Ausgabe 
25.6.1940
 
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Frankreichs Antwort an LhurchM

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Norwegens Wiederaufbau

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Kammer und Senat sprechen pstain ihr Vertrauen aus.

G e n f. 25. Juni. (DNV. Funkspruch.) Am 2Hon- iig haben sich, wie der französische Rundfunk mit- ittli, inBordeauxdie dort anwesenden Sena­toren und Abgeordneten im Saal des Theaters versammelt. Die INinister Laval und Narquet ergriffen das Wort. Sie unterstrichen die Rotwendigkeit, daß die Volksvertreter am Sih ier Regierung blieben. Die Aufgabe der Paria- nentarier habe sich nun auf praktische Dinge zu er- decken. Die Versammlung stimmte diesen Ausfüh- lungen zu Und sprach dem Winisterpräsidenten 2Har- chall petainfür seine letzten Erklärungen ihren )ank und ihr Vertrauen aus.

Hochverräterische Aktion Reynauds.

Drei angebliche Sekretäre Rehnauds mit mtwendeten Dokumenten an der spanischen Grenze verhaftet.

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arbeiten beschäftigt. In Haugsbygd wird das zweite Lager in dieser Woche eröffnet Hier werden 150 Mann einen Weg bauen, der über 10 000 Morgen Wald erschließen soll. Insgesamt werden 65 Bauern­höfe Nutzen aus diesem neuen Weg ziehen. Bei Kolbu und Lena, nördlich von Oslo, sowie an an« deren Stellen beispielsweise in Westnorwegen und um Drontheim sind weitere Arbeitslager in Vorbereitung.

Die norwegische Industrie steht zur Zeit im Zeichen der Hochkonjunktur. An der Osloer Börse halten die Kurssteigerungen der Industrie« Aktien an und haben zum Teil die Kursverluste der zweiten Aprilwoche wett gemacht, in einzelnen Fcil-j

Nervosität in London.

Plutokratische Luftschutzkeller.

Stockholm, 24. Juni. (Europapreß.) Die Lebensmittellage in England scheint be­denklich zu werden. Wie der britische Rundfunk am Montagabend mitteilte, »weigerte sich der eng­lische Ernährungsminister Lord W o o l t o n, Stel­lung zu der Frage zu nehmen, wie es mit der Lebensmittellage in England stehe. Lord Woolton

Kronen ausgeworfen worden. Die Dampferlinien im Oslo-Fjord verkehren wieder im alten Umfang. Man hat die Heizung der Kesfelanlagen in der Küstenschiffahrt auf Holz umgestellt, und diese neue Methode hat sich überaus bewährt. Die Brennholz« einschläge in den Waldunaen find mit Rücksicht hierauf entsprechend ausgeoehnt worden. In den kriegsbetroffenen Gebieten wird besonders intensiv gearbeitet. Hier reichen die verfügbaren örtlichen Arbeitskräfte bei weitem nicht aus, den Bedarf an Besonders in den Aemtern

tagabend mitteilte, Bordeaux verlassen. In seiner Begleitung befand sich das gesamte von Paris nach Bordeaux geflüchtet^ Botschaftspersonal. Ob die englische Botschaft zukünftig ihren Sitz weiter in Frankreich behalten wird, läßt sich noch nicht ersehen. Aus Londoner Andeutungen geht aber her­vor, daß die britische Regierung einen Abbruch der diplomatischen Beziehun der französischen Regierung, die nur not, Regierung von Bordeaux" bezeichnet wird, strebt.

Kopenhagen, 24. Juni. (Europapreß.) Die norwegische PrHfse bringt ausführliche Schilderungen über die Wiederaufbauarbeit des Landes. Mit frischem Mut und allen Kräften tritt heute die ganze Nation an zur Arbeit für ein neues Nor­wegen.Wir kämpfen nicht für unser Land, sondern wir arbeiten, und daraus wird ein neues Norwegen entstehen, großer und besser als jemals zuvor, ein Land unser Land, in dem jeder sich wohlfühlen muß und neue Geschlechter unter besseren Bedingungen für ihre Arbeit der Faust und der Stirn leben werden." So verdol­metschtSummoers Posten" den Geist und den Wiederaufbauwillen des norwegischen Volkes.

In vielen Gebieten, fo berichten die norwegischen Zeitungen weiter, ist die Arbeitslosigkeit wie weggeblasen. Eisenbahnbrücken und Straßenbauten in den Provinzen Oslo und Akerhus und an zahlreichen anderen Plätzen des Landes nehmen alle verfügbaren Kräfte in Anspruch. Für Brückenbauten allein sind etwa zwei Millionen

len sogar überholt. In Papieren der HolAver- edelungs-Industrie wurden seit Wiederer­öffnung der Notierungen Steigerungen bis zu 20 Punkten erzielt, wodurch einzelne Werte über Den Kurs vom 8. April zu liegen kamen. Diese Er« cheinung steht in engstem Zusammenhang nut dem deutsch-norwegischen Handelsver­trag, durch welchen in der Holzveredelungs-Indtt- trie die Beschäftigung für lange Zeit gesichert ist- Auch rechnet man mit einem starken Export an Zellulose für Futterzwecke. Die großen Konser­venfabriken in Stavanger und an anderen Plätzen arbeiten unter Hochdruck an der Erledigung der deutschen Fischbeftellungen, die den größten Auftrag überhaupt darstellen, den die norwegische Konserven-Jnduftrie jemals ausgeführt hat. Dank der Ueberwachungstätigkeit der norwegischen Preis- kontroll-Behörden ist es gelungen, die Lebens­haltungskosten im Laufe von 14 Tagen um fünf Punkte zu senken. Die Preisindexziffer für Le- bensmittel, die am 2. Juni auf 120 lag, ist am 17. Juni auf 115 gedrückt worden. Als Basis für die Berechnung ist der Stand von 1938 mit 100 an­gesetzt.

Wie die Engländer in Norwegen hausten.

Oslo, 24. Juni. (Europapreß.) In einer Unter­redung mit einem norwegischen Unteroffizier, der von den nördlichen Provinzen nach Oslo zurück­kehrte, schildertTidens Tegn" unter der lieber- schriftKämpften unsere Alliierten in Norwegen für ihre eigenen Interessen?" die Stim­mung bei den norwegischen Soldaten gegenüber den Engländern, deren Haltung und Auftreten als das Unheimlichste alles Erlebten" bezeichnet wird. Das Blatt schreibt:

Die Engländer, die uns als Elitesoldaten ge­schildert worden waren, hatten weder Haltung noch Disziplin. Im norwegischen Heer ver­breitete sich dann auch sehr schnell die Auffassung, daß wir sehr viel besser gefahren wären ohne dieseHilfe". Während der Flucht von Tausenden von Engländern nach Andalsnes war der ganze Rückzugsweg mit Waffen und Vor­räten bestreut. Das einzige, was die Eng­länder nicht wegwarfen, war ihr Revolver. Mit ihm erzwangen sie sich alles, was ihnen fehlte und was sie brauchten. Das ging so weit, dah die Engländer bei der panikartigen Flucht selbst die norwegischen Po st en, die ihren Rückzug decken sollten, mit der Schußwaffe bedrohten. Sie verlangten in den Ortschaften, durch die sie kamen, Zigaretten und Lebensrnittel. Aus

ihrem Weg holten sie die Pferde aus den Ställen und ließen sie dann später wieder lau­fen. Man konnte glauben, sie hätten diese Art zu flüchten, bereits eingeübt, bevor sie nach Norwe­gen tarnen, oder auch, daß diese Art ihre beson­dere Methode war, auf die deutschen Angriffe zu reagieren. Denn dasselbe wiederholte sich in der Provinz Trondelag.

Die englischen Offiziere waren ausgestattet mit allem, was man sich nur denken konnte: von der Luxusgasmaske bis zum Golfschläger hatten sie alles mit. Sie behandelten uns, wenn sie mit uns zu tun hatten, w i eEingeboren e". Sie ließen uns im Stich, wo es sich nur irgend machen ließ. Es fiel ihnen nicht einmal ein, uns Bescheid zu geben, wenn sie ausrückten und aus ihren Stel­lungen flüchteten. So liefen sie bei Namfos genau so, wie sie es bei Andalsnes gemacht hatten. Ir­gendeine Scham kannten sie nicht. Sie dachten nur Daran, nach den Häfen zurückzufliehen, um auf einem Schiff eine Fluchtmöglichkeit ausnutzen zu können.-

An her spanischen Grenze.

Madrid, 24. Juni. (Europapreß.) Die spa- rischen Behörden haben am Sonntag um 19 Uhr üc völlige Schließung der spamsch-sranzo- Men'Grenze beschloßen. Gleichzeitig wurden zur Verstärkung der Grenzüberwachung zusätzliche um- leiten Grenzpolizei und. MMärabteilungen emae- stzt. An wichtigen Straßenpunkten wurden DcÄ.- Gruppen in Stellung gebracht. Die Grenzsperrung vurbe veranlaßt durch die Mitteilung p o r tu g t e» Uscher Behörden, daß sie keine Emigran- ben mehr aufnefjmen. Besonders Masche Emigranten werden an der portugiesischen Grenze jifort in Konzentrationslager abgefuhrt. Die -öer» t-ärfung der spanischen Grenztruppen war dadurch rotwendig geworden, daß man s u d fr an zo - stsche Konzentrationslager aufloste und iamit gefährliche spanische Emigranten freigab. um (inen Grenzübertritt dieser Elemente zu verhindern, tiurbe die Grenzüberwachung entsprechend ver­markt. Solche Verstärkungen wurden nicht nur vei ftftun, sondern auch in dem gesamten Pyrenäen- Gebiet durchgeführt. ...

Unter den zahlreichen politischen Persönlichkeiten, & in dem großen Flüchtlingsstrom aus Frankreich

spanischen Boden betreten, befindet sich auch der albanische Exkönig Achmed Zogu. Zugleich mit ihm hat der französische Multimillionär P a t e» nötre, ein ehemaliger Volksfrontminister, das panische Konsulat in Bordeaux um ein Einreise­visum gebeten. Die spanische Regierung hat jedoch dem früheren rumänischen Außenminister Iitu­te 5 c u die Einreiseerlaubnis verweigert. Aus Jrun wird berichtet, daß für einen großen Teil der Flüchtlinge Zahlungsschwierigkeiten entstanden sind, weil die spanischen Behörden nur 500 französische Franken in Peseten einwechseln und Hotels und Restaurants in Spanien keine fremden Zahlungs­mittel entgegennehmen.

0er britische Botschafter hat Bordeaux verlassen.

Stockholm, 25. Juni. (Europapreß.) Der bri­tische Botschafter in Bordeaux, Sir Ronald Camp­bell, hat, wie der Londoner Rundfunk am Mon-

Die große Schwierigkeit, welche sich der Wieder­aufbauarbeit entgegenstellte, war Geldmangel. Dieses Problem Darf heute im großen und ganzen als gelöst betrachtet werden , schreibtAsten­posten" in einem Reisebericht aus der zerstörten Stadt Namsos.Die Wiedererrichtung der Stadt ist in vollem Gange. Alle Kräfte werden eingesetzt. Das Gefchäftsleben entwickelt sich von neuem. Mit der zunehmenden Besserung der Verbindungen nach außen schreiten die vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau rasch fort. Nam jo s wird nach einem ein­heitlichen Plan als gänzlich neue Stadt entstehen." Aus Treungen bei Skien wird gemeldet, daß die vorbereitenden Arbeiten für die Betriebs­aufnahme bei den Gruben in Sostestad beendet SnD und die im März eingestellte Arbeit in vollem mfang "wieder ausgenommen worden ist. Bei Eids­voll ist das erste Arbeitslager des freiwilli­gen norwegischen Arbeitsdienstes vor eini­gen Tagen eröffnet werden. Es zählt eine Mann­schaft von 120 Arbeitsmännern. Sie find mit Wege-

habe festgestellt, daß er über die Ernährungslage ebenso wenig Ausschluß geben könne wie das Kriegsministerium über den Stand der Rüstungen. Weiter hat Lord Woolton einen Appell an die Be­völkerung gerichtet, den Tee-Konsum ein« zuschranken. Er stellte fest, dah dieses Lieb- lingsgetränk der Engländer, besonders seitdem die Bevölkerung Fliegeralarm erlebt habe, in zu gro­ßem Maße genossen werde. Man möge in Zukunft auch hier eine Einschränkung vornehmen. Zur Be­ruhigung der Oeffentlichkeit hat die englische Re­gierung das Schlange stehen vor den Le- vensmittelgeschästen durch eine Sonder- oerorbnung verbieten müssen. In der letzten Zeit war Dieses Anstehen vor den Lebensmittelge­schäften zu einem öffentlichen Aergernis geworden, weil damit im Volk die Ansicht entstand, daß sich die Versorgungslage Englands fast stündlich derart verschlechtert, dah man jede Kaufgelegenheit be­nützen müsse. Ebenso ist das Schlangestehen vor dem Evakuierungsbüro am Berkeley Square verboten worden. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen die englische Presse fast täglich eine deutsche Invasion angekündigt hatte, war die Oeffentlichkeit derart nervös geworden, dah die Zahl der freiwilligen Meldungen für Evakuierun­gen sich täglich erhöhte. Sie belief sich heute auf 7000, zu denen noch die Zwangsevakuierten kom­men. In Zukunft muß jeoer Evakuierungsantrag schriftlich eingericht werden. Die Londoner Blätter teilen mit, dah tief unter den Fundamenten des Buckingham-Palastes der bombensichere Luftschutzkeller für das englische Ko­ni g s p a a r fertiggestellt worden sei. In diesen Schutzräumen sei für alles gesorgt. Man habe so­gar eine Vorrichtung angebracht, um während des Luftalarms Teewasser für das Königshaus bereiten zu können. Die Keller hätten fließendes warmes und kaltes Wasser und ein Wasserklosett. Ferner teilen die Blätter mit, daß für die übrigen in Lon­don lebenden Fürstlichkeiten, wie Königin Wilhel­mine von Holland, König Haakon von Norwegen, den Ex-Negus von Abessinien, sowie für die Ange­hörigen der ehemaligen polnischen, tschechischen, nor­wegischen, holländischen und belgischen Regierung die gleichen Sonderschutzmahnahmen ergriffen wor-

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Hauptschrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptschrtftleiterS: Ernst Blumschein. Berantworlltch für Politik, Feuilleton und Bllder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blunychein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner.

Druck und Verlag: Brühlsche UntversitätSdmckerei R. Lange K. ®. VerlagsleilrTk: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenletter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Rr.S.

Genf, 24. Juni. (Europapreß.) Die französische ßresse bringt unter großen Schlagzeilen und an (rfter Stelle bie Antwort bes Marschalls sZetain an ben britischen Ministerpräsidenten khurchill und verbittet sich ganz energisch dessen ßinmischungsversuche in französische Dinge. Sie :ennt seine Unterstützung des desertterten und emi­grierten ftanzöfischen Generals de Gaulle eine u n - Glaubliche Frechheit, nachdem Frankreich ur England Gut und Blut opfern durfte.

Zur Wafsenstillstandsunterzeichnung schreibtLa Setite Gironde":Im Wald von Compiegne fürsten bie französischen Illusionen Zusammen, Illusionen, Irrtümer und Fehler , ton zwanzig Jahren." DerPetit Parisien" stellt M, daß die Präambel des Waffenstillftandsver- rages keine Anklage enthält, sondern im Gegenteil tine Ehrung des tapferen französischen Soldaten und ter Tapferkeit des besiegten Gegners. Frankreich fabe am Ende seiner Kräfte nur einen Aus­weg gehabt; das sei der gewesen, den Pätain in Inner Ansprache vom Sonntag, ben 16. Juni, gezeigt tobe.La Libertö de Sud-Ouest" schreibt:Wenn Narschall Pstain beschlossen hat, den Waffenfttll- fanbsüertrag zu unterzeichnen, dann deshalb, weil keine Klausel unehrenhaft ist. Unsere khre ist unangetastet geblieben."

In Kreisen, die noch unmittelbar Verbindung zu ler französischen Regierung in Bordeaux Haden, wird ietont, daß bas Geheimnis ber Haltung des fran­zösischen Generals de Gaulle nun seine Klä­rung gefunden habe. General de Gaulle, von dem |>it jeher In Offizierskreisen bekannt war, daß er tuf sehr großem Fuße und weit über eine Verhältnisse lebte und der wegen terfdjiebener Vorkommnisse lange Zeit nicht bie militärische Verwendung finden konnte, die seinen Fähigkeiten wohl entsprochen hätte, hat sich bse- leits seit langem englische Geldquellen irschlossen. Auf englischen Einfluß hin wurde ar von dem ehemaligen Ministerpräsidenten Rey - raub als Generalsekretär des Obersten Kriegs- rates berufen, was allgemeines Aufsehen erregt kalte. Aus zuverlässiger Quelle in Bordeaux erfährt nan nun, daß dem General de Gaulle von ber mglischen Regierung das Angebot einer ange- nessenen Entschädigung für jedes aus Frankreich nach England kommende Kriegsschiff, Handelsschiff, Flugzeug und jedes Stück Kriegsge, rat gemacht worden ist. Die französische Regierung in Bordeaux ist bereits am Sonntag im Besitz bie- kr Informationen gewesen^ Deshalb würbe bie zu- lächst unverstänbliche Anbeutung weiterer vchritte, die gegen General de Gaulle ergrif-. »n werden sollten, gemacht. Die Verfehlungen des Emigranten de Gaulle gehören nun in das straf- 'schtliche Gebiet. Wie aus Bordeaux amtlich mit- ceteilt wird, soll General de Gaulle einem Kriegsgericht überwiesen werden, weil tr sich geweigert hat, nach Frankreich zurückzukeh- ren, und weil er vorn Ausland aus einen Appell cn die französischen Soldaten gerichtet hat.

Die historische letzte Vierkelskunde im Valde von Lompldgne.

Links: Der Führer der französischen Delegation, General Huntziger, bei ber letzten Besprechung im Verhanblungswaaen unmittelbar vor ber Unter­zeichnung bes Abkommens. Rechts: Nach ber Unterzeichnung haben sich, einer Aussorberung bes Generalobersten Keitel folgenb, bie Angehörigen beider Delegationen zu einer Minute Wen Gedenkens vn die Gejaüensn DeutfchlandL und Frankreichs, echyben» « Mufnahmen M.-Lritichler-^chert-

Madrid, 25. Juni. (DNB. Funkspruch.) Am ,, Lonntagnachmittag verhafteten Grenzbeamte an ier internationalen Brücke bei Jrun d re i Der« ihm zu iächtige Franzosen, die in drei Autos an­der M h tarnen, und in zahlreichen Koffern viele Millionen ftanzösische* Francs in Gold und geheime Staatsdokumente undeklariert nach Spanien tinzufchmuggeln verfuchten. Die Verhafteten hatten cis angebliche Sekretäre Reynauds die fpa- ior'M | rische Einreiserlaubnls erhalten. Ihre Koffer wur- D(f) me len aber doch, wie bei allen jüdischen Reisenden t Hinlik äner eingehenden Kontrolle unterzogen. Die Un­tersuchungen ergaben, daß die Dokumente über ist doch Frankreichs politische und wirtschaftliche Beziehun- ten zum Ausland handelten und verschiede n e n - neue5 Ministerien entwendet worden sind. Die 1 riesigen Geldsummen entstammten dem Finanz- ninister ium. , R,

Die Untersuchungen ergaben weiter, daß es sich im eine hochverräterische Aktton bes ehemaligen ftcmzöslschen Minlsterpräsibenten R e y n a u b pan- leit, ber durch seine Agenten demsranzoftschen itationaltomitde in London wertvolles Material in lie Hände spielen wollte, um Pätains Sturz herbei, ruführen. Der französische -Botschafter m ötabrtb öurbe burch die spanische Regierung unterrichtet.

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