellung zu nehmen hat, ist Dr. Karl Ber« t r a m s bestellt worden. *

Der Reichsführer ff trat aus Barcelona den Rückflug nach Deutschland an. Der oberste Polizei­chef Graf Mayalde war aus Madrid gekommen, um sich von dem deutschen Gast zu verabschieden.

*

In Klausenburg wurde in Anwesenheit des Reichsverwesers Horthy die ungarische Franz- Joseph-Universität feierlich eröffnet. Der Senat der Universität verlieh dem Reichserziehungs- Minister Rust und dem italienischen Minister für Erziehung B o t t a i das Ehrendoktorat der Univer- sitat.

In Istanbul sind auf einem türkischen Schiff 984 türkische Rückwanderer aus der Dobrudscha eingetroffen. Weitere 960 Do- brudscha-Türken warten noch in Konstanza auf das nächste türkische Schiff. *

Der ehemalige belgische Ministerpräsident P i e r - l o t sowie der ehemalige Außenminister S p a a k sind jetzt in London eingetroffen.

*

Das Seegericht von Toulon hat den Exadmiral Muselier und die Kapitäne Cannebotin und V u i l l e m i n in Abwesenheit zur militärischen Degradierung und zum Tode verurteilt und den ReservemarineoMzier P a r a n t h o n zu 20 Jahren Zwangsarbeit wegen Gefährdung der Sicher« heit des Skates, Anstiftung zur Desertion und Ge- horsamsoerweigerung.

Fünf Todesurteile gegen Rotspanier in Madrid.

Rom, 24. Okt. (Europapreß.) Der Kriegsrat von Madrid hat fünf frühere rotspanische Führer zum Tode und einen weiteren zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt. Alle diese Derurte-ilten waren besonders für die Terrorakte verant­wortlich die in Madrid währenddes Bür­gerkrieges verübt worden find. Auch der Kriegsrat von Merida hat einen ehemaligen rot- syanrschen Führer, den Urheber von sechzig Morden, zum Tode verurteitt.

Die Presse brachte in diesen Tagen den Bericht, daß grundsätzliche Maßnahmen vom Unterrichts- und Innenministerium zur D e r° Hütung von Erkältungskrank­heiten' bei der Schuljugend durch Verabreichung von Vitamin-Bonbons getroffen worden sind. Der folgende Aufsatz von einem der ersten Fachleute auf diesem Gebiet unterrichtet über den neuesten Stand der Vitaminforschung sowie über die grund­sätzliche Bedeutung der Vitamine als Nähr­und Heilstoffe.

Früher galten die Di ta m i n e als lebenswichtige Bestandteile der Nahrung, die (da der Organismus sie nicht selbst zu bilden vermag) mit der Kost zu­geführt werden müssen, damit schwere gesundheitliche Schädigungen vermieden werden. Heute sehen wir (mit Hans v. Euler) in ihnen Teilstücke von Reiz­stoffen der lebendigen Welt, die alle Vorgänge be­herrschen, die für das Leben schlechthin charakteri­stisch sind, nämlich Form-, Kraft- und Stoffwechsel. Man hatte in der ersten Zeit der Vitaminforschung sich naturgemäß vornehmlich mit den Aufgaben be­schäftigt, die diesenWirkstoffen" im menschlichen Organismus zukommen. Jetzt betrachten wie sie um­fastend vom Gesichtspunkt der allgemeinen Biologie; wir haben die strikte Trennung der Vitamine von den Hormonen aufgegeben und beide zu den großen Gruppen der Wirkstoffe oder Ergvne zusarn- mengeschlossen.

Diese neue Ansicht von den Vitaminen als Wirk- stoffen des Lebens, ohne deren Gegenwart es in der Zelle weder Aufbau noch Abbau gibt, ermöglicht es, uns in weitgehendem Maße Vorstellungen darüber zu machen, was geschieht, wenn diese un­entbehrlichen Wirkstoffe eines Tages der Zelle ent­weder gar nicht mehr oder nur in ungenügendem Maße zur Verfügung stehen.

Stellen wir uns vor, es würde schlagartig die Zufuhr sämtlicher Vitamine aufhören! Dann würde die Tätigkeit jeder einzelnen Zelle allmählich ab­sinken und schließlich erlöschen. Beim Menschen sind diese extremen Verhältnisse so gut wie nie verwirk-

Vitamine" als Heil- und Nährmittel.

Don profeflor Dr. Wnheim Stepp, Direktor der I. Medizinilchen Klinik der Universität München

Oie Überlebenden des Flugzeugträgers Glorims" hilflos ertrinken lassen.

N e u y o r k, 25. Okt. (DNB. Funkspruch.) Wie die amerikanische Agentur Associated Preß aus London berichtet, wurden im britischen Parlamentbittere" Fragen wegen des Verlustes des Flugzeugträgers G l o r i o u s" (22 500 Tonnen) gestellt, der am 8 Juni d. I. im Nordmeer von den weittragenden Geschützen deutscher Schlachtschiffe zum Sinken ge­bracht wurde. Es wurde gefragt, warum keinean­gemessenen Maßnahmen" getroffen worden seien, um die vielen Hunderte von Ueberlebenden z u r e 11 e n , die noch 48 Stunden lang auf Flößen herumgetrieben seien. Zwei Labour-Abgeordnete forderten ein Kriegsgericht zur Untersuchung der skandalösen Vorgänge. Der Finanzsekretär der bri­tischen Admiralität, W a r r c n b e r, mußte zugeben, daß britische Kriegsschiffe und Flugzeuge dicht an den Flößen v o r b e i g e k o m m e n seien, ohne sie zu beachten.

Weitere britische Uebergriffe in Aegypten.

Rom, 24. Ott. (Europapreß.) Die britischen Mi- litärbehörden haben die ägyptische Halbinsel Sinai sowie die Oasen Charga Dachla, Baharia und Sima ihrer Gerichtsbarkeit unterstellt. Die Presse von Kairo suche diesen drastischen Vorgang als einen reinen Verwaltungsakt hinzustellen. In Wahrheit jedoch entspricht diese Maßnahme einer erzwungenen Verfassungsänderung, da diese Bezirke bisher von einer Sondergrenz- behörde verwaltet wurden, die vom König per­sönlich ernannt worden war. Die ägyptischen Trup­pen haben den Befehl erhalten, sich innerhalb dieser Woche zurückzuziehen. In der arabischen Welt, besonders in Saudisch-Arabien, werde diesen Vorgängen beträchtliche Bedeutung beigemessen. Man glaubt, daß die britischen motorisierten Trup­pen auch die ägyptischen Stellungen im Golf von Akaba, der vom Roten Meer aus bte Smav Halbinsel von Arabien scheidet, besetzen wurden.

Oer Gouverneur von Aden zurückgetreten.

Ankara, 24. DEL (Europapreß.) Oberstleutnant Bernard Reilly, der Gouverneur und Oberste Befehlshaber der britischen Kronkolonie Aden hat seinen Rücktritt eingereicht. Informierte Kreise brin­gen den Rücktritt des Gouverneurs mit den kürz­lichen wiederholten italienischen Luftangriffen auf diesen wichtigen englischen Hasen am Eingang zum Roten Meer in Verbindung, wobei er eine merkwürdig passive Haltung" eingenommen haben soll. Zu seinem Nachfolger ist der bisherige Resident des Protektorates Sansibar, Holl, ernannt wor den. Reilly, der erst seit 1937 Gouverneur von Aden

voran gestellt. Auch dieBefreiung der Nationen'' war durchaus fein englisches Kriegsziel. Es handelte sich vielmehr nur darum, den russischen Koloß an den Küsten abzuschalen. So entstanden die baltischen Staa­ten. So wurde Polen zu einerGroßmacht" aufge­bläht, die in der brutalsten Weise die vielen Millio­nen ihr überantworteter Ukrainer, Weißrussen und Deutlche terrorisierte. In Wahrheit hat England nur seine alte Politik des Abschälens der Kusten- und Randgebiete gegen Rußland, seinen Verbünde­ten im Weltkriege, betrieben, genau so, wie Eng- land seit Jahrhunderten die west, und südeuropäi- schen Gegenkusten abgeschält und europäische Zu- sammenhänge aufgelöst hat.

Und nun kommen die Churchill, Halifax und Be­nin und verlangen von den Sowjets, daß sie das Experiment von 1914 wiederholen und sich für das­selbe England opfern sollen, das Rußland im Welt- krieg nicht nur verraten, sondern nachher auch nach allen Regeln der Kunst ausgefleddert hat. Heute hat sich England in der eigenen Schlinge gefangen. Es hat sich stark gemacht für die baltischen Staaten und für Polen. Von Polen spricht schon niemand mehr in England, und von Churchill selbst stammt die Bemerkung, daß Eng­land nicht nur für den Status quo kämpfe, sondern auch dafür, daß es selbst den Krieg über­lebe. Aber die Russen sind zähe Unterhändler. Sie stellen immer wieder an England die Gretchenfrage, wie es die Regierung Seiner Britischen Majestät mit den baltischen Staaten halte. Die Eng­länder haben die Eingliederung Estlands, Lettlands und Litauens in das Sowjetreich nicht anerkannt. Sie haben die Guthaben dieser drei Staaten ge­sperrt und zahlen sie den Eigentümern nicht aus, weil diese unter russische Herrschaft gekommen seien. Ebenso haben sie die baltischen Schiffe beschlag­nahmt, während der Kreml seinen Botschafter in Lon- don mit immer neuen Protestnoten zu Lord Halifax schickt. Die Sowjetrussen wissen genau, warum sie so hartnäckig sind: ihre Gewinne in den Jahren 1939/40 stehen und fallen mit dem deutschen Schick­sal. Die Sowjetrussen wollen nicht selbst die Lage wieder schaffen, in der Winston S. Churchill die Jntenventionskriege zwischen Archangelsk, Baku und dem Ural geführt hat. Wenn Stalin und Churchill Zusammenkommen sollen, muß einer von ihnen über seine eigene Vergangenheit stolpern. Dr. Ho.

licht. Meist ist es so, daß die Ditaminzufuhr unge­nügend wird und der Vorrat im Körper schließlich zu einem Werte absinkt, der mit dem Leben nicht mehr verträglich ist; daß Störungen der Aufsaugung (bei Erkrankungen des Magen-Darmkanals) und vermehrter Verbrauch in der gleichen Richtung wirken können, fei nur nebenbei erwähnt.

Aus dem Gesagten geht hervor, daß man die Vitamine als Heilstoffe überall da ver­wendet, wo man es mit Erkrankungen durch Vita­minmangel zu tun hat. Die Erfolge sind hier klar und eindeutig. Beriberi, Skorbut, Pellagra, Rachitis, um nur die wichtigsten Aoitaminosen (so heißt man die Vitaminmangelzustände) zu nennen, werden, wenn nicht schon irreparable Störungen vorliegen, durch Zufuhr des spezifischen Stoffes innerhalb kürzester Zeit geheilt.

Nun hat die klinische Forschung der letzten Jahre überzeugend bargetan, daß bei unzureichender Vita­minzufuhr (wenn die aufgenommene Menge in der Nähe des Minimums liegt, das eben gerade noch das Auftreten schwerer Symptome verhindert) krankhafte Störungen entstehen können, bei denen allgemeine Leistungsschwäche und Widerstandslosig­keit gegen schädliche Einflüsse stärker ausgeprägt sind als ausgesprochene Schädigungen von Organ­funktionen. Man hat durch Untersuchungen des Di- taminstoffwechsels den Nachweis liefern können, daß es sich hier um relative Mangelzu stände han­delt, und den Beweis für die Richtigkeit dieser Auf­fassung daringesehen, daß nach Vitaminzufuhr diese Störungen verschwanden. Man nennt solche Stö­rungenHypovitaminosen". Sicherlich spielen sie eine sehr viel größere Rolle, als man zunächst hat glauben wollen. Man begegnet ihnen besonders bei Menschen, bei denen infolge von gewissen krank­haften Veränderungen des Magen-Darmkanals die an und für sich nicht übermäßig große (mit der Nahrung aufgenommene) Ditaminmenge dem Kör­per nicht voll und ganz zugute kommt. Daß weiter­hin überall da, wo die Ernährung infolge der ört­lichen Umstände (Besonderheiten der Landschaft, des Klimas, Ernährungsgewohnheiten usw.) knapp an

Bukarest, 24. Okt. (Europapreß.) Der Führer der deutschen Volksgruppe in Rumänien, Andreas Schmidt, hielt im Rahmen der deutschen Stunde des rumänischen Rundfunks von Hermannstadt aus eine Rede, in der er sagte:Niemals besser als die im europäischen Raum vorgeschobenen deutschen Siedlungsgruppen bezeugen, daß die k o n t i n en« taleuropäische Raumeinheit, die sich als Grundlage der zukünftigen politischen Ordnung ab­zeichnet, nicht nur die Folge des großen deutschen Sieges, sondern auch der logische Abschluß einer jahrhundertelangen Entwick­lung ist. Die Völker Mittel- und Osteuropas haben die Zusammenarbeit mit dem deutschen Volk stets gewahrt. Rumänien führt heute mit der Einglie­derung in das System der Achse Berlin-Rom das politische Vermächtnis seiner besten Köpfe durch, vor allem das Testament Codreanus.

Mit Genugtuung kann ich das gute Einverneh­men feststellen, welches heute zwischen General A n - tonescu, dem Kommandanten der Legion, Sima, und der deutschen Volksgruppe besteht. Das neue Volksgruppenrecht ruht auf der formalen Erklärung, daß die deutsche Volksgruppe Rumä­niens eine juristische Person öffentlichen Rechts ist. Nationaler Willensträger und Exekutivgewalt im Innern ist die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei der deutschen Volksgruppe in Rumänien. Unser Führer Adolf Hitler hat durch die Garantie, die er dem rumä­nischen Staat gegeben hat, und die Entsendung von deutschen Lehrtrupven dem praktischen Beweis die­ser Garantie den Weg der Zusammenarbeit gewie- en". Der Volksgruppenführer schloß mit dem Auf­ruf:Es lebe das legionäre Rumänien, es lebe das Großdeutsche Reich Adolf Hitlers."

61. Haupttagung des VOA.