Ser Kamps dei Kortscha
Zeichen fetzt.
Dr. Ho.
n
3hrer Krankenkasse
3m Aegälfchen Meer zeuge wahllos Bomben auf
Der deutsche Führerstaat.
Oie Iahrestagurra der Akademie für deutsches liecht.
Zuckerkrankheit
Seit 10 Jahr leide ich an Zuckerkrank- heil. Nachdem ich Ihren Karlssprudel regelmäßig getrunken habe, zeigte die ärztl. Untersuch, ca.Ich trinke dieses Wasser weiter. Hans Busch, Buchdr.-Besitzer, Arnsberg (Westf.), Jägerstr. 30.9.36. 25 große Flaschen H 4.14.-, öd große Flasc en RM. 25.-, dazu Pfand. Lieferung frei Haue. Heilquelle Karlssprudel, Biskirchen 275A
ZWenischer Wehrmachlberichi.
Rom. 22.Ilov. (DRV.) Der ilalienlfche Wehr- machtberlchl vom Freitag hat folgenden Wortlaut:
Unsere aus zwei Divisionen bestehenden Bedeckungstruppen. die bei Beginn der Feindseligkeiten in Desensivstellung an der g r i e ch i s ch - a l b a - nischen Grenze bei Kortscha in Stellung waren, haben sich nach 11 Tagen Kampf aus eine Linie westlich der Stadt zurückgezogen, die evakuiert worden ist. Unsere Berluste sind bedeutend; ebenso bedeutend und vielleicht noch schwerer sind die des Feindes. Auf der neuen Linie werden unsere Ber- tärkuugen konzentriert. Trotz der außerordentlich chlechten Witterungsverhältniste hat unsere Luft- waffe mit den Truppen zusammengewirkt. indem ie einige feindliche Fiele bombardierte.
3a Rordafrtka haben unsere LuftverbSnde die Eisenbahnlinie und die feindlichen Stellungen von Marsa Ulatruk bombardiert. Aus weiteren Feststellungen geht hervor, daß während des Kampfes vom 19. ungefähr 10 feindliche Panzerwagen. darunter vier mittleren Typs, vernichtet und etwa 20 Lastwagen beschädigt worden sind. Die dem Feinde zugefügten Berluste sind beträchtlich. Feindliche Einflüge haben bei Sollum. Barbla, Tobruk und Benghasi stattgefunden. Sehr leichter Sachschaden. Feindliche Flugzeuge haben die Zone östlich von Sldi Barani und unsere Stellungen In Uadi und Rlaklila beschossen, wobei weder Opfer, noch Schaden verursacht wurden.
von denen die Mehrzahl ins Wasser fiel und weder Opfer, noch Sachschaden verursacht wurde.
Jn Ostafrika haben unsere Flugzeuge den Flugplatz von Roseires bombardiert, wobei ein Brand verursacht wurde. 3m Berlaufe des im Wehrmachtbericht vom Donnerstag gemeldeten Angriffs unserer Luftwaffe auf den Hafen von Aden wurden ein Dampfer und die Anlagen des Flughafens getroffen. Feindliche Flugzeuge haben Affab bombardiert, wo es keine Opfer gab, jedoch das Eingeborenendorf fchwer beschädigt wurde. 3n Mas- saua. Decamece, Asmara weder Berluste noch Opfer; in hargeisa ein Toter und fünf Berwun- dete, la Afosa (südöstlich von Kurmuk) acht Ber- wundete unter den Italienern und Eingeborenen.
Griechischer Hilferuf.
Die Neuordnung des Schulwesens
Übernahme der ^Ostmärkischen Hauptschule" auf das Reich.
Posen, 22. Nov. (DNB.) Zum Abschluß seiner »tiaungsreise durch den Reichsgau Wartheland
Reichsminister Rust in Pofen zu der deutschen Erzieyerschaft des Warthelandes. Auf Grund einer Entscheidung des Führers soll die im alten Oesterreich zuerst entwickelte und in der Ostmark b.'ibehaltene Form der Hauptschule im gan - zen Reich, und zwar zuerst in den neuen Reichsgauen, ein-geführt werden. Die Hauptschule soll nach den ersten vier Volksschuljahren den b e • sonders begabten Teil der Volksschüler — bis zu einem Drittel der Gesamtzahl pfl cht- mäßig für die nächsten vier Jahre, also bis zum Endeder allgemeinen Schulpflichtzusammenfassen und zu einem über das Dol-ks- schutziel hlnausgehenden Bildungsziel fördern. Die Entscheidung des Führers beseitigt die finanziellen Hindernisse, die bisher noch immer der Verwirklichung jener Forderung des Parteiprogramms entgegenstanden,, daß der Begabten- nachwuchs unseres Volkes ohne jegliche Rücksicht
allzu heftig in krause Falten gelegt haben.
Es ist aber naturgemäß, daß der Bauer, der ja die wirklichen Sorgen aus einem jeßr un- mittelbaren Auc
eine Karte setzen und dabei in der Bedrängnis, in die sie die deutsche Blockade gebracht Hat, auch nicht vor der Verschleuderung wertvoller britischer Kolo» nialbesitzungen zurückschrecken, und zeigt zum andern aber auch die kaltschnäuzige Geschäftigkeit der Yankees, die aus dem sich bereits ankündigenden Bankrott des britischen Empire an sich zu raffen suchen, was sie bekommen können. So muß England heute mit den verzweifelten Mitteln eines Hasardeurs feine letzten Werte auf ein schon verlorenes Spiel setzen, während die Achse souverän und kraftvoll bereits die neue Ordnung gestaltet, die einer von britischer Vorherrschaft befreiten Welt den wahren Frieden schenken wird.
Dr. Fr. W. Lange.
Zuckerrübenernte 1939 eine Million Tonnen durch Frost verloren. Aber im großen und ganzen sind wir auch durch diesen „Engpaß" sehr gut hindurch, gekommen, und heute wird es viele Städter geben, die erst daran erinnert werden müssen, daß sie ihre Stirnfalten in den harten Wintermonaten 1939/40
Drei offene Sonntage vor Weihnachten
In einem Erlaß des Reichsarbeitsministers wird bestimmt, daß auch in diesem Fahre an drei Sonntagen vor Weihnachten die Geschäfte offengehalten roeröen. Der 8., 15 und 22. Dezember sollen für den Verkauf freigegeben werden, um der Bevölkerung vor Weihnachten ausreichende Gelegenheit zum Einkauf während der Tagesstunden zu geben. Jn Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, daß für größere Verwaltungsbezirke die Geschäfte nur am 15. und 22. Dezember geöffnet werden, wenn eine entsprechende Regelung schon bisher gegolten hat und wenn die Bevölkerung damit wirklich ausreichende Ein- kaufsgelegenheit hat. Die Ende vorigen Jahres verfügte Offenbaltungspflicht gilt auch für die Sonntage vor Weihnachten. Die Betriebe muffen also während der festgesetzten Derkaufsstunden an diesen Tagen offenbleiben. Von dieser Regelung sollen allerdings die Lebens- und Genußmittelgeschafte ausgenommen werden.
die volksaenössische Kameradschaft an die Stelle Der Ausbeutung der Armen di« Für sorge für sie, an die Stelle der kapitalistische! Profitgier die planmäßig geführte gesunde persönliche Entwicklung durch einwandfreien Leistungs- Wettbewerb, an die Stelle eines Erpressungssystems der Ausbeulung des Schwachen durch den Starken aber eine echte Vertragsfreiheit
zentriert sich alle Hoffnung der britischen Plutokraten aus die Hilfe aus USA. Aber Die großen Guthaben, die das reiche England drüben hatte anfammeln können, sind durch die Barzahlungen für den Ankauf von Kriegsmaterial schon beträchtlich zusammengeschmolzen. So soll nun schon eins nach dem andern der wertvollsten Stücke des britischen Kunstbesitzes den Weg über den Atlantik an* treten, um als Bezahlung für Flugzeuge und Munition in amerikanische Hände zu wandern. Die lieber* lassung der britischen Besitzungen im Atlantik und im Karibischen Meer als Flotten- und Flugzeug- stützpunkte an Die USA. wirst einmal ein bezeichnendes Licht auf die Skrupellosigkeit der pluto- kratischen Kriegsmacher in London, die alles
aenschein genau kennt, an das jetzt zu Ende gehende Jahr 1940 mit recht gemischten Gefühlen zurückdenkt. Zu Ostern, das auf den 24. März fiel, war es vielfach noch nicht so weit, daß mit der Frühjahrsbestellung begonnen werden konnte. Alle häuslichen und Hofarbeiten wurden in dem langen Spätwinter bis auf das Tüpfelchen über dem i erledigt, um dann mit voller Kraft unter Ausnutzung Der knappen Gespanne an Die Frühjahrsbestellung Herangehen zu können. Auch in klimatisch recht guten M ttellagen Deutschlands blühten erst zu Pfingsten — den 12. und .13. Mai — die Sauerkirschen. Es ist natürlich sehr hübch für den Ausflügler, wenn er einmal ein so frühes Pfingsten erlebt, daß er sich noch an der Baumblüte reuen kann. Aber wenn dem Bauer über die Der-
München, 22. Nov. (DNB.) Am Freitag begann in der Hauptstadt der Bewegung die Iah- restagung de r Akademie füroeutsches Recht, in Der Aula Der Münchener Universität. Mit den Mitgliedern der Akademie wohnten zahlreiche Ehrengäste aus Dem In- und Ausland dem Festakt bei. In den ersten Reihen sah man Reichs- justizminister Dr. G ü r t n e r, Reichsschatzmeister Schwartz, die Staatssekretäre Dr. F r e i s l e r, Stuckart und Neumann, die bayerische San* desregierung, Reichsgerichtspräsident Dr. Sumte, Präsident Dr. Thierack des Volksgerichtshofes. Vertreter des faschistischen Rechtslebens unter Füh» rung des Präsidenten des italienischen Kassations- gerichtshofes Exzellenz d'Amelo ferner namhafte Vertreter des Rechtslebens aus Spanien, Den Nie- verlanden, der Schweiz, Dänemark, Bulgarien, der Sowjetunion, Belgien und der Slowakei. Kurz nach 11 Uhr betrat der Präsident der Akademie für deutsches Recht, Reichsminister Dr. Frank, mit dem italienischen Justizminister G r a n d i, den Saal, begleitet vom bayerischen Ministerpräsidenten Siebert, Gauleiter Staatsminister Adolf Wag- n e r, sowie von Direktor der Akademie für deutsches Recht, Dr. Las ch.
Reichsminister Dr. Frank richtete herzliche Worte des Willkommens an die Ehrengäste, besonders an Exzellenz Grandi, dessen Besuch ein Züchen sei, daß Deutschland und Italien auch mit den geistigen Waffen den Sieg über eine alte sterbende Welt erringen werden. Dr. Frank überreichte dann dem italienischen Justizminister die Urkunde seiner Ernennung zum Ehrenmitglied der Akademie.
Jn seiner Dankesrede führte Justizminister Grandi aus: Die Ernennung zum Ehrenmitglied Der Akademie ist eine Geste, die mich tief berührt. Zu den angenehmsten Erinnerungen meiner politischen und revolutionären Tätigkeit gehört, daß ich auf allen internationalen Konferenzen die von den hegemonistischen Mächten von Versailles mißachteten Rechte Deutschlands verteidigt habe. Der gleiche Glaube und Die gemeinsamen Ideal«, Die unsere beiden großen Führer in den Herzen Der neuen Ge- nerafon gesetzt haben, mußten unser« beiden Revolutionen auf dem gleichen Wege Der gleichen ruhmreichen Zukunft entgegen zusammenführen.
Reichsminister Dr. Frank Dankt« Exz. .Grandi. Dor aller Welt erhebe die Akademie für Deutsches Recht Anklage wegen der .zahllosen Kriegsoer- brechen von Angehörigen der Feindstaaten.
blinder Selbstvernichtungswut alles dazu getan, daß einer Lawine gleich das Schicksal über sie hereinbricht und Di« neue Weltordnung nicht mit England, sondern ohne England und gegen England aufgerichtet wird.
Die großartige Idee dieser neuen Weltordnung in ihrer bestechenden Einfachheit und Klarheit hat ihre Anziehungskraft bereits bewiesen. Das Berliner Septemderbündnis der Drei Großmächte Deutschland, Italien und Japan drückte Den Wunsch der vertragschließenden Regierungen aus, „Die Zusammenarbeit auf solche Nationen in anderen Seilen der Welt auszudehnen, die geneigt sind, ihren Bemühungen -eine ähnliche Richtung wie sie selbst zu geben, .damit so ihre auf den Weltfrieden als Endziel gerichteten Bestrebungen verwirklicht werden können". Ungarn handelte nur im Sinne feiner traditionellen Freundschaft zu den Achsenmächten, bei denen Die Ungarn als ein Volk, dessen ficbcnsraum wider Recht und Vernunft durch den Dilettantismus der Pariser Friedensmacher des Jahres 1919 sinnlos zerstückelt worden war, offenes Ohr für ihr« Revisionsansprüche gefunden hatten, w:nn es nun als erste europäische Nation Den Beitritt zum Berliner Pakt erklärt« und Damit Den Führungsanspruch Der Achsenmächte anerkannte, die bereits. Durch Die Wiener Schiedssprüche ihren Willen zu einer ehrlichen Maklerschaft bei Der Neuordnung des europäischen Südostens kundgetan haben. Gerade hier in einem Gebiet einer kaum
der Deutschen Führung nicht beeinträchtigt, und ihre LebensbeDürsmsse würden in jeder Form sicherge- stellt fein, wenn sie Die ihnen zukommenden Spe- zialaufgaben in loyaler Weise ersüllten. Die Aka« Demie habe größere Au, gaben als jemals.
England hab« seit Beginn seiner Weltreichs- Politik brutalste Vergewaltigung freier Rationen und Kontinente und unbarmberziäste Ausbeutung feiner Opfer geübt Der Minister betonte Di« herrliche Aufgabe, den von England betrogenen und Jahrhunderte hindurch entrechteten Völkern Durch unseren Sieg die Freiheit und den Mut zum Leben wiederzugeben.
Angesichts Der Kriegsgesetzaebuna seien Die Neu- grstaltungsprojekte des innerdeutschen Rechtslebens etwas in den Hintergrund getreten. Während Des Krieges sei aber auch an der Schaffung desVolks- gefetzbuches weitergearbeitet worden, das an die Stelle des BGB. treten solle. Das Dolksgefetz- buch werde in sich die Erkenntnis tragen, daß an Stelle Des Individualrechtes das Gemein- f ch a f t s r e ch t, an dis Stelle des Klaffenkampfes
zwischen sozial und rechtlich gleich geschützten Volksgenossen'zu treten hat.
Das staatsrechtliche Gefüge des Führerstaates sei durch den Krieg unvergänglich aeroorben. In Ado! Hitler verwirkliche sich Die Sehnsucht unseres Volkes nach der Einheit. Der Führer fei Der Schicksalsge- ftalter des deutschen Volkes, weit erhaoen über formale, gesetzliche oder theoretische Voreingenommenheiten. Die Aakadenüe werde aus Dem Gesamt- erlebnis des staatsschöpferischen Wirkens Adols Hillers die Grundsätze zu erforschen sich bemühen, die Den Inhalt Der tragenden Begriffe des Berfas- sungslebens unseres Reiches Darstellten. Grundlage sei Die totale Autorität Der Reichzsührung über alle Reichsteile unter Aufrechterhaltung des Prinzips einer mit Dieser Einheit vertraglühen Selbstverwaltung in Reichsgauen und Kommunalkörperschaften aller Art. Zum Reich werde aber auch eine Reihe von nebenlänDerartigen ®ebie- t e n (Kolonien, Kommissariate, abgesehen vom Pro- tektorat und Generalgouvernement) gehören. Deren Rechtsbeziehungen zum Reich würden jeweils Durch Führerverordnungen klargestellt werden. Die u n - ter deutsche Schutzherrschast kommenden Völker würden in ihrem kulturellen Eigenleben von
auf Die wirtschaftliche öeiftungsfraft Der Eltern gefördert werden müsse.
Mit Der Einführung der Hauptschule ergibt sich fernerhin Die Möglichkeit, Die bisher sechs- flaffige Aufbauschule, di« ländliche Volks- schüler zum Abiturium hinführen sollte, in vier- k l a s s i g e (grundsätzlich mit Internat verbundene Anstalten umzuwandeln, zahlenmäßig zu vermehren und Dadurch Den Mangel an Nachwuchs für die wissenschaftlichen Berufe zu beheben. Der aus den achtklassigen grundständigen Oberschulen hervorgegangene Nachwuchs ist für die Bedürfnisse Des großdcatchen Aufbauwerkes, zahlenmäßig zu gering. Die im Altreich entwickelten Mittelschu - len, Die schulgeldpflichtigen Wahlschulen finD, mürben in Den ersten vier Klassen mit Den Hauptschulen verschmolzen merDen. Es besteht Dann Durchaus die Möglichkeit, Die 5. und 6. Klaffe als Wahlschule auf Die Hauptschule aufzusetzen, so wie ja auch in einigen Teilen Der Ostmark an die Hauptschule noch freiwillige Klaffen angehängt werden.
Sofia, 22. Nov. (Europapreß.) Nach Informa- tionen Der bulgarischen Presse aus Gjevgjely von Der jugoslawisch - griechischen Grenze wurD« am Donnerstag die ganze Nacht und Den Vormittag das Artilleriefeuer an Der Front nicht eingestellt. Die griechischen Blätter, die am Donnerstag in Jugoslawien eingetroffen finD, appellieren an Groß- briiannien, so schnell als möglich Land-, Marine- unD Fliegertruppen zu senden. Nach Berichten aus griechischer Quelle sind seit Mittwoch auch schwere Kämpfe im Südsektor Der Front bei Pindos und am Kalarnas-Fluß im Gange. Das italienische Kommando habe dort offenbar große Truppen- massen konzentriert; offensichtlich zu dem Zweck, die griechische Front zu durchbrechen. Nach weiteren Meldungen aus Athen sollen drei grie- , „ chische Minister verhaftet worden fein, haben feindliche Flug- Sie würden beschuldigt, eine antienglische Haltung Leros abgeworfen, I eingenommen zu haben.
noch au üb erbiet enden völkischen Gemengelagerung und staatlichen Zersplitterung, wo nationale Leidenschaften, von interessierten Kreisen Des Auslandes oft genug an geb lasen und genährt, immer wieder blutige Kriege entfacht haben, die für Das Der- hältnis Der europäischen Großmächte von maßgebender Bedeutung wurden, gerade hier haben die Achsenmächte in gerechtem Abwägen der nationalen Interessen aller Beteiligten als Baumeister einer neuen und gesünderen Weltordnung ihren Befähigungsnachweis abgelegt. Das Beispiel Ungarns wird Schule machen. Die große politische Offensive Der Achsenmächte mirD ihr« Frücht« tragen. Der weltweite Zusammenschluß aller wirklich aufbauwilligen, für einen gerechten Frieden arbeitenden jungen Völker, von dem Reichsaußenmini- ftcr von Rbbentrop in seinem Schlußwort bei der Unterzeichnung in Wien sprach, wird Wirklichkeit werden und n.cht nur einen gewaltigen Damm auf- werfen, an Dem alle Intrigen angelsächsischer Kriegstreiber ohnmächtig zerschellen werben, sondern auch für jene Neuorbnung alle Voraussetzungen schaffen, die einen wahrhaften Weltfrieden sichert und allen für Die neuen Gedanken aufgeschlossenen Nationen eine glücklicher« Zukunft verheißt. Die diplomatischen Fühlungnahmen Der letzten Wochen Deuten Darauf bin, Daß Dieser Prozeß Der NeuorDnung unaufhaltsam fortschreitet. Die Zusammentreffen Des Führers mit Dem Duc«, feine Begegnung mit dem spanischen Staatschef Franco und mit Marschall ?tetain, Der Berliner Besuch Des russischen Mußen- ommifsars Molotow und Des rumänischen Regierungschefs Antonescu Reise nach Rom, der Be|uch des Bulgarenkönigs auf Dem Obersalzberg, des spanischen Außenministers Suner Besprechung mit R.bbentrop und Graf Ciano in Salzburg, di« Wiener Begegnung mit Den ungarischen Staatsmännern und nun Der Besuch des rumänischen Regierungschefs Antonescu in Berlin gehören alle in diesen Zusammenhang, sind alle Auswirkung einer außerordentlichen politischen Dynamik Der Achsenmächte, Die wie sie strategisch Das Gesetz des Handelns an sich aertffen haben und fest in Händen halten, auch auf Der politischen Ebene unbeirrt unD zielbewußt ihren Weg gehen.
Was hat England dieser politischen Dynamik an Die Seite zu stellen? Der Raum des englischen Einflusses ist auf Dem europäischen FestlanD bereits auf winzige Enklaven zusammengeschmolzen, Die über kurz ober lang vor bem Sturm ber politischen und militärischen Entwicklung ebenfalls dahinschwin- den werben. Die jämmerlichen Versuche Cnglanbs, mit Hilfe ber Fremdenlegionäre des Verräters de Gaulle in den französischen Kolonien an Der West- küste Afrikas Fuß zu fassen, merDen schwerlich einen Erfolg von Dauer bringen. Churchills dreistes An- sinnen an Irland, ber britischen Flotte und Luftwaffe Stützpunkte zum besseren Schutz ber atlanti- sehen Verbindungswege gegen die deutschen U-Boote und Fernbomber zur Verfügung zu stellen, hat aus dem Munde De Valeras Die unmißverständliche Antwort erhalten, Die es verdient hatte. So ton-
Bäuerliches Werk im Lahre 1940.
Man rechnet überlieferungsgemäß das Erntejahr oom Juli bis zum Ende Juni Des nächsten Jahres. Di« neue Ernte an den Getreidefrüchten eröffnet also das landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr. Aber daneben bildet auch der Eintritt des Winters emen wichtigen E.nchnitt in Der bäuaerlichen Arbeit. Denn jetzt erst, Ende Nsvember oder Anfang De- , ember, ist Die ganze Ernte des Jahres, Das ich dem Ende zuneigt, geborgen und zugleich die Neubestellung für das neue Jahr — soweit es sich um Wintersaaten handett — durchgeführt. (Einige Zahlen, Die in Diesen Tagen veröffentlicht worden find, geben einen sehr erfreulichen Aufschluß über die landw.rtchaftlche Arbeit im Herbst. Die Kartoffelernte ist bereits vollkommen eingebracht, von den Zuckerrüben waren bis zum 15. November 80 v H. unter Dach und Fach, und mir dürfen ruhig annehmen, daß in den letzten Tagen die Rübenernte mächtig,>geftulfcht" hat. Der Roggen ist vollkommen au5-gefät und die Weizensaat ist so gut wie vollständig. Dazu kommt noch eine Erweiterung der Anbaufläche
Ü r R a p s von 80 000 auf 225 000 Hektar.
Wenn wir diese Zahlen lesen, so erinnern wir uns unwillkürlich des Vorjahres. Was wurde da- mals an echten Sorgen und übertriebenen Befürchtungen gerüchtweise herumgetragen! Es gab echte Sorgen: Der Herbst setzte sehr früh mit Frösten ein, und es war sehr zweifelhaft, ob Die Mieten für Die Kartoffeln rechtzeitig und froftdicht fertiggestellt werden konnten. Wir haben auch tatsächlich von der
SOiteit zu beseitigen unD'raumfremDe Einflüsse auszuschalten. Dieses Prinzip Der politischen Grvß- räume, Das sowohl Amerika wie Rußland neben Den Achsenmächten unD Japan Den Führungsan- spruch in ihren naturgegebenen Lebenssphären zu- billigt, ist geeignet, geraDe Durch feine reinliche ScheiDung Den Weltfrieden weit eher zu oerbürgen, als Das von England propagierte System Des Gleichgewichts Der Mächte, Das in Wahrheit Eng- lanD Die Möglichkeit gab, durch geschicktes Aus- spielen der ^ntereffengegenfäß« überall in Der Welt als Schiedsrichter auszutreten und auf Dem Zwiespalt Der Völker die eigene Weltherrschaft zu stabilisieren. Dieses System hat heute schon Den Todesstoß empfangen. Für ein englisches Weltreich, das in allen politischen Großräumen mit Hilfe eines über den ganzeAErdball gespannten Netzes eigener militärischer Stützpunkt« seine wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen verteidigte und je nach Den Umständen mit List oder Gewalt Die in Dielen Räumen Den Der Natur Der Dinge nach zur Führung berufenen Völkern feine Vormundschaft auf» zwang, für ein solches britisches Weltreich ist in Der neuen Ordnung, für die Der Berliner Pakt Den Grundstein gelegt hat, kein Platz mehr.
Wie England bereits Durch Die deutschen Siege dieses Frühjahrs und Sommers vom gesamten eure« väischen Kontinent weggedrängt wurde, so wird es durch die weitere Entwicklung auch überall Dort ausgeschaltet werden, wo es noch einen M acht an- sprach in Gebieten erhebt Die zu Den Lebenslphären Der OrDnungsmächte gehören. Daß es zu dieser neuen Weltordnung kommen muß, die Die Zertrümmerung Des britischen Weltreiches in seiner bisherigen Form bedeutet, wie sie Der Führer so oft warnenD pwphezeit hat. Daran ist — Das muß immer ro.eDer sestgestellt wer Den — England selbst schuld. Die englische Politik selbst hat erst durch ihre Anmaßung, mit Der sie, ohne eigene Lebens- intereffen zu verteiDigen, den italienischen Ansprüchen auf ausreidjenDen Kolonialbesitz entgegentrat und in Der tschechifchen Frage sowohl wie in Der Auseinandersetzung mit Polen sich einer vernünftigen Revision Der Deutschen O'tgrenze widersetzte, Das Signal gegeben zum Aufstand Des Kontinents gegen Die britische Vormundschaft. Di« plu- tvkratischen Kriegstreiber, Die in London Das Heft in Händen haben, haben auch noch, als Der Stein bereits ins Rollen gekommen war, in sturer Unbelehrbarkeit Die ihnen zweimal gebotene Möglichkeit einer Verständigung weit von sich gewiesen. Sie haben vielmehr in unbegreiflichem Starrsinn und
pätung Der Frühjahrsarbeiten ein Fluch ent- chlüpst, so ist Das auch kein Wunder, besonders wenn noch ein kühler und trockener Wind herrscht, der den jungen Saaten nicht gerade dienlich ist.
Nun wird man in allen solchen Fällen häufig Damit rechnen können, Daß Mutter Natur im Lause Des späteren Frühjahrs und des Sommers ihre eigenen schulDhaften Verspätungen wieder aufholt, und man braucht von einer schlechten Ernte nicht früher zu munkeln, als bis sie wirklich da ist. De Getreideernte dieses Jahres, Die außerdem teilweise durch regnerisches Wetter behindert wurde, ist nur knapp vierzehn Tage später als 1939 eingebrocht worden. Ihr Ergebnis bleibt um einige wenige Prozente hinter Dem Durchschnittsergebnis Der fünf Jahre 1933/39 zurück. Dafür ist die Hackfruchternte geradezu massig ausgefallen, so daß ein Teil der für Speisezwecke vorbehaltenen Kartoffeln jetzt in Den Futtertrog wandert und ein nachdrücklicher Aufruf erlassen werden konnte, zusätzliche Ferkel zur Schweinemast aufzustellen. Auch die Rübenernte wirkt in derselben Richtung.
Inzwischen sind die Jungsaaten aufgelausin. Wenn Der Bauer bis in den September hinein sich nicht einer besonderen Gunst Des Wetters erfreuen konnte, so war im weiteren Herbst bis jetzt das Wetter für die Besiellungsarbeiten recht günstig. Das ist wohl überall dankbar empfunden worden; Denn Der Herbst mit Dem Zusammenfällen von Hackfruchternte, Futtermittelbewahrung und Neubestellung stellt noch einmal im Jahresablauf Dem Bauer eine Vielfalt von Arbeiten, wobei Der Drohend« Winter einen Schlußstein mit Ausrufungs-
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