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Die Altersversorgung

Die von den Staatssekretären Dr. Schlegelberger

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garette entsteht,werden ihrem Papier

ihrem Raucher einen besonders an

genehmen und appetitlichen Genuss

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ehe die Lippen des Rauchers schützen und den empfindlichen Orient-Tabak vor Durchfeuchtung bewahren sollen. Durch die Wirksamkeit dieses ttnsicfyt- baren Mundstücks gesichert,verspricht

tung zum Aufsuchen des Luftschutzraumes nicht be­rührt.

Für Personen- und Sachschäden, die durch Lust­angriffe oder Luftabwehrmaßnahmen hervorgerufen sind, wird grundsätzlich Entschädigung ge­währt. Wer sich ohne berechtigten Grund außerhalb des Luftschutzraumes aufhält, muh ledoch gewärti­gen. dah er für einen Schaden, den er an seiner Person erleidet, keine Entschädigung erhält.

Die Hauptgashähne in den Häusern und in den Wohnungen sind bei Fliegeralarm nicht zu schliehen. Die in den Wohnungen am Badeofen oder im Kühlschrank usw brennenden Gasflammen brauchen nicht abgedreht zu werden. Dagegen sind selbstverständlich Gasflammen am Gasherd, am Gasofen, Gaslampen ufw. bei Fliegeralarm zu schliehen.

Bei Alarm möglichst kein Licht machen, son­dern Taschenlampen benutzen. Vor Verlassen der Wohnung muß jede Lichtquelle adgeschaltet werden

Die Brandmauerdurchbrüche in Kel-

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eigenartigen Schutzhülle sozusagen schon zurWelt.Denn während dieZi-

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Bei Fliegeralarm den Lufischuhraum aufsuchen

nung bestimmter Kunden.

lleberschreitung der Lehrlingshöchstzahlen.

Die durch den Krieg ausgelöste Veränderung der Verhältnisse macht es notwendig, die Lehrlingshal- tung des einzelnen Handwerksbetriebes abwei­chend von den geltenden Höchstzahlen zu regeln. Der Reichswirtschaftsminister hat daher für die Dauer des Krieges die Handwerkskammern ermäch-

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Es wird weiter daran erinnert, daß unsere So­zialversicherung ohne staatliche Zuschüsse ihre Aufgaben niemals erfüllen könnte. Diese öf­fentlichen Mittel erreichten f a ft d i e Hälfte der Beitragseinnahmen. Dabei sei der Erfolg dieser Versicherungen absolut unzulänglich. Die höchste im Fahre 1938 bewilligte Invalidenrente betrug 72.70 RM Gegenüber einem bisherigen Ver- dienst von etwa 200 RM. im Monat sei dieser Be­trag zum Lebensunterhalt viel zu gering. Im Durchschnitt sei die Rente bei 200 RM. sogar noch niedriger. In der Angestelltenversicherung sei die höchstmögliche Rente im Monat 125 RM.. sie stehe ebenfalls in keinem Verhältnis zur bis- herigen Lebenshaltung. Ganz hoffnungslos werde der Fall bei vorzeitiger Arbeitsun­fähigkeit infolge Krankheit. Die Dersicherungs- anfprüche feien in diesem Falle so gering, daß sie zum Lebensunterhalt in keiner Weise aus­reichten. Alle diese Mißstände und Unzulänglich­keiten seien durch eine Versicherung nicht zu ändern, sie könnten nur durch die angestrebte Versorgung aus allgemeinen Steuermitteln der Volksgemein­schaft behoben werden.

Wir hie neue Altersversorgung sichrentieren* wird.

Rdz. In einer Betrachtung zur kommenden Al­tersversorgung beschäftigt sich Reichsorganisations- leiter Dr. Ley imAngriffs auch mit der Frage, ob der Versorgungsaufwand ..weggeworfenes Geld" sei. Er führte aus. daß ein Höchstmaß an sozialen Energien zu erstreben ist. Wer um seine

lergeschossen bezwecken die Schaffung einer sicheren Notausstiegmöglichkeit, falls die Kelleraus- aänge oerfchüttet werden. Die nötigen Anordnungen für die Durchführung werden von den örtlichen Luftfchutzleitern zusammen mit den Baugenehmi­gungsbehörden getroffen. Das Verfahren kann da­durch beschleunigt werden, daß sich die beteiligten Hauseigentümer über die Lage der Durchbruchs- stelle einigen. Die örtlichen Luftschutzleiter sind Baugenehmigungsbehörden sind verantwortlich da­für, daß die erforderlichen Maßnahmen sofort Ergriffen werden.

kärgliche Existenz bangt, wird kaum die Kraft auf­bringen. Größeres zu wagen. Die Richtigkeit dieser [Überlegung ist seit langem durch die wirtschaft­liche Sicher st ellung des Berufsbeam t e n t u m s bewiesen Die Millionenbeträae. die der Staat für die Beamtenvensionen aufwendet. haben sich o i e l s a ch v e r z i n st. Richt umsonst ist der deutsche Beamte in der ganzen Welt als Vorbild von Pflichttreue und Diensteifer bekannt. Warum sollte nun das. was für die Beamten längst feine Richtigkeit bewiesen hat, für das übrige Volk falsch sein? Die Sicherung der sozialen Existenz ist eine volkswirtschaftliche Investitionsauf- gäbe, die in Nichts hinter der Bedeutung zurück- teht, die der Kapitalbildung allgemein zugemes- en wird. Die Rentabilität liegt hier nicht im Zins oder in der Dividende, sondern in der ständig wachsenden L e i st u ng s b e r e t t s ch a f t des Volkes. Die gesteigerte Leoensireude und Lebens- ficherheit werden die volkswirtschaftliche Produktion tärker wachsen lassen als den geldmäßigen Ver- orgungsaufwand.

Giamm- und Laufkunden.

Bet der Verteilung von Mangelware kann der Einzelhändler auf feine Stamm­kunden besondere Rücksicht nehmen. Dies wurde wiederum klargestellt durch ein Urteil des Landgerichts Liegnitz. über das der Pressedienst des Einzelhandels berichtet. Ein Kaufmann teilte die Mangelwaren ein, um möglichst an allen Tagen einen kleinen Teil von ihnen der Kundschaft zum

Kauf anbieten zu können. Sobald der jeweils zum Verkauf bestimmte Teil ausverkauft war, ließ et den Kunden durch feine Angestellten mitteilen, daß die gewünschte Ware nicht mehr vorhanden sei. Eine Reihe seiner Stammkunden oediente er bevorzugt. Es kam darauf ein Verfahren gegen den Kaufmann in Gang, worin ihm zur Last jelegt wurde, Erzeugnisse, die zum lebenswichtigen Bedarf der Bevölkerung gehören, zurück gehal- t e n und dadurch böswillig die Deckung dieses Be­darfs gefährdet zu haben. Vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Liegnitz hatte er sich wegen Ver­gehens gegen den § 1 der Kriegswirtschaftsverord­nung zu verantworten. Das Gericht kam zum F r e i s p r u ch auf Kosten der Reichskasse. Die Be­gründung des Freispruchs bestätigt die in der Praxis bewährte Unterscheidung zwischen Stamm­kunden und Laufkunden. In dem Urteil heißt es dazu: Nach den an den Einzelhandel ergangenen Richt­linien genügt es, wenn die Laufkundschaft von der jeweiligen Mangelware wenig st ens etwas zum Kauf erhält. Eine unterschiedslose Be­lieferung der Stamm- und Laufkunden begünstigt aber das Hamstern von Mangelware insofern, als Laufkunden bann die Möglichkeit haben, i n einer Vielzahl von Geschäften geringe Mengen einzukausen. Wenn der Kunde als Stammkunde eines Geschäftes dort einmal mit der Mangelware beliefert wird, ist fein Bedarf z-u- nächst gedeckt und bann wirb es ihm auch nicht gelingen, in ähnlicher Weife in einem anderen Ge- schäft bedient zu werben, besten Stammkunde er nicht ist. Was der Angeklagte tat, war baher nicht strafbar. Er hat keine Warenzurückqehalten", jonbern sie jeweils im gewöhnlichen Geschäftsgang verkauft, jedoch teilweise unter bevorzugter Bedie-

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tigt, Ueberschreitungen der Lehrlingshöchstzahlen hn Bedarfsfall nach Anhörung der betroffenen Innung zuzulasten Die ordnungsmäßige Ausbil­dung der Lehrlinge muß gewährleistet sein.

Kleine politische Nachrichten.

Der Oberbefehlshaber des Heeres hat dem Wirk­lichen Geheimen Kriegsrat und Vortragenden Rat I. Klaffe L e m m e l zu feinem 80. Geburtstage 'eine herzlichen Glückwünsche ausgesprochen. Er gedenkt dabei der vorbildlichen Leistungen des Iubüars, besonders als Chef der KriegsverpflegungsabteNung während des» Weltkrieges und als Abteilungschef im Reichswehrmimsterium.

Bei Erkältung, Grippegefahr ist es abwegig, den geschwächten Organismus durch Trinken größerer Flüssigkeitsmengen, die nicht selten dem Herzen abträglich sind, auch noch anzustrengen. Unschädlich und doch wirksam ist aber folgende Schnellkur: Kurz vor dem Zubettgehen ober im Bett möglichst heiß 12 Eßlöffel Klosterfrau- Melissengeist und 12 gestrichene Eßlöffel Zucker mit etwa der doppelten Menge kochenden Wassers gut verrührt trinken und dann schwitzen! In hart­näckigen Fällen wird diese Anwendung 12mal abends wiederholt Zur Nachkur, und um Rück­fällen 'entgegenzuwirken, nehme man noch einige Tage, und zwar 2 3mal täglich, einen Teelöffel Klosterfrau-Melissengeist in einer Taste Pfefferminz­oder anderem Tee.

Machen auch Sie einmal einen Versuch! Den be­kannten Klosterfrau-Melissengeist in der blauen Packung mit den drei Nonnen erhalten Sie bei Ihrem Apotheker oder Drogisten in Flaschen zu RM. 2,80. 1,65 und 0,90 (Inhalt: 100, 50 und 25 ccm). Vergessen Sie ihn nicht bei Ihrem nächsten Einkauf! Die Wirkung von Klosterfrau-Melissengeist wird Sie gewiß befriedigen.

Der Chef der deutschen Polizei und Reichs­führer ff wurde vom Außenminister Graf Ciano und bem Unterstaatssekretär im Innenministerium Bujsarini empfangen. Die beiden Obergruppenfüh­rer Heydrich und Wolff besichtigten die Kolo- nialpolizeifchule in Tivoli bei Rom, wo zur Zeit eine Anzahl deutscher Polizeioffiziere einen Kursus mitmacht. Am Freitagnachmittag verließ der Reichs- ,'ührer ff mit seiner Begleitung Rom im Flugzeug.

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In London fürchtet man, baß mit bem britischen Luftmarschall Boyb Awer Tudor, dessen Ma- schine auf Sizilien notlanden mußte, wichtiae Pa­piere, die er bei sich führte, in die Hände her Italiener gefallen sind.Stockholms Tidningen" glaubt, daß Boyd sämtliche Pläne für Aktionen der britischen Luftwaffe im Mittelmeer mit sich führte und sich ihm kaum Gelegenheit geboten habe, sie vor bem Zugriff der Italiener zu bewahren.

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In Prag empfing Staatssekretär sj-Gruppen­führer Frank den Führer der Deutschen Volks- gruppe in der Slowakei, Staatssekretär Ingenieur Karmasin, zu einer längeren Unterredung.

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Das argentinische Außenministerium erteilte feine Zustimmung zur Ernennung des Grafen Louis be Robien zum französischen Botschafter in Buenos Aires. Robien war bisher Abteilungsleiter des französischen Außenministeriums in Vichy.

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Zur Klärung einiger umstrittener Luftfchutzfragen mirö vom Reichsluftfahrtmini st erium Mtgeteilt:

Die Erfahrung hat immer wieder gezeigt, daß her vorschriftsmäßig ausgebaute Luftschutz- jaum bei Luftangriffen der sicherste Aujenthalts- iaum ist. Es hat deshalb jeder Volksgenosse jie Pflicht, bei Fliegeralarm den Lust­ich u tz r a u m aufzusuchen. Nur solche Per- bnen, deren körperlicher Zustanb das Aufsuchen des Luftschutzraumes nicht gestattet, können einschl. bres Pflegepersonals in ihrer Wohnung bleiben, süssen sich aber dort nach Möglichkeit wenigstens en splittergeschützten Stellen (fensterloser Innen-

I raum, Diele) aufhalten. Nur im Vertrauen darauf, joh die Volksgenossen die zu ihrem eigenen Schutz trlassenen Richtlinien befolgen werden, ist bisher ionon abgesehen worben, das Nichtaussuchen des Luftschutzraumes zu bestrafen. Der Luftschutz­wart sowie die als Hausfeuerwehrleute. Laienhelfer (innen) und Melder eingeteil» ten Angehörigen der Luftschutzgemeinschaft h. sich unter allen Umständen bei FUeger- tlarm zunächst in den Luftschutzraum zu begeben unb dort mit Ausnahme ber ihnen dienstlich vor- §eschriebenen Kontrollgänge zu verbleiben. Da sie bei eintretenben Schäden zu deren Bekämpfung zur Ztelle sein müssen Sie können daher auch, wenn sie diese Vorschrift nicht befolgen, bestraft wer- ten. Um zu vermeiden, dah jede Nacht immer wie­her die gleichen Kräfte im Selbstschutz tätig wer- l ten, empfehlt es sich, daß der Luftschutzwart für llblös ung sorgt; hierdurch wird die Derpflich-1

»nb Dr Syrup herausgegebenenSoziale Praris" veröffentlicht eine Zufammenfastung ber Grunbe ürben Uebergang von ber Versicherung ur Versorgung, bie in bem kommenden gro­ßen Altersversorgungswerk des deutschen Volkes »erwirklicht werden soll. Sie wendet sich gegen den Linwand, daß durch die Staatsbürgerversorgung zum Schaben bes ganzen Volkes ein Staats- rentnertum großgezogen werbe. Wenn auch ter einzelne Volksgenosse in erster Linie selbst ür sich zu sorgen habe, so werbe diese Selbstver­sorgung doch häufig unmöglich, und die Volks- ; e m e l n s ch a f t müsse bann eintreten. A n - ammlung von Ersparnissen unb Ab- chluh einer Lebensversicherung seien bis­her die beiben Möglichkeiten für bie felbftänbige Vorsorge. Die Tatsachen zeigten aber, baß 84 v. H iller Spareinlagen weniger als 300 R M betragen, baß ferner Lebensversicherungen mit einem Dersicherungsdurchschnitt von 3780 RM nur in 3,5 Millionen Fällen abgeschlossen seien. Diese Summen seien auch nicht a n n ä h e r n b «usreichenb, um eine felbftänbige Altersver« orgung stcherzustellen, ganz abgesehen bavon, daß Sparguthaben unb Lebensversicherungen meist gar nicht diesem Zweck dienen sollten. Man dürfe ferner nicyt übersehen, daß der Beamte sein Ruhe­zehalt bekommen unb baß auch bie mittleren unb leitenden Enge ft eilten meist großen Wert auf ein Ruhegehaltsversprechen legen. Bei den unteren Angestellten handele es sich bereits um ein Massenproblem. Warum solle sich aber für die Masse der Angestellten und für bie Ar- beiter nicht dieselbe Hofsnung erfüllen?

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GÜLDENRING

mit Unsichtbarem ©Mundstück *